Fotoreiseberichte.de - Hurghada/Ägypten

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Schnorcheltipps

Bevor ich in diesem Kapitel auf spezielle Tipps für Hurghada eingehe (siehe unten), möchte ich einige grundlegende Dinge zum Schnorcheln erklären. Sollten Sie wichtige Hinweise vermissen, die ich hier noch geben könnte, dann mailen Sie mir doch einfach,

Die Schnorchelausrüstung

Dreigestreifte Demoiselle (Pomacentrus trilineatus)Um beim Schnorcheln nicht nur Spaß, sondern auch ein sicheres Gefühl haben zu können, sollten Sie stets eine gute Ausrüstung verwenden. Mitunter wird von der "ABC-Ausrüstung gesprochen, diese setzt sich aus dem Schnorchel (das Atemrohr), der Brille und Flossen zusammen. Das Schwimmen mit Flossen ist angenehm, sofern man daran gewöhnt ist. Zudem benötigt man zum Schnorcheln im Roten Meer Sonnenschutzmittel und gegebenenfalls eine Unterwasserkamera. Neoprenbekleidung als Kälteschutz ist beim Schnorcheln in den Gewässern von Hurghada während des Sommerhalbjahres in aller Regel nicht erforderlich, auch im Winter ist das Meer dort meist relativ warm. Das Mitnehmen einer Trillerpfeife kann sinnvoll sein, falls Sie im Wasser Hilfe benötigen. Rufen ist oft nur schwer möglich, doch in eine Trillerpfeife zu blasen, gelingt häufig auch im Wasser und die Pfiffe sind weithin hörbar. Foto rechts: Dreigestreifte Demoiselle (Pomacentrus trilineatus), September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

Tragen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nur Schnorchelbrillen, die dicht abschließen und völlig intakte Gläser aufweisen. Es wäre zu schade, wenn ein Schnorchelausflug damit enden würde, das die Gläser Ihrer Brille platzen. Dies könnte außerdem zu einer gefährlichen Situation führen, weil viele Menschen mit Panik reagieren, wenn ihnen plötzlich brennendes Meerwasser in die Augen läuft. Solide Schnorchelbrillen sind in Sportgeschäften erhältlich. Dort wird man Sie sicher gern beraten.

Zwerg-Spitzkopfkugelfisch (Canthigaster pygmaea)Liegt bei Ihnen ein stärkerer Sehfehler vor, wäre es sinnvoll, wenn Sie mit Kontaktlinsen schnorcheln würden. Oder aber Sie investieren in eine Schnorchelbrille mit für Sie angefertigten, korrigierenden Gläsern. Die Preise für derlei Brillen sind höher als die normaler Schnorchelbrillen. Solche Spezialbrillen sind in Tauchgeschäften und bei einigen Augenoptikern erhältlich. Foto rechts: Zwerg-Spitzkopfkugelfisch (Canthigaster pygmaea), September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

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Tipp: Die Fotoreiseberichte.de-Leserin Barbara Rank hat eine preisgünstige Alternative zu den teuren Spezial-Schnorchelbrillen gefunden. Sie hat mir im November 2008 geschrieben: "Ich trage eine Brille mit minus 4, kann also ohne Brille nicht sehr weit sehen. Um durch die Taucherbrille klar sehen zu können, habe ich von einer alten Brille die Bügel abgeschraubt, die Nippel, in denen das Gewinde sitzt, durch kleine Stücken Silikon (von einer alten Taucherbrille) als Positionshalter gefädelt und das ganze elastische Gebilde (d.h. die Brillengläser mit Fassung) vorsichtig in die Taucherbrille eingeklemmt. Hielt hervorragend, ließ sich zum Säubern leicht auseinandernehmen und hat mich gut sehen lassen! Das ist eine kostenlose Alternative zur Optiker-Taucherbrille." Unter diesen Zeilen finden Sie zwei Fotos, die Frau Rank von ihrer Konstruktion angefertigt hat und freundlicherweise für diese Seite zur Verfügung gestellt hat. Ganz lieben Dank für den Tipp und das Bildmaterial. Wichtig ist, dass die Brille in der Brille ganz fest sitzt und sich unter Wasser nicht lösen kann. Im Zweifelsfall kann die korrigierende zerlegte Brille sicher an den Seiten leicht angeklebt werden.

