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Allgemeine Informationen über die Seychellen
Landfläche: 455 km² (115
Inseln und Atolle)
Hauptstadt: Victoria (auf
der Insel Mahé)
Einwohner: 89.188 (Stand:
Juli 2011, Hochrechnung)
Religion: 90 Prozent
römisch-katholisch, acht Prozent anglikanisch, zwei Prozent sonstige (z.
B. Islam, Hinduismus)
Sprachen: Englisch,
Französisch (beide offiziell), darüber hinaus Kreolisch
Geografische Position:
zwischen 3° 43' und 10° 08' S, zwischen 46° 10' und 56° 20' O
Währung: Seychelles Rupee
(SR), auf Deutsch Seychellen-Rupie
Zeitzone: MEZ + 3h bzw.
MESZ + 2h
Gesundheitsvorsorge: Die
Seychellen sind kein Malariagebiet. Weitere Informationen zum
Thema Gesundheit auf den Inseln bietet
Fit for Travel.
Beschreibung
Von
Deutschland aus erreicht man die malerisch schönen Inseln mit dem
Flugzeug bei einem Direktflug innerhalb von knapp zehn bis elf Stunden.
Verschiedene Fluggesellschaften wie Air Seychelles und Condor fliegen
die kleine Republik Seychellen von Frankfurt aus an. Einige dieser Flüge sind
jedoch nicht Nonstop, es findet also eine Zwischenlandung statt, zum
Beispiel in Paris, Mailand oder Nairobi (Kenia). Die Zahl der Flüge ist
nicht sonderlich hoch, was jedoch in aller Regel nicht zu größeren
Problemen führt, weil für die
Seychellen keine typische Hauptreisezeit existiert und sich die
Reisetermine der Urlauber somit relativ gleichmäßig über das Jahr
verteilen.
Wenn
man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, mag man es vielleicht kaum
glauben. Aber die Seychellen erfüllen tatsächlich das Klischee, ein
echtes Traumreiseziel zu sein. Beeindruckend sind die kilometerlangen
Strände mit feinem, weißem Sand, die großen Granitfelsen, die aus der
Nähe betrachtet rötlichbraun glänzen, und das intensiv blau oder türkis
gefärbte Wasser des Indischen Ozeans - all das verzaubert die Sinne und
trägt dazu bei, dass man sich auf den Inseln wunderbar erholen kann und
dabei wie im Paradies wähnt. Hinzu kommt das angenehme Klima, das
tropisch und warm ist. Doch dank des häufig vom Meer her wehenden Windes
wirken die Temperaturen meist recht angenehm. Auch abends und nachts ist
es herrlich warm, so dass man stundenlang auf der Terrasse sitzen kann,
auch wenn die Sonne bereits untergegangen ist. Ein weiterer
entscheidender Vorteil der Seychellen ist, dass man dort nicht unbedingt
in einem teuren Hotel wohnen muss, sondern auch als Selbstversorger
bestens über die Runden kommt. Überall gibt es Einkaufsmöglichkeiten,
die Preise sind in den meisten Geschäften gleich. Man kan sich dort auch
mit Mineralwasser eindecken, das Leitungswasser sollte man vor allem auf
den kleineren Inseln lieber nicht trinken.
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In
vielen tropischen Regionen der Erde besteht die Gefahr, sich mit der
gefürchteten Malaria zu infizieren. Nicht so auf den Seychellen, dort
ist diese Krankheit glücklicherweise kein Thema. Zahllose Moskitos, die
arglos schlafende Reisende zum Beispiel auf der Insel La Digue während
der langen, warmen Nächte heimsuchen, sind allerdings dennoch mitunter
etwas lästig. Mein Tipp: Nehmen Sie ein Moskitonetz mit und sperren Sie
die durstigen Blutsauger damit nachts einfach aus. Und verjagen Sie
keine Geckos aus Ihren Unterkünften, denn viele dieser teils auffällig
bunten Tiere sind ausgesprochen geschickte Moskitojäger! Foto in diesem
Absatz:
Großer Seychellen-Taggecko (Phelsuma sundbergi longinsulae)
Naturliebhabern
bieten vor allem die großen Inseln der Inneren Seychellen auf engstem
Raum abwechslungsreiche Landschaftsformen, deren Palette von urtümlichem
Bergnebelwald über Mangrovengebiete bis hin zu verwitterten, kahlen
Felsformationen in den Höhenlagen einiger Eilande reicht. Man kann also morgens durch artenreiche
Gebirgswälder wandern und am Nachmittag an einem der vielen Riffe das
bunte Treiben der tropischen Fische bewundern. An kaum einem anderen Ort
auf der Welt bieten sich diese Möglichkeiten. Entsprechend viele schöne
Fotomotive finden sich, so dass man auf keinen Fall ohne eine gute
Kameraausrüstung auf die Seychellen reisen sollte. Um auch an
schattigeren Plätzen wie beispielsweise im Urwald auf Praslin (siehe
Foto rechts) schöne Fotos machen zu können, sollten ein Blitzgerät und
ein Stativ unbedingt zur Ausrüstung gehören.
Während
meiner Reise im Jahr 2000 habe ich eine analoge Kamera verwendet. Außer
im Vallée de Mai, das auf der Insel
Praslin
liegt, habe ich überall 200er-Filme verwendet, was ich trotz des
vermeintlich hellen Sonnenlichts jedem empfehlen möchte, der noch analog
fotografiert. Zwar scheint meist die Sonne, aber sie steht in
Äquatornähe hoch am Himmel, was zu harten Licht-Schatten-Grenzen führt.
