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Vögel aus Costa Rica - Teil 3

Folgende Vogelarten finden Sie in diesem Kapitel in alphabetischer Reihenfolge:

· Brillenpfäffchen (Variable Seedeater, Sporophila aurita)
· Buckelhokko (Great Curassow, Crax rubra)
· Buntkopfspecht (Golden-naped Woodpecker, Melanerpes chrysauchen)
· Cabanis-Drossel (Mountain Thrush, Turdus plebejus)
· Carmioltangare (Carmioli's Tanager, Chlorothraupis carmioli)
· Cayenne-Kuckuck (Squirrel Cuckoo, Piaya cayana)
· Cayenne-Ralle (Gray-necked Wood-Rail, Aramides cajanea)
· Cherries Tangare (Cherrie's Tanager, Ramphocelus costaricensis)
· Cremebürzel-Waldsänger (Buff-rumped Warbler, Phaeothlypis fulvicauda)
· Dickkopf-Bekarde (Rose-throated Becard, Pachyramphus aglaiae)
· Dickschnabelkolibri (Magnificent Hummingbird, Eugenes fulgens)
· Dickschnabel-Reisknacker (Thick-billed Seed-Finch, Oryzoborus funereus)
· Dohlengrackel (Great-tailed Grackle, Quiscalus mexicanus)
· Drosselkuckuck (Lesser Ground-Cuckoo, Morococcyx erythropygus)
· Drosseluferläufer (Spotted Sandpiper, Actitis macularius)

Brillenpfäffchen (Variable Seedeater, Sporophila aurita)

Männliches Brillenpfäffchen (Variable Seedeater, Sporophila aurita), karibische RasseDas Verbreitungsgebiet der Brillenpfäffchen erstreckt sich über das karibische Tiefland und Hügel im Osten des Landes bis hin zum südwestlichen Bereich Costa Ricas, also über das Pazifikküstengebiet zwischen Panama und Carara. Bis in Höhenlagen von 1.500 Meter, selten höher, sind diese nur 10,5 Zentimeter großen Vögel zu finden. In der nebenstehenden Abbildung ist ein Männchen zu sehen, das aus dem karibischen Teil Costa Ricas stammt. Dort sind die Männchen rein schwarz gefärbt, lediglich ein kleiner weißer Fleck ziert die Flügel. Die Männchen, die der pazifischen Rasse angehören, tragen einen weißen Ring in ihrem schwarzen Gefieder, der sich rund um den Hals und Nacken befindet. Im Bereich der Kehle ist er recht dünn. Der Bauch ist grau gefärbt und mit kleinen schwarzen Flecken durchsetzt. In der Gegend des Bürzels zeigen die Vögel einen mehr oder minder großen weißen Bereich, der restliche Körper ist schwarz. Weibchen, siehe Foto unten links, sind bei beiden Rassen unauffällig bräunlich gefärbt. Feine Sämereien und Beeren sowie Baumsamen stehen auf dem Speisezettel dieser sozialen Vögel, die meist in kleinen Schwärmen auftreten. Das Verbreitungsgebiet dieser Vogelart erstreckt sich über Teile Zentralamerikas. Foto: Männchen der karibischen Rasse, 27.04.2012, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

  Weibliches Brillenpfäffchen (Variable Seedeater, Sporophila aurita)   Männliches Brillenpfäffchen (Variable Seedeater, Sporophila aurita), pazifische Rasse  
  Weibchen, Foto: 01.05.2012,
01.05.2012
  Männchen der pazifischen Rasse,
Foto: 06.05.2012, Nähe Tárcoles
 

Buckelhokko (Great Curassow, Crax rubra)

Männlicher Buckelhokko (Great Curassow, Crax rubra)Zwischen 78 und etwa 92 Zentimeter wird der Buckelhokko groß. Diese Vogelart lebt in Mittelamerika, Kolumbien und Ecuador. Bei dieser Spezies unterscheiden sich die Geschlechter deutlich. Männchen sind überwiegend schwarz gefärbt und sie tragen am Kopf gekräuselte Federn. Ihr Bauch ist weiß und auf der Nase befindet sich ein gelber Höcker. Teile des Schnabels sind ebenfalls gelb gefärbt. Weibchen sind fast am gesamten Körper rötlichbraun, der Schwanz ist rötlichbraun und weiß quer gestreift. Der Kopf wirkt aus der Ferne betrachtet grau, aus der Nähe ist ein feines helles und graues Querstreifenmuster zu erkennen. Weibliche Individuen tragen nur ein kleines gekräuseltes Federhäubchen im Nacken. Bei ihnen fehlt der gelbe Buckel auf der Nase. Die Vögel leben meist paarweise und durchstreifen das Dickicht auf der Suche nach Nahrung. Auf dem Boden liegende Früchte sowie gelegentlich Insekten oder andere kleine Tiere stehen auf dem Speisezettel der Buckelhokkos. Diese Spezies bevorzugt Waldland als Lebensraum. In Costa Rica kommt sie bis in Höhenlagen von etwa 1.200 Meter vor. Im Deutschen wird diese Art auch als Tuberkel-Hokko bezeichnet. Foto: 27.04.2012, La Selva Biological Station

