Fotoreiseberichte.de - Seychellen

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Spinnentiere der Seychellen

Viele Urlauber, die auf den Seychellen zum ersten Mal eine voll ausgewachsene Seidenspinne der Art Nephila inaurata sehen, fürchten sich vor diesen Tieren. Zugegeben, sie sind recht groß, aber für den Menschen nicht gefährlich. Das gilt auch für die anderen auf den Inseln beheimateten Spinnenarten. Es sind bisher circa 230 Spinnen-Spezies auf den Seychellen nachgewiesen worden, von denen ich lediglich einen winzigen Bruchteil fotografieren und beobachten konnte. Leider habe ich die meisten Arten bisher nicht bestimmen können, siehe Fotos weiter unten auf dieser Seite. Falls Sie bei der Bestimmung helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

Nephila inaurata madagascariensis (Red-legged Golden Orb-web Spider)

Nephila inaurata madagascariensis (Red-legged Golden Orb-web Spider), WeibchenAllgegenwärtig sind die Seidenspinnen der Art Nephila inaurata. Ausgewachsene Weibchen haben eine Beinspannweite von bis zu zehn Zentimeter, die Männchen sind erheblich kleiner. Ihre Beinspannweite beläuft sich auf nur acht bis zehn Millimeter. Man muss schon sehr genau hinschauen, um sie überhaupt zu entdecken. Bei den Weibchen ist der Körper variabel gefärbt. Viele Individuen haben einen dunklen HInterleib, aber es gibt auch Exemplare mit hellem Muster auf diesem Teil des Körpers. Der Brustteil ist meist dunkel. Auffällig orangerot und schwarz sind die Beine gefärbt. Foto: Weibchen, 04.09.2014, La Digue

Nephila inaurata madagascariensis (Red-legged Golden Orb-web Spider), Weibchen von untenDas Verbreitungsgebiet von Nephila inaurata ist recht groß, die Tiere kommen in Teilen Afrikas, auf Madagaskar und auf einigen Inseln im Indischen Ozean vor. Kürzlich hat man festgestellt, dass es zwei Unterarten gibt, wobei die Unterart Nephila inaurata madagascariensis auf den Seychellen vorkommt. Sie ist sowohl auf den Granitinseln als auch auf den Koralleninseln sowie im Aldabra-Atoll anzutreffen. Häufig bauen mehrere Weibchen in einer Kolonie ineinander übergehende Netze. Insekten wie Fliegen oder Schmetterlinge bilden die Nahrung dieser Spinnenart. Von besonderer Schönheit ist das Netz dieser Tiere. Es enthält oft golgene Bereiche in der Nähe des Zentrums. Aus dieser goldenen Spinnenseide werden edle und aufwändige Teppiche gewebt. Foto: Weibchen von unten, 01.09.2014, Grand Anse, Praslin

  Baldachin-artiges Gemeinschaftsnetz vonNephila inaurata madagascariensis (Red-legged Golden Orb-web Spider)   Goldene Spinnenseide von Nephilia inaurata madagascariensis  
Baldachin-artiges Gemeinschaftsnetz,
Foto: 03.09.2014, Grand Anse, Praslin
Goldene Spinnenseide, Foto: 08.09.2014,
Veuve Reserve, La Digue

Nephilengys cruentata

Nephilengys cruentata, Weibchen von unten im NetzBis zu 24 Millimeter kann die Körperlänge weiblicher Individuen der Spinnenart Nephilengys cruentata betragen. Die Männchen sind sehr viel kleiner, sie werden nur maximal vier Millimeter lang. Bei den Weibchen ist der Vorderkörper auf der Oberseite schwarz. Der Hinterleib ist auf der Oberseite Variabel gefärbt. Diese Körperpartie kann schwarz, einfarbig hell cremefarben oder gelblich-cremefarben mit schwarzen Flecken sein. Am vorderen Teil hat der Hinterleib häufig eine gelbe Binde. Entweder einfarbig schwarz oder einfarbig rot sind die Beine gefärbt, aber es gibt auch Individuen mit rot-schwarz gemusterten Beinen. Von der Unterseite betrachtet, wird ein typisches Erkennungsmerkmal dieser zur Familie der Seidenspinnen (Nephilidae) gehörenden Tiere sichtbar: Das Brustbein (Sternum) ist entweder leuchtend rot oder orangerot gefärbt. Der Hinterleib ist auf der Unterseite schwarz mit einigen gelblichen Flecken. Foto: 05.09.2014, Nähe Grande L'Anse, La Digue

