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Meine Rundreise 2004

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Die Natur Costa Ricas
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Andere Tiere aus Costa Rica

Neben Insekten, Vögeln, Amphibien und Reptilien sowie Säugetieren gibt es in Costa Rica etliche weitere Tierarten, die zu anderen Tierfamilien gehören. Wer mit offenen Augen durch die Natur des Landes geht, kann somit allerorten faszinierende Tiere beobachten. Je nach Tageszeit begegnet man unterschiedlichen Tieren, denn nicht alle sind am Tage aktiv. Es lohnt sich also, auch nach Einbruch der Dunkelheit mit einer Taschenlampe die Natur zu erkunden. In diesem Kapitel stelle ich Ihnen diverse Tierarten wie beispielsweise Krebstiere vor, die ich in Costa Rica während meiner beiden Reisen beobachtet habe.

Folgende Arten finden Sie auf dieser Seite in alphabetischer Reihenfolge:

Krebstiere (Crustacea)
· Landeinsiedlerkrebs (Hermit Crab, Coenobita sp.)
· Ocypode gaudichaudii (Painted Ghost Crab)
· Rote Landkrabbe (Halloween Crab, Gecarcinus quadratus)
Schnecken (Gastropoda)
Tausendfüßer (Platyrhacidae)
· Nyssodesmus python (Python Millipede)

Krebstiere (Crustacea)

Landeinsiedlerkrebs (Hermit Crab, Coenobita sp.)

Landeinsiedlerkrebs (Hermit Crab, Coenobita sp.)Nicht nur Schnecken wohnen in Gehäusen, sondern auch Landeinsiedlerkrebse. Diese Tiere erreichen je nach Art eine Körpergröße von bis zu zehn Zentimeter; das rechts abgebildete Tier war jedoch nur einen Zentimeter groß. Leicht zu erkennen sind diese Tiere nicht nur daran, dass sie Schneckenhäuser als Heimstatt mit sich umhertragen. Ihre großen schwarzen Stielaugen sowie die langen, ebenfalls schwarz gefärbten Fühler sind sichere Erkennungsmerkmale. Landeinsiedlerkrebse kommen nicht nur am Strand vor, man trifft sie sogar einige hundert Meter von der Küste entfernt im Landesinnern an. Auch sind sie keine reinen Bodenbewohner. So mancher Landeinsiedlerkrebs ist dazu in der Lage, auf Bäume zu klettern. Bei dem in diesem Absatz gezeigten Tier handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Vertreter der Gattung Coenobita. Foto: 02/2004, Drake Bay

Ocypode gaudichaudii (Painted Ghost Crab)

Ocypode gaudichaudii (Painted Ghost Crab)Das Verbreitungsgebiet der Krabbenart Ocypode gaudichaudii reicht von den Küsten in El Salvador im Norden bis nach Chile im Süden. An den Küsten der Galapagos-Inseln sind diese Tiere ebenfalls heimisch. Man erkennt sie leicht an ihrem äußeren Erscheinungsbild. Sie sind leuchtend orange-rot gefärbt und tragen auf der Oberseite des Rückenpanzers unzählige kleine, sandfarbene Flecken. Pflanzenabfälle und Algen sowie Aas bilden die Nahrung dieser Tiere. Sie leben an sandigen Küsten, wo sie Wohnröhren in den Sand graben, die sie bei Ebbe verlassen, um an der Oberfläche zu fressen. Foto: 02/2004, Playa Tortuga

Rote Landkrabbe (Halloween Crab, Gecarcinus quadratus)

Die Rote Landkrabbe hat einen Körperdurchmesser von etwa neun bis zehn Zentimeter. Circa 25 bis 30 Zentimeter kann kann die Spannweite der Beine betragen. Rote Landkrabben sind Landtiere, die nur zum Laichen das Meer aufsuchen. Der Rückenpanzer ist schwarz gefärbt, es finden sich darauf einige weiße Flecken sowie hinter den Augen jeweils ein orange gefärbter Fleck und auf der Stirn können ebenfalls Flecken in dieser Farbe vorhanden sein. Orangerot ist die Unterseiten dieser Tiere gefärbt, dies gilt auch für die Beine. Ihre Scheren sind violett mit weißt gefärbten Enden, je nach Tier ist das Violett mehr oder weniger kräftig. Neben vegetarischer Kost stehen auch Insekten auf dem Speiseplan dieser Tiere. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Mexiko bis Peru, die Rote Landkrabbe lebt in diesem Areal an der Pazifikküste. Darüber hinaus leben die Tiere von Florida bis Guyana an der Atlantikküste. In Mittelamerika ist nicht nur die Rote Landkrabbe heimisch, sondern auch die Zentralamerikanische Halloweenkrabbe (Gecarcinus ruricola). Diese Tierart ist etwas anders gefärbt, sie trägt beispielsweise keine orangen Flecken über den Augen.

