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Crinum angustum
Die rechts gezeigte Pflanze war etwa einen Meter hoch; die Blüte war besonders
auffällig. Das hübsche Gewächs stand in einem Beet, es war also offenbar
eine Zierpflanze. Ob diese Spezies in der freien Natur von Trinidad und Tobago vorkommt,
weiß ich leider nicht. (Foto: Pigeon Point, Tobago; 2004)
Fackelingwer (Torch Ginger, Etlingera elatior)
Sehr auffällig sind die Blüten des Fackelingwers, ihre Form gab der Pflanze ihren
Namen. Der Durchmesser dieser Blüten kann bis zu zehn Zentimeter betragen. Ihre
Färbung variiert von rot über rosa bis hin zu orange. Bis zu sechs Meter hoch
wird die gesamte Pflanze, deren Blätter die Blütenstände meist erheblich
überragen. Auf Trinidad und Tobago findet man diese Zierpflanze vor allem in Parks
und Gärten, in der freien Natur ist sie nur selten anzutreffen. Ursprünglich
stammt der Fackelingwer aus dem indomalaiischen Raum. (Fotos:
Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Geißklee (Wild Sweet Pea, Crotalaria retusa)
Diese strauchartige Pflanzenspezies wird bis zu einen Meter groß. Sie ist auf Trinidad und
Tobago auf Ödland ebenso anzutreffen wie auf Kulturland oder auf unbebauten Flächen
sowie an den Rändern von Sumpfland. Die Blätter sind länglich-oval geformt. Gelb
sind die Blüten gefärbt, manche sind auch rötlich überhaucht.
(Fotos: Bon Accord Swamps, Tobago; 2004)
Goldähre (Golden Shrimp Plant, Pachystachys lutea)
Dieser immergrüne Strauch ist von aufrechtem Wuchs, er wird zwischen zwei und
drei Meter groß. Die Breite der einzelnen Sträucher kann bis zu 1,5 Meter betragen.
Dunkelgrün und gegenständig angeordnet sind die Blätter, sie können
bis zu 15 Zentimeter lang werden. Heimat der Goldähre ist der mittel- und südamerikanische
Raum, sie kommt von El Salvador bis nach Peru und auch stellenweise in der südlichen
Karibik vor. Ihre Blütenstände sind bis zu zwölf Zentimeter hoch und gelb
gefärbt, die Blüten selbst sind weiß. Als Tropenpflanze mag es die
Goldähre gern warm, und zwar das ganze Jahr über. In Mitteleuropa ist sie
eine beliebte Zierpflanze, die jedoch meist nicht größer als 40 Zentimeter wird,
wenn man sie als Topfpflanze pflegt. (Foto:
Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Goldhelmkassie (Cassia fruticosa)
In feuchten bis teils schon nassen Wäldern findet man die Goldhelmkassie. Diese
Pflanzenart bildet Büsche oder kleine Bäume, die etwa drei Meter hoch werden.
Leuchtend gelbe Blüten hängen in Trauben dicht beieinander. Auf Trinidad und Tobago
wird die Goldhelmkassie, deren offiziellen englischen Namen ich leider nicht kenne,
Cocrico Bush genannt. Der
Cocrico bzw. Rotschwanzguan ist der Nationalvogel Tobagos.
(Foto: Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Goldtrompete (Golden Trumpet, Allamanda cathartica)
Dicht am Boden wuchs im küstennahen Tiefland Tobagos die rechts abgebildete, gelb
blühende Pflanze, deren Name Goldtrompete lautet. Ursprünglich ist dieser
immergrüne, starkwüchsige Schlingstrauch, der eine Wuchshöhe von
bis zu sechs Metern erreichen kann, in Brasilien beheimatet. Als Zierpflanze erlangte die
Goldtrompete große Beliebtheit und wurde deshalb in vielen tropischen Ländern
eingeführt, wo sie aus Gärten in die Natur gelangte. Die rechts gezeigte
Blüte war im Durchmesser acht Zentimeter groß. Alternativ wird die Pflanzenart
auch als Dschungelglocke bezeichnet. (Foto: Black Rock, Tobago; 1999)
Helikonie (Lobster Claw, Heliconia bihai)
In schattigen Waldbereichen, an Flussläufen im Regenwald sowie auf verlassenen
Kakaoplantagen findet man auf Trinidad und Tobago die schöne Heliconia bihai.
Bis zu vier Meter hoch kann diese Pflanzenart werden, deren lange Blätter den
Großteil der Wuchshöhe ausmachen. Der Blütenstand ist bei dieser Spezies
recht groß dimensioniert, er kann über einen Meter Länge erreichen. Die einzelnen Blütenkammern
sind bis zu 25 Zentimeter breit. Ihre Färbung ist sehr auffällig, ihr Rot ist
selbst im Schatten großer Regenwaldbäume gut zu erkennen. Innerhalb dieser
Kammern liegen die eigentlichen Blüten, eine
Detailaufnahme einer
Helikonien-Blüte ist im Kapitel über das Regenwaldschutzgebiet
Tobagos zu sehen. (Foto: Grafton Caledonia Wildlife Sanctuary, Tobago; 2004)
Helikonie (Heliconia, Heliconia chartacea)
Eine weitere schöne Helikonien-Art, die auf Trinidad und Tobago vorkommt, ist
Heliconia chartacea. Über zwei Meter hoch wird diese Pflanzenart, ihre
hängenden Blütenstände erreichen eine Länge von mehr als einem Meter.
