Sri LankaPflanzen - Teil 2
 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Sri Lanka allgemein | Kulinarisches | Sri-Lanker | Reisetipps | Ausflugstipps |
Edelsteine | Tempelanlagen | Teeplantagen | Sigiriya | Sinharaja-Regenwald |
Udawalawe-Nationalpark | Pinnawela-Elefantenwaisenhaus | Gewürzgärten |
Botanischer Garten | Brief Garden | Schildkrötenfarm | Fluss-Safaris |
Kandy-Tänzer | Tsunami und seine Folgen | Tiere: Insekten & Schildkröten |
Säugetiere, Krabben und Schnecken | Reptilien und Amphibien |
Vögel: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 | Vogelbriefmarken |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10 |
Verschiedene Fotos | Reiseliteratur & Linktipps
 
             
          Eisenholzbaum (Na Tree, Mesua nagassarium), Sri Lankas Nationalbaum

Eisenholzbaum Sri Lanka, Indien, Südnepal, Vietnam und die malaiische Halbinsel bilden das Verbreitungsgebiet des Eisenholzbaumes. Ihren Namen verdankt diese Pflanze der Tatsache, dass ihr Holz extrem hart ist, weshalb die Bäume vielerorts kultiviert werden. Die Wuchshöhe kann bis zu 13 Meter betragen, der Stamm erreicht im Durchmesser eine Größe von bis zu 90 Zentimetern. Dunkelgrün sind die älteren Blätter gefärbt; sie sind länglich geformt, laufen spitz zu und sind oft bis zu 15 Zentimeter lang. Junge, sich gerade entwickelnde Blätter sind rötlich bis rosa gefärbt, siehe Foto. Sämtliche Blätter hängen nach unten herab. Der Duft der Blüten ist sehr lieblich, weshalb sie in einigen Teilen Asiens von den Einheimischen regelrecht geerntet werden. Zwischen vier und 7,5 Zentimeter sind die Blüten groß und sie sind weiß gefärbt. Der Eisenholzbaum ist immergrün und ist in vielen Landesteilen Sri Lankas zu finden. Am 26. Februar 1986 wurde er zum Nationalbaum erklärt. (Foto: Nähe Ratnapura, 2006)

? (Binara, Exacum trinervium)

Exacum trinervium In Sri Lanka ist die natürliche Heimat von Exacum trinervium, diese Pflanzenart ist dort also endemisch. Die Wuchshöhe kann bis zu einem Meter betragen und die Pflanze bevorzugt feuchte Standorte, zum Beispiel Regenwaldgebiete. Der Stamm verzweigt sich mehrmals, der Querschnitt der einzelnen Zweige ist entweder zylindrisch-rund oder viereckig. Bis zu 7,5 Zentimeter lang sind die elliptisch bis lanzettlich geformten Blätter, die in Längsrichtung von drei Nerven (Streifen) durchzogen werden. Etwa drei Zentimeter sind die Blüten im Durchmesser groß. Sie sind violett bis bläulich gefärbt und tragen in der Mitte leuchtend gelbe Staubgefäße, auch die Basis der Blätter ist gelb gefärbt. Leider ist mir der deutsche Name dieser Pflanzenart nicht bekannt. (Foto: Sinharaja-Regenwald, 2006)

Fischgiftbaum oder Putatbaum (Sea Poison Tree, Barringtonia asiatica)

