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Vögel aus Costa Rica - Teil 13

Folgende Vogelarten finden Sie in diesem Kapitel in alphabetischer Reihenfolge:

· Silberkehltangare (Silver-throated Tanager, Tangara icterocephala)
· Silberreiher (Great Egret, Egretta alba)
· Sommertangare (Summer Tanager, Piranga rubra)
· Sonnenralle (Sun-Bittern, Eurypyga helias)
· Stadttaube (Pigeon, Columba livia f. domestica)
· Steinwälzer (Ruddy Turnstone, Arenaria interpres morinella)
· Stirnbandtyrann (White-ringed Flycatcher, Conopias albovittatus)
· Stirnfleckenorganist (Spot-crowned Euphonia, Euphonia imitans)
· Streifenammer (Stripe-headed Sparrow, Peucaea ruficauda)
· Streifenkehl-Drossel (White-Throated Thrush, Turdus assimilis)
· Streifentyrann (Streaked Flycatcher, Myiodynastes maculatus difficilis)
· Sturzbach-Tachuri (Torrent Tyrannulet, Serpophaga cinerea)
· Tovisittich (Orange-chinned Parakeet, Brotogeris jugularis)

Silberkehltangare (Silver-throated Tanager, Tangara icterocephala)

Silberkehltangare (Silver-throated Tanager, Tangara icterocephala)Silberkehltangaren sind 13 Zentimeter groß. Sie wirken aufgrund ihrer kräftigen Farben recht bunt. Größtenteils ist das Gefieder leuchtend gelb, diese Farbe findet sich am Kopf, auf dem unteren Rücken, an den Flanken sowie an Brust und Bauch. Die Kehle ist silbrigweiß gefärbt, ein Band in dieser Farbe verläuft bis in den Nacken. Der obere Rücken ist schwarz und gelb gefärbt, die Flügel sind dunkel mit gelbem Muster. Je nach Lichteinfall können die Flügel grünlich aussehen. Der Schnabel und die Iris sind schwarz, die Beine dunkelgrau. Beide Geschlechter sehen einander sehr ähnlich, die Weibchen sind lediglich ein wenig blasser gefärbt als die Männchen. Die mittlere und obere Zone feuchter Wälder, Waldränder und angrenzende offene Landschaften sind Lebensräume, in denen man Silberkehltangaren beobachten kann. Beeren und kleine Früchte wie Feigen stehen auf dem Speisezettel dieser Vögel. In Costa Rica sind sie zwischen 600 und 1.700 Meter Höhenlage sowohl im karibischen als auch im pazifischen Landesteil heimisch. Das Verbreitungsgebiet der Vogelart erstreckt sich von Costa Rica bis ins westliche Ecuador. Foto: 02.05.2012, Monteverde

Silberreiher (Great Egret, Egretta alba)

Silberreiher (Great Egret, Egretta alba)In vielen Teilen der Welt ist der Silberreiher heimisch. Diese etwa 90 bis 100 Zentimeter großen Vögel gehören zu den stattlichsten Vertretern der Reiher. Ihr Körper ist 2,5 Kilogramm schwer und das Gefieder ist fast vollständig weiß gefärbt. Während der Brutsaison zieren lange Schmuckfedern mit rötlichen Enden diese Vögel. Ihre schwarzen, langen Beine stehen zum hellen Gefieder in starkem Kontrast. Der Schnabel ist bei dieser Vogelart leuchtend gelb gefärbt, auch die Irisringe sind gelb. Ihr Farbton ist allerdings erheblich blasser als derjenige des Schnabels. Vom Tiefland bis in mittlere Höhenlagen kann man in Costa Rica Silberreiher antreffen, die Vögel leben dort ganzjährig. Sie halten sich besonders gern in Marschen, an Flussufern, Gezeitentümpeln, Salzseen, Flussmündungen und Süßwasserseen auf. Selten trifft man sie allein an, meist ziehen die Tiere die Gesellschaft ihrer Artgenossen vor. Fische und Frösche bilden die Hauptnahrung dieser Vögel. Foto: 30.04.2012, Los Chiles

