Costa RicaVögel - Teil 4
 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Costa Rica allgemein | Kulinarisches | Reisetipps | San José | Carara |
Arenal-Vulkan & Fortuna | Selva Verde (Sarapiquí-Fluss) | Caño Negro |
Manuel-Antonio-Nationalpark | Monteverde & Santa Elena | Tortuga |
Osa-Halbinsel (Poor Man's Paradise) | Rundreise 2004: Teil 1 & Teil 2 |
Tiere: Insekten, Falter & Schmetterlinge, Reptilien & Amphibien,
Säugetiere, Schildkröten & Krebstiere | Pazifische Unterwasserwelt |
Land- & Wasservögel: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 & Teil 7 |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 & Teil 6 | Literatur & Links
 
             
          Hauszaunkönig (House Wren, Troglodytes aedon)

Hauszaunkönig Einem Mitteleuropäer erscheint der nur zehn Zentimeter große Hauszaunkönig sehr vertraut, denn sein Äußeres und sein Verhalten erinnern doch stark an den bei uns heimischen Zaunkönig (Troglodytes troglodytes). In Costa Rica gehört der Hauszaunkönig zu den kleineren Vertretern seiner Familie, erheblich größer ist beispielsweise der Rotnacken-Zaunkönig. Das braune Gefieder des kleinen Zaunkönigs, der sich - wie es der Name bereits vermuten lässt - gern in der Nähe menschlicher Siedlungen aufhält, enthält einige zarte Streifen auf den Flügeln und wirkt ansonsten eintönig. Der Gesang dieses zierlichen, optisch recht unscheinbaren Gesellen ist dafür angenehm melodisch. Die Art kommt in Costa Rica in Höhenlagen zwischen 300 und 1.200 Meter vielerorts häufig vor. Abgesehen davon, dass man die Art in der Nähe menschlicher Siedlungen antrifft, halten sich die Vögel gern in Dickichten, an Waldrändern, auf Kaffeeplantagen und in ähnlichen, dicht bewachsenen Lebensräumen auf. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Fortuna)

Hellroter Ara (Scarlet Macaw, Ara macao)

Hellroter Ara im Flug Insgesamt 16 Krummschnabelarten kommen in Costa Rica vor. Die beeindruckendsten Vertreter dieser Vogelgruppe sind die Hellroten Aras. Diese 84 Zentimeter großen Vögel tragen an weiten Teilen ihrer Körper leuchtend hellrotes Gefieder. Betrachtet man sie, während sie über den Beobachter hinweg fliegen, erscheinen sie nahezu vollständig hellrot, siehe Abbildung rechts. Auf der Oberseite ihrer Flügel tragen die Tiere jeweils gelben Bereich, der etwa in der Mitte liegt. Er wird von einem blauen Bereich gefolgt, der sich bis zu den Spitzen der Schwungfedern erstreckt. Auch der untere Rücken sowie die Bürzelgegend sind blau gefärbt. Der Schnabel ist hell und im Gesicht befindet sich ein unbefiederter Bereich, dessen Haut hell ist.

Hellrote Aras beim Turnen In Costa Rica kommen die Hellroten Aras heute nur noch im Bereich der Pazifikküste vor, seit 1950 sind sie aus dem karibischen Teil des Landes verschwunden. Vor allem rund um Carara sowie auf der Osa-Halbinsel sind diese Waldbewohner häufig anzutreffen. Meist fliegen die Vögel paarweise von einem Baum zum nächsten, um gemeinsam ihre Nahrung aufzunehmen oder akrobatisch zu klettern. In der Nähe der Bahía Drake konnte ich ein Pärchen Hellrote Aras beim ausgelassenen Spiel in der Krone eines unbelaubten Baumes beobachten. Die Vögel hingen kopfüber an den Ästen und hielten im übertragenen Sinne "Händchen". Das heißt, sie hielten sich jeweils nur mit einem Fuß am Ast fest und umgriffen mit dem anderen Fuß denjenigen des Partners. Dabei schlugen sie mit den Flügeln und riefen ausgelassen. Atemberaubend war es, die Tiere im Freiflug zu sehen, der ausgesprochen majestätisch wirkt. Vor allem angesichts solcher Beobachtungen schmerzt es ungemein, in Deutschland Hellrote Aras in Einzelhaltung und obendrein in winzige Käfige eingesperrt zu sehen. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto oben: Carara-Nationalpark, Foto unten: Bahía Drake/Osa-Halbinsel)

Inkatäubchen (Inca Dove, Scardafella inca)