FischgiftbaumIn Asien ist der bis zu 20 oder sogar 25 Meter hohe Fischgiftbaum beheimatet. Er wächst vor allem in der Nähe von Mangroven, aber auch an Küsten. Die Rinde dieser Bäume ist grau gefärbt und recht weich. Auffällig groß und bis zu 15 Zentimeter lang sind die Blätter des Fischgiftbaumes, sie sind oval geformt und haben eine glänzende Oberfläche. Ältere Blätter sind grün gefärbt, junge Blätter zeigen einen mehr oder minder stark ausgeprägten Rotschimmer. Auf einem langen Stiel sitzen die Blüten, die ihre Pracht dann entfalten, wenn es dunkel ist und meist morgens schon herab gefallen sind. Man findet diese schönen, filigranen Gebilde dann auf dem Boden unter den Bäumen verstreut. Der intensive Duft der Blüten lockt nachts Motten und Nektar fressende Fledermäuse an. Die Früchte hängen wie grüne Laternen an den Bäumen, siehe Foto unten rechts. Alle Teile des Baumes enthalten ein Gift (Saponin). Insbesondere die Samen werden vom Menschen genutzt, um damit Fische zu fangen. Pulverisierte Samen werden in Süßwasser gestreut und entfalten dort ihre betäubende Wirkung auf die Fische. (Alle Fotos: Aluthgama, 2006)

Fischgiftbaum-Blüte    Fischgiftbaum-Frucht

Frangipani (Frangipani, Plumeria obtusa)

Frangipani Zwar sehen die weiß-gelben Blüten des Frangipani-Baumes hübsch aus, das allein ist jedoch nicht der Grund für ihre Beliebtheit bei den Menschen. Sie verströmen einen intensiven, süßlichen und sehr angenehmen Duft, weshalb sie häufig in Gärten angepflanzt werden und vom Hotelpersonal in sri-lankischen Unterkünften gern als duftender Schmuck für die Zimmer der Gäste genutzt werden. Bis zu 4,5 Meter hoch können die Bäume oder Büsche werden. Ihre Rinde ist grau bis bräunlich gefärbt und manche Bäume tragen nur wenige Blätter. Die Blätter sind meist mehr als zehn Zentimeter lang und elliptisch geformt. (Foto rechts: Aluthgama, 2006; Foto unten links: Nuwara Eliya, 2006; unten rechts: )

Frangipani    Fischgiftbaum-Frucht

Gemeiner Oleander (Oleander, Nerium oleander)

Gemeiner Oleander Der Oleander ist immergrün und verholzend. Seine Wuchshöhe kann bis zu fünf Meter betragen. Die Blätter sind sechs bis zehn Zentimeter lang und dunkelgrün gefärbt. Sie stehen für gewöhnlich zu dritt quirlförmig angeordnet am Ast. In Trugdolden sind die Blüten des Oleander zu mehreren angeordnet. Weil der Oleander als Zierpflanze sehr beliebt ist, gibt es verschiedene Zuchtformen, so dass die Blüten von weiß bis rosarot unterschiedlich gefärbt sein können. Das natürliche Verbreitungsgebiet des Oleanders ist riesig, es erstreckt sich von Nordafrika über Südeuropa über den Nahen Osten bis nach Indien und China. (Foto: Nuwara Eliya, 2006)

Goldtrompete (Golden Trumpet, Allamanda cathartica)

Goldtrompete Die ursprüngliche Heimat der Goldtrompete ist das tropische Amerika. Weil sie hübsche Blüten bildet, wurde die Pflanze vom Menschen auch in anderen Teilen der Welt eingebürgert und kam auf diesem Wege nach Sri Lanka. Bis zu 4,5 Meter hoch kann die Goldtrompete mit Hilfe ihrer Zweige klettern. Ihre Blätter sind dunkel blaugrün gefärbt, spitz zulaufend geformt und sie haben eine glänzende Oberfläche. Von der Seite betrachtet, sind die leuchtend gelben Blüten trompetenförmig, sie können bis zu 15 Zentimeter lang werden. (Foto: Nähe Ratnapura, 2006)

Kannenpflanze (Pitcher Plant, Nepenthes distillatoria)