  Silberreiher (Great Egret, Egretta alba)   Silberreiher (Great Egret, Egretta alba)  
  Foto: 30.04.2012,
Los Chiles
  Foto: 30.04.2012,
Los Chiles
 

Sommertangare (Summer Tanager, Piranga rubra)

Sommertangare (Summer Tanager, Piranga rubra)Ein häufig auftretender Durchzügler und Wintergast ist in Costa Rica die Sommertangare. Männchen dieser 16,5 Zentimeter großen Vogelart tragen am gesamten Körper ein überwiegend rot gefärbtes Gefieder, lediglich im Bereich des Unterbauches ist das Federkleid orangerot bis gelblich gefärbt. Weibchen sind auf der Körperunterseite hellgelb und auf der Oberseite des Körpers, an den Flügeln sowie am Schwanz hell oliv gefärbt. Sommertangaren haben einen hellbraunen Schnabel, was bei den Männchen ein sicheres Unterscheidungsmerkmal von den ebenfalls überwiegend rot gefärbten männlichen Zinnober-Tangaren (Piranga flava) ist. Im Tiefland beider Landeshälften Costa Ricas bis in Höhenlagen von etwa 2.500 Meter kann man die scheuen Sommertangaren beobachten. Gern halten sich die Vögel im Kronenbereich immergrüner Wälder sowie in Waldgebieten auf, in denen die Bäume größere Abstände voneinander aufweisen. Sommertangaren fressen viele Beeren. Außerdem öffnen sie die Nester von Bienen und Wespen, um deren Larven zu fressen. Das Verbreitungsgebiet der Spezies reicht vom Süden der USA über Mittelamerika bis nach Westecuador, Nordbolivien und das Amazonasgebiet. Foto: 09.02.2004, Drake Bay

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Sonnenralle (Sun-Bittern, Eurypyga helias)

Sonnenralle (Sun-Bittern, Eurypyga helias)Diese 48 Zentimeter große Vogelart ist in beiden Landesteilen Costa Ricas in Höhenlagen zwischen 100 und 1.200 Meter, selten bis in Höhen von 1.500 Meter heimisch. Gern halten sich die Vögel im unteren Bereich von Hügeln oder im umliegenden Land auf. Besonderes Kennzeichen dieser Tiere ist ihr langer Schnabel, aber auch ihre langen Beine sind für sie typisch. Beide Geschlechter tragen ein identisches Federkleid. Es ist auf der Oberseite des Körpers braun-schwarz gestreift, die Flügel sind grau-schwarz gestreift. Mittig tragen die Flügel weiße Punkte. Der Schwanz ist sehr fein schwarzweiß gestreift und mit zwei breiten, schwarzen Streifen durchsetzt. Der Bauch ist hellgrau, der Hals braun mit einer sehr feinen schwarzen Zeichnung überzogen. Am Kopf ist das Gefieder dunkel und über den Augen befinden sich je ein zarter, heller Überaugenstreif. Auch unter den Augen verläuft je ein weißer Strich. Kinn und Kehle sind weiß gefärbt, der Schnabel und die Beine orange und die Irisringe sind rot. Sobald Sonnenrallen auffliegen, offenbaren sie ihre braun-schwarz gezeichneten Muster auf den Flügeln, die wie große Augen aussehen. Wenn sich die Vögel bedroht fühlen, spreizen sie die Flügel, um diese Augenflecken zu präsentieren, was auf viele Angreifer eine abschreckende Wirkung hat. Kleine Frösche, Insekten und Krebse bilden die Nahrung der Sonnenrallen. Sie leben an Flussläufen, wo sie sich meist einzeln aufhalten. Das Verbreitungsgebiet der Spezies reicht von Südmexiko bis nach Nordwestperu und bis ins Amazonasgebiet in Brasilien. Foto: 29.01.2004, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

