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Amerikanischer Schlangenhalsvogel (American Darter, Anhinga anhinga)
Zwar ist das Verbreitungsgebiet dieser Wasservögel groß,
denn es erstreckt sich über das Tiefland beider Küstenebenen
des Landes. Aber die Vögel kommen innerhalb dieses Gebietes nur
an ganz bestimmten Stellen vor, also beispielsweise rund um das
Schutzgebiet Caño
Negro. Sie sind sehr stark ans Wasser gebunden,
weil sie sich ausschließlich von Fischen ernähren. Diese erbeuten
sie mit Hilfe ihres langen, spitzen Schnabels, den sie wie einen
Speer einsetzen. Beim Schwimmen liegen Schlangenhalsvögel
ausgesprochen tief im Wasser. Ihr Körper ist 86 Zentimeter lang und überwiegend dunkel
gefärbt, allein der Hals, die Brust und der Kopf sind hell
befiedert; die Schwanzfedern sind hell gesäumt. Die
Beine und Füße sind gelb. Zwischen den Zehen tragen
sie Schwimmhäute, die man in der vergrößerten Version
des linken Fotos erkennen kann. (Fotos: Río
Frío/Caño Negro)
Baltimoretrupial (Northern Oriole, Icterus galbula)
In Costa Rica kommt nur ein orange gefärbter Trupial vor: der
männliche Baltimoretrupial. Diese Vögel sind 18 Zentimeter
groß und tragen am Kopf schwarzes Gefieder; ihr Schnabel ist
ebenfalls schwarz gefärbt. Auch der Nacken, die obere Brust und der
größte Teil der Flügel sind schwarz. Auf
den Flügeln tragen die Tiere jeweils einen breiten weißen
Streif. Der Schwanz ist teils schwarz, teils orange gefärbt (an
den Außenseiten). Das Brutrevier dieser Vogelart liegt in
Nordamerika, sie verbringt nur den Winter in Costa Rica. Im gesamten
Land kommt der Baltimoretrupial von der Küste bis in Höhenlagen
von 1.500 Meter vor. (Foto: Fortuna)
Bentevi (Great Kiskadee, Pitangus sulphuratus)
Der überschwänglich klingende Ruf dieser Vögel, die -
ein wenig Fantasie beim Hören vorausgesetzt - immer wieder ihren
englischen Namen rufen ("Kis-ka-dee"), ist weithin vernehmbar. Im Tiefland bis in Höhenlagen
von 1.500 Meter ist diese Vogelart häufig vertreten, einzige
Ausnahme stellt das südpazifische Küstengebiet dar. Leicht
aufzuspüren sind Bentevis in ihrer bevorzugten Umgebung, also
offenen Landstrichen mit vereinzelten Bäumen und Sträuchern.
Gern sitzen die 23 Zentimeter großen, auffällig gelb gefärbten
Vögel auf Singwarten und tragen ihre lauten Rufe vor. Anhand
dieser Rufe sind sie sehr leicht von anderen, ähnlich gezeichneten
Vögeln wie beispielsweise den Bauchschnabeltyrannen zu
unterschieden. Durch einen
Klick auf diesen Link
gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica". (Foto links: Fortuna/Schutzgebiet des Ojoche-Projektes, Foto
rechts: Fortuna)
Bindenwollrücken (Barred Antshrike, Thamnophilus doliatus)
Zu den eher heimlichen Vertretern der Vogelwelt Costa Ricas gehören die
Bindenwollrücken. Sie sind 16 Zentimeter groß und gehören zur
Familie der Ameisenvögel. Leicht zu erkennen
sind sie an ihrer buschigen Federhaube, dem schwarzen Gefieder, das
weiße Striche trägt (beim Männchen, siehe Foto rechts)
und an den blassgelben Irisringen. Das Gefieder der vorderen Körperhälfte
der Männchen wirkt durch die vielen waagerechten Striche geringelt. Die
Weibchen sind rötlichbraun gefärbt, tragen keine Striche
aber dafür ebenfalls ein Federhäubchen
(siehe mein Foto aus Trinidad & Tobago).
