Costa RicaVögel - Teil 7
 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Costa Rica allgemein | Kulinarisches | Reisetipps | San José | Carara |
Arenal-Vulkan & Fortuna | Selva Verde (Sarapiquí-Fluss) | Caño Negro |
Manuel-Antonio-Nationalpark | Monteverde & Santa Elena | Tortuga |
Osa-Halbinsel (Poor Man's Paradise) | Rundreise 2004: Teil 1 & Teil 2 |
Tiere: Insekten, Falter & Schmetterlinge, Reptilien & Amphibien,
Säugetiere, Schildkröten & Krebstiere | Pazifische Unterwasserwelt |
Land- & Wasservögel: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 & Teil 7 |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 & Teil 6 | Literatur & Links
 
             
          Swainsontukan (Chestnut-mandibled Toucan, Ramphastos swainsonii)

Swainsontukan Typische Waldbewohner des karibischen Tieflandes sowie einiger Bereiche an der südlichen Pazifikküste bis in Höhenlagen von etwa 1.600 Meter sind die Swainsontukane. Diese Vögel sind allein schon aufgrund ihrer Körpergröße von 56 Zentimeter sehr auffällig. Hinzu kommt ihr ausladender, leuchtend bunt gefärbter Schnabel. Beide Hälften sind zweifarbig in dunkelrot und gelb gefärbt, wobei die Grenze zwischen den beiden Farben diagonal verläuft. Gesicht, vorderer Hals und Kehle dieser Vögel, die nahe mit den Fischertukanen verwandt sind, sind leuchtend gelb gefärbt. Der restliche Körper ist überwiegend schwarz befiedert, lediglich in der Gegend rund um die Kloake weisen die Vögel rötliches Gefieder auf. Swainsontukane sind gesellige Vögel, die meist in kleinen Trupps auftreten, mitunter sogar in Gesellschaft einiger Fischertukane. Genau wie ihre Verwandten ernähren sie sich von Früchten. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Arenal-Nationalpark)

Talpacotitaube (Ruddy Ground Dove, Columba talpacoti)

Talpacotitaube, Männchen Talpacotitaube, Weibchen Von zierlicher Gestalt sind die nur 16,5 Zentimeter langen Talpacotitauben. Die Männchen weisen einen rötlichbraunen bis rostfarben Rücken sowie Flügel in derselben Farbe auf, die Weibchen sind eher grau gefärbt und tragen nur einen leichten Rotstich im Gefieder. Die Brust der Männchen ist hell und der Kopf grau, was zwei der typischen Erkennungsmerkmale dieser Taubenart sind. Die Tiere halten sich gern auf dem Boden auf. Bevorzugte Lebensraum dieser Spezies sind entwaldete Tieflandgebiete im karibischen Tiefland bis in Höhenlangen von 1.400 Meter. Auf der pazifischen Seite des Landes kommen sie bis in 1.200 Meter Höhe vor. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto links: Weibchen, Puerto Viejo, Foto rechts: Männchen, Puerto Viejo)

Tovisittich (Orange-chinned Parakeet, Brotogeris jugularis)

Tovisittich Einst war der Tovisittich nur im nördlichen Bereich der Pazifikküste heimisch, heute kommt er auch im karibischen Tiefland vor. Diese sehr sozial lebende, 18 Zentimeter große Vogelart ist innerhalb ihres Verbreitungsgebiets häufig bis sehr oft anzutreffen. Meist halten sich die Vögel in der Nähe ihres Partners auf, mit dem sie in einer sehr engen Beziehung leben. Mit Paaren aus der Nachbarschaft stehen sie so gut wie immer in Rufkontakt und auch mit dem Partner "reden" sie oft. Das Federkleid der Tovisittiche ist überwiegend grün. Lediglich am Kinn und im Bereich der oberen Flügel sind sie bräunlichrot bis orange gefärbt. Ein Hauch orange findet sich auch auf dem Gefieder des oberen Rückens. Die Irisringe der Tiere sind braun, die Augen sind von einem nackten, hellen Hautring umgeben. Die Schnäbel sind leicht rosa bis elfenbeinfarben und die Beine fleischfarben. Vor allem in offenen Landschaften mit einzelnen, hohen Bäumen fühlt sich diese Vogelart wohl. Auf dem Speiseplan der ruffreudigen Sittiche stehen vor allem Früchte, aber auch Blüten und Nektar. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Fortuna)

