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Meine Rundreise 2004

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Insekten aus Costa Rica - Teil 3

Libellen (Odonata)

Aus der Ordnung der Libellen (Odonata) kommen in Costa Rica zahlreiche Arten vor. Diese gehören zwei Unterordnungen an: den Großlibellen (Anisoptera) und den Kleinlibellen (Zygoptera). Letztere sind an ihrem sehr filigranen Körperbau zu erkennen. Libellen benötigen Gewässer für ihre Fortpflanzung, weil ihre Larven darin heranwachsen. In Costa Rica gibt es zahlreiche Gewässer, entsprechend groß ist die Fülle der in dem Land anzutreffenden Libellenarten. Bedauerlicherweise habe ich die meisten von mir fotografierten Spezies bisher nicht bestimmen können. Falls Sie bei der Bestimmung helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

Hetaerina occisa

Hetaerina occisa, MännchenDie Libellenart Hetaerina occisa gehört zu den Kleinlibellen (Zygoptera). In der Literatur habe ich leider kaum Informationen über sie finden können. Auf etwa 45 Millimeter schätze ich die Flügelspannweite dieser Spezies. Männchen und Weibchen unterscheiden sich in ihrem Aussehen. Bei den männlichen Individuen ist der Hinterleib hinter dem Brustbereich dunkelrot und nach hinten hin schwarz gefärbt, der Brustteil ist oben rot und an den Seiten schwarz mit hellen Streifen. An der Basis der Flügel befindet sich je ein leuchtend rot gefärbter Bereich. Schwarz sind die Augen, das gilt auch für die Beine. Weibchen haben einen bläulich bis grünlich schimmernden Körper, ihr Brustbereich ist oben oft bronzefarben. Ihre Flügel sind an der Basis gelblich gefärbt, die Augen und die Beine sind schwarz. Nicht nur in Costa Rica ist Hetaerina occisa heimisch, auch in Nicaragua und Mexiko kommt die Art vor. Ob sie in weiteren Ländern lebt, weiß ich leider nicht. Sie scheint dichte Tieflandregenwälder als Lebensraum zu bevorzugen. Foto: 07.05.2012, Hacienda Barú National Wildlife Refuge

Uracis fastigiata

Uracis fastigiata, MännchenLibellen der Gattung Uracis kommen von Mexiko bis in den südöstlichen Teil Brasiliens vor. Ob das Verbreitungsgebiet von Uracis fastigiata derart groß ist, ist mir leider nicht bekannt. Ich weiß von Funden dieser Art in Costa Rica und in Peru. Die Flügelspannweite dieser zu den Großlibellen (Anisoptera) gehörenden Tiere schätze ich auf circa 80 bis 90 Millimeter und die Körperlänge auf 45 bis 50 Millimeter. Genaue Angaben habe ich hierzu in der Literatur nicht finden können. Männchen sind am Brustteil und am Hinterleib mittelblau gefärbt. Ihre Flügel weisen an den Enden dunkle Bereiche auf. Das Gesicht und die Beine sind blau gefärbt. Weibchen sind am Hinterleib eher bräunlich bis schwarz gefärbt, ihr Körper weist jedoch auch einige blaue Abschnitte auf, zum Beispiel an den Beinansätzen. Die Beine sind bei den Weibchen braun bis schwarz gefärbt. Ihre dunklen Flecken an den Flügelenden sind für gewöhnlich etwas kleiner als die der Männchen. Weitere Details sind mir über diese Libellenart leider nicht bekannt. Foto: 07.05.2012, Hacienda Barú National Wildlife Refuge

  Uracis fastigiata, Männchen   Uracis fastigiata, Weibchen  
  Männchen, Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
  Weibchen, Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
 

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Unbestimmte Libellenarten

  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 1   Unbestimmte Großlibellenart Nr. 1  
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 1,
Foto: 26.04.2012, Braulio-Carrillo-Nationalpark
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 1,
Foto: 26.04.2012, Braulio-Carrillo-Nationalpark
 

  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 2   Unbestimmte Großlibellenart Nr. 3  
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 2,
Foto: 27.04.2012, La Selva Biological Station
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 3,
Foto: 26.04.2012, Braulio-Carrillo-Nationalpark
 

  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 4   Unbestimmte Großlibellenart Nr. 5  
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 4,
Foto: 30.04.2012, Nähe Los Chiles
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 5,
Foto: 30.04.2012, Nähe Los Chiles
 

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  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 6   Unbestimmte Großlibellenart Nr. 7  
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 6,
Foto: 05.05.2012, Nähe Tárcoles
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 7,
Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
 

