Fotoreiseberichte.de - Costa Rica

Startseite

· Costa Rica allgemein
· Kulinarisches
· Reisetipps
· Arenal-Nationalpark
· Caño Negro
  und Río Frio
· Carara-Nationalpark
· Ecocentro Danaus
· Golf von Nicoya
  und Río Tempisque
· Hacienda Barú
  National Wildlife Refuge
· Manuel-Antonio-
  Nationalpark
· La Ensenada
  Wildlife Refuge
· La Fortuna
· La Selva
  Biological Station
· Monteverde
  und Santa Elena
· Osa-Halbinsel
  (Poor Man's Paradise)
· Playa Tortuga
· Trogon Lodge
· San José
· Selva Verde Lodge
· Literatur & Linktipps

Meine Rundreise 2004

  · Teil 1
  · Teil 2

Die Natur Costa Ricas
· Amphibien & Reptilien
· Insekten
· Käfer
· Pazifische
  Unterwasserwelt
· Pilze und Flechten
· Pflanzen
· Säugetiere
· Schmetterlinge & Falter
· Spinnentiere
· Vögel
  · Teil 1
  · Teil 2
  · Teil 3
  · Teil 4
  · Teil 5
  · Teil 6
  · Teil 7
  · Teil 8
  · Teil 9
  · Teil 10
  · Teil 11
  · Teil 12
  · Teil 13
  · Teil 14
  · Teil 15
· Andere Tiere


· Datenschutzerklärung

Vögel aus Costa Rica - Teil 11

Folgende Vogelarten finden Sie in diesem Kapitel in alphabetischer Reihenfolge:

· Rotaugenvireo (Red-eyed Vireo, Vireo olivaceus)
· Rotbrustfischer (Ringed Kingfisher, Megaceryle torquatus)
· Passerinitangare (Scarlet-rumped Tanager, Ramphocelus passerinii)
· Rotkappenspecht (Red-crowned Woodpecker, Melanerpes rubricapillus)
· Rotkappen-Waldsänger (Rufous-capped Warbler, Basileuterus rufifrons)
· Rotkopf-Stirnvogel (Chestnut-headed Oropendola, Psarocolius wagleri)
· Rotscheitel-Maskentyrann (Social Flycatcher, Myiozetetes similis)
· Veracruz-Zaunkönig (Rufous-naped Wren, Campylorhynchus rufinucha)
· Rotrückentaube (Rufous Pigeon, Patagioenas cayennensis)
· Rotschnabel-Pfeifgans (Black-bellied Whistling-Duck, Dendrocygna autumnalis)
· Rotschnabeltaube (Red-billed Pigeon, Patagioenas flavirostris)
· Rotflügelstärling (Red-winged Blackbird, Agelaius phoeniceus)
· Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar, Galbula ruficauda)
· Rußdrossel (Sooty Thrush, Turdus nigrescens)

Rotaugenvireo (Red-eyed Vireo, Vireo olivaceus)

Rotaugenvireo (Red-eyed Vireo, Vireo olivaceus)Etwa 12,5 Zentimeter Körperlänge erreicht der Rotaugenvireo. Der Scheitel dieser Vogelart ist hellgrau gefärbt. Oliv bis grünlichbraun gefärbt ist die Körperoberseite. Auffällig ist der weiße Überaugenstreif. Die Unterseite des Körpers ist hell cremefarben. Kräftig rot sind die Irisringe, die Beine und Füße sind graubraun gefärbt. Meist halten sich die Tiere in der dichten Vegetation sowie im Kronenbereich der Bäume auf. Auch in Gärten ist die Vogelart anzutreffen. Insekten, Spinnen, Samen und Beeren bilden die Nahrung der Rotaugenvireos. In Costa Rica sind diese Vögel nur während bestimmter Zeiten des Jahres zu beobachten. Sie sind von Ende August bis Anfang November sowie von Anfang April bis Ende Mai auf dem Zug und halten sich dann in dem Land auf. Das Verbreitungsgebiet dieser Spezies reicht von den Brutarealen im südlichen Alaska und nordwestlichen Kanada bis hin zu den Überwinterungsplätzen im westlichen Amazonasgebiet. Foto: 06.05.2012, Tárcoles