Trauertyrann (Tropical Kingbird, Tyrannus melancholicus)

Trauertyrann In Costa Rica kommen mehrere Tyrannenarten vor, der Trauertyrann ist an seiner Körpergröße von 21 Zentimeter zu erkennen. Die meisten anderen Tyrannen sind kleiner als er. Oberkopf und die Seiten des Kopfes sind grau gefärbt, Rücken und Rumpf sind oliv bis bräunlich-oliv, die Flügel dunkelbraun bis anthrazitfarben, auch der Schwanz ist dunkel. Im Bereich der Kehle sind die Vögel hellgrau bis weiß befiedert. Die Brust ist gelblich-oliv, der Bauch ist leuchtend gelb. Schnabel und Beine sind schwarz gefärbt. Landesweit kommen diese Vögel vom Tiefland bis in Höhenlagen von 1.850 Meter, selten bis in Höhen von 2.400 Meter, vor. Sie halten sich am liebsten in offenen, überschaubaren Landschaften auf, darunter Savannen, Agrarland oder weite Flächen in der Nähe von Flussufern. Insekten wie Wespen, Libellen oder Schmetterlinge machen den Großteil ihrer Nahrung aus, aber auch einige Beeren ergänzen ihren Speisezettel. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Selva Verde)

Truthahngeier (Turkey Vulture, Cathartes aura)

Truthahngeier Geier sind in Costa Rica allgegenwärtig, so auch die 76 Zentimeter großen Truthahngeier. Einzig in Höhenlagen oberhalb von 2.000 Meter trifft man diese Vögel nicht an. Wenn die Vögel beispielsweise auf Bäumen oder auf dem Boden stehen und sich ausruhen oder Nahrung zu sich nehmen, ist ihr roter, nackter Kopf leicht zu erkennen. Er ist ihr Erkennungsmerkmal, denn kein anderer Neuweltgeier, der in Costa Rica heimisch ist, hat einen gänzlich roten Kopf. Das Gefieder der Truthahngeier ist schwarz, die Beine rosa bis rot und der Schnabel elfenbeinfarben. Die Irisringe dieser Vögel sind braun.

Truthahngeier im Flug Im Flug sind die hellen Federn zu sehen, die an beiden Flügeln von den äußeren Enden bis zum Rumpf vorhanden sind, siehe nebenstehende Abbildung. Wie andere Geierarten ernähren sich auch die Truthahngeier von Aas. An Futterplätzen sowie beim Ruhen halten die Vögel sich entweder allein oder in sehr kleinen Gruppen zu maximal drei, selten vier bis fünf Vögeln auf. (Foto oben: Selva Verde, Foto unten: Santa Elena)

Veilchentrogon (Violaceous Trogon, Trogon violaceus)

Veilchentrogon, Weibchen In Costa Rica kommen drei gelbbäuchige Trogonarten vor, von denen zwei einen schwarzweiß gebänderten Schwanz tragen. Aber nur eine dieser beiden Spezies trägt ein - meist nur sehr schmales - weißes Brustband: der Veilchentrogon. Der Kopf der Männchen ist auf der Oberseite blau gefärbt, auch die Brust ist blau. Die Maske ist schwarz, rund um die Augen befindet sich ein auffälliger gelber Ring nackter Haut. Die oberen Flügeldecken sind fein schwarzweiß gestreift, so dass sie aus der Ferne betrachtet hellgrau wirken. Im Bereich des Nackens und Rückens sind die 23 Zentimeter großen Vögel metallisch blaugrün gefärbt. Der Bauch ist wie bereits weiter oben erwähnt leuchtend gelb, der Schwanz schwarzweiß gestreift. Weibliche Veilchentrogone, siehe Abbildung rechts, tragen anstelle der blaugrünen und grünen Gefiederpartien graue Federn. Ihr nackter Augenring ist weniger intensiv gelb gefärbt, er wirkt nahezu weiß. Veilchentrogone kommen im gesamten Land vom Tiefland bis in Höhenlagen von etwa 830 Meter, stellenweise bis zu 1.200 Meter, vor. Die Vögel halten sich besonders gern in den Baumkronen immergrüner Galeriewälder auf. Auch halboffene Areale gehören zu ihren bevorzugten Aufenthaltsorten. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Nähe Forschungsstation La Selva)

Waldstorch (American Wood Ibis, Mycteria americana)