Buntkopfspecht (Golden-naped Woodpecker, Melanerpes chrysauchen)

Buntkopfspecht (Golden-naped Woodpecker, Melanerpes chrysauchen)Costa Rica und Panama sind die Heimat des Buntkopfspechtes. Diese Art ist nur in diesen beiden Ländern heimisch und dort somit endemisch. Etwa 17 bis 18 Zentimeter werden diese Vögel groß. Männchen und Weibchen sehen unterschiedlich aus und lassen sich somit leicht unterscheiden; außerdem sind weibliche Individuen für gewöhnlich etwas kleiner als männliche Artgenossen. Weiß sind der mittlere und obere Rücken sowie die Bürzelgegend gefärbt, der Schwanz ist schwarz. Die restlichen Bereiche der oberen Körperseite sind überwiegend schwarz gefärbt, wobei die Federn einen bläulichen Schimmer aufweisen. Mittig verläuft auf dem oberen Rücken eine weiße Linie. Kehle und Brust sind bei Buntkopfspechten grau olivbraun. In der Mitte ist der Bauch orangerot und der Rest des Rumpfes ist an der Unterseite hell gefärbt. An den Flanken, an den Beinen und auf der Unterschwanzdecke befindet sich ein gebändertes dunkles Muster. Beine und Füße sind grau gefärbt, der Schnabel ist schwarz. Männchen haben eine goldgelbe Stirn und ihr Oberkopf ist bis zum Nacken rot. Sie tragen einen schwarzen Augenstreif, der von den Augen bis zum Nacken verläuft. Bei den Weibchen, die diesen schwarzen Augenstreif ebenfalls aufweisen, ist der vordere Kopfbereich goldgelb und sie tragen über den Augen ein schwarzes Band, das den graugelben Hinterkopf vom vorderen gelben Bereich farblich trennt. Junge Spechte haben häufig einen schmalen, gelben Kopfbereich, der bis zum Nacken reicht. Heimisch sind Buntkopfspechte in tropischen Regenwäldern bis in Höhenlagen von Höhen von 1.200 Meter. Allerlei Früchte, zum Beispiel Feigen und Bananen, sowie Samen bilden die Nahrung dieser Vogelart. Foto: 09.02.2004, Drake Bay

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Cabanis-Drossel (Mountain Thrush, Turdus plebejus)

Cabanis-Drossel (Mountain Thrush, Turdus plebejus)Etwa 23 bis 26 Zentimeter ist die Cabanis-Drossel groß. Diese Vogelart ist von Südmexiko bis ins westliche Panama beheimatet. Die Vögel kommen innerhalb ihres Verbreitungsgebiets in Bergregionen vor, ihre Brutreviere liegen normalerweise mindestens auf 1.300 Meter Höhe, mitunter auch nur auf bis zu 900 Meter Höhe. Erwachsene Cabanis-Drosseln sind auf der Körperoberseite matt dunkel olivbraun gefärbt, auch Schwanz und Flügel weisen auf der Oberseite diese Farbe auf. Auf der Unterseite sind die Vögel etwas heller graubraun gefärbt, der Bauch ist hierbei die hellste Körperpartie. Am Hals befinden sich einige feine Striche. Jungtiere sehen Altvögeln recht ähnlich, sie haben aber oft etwas hellere Federsäume an den Flügeln. Typische Lebensräume dieser Vogelart sind Bergwälder mit viel Epiphytenbewuchs sowie daran grenzende Lichtungen. Beeren und Samen bilden die Nahrung der Cabanis-Drossel. Ein weiterer englischer Name dieser Vogelart lautet Mountain Robin. Foto: 08.05.2012, San Gerardo de Dota

Carmioltangare (Carmioli's Tanager, Chlorothraupis carmioli)