Rotbrustfischer (Ringed Kingfisher, Megaceryle torquatus)

Weiblicher Rotbrustfischer (Ringed Kingfisher, Megaceryle torquatus)Einer der schönsten Eisvögel Costa Ricas ist der Rotbrustfischer. Mit seiner Körperlänge von 41 Zentimeter fällt er selbst an üppig bewachsenen Uferstreifen ins Auge. Die Oberseite des Körpers ist bei dieser Vogelart blaugrau gefärbt, im Häubchen befinden sich einige feine schwarze Streifen. Männchen weisen eine komplett rostrote Brust sowie einen ebenso gefärbten Bauch auf, bei den Weibchen, siehe Foto in diesem Absatz, ist ein blaugrauer Streifen auf der Brust vorhanden. Rotbrustfischer sind im karibischen und pazifischen Tiefland Costa Ricas recht häufig anzutreffen. Bevorzugte Jagdgebiete dieser Fischfresser sind langsam fließende Gewässer, Seeufer sowie Salz- und Süßwasserlagunen. Das Verbreitungsgebiet der Vogelart reicht vom Süden des US-Bundesstaates Texas bis ins südamerikanische Feuerland. Auf den Kleinen Antillen ist die Spezies ebenfalls heimisch. Foto: 30.04.2012, Los Chiles

Passerinitangare (Scarlet-rumped Tanager, Ramphocelus passerinii)

Im karibischen Landesteil Costa Ricas von der Küste bis in Höhenlagen von etwa 1200 Meter, lokal sogar bis auf 1700 Meter, leben Passerinitangaren. Ein weiterer Name für diese Vogelart lautet Rotbürzeltangare. Es ist noch nicht allzu lange her, dass die Passerinitangare als eigenständige Art anerkannt worden ist. Zuvor hatte sie als karibische Rasse einer Spezies gegolten, die nun aufgeteilt worden ist. Neben der Passerinitangare ist aus ihr die Cherrietangare (Ramphocelus costaricensis) hervorgegangen. Rund 16 Zentimeter sind Passerinitangaren groß, das Gefieder der beiden Geschlechter ist unterschiedlich gefärbt. Bei den Männchen ist das Federkleid größtenteils schwarz. Einziger Schmuck ist ein leuchtend rot gefärbter Bereich am Rücken und Bürzel. Die grauen Beine und der graue Schnabel bilden zum Schwarz des Gefieders einen starken Kontrast. Rotbraun ist die Iris gefärbt. Weibliche Individuen haben am Kopf, an Kehle, im Nacken, am Rücken und auf der Körperoberseite graubraune Federn. Auf der Körperunterseite sowie an den Schultern sind die Federn olivgrün. Ihre Beine und der Schnabel sind grau, die Iris ist dunkelrotbraun gefärbt. Halb offene Landschaften, auch in der Nähe von Ortschaften, sind typische Lebensräume dieser Vögel. Sie ernähren sich von Früchten und Beeren, ferner stehen Insekten und Spinnen auf ihrem Speiseplan. Das Verbreitungsgebiet der Passerinitangare reicht von Südmexiko bis ins westliche Panama.