Die alte Brille als Grundlage

Die selbst gebastelte Schnorchelbrille mit eingebauter 'Sehstärke'

Eine eigene Ausrüstung oder eine geliehene?

Rotmeer-Picasso-Drückerfisch (Rhinecanthus assasi)Hurghada und alle weiteren Touristenstädte am Roten Meer sind für ihre teils hervorragenden Schnorchelmöglichkeiten berühmt, weshalb man dort auf Schnorchler eingestellt ist. Problemlos können Sie gegen eine Gebühr in Höhe von einigen Euro Schnorchelausrüstungen für einen Tag oder einen längeren Zeitraum mieten. Diese Ausrüstungen sind jedoch nicht immer im besten Zustand. Ich habe viele Urlauber beispielsweise über undichte Brillen klagen gehört. Andere haben sich darüber beschwert, dass leichte Kratzer das Brillenglas und damit die Sicht getrübt haben. Das heißt, man erwischt nicht immer eine einwandfreie Ausrüstung, dessen sollte man sich stets bewusst sein. Foto rechts: Rotmeer-Picasso-Drückerfisch (Rhinecanthus assasi), September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

Falls Sie noch nie zuvor in ihrem Leben das Schnorcheln ausprobiert haben, sollten Sie erst einmal vor Ort eine Ausrüstung mieten. Falls Ihnen das Schnorcheln kein Vergnügen bereitet, geben Sie sie einfach wieder zurück und müssen sich nicht darüber ärgern, eine Fehlinvestition in eine eigene Ausrüstung getätigt zu haben. Finden Sie hingegen Gefallen am Schnorcheln, können Sie sich nach dem Urlaub in Ruhe zu Hause für eine gute Ausrüstung entscheiden, die sie dann im nächsten Urlaub erst einweihen. So habe ich es selbst seinerzeit bei meinen ersten Schnorchelgängen auf den Malediven gehandhabt, bereut habe ich es nicht.

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Schwimmflossen - ja oder nein?

Mondsichel-Junker (Thalassoma lunare)Im Grunde kann man diese Frage nur mit einem Ja beantworten. Schwimmflossen bieten im Wasser erheblich mehr Sicherheit. Man bewegt sich mit ihnen nicht nur schneller fort, das Schwimmen an einem Außenriff ist mit Flossen deutlich kräftesparender möglich als ohne diese Hilfsmittel. Aber nicht jeder ist im Umgang mit Schwimmflossen geübt. Trainieren Sie Flossenschwimmen bitte nicht erst am Riff, denn insbesondere in der Lernphase unterschätzt man die Länge der Flossen und zerstört bei Zusammenstößen unabsichtlich die eine oder andere Koralle. Am besten ist es, wenn Sie schon zu Hause im Schwimmbad mit ihren Flossen das Manövrieren üben. In Sportgeschäften sind Schwimmflossen in unterschiedlichen Ausführungen und Längen erhältlich. Foto rechts: Mondsichel-Junker (Thalassoma lunare), September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

Die Kleidung und der Sonnenschutz

Beim Schnorcheln sollte die Badekleidung aus Sicherheitsgründen weithin sichtbar sein, grelle Farben sind daher am Riff erwünscht. In neonfarbenen Badehosen/-anzügen werden Sie im Wasser viel leichter von Surfern und Bootskapitänen gesehen als in dunkler, unauffälliger Badekleidung.

Damit der Schnorchelausflug nicht mit schmerzhaften Nachwirkungen verbunden ist, sollte man stets ein hochwertiges Sonnenschutzmittel auftragen, das eine hohe Wasserfestigkeit aufweist. Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 20) empfehlen sich für Menschen mit empfindlicher Haut. Ich selbst verwende beim Schnorcheln grundsätzlich LSF 60, da ich rothaarig und hellhäutig bin.