Carmioltangare (Carmioli's Tanager, Chlorothraupis carmioli)Von schlichter Schönheit sind die circa 17 Zentimeter langen und 38 Gramm schweren Carmioltangaren. Ihr Gefieder ist am gesamten Körper oliv bis gelblichgrün gefärbt, weshalb die Vögel in dichter Vegetation für das Auge des Betrachters bestens getarnt sind. Trotzdem findet man die Vögel leicht, wenn sie sich in der Nähe aufhalten, denn sie sind laut und bewegungsfreudig. Bei Altvögeln ist die Iris dunkelbraun gefärbt, jugendliche Vögel und Jungtiere weisen eine eher graue Iris auf. In feuchten Bereichen des karibischen Tieflandes von der Küste bis in Höhenlagen von 1.000 Meter, selten bis zu 1.400 Meter, sowie sehr selten im pazifischen Guanacaste ist diese Vogelart in Costa Rica heimisch. Gern finden sich Carmioltangaren, die zu den Fruchtfressern unter den Vögeln gehören, an vom Menschen eingerichteten Futterplätzen ein, um dort beispielsweise Bananen oder Papayas zu fressen. Ein alternativer englischer Name dieser Spezies lautet Olive Tanager. Foto: 28.01.2004, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

Cayenne-Kuckuck (Squirrel Cuckoo, Piaya cayana)

Cayenne-Kuckuck (Squirrel Cuckoo, Piaya cayana)Anders als seine in Mitteleuropa heimischen Namensvettern legt der Cayennekuckuck seine Eier nicht in fremde Nester. Die 46 Zentimeter langen Vögel ziehen ihren Nachwuchs selbst groß. Zu erkennen ist diese scheue Vogelart an ihrem gelben Schnabel und dem rostroten Kopf. Auch der Rücken sowie die Flügel sind rostrot gefärbt. Im Bereich der Kehle und Brust wird das Rostrot blasser und geht zum Bauch hin in ein helles Grau über. Die Flanken sind dunkelgrau bis schwarz. Charakteristisch für den Cayenne-Kuckuck ist sein langer Schwanz. Die Federn sind dort breit schwarzweiß gestreift. Den Abschluss bildet ein schmaler schwarzer Bereich. Im gesamten Land von der Küste bis in Höhenlagen von 2.450 Meter kommt diese Vogelart vor. Cayenne-Kuckucke sind meist paarweise an Waldrändern oder auf Bäumen in offenen Arealen anzutreffen. Insekten, Spinnen und kleine Eidechsen stehen auf dem Speisezettel dieser Spezies. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Nordwestmexiko bis nach Nordargentinien. Foto: 01.05.2012, Santa Elena

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Cayenne-Ralle (Gray-necked Wood-Rail, Aramides cajanea)

Cayenne-Ralle (Gray-necked Wood-Rail, Aramides cajanea)Etwa 38 Zentimeter ist die Cayenne-Ralle groß. Wie es für Vertreter der Rallen typisch ist, hat diese Vogelart lange Beine und einen langen Hals. Kopf, Hals und Nacken sind bei erwachsenen Tieren grau gefärbt. Die Krone und der Hinterkopf können leicht bräunlich sein. Der Hals und die Kehle sind heller grau gefärbt als die restlichen grauen Bereiche. Bräunlich-oliv sind die Flügel auf der Oberseite gefärbt, dies gilt ebenso für den oberen Rücken und die Schultern. Brust und Flanken sind zimtfarben, der Bauch und der Schwanz sind schwarz. Fleischfarben bis korallenrot sind die Beine gefärbt, der Schnabel ist an der Basis leuchtend gelb und zur Spitze hin grünlichgrau; die Iris ist kräftig rot gefärbt. Anzutreffen ist die Cayenne-Ralle in feuchten Lebensräumen wie an Flussufern, in Mangroven, Sümpfen, feuchten Sekundärwäldern sowie an Waldrändern. Kleine Tiere wie Frösche und Insekten, aber auch Beeren und Samen bilden die Nahrung dieser Vögel. Von Mexiko bis ins nördliche Argentinien sind Cayenne-Rallen verbreitet, sie kommen bis in Höhenlagen von bis zu 1.400 Meter vor. Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Vogelart lautet Aramides cajaneus. Foto: 30.04.2012, Los Chiles

Cherries Tangare (Cherrie's Tanager, Ramphocelus costaricensis)