Bevorzugte Lebensräume der Bindenwollrücken
sind feuchte Gebiete im Bereich zwischen dem Tiefland bis in
Höhenlagen von 1.400 Meter. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt
sich über das gesamte Land. (Foto: Selva Verde)
Bischofstangare (Blue-grey Tanager, Thraupis episcopus)
Einer der häufigsten und sehr leicht zu identifizierenden Vögel
Costa Ricas ist die Bischofstangare. Keine andere Vogelart ihrer
Größe - sie ist 15 Zentimeter lang - zeigt eine ähnliche
blaugraue Färbung, weshalb sie so unverwechselbar ist. Der
glänzende, schwarze Schnabel und die großen schwarzen
Augen stehen in schönem Kontrast zum hellen, graublauen Kopfgefieder.
Die Flügel weisen eine leuchtende, hellblaue Färbung auf,
je nach Lichteinfall glänzen die Federn sogar ein wenig. In allen
Typen offener Landschaft trifft man diese wenig scheuen Vögel
in sämtlichen Höhenlagen bis zu 2.000, selten 2.300 Meter an.
Durch einen
Klick auf diesen Link
gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica". (Fotos: Quepos)
Blaukopf-Pipit (Blue Dacnis, Dacnis cayana)
Im karibischen Tiefland sowie im südlichen Bereich der Pazifikseite
Costa Ricas kommt an vereinzelten Stellen der Blaukopf-Pipit vor. Diese wunderschönen,
11,5 Zentimeter großen Vögel sind meist als Paar oder als
kleiner Familienverband in den hoch gelegenen Kronen
schütterer Bäume oder an Früchten wie Bananen bei der
Nahrungsaufnahme zu sehen. Sie sind bis in Höhenlagen von 900 Meter,
im Südwesten des Landes selten bis auf 1.200 Meter heimisch. Die
Männchen dieser Vogelart tragen ein überwiegend türkis-blaues
Gefieder, das mit einigen schwarzen Bereichen durchsetzt ist. Diese
liegen beispielsweise an der Kehle, auf dem oberen Rücken, an den
Flügeln und am Schwanz. Auch zwei Zügelstreife, die auf
beiden Seiten von
den Augen bis zum Schnabelansatz verlaufen, sind schwarz gefärbt.
Die Weibchen tragen grünes Körpergefieder, das an den Flügeln
und am Schwanz dunkelgraue bis schwarze Bereiche enthält. Der Kopf ist
blau, die Kehle weiß gefärbt. Die linke der beiden Abbildungen
in diesem Abschnitt zeigt ein Männchen, das aus extrem großer
Entfernung fotografiert wurde. Rechts ist ein Weibchen zu sehen. (Fotos:
Fortuna/Schutzgebiet des Ojoche-Projektes)
Blaureiher (Little Blue Heron, Egretta caerulea)
Reiher gehören zu den weithin sichtbaren und in Costa Rica
häufig anzutreffenden Vögeln. Der Blaureiher ist mit seiner
Körpergröße von 61 Zentimeter ein mittelgroßer
Vertreter seiner Familie. Körper und Flügel sind bei erwachsenen
Tieren in einem dunklen Graublau gefärbt, Hals und Kopf tragen
purpurfarbenes bis dunkelbraunes Gefieder. Im Gesicht finden sich
unbefiederte, graue Bereiche. Die Beine sind graugrün und der Schnabel
von seiner Basis bis etwa zur Mitte hellgrau, zur Spitze hin ist er
schwarz gefärbt. Viele der Blaureiher, die man in Costa Rica sieht, sind
Wintergäste; einige Individuen brüten jedoch sogar im Land. Die
Vögel kommen nahezu landesweit vor und halten sich am liebsten
in der Nähe von Gewässern auf. (Foto: Selva Verde)
Blauringtaube (White-fronted Dove, Leptotila verreauxi)
Mit ihrer Körpergröße von 26 Zentimeter gehört die Blauringtaube
in Costa Rica zu den größeren Vertretern ihrer Familie. Das Gewicht ausgewachsener
Tiere beträgt 165 Gramm. Der Hals- und Kehlbereich dieser Spezies ist weißlich
gefärbt, das Gesicht kann rosa sein, ist jedoch bei fast allen Tieren grau
gefärbt. Brust und Bauch sind cremefarben bis hellgrau. Rücken, Flügel und
Schwanz sind dunkelbraun, der Hinterkopf und der Nacken sind grau. Schräg unter den
