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Unbestimmte Pflanzenart Nr. 6
In einem sehr schattigen, feuchten Waldstück im Tiefland Tobagos wuchs die nebenstehend
gezeigte Pflanzenart. Die Pflanze stand in der Nähe eines Flusses und war etwa 45
Zentimeter hoch. Ihre Blätter waren auffallend lang; die roten Blüten, die sie
im November trug, konnte man im Zwielicht des Unterholzes gut erkennen. Die Form der
Blüten war sehr auffällig, denn sie sahen wie kleine Röhren aus. (Foto:
Argyle WaterfallArgyle Waterfall, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 7
Der Standort der rechts gezeigten Pflanze war sehr feucht und schattig, sie gedieh am
Fuß eines großen Baumes mit dichter Krone. In unmittelbarer Nähe floss
der Argyle River, sogar ein wenig Spritzwasser des Flusses traf gelegentlich die Pflanze. Ihre
Wuchshöhe betrug etwa 30 Zentimeter und sie wirkte wie eine sehr junge Vertreterin ihrer
Art, die bei weitem noch nicht ausgewachsen war. Die kleinen, erst kurz zuvor ausgetriebenen
Blätter waren erheblich heller und weicher als die älteren weiter unten an der
Pflanze. (Foto: Argyle WaterfallArgyle Waterfall, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 8
Das Aussehen der rechts gezeigten Pflanzenart erinnerte mich an Farne, vor allem aufgrund
der verzweigten Blattform. Auch der feuchte, schattige Standort im Unterholz direkt am
Ufer eines Flusses deutet darauf hin, dass es sich um eine Farnart handeln könnte. Die
Pflanze war etwa 50 Zentimeter hoch. (Foto:
Argyle WaterfallArgyle Waterfall, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 9
Die nebenstehend gezeigte Baumart war auf Tobago an vielen Orten anzutreffen. An langen
Stängeln sitzen unzählige kleine Blättchen auf winzigen Stielen, die gegenständig
angeordnet sind. An den Bäumen hingen bis zu 20 Zentimeter lange, hellgrüne
Samenkapseln, siehe Foto rechts. (Foto: Botanical
Garden, Scarborough, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 10
Diese besonders auffällig gefärbte Pflanzenart sah ich auf Tobago an mehreren Stellen.
Mitten in vergleichsweise feuchten Wiesen (zumindest während der Regenzeit waren sie feucht)
wuchsen die etwa zehn Zentimeter großen, weiß gefärbten Blüten empor,
die auf dünnen, dunkelgrünen Stängeln saßen. Ich vermute, dass es sich
um die Blüten einer Grasart handelt. (Foto:
Botanical Garden, Scarborough, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 11
In einem sehr feuchten Bereich des Tieflands von Tobago wuchsen diese Pflanzen, die etwa
einen Meter oder noch ein wenig höher wurden. Es handelt sich um eine Grasart, vermute
ich. (Foto: Bon Accord Swamps, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 12
Auf einer Mauer, die Wind und Sonne ausgesetzt war, weil sie sich in der Nähe einer
Klippe befand, die zum Meer hin abfiel, hatte die rechts gezeigte Pflanze Wurzeln geschlagen.
Die Blattrosette war im Durchmesser etwa zwölf Zentimeter groß. Auffällig
war die violette Färbung der Blätter. Direkt neben ihr wuchs in einer Mauerspalte
ein zweites Exemplar der Pflanzenart. (Foto: Plymouth, Tobago; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 13
In einem sehr schattigen, dunklen Bereich des Bergnebelwaldes, an dem das Blätterdach
der großen Bäume besonders dicht war, wuchs dieser etwa 1,5 Meter hohe Strauch.
Seine Blätter waren dunkelgrün, fast 20 Zentimeter lang, elliptisch geformt und
glänzend. Sehr auffällig waren seine leuchtend roten, glänzenden Früchte,
die in der Mitte eine Einschnürung aufwiesen, die ihnen das Aussehen einer Sanduhr
verlieh. (Fotos: Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 14
Etwa zehn Meter hoch war der rechts gezeigte Baum, dessen große Brettwurzeln ihn
im sehr feuchten Boden des Bergnebelwaldes fest verankerten. Seine Rinde war gescheckt und
wies weiße Bereiche auf. Der Baum stand in einem dichten Waldgebiet, in dem außerdem
viele Lianen und praktisch kein Unterholz zu finden waren. (Foto:
Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Unbestimmte Pflanzenart Nr. 15
Im Bergnebelwald Trinidads wurzelten auf den Ästen großer Bäume einige
sogenannte Epiphyten, also Aufsitzerpflanzen, die ihren Wirtspflanzen normalerweise keinen
Schaden zufügen. Eine solche Aufsitzerpflanze ist in der Abbildung rechts gezeigt.
Das filigrane Gebilde war etwa einen Meter lang und hing von einem fast waagerecht verlaufenden,
dicken Ast herab. (Foto: Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004
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