Dünne Kleidung schützt vor einem SonnenbrandAußerdem trage ich beim Schnorcheln stets über dem Badeanzug zusätzlich dünne Baumwollkleidung. Ein T-Shirt schirmt den Rücken vor der durch das Wasser gebündelten und damit verstärkten Sonneneinstrahlung ab. Eine enge, lange Stoffhose (Leggins) schützt die Kniekehlen und die Rückseiten der Oberschenkel vor Verbrennungen. Außerdem ist die Kleidung ein zusätzlicher Schutz vor scharfkantigen Korallen. Zwar sollte man Zusammenstöße mit ihnen allein schon deshalb vermeiden, weil die Korallen dadurch irreparabel beschädigt würden. Falls es aber doch einmal geschieht, schützt die Kleidung ein wenig. Bei nackter Haut kann eine Kollision mit Korallen zu stark blutenden, tiefen Schnittwunden und Vernesselungen führen. Generell ist es empfehlenswert, das Schwimmen mit Kleidung vorab zu üben, denn es fühlt sich anders an als das Schwimmen ohne zusätzlichen Stoff.

Auf alle Fälle sollten Sie keine zu weite Kleidung tragen und sich mit ihr im Wasser sicher fühlen, da das Schwimmen mit Kleidung größere Schwierigkeiten verursacht, als wenn man lediglich einen Badeanzug oder eine Badehose trägt. Im Zweifelsfall lassen Sie die Kleidung lieber weg, falls Sie nicht gut schwimmen können und verlassen Sie in diesem Fall nach spätestens einer halben Stunde das Wasser, um einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Auch wenn es noch so merkwürdig aussehen mag, Menschen mit empfindlicher Haut sollten dünne Socken beim Schnorcheln tragen, sofern sie ohne Flossen am Riff unterwegs sind. Da stets die empfindliche Haut der Fußsohlen nach oben zur Sonne weist, kann es dort schnell zu üblen Verbrennungen kommen, die besonders lästig und schmerzhaft sind, da man sie beim Laufen permanent belastet.

Ausdauertraining

Weißflecken-Kugelfisch (Arothron hispidus)Sollten Sie nicht zu den perfekt trainierten Schwimmern gehören - und wer tut das schon -, dann ist es sinnvoll, vor der Reise im Schwimmbad Ihre Ausdauer ein wenig zu verbessern. Möchten Sie in Ägypten an einer Bootstour zu einem entlegeneren Schnorchelrevier teilnehmen, müssen Sie sich aus eigener Kraft längere Zeit über Wasser halten können, wenn Sie etwas vom Riff sehen möchten. Stehen kann man an den wenigsten Stellen, ohne dabei die Korallen massiv zu beschädigen. Zwar trägt das Rote Meer Schwimmer aufgrund seines hohen Salzgehalts vergleichsweise gut. Dennoch ist es allein schon aus Sicherheitsgründen wichtig, dass Sie mindestens eine halbe Stunde leichte Schwimmbewegungen ausführen können, ohne zu ermüden. Denn so schön das Schnorcheln auch sein mag, es sollte niemals zur Gefahr für Leib und Leben werden. Foto rechts: Weißflecken-Kugelfisch (Arothron hispidus), September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

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Nie allein schnorcheln!

Selbst wenn Sie ein noch so guter Schwimmer sind, schnorcheln sie niemals allein. Sie könnten sich verletzen und dadurch in Not geraten. Auch ein hartnäckiger Muskelkrampf kann zum Verhängnis werden, wenn man sich ein Stück weit vom rettenden Ufer entfernt aufhält. Es sollte deshalb beim Schnorcheln immer jemand in der Nähe sein, der sie bei einem eventuellen Unfall retten könnte. Halten Sie mit ihrem Schnorchelpartner in regelmäßigen Zeitabständen Augenkontakt, um Notsituationen frühzeitig zu erkennen, denn mit einem Atemrohr im Mund kann man nur sehr schwer um Hilfe rufen.