Nepenthes distillatoria Sri Lankas Regenwälder sind die Heimat von Nepenthes distillatoria. Diese im Deutschen als Kannenpflanze bezeichnete Spezies gehört zur Gruppe der Fleisch fressenden Pflanzen. An den Spitzen ihrer Blätter bilden sich kannenförmige Gebilde aus, in denen sich eine klare Flüssigkeit befindet. Hierbei handelt es sich um die Verdauungsflüssigkeit der Pflanze, also um Wasser, das mit bestimmten Stoffen angereichert ist. Der obere Kannenrand ist rund und gewölbt. Läuft dort ein Insekt entlang, rutscht es ins Innere der Kanne und fällt in die Flüssigkeit, aus der es sich nicht mehr befreien kann, denn die Innenwände der Kanne sind glatt. An ihnen finden Insektenfüße keinen Halt. Der kleine Deckel klappt nicht zu, sobald ein Insekt gefangen wurde. Er bleibt in seiner leicht schrägen Position und dient als Regenschutz, damit die Verdauungsflüssigkeit nicht mit von oben in die Kanne tropfendem Regenwasser zu stark verdünnt wird. Kannenpflanzen ranken im Regenwald beispielsweise an Hängen empor. Die Kannen von Nepenthes distillatoria können über zehn Zentimeter groß werden. (Foto: Sinharaja-Regenwald, 2006)

Kasuarine (Casuarina Tree, Casuarina sp.)

Kasuarine Innerhalb des Pflanzenreichs zählen die Kasuarinen zu den Buchenartigen. Der Gattung Casuarina gehören mindestens sechs Arten an, die Forscher sind sich über die exakte Anzahl noch nicht einig. Die ursprüngliche Heimat der Kasuarinen erstreckt sich über Australien und die nördlich dieses Kontinents gelegenen Inseln. In anderen Ländern der Welt wurden sie eingebürgert, so auch in Sri Lanka. Dort findet man die bis zu 20 Meter hohen, immergrünen Bäume an vielen Stellen. Vor allem im Bereich der Küste sind Kasuarinen relativ häufig anzutreffen, denn sie sind recht unempfindlich gegenüber Salz. Ihre mehr als zehn Zentimeter langen, dünnen Blätter erinnern an die der Koniferen oder Nadelbäume. Die Kronen der Kasuarinen sind relativ locker. (Foto: Aluthgama, 2006)

Kautschukbaum (Para Rubber Tree, Hevea brasiliensis)

Kautschukbaum Die eigentliche Heimat des Kautschukbaumes ist das tropische Amazonasbecken. Von dort aus hat der Baum seinen Siegeszug in vielen anderen tropischen Regionen der Welt angetreten, denn er ist der Lieferant des Kautschuksaftes, der auch als Latex bezeichnet wird und der zur Herstellung von Gummi Verwendung findet. In Sri Lanka werden Kautschukbäume in großen Plantagen angebaut und es gibt sogar ein Forschungsinstitut, das sich ausschließlich mit dem Naturstoff beschäftigt. Kautschukbäume erreichen eine Wuchshöhe von 30 bis 40 Metern, der Stamm ist mit seinem Durchmesser von bis zu 35 Zentimetern relativ schlank. Graugrün ist die Rinde gefärbt und der Baum, der zur Familie der Wolfsmilchgewächse gehört, ist gleichmäßig verzweigt. Wenn die Bäume fünf bis sechs Jahre alt sind, kann man sie zur Ernte nutzen. Mit einem speziellen Messer wird die Rinde spiralförmig aufgeschnitten und am Baum wird ein Auffangbehälter befestigt, in den der Naturkautschuk läuft, siehe Foto in diesem Absatz. Ist der Baum etwa 25 Jahre alt, lässt sich kein Naturkautschuk mehr aus ihm gewinnen, weil er die Produktion des Naturstoffes einstellt. Er wird dann gefällt und dient der Holzgewinnung. (Foto: Nähe Ratnapura, 2006)

Königskokospalme (King Coconut Palm, Cocos nucifera 'King')