Waldstorch In Guanacaste und rund um den Golfo de Nicoya gehört der Waldstorch zu den häufig zu beobachtenden Vertretern der Avifauna. Diese stattlichen, 102 Zentimeter großen Vögel halten sich am liebsten in der Nähe von Süß- oder Salzwasser auf. Die ergiebigsten Jagdreviere sind Wasserflächen, die aufgrund jahreszeitlicher Schwankungen schrumpfen und so Fische in immer kleiner werdenden Tümpeln einschließen. Erwachsene männliche Waldstörche tragen am Körper ein weißes Federkleid, an der Brust ist es leuchtend rot und am nackten Hals sowie im Gesicht schwarz. Der Hinterkopf ist weiß gefärbt, der Schnabel tiefschwarz und die Beine sind grau. Weiblichen Waldstörchen fehlt die rote Brust und auch der nackte Hals und Kopf sind eher dunkelgrau als schwarz gefärbt. Im Nacken tragen sie noch keinen weißen Bereich. Ihre Schwanz- und Schwungfedern weisen an den Enden schwarze Bereiche auf. Jungtiere, siehe Abbildung in diesem Abschnitt, tragen einen hellen, gelblichen Schnabel, ein graues Gesicht sowie einige graue Federn am Hals. Der restliche Körper ist bei ihnen weiß bis hellgrau gefärbt. (Foto: Caño Negro)

Wegebussard (Roadside Hawk, Buteo magnirostris)

Wegebussard Ein häufig vorkommender Greifvogel der nördlichen Pazifikküste ist der Wegebussard. An der südlichen Pazifikküste sowie im karibischen Bereich des Landes sind die Vögel hingegen kaum präsent. Allein im Bereich um den Río Frío existiert ein nennenswerter Bestand. Seit Teile der Wälder im karibischen Landesteil abgeholzt wurden, breitet sich die Spezies in diesen Bereichen jedoch zusehends aus. Im Zentraltal sind Wegebussarde ebenfalls anzutreffen. Das Federkleid dieser 38 Zentimeter großen Greifvögel ist unverwechselbar: Kopf, Nacken, Hals und Kehle sind grau gefärbt, die Irisringe sind von einem intensiven Gelb; Schnabel und Beine sind ebenfalls gelb gefärbt. Die vordere Seite des Körpers ist hellbraun und weiß gestreift, die Flügel dunkelbraun befiedert. Hellbraun und weiß wechseln sich auch am Schwanz ab, der breit gestreift ist und mit einem weißen Saum abschließt. Besonders gern halten sich die Vögel in Savannen oder mit Lichtungen durchsetztem Waldland auf. Auch in Sekundärwäldern, an den Rändern von landwirtschaftlich genutzten Feldern sowie an breiten Straßen kann man diese Vögel beobachten. (Foto: Playa Tortuga)

Weißflügelbekarde (White-winged Becard, Pachyramphus polychopterus)

Weißflügelbekarde Mit ihrer Körpergröße von 14,5 Zentimeter gehören diese Vögel zu den mittelgroßen Singvogelspezies und sind relativ leicht in ihrem Verbreitungsgebiet aufzuspüren. Weibchen, siehe Foto rechts, sind vom Oberkopf bis zum Schwanz auf ihrer Oberseite oliv bis grün gefärbt. Die Vorderseite ist im Bereich der Kehle hellgrau bis weiß, zur Brust hin verläuft diese Farbe in einen hellen Cremefarbton, der sich bis zur Kloakengegend erstreckt. Rund um die Augen tragen die Weibchen helle Ringe, die in starkem Kontrast zum recht dunkleren Kopfgefieder stehen. Die Männchen sind an den Wangen, an der Kehle, an Brust, Bauch und am unteren Rücken mittelgrau gefärbt. Der obere Rücken, der Schwanz und der Kopf sind dunkelgrau bis schwarz. Vor allem im direkten Sonnenlicht erkennt man die bläuliche Krone. Das auffälligste Merkmal der Männchen sind die weißen Flügelbereiche, die der Art ihren Namen gaben. Die Beine der Vögel sind schwarz gefärbt, ebenso die Schnäbel. In beiden Landeshälften kommen Weißflügelbekarden bis in Höhenlagen von 1.000 Meter, gelegentlich bis selten aber auch höher, vor. (Foto: Santa Elena Biological Reserve)

Weißhals-Faulvogel (White-necked Puffbird, Notharchus macrorhynchos)