Cherries Tangare ist eine Vogelart, die im pazifischen Tiefland Costa Ricas und im westlichen Panama beheimatet ist. Der in diesem Artporträt verwendete deutsche Name ist kein offizieller Name, bisher ist mir für diese Art kein solcher bekannt. Noch bis vor wenigen Jahren ist Cherries Tangare als pazifische Rasse der Rotbürzeltangare (Passerinitangare) angesehen worden. Inzwischen gilt Ramphocelus costaricensis aber als eigenständige Spezies. Männchen und Weibchen sind bei dieser 16 Zentimeter langen Art unterschiedlich gefärbt. Leuchtend rot sind Rücken und Bürzel der Männchen, der restliche Körper ist schwarz. Dazu stehen die grauen Beine und der graue Schnabel in einem deutlichen Kontrast. Die Iris ist dunkel rotbraun gefärbt. Weibchen sind an Kopf, Kehle, Nacken, Rücken und auf der Oberseite der Flügel braun gefärbt, die Körperunterseite ist olivgrün. Bei ihnen kann die obere Brust rot sein, das ist jedoch nicht bei allen weiblichen Individuen der Fall. Wie die Männchen haben sie graue Beine und einen grauen Schnabel, ihre Iris ist ebenfalls dunkel rotbraun. Bis in Höhenlagen von 1.200 Meter, gelegentlich sogar bis zu 1.700 Meter leben diese Vögel. Sie kommen in halboffenen Gebieten vor. Kleine Früchte wie Beeren sowie Insekten und Spinnen bilden die Nahrung der Cherries Tangare.

  Männliche Cherries Tangare (Cherrie's Tanager, Ramphocelus costaricensis)   Weibliche Cherries Tangare (Cherrie's Tanager, Ramphocelus costaricensis)  
  Männchen, Foto: 07.05.2012,
Dominical
  Weibchen, Foto: 07.05.2012,
Dominical
 

Cremebürzel-Waldsänger (Buff-rumped Warbler, Phaeothlypis fulvicauda)

Cremebürzel-Waldsänger (Buff-rumped Warbler, Phaeothlypis fulvicauda)Diese Vogelart erreicht eine Körpergröße von 13 Zentimeter. Kopf, Nacken und Flügel sind dunkelbraun bis olivbraun gefärbt, ein heller Überaugenstreif durchsetzt diesen dunklen Gefiederbereich. Die untere Körperseite ist hell mit rotbraunen Flanken. Der Schnabel ist dunkel gefärbt und die Beine sind bräunlich. Von Honduras bis ins nordwestliche Peru und bis in den westlichen Teil des Amazonasgebiets in Brasilien reicht das Verbreitungsgebiet dieser Spezies. Im karibischen Tiefland Costa Ricas ist der Cremebürzel-Waldsänger weit verbreitet, im südlichen pazifischen Tiefland kommt er ebenfalls vor. Auf der karibischen Landesseite sind die Tiere bis in Höhenlagen von 1.100 Meter anzutreffen, auf der pazifischen Seite sogar bis auf 1.500 Meter Höhe. In manchen Literaturquellen werden diese Vögel als Flusswaldsänger bezeichnet. Sie leben für gewöhnlich in der Nähe von fließenden Gewässern und hüpfen häufig auf dem Boden in der Uferzone umher. Sie suchen dort nach kleinen Wirbellosen, die ihre Nahrung bilden. Foto: 06.05.2012, Nähe Tárcoles

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Dickkopf-Bekarde (Rose-throated Becard, Pachyramphus aglaiae)

Dickkopf-Bekarde (Rose-throated Becard, Pachyramphus aglaiae)Zwischen 15 und 16,5 Zentimeter beträgt die Körpergröße der Dickkopf-Bekarde. Diese Vogelart weist einen Geschlechtsdimorphismus auf, Männchen und Weibchen unterscheiden sich somit in ihrem Aussehen. Die männlichen Tiere sind überwiegend grau gefärbt, wobei die Körperunterseite heller ist als die Oberseite. Ihre Krone ist schwarz und sie tragen an der Kehle einen auffälligen roten Fleck. Weibliche Individuen sind überwiegend braun gefärbt, die Oberseite des Körpers ist dabei ein wenig rostfarben, wohingegen die Unterseite eher graubraun ist. Bei den Weibchen ist die Krone dunkelgrau und damit weniger kontrastreich als die der Männchen. Den Weibchen fehlt der rote Kehlfleck oft, dies kann aber auch bei den Männchen der Fall sein. Dickkopf-Bekarden ernähren sich vor allem von Insekten, Samen und Beeren ergänzen diese Kost. In Costa Rica sind sie im nördlichen pazifischen Tiefland bis in Höhenlagen von circa 300 Meter anzutreffen. Im karibischen Tiefland sind diese Vögel hingegen nur sehr selten zu beobachten. Das Verbreitungsgebiet dieser Vogelart reicht von den südlichen USA (Arizona und Süd-Texas) bis ins westliche Panama. Foto: 04.05.2012, Nähe Manzanillo