Augen liegt bei manchen Tieren im Bereich des hinteren Kopfes ein rötlicher Gefiederbereich,
siehe linkes Foto. Die Iris ist orange gefärbt, rund um die Augen befindet sich ein
blauer, nackter Bereich, der im Deutschen für die Namensgebung Pate stand. Der Schnabel
ist dunkel und die Beine sind rötlich gefärbt. Im pazifischen Landesteil ist diese
Vogelart häufig anzutreffen. Sie kommt bis in Höhenlagen von 800 Meter im Bereich
der nördlichen Gebirgskette und bis zu 1.500 Meter im Süden des Landes vor. In
Costa Rica wird diese Vogelart alternativ auch "White-tipped Dove" genannt. (Fotos: Quepos)
Blauscheitelmotmot (Blue-crowned Motmot, Momotus momota)
Scheint die Sonne direkt auf einen Blauscheitelmotmot, so kommt dies
einer Explosion von Farben gleich. Die 39 Zentimeter großen
Waldvögel sind schillernd bunt gefärbt, vor allem ihr
leuchtend türkisblau gefärbtes Diadem, das ihnen den Namen
Blauscheitelmotmot einbrachte, stehen in herrlichem Kontrast zur
rötlich-braunen Färbung des Hinterkopfes sowie zum Schwarz
rund um die Augen. Hinzu kommen die roten Irisringe und die
grünlich-bläulichen Flügel sowie der bunte Brustfleck.
An den Enden der ausladenden Schwanzfedern befinden sich unterhalb eines
schmalen Stegs runde bis tropfenförmige, schmuckvolle Enden, die
für die Motmots charakteristisch sind
(siehe mein Foto aus Trinidad
& Tobago). Im Tiefland sowie in
mittleren Höhenlagen bis 2.150 Meter entlang der Pazifikküste kann
man diese schönen Vögel antreffen. Vor allem morgens rufen
sie scheinbar ihren Namen, denn ihre Lautäußerungen klingen
wie "mot-mot-mot" oder "hoop-hoop". Ein wenig erinnern ihre dumpfen Rufe an
das Bellen eines Hundes, das von weit her zu hören ist. Durch einen
Klick auf diesen Link
gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica". (Fotos: Quepos)
Brauenmotmot (Turquoise-browed Motmot, Eumomota superciliosa)
Ein typischer Bewohner der nordwestlichen Küstengegend und des
dort liegenden Hügellandes ist der Brauenmotmot; selten trifft man
ihn im zentralen Hochtal Costa Ricas an. Am liebsten halten sich diese 34 Zentimeter
langen Vögel in Waldgebieten beziehungsweise in immergrünen
Galeriewäldern auf. Aber auch auf Bäumen in savannenartigen
Gegenden, in Dickichten und in der Nähe von Sümpfen sind die
Vögel mit den langen Schwanzfedern, an deren Enden je eine tropfenförmige
"Verschnörkelung" vorhanden ist, zuweilen zu finden. Die Maske
der Altvögel ist schwarz, darüber liegt ein türkis gefärbter
Bereich, der wie ein Diadem anmutet. Der zentrale Bereich der Kehle ist
schwarz gefärbt, er trägt an seinen Rändern türkisfarbene
Streifen. Der Rücken sowie der Bereich hinter den Augen sind rostrot
gefärbt, der Bauch ist in einem hellen Farbton zwischen zimtbraun und
rostrot befiedert. Am Hinterkopf, im Nacken und am restlichen Körper
ist das Gefieder oliv. (Foto: Nähe Juntas)
Braunhäher (Brown Jay, Psilorhinus morio)
Eine der wenigen Vogelarten, die vom Kahlschlag der Primärwälder
profitiert haben, ist der Braunhäher. Individuen dieser Spezies finden sich
in entwaldeten Gebieten der nördlichen Gebirgskette, des Valle
Central sowie des karibischen Tieflandes. Sie bewohnen in ihrem Verbreitungsgebiet
sämtliche Höhenlagen zwischen der Küste und Vulkanhängen
in etwa 2.800 Meter Höhe. Zuweilen halten sich die Vögel aber
auch in Wäldern auf. Braunhäher erreichen eine Körperlänge von 39
Zentimeter. Sie sind fast am gesamten Körper dunkelbraun
gefärbt, der untere Bauch und die Kloakengegend sind hellgrau.