Stadttaube (Pigeon, Columba livia f. domestica)

Stadttaube (Pigeon, Columba livia f. domestica)Stadttauben stammen von der Felsentaube (Columba livia) ab. Diese Vogelart hat früher weitab menschlicher Siedlungen in der Natur gelebt. Ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet liegt in Eurasien und in Teilen Afrikas. Dort leben und brüten die Vögel Felsklippen und -wänden, was sich am deutschen Namen der Art ablesen lässt. Felsentauben gehören zu den erfolgreichsten Vogelarten weltweit, denn sie sind dazu in der Lage gewesen, sich wie kaum eine andere Spezies an neue Umweltbedingungen anzupassen. Sie haben sich dem Menschen angeschlossen, als er Siedlungen errichtet hat. Die Bauwerke sind von den Tauben als Felsenersatz genutzt worden und der Mensch hat angefangen, die Tauben zu domestizieren - die Haustaube ist entstanden. Manche Haustauben sind in die Freiheit entkommen oder bewusst von Menschen in andere Teile der Welt gebracht worden. Auf diesem Wege sind die Stadttauben nach Costa Rica gelangt. Die Tiere sind etwa 33 Zentimeter groß und variabel grau, weiß und schwarz gefärbt. Ihre Iris ist orange, die Beine sind rot gefärbt. Besonders viele Stadttauben leben in San José auf dem Platz vor dem Nationaltheater. Foto: 09.05.2012, San José

Steinwälzer (Ruddy Turnstone, Arenaria interpres morinella)

Steinwälzer (Ruddy Turnstone, Arenaria interpres morinella)Zu den in Costa Rica regelmäßig anzutreffenden Durchzüglern gehört der Steinwälzer. Die Tiere halten sich zwischen August und Oktober beziehungsweise von Ende März bis Ende Mai in dem Land auf. Sie erreichen eine Körpergröße von bis zu 23 Zentimeter und ihr Gefieder ist grau, braun, weiß und schwarz gefärbt; das Muster ist jeweils individuell. Während der Fortpflanzungsperiode, also wenn sie ihr Prachtkleid tragen, sind Steinwälzer sehr hübsch anzusehen, denn dann ist ihr Gefieder besonders kontrastreich gefärbt. Im Schlichtkleid weist es weniger Schwarzanteile auf und ist auf der Körperoberseite schlicht bräunlich gefärbt und nur wenig gemustert. Aufgrund ihrer besonderen Angewohnheit, Steine umzudrehen und darunter nach Nahrung zu suchen, tragen die Steinwälzer ihren deutschen Namen. Diese an Küsten, an Flussmündungen und in Salinen beheimateten Vögel fressen kleine Tiere wie Würmer und mitunter Krebstiere. Das Brutgebiet dieser Spezies ist sehr groß, es reicht über weite Teile des nördlichen Eurasiens sowie über das nördliche Amerika. Den Winter verbringen viele Tiere in südlichen Gefilden, etliche amerikanischen Steinwälzer überwintern in Südamerika. Foto: 03.05.2012, Nähe Manzanillo

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Stirnbandtyrann (White-ringed Flycatcher, Conopias albovittatus)

Im karibischen Tiefland Costa Ricas ist der Kopfbindentyrann in einigen Gebieten ein recht häufig anzutreffender Vogel. Sein Verbreitungsgebiet innerhalb dieses Landes reicht bis in Höhen von 600 Meter. Östlich des Río Frío, wo die Landschaft recht trocken ist, kommen die Vögel nahezu nicht vor. Kopfbindentyrannen sind 16 Zentimeter groß und wie viele andere Tyrannen tragen sie leuchtend gelbe Federn an Bauch und Brust. Die Flügel sind bräunlich gefärbt, der Kopf ist ebenfalls braun mit einem leichten Graustich. Über den Augen tragen diese Vögel auf beiden Seiten je einen breiten weißen Streif. Im Nacken treffen sich diese Streifen bei vielen Individuen und sie bilden einen geschlossenen Ring. Auf dem Oberkopf ist ein graubrauner Gefiederbereich vorhanden. Der Schnabel des Kopfbindentyranns ist schwarz. Typisch für die Art ist, dass der Kehlbereich weiß gefärbt ist. Die Vögel sind Insektenfresser. Sie kommen vom östlichen Honduras bis nach Nordbrasilien und Nordwestecuador vor.