Inkatäubchen Inkatäubchen Im nordwestlichen Tiefland kommt das Inkatäubchen recht häufig vor. Aus dem Südwesten des Landes verschwindet sie hingegen zunehmend. Rund um Quepos kann man die 20 Zentimeter langen Tiere aber mit ziemlicher Sicherheit beobachten. Dort traten sie in den 1970er Jahren erstmals in Erscheinung, sprich sie wanderten aus den Nachbarländern ein. Inkatäubchen sind überwiegend graubraun gefärbt. Einige Bereiche ihres Gefieders schimmern ein wenig rosa. Der Bauch trägt einen Hauch von cremeweiß, der Schnabel ist schwarz, die Beine fleischfarben und die Irisringe sind auffällig rot. Am liebsten halten sich Inkatäubchen in leicht bewaldeten Gebieten auf. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto links Quepos:, Foto rechts: Carara-Nationalpark)

Jacariniammer (Blue-black Grassquit, Volatinia jacarina)

Jacariniammer Das Verbreitungsgebiet der nur zehn Zentimeter großen Jacariniammern erstreckt sich fast über das gesamte Land. Es reicht von beiden Küsten bis auf 1.700 Meter. Besonders gern halten sich die zierlichen Vögel dort auf, wo sie weite Wiesen mit Gräsern finden. Die zarten Samen der verschiedenen Grasarten bilden ihre Hauptnahrung. Meist trifft man die Vögel in losen Gruppen oder paarweise in den Wiesen an. Zuweilen verstecken sie sich jedoch auch in Dickichten beziehungsweise in Maniokfeldern oder ähnlichem Grün. Die Männchen tragen am gesamten Körper ein metallisch glänzendes, blauschwarzes Gefieder. Ihr Schnabel ist ebenfalls schwarz gefärbt. Seine Form ist konisch und er weist eine feine Spitze auf. Weibliche Jacariniammern sind braun befiedert, auch sie tragen einen schwarzen Schnabel. Die Abbildung in diesem Abschnitt zeigt ein Männchen, das sich zum Balzen auf einen Zweig begeben hat. Es trug seinen Gesang vor und hüpfte alle paar Sekunden senkrecht empor. Aufgrund dieser Verhaltensweise tragen die Jacariniammern auf der Karibikinsel Tobago, auf der ich die Vögel ebenfalls beobachtet habe, den Spitznamen "Johnny Jump-up". Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Fortuna)

Kahnschnabel (Boat-billed Heron, Cochlearius cochlearius)

Kahnschnabel, nicht geschlechtsreifes Jungtier Kahnschnabel, Altvogel Ihre riesigen dunklen Augen und wuchtigen Köpfe machen die Kahnschnäbel, die zu den Reihern gehören, unverwechselbar. Ausgewachsene Tiere sind 51 Zentimeter großen und tragen eine blauschwarze Federhaube, die am Hinterkopf herabhängt. Stirn und Kehle sind weiß befiedert, der Bereich hinter den Augen ist hellbraun mit leichtem Rostfarbton, der sich an Brust und Bauch fortsetzt. Die Flügel sind hell aschgrau gefärbt. Das wohl auffälligste Merkmal dieser Vogelart ist der breite, schuhförmige schwarze Schnabel.

Kahnschnabelpaar bei der Vogelhochzeit Zwei junge Kahnschnäbel im Nest An Flussläufen und stehenden Gewässern kommen Kahnschnäbel sowohl im karibischen Tiefland als auch auf der pazifischen Seite des Landes vor. Nachts gehen die Vögel auf die Jagd nach Fischen, diese Lebensweise lässt sich an den übergroßen Augen erkennen, die typisch für nachtaktive Jäger sind. In kleinen Kolonien brüten diese tagsüber recht geselligen Vögel. Während meiner Rundreise durch Costa Rica im Januar/Februar 2004 konnte ich in einer solchen Kolonie eine Paarung zweier Kahnschnäbel beobachten (siehe Foto ganz rechts). Auch ein Nest mit noch recht jungem Nachwuchs befand sich ganz in der Nähe. (Sämtliche Fotos Fortuna/Schutzgebiet des Ojoche-Projektes)

Kanadareiher (Great Blue Heron, Ardea herodias)

