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An der Pazifikküste des Landes, also westlich von
San José, befindet sich der
Carara-Nationalpark. Dieses Schutzgebiet, das früher "Reserva
Biológica Carara" hieß, ist 4.700 Hektar groß und am Südufer des Río
Tárcoles gelegen. Mehrere Wanderwege durchziehen den Nationalpark, der von 8 bis 16 Uhr
(von April bis November 7 bis 17 Uhr) geöffnet ist. Der Eintrittspreis lag Anfang 2004 bei
acht US-Dollar pro Person, pro Stunde wird maximal 60 Besuchern der Zutritt gestattet.
Seine Lage innerhalb der Klimazonen und Habitate Costa Ricas ist einzigartig. Zwischen den Trockenwäldern im Norden und den regenreichen Gebieten im Süden erstreckt sich das Areal, das viele verschiedene Lebensräume beherbergt. In unmittelbarer Nähe zueinander finden sich im Carara-Nationalpark Primär- und Sekundärwälder, Galeriewälder, Sumpfgebiete sowie ein Altwasser. Viele kleine Wasserläufe winden sich durch das Schutzgebiet, die meisten führen das gesamte Jahr über Wasser.
Tiere im dichten Wald zu entdecken, ist nicht einfach. Die Tarnung ist perfekt, das Blattwerk mitunter geradezu undurchdringlich. Man muss schon sehr genau hinschauen, um die vielen großen und kleinen Bewohner des Nationalparks zu entdecken. Andere Tiere sind wiederum leicht zu beobachten, weil sie sich gern im Bereich von Lichtungen aufhalten:
Nicht nur Aras konnte man auf dem Hotelgelände beobachten. Der kleine Flusslauf am Villa Lapas zog zahlreiche Vogelarten an, darunter die anmutigen Schneesichler. In den hohen Bäumen tummelten sich außerdem zahlreiche andere gefiederte Besucher wie Tovisittiche, Spechte und die farbenfrohen Schieferschwanztrogone. Abends kann man in der Nähe des Wassers Agakröten beobachtenund in manchen Zimmern laufen nachts Skorpione über den Boden, was vermutlich aber nicht jedermanns Sache sein dürfte ... |
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