  Weibliche Passerinitangare (Scarlet-rumped Tanager, Ramphocelus passerinii)   Männliche Passerinitangare (Scarlet-rumped Tanager, Ramphocelus passerinii)  
  Weibchen, Foto: 28.04.2012,
Ecocentro Danaus
  Männchen, Foto: 30.04.2012,
Los Chiles
 

Zum Seitenanfang ↑

Rotkappenspecht (Red-crowned Woodpecker, Melanerpes rubricapillus)

Rotkappenspecht (Red-crowned Woodpecker, Melanerpes rubricapillus)Im südlichen Bereich des pazifischen Landesteils Costa Ricas sind Rotkappenspechte recht häufig anzutreffen. Von der Küste bis in Höhenlagen von 1600 Meter kann man die 17 Zentimeter großen Tiere vielerorts beobachten. An der südlichen Pazifikküste sind sie die einzige Spechtart mit schwarz-weiß gestreiftem Rücken, weshalb die Vögel dort leicht zu identifizieren sind. Auch die Flügel und der Schwanz sind schwarz-weiß gestreift. Die Federn an der Stirn sind weiß und die rote Krone der Männchen erstreckt sich bis tief in den Nacken. Weibchen sind daran zu erkennen, dass ihre Krone weißlich gefärbt ist, bei ihnen ist nur der untere Nackenbereich rot. Der Schnabel beider Geschlechter ist schwarz und die Federn auf der Körperunterseite sind hellgrau bis helloliv. An den Flanken sind einige oliv gefärbte Streifen vorhanden. Am Bauch ist das Federkleid rot und die Beine sind grau. Rotkappenspechte fressen viele verschiedene Früchte, darunter Bananen. Insekten ergänzen die vegetarische Kost. Das Verbreitungsgebiet dieser Vogelart reicht von Costa Rica bis ins nördliche Südamerika. Foto: 07.05.2012, Dominical

Rotkappen-Waldsänger (Rufous-capped Warbler, Basileuterus rufifrons)

Weiblicher Rotkappen-Waldsänger (Rufous-capped Warbler, Basileuterus rufifrons)Zwischen zwölf und 13 Zentimeter ist der Rotkappen-Waldsänger groß. Anhand ihrer Gefiederfärbung lassen sich die beiden Geschlechter dieser Spezies unterscheiden. Männchen sind auf der Körperoberseite olivgrün bis olivbraun gefärbt, ihre Kehle und die Brust sind leuchtend gelb. Der Rest der Körperunterseite ist grauweiß. Am Kopf tragen sie rote Federn, ein breiter, geschwungener weißer Überaugenstreif sowie hellgraue untere Wangenpartien stehen dazu in einem auffälligen Kontrast. Der kurze Schnabel ist dunkel gefärbt, die Beine sind grau bis fleischfarben. Weibchen sind weniger kräftig gefärbt, bei ihnen ist zudem die Körperunterseite insgesamt gelblich, weshalb ihnen der stark abgegrenzte gelbe Brustfleck fehlt. Insekten und Spinnen sowie Raupen und einige Beeren bilden die Nahrung der Rotkappen-Waldsänger. Sie leben im nördlichen pazifischen Tiefland bis in Höhen von 1.200 Meter sowie lokal im Valle Central. Das Verbreitungsgebiet der Spezies befindet sich in dem Areal von Nordwestmexiko bis Nordwestvenezuela. Foto: 03.05.2012, Nähe Manzanillo

Rotkopf-Stirnvogel (Chestnut-headed Oropendola, Psarocolius wagleri)