Kanadareiher Kanadareiher Ein großer, geradezu gravitätischer Vogel ist der Kanadareiher. Seine Körpergröße von 132 Zentimeter macht ihn unübersehbar. Das Gefieder dieser Wasservögel ist am Kopf weiß, hinten verläuft ein breiter, schwarzer Streifen. Die Krone ist dunkelbraun bis schwarz gefärbt. Im Nacken ist der schwarze Streifen mittig mit einem weißen durchsetzt, das Gefieder rundherum ist graubraun. Körper und Flügel sind ebenfalls blaugrau gefärbt, an der Seite der Brust befinden sich ein paar schwarze Flecken. Auffällig sind die gelben Irisringe sowie der gelbliche Schnabel; die Beine der Kanadareiher sind schwarz. Die Vögel sind relativ seltene, aber in vielen Bereichen des Landes auffindbare Wintergäste. Sie halten sich am liebsten im Tiefland und in mittleren Höhen des Zentraltals auf. Meist trifft man sie einzeln an einem Süß- oder Salzwasserlauf beziehungsweise an einem stehenden Gewässer an. Auch in Marschen oder überfluteten Feldern gehen sie auf Nahrungssuche. Auf ihrem Speisezettel stehen neben Fischen unter anderem auch Frösche, Krustentiere oder große Insekten. (Foto links: Bahía Drake/Osa-Halbinsel, Foto rechts: Río Tarcoles in der Nähe des Carara-Nationalparks)

Kapuzenwollrücken (Black-hooded Antshrike, Thamnophilus bridgesi)

Kapuzenwollrücken, Weibchen Im westlichen Teil des Landes von der Küste bis in Höhenlagen von 1.100 Meter ist der Kapuzenwollrücken ein vielerorts anzutreffender Bewohner. Nördlich von Carara kommt die Art selten vor, ihr Verbreitungsgebiet liegt eher südlich dieser Gegend. Die 16,5 Zentimeter großen Vögel halten sich gern in Dickichten und an Waldrändern auf. Dort tragen die Männchen am frühen Morgen unter vollem Körpereinsatz ihren Gesang vor. Wenn man sie dabei beobachtet, kann man sehen, dass bei jedem Ton ihr Hinterleib im Takt mitwippt, was dem Ganzen eine etwas komische Note verleiht. Männchen tragen auf der gesamten Oberseite, am Kopf und an der Brust schwarzes Gefieder, die restliche Unterseite des Körpers ist schieferfarben befiedert. Auf den Flügeln befinden sich bei den Männchen einige kleine weiße Punkte. Die Weibchen, siehe Abbildung in diesem Abschnitt, sehen ähnlich aus. Sie tragen auf dem dunklen Gefieder überwiegend im Bereich des Kopfes einige helle Streifen. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Manuel Antonio)

Kletterwaldsänger (Black-and-White Warbler, Mniotilta varia)

Kletterwaldsänger, Männchen Vom nordamerikanischen Kontinent kommend, treffen in der Zeit von August bis Oktober die Kletterwaldsänger in Costa Rica ein, um den Winter in wärmeren Gefilden zu verbringen. Ende März bis Mitte April beginnt der Zug dieser Vögel zurück gen Norden in ihre Brutgebiete. In Costa Rica halten sich die 13 Zentimeter kleinen Waldsänger am liebsten in Wäldern auf, in denen es große Bäume gibt. An diesen klettern sie umher, meist sogar kopfüber (siehe Foto). Das Gefieder der Männchen ist an der Oberseite und auf den Flügeln schwarzweiß gestreift, die Unterseite ist überwiegend rein weiß. Der Schnabel ist kurz, gerade und schwarz gefärbt. Weibchen tragen nicht so viele schwarze Streifen, wodurch sie insgesamt etwas blasser wirken als die Männchen. Einige der Streifen sind bei ihnen zudem eher grau als schwarz. In der Abbildung in diesem Abschnitt ist ein Männchen zu sehen. (Foto: Finca Ecológica/Santa Elena)

Kopfbindentyrann (White-ringed Flycatcher, Conopias parva)

Kopfbindentyrann Im karibischen Tiefland ist der Kopfbindentyrann in manchen Gebieten ein recht häufig anzutreffender Vogel. Sein Verbreitungsgebiet reicht bis in Höhen von 600 Meter. Östlich des Río Frío, wo die Landschaft recht trocken ist, kommen die Vögel nahezu nicht vor. Kopfbindentyrannen sind 16 Zentimeter groß, wiegen 24 Gramm und wie viele ihrer Verwandten tragen sie ein leuchtend gelbes Federkleid an Bauch und Brust. Die Flügel sind bräunlich gefärbt, der Kopf ist ebenfalls braun mit einem leichten Graustich. Über den Augen tragen sie auf beiden Seiten je einen breiten weißen Streif. Im Nacken treffen sich diese Streife und bilden dadurch einen nahezu geschlossenen Ring beziehungsweise eine Kopfbinde (siehe Foto). Auf dem Oberkopf ist ein graubrauner Gefiederbereich vorhanden. Die Schnäbel der Kopfbindentyrannen sind schwarz. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Río Frío/Los Chiles)

