HurghadaFische - Teil 3Fische - Teil 3
 

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          Imperator-Kaiserfisch (Imperator Angel, Pomacanthus imperator, Jungtier)

Imperator-Kaiserfisch, Jungtier Sämtliche Kaiserfischarten sind prächtig bunt gefärbt, sie fallen am Riff sofort ins Auge. Ausgewachsene Imperator-Kaiserfische werden stattliche 40 Zentimeter groß. Der flächige Körper ausgewachsener Tiere ist blau-gelb gemustert, meist sind diese beiden Farbschattierungen streifenförmig angeordnet. Eine Seite mit Fotos einiger erwachsener sowie jugendlicher Imperator-Kaiserfische finden Sie hier. Das Foto rechts zeigt einen etwa 15 Zentimeter langen, jugendlichen Imperator-Kaiserfisch, der gänzlich anders als seine erwachsenen Artgenossen gefärbt ist. Die Jungtiere sind an ihren schwarz-weißen, in den meisten Fällen mehr oder minder kreisförmigen Mustern zu erkennen. (Giftun-Inseln)

Indischer Segelflossendoktorfisch (Desjardin's Sailfin Tang, Zebrasoma desjardinii)

Indischer Segelflossendoktorfisch Indischer Segelflossendoktorfisch Durch ihre aufgestellten Flossen täuschen die 40 Zentimeter langen Segelflossendoktorfische beinahe eine doppelte Körpergröße vor. In den sonnendurchfluteten Bereichen des Riffs kommt ihre schöne Zeichnung besonders gut zur Geltung. Die Streifen und Punkte sind bei den meisten Tieren hell cremefarben, sie verlaufen auf dunklem Grund. Einige Tiere - vor allem jüngere Vertreter der Art - tragen gelb bis orange gefärbte Sreifen und Punkte. Die Grundfarbe der Jungtiere ist erheblich heller als die der Alttiere. (Beide Fotos El Samaka Beach Hotel)

Juwelen-Riffbarsch (Jewel Damsel, Plectroglyphidodon lacrymatus)

Juwelen-Riffbarsch Obwohl die Grundfarbe der Juwelen-Riffbarsche alles andere als auffällig ist, funkeln diese Fische jedoch wie schwimmende Edelsteine am Riff. Auf ihrem samtschwarzen oder dunkelbraunen Körper tragen diese nur zehn Zentimeter großen Fische blaue Flecken, die im Sonnenlicht aufscheinen wie geschliffene Schmucksteine. Meist halten sich die Juwelen-Riffbarsche in der Nähe von zerklüftetem Gestein oder Korallenblöcken auf, um bei Gefahr blitzschnell in Höhlen oder Spalten zu verschwinden. Am besten konnte ich diese Fische während meiner Schnorchelgänge beobachten, wenn ich mich auf dem Wasser treiben ließ und mich nicht bewegte. (El Samaka Beach Hotel)

Krokodil-Hornhecht (Crocodile Needlefish, Tylosurus crocodilus)

Krokodil-Hornhechte Diese in der Abbildung rechts gezeigten, etwa einen halben Meter großen Fische waren recht kleine Vertreter ihrer Art. Bis zu 1,30 Meter Länge können ausgewachsene Krokodil-Hornhechte erreichen. Diese Fische sind leicht an ihrem länglichen Maul sowie dem schlanken Körperbau zu erkennen. Meist schwimmen diese silbrig glänzenden Tiere in kleinen Schwärmen durch das offene Wasser vor dem Riff, wobei sie sich bevorzugt knapp unterhalb der Wasseroberfläche aufhalten, um sich unbemerkt ihrer Beute, kleineren Rifffischen, nähern zu können. Unmittelbar unter der Wasseroberfläche schwimmend, sind die scheuen Fische für fotografierende Schnorchler als Motiv eine echte Herausforderung, da man sie mit kleinen Kameras wie der Canon Prima AS-1 nur schwer und überdies meist lediglich aus einigen Metern Entfernung ablichten kann. (El Samaka Beach Hotel)

Kugelkopf-Papageifisch (Daisy Parrotfish, Chlorurus sordidus, Weibchen)