Rotkopf-Stirnvogel (Chestnut-headed Oropendola, Psarocolius wagleri)Der Rotkopf-Stirnvogel ist 35 Zentimeter lang und aufgrund seines sehr großen Schnabels recht auffällig. Das Gefieder ist am Kopf rotbraun gefärbt, dies gilt auch für die Federn am Nacken, am Hals und auf der Unterseite des Körpers. Die Flügel sind schwarz. Leuchtend gelb sind die Schwanzfedern. Hell und hornfarben ist der Schnabel, der Oberschnabel geht nahtlos in eine helle Stirnplatte über. Hellblau ist die Iris gefärbt, sie steht in starkem Kontrast zur Färbung der Federn am Kopf. Männchen und Weibchen lassen sich optisch nur daran unterscheiden, dass weibliche Rotkopf-Stirnvögel etwas kleiner sind als ihre männlichen Artgenossen. Typische Lebensräume, in denen man Rotkopf-Stirnvögel antrifft, sind Waldgebiete. Diese Tiere brüten in hängenden Nestern, die sie in Bäumen bauen, die sich an Waldrändern befinden. Für gewöhnlich bauen mehrere Paare ihre Nester in nächster Nachbarschaft. Früchte, Insekten und kleine Tiere wie Frösche stehen auf dem Speisezettel dieser Vögel. Sie kommen in Costa Rica im karibischen Tiefland bis in Höhenlagen von circa 1200 Meter vor, lokal sind sie zudem im pazifischen Tiefland anzutreffen. Dort leben sie beispielsweise in der Gegend des Golfo Dulce. Das Verbreitungsgebiet dieser Vogelart erstreckt sich von Südmexiko bis nach Nordwestecuador. Foto: 28.01.2004, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

  Rotkopf-Stirnvogel (Chestnut-headed Oropendola, Psarocolius wagleri), Altvogel am Nest   Nester der Krähenstirnvögel (Chestnut-headed Oropendola, Psarocolius wagleri)  
  Altvogel am Nest, Foto: 27.04.2012,
La Selva Biological Station
  Nester, Foto: 27.04.2012,
La Selva Biological Station
 

Zum Seitenanfang ↑

Rotscheitel-Maskentyrann (Social Flycatcher, Myiozetetes similis)

Rotscheitel-Maskentyrann (Social Flycatcher, Myiozetetes similis)Wie es der deutsche Name vermuten lässt, haben diese Vögel einen kräftig rot gefärbten Bereich auf dem Kopf, der jedoch mitunter von den umgebenden braunen Federn verdeckt wird. Bei Aufregung stellen die Vögel die Kopffedern auf, dann ist die rote Krone gut zu sehen. Auf beiden Seiten des Kopfes gibt es je einen weißen Überaugenstreif. Die Federn auf der Körperoberseite sind bräunlich bis grünlichbraun gefärbt, an der Kehle sind sie weiß und auf der Körperunterseite leuchtend gelb gefärbt. Der Schnabel ist schwarz und die Beine sowie die Füße sind grau. Weiden und Kulturland sowie Areale mit eingestreuten Bäumen sind Lebensräume, in denen sich der Rotscheitel-Maskentyrann gern aufhält. Von Sitzwarten aus starten sie ihre Jagdflüge, während derer sie kleine Insekten im Flug erbeuten. Beeren und Samen stehen ebenfalls auf ihrem Speisezettel. Außerdem fressen sie Wirbellose, die sie am Boden suchen. In flachem Wasser erbeuten sie darüber hinaus kleine aquatische Tiere wie Kaulquappen und zierliche Fische. Das gesamte Jahr über sind Rotscheitel-Maskentyranne fest verpaart. In Costa Rica ist diese Vogelart in beiden Landesteilen im Tiefland bis in Höhenlagen von etwa 1700 Meter anzutreffen. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Nordwestmexiko bis nach Nordwestperu, Nordostargentinien und Südbrasilien. Foto: 30.04.2012, Los Chiles

Veracruz-Zaunkönig (Rufous-naped Wren, Campylorhynchus rufinucha)