Krabbenbussard (Common Black Hawk, Buteogallus anthracinus)

Krabbenbussard Krabbenbussard Als Land bewohnendes Schalentier lebt man gefährlich, wenn ein Krabbenbussard in der Nähe ist. Diese 56 Zentimeter großen Vögel ernähren sich fast ausschließlich von Krabben. Ergänzt wird diese Kost um Reptilien, Frösche und frisch geschlüpfte Meeresschildkröten. Das Gefieder dieser Greifvögel ist schiefergrau gefärbt. Die Beine und der Schnabel sind gelb gefärbt und stehen somit in starkem Kontrast zum dunklen Federkleid. Im Flug ist ein weißes Band an den Flügeln zu erkennen. Entlang beider Küsten ist der Krabbenbussard ein gewöhnlicher, recht häufig vorkommender Vogel. Im Binnenland ist er hingegen nur extrem selten anzutreffen. Man findet die Vögel praktisch immer in der Nähe von Wasser, sie sitzen mitunter tief unten im Geäst oder in Dickichten und lauern dort ihrer Beute auf. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Fotos: Bahía Drake/Osa-Halbinsel)

Krabbenreiher (Yellow-crowned Night Heron, Nycticorax violaceus)

Krabbenreiher Im gesamten Land trifft man in der Nähe von Gewässern den Krabbenreiher an. Unter den Vögeln sind sowohl Standvögel als auch im Winter Zuzügler, die die kalte Jahreszeit im warmen Costa Rica verbringen. Krabbenreiher sind 61 Zentimeter groß und haben einen auffallend großen Kopf mit einem dicken Schnabel. Der Kopf der Alttiere ist schwarz, im Bereich der Stirn sind die Federn bauschig und weiß. Nacken und Unterseite sind grau befiedert, die Federn der Flügel sind dunkelgrau mit einem silbrigen Rand. Krabbenreiher sind am Tage aktiv und oftmals einzeln anzutreffen, da sie weniger sozial sind als manch andere Reiherart. Zum Ausruhen halten sich die Vögel gern in Mangroven oder in den Zweigen der Bäume von Galeriewäldern auf. Krabben und Krebstiere bilden die hauptsächliche Nahrung dieser Vögel. (Foto: Manuel Antonio)

Kuhreiher (Cattle Egret, Bubulcus ibis)

Kuhreiher Überall auf Costa Ricas Weideflächen sowie auf Wiesen und Lichtungen sieht man schon von weitem zahlreiche weiße Vögel: Kuhreiher. Mit ihrer Körpergröße von 51 Zentimeter sind sie zwar eher durchschnittlich große Vertreter ihrer Familie. Durch ihr am gesamten Körper weißes Gefieder sind sie jedoch besonders auffällig. Am Kopf befindet sich ein orange bis hell rostrot gefärbter Bereich. Der Schnabel ist ebenso wie die Irisringe gelb gefärbt, die Beine sind dunkel. Kuhreiher ernähren sich überwiegend von Grashüpfern und anderen Insekten, die beispielsweise von weidenden Rindern aufgeschreckt werden. Aufgrund ihrer Ernährungsgewohnheiten halten sich Kuhreiher gern auf Wiesen und Weiden in der Nähe von Nutzvieh auf. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Nähe Arenal-Nationalpark)

Langschwanzhäher (White-throated Magpie-Jay, Calocitta formosa)

Langschwanzhäher Im Bereich der nordpazifischen Küste ist der Langschwanzhäher häufig anzutreffen. Diese Vogelart hält sich dort im Tiefland bis in Höhenlagen von etwa 800 Meter auf. Am liebsten fliegen die Vögel in Gruppen umher, wobei sie mitunter ziemlich laut sind. Langschwanzhäher sind 46 Zentimeter groß, wobei ein Großteil ihrer Körpergröße auf die ausladenden Schwanzfedern entfällt. Diese sind blau gefärbt. An der Vorderseite sind die Tiere weiß, an der Brust tragen sie einen dunklen Ring. Flügel und Rücken sind ebenfalls blau. Das Gesicht ist weiß, der Schnabel, die Beine und die Augen schwarz. Bei manchen Individuen sind die Federn am vorderen Kopf schwarz oder grau. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Nähe Arenal-Nationalpark)