  Königstyrann (Eastern Kingbird, Tyrannus tyrannus)   Königstyrann (Eastern Kingbird, Tyrannus tyrannus)  
  Foto: 26.04.2012,
Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí
  Foto: 29.04.2012,
La Fortuna
 

Stirnfleckenorganist (Spot-crowned Euphonia, Euphonia imitans)

Entlang der Pazifikküste bis in Höhenlagen von 1.400 Meter kommt in Costa Rica der Stirnfleckorganist vor. Das Gebiet, in dem er lebt, erstreckt sich über den südlichen Bereich dieses Landesteiles, nördlich von Carara ist die Vogelart nur vereinzelt anzutreffen. Lediglich zehn Zentimeter sind die Vögel groß. Männchen tragen eine leuchtend gelbe Kopfplatte, die im hinteren Bereich mit feinen, dunkelblauen bis schwarzen Punkten durchsetzt ist. Dieses Detail ist jedoch meist nur mit Hilfe eines Fernglases zu erkennen. Kinn und Kehle sowie Teile der Maske sind bei männlichen Individuen schwarz gefärbt, auch die äußeren Schwingen sowie die äußeren Schwanzfedern sind schwarz. Hinterkopf, Rücken, die Flügel und die obere Schwanzdecke sind dunkelblau. Brust und Bauch sind leuchtend gelb gefärbt. Weibchen tragen fast am gesamten Körper ein grünes Gefieder. Ihre Stirn und der Bauch sind rötlich gefärbt. Einzeln oder paarweise durchstreifen diese Vögel feuchte Wälder im mittleren bis oberen Bereich der Bäume. Auch in schattigen Lichtungen sind sie zuweilen zu finden. Vor allem Beeren stehen auf dem Speisezettel der zierlichen Tiere. Das Verbreitungsgebiet der Spezies liegt in Costa Rica und im westlichen Panama.

  Männlicher Stirnfleckenorganist (Spot-crowned Euphonia, Euphonia imitans)   Weiblicher Stirnfleckenorganist (Spot-crowned Euphonia, Euphonia imitans)  
  Männchen, Foto: 07.02.2004,
Playa Tortuga
  Weibchen, Foto: 07.02.2004,
Playa Tortuga
 

Streifenammer (Stripe-headed Sparrow, Peucaea ruficauda)

Streifenammer (Stripe-headed Sparrow, Peucaea ruficauda)Die Körpergröße der Streifenammer beläuft sich auf 18 Zentimeter. Männchen und Weibchen sehen bei dieser Spezies gleich aus. Zu erkennen sind Streifenammern an ihrer typischen Kopffärbung. Ein kontrastreiches schwarzweißes Streifenmuster ziert diese Körperpartie. Die Oberseite des Körpers ist braun gefärbt und zeigt im Bereich des oberen Rückens einige dunkle Streifen. Die Federn der Flügel sind teils dunkel und hell gesäumt, teils rötlichbraun gefärbt. An den Flanken und auf der Unterseite des Körpers ist das Gefieder matt hellbraun gefärbt. Schwarz ist die obere Schnabelhälfte gefärbt, die untere ist relativ hell. Die Kehle ist weiß und ein die obere Brust grau gefärbt. Ein dünner grauer Kragen verläuft bis in den Nacken. Fleischfarben sind die Beine und Füße. In buschreichen Savannen, in Sekundärwäldern und an deren Rändern ist die Streifenammer heimisch. Häufig suchen die Tiere auf dem Boden nach Insekten und kleinen Spinnen, die ihre Nahrung bilden. In Costa Rica leben die Vögel im trockenen pazifischen Tiefland und auf der Nicoya-Halbinsel. Das Verbreitungsgebiet der Spezies ist nicht zusammenhängend. Die Tiere kommen in Westmexiko vor und außerdem im südwestlichen Guatemala, in Westhonduras, in El Salvador sowie im westlichen Nicaragua bis hin zu ihrem oben genannten Verbreitungsareal in Costa Rica. Ein alternativer wissenschaftlicher Name der Art lautet Aimophila ruficauda. Foto: 04.05.2012, Nähe Manzanillo