Mit seiner Körpergröße von 17 Zentimeter ist der Veracruz-Zaunkönig ein recht stattlicher Vogel. Er lebt im Tiefland an der Pazifikküste, sein Verbreitungsgebiet liegt im nördlichen Bereich bis nach Carara. Bis in Höhenlagen von 800 Meter trifft man diese Vögel an. Die Krone und die Streifen hinter den Augen sind dunkelbraun gefärbt, über den Augen verläuft je ein hellbrauner Überaugenstreif. Der Schnabel ist schwarz, lang und leicht nach unten gekrümmt. Das Gefieder in der unteren Gesichtshälfte, an Kehle, Brust und Bauch ist weiß bis cremefarben, an den Flanken ist es hellbraun überhaucht. Der Nacken ist rostrot gefärbt, der Grundton der restlichen Körperoberseite ist bräunlich. Das Federkleid ist mit dunklen Bereichen durchsetzt, da die einzelnen Federn dunkelbraune Bögen tragen. Meist hört man die laut rufenden Vögel, bevor man sie im Dickicht ausmacht. Sie durchstreifen ihren Lebensraum am liebsten paarweise oder in kleinen Familiengruppen. Gern halten sie sich in Galeriewäldern, offenem Waldland, niedrigen Gestrüppen und in Sekundärwäldern auf. Auf dem Speisezettel der Vögel stehen Insekten wie Käfer oder Schaben und Spinnen. Das Verbreitungsgebiet dieser Spezies erstreckt sich von Zentralmexiko bis nach Costa Rica.

  Veracruz-Zaunkönig (Rufous-naped Wren, Campylorhynchus rufinucha)   Veracruz-Zaunkönig (Rufous-naped Wren, Campylorhynchus rufinucha)  
  Foto: 03.05.2012,
Nähe Limonal
  Foto: 03.05.2012,
Nähe Limonal
 

Rotrückentaube (Rufous Pigeon, Patagioenas cayennensis)

Rotrückentaube (Rufous Pigeon, Patagioenas cayennensis)Sowohl im karibischen als auch im pazifischen Tiefland Costa Ricas kommt nur eine überdurchschnittlich große Taubenart vor: die Rotrückentaube. Mit ihrer Körperlänge von 30 Zentimeter sind diese Vögel weithin sichtbar, da sie normalerweise in den Baumkronen sitzen und ihre Umgebung im Blick behalten. Die Federn an Brust und Schultern dieser Vögel sind rostfarben, der Abschnitt vom unteren Bauch bis zur Kloake trägt hellgraue Federn. Am Hinterkopf ist das Federkleid schiefergrau gefärbt. Am Oberkopf und an der Stirn sind die Federn dunkelrostrot. Auffällig ist der leuchtend rote Irisring, der seinerseits von einem grauen Hautring umgeben ist. Die Beine und Füße dieser Tauben sind rötlich. Weibchen sind daran zu erkennen, dass ihre Federn auf der Körperoberseite weniger stark rötlich gefärbt sind als die der Männchen. Rotrückentauben schließen sich gern zu Schwärmen von zwölf oder mehr Individuen zusammen. Sie ernähren sich von Beeren. Das Verbreitungsgebiet dieser Vogelart reicht vom Südwesten der USA bis nach Zentralpanama. Darüber hinaus leben Rotrückentauben im westlichen Südamerika. Foto: 05.02.2004, Puerto Quepos

Zum Seitenanfang ↑

Rotschnabel-Pfeifgans (Black-bellied Whistling-Duck, Dendrocygna autumnalis)

In Costa Rica ist die Rotschnabel-Pfeifgans im Tiefland beider Landesteile weit verbreitet und häufig anzutreffen. Diese 53 Zentimeter großen Vögel haben einen langen, schlanken Hals, lange Beine und breite Flügel. Der Kopf der Alttiere ist bräunlich gefärbt, die Kehle sowie die Augenringe sind weiß. Ober- und Hinterkopf sind dunkelbraun gefärbt; der Schnabel ist rosarot. Das Körpergefieder ist an der Brust bräunlich, Schwanz und Bauch sind schwarz. Das Gefieder rund um die Kloake ist schwarz und mit weißen Flecken durchsetzt. Auch an den Flügeln finden sich weiße Bereiche. Altvögel haben leuchtend orangerote bis rosa gefärbte Beine. Jungtiere tragen ein insgesamt viel blasseres Gefieder. Sie haben einen grauen Schnabel und einen grauen Bauch, ihre Beine sind fleischfarben bis grau gefärbt. Samen, Knospen, Blätter sowie Insekten und Mollusken stehen auf dem Speisezettel dieser Wasservögel, die auf Süßwasser als Lebensraum angewiesen sind. Das Verbreitungsgebiet der Rotschnabel-Pfeifgans reicht vom südlichen Texas in den USA und Nordwestmexiko bis ins westliche Ecuador und bis nach Nordargentinien.