Weißhals-Faulvogel Diese nur 24 Zentimeter großen Vögel haben einen kompakten Körperbau und wirken gedrungen. Sie sind schwarzweiß gefärbt und tragen den für sie typischen weißen Halsring. Über die Brust verläuft ein schwarzes Band, der Bauch ist weiß gefärbt. Auch die Stirn ist weiß, die schwarze "Augenbinde" steht dazu in Kontrast und verleiht den Vögeln ein leicht banditenhaftes Aussehen. Zwar sind die Weißhals-Faulvögel im Tiefland ganz Costa Ricas keine Seltenheit. Aber sie führen ein verstecktes, heimliches Leben und sind daher nicht leicht aufzufinden. Sie sitzen gern auf hoch gelegenen, frei stehenden kahlen Ästen, aber sie bleiben dabei ausgesprochen ruhig und bewegen sich kaum. Auch erheben sie ihre Stimme nur selten. Besonders gern halten sie sich im Kronendach der Bäume im Randbereich der Wälder oder an Lichtungen auf. Man kann die schönen Weißhals-Faulvögel am besten von Hängen aus beobachten, die einen freien Blick auf Baumkronen erlauben, die unter der Beobachtungsposition liegen. (Foto: Playa Tortuga)

Zuckervogel (Bananaquit, Coereba flaveola)

Zuckervogel Mit ihrer Körpergröße von nur neun Zentimeter gehören die Zuckervögel zu den kleinsten Gefiederten Costa Ricas. Im karibischen Tiefland sowie an der Pazifikküste südlich von Carara ist diese Vogelart gelegentlich sogar bis in Höhenlagen von 1.500 Meter anzutreffen. Meist streifen die am Bauch gelb gefärbten Zuckervögel in Paaren umher. Am Kopf tragen die Tiere je einen weißen Streifen über den Augen, an den dunklen Flügeln befindet sich ein einzelner weißer Bereich. Die Kehle der kleinen Nektar- und Fruchtfresser ist weiß bis hellgrau gefärbt, ihr Schnabel ist leicht nach unten gebogen. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Fortuna)

Zweibindenbussard (Gray Hawk, Asturina nitida)

Zweibindenbussard Im nordwestlichen Tiefland und südlich des Río Grande de Tárcoles, kommt der Zweibindenbussard relativ häufig vor. Sporadisch kann man die Art auch im nördlichen karibischen Tiefland im Einzugsbereich des Río Sarapiquí antreffen. Gern halten sich die Tiere in mit Lichtungen durchsetzten Wäldern, an Waldrändern und auf freistehenden Savannenbäumen auf. Das Gefieder der 41 Zentimeter großen Greifvögel ist auf der Oberseite schiefergrau gefärbt. Die südpazifische Rasse trägt auf diesen schiefergrauen Federn hellere, graue Streifen. Die oberen Schwanzdecken sind weiß, die vordere Körperseite ist fein grau-weiß gestreift. Auf der Unterseite ist der Schwanz schwarz mit einem weißen Band. Spuren zwei weiterer heller Bänder sind bei manchen Vögeln ansatzweise zu erkennen. Die Iris ist braun, die Nasenhaut und die Beine sind gelb. Achtung: In manchen Fachbüchern und Publikationen wird die Spezies als Buteo nitidus bezeichnet! Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Arenal-Nationalpark)

Zwergbinsenralle (American Finfoot, Heliornis fulica)

Zwergbinsenralle, Männchen Das karibische Tiefland, das Corcovado-Gebiet und der Coto-Distrikt sind in Costa Rica die Heimat der Zwergbinsenralle. Diese 28 Zentimeter großen Wasservögel meiden rasch fließende Gewässer oder strömungsreiche Abschnitte von Flussläufen. Diejenigen Flüsse, an denen man sie antrifft, liegen meist inmitten von Waldland. Insekten wie Spinnen oder Libellen, Frösche und auch kleine Eidechsen stehen auf dem Speiseplan dieser Vögel. Sie schwimmen an der Vegetation vorbei und picken ihre Beutetiere von dieser herunter. Der Rücken und der Schwanz der Zwergbinsenralle sind braun gefärbt, die Vorderseite ist cremefarben. Am Hals tragen die Vögel mehrere schwarze Streifen auf weißem Grund. Diese Streifen setzen sich durch das Gesicht bis zum Schnabelansatz fort. Bei den Weibchen ist die Grundfarbe des Gesichtes Weiß, bei den Männchen hellbraun. Beide Geschlechter haben rote Irisringe und einen roten Schnabel, wobei sich das Rot bei den Weibchen mit Schwarz mischt und dadurch viel dunkler als bei den Männchen erscheint. In der Abbildung in diesem Abschnitt ist ein Männchen zu sehen. (Foto: Río Frío/Caño Negro)