Ferner sorgt die üppige Vegetation vielerorts für Schatten, weshalb bei
analoger Fotografie ein empfindlicher Film - oft sogar wie weiter oben
bereits erwähnt in Kombination mit einem Blitzgerät - angebracht ist.
Bei digitaler Fotografie empfehle ich ebenfalls den Einsatz eines
Aufhellblitzes. Das Foto in diesem Absatz zeigt einen Ausschnitt aus dem Urwald im
Vallée de Mai, in dem ich mit 400er-Filmen und einem starken Blitz
gearbeitet habe.
Meine
Unterwasseraufnahmen habe ich mit einer analogen Canon Prima AS-1
angefertigt. Sämtliche Fotos sind beim Schnorcheln entstanden, weil ich
aus gesundheitlichen Gründen seinerzeit leider nicht tauchen durfte. Aus
diesem Grund kann ich die viel gepriesenen Tauch-Spots der Seychellen in
meinem Reisebericht nicht vorstellen. Generelle Tipps und
Sicherheitshinweise zum Schnorcheln finden sich in einem Kapitel meines
Reiseberichts über
Hurghada (Ägypten).
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Bei
all dem Positiven, was ich über die Seychellen zu sagen habe, muss nun
leider ein kleiner Haken kommen: Für den sehr kleinen Geldbeutel sind
die Ferien in diesem Urlaubsparadies praktisch nicht erschwinglich -
sofern man eine klassische Pauschalreise sucht. Wirft man einen Blick in
einen Katalog eines der namhaften Tourismuskonzerne, vergeht so manchem
Reisewilligen die Lust auf einen Trip auf diese fantastischen Inseln.
Ich habe mich damit jedoch nicht abfinden wollen und ich hatte mir vor
meiner Reise in den Kopf gesetzt, die Seychellen möglichst preisgünstig
zu bereisen. Dass dies durchaus gelingen kann, habe ich während meines
zweiwöchigen Aufenthalts im Juni 2000 in Erfahrung gebracht. Von
Deutschland aus habe ich in Eigenregie die Flüge und die Unterbringung
in einer Ferienwohnung auf Mahé organisiert. Der Rest hat sich später
vor Ort nahezu von selbst ergeben. So hat mein zweiwöchiger Urlaub, der
mich auf vier Inseln geführt hat, inklusive sämtlicher Ausgaben auf den
Pfennig genau 2.500,81 DM gekostet, was heute grob gerundet 1.300 €
entspricht. Leider sind die Preise seither allerdings kräftig gestiegen,
so dass es inzwischen kaum mehr möglich sein dürfte, eine
Seychellenreise zu einem so niedrigen Preis zu unternehmen. Trotzdem
kann man nach wie vor eine Menge Geld sparen, wenn man einen günstigen
Flug erwischt und sich selbst eine Unterkunft sucht. Oder man bucht eine
der abwechslungsreichen
Kreuzfahrten durch den Indischen Ozean und genießt neben
Landausflügen auf die Inseln der Seychellen weitere schöne Ziele in
diesem Teil der Welt.
Doch zurück zu meiner eigenen Reise. Zu jeder der von mir besuchten
Inseln habe ich für diesen Reisebericht jeweils ein separates Kapitel
erstellt. Weil ich mich der Naturfotografie verschrieben habe, werden
Sie Fotos von Einheimischen oder architektonischen Besonderheiten in
diesem Reisebericht vergeblich suchen. Bedauerlicherweise bin ich wenig
talentiert, was das vorteilhafte Ablichten von Menschen anbelangt. Das
finde ich selbst ausgesprochen bedauerlich, da die Seychellois schöne
Menschen mit interessanten, charaktervollen Gesichtern sind.
Aufgrund der vielen Abbildungen von
Fischen,
Vögeln sowie
Pflanzen, die in den einzelnen Kapiteln zu finden sind, sollten
Naturliebhaber beim Lesen meines Reiseberichts hingegen auf ihre Kosten kommen.
Sämtliche Bilder über Wasser habe ich mit meiner uralten Minolta XG-2
aufgenommen, für die der Urlaub auf den Seychellen sehr zu meinem
Bedauern die letzte Reise gewesen ist. Nach etwa 22 Dienstjahren ist sie
während der Reise kaputt gegangen, was ich jedoch erst in Deutschland bemerkt
habe, als
ich die entwickelten Fotos in den Händen gehalten habe. Aufgrund eines winzigen
Risses in der Rückwand ist rund ein Drittel meiner Aufnahmen leider
nicht zu gebrauchen gewesen, weil Licht durch den winzigen Spalt eingetreten
war. Wie heißt es so schön? Dumm gelaufen... Ich habe beschlossen, mich nicht zu
ärgern und stattdessen irgendwann in Zukunft noch einmal die Inseln zu
besuchen, um neue Fotos anzufertigen. Falls Sie nach dem Lesen meines
Reiseberichts noch immer bilderhungrig sind, sollten Sie bei
Panoramio vorbeischauen und die vielen schönen Aufnahmen auf sich
wirken lassen, die dort präsentiert werden.
Sollten sich beim Lesen meines Reiseberichts weitere Fragen zu den
Seychellen ergeben, wenden Sie sich bitte per
E-Mail an mich. Bitte bedenken Sie aber, dass ich zuletzt im Sommer
2000 dort gewesen bin und über die neuesten Preisentwicklungen vor Ort
deshalb bedauerlicherweise keine Auskünfte erteilen kann. Auch kann ich
keine Hoteltipps geben, weil ich selbst ausschließlich in privaten
Unterkünften gewohnt habe.
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Seychellen auf einer größeren Karte anzeigen
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