  Rotschnabel-Pfeifgans (Black-bellied Whistling-Duck, Dendrocygna autumnalis)   Rotschnabel-Pfeifgans (Black-bellied Whistling-Duck, Dendrocygna autumnalis)  
  Foto: 30.04.2012,
Los Chiles
  Foto: 30.04.2012,
Los Chiles
 

Rotschnabeltaube (Red-billed Pigeon, Patagioenas flavirostris)

Rotschnabeltaube (Red-billed Pigeon, Patagioenas flavirostris)Die Rotschnabeltaube ist bis zu 37 Zentimeter lang. Das Gefieder dieser Tiere ist überwiegend weinrot gefärbt, am Rücken ist es eher bräunlich. Der Schwanz, die langen Federn an den Flügeln und die Federn am Bauch sind grau. Auffällig rot ist die Iris, der Schnabel ist cremeweiß mit roter Basis. Korallenrot sind die Beine und Füße dieser Vögel. Junge Rotschnabeltauben sind insgesamt ein wenig blasser gefärbt als ihre erwachsenen Artgenossen. Meist sieht man diese Vögel einzeln oder paarweise, Schwärme bilden sie fast nie. Offene Landschaften mit eingestreuten Bäumen, Kulturland und große Waldlichtungen sind typische Lebensräume, in denen man Rotschnabeltauben antrifft. Beeren und Samen stehen auf dem Speiseplan dieser Vögel. In Costa Rica sind die Tiere nahezu überall heimisch. Vor allem im trockenen nordwestlichen Tiefland ist sie häufig anzutreffen, im Valle Central kommt die Spezies ebenfalls vor. Im karibischen Tiefland ist die Rotschnabeltaube dagegen eher selten zu beobachten. Ganz im Südosten des Landes nahe der Grenze zu Panama trifft man die Vögel praktisch gar nicht an. Das Verbreitungsgebiet der Blauringtauben reicht von Nordwestmexiko und dem südlichen Texas bis nach Costa Rica. Foto: 03.05.2012, Santa Elena

Rotflügelstärling (Red-winged Blackbird, Agelaius phoeniceus)

Rotflügelstärlinge sind 22 Zentimeter groß. Das Aussehen der beiden Geschlechter unterscheidet sich stark. Bei den Weibchen ist das Gefieder schlicht in unterschiedlichen Braunschattierungen gefärbt. Dabei ist sind die Federn auf der Oberseite des Körpers dunkler als die auf der Unterseite. Ein dunkler Augenstreif und ein darüber liegender heller Überaugenstreif sind der einzige Schmuck. Männchen haben fast am gesamten Körper schwarze Federn, ihr Gefieder glänzt metallisch. An den Schultern tragen sie einen roten Bereich, unter dem ein etwas größerer gelber Fleck liegt. In Anlehnung an dieses Merkmal werden die Vögel auch als Rotschulterstärlinge bezeichnet. Die Iris beider Geschlechter ist schwarz bis dunkelgraubraun. Ihr Schnabel und die Beine sind ebenfalls dunkelgrau bis schwärzlich. Beobachten kann man Rotflügelstärlinge in Costa Rica beispielsweise in der Nähe von La Fortuna, am Río Frío und am Río Tempisque. Die geselligen Tiere ernähren sich von Insekten und Samen. Das Verbreitungsgebiet dieser Vogelart reicht von Alaska über Zentral- und Südost-Kanada und die USA bis nach Costa Rica.