Zwergveilchenohr (Green Violetear, Colibri thalassinus)

Zwergveilchenohr Zwergveilchenohr In Höhenlagen zwischen 1.600 bis 3.000 Meter, an manchen Stellen auch ab nur 1.000 Meter, trifft man auf das Zwergveilchenohr. Diese 10,5 Zentimeter große Kolibriart wiegt fünf Gramm und ist nahezu am gesamten Körper grün bis grünblau gefärbt. Dort, wo sich unter dem Federkleid die Ohröffnungen befinden, erstreckt sich auf beiden Seiten des Kopfes je ein violett-blauer, nach hinten tropfenförmig verlaufender Fleck. Am gesamten Körper weisen Zwergveilchenohren den für die Vogelfamilie typischen metallischen Gefiederglanz auf. Gern halten sich diese zierlichen Vögel in offenen, buschigen Hochlagen auf, sie sind aber auch in der Nähe von Gebüschen an den Rändern von Sekundärwäldern zu finden. (Fotos: Santa Elena/Monteverde)

Unbestimmter Vogel Nr. 1

Unbestimmter Vogel Nr. 1 Als ich während meiner Rundreise durch Costa Rica in der Selva Verde Lodge einquartiert war, ging ich morgens mit meiner Gruppe kurz nach Sonnenaufgang auf eine Vogelbeobachtungs-Wanderung. Während dieser Wanderung sahen wir am Straßenrand in einem hohen Baum den nebenstehend abgebildeten Greifvogel sitzen. Bedauerlicherweise habe ich vergessen, um welche Art es sich handelt. Der Vogel war etwa 25 bis 30 Zentimeter groß und trug am Bauch ein eher helles Gefieder mit zartbraunen Streifen. Die Flügel waren dunkelbraun gefärbt. Wie mir von einem vogelkundigen Forscher, der in Costa Rica gearbeitet hat, mitgeteilt wurde, handelt es sich auf alle Fälle nicht um einen Kurzschwanzbussard (Short-tailed Hawk, Buteo brachyurus), weil die Bänderung des Bauches dagegen spricht. (Foto: Selva Verde)

Unbestimmter Vogel Nr. 2

Unbestimmter Vogel Nr. 2 Der rechts abgebildete Baumläufer war etwa zwölf Zentimeter lang, rötlich gefärbt und erbeutete eine dicke Larve, als ich ihn fotografiert habe. Er schleuderte diese Larve mit dem Schnabel wieder und wieder gegen den Stamm, an dem er sich festklammerte. Dieselben Bewegungsabläufe kenne ich ansonsten nur von Eisvögeln, die auf diese Weise die von ihnen erbeuteten Fische töten. In einem offenen, mit kleinen Baumbeständen durchsetzten Gebiet im Tiefland habe ich diese Vogelart beobachtet. (Foto: Nähe Forschungsstation La Selva)

 

Unbestimmter Vogel Nr. 3

Unbestimmter Vogel Nr. 3 In einem schattigen Bereich des großen Hotelgartens meines Domizils auf der Osa-Halbinsel hielt sich der rechts gezeigte Vogel auf. Er war etwa 13 Zentimeter lang, am gesamten Körper schwarz gefärbt, hatte schwarze Beine sowie einen schwarzen Schnabel; auch die Augen waren dunkel. Er drehte herabgefallene Blätter um und suchte darunter nach Nahrung. (Foto: Bahía Drake/Osa-Halbinsel)

 
                 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Costa Rica allgemein | Kulinarisches | Reisetipps | San José | Carara |
Arenal-Vulkan & Fortuna | Selva Verde (Sarapiquí-Fluss) | Caño Negro |
Manuel-Antonio-Nationalpark | Monteverde & Santa Elena | Tortuga |
Osa-Halbinsel (Poor Man's Paradise) | Rundreise 2004: Teil 1 & Teil 2 |
Tiere: Insekten, Falter & Schmetterlinge, Reptilien & Amphibien,
Säugetiere, Schildkröten & Krebstiere | Pazifische Unterwasserwelt |
Land- & Wasservögel: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 & Teil 7 |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 & Teil 6 | Literatur & Links