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Streifenkehl-Drossel (White-Throated Thrush, Turdus assimilis)

Streifenkehl-Drossel (White-Throated Thrush, Turdus assimilis)Die Körpergröße der Streifenkehl-Drossel beträgt 22 Zentimeter. Beide Geschlechter sind gleich gefärbt. Auf der Oberseite ist der Körper dunkelbraun. Die Flanken und die Brust sind mittelbraun gefärbt, zum Bauch hin ist das Gefieder weiß. An der Kehle sind die Vögel ebenfalls weiß und sie tragen dort ein feines, dunkles Streifenmuster. Knapp darunter befindet sich an der oberen Brust ein kleiner, weiß gefärbter Bereich ohne Streifen. Gelb sind die Beine und der Schnabel gefärbt, die Augenringe sind hell gelblichbraun gefärbt. Feuchte Wälder sind die bevorzugten Lebensräume der Streifenkehl-Drosseln. Die Vögel ernähren sich von Regenwürmern, Insekten und Wirbellosen, die sie vor allem auf dem Boden suchen. In Costa Rica leben diese Vögel in Höhenlagen von 800 bis circa 1.850 Meter im pazifischen Landesteil, im karibischen Landesteil kommen sie dagegen kaum vor. Ein alternativer deutscher Name dieser Spezies lautet Sepiadrossel. Im Englischen werden die Tiere auch als White-throated Robin bezeichnet. Verbreitet sind Streifenkehl-Drosseln von Nordmexiko bis nach Westecuador. Foto: 02.05.2012, Monteverde

Streifentyrann (Streaked Flycatcher, Myiodynastes maculatus difficilis)

Streifentyrann (Streaked Flycatcher, Myiodynastes maculatus difficilis)Unter den in Costa Rica heimischen Tyrannen ist der Streifentyrann eine besondere Erscheinung. Die Vögel sind 20 Zentimeter groß und aufgrund ihrer auffälligen Gefiederfärbung leicht zu identifizieren. Ihre Körperoberseite ist rötlichbraun gefärbt und die hellen Ränder der Federn erzeugen ein hell gestreiftes Gesamtbild. Cremefarben bis hellgrau ist die Unterseite des Körpers gefärbt. Von der Kehle bis zum oberen Bauch befindet sich auf dem hellen Grund ein Muster aus dunklen Längsstreifen. Der Kopf ist braun gefärbt und die Vögel tragen je einen weißen Wangenstreif sowie einen weißen Überaugenstreif. An der Basis ist der kräftige Schnabel rosa gefärbt, der Rest ist dunkel. Die Beine sind dunkelgrau und der Schwanz ist rötlichbraun gefärbt. Typische Lebensräume, in denen man den Streifentyrann antreffen kann, sind Waldlichtungen und -ränder, halboffene Landschaften und Mangrovenareale. Im Flug fangen die Vögel Insekten, oft sitzen sie auf Aussichtswarten und starten dann zu kurzen Jagdflügen. Sie sind in Costa Rica in der pazifischen Landeshälfte heimisch, im karibischen Landesteil kommen sie nahezu nicht vor. Das Verbreitungsgebiet der Spezies ist sehr groß. In Nicaragua liegen Brutgebiete, die dort lebenden Vögel ziehen nach dem Brüten in den Süden. Darüber hinaus reicht das Verbreitungsgebiet von Costa Rica über Panama bis ins nördliche Argentinien. Ganz im Westen Südamerikas kommen die Vögel in Kolumbien und in Ecuador sowie ganz im Norden Perus vor. Foto: 07.05.2012, Dominical

