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Manuel-Antonio-Nationalpark

Strand im Nationalpark Manuel AntonioNicht nur bei Touristen ist der Nationalpark Manuel Antonio, der sich an der Pazifikküste Costa Ricas befindet, ausgesprochen beliebt. Der Park zieht auch viele Einheimische an, denn er vereint üppig grünes Hinterland mit feinen, weißen Sandstränden an malerischen Badebuchten. Zwar liegen in der näheren Umgebung viele weitere schöne Strandabschnitte. Aber anders als im Nationalpark sind diese nicht bewacht, sodass dort leider relativ viel Diebstahl zu beklagen ist. Unter anderem aus diesem Grunde legen sich die Ticos und die Urlauber lieber im Nationalpark an den Strand - weshalb er entsprechend überlaufen ist. Wer also wie ich dorthin geht, um die Natur und Tierwelt zu genießen, könnte unter Umständen ein wenig enttäuscht werden. Aufgrund der vielen Menschen, die sich meist im Park aufhalten, sind häufig vergleichsweise wenige Tiere zu sehen. An sich ist das Schutzgebiet jedoch recht artenreich. Man hat dort beispielsweise 350 Pflanzenspezies, 109 Säugetier- und 184 Vogelarten nachgewiesen. Obwohl man meist nur wenig tierisches Leben zu sehen bekommt, ist der Park einen Spaziergang wert, wenn man ohnehin gerade in dieser Gegend des Landes verweilt.

Gut getarnt: Gemeiner Schwarzleguan (Ctenosaura similis) im Manuel-Antonio-NationalparkDer Manuel-Antonio-Nationalpark ist an Land 682 Hektar groß und umfasst außerdem eine Fläche von 55.000 Hektar des Pazifiks. In diesem Bereich leben viele weitere Tierarten, darunter zum Beispiel knapp 80 verschiedene Fischspezies. Der Eintrittspreis für einen Besuch des Parks beträgt zehn US-$ für Erwachsene, Kinder unter zwölf Jahren müssen keinen Eintritt bezahlen (Stand Ende 2012). Pro Tag wird nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern in das geschützte Areal gelassen, damit die Natur nicht über alle Maßen beeinträchtigt wird. Unmittelbar hinter dem Eingang befindet sich die wunderschöne Playa Espadilla Sur. Das Wasser ist an diesem Strand türkis-blau und bestens zum Baden geeignet. Auf den Felsen halten sich gern Seevögel wie die großen Braunpelikane (Pelecanus occidentalis) auf. Aber auch kurz vor dem Eingang liegt ein hübscher Strandabschnitt namens Playa Espadilla Norte, der von vielen Menschen zum Baden genutzt wird - und von Vögeln, die dort in der Sonne rasten.

Krabbenreiher (Nycticorax violaceus) im Manuel-Antonio-NationalparkFolgt man dem Wanderweg, sollte man als Naturliebhaber nicht nur auf Augenhöhe die Umgebung im Blick behalten, sondern darüber hinaus aufmerksam nach oben und unten blicken. An den Wurzeln mancher Bäume machen es sich Reptilien wie die Gemeinen Schwarzleguane (Ctenosaura similis) bequem, siehe Foto oben. Im Geäst der Bäume halten sich kleine Vögel wie zum Beispiel Kapuzenwollrücken (Thamnophilus bridgesi) und die recht großen Krabbenreiher (Nycticorax violaceus) auf. Wie der rechts gezeigte Vogel ziehen sich diese Reiher während der heißesten Zeit des Tages gern in den Schatten der dichten Ufervegetation zurück. 

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Playa Blanca im Nationalpark Manuel AntonioHat man die erste Badebucht passiert und folgt man weiter dem Hauptwanderweg, erreicht man als nächstes die Landzunge Punta Central, die man auf einen kleinen Rundweg erkunden kann. Lässt man (anschließend) die Landzunge rechts liegen und folgt man weiter dem eigentlichen Wanderweg, gelangt man schon bald zu einer hübschen Bucht. An dieser befindet sich der blendend weißen Strand namens Playa Blanca, siehe Foto rechts. Dort ist das Wasser flach und deshalb gut zum entspannten Baden geeignet, zumal die Wellen oft nicht besonders hoch sind.

Grünreiher (Butorides virescens) im Manuel-Antonio-NationalparkSetzt man die Wanderung an der Bucht fort, erreicht man einen Weg namens "Sendero El Mirador". Das Wort Mirador heißt auf Deutsch "Aussichtspunkt" und einen solchen erreicht man über den Pfad. Von dort aus hat man eine herrliche Aussicht auf den gesamten Nationalpark. Der Wanderpfad ist kein Rundweg. Man muss ihn in entgegengesetzter Richtung entlang gehen, wenn man den Park wieder verlassen möchte. Langweilig wird dies aber nicht, denn am Wegesrand wachsen viele schöne tropische Pflanzen, die mit bunten Blüten. Sie wetteifern um die Gunst der Bestäuber und man kann auf ihnen zahlreiche Insekten beobachten. Auch etliche Vögel wie den hier gezeigten Grünreiher (Butorides virescens) sowie Eidechsen sind dort anzutreffen. 

 

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Linktipp:

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