  Weiblicher Rotflügelstärling (Red-winged Blackbird, Agelaius assimilis)   Männlicher Rotflügelstärling (Red-winged Blackbird, Agelaius assimilis)  
  Weibchen, Foto: 28.04.2012,
Nähe La Fortuna
  Männchen, Foto: 28.04.2012,
Nähe La Fortuna
 

Zum Seitenanfang ↑

Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar, Galbula ruficauda)

Der Rotschwanz-Glanzvogel erreicht eine Körpergröße von 25 Zentimeter. Sein Gefieder glänzt metallisch. Bei den Männchen ist es auf der Oberseite des Körpers goldgrün, die Brust weist dieselbe Farbe auf. Die Kehle ist weiß und die Unterseite des Körpers männlicher Tiere ist kastanienbraun. Auch die langen Schwanzfedern sind kastanienbraun gefärbt, sie zeigen einen intensiven Rotstich. Weibliche Tiere sehen recht ähnlich aus, allerdings ist bei ihnen der Kehlbereich nicht weiß, sondern gelbbraun gefärbt. Bei beiden Geschlechtern ist der lange, spitze Schnabel schwarz gefärbt. Insekten wie Käfer, Fliegen oder Libellen stehen auf dem Speisezettel der Rotschwanz-Glanzvögel. Sie erbeuten diese Tiere meist im Flug. Schattige Waldränder, vor allem solche an den Ufern von Flüssen, sind typische Gegenden, in denen man diese Vogelart beobachten kann. In Costa Rica ist sie im karibischen Tiefland sowie im südlichen pazifischen Tiefland bis in Höhenlagen von circa 750 Meter, selten bis zu 1.200 Meter, anzutreffen. Das Verbreitungsgebiet der Rotschwanz-Glanzvögel reicht von Südmexiko bis Westecuador und bis in den Nordosten Argentiniens. Darüber hinaus kommen die Vögel auf Trinidad und Tobago vor.

  Weiblicher Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar, Galbula ruficauda)   Männlicher Rotschwanz-Glanzvogel (Rufous-tailed Jacamar, Galbula ruficauda)  
  Weibchen, Foto: 28.04.2012,
Ecocentro Danaus
  Männchen, Foto: 28.04.2012,
Ecocentro Danaus
 

Rußdrossel (Sooty Thrush, Turdus nigrescens)

In der Cordillera Central und in der Cordillera de Talamanca lebt oberhalb von 2.500 Meter, zuweilen auch oberhalb von 2.150 Meter, die Rußdrossel. Fast der gesamte Körper dieser 25,5 Zentimeter großen Vögel ist bei den Männchen rußfarben. Die Unterseite ist ein wenig blasser gefärbt; Stirn, Gesicht und Kinn sind schwarz. Flügel und Schwanz sind ebenfalls schwarz gefärbt und tragen graue Säume an den einzelnen Federn. Auffällig steht der orangerote Schnabel in Kontrast zum dunklen Kopfgefieder, die Füße und Beine sind ebenfalls orange. Weibchen sind etwas blasser und eher bräunlichgrau gefärbt. Besonders gern halten sich Rußdrosseln in offenen Landschaften auf. Ihre Nahrung - diese besteht aus Insekten und Spinnen - suchen sie meist auf dem Boden. Beeren ergänzen ihren Speiseplan. Rußdrosseln sind in Costa Rica und im westlichen Panama endemisch. Das heißt, ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich nur über diese beiden Länder.

  Männliche Rußdrossel (Sooty Thrush, Turdus nigrescens)   Weibliche Rußdrossel (Sooty Thrush, Turdus nigrescens)  
  Männchen, Foto: 08.05.2012,
San Gerardo de Dota
  Weibchen, Foto: 09.05.2012,
Nähe San Gerardo de Dota
 

 

Zum Seitenanfang ↑