Weiblicher Kugelkopf-Papageifisch Papageifischmännchen sind ziemlich bunt. Die weiblichen Tiere sind hingegen in den meisten Fällen eher schlicht gefärbt. Die rechts gezeigte Fischdame war gerade damit beschäftigt, mit Hilfe ihres mächtigen "Schnabels" Kalk von einem abgestorbenen Korallenblock abzubeißen und diesen dann zu zerkauen. Papageifische ernähren sich von den kleinen Algen und Lebewesen, die in den porösen Kalkblöcken leben. Ein Männchen derselben Art ist auf einem Bild unter diesen Zeilen zu sehen. (Giftun-Inseln)

Kugelkopf-Papageifisch (Daisy Parrotfish, Chlorurus sordidus, Männchen) und Rotmeer-Picasso-Drückerfisch (Rhinecanthus assasi)

Kugelkopf-Papageifisch und Rotmeer-Picasso-Drückerfisch Der farbenprächtige männliche Kugelkopf-Papageifisch (im Bild oben zu sehen) schwamm mir zusammen mit dem mindestens ebenso bunten Rotmeer-Picasso-Drückerfisch vor die Linse. Beide Tiere gehören meiner Meinung nach zu den schönsten Riffbewohnern. Rotmeer-Picasso-Drückerfische sind sehr scheu und ziehen sich bei der geringsten Störung in den Schutz ihrer Höhle zurück. Sie erreichen ausgewachsen eine Körpergröße von bis zu 30 Zentimetern. Kugelkopf-Papageifische werden noch zehn Zentimeter großer. Ihren Namen tragen sie, weil ihre Köpfe stark abgerundet und an der Stirn nahezu kugelförmig sind. Die Farbintensität der Männchen variiert bei den einzelnen Individuen ein wenig. (Giftun-Inseln)

Mondsichel-Junker (Moon Wrasse, Thalassoma lunare)

Mondsichel-Junker Recht scheu sind diese etwa 20 Zentimeter langen, als Einzelgänger in der Nähe von Korallenblöcken umher schwimmenden Fische. In der Nähe des Mauls ist auf beiden Seiten des Kopfes je ein gelber Streifen zu sehen, der sich bis zu den Augen erstreckt. An den Ansätzen ihrer Brustflossen tragen Mondsichel-Junkern je einen orange gefärbten Fleck. Die Körperfärbung ist bei den meisten Tieren dieser Art eher unscheinbar. Ihre Schwanzflossen sind gelblich. (El Samaka Beach Hotel)

Putzerlippfisch (Common Cleaner Wrasse, Labroides dimidiatus)

Putzerlippfisch An den sogenannten Putzstationen des Riffs herrscht ständig reger Andrang. Man nennt bestimmte Bereiche des Riffs so, weil dort die Reviere der Putzerlippfische liegen. Diese fleißigen, nur zehn Zentimeter großen Fische befreien andere Riffbewohner, unter ihnen auch bis zu einem halben Meter große Papageifische, von lästigen Hautparasiten, die sie ihnen von der Haut zupfen. Bis zu 50 größere Fische pro Stunde "reinigen" sie auf diese Weise und kommen so an ihre Nahrung, dnen sie ernähren sich von den parasitären Lebewesen. (Giftun-Inseln)

Putzerlippfische reinigen einen Papageifisch (bisher nicht bestimmte Fischart Nr. 5)

Putzerlippfische reinigen einen Papageifisch Wenn sich ein Fisch von einem Putzerlippfisch reinigen lassen möchte, dann nimmt er eine typische Position im Wasser ein: Sämtliche Flossen werden aufgestellt und weit auseinander gefächert. Meist öffnen die Fische ihr Maul und stellen zudem die Kiemen ab. Der Papageifisch rechts im Bild hat die typische Putzstellung seiner Art eingenommen, bei der er fast senkrecht im Wasser steht. Die beiden Putzerlippfische schwammen mit raschen Bewegungen um ihn herum und zupften geschäftig hier und da an Hautparasiten, um diese von ihrem "Kunden" zu lösen. Um welche Papageifischart es sich bei dem in diesem Absatz gezeigten Tier handelt, weiß ich leider nicht.

Putzerlippfisch und Papageifisch Auf dem nebenstehenden Foto erkennt man das Beißwerkzeug des Papageifischs sehr deutlich, es ist der weiße Bereich am Maul. Mit diesen Zahnplatten zerbeißen die Papageifische Korallen und Kalksteinblöcke, um an die darin lebenden Kleintiere zu gelangen. Der nach dem Zerkaufen fein gekörnte Korallenkalk wird später unverdaut von ihnen wieder ausgeschieden. Als Sand fällt er auf den Meeresgrund. (Beide Fotos Giftun-Inseln)

 
                 

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