Nicht zu lang im Wasser bleiben

Beim Schnorcheln verliert man leicht das Zeitgefühl, weil es so viele schöne und interessante Details zu bestaunen gibt. Schneller als einem bewusst ist, sind ein, zwei Stunden vorüber. Weil das Salzwasser recht gut trägt und weil man durch die spannenden Eindrücke abgelenkt ist, fällt oft nicht auf, wie anstrengend das Schwimmen ist. Deshalb sollte aus Sicherheitsgründen nach spätestens einer Stunde das Wasser verlassen und eine Pause eingelegt werden. Mitunter bemerkt man beim Verlassen des Meeres erst, wie weich die Knie sind oder wie durstig man ist.

Schwimmer, Surfer, Boote und Schiffe

Ein Schnorchler lebt gefährlich, wenn um ihn herum Surfer unterwegs sind. Lassen Sie das Schnorcheln an solchen Stellen lieber bleiben, denn Surfer sehen Sie meist erst, wenn es zu spät ist. Kopfverletzungen oder Fleischwunden sind bei Kollisionen mit Surfbrettern keine Seltenheit!

Auch sollten Sie niemals in die Fahrrinnen von Schiffen schwimmen. Kleinere Boote erreichen so große Geschwindigkeiten, dass man als Schwimmer nur selten rechtzeitig aus dem Weg gelangen kann, wenn sich ein Boot nähert. Wer bei einem solchen Zusammenstoß den Kürzeren ziehen würde, dürfte wohl auf der Hand liegen ...

Verhalten Sie sich anderen Schnorchlern und Schwimmern gegenüber immer rücksichtsvoll. Bedenken Sie, dass Ihre Schwimmflossen weit nach hinten ragen. Halten Sie deshalb stets einen Sicherheitsabstand zu anderen Schwimmern. Ich habe es leider selbst am Roten Meer erlebt, wie eine Frau die Flossenlänge unterschätzt hat - die Schwimmhilfen sind mit ihren scharfen Kanten an meiner Wange gelandet und haben mich unterhalb meiner Schnorchelbrille verletzt.

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Keine Tiere und Korallen anfassen

Rotmeer-Anemonenfisch (Amphiprion bicinctus)Korallen und Fische sehen zum Teil verlockend schön aus und man möchte sie nur allzu gern berühren. Diesem Wunsch sollten Sie jedoch niemals nachgeben, denn einige Spezies sind ausgesprochen wehrhaft. Manche Anemonen schießen Nesselkapseln in die Haut eines Angreifers, die zu schmerzhaften Verätzungen oder sogar zu einem Allergieschock führen können. Einige Fische sondern giftigen Schleim ab oder schießen gar mit Giftpfeilen, die je nach Art des Giftes sogar zum Tode führen können. Korallen sind überaus scharfkantig und man schneidet sich leicht an ihnen. Die Wunden bluten meist stark und das Salzwasser, welches sofort in die Verletzung eindringt, führt zu heftigem Brennen. Foto rechts: Rotmeer-Anemonenfisch (Amphiprion bicinctus), September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

Aber nicht nur für Schnorchler ist es gefährlich, wenn sie etwas berühren. Fische sind von einer schützenden Schleimschicht umgeben, deren natürliche Funktion es ist, sie vor Hautkrankheiten und Parasiten zu bewahren. Dieser Schleim ist für die Fische lebenswichtig und er wird durch leichtsinnige, absolut unnötige Berührungen durch den Menschen abgewischt. Man mag zwar selbst keinen Schaden davontragen, doch für den jeweiligen Fisch kann diese Berührung zu massiven gesundheitlichen Problemen oder im schlimmsten Fall zum langsamen Tod führen.