Dickschnabelkolibri (Magnificent Hummingbird, Eugenes fulgens)

Männlicher Dickschnabelkolibri (Magnificent Hummingbird, Eugenes fulgens)Der Dickschnabelkolibri ist mit seiner Körperlänge von elf bis 14 Zentimeter einer der stattlicheren Kolibris Costa Ricas. Männchen sind meist etwas größer als Weibchen, außerdem sind die Geschlechter anhand ihrer Färbung leicht zu unterscheiden. Weibchen sind auf der Oberseite des Körpers grünlich gefärbt, auf der Unterseite grau. Kräftig grün ist die Kehle gefärbt. Da dieser Bereich metallisch glänzt, kann das Grün bei einem bestimmten Lichteinfall jedoch auch graugrün wirken. An den Flanken zeigt das Gefieder ein geschupptes Muster. Hinter dem Auge befindet sich ein weißer Fleck, der Schnabel ist schwarz gefärbt. Männliche Individuen sind auf der Körperoberseite metallisch grün, der Oberkopf ist metallisch violett und die Kehle metallisch glänzend grünlich-bläulich gefärbt. Die Körperunterseite ist grau, die Flanken sind grünlich-bläulich. Diese Körperpartien glänzen nicht metallisch. Bei den Männchen ist der Schnabel ebenfalls schwarz gefärbt und sie tragen wie die Weibchen hinter dem Auge je einen weißen Fleck. Lichtungen und Waldränder in Höhenlagen ab etwa 2.000 Meter sind typische Lebensräume, in denen man den Dickschnabelkolibri beobachten kann. Das Verbreitungsgebiet dieser Art erstreckt sich von den südlichen USA bis nach Nicaragua und Costa Rica. Foto: 08.05.2012, San Gerardo de Dota

  Männlicher Dickschnabelkolibri (Magnificent Hummingbird, Eugenes fulgens)   Weiblicher Dickschnabelkolibri (Magnificent Hummingbird, Eugenes fulgens)  
  Männchen, Foto: 08.05.2012,
San Gerardo de Dota
  Weibchen, Foto: 08.05.2012,
San Gerardo de Dota
 

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Dickschnabel-Reisknacker (Thick-billed Seed-Finch, Oryzoborus funereus)

Dickschnabel-Reisknacker (Thick-billed Seed-Finch, Oryzoborus funereus), WeibchenRecht klein und unauffällig sind die Dickschnabel-Reisknacker. Diese Tiere erreichen eine Körpergröße von 11,5 Zentimeter. Männchen und Weibchen lassen sich anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes leicht unterscheiden. Die Weibchen, siehe Foto in diesem Absatz, sind am gesamten Körper schlicht und einfarbig braun gefärbt, Männchen sind nahezu vollständig schwarz. Lediglich auf den Flügeln tragen sie jeweils einen kleinen weißen Fleck. Bei beiden Geschlechter ist der Schnabel sehr kräftig und breit, er ist schwarz gefärbt. Schwarz ist auch die Iris und die Beine sind ebenfalls recht dunkel. Grassamen bilden die Hauptnahrung der zierlichen Vögel, Beeren und Insekten ergänzen diese Kost. In Costa Rica ist Oryzoborus funereus im karibischen und im pazifischen Tiefland häufig anzutreffen, die Tiere kommen von der Küste bis in etwa 1.100 Meter Höhe vor. Das Verbreitungsgebiet der Vogelart reicht von Südostmexiko bis nach Westecuador. Foto: 05.05.2012, Salinen der Ensenada-Lodge, Nähe Manzanillo

Dohlengrackel (Great-tailed Grackle, Quiscalus mexicanus)