Der Schnabel und der unbefiederte Augenring sind schwarz, die Beine
grau. Durch einen
Klick auf diesen Link
gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica". (Foto: Finca Ecológica/Santa
Elena)
Braunpelikan (Brown Pelican, Pelecanus occidentalis)
Ganze drei Kilogramm bringen die 109 Zentimeter langen Seevögel auf die
Waage. Braunpelikane gehören zu den begnadetsten Segelfliegern
und Sturztauchern der Welt. Wenn diese Vögel in der typischen
Keilformation ohne jeden Flügelschlag über den Himmel oder
knapp oberhalb der Wasseroberfläche dahin gleiten, verschlägt
einem der majestätische Anblick fast den Atem. Der Körper
des Braunpelikans ist dunkel graubraun gefärbt. Kopf und Nacken
sind weiß, der Schnabel ist bräunlich, die Füße
sind schwarz und die Gesichtshaut gräulich gefärbt. Während
der Brutsaison sieht das Gefieder anders aus, im Nacken befindet sich
dann ein großer schwarzer Bereich, der Kopf hingegen trägt
gelbliche Federn. Als echte Seevögel kommen die Braunpelikane
nahezu überall an der Pazifikküste vor, wo sie auch regelmäßig
ihre Jungen großziehen. An der karibischen Küste sind sie
nur selten zu sehen, dort trifft man nur nicht brütende Tiere
an. (Foto: Manuel Antonio)
Braunschwanzamazilie (Rufous-tailed Hummingbird, Amazilia tzacatl)
Die in weiten Teilen des Landes wohl am häufigsten anzutreffende
Kolibriart ist die Braunschwanzamazilie, deren Lebensraum hauptsächlich
in Höhenlagen zwischen 300 und 1.600 Meter liegt. Schon kurz nach
Sonnenaufgang schwirren die nur neun Zentimeter langen und 4,6 Gramm
schweren Vögel geschäftig umher, um an den vielen tropischen
Blüten Nektar zu tanken. Vor allem morgens lassen die
Männchen ihre erstaunlich kräftige Stimme von Singwarten
aus ertönen. Durch einen
Klick auf diesen Link
gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica".
Besonders gern halten sich die flinken Vögel in Savannen,
Waldland mit Unterholz, in Bäumen an Straßenrändern,
Kaffeeplantagen, in Gärten und an Waldrändern
auf. Aber auch mitten in der Hauptstadt sind sie dort anzutreffen,
wo es Nahrung in Form von Nektar oder anderweitige Energiequellen wie
vom Menschen aufgestellte Futterspender gibt. Zu erkennen sind die
Vögel am bräunlichroten
Schwanz, der Pate für ihren Namen stand. Der Oberkörper ist
schillernd grün und der Schnabel bis etwa zur Hälfte
rötlich bis rosa gefärbt. Die Schnabelspitze ist
schwarz gefärbt, was bei manchen Beleuchtungsverhältnissen nicht leicht
zu erkennen ist. (Foto oben links: Fortuna, Foto oben rechts: San José,
Foto unten: Bahía Drake, Osa-Halbinsel)
Brillenpfäffchen (Variable Seedeater, Sporophila aurita)
Das Verbreitungsgebiet der Brillenpfäffchen erstreckt sich über
das karibische Tiefland und Hügel im Osten des Landes bis hin
zum südwestlichen Bereich Costa Ricas, also über das Pazifikküstengebiet
zwischen Panama und Carara. Bis in Höhenlagen von 1.500 Meter, selten
höher, sind diese nur 10,5 Zentimeter großen Vögel
zu finden. In der nebenstehenden Abbildung ist ein Männchen
zu sehen, das aus dem südwestlichen Teil Costa Ricas stammt. Dort
tragen die Männchen einen weißen Ring in ihrem schwarzen
Gefieder, der sich rund um den Hals und Nacken befindet. Im Bereich
der Kehle ist er recht dünn. Der Bauch ist grau gefärbt
und mit kleinen schwarzen Flecken durchsetzt. In der Gegend des Bürzels
tragen die Vögel einen mehr oder minder großen
weißen Bereich, der restliche Körper ist schwarz befiedert.