Wenn doch etwas passiert

Kommt es trotz aller Vorsicht beim Schnorcheln zu einer Notsituation, sollten Sie unbedingt Ruhe bewahren. Hektische Schwimmbewegungen führen dazu, dass Sie zu schnell erschöpft sind und außer Atem geraten. Wer zu schnell ein- und ausatmet, kann zu einer Verschiebung des Gleichgewichts der Blutgase beitragen, denn Sie atmen zu viel Kohlendioxid aus. Durch dieses Hyperventilieren kann es zu Muskelkrämpfen, Kreislaufproblemen oder im ungünstigsten Fall sogar zur Ohnmacht kommen, was im Wasser extrem gefährlich sein kann. Holen Sie deshalb möglichst regelmäßig Luft und versuchen Sie Ihre Kräfte zu schonen, indem Sie nur wohlüberlegte, koordinierte Schwimmbewegungen vollführen. Wer sich ganz ruhig verhält und normal atmet, treibt an der Oberfläche und geht nicht unter. Das Wasser trägt Sie und selbst mit leichten Flossenschlägen kann man sich zum Ufer oder zu einem rettenden Boot bewegen.

Wenn sich andere Schwimmer oder Schnorchler in der Nähe befinden, versuchen Sie zu rufen. Hektisches Winken bringt hingegen meist nichts, wenn die anderen Menschen nicht aufschauen und in Ihre Richtung blicken. Falls Sie eine Trillerpfeife bei sich tragen, nutzen Sie diese, um auf sich aufmerksam zu machen.

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Schnorcheln in und um Hurghada

xDie meisten Hotels in Hurghada befinden sich direkt am Meer und man kann sich problemlos in die kunterbunte Unterwasserwelt stürzen. Allerdings haben nicht alle Hotels gleich schöne Riffe zu bieten. Das Hausriff des El Samaka Beach Hotels, in dem ich im September 1999 meinen Urlaub verbraucht habe, ist zum größten Teil nicht mehr intakt gewesen, aber es hat dort dennoch erstaunlich viele Fische gegeben. Bei meinen Schnorchelgängen habe ich insgesamt knapp 60 unterschiedliche Arten beobachtet. Waren Sie selbst in Hurghada in einem Hotel untergebracht, das über ein Hausriff verfügt, so schicken Sie mir doch bitte eine E-Mail, in der Sie das Riff kurz beschreiben. Gern werde ich Ihre Anmerkungen dann in die Tipp-Sammlung einfügen. Beschreibungen von Riffen in und um Hurghada, die bisher von Lesern verfasst wurden, finden Sie hier. Foto: Junger Schwarzer Riffbarsch (Neoglyphidodon melas) an einer Koralle, September 1999, Riff am El Samaka Beach Hotel, Hurghada

Blick auf die große Giftun-InselSehr gute Schnorchelmöglichkeiten hat man rund um die Giftun-Inseln, das Foto rechts zeigt das größte dieser Eilande. Zahlreiche ägyptische Agenturen sowie deutsche Reiseveranstalter bieten preisgünstige Tagestouren zu den fantastischen Riffen an. Ich habe selbst an einer halbtägig angesetzten Tour teilgenommen, die gegen zehn Uhr vom Hafen aus losgegangen ist. Um 17 Uhr bin ich wieder im Hotel gewesen. Das Mittagessen an Bord ist im Preis inbegriffen gewesen, es hat ein Sandwich, Obst und Getränke gegeben. Schnorcheltouren wie diese haben viele Anbieter im Angebot. Doch darüber hinaus hat das Rote Meer noch eine weitere Attraktion zu bieten: Delfine. Wenn Sie diese interessanten Meeressäuger erleben wollen, müssen Sie an spezielle Orte reisen, die zum Beispiel Touranbieter wie "Delphine Rotes Meer" kennen. Foto: September 1999, Giftun-Inseln

Noch ein Tipp: Nehmen Sie auf alle Fälle genügend eigene Getränke mit auf eine Bootstour, da es in der prallen Sonne auf den Booten trotz Dach extrem heiß werden kann. Unterschätzen Sie bitte nicht die Intensität der Sonnenstrahlung. Zwar ist der Fahrtwind angenehm kühl, wenn das Boot über das Rote Meer fährt, aber die Sonne brennt dabei erbarmungslos. Die Verwendung eines wasserfesten Sonnenschutzmittels mit hohem Lichtschutzfaktor und das Tragen langärmliger Baumwollbekleidung sind nicht nur für Leute mit empfindlicher Haut ratsam. Auch das Tragen einer Kopfbedeckung ist sinnvoll.

 

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