Sturzbach-Tachuri (Torrent Tyrannulet, Serpophaga cinerea)

Sturzbach-Tachuris sind zwischen zehn und 11,4 Zentimeter lang. Männchen sind auf der Oberseite des Körpers hellgrau gefärbt, die Körperunterseite ist grauweiß; an der Kehle und am unteren Bauch ist ihr Gefieder weiß. Der Kopf ist schwarz gefärbt, die Flügel und der Schwanz sind dunkelgrau bis schwarz. Zwei feine, helle Streifen zieren die Flügel. Weibchen sehen ähnlich aus, sie sind am Kopf jedoch eher dunkelgrau als schwarz gefärbt. Der Schnabel ist schwarz und die Beine sind dunkelgrau. Ihr deutscher Name lässt es bereits erahnen: Diese Vögel leben an reißenden Bächen im Gebirge. Das ganze Jahr über verpaarte Tiere halten dort ihre Territorien. Im Flug erbeuten die zierlichen Vögel Insekten wie Steinfliegen oder Libellen, auch in der umliegenden Vegetation suchen sie nach Insekten. In Costa Rica leben Sturzbach-Tachuris in Höhenlagen zwischen circa 250 und 1.850 Meter im karibischen und zwischen 600 und etwa 2.000 Meter im pazifischen Landesteil. Das Verbreitungsgebiet dieser Spezies reicht von Costa Rica bis nach Nordbolivien und Nordwestvenezuela.

  Sturzbach-Tachuri (Torrent Tyrannulet, Serpophaga cinerea)   Sturzbach-Tachuri (Torrent Tyrannulet, Serpophaga cinerea)  
  Foto: 08.05.2012,
San Gerardo de Dota
  Foto: 08.05.2012,
San Gerardo de Dota
 

Tovisittich (Orange-chinned Parakeet, Brotogeris jugularis)

Tovisittich (Orange-chinned Parakeet, Brotogeris jugularis)Einst ist der Tovisittich nur im nördlichen Bereich der Pazifikküste Costa Ricas heimisch gewesen, heute kommt er auch im karibischen Tiefland vor. Diese sozial lebende, 18 Zentimeter große Vogelart ist in dem Land innerhalb ihres Lebensraums teils in sehr großer Zahl anzutreffen. Meist halten sich die Vögel in der Nähe ihres Partners auf, mit dem sie in einer sehr engen Beziehung leben. Mit Paaren aus der Nachbarschaft stehen sie so gut wie immer in Rufkontakt und auch mit dem Partner "reden" sie oft. Das Federkleid der Tovisittiche ist überwiegend grün. Lediglich am Kinn und im Bereich der oberen Flügel sind sie bräunlichrot bis orange gefärbt. Ein Hauch orange findet sich auch auf dem Gefieder des oberen Rückens. Die Irisringe der Tiere sind braun, die Augen sind von einem nackten, hellen Hautring umgeben. Der Schnabel ist rosa bis elfenbeinfarben und die Beine sind fleischfarben. Vor allem in offenen Landschaften mit einzelnen, hohen Bäumen fühlt sich diese Vogelart wohl. Auf dem Speiseplan der ruffreudigen Sittiche stehen vor allem Früchte, Blüten und Nektar ergänzen diese Kost. Von Südmexiko über Zentralamerika bis nach Nordkolumbien und Westvenezuela reicht das Verbreitungsgebiet dieser Spezies. Foto: 26.04.2012, Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí

  Tovisittich (Orange-chinned Parakeet, Brotogeris jugularis)   Tovisittich (Orange-chinned Parakeet, Brotogeris jugularis)  
  Foto: 26.04.2012,
Nähe Puerto Viejo de Sarapiquí
  Foto: 06.05.2012,
Dominical
 

 

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