Die eher kleinen, unscheinbaren hellgrünen Blüten befinden sich innerhalb der
rosa Blätter, deren untere Ränder ebenfalls zart grün gefärbt sind.
In der linken der beiden nebenstehenden Abbildungen sind einige Blüten im Detail
zu erkennen. (Fotos: Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Indisches Blumenrohr (Indian shot, Canna indica)
In vielen Teilen der Welt ist diese als Indisches Blumenrohr bekannte Pflanze als dekoratives Gewächs sehr beliebt. Der Name ist ein wenig irreführend, das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Spezies ist keineswegs Indien. Es liegt auf den Westindischen Inseln, also in der Karibik. Etwa 30 Zentimeter hoch war die von mir fotografierte Pflanze. Ihre Blüte war etwa vier Zentimeter groß und auffällig rot gefärbt. (Foto: Grafton Caledonia Wildlife Sanctuary, Tobago; 2004)
Kanonenkugelbaum (Cannonball Tree, Couroupita guianensis)
Bis zu 35 Meter hoch können die Kanonenkugelbäume werden, die ihren seltsam
anmutenden Namen aufgrund ihrer großen, kugelförmigen Früchte tragen.
Die natürliche Heimat dieser Baumart ist Mittelamerika, aber auch in der Karibik
kommen sie vereinzelt vor. Auf Trinidad und Tobago sind sie allerdings in freier Natur
praktisch nicht zu finden, sondern eher in Parks und Gärten. Die orangeroten Blüten
stehen in dichten Trauben zusammen. Auf den Seychellen habe ich einen Baum dieser Art
fotografiert, der Früchte trug, siehe
Abbildung auf dieser
Seite. (Foto: Botanical Garden,
Scarborough, Tobago; 2004)
Kapokbaum (Silk Cotton Tree, Ceiba pentandra)
Eine der größten Baumarten der amerikanischen Tropen und der Karibik ist der
Kapokbaum, der auch als Wollbaum bezeichnet wird. Bis zu 70 Meter wird
dieser Lieferant der Kapokfaser ("Pflanzendaunen") groß, er wird vor allem in
Südostasien kommerziell angebaut. Auf Trinidad und Tobago findet man ihn vielerorts
in freier Natur, aber auch in Parks ist er anzutreffen. Seine Blätter sind handförmig
und gefingert, ihre Länge beträgt bis zu 15 Zentimeter. Er wächst schnell
und bildet gewaltige Brettwurzeln, die ihn stützen. In der Mythologie der
Ureinwohner der Karibik und auch in derjenigen der später dort angesiedelten Sklaven
spielte der Kapokbaum eine wichtige Rolle. (Foto:
Botanical Garden, Scarborough,
Tobago; 2004)
Kohlerie (Kohleria tubiflora)
Die Kohlerie wurde auf Trinidad in Gärten eingeführt und konnte von dort aus in
die freie Natur übersiedeln. Im nördlichen Bereich der Insel, insbesondere im
Raum Blanchisseuse, trifft man Kohleria tubiflora an halbschattigen Standorten an.
Etwa 40 Zentimeter beträgt die Wuchshöhe dieser aufrechten Pflanzenart, die
an den Blättern und Stämmen fein behaart ist. Die röhrenförmigen, roten
Blüten sind innen gelb-rot gemustert. Ob sie auch auf Tobago vorkommt, ist mir nicht
bekannt. (Fotos: Asa Wright Nature Center, Trinidad; 2004)
Koralleneibisch (Fingered Hibiscus, Hibiscus schizopetalus)
Auf Trinidad und Tobago werden in Parks und Gärten zahlreiche schöne
Zierpflanzen gepflegt, deren eigentliche Heimat nicht in der Karibik liegt. Dies gilt
auch für den wunderschönen Koralleneibisch, eine aus Asien stammende Hibiskusart.
Aufgrund seiner ausgefransten Blütenblätter ist der Koralleneibisch so attraktiv. Diese
Pflanzenart mag feuchtwarmes Klima und nicht zu trockene Standorte. Sie kann eine Wuchshöhe
von bis zu zwei Metern erreichen. (Foto: Black Rock, Tobago; 1999)
Korallenwein (Coral Vine, Antigonon leptopus)
Eine sehr hübsche Kletterpflanze, die vor allem im Bereich von Siedlungen auf
beiden Inseln anzutreffen ist, ist der Korallenwein. Die ursprüngliche Heimat der
Pflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) ist der
Westen Mexikos. Zahllose kleine, rosarote Blüten schmücken den Korallenwein.
Mancherorts bilden die Pflanzen so dicke Polster auf Zäunen oder auf Sträuchern,
dass ihr Untergrund kaum zu erkennen ist. (Foto: Bon Accord Village, Tobago; 2004)
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