Mit ihrer Körperlänge von 43 Zentimeter und dem metallisch blauschwarz schimmernden Gefieder sowie ihren durchdringend blickenden gelben Augen sind männliche Dohlengrackeln imposante Erscheinungen. Die Weibchen sind matt dunkelbraun gefärbt, haben ebenfalls helle, gelbliche Augen, die in starkem Kontrast zum Gefieder stehen. Vor allem die Männchen tragen gern und oft ihren lauten, krächzenden Gesang vor. Hierbei legen manche Tiere ein besonders großes Nachahmungstalent an den Tag. Sie imitieren häufig andere Vogelarten. Nahezu überall in Costa Rica trifft man Dohlengrackeln an, nur in dichten Waldgebieten kommen sie nicht vor. Das Verbreitungsgebiet der Spezies ist sehr groß, es erstreckt sich von den südlichen Teilen der USA über Zentralamerika bis in den nördlichen Bereich Südamerikas. Dohlengrackeln fressen neben Beeren und Früchten auch kleine Tiere wie Eidechsen oder Insekten.

  Männliche Dohlengrackel (Great-tailed Grackle, Quiscalus mexicanus)   Weibliche Dohlengrackel (Great-tailed Grackle, Quiscalus mexicanus)  
  Männchen, Foto: 05.05.2012,
Nähe Tárcoles
  Weibchen, Foto: 30.04.2012,
Los Chiles
 

Drosselkuckuck (Lesser Ground-Cuckoo, Morococcyx erythropygus)

Drosselkuckuck (Lesser Ground-Cuckoo, Morococcyx erythropygus)Der Drosselkuckuck ist in Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Nicaragua, Honduras und Mexiko heimisch. Etwa 25 Zentimeter beträgt die Körpergröße dieser Vogelart. Aufgrund ihres Aussehens sind die Tiere leicht zu erkennen. Auf der Oberseite des Körpers ist das Gefieder braun gefärbt, die Kehle und die Körperunterseite tragen zimtbraunes Gefieder. Sehr auffällig ist ein federloser, kräftig himmelblau gefärbter Bereich im Gesicht, der sich jeweils hinter den Augen erstreckt. Vor den Augen sind gelbe unbefiederte Partien. Diese nackten Hautareale werden von einem schwarzen Federsaum umrandet. Der leicht nach unten gebogene Schnabel ist oben dunkel und ansonsten gelb gefärbt und die Beine sind fleischfarben bis bräunlich. Dunkel ist der Schwanz gefärbt, er trägt am Ende einige helle Binden. Anzutreffen ist der Drosselkuckuck in mit Gebüsch durchsetzten Landschaften, Sekundärwäldern, im Unterholz von Wäldern sowie in Savannenlandschaften. Häufig halten sich die Tiere auf dem Boden auf, um dort nach Insekten wie Grashüpfern zu suchen. In Costa Rica kann man die Spezies im westlichen Valle Central sowie im nördlichen pazifischen Küstenland bis zum Río Tárcoles beobachten. Foto: 05.05.2012, Nähe Manzanillo

Drosseluferläufer (Spotted Sandpiper, Actitis macularius)

Drosseluferläufer (Spotted Sandpiper, Actitis macularius)Der Drosseluferläufer ist 18 bis 20 Zentimeter groß. Das Aussehen der Vögel ist von den Jahreszeiten abhängig. Während der Balz- und Brutperiode tragen die Tiere ihr Prachtkleid. Dann ist die Oberseite des Körpers braun gefärbt, die Unterseite hell und mit dunklen Punkten durchsetzt - daher rührt auch der englische Name der Spezies. Die braune Oberseite trägt einige dunkle Striche. Auffällig ist beim Drosseluferläufer der dunkle Augenstreif, der oben und unten von schmalen hellen Streifen gesäumt wird. Im Schlichtkleid, das die Vögel außerhalb der Fortpflanzungsperiode tragen, fehlen die Punkte und Striche im Gefieder. Ganzjährig sind die Beine des Drosseluferläufers gelblich bis fleischfarben. Der Schnabel ist im Prachtkleid blass orangerot gefärbt und an der Spitze etwas dunkler, im Schlichtkleid ist er eher bräunlich-rot und weniger kräftig gefärbt. Zu finden sind die Vögel an Wasserläufen, in Überflutungsgebieten und an der Küste. Ein besonderes Erkennungsmerkmal der Art ist es, dass die Tiere mit dem Hinterleib wippen. Den größten Teil der Nahrung der Drosseluferläufer machen Wirbellose aus. In Costa Rica lässt sich der Drosseluferläufer im Winterhalbjahr beobachten, er ist dort ein Zugvogel, der den Hochsommer im Norden des amerikanischen Kontinents verbringt. Foto: 05.05.2012, Nähe Tárcoles

 

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