Linienspecht (Lineated Woodpecker, Dryocopus lineatus)

Linienspecht Eine der beiden Spechtarten, die leuchtend rote Federhauben tragen, ist der 33 Zentimeter große Linienspecht. Diese Art ist der zierlichere der beiden "Rotschöpfe". Rücken, Flügel und Schwanz der Linienspechte sind dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Im Bereich der Schnabelwurzel beginnt an jeder Seite je ein weißer Streif, der sich diagonal in den Nacken erstreckt, dort die Richtung ändert, zur Schulter verläuft und dort abermals nach hinten abknickt. Etwa im Bereich des mittleren Rückens enden die weißen Linien. Die Kehle ist weiß mit feinen schwarzen Linien, der Brustbereich dunkelgrau und der Bauch weiß mit grauen Linien. Die Stirn ist schwarz, die hellen, zartgelben Irisringe stehen dazu in starkem Kontrast. Der Schnabel und die Beine sind grau gefärbt. Zwei Zehen zeigen nach vorn, zwei nach hinten, wie es für die allermeisten Spechtarten der Welt üblich ist. Das Verbreitungsgebiet der Linienspechte liegt im Tiefland beider Landeshälften und erstreckt sich bis in Höhenlagen von etwa 1.100 Meter. Besonders oft kann man diese Vögel im Bereich von Lichtungen beobachten. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto: Playa Tortuga)

Mangroveschwalbe (Mangrove Swallow, Tachycineta albilinea)

Mangroveschwalbe Mangroveschwalbe In beiden Landeshälften kommen die Mangroveschwalben an Flussläufen beziehungsweise anderen Gewässern vor. Die Vögel bevorzugen weite, stille Wasserflächen, um darüber fliegend nach Insekten jagen zu können. Sie bewegen sich meist dicht über der Wasseroberfläche und fliegen geschickte Kurven. Zum Ausruhen nutzen die Vögel gern aus dem Wasser ragende Baumreste und Felsen. Mangroveschwalben sind 13 Zentimeter groß und 14 Gramm schwer. Das Gefieder ihrer Oberseite ist dunkel stahlgrün gefärbt, auch der Nacken, Kopf und die Stirn sind in dieser Farbe befiedert. Gesicht, Brust, Bauch und Bürzelgegend sind weiß. Im Bereich zwischen Auge und Nase liegt an jeder Seite je ein feiner weißer Streif, auch an den Flügeln befinden sich weiße Bereiche, siehe Abbildungen. Schnabel und Beine sind schwarz gefärbt. (Foto links: Caño Negro, Foto rechts: Bahía Drake/Osa-Halbinsel)

Montezumastirnvogel (Montezuma Oropendola, Psarocolius montezuma)

Montezumastirnvogel im Flug Montezumastirnvogel Allein schon durch ihre Körperlänge von 50 Zentimeter fallen diese Vögel auf, sofern man sie im dichten Grün ausmacht. Wenn sie ihre Stimme erheben und ihre unverwechselbaren Rufe erklingen lassen, kann man sie ohne hinzuschauen von anderen Vogelarten unterscheiden. Ihr Verbreitungsgebiet innerhalb von Costa Rica liegt im karibischen Tiefland sowie im Zentraltal. Das Körpergefieder dieser Vögel ist je nach Körpergegend schwarz bis bräunlich, der Schwanz ist an den Außenseiten gelb gefärbt. Im Gesicht tragen die Vögel einen unverkennbaren unbefiederten, hellen Bereich, die Schnäbel sind an der Wurzel schwarz und etwa ab der Mitte bis zur Spitze gelb gefärbt. Durch einen Klick auf diesen Link gelangen Sie zu einem Klangbeispiel von der Website "The Sights and Sounds of Costa Rica". (Foto links: Selva Verde, Foto rechts: Nähe Braulio-Carrillo-Nationalpark)

 
                 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Costa Rica allgemein | Kulinarisches | Reisetipps | San José | Carara |
Arenal-Vulkan & Fortuna | Selva Verde (Sarapiquí-Fluss) | Caño Negro |
Manuel-Antonio-Nationalpark | Monteverde & Santa Elena | Tortuga |
Osa-Halbinsel (Poor Man's Paradise) | Rundreise 2004: Teil 1 & Teil 2 |
Tiere: Insekten, Falter & Schmetterlinge, Reptilien & Amphibien,
Säugetiere, Schildkröten & Krebstiere | Pazifische Unterwasserwelt |
Land- & Wasservögel: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 & Teil 7 |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5 & Teil 6 | Literatur & Links