Feine Sämereien und Beeren sowie Baumsamen stehen auf dem
Speisezettel dieser sozialen Vögel, die meist in kleinen
Schwärmen auftreten. Durch einen Klick auf
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gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica". (Foto: Bahía Drake/Osa-Halbinsel)
Buntkehlsaltator (Buff-throated Saltator, Saltator maximus)
In seinem Hauptverbreitungsgebiet, das im trockenen Nordwesten des Landes
und im Zentraltal liegt, ist der ganzjährig in Costa
Rica lebende Buntkehlsaltator ein relativ häufig vorkommender Vogel. Im restlichen Land
ist er weniger stark präsent. Generell ist er bis in Höhenlagen von 1.200, selten
1.500 Meter zu beobachten. Seine Körperlänge beträgt
20 Zentimeter, dabei wiegt er 50 Gramm. Sein Schnabel wirkt sehr wuchtig.
Der Kopf ist dunkel schieferfarben, über den Augen verlaufen
weiße bis hellgraue Streifen. Der Hinterkopf trägt einen
Anflug von Oliv, ebenso der Rücken und die Flügel. Rund um
die Kehle befindet sich ein Fleck, der im Zentrum bis hin zum Kinn
weiß gefärbt ist und einen je nach Vogel individuell breiten
schwarzen Rand trägt. Das abgebildete Tier trug einen recht breiten,
schwarzen Rand um seinen nur spärlich ausgebildeten weißen
Kinnfleck. Am gesamten restlichen Teil des vorderen Körpers sind
die Vögel grau gefärbt, der Schwanz ist oliv. Durch einen
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gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and
Sounds of Costa Rica". (Foto: Fortuna)
Buntkopfspecht (Golden-naped Woodpecker, Melanerpes chrysauchen)
Nur im Bereich der südpazifischen Küstengegend fehlt den
weiblichen Buntkopfspechten die rote Krone, die in den restlichen Landesteilen
vorkommenden Individuen tragen diese. Ihr Kopf ist bis in den Nacken
gelb gefärbt, siehe Foto rechts. Der Rücken und die Flügel sind schwarz,
vom Nacken bis in die Mitte des Rückens erstreckt sich ein heller
Streif. Der untere Rücken ist mit feinen weißen Strichen
durchsetzt. Rund um die Augen ist diese 18 Zentimeter große Spechtart schwarz gefärbt,
die Stirn ist gelb. Die Vorderseite dieser Vögel ist hell oliv,
an den Flanken ist das helle Gefieder schwarz gestreift. Der Bauch
der Buntkopfspechte ist orangerot gefärbt. Am liebsten halten sich
diese Vögel im Kronendach oder in mittleren Höhen der
Bäume auf. In typischer Spechtsmanier suchen sie an Stämmen
und Ästen nach Insekten. (Foto: Bahía
Drake/Osa-Halbinsel)
Buschorganist (Scrub Euphonia, Euphonia affinis)
An einer Futterstelle, die mitten im dichten Wald eines Schutzgebietes
eingerichtet worden ist, labte sich auch der nebenstehend gezeigte weibliche
Buschorganist an den für die Tiere ausgelegten
Bananen. Diese Vögel werden 9,5 Zentimeter groß und
10,5 Gramm schwer. Weibchen sind an der Oberseite überwiegend oliv bis graugrün
gefärbt; die Vorderseite ist gelblich in unterschiedlichen Schattierungen. Männchen
haben eine leuchtend gelbe Krone sowie eine gelbe Vorderseite. Die Kehle ist dunkelblau
bis schwarz gefärbt, der Hinterkopf, der Rücken, die Flügel und der
Schwanz sind dunkelblau. Meist durchstreifen die Vögel paarweise oder in kleinen
Gruppen ihren Lebensraum. (Foto: Fortuna/Schutzgebiet des Ojoche-Projektes)
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