Königskokosnuss Kokosnüsse sind nahezu jedem Europäer ein Begriff. Königskokosnüsse kennen hingegen die wenigsten Menschen in unseren Gefilden. Diese Variante der Kokosnuss ist ursprünglich nur in Sri Lanka heimisch gewesen, wird nun aber auch in anderen asiatischen Ländern angebaut. Die Königskokospalme ist einige Meter kleiner als die Kokospalme, ihre Wuchshöhe beträgt durchschnittlich etwa fünf bis sechs Meter und es sind viele Palmen zu finden, die noch kleiner sind. Die Nüsse weisen eine leuchtend gelbe Färbung auf und werden von den Sri-Lankern geerntet, um das darin enthaltene Kokoswasser zu trinken (Thambili) und aus den Nüssen Öl für Pflegeprodukte zu gewinnen, zum Beispiel für die Haarpflege. (Foto: Aluthgama, 2006)

Kokospalme (Coconut Palm, Cocos nucifera)

Kokospalme Ursprünglich war die Kokospalme sehr wahrscheinlich nur in Südostasien und Indien beheimatet, wurde aber auf zweierlei Weise weiter in der Welt verbreitet: Einerseits weisen die Nüsse, also die Samen der Palme, eine erstaunlich gute Schwimmfähigkeit auf und können vom Meer weit verdriftet werden. Andererseits hat der Mensch die Kokospalme als Nutzpflanze in ferne Erdteile mitgenommen. Sie ist deshalb heute in fast allen tropischen Regionen der Welt zu finden. Vor allem auf tropischen Inseln ist die Kokospalme eine der Pflanzenarten, die das Landschaftsbild besonders prägen. Die Palmen können bis zu 30 Meter groß werden, die Palmwedel bringen es auf eine Länge von bis zu sechs Metern. Menschen nutzen die Kokospalme schon lange auf vielfältige Weise zur Rohstoffgewinnung, so auch in Sri Lanka. Dort sind die Palmen vor allem im Küstenbereich und entlang von Flussläufen zu finden. (Foto: Aluthgama, 2006)

Mangobaum (Mango Tree, Mangifera indica)

Mangobaum Das indische Assam und Myanmar sind die ursprüngliche Heimat des Mangobaums, der dort vor allem in Regenwäldern vorkommt. Als Kulturpflanze wurde er von den Menschen in vielen Teilen der Welt angesiedelt, in denen tropisches oder zumindest warmes Klima herrscht. Bis zu 45 Meter können Mangobäume hoch werden. Sie sind immergrün, die älteren Blätter sind dunkelgrün gefärbt, jüngere sind zu Anfang lachsfarben.

 

Mangobaum mit Blüten In aufrecht stehenden Rispen bilden sich die kleinen weißen bis rosa gefärbten Blüten, siehe Foto rechts. Nach der Befruchtung bilden sich daraus die anfangs noch grünen Früchte aus, siehe oberes Foto. Nach rund drei Monaten sind sie reif, ihre Schale ist dann gelblich bis rot gefärbt. Manche Mangos sind sehr groß und erreichen ein Gewicht von bis zu zwei Kilogramm. In Sri Lanka kommen Mangobäume vielerorts vor. Auch Bäume, die kleinere Früchte tragen, werden in dem Land angebaut. Es gibt viele verschiedene Mangoarten auf den Märkten zu kaufen, sie schmecken alle leicht unterschiedlich. (Beide Fotos: Habarana, 2006)

 
                 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Sri Lanka allgemein | Kulinarisches | Sri-Lanker | Reisetipps | Ausflugstipps |
Edelsteine | Tempelanlagen | Teeplantagen | Sigiriya | Sinharaja-Regenwald |
Udawalawe-Nationalpark | Pinnawela-Elefantenwaisenhaus | Gewürzgärten |
Botanischer Garten | Brief Garden | Schildkrötenfarm | Fluss-Safaris |
Kandy-Tänzer | Tsunami und seine Folgen | Tiere: Insekten & Schildkröten |
Säugetiere, Krabben und Schnecken | Reptilien und Amphibien |
Vögel: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 | Vogelbriefmarken |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7, Teil 8, Teil 9, Teil 10 |
Verschiedene Fotos | Reiseliteratur & Linktipps