  Rote Landkrabbe (Halloween Crab, Gecarcinus quadratus)   Rote Landkrabbe (Halloween Crab, Gecarcinus quadratus)  
  Foto: 02/2004,
Puerto Quepos
  Foto: 02/2004,
Puerto Quepos
 

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Unbestimmte Krebstiere

Einige der von mir beobachteten und fotografierten Krebstiere aus Costa Rica habe ich bisher nicht bestimmen können. Falls Sie bei der Bestimmung helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

  Unbestimmte Krebstierart Nr. 1   Unbestimmte Krebstierart Nr. 2  
  Unbestimmte Krebstierart Nr. 1,
Foto: 03.05.2012, Nähe Manzanillo
  Unbestimmte Krebstierart Nr. 2,
Foto: 02/2004, Playa Tortuga
 

  Unbestimmte Krebstierart Nr. 3   Unbestimmte Krebstierart Nr. 4  
  Unbestimmte Krebstierart Nr. 3,
Foto: 04.05.2012, Nähe Manzanillo
  Unbestimmte Krebstierart Nr. 4,
Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
 

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Schnecken (Gastropoda)

In Costa Rica leben sowohl an Land als auch im Wasser verschiedene Schneckenarten. Leider habe ich alle von mir fotografierten Spezies bisher nicht bestimmen können. Über Hilfe würde ich mich freuen. Sie können mich gern per E-Mail kontaktieren, wenn Sie eine der unten gezeigten Arten kennen.

  Unbestimmte Schneckenart Nr. 1   Unbestimmte Schneckenart Nr. 2  
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 1,
Foto: 02.05.2012, Monteverde
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 2,
Foto: 02.05.2012, Santa Elena
 

  Unbestimmte Schneckenart Nr. 3   Unbestimmte Schneckenart Nr. 4  
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 3,
Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 4,
Foto: 07.05.2012, San Gerardo de Dota
 

  Unbestimmte Schneckenart Nr. 5   Unbestimmte Schneckenart Nr. 6  
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 5,
Foto: 05.05.2012, Nähe Manzanillo
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 6,
Foto: 05.05.2012, Nähe Manzanillo
 

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Tausendfüßer (Platyrhacidae)

Die in Costa Rica heimischen Tausendfüßer leben am Boden oder in der Vegetation und sie sind fast alle eher unauffällig. Meist halten sie sich tagsüber unter Steinen, Falllaub oder in Spalten von Bäumen verborgen, nachts kommen sie aus ihren Verstecken.

Nyssodesmus python (Python Millipede)

Nyssodesmus python (Python Millipede)Eine stattliche Größe von bis zu zehn Zentimeter kann diese Tierart erreichen, für die mir kein deutscher Name bekannt ist. Auf der Oberseite des Körpers ist ein cremefarbener breiter Streifen vom Kopf bis zum hinteren Körperende vorhanden, seitlich davon befinden sich schwarze Bereiche. Gezackt sind die hinteren Enden der einzelnen Körpersegmente, diese Spitzen sind hell gelblich bis cremefarben. In den Regenwäldern Costa Ricas ist diese Spezies recht häufig anzutreffen. Allein schon aufgrund ihrer Körpergröße sind die Tiere leicht zu finden. Sie halten sich nicht nur am Boden auf, sondern erklimmen auch kleine Bäume oder robuste Blühpflanzen. Häufig kann man die Tiere paarweise beobachten, die Männchen scheinen auf den Weibchen zu "reiten". Der Grund für dieses Verhalten liegt darin, dass die Männchen auf diese Weise ihre Weibchen sehr effizient davon abhalten, sich mit anderen Geschlechtspartnern zu paaren. Die eigentliche Kopulation dauert maximal einige Stunden, die Männchen bleiben jedoch mehrere Tage auf dem Rücken der Weibchen, um ihre Vaterschaft sicherzustellen. Nicht zuletzt aufgrund dieses Verhaltens sind die Tiere ständig in Gefahr, gefressen zu werden. Deshalb sondern sie ein giftiges Sekret ab, das Fressfeinde von ihrem Vorhaben abhalten soll. Hinzu kommt, dass ihr Exoskelett, also der Panzer, aus relativ hartem Material besteht, was sie zu einer schlechter verdaulichen Beute als andere Tausendfüßler macht. Foto: 02/2004, Ecocentro Danaus

Unbestimmte Tierarten

Einige von mir fotografierte Tiere aus Costa Rica habe ich bisher nicht bestimmen können. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine E-Mail sehr freuen.

  Unbestimmte Tierart Nr. 1   Unbestimmte Tierart Nr. 2  
  Unbestimmte Tierart Nr. 1,
Foto: 26.04.2012, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí
  Unbestimmte Tierart Nr. 2,
Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
 

 

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