  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 8   Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 1  
  Unbestimmte Großlibellenart Nr. 8,
Foto: 05.05.2012, Nähe Manzanillo
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 1,
Foto: 27.04.2012, La Selva Biological Station
 

  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 2   Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 3  
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 2,
Foto: 30.04.2012, Nähe Los Chiles
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 3,
Foto: 06.05.2012, Nähe Tárcoles
 

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  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 4   Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 5  
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 4,
Foto: 06.05.2012, Nähe Tárcoles
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 5,
Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
 

  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 6   Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 7  
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 6,
Foto: 07.05.2012,
Hacienda Barú National Wildlife Refuge
  Unbestimmte Kleinlibellenart Nr. 7,
Foto: 28.04.2012, Ecocentro Danaus
 

Schaben (Blattodea)

Die bekanntesten Vertreter der Ordnung der Schaben sind die Kakerlaken. In Costa Rica sind etliche Schabenarten heimisch, die nicht in Häusern leben, sondern in der dichten Vegetation. Weil die Schaben überwiegend nachtaktiv sind, bekommt man sie nur selten am Tage zu Gesicht. Bislang habe ich die meisten Schabenarten, die ich fotografiert habe, noch nicht bestimmen können. Falls Sie bei der Identifizierung helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

Geflügelte Riesenschabe (Peppered Roach, Archimandrita tesselata)

Geflügelte Riesenschabe (Peppered Roach, Archimandrita tesselata)Die Geflügelte Riesenschabe ist mit ihrer Körpergröße von bis zu sieben Zentimeter eine der größten Schaben, die man in Costa Rica beobachten kann. Diese Tiere sind nachtaktiv, tagsüber halten sie sich beispielsweise unter Falllaub und in hohlen Bäumen versteckt. Ihr Körper ist dunkelbraun bis schwarz gefärbt, die Flügeldecken sind braun und leicht transparent. Sie können entweder einfarbig oder marmoriert sein. Auf dem braunen Brustschild tragen diese Tiere einen schwarzen Fleck, der nach vorn vier Zacken aufweist. Geflügelte Riesenschaben sind recht soziale Tiere, die in Gruppen leben. Sie sind Bodenbewohner und ich habe sie in Costa Rica im Tieflandregenwald angetroffen. Bis in welche Höhenlagen die Art vorkommt und wie groß ihr Verbreitungsgebiet ist, ist mir leider nicht bekannt. Foto: 02/2004, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

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Riesenschabe (Giant Cockroach, Blaberus giganteus)

Riesenschabe (Giant Cockroach, Blaberus giganteus)Zu den größten Schaben der Welt gehört Blaberus giganteus. Bis zu 90 Millimeter können diese Tiere lang werden - und damit fast so lang wie eine Handfläche eines Erwachsenen. Der Körper ist recht breit und flach. Halsschild und Flügeldecken sind durchscheinend hellbraun gefärbt. Typisch für Blaberus giganteus ist der schwarze Fleck im hinteren Bereich des Halsschilds. In der Mitte des Körpers befinden sich ebenfalls zwei dunklere Bereiche an den Flügeln. Jungtiere erinnern in ihrem Aussehen ein wenig an Asseln, sie sind mehrere Zentimeter lang. Tropische Wälder von El Salvador über Costa Rica bis nach Panama sind die Heimat dieser Tierart. Sie kommt außerdem auf einigen Westindischen Inseln und im nördlichen Südamerika vor. Innerhalb dieses Lebensraums findet man die Tiere am Tage kaum, denn sie verstecken sich in ruhigen, feuchten Höhlen beispielsweise unter Baumwurzeln oder in hohlen Bäumen. Nachts kommen die Riesenschaben zum Vorschein und die Tiere gehen auf Nahrungssuche. Sie fressen unter anderem verrottendes Holz, Früchte und tote Insekten. In Häuser kommen sie für gewöhnlich nicht. Foto: 26.04.2012, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

Unbestimmte Schabenarten

  Unbestimmte Schabenart Nr. 1 (Eurycotis sp.?)   Unbestimmte Schabenart Nr. 2  
  Unbestimmte Schabenart Nr. 1 (Eurycotis sp.?),
Foto: 03.05.2012, Santa Elena
  Unbestimmte Schabenart Nr. 2,
Foto: 05.05.2012, Nähe Tárcoles
 

  Unbestimmte Schabenart Nr. 3 (Pseudophyllodromia sp.)      
  Unbestimmte Schabenart Nr. 3 (Pseudophyllodromia sp.),
Foto: 06.05.2012, Carara-Nationalpark
     

 

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