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Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola)

Weibliche Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola)Das Verbreitungsgebiet der Opuntienspinne ist sehr groß. Es erstreckt sich über die tropischen und subtropischen Gegenden Afrikas, Asiens, Australiens sowie über den Mittelmeerraum und einige Inseln im Atlantik, darunter die Kanarischen Inseln. Auch auf den Inseln des westlichen Indischen Ozeans ist die Spezies heimisch. Sie gehört zur Familie der Echten Radnetzspinnen. Oft bilden die Opuntienspinnen Kolonien mit dichten, zeltartigen Netzen, aber man kann sie auch einzeln antreffen. Weibliche Individuen erreichen eine Körperlänge von zehn bis 15 Millimeter, Männchen werden nur zwei bis vier Millimeter lang. Bei dieser Spezies ist der Vorderkörper variabel gefärbt. Er kann hell beige, bräunlich oder schwarz gefärbt sein. Außerdem ist er dicht weiß behaart. Deutlich weniger dicht ist die Behaarung auf dem länglich-oval geformten Hinterkörper, er ist meist dunkel gefärbt, kann abrauch recht hell sein. Auf ihm befinden sich drei Höckerpaare, die nicht bei jedem Individuum gleichermaßen stark ausgeprägt sind. Oft sind die Höcker hellbraun bis weiß. Bräunliche Individuen haben hell und dunkel geringelte Beine, bei den dunklen Exemplaren sind die Beine einfarbig schwarz gefärbt. Die Netze der Opuntienspinnen sind so komplex, dass die Weibchen mehrere Nächte dafür benötigen, sie zu weben. In manchen Netzen sind weißliche Röhren aus Spinnenseide zu beobachten. Dabei handelt es sich um aneinander gereihte Kokons, die nacheinander produziert werden. Foto: 10.09.2014, Bird Island

  Weibliche Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola)   Kokon einer Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola)  
Weibchen, Foto: 04.09.2014,
Nähe Anse Cocos, La Digue
Kokon, Foto: 04.09.2014,
Nähe Anse Cocos, La Digue

Unbestimmte Spinnenarten

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 1   Unbestimmte Spinnenart Nr. 2  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 1,
Foto: 31.08.2014, Grand Anse, Praslin
Unbestimmte Spinnenart Nr. 2,
Foto: 01.09.2014, Vallée de Mai, Praslin

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 3   Unbestimmte Spinnenart Nr. 4 (Argyrodes sp.)  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 3,
Foto: 01.09.2014, Vallée de Mai, Praslin
Unbestimmte Spinnenart Nr. 4 (Argyrodes sp.),
Foto: 01.09.2014, Vallée de Mai, Praslin

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 5   Unbestimmte Spinnenart Nr. 6  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 5,
Foto: 01.09.2014, Vallée de Mai, Praslin
Unbestimmte Spinnenart Nr. 6,
Foto: 02.09.2014, Curieuse

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  Unbestimmte Spinnenart Nr. 7   Unbestimmte Spinnenart Nr. 8 (Jungtiere)  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 7,
Foto: 04.09.2014, Nähe Anse Cocos, La Digue
Unbestimmte Spinnenart Nr. 8 (Jungtiere),
Foto: 06.09.2014, Veuve Reserve, La Digue

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 9   Unbestimmte Spinnenart Nr. 10  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 9,
Foto: 04.09.2014, Nähe Anse Cocos, La Digue
Unbestimmte Spinnenart Nr. 10,
Foto: 07.09.2014, Nähe Nid d'Aigle, La Digue

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 11   Unbestimmte Spinnenart Nr. 12  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 11,
Foto: 08.09.2014, Veuve Reserve, La Digue
Unbestimmte Spinnenart Nr. 12,
Foto: 08.09.2014, La Passe, La Digue

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  Unbestimmte Spinnenart Nr. 13   Menemerus bivattus, Text folgt  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 13,
Foto: 10.09.2014, Bird Island
Menemerus bivattus, Text folgt,
Foto: 10.09.2014, Bird Island

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 15 (Argyrodes sp.)   Unbestimmte Spinnentierart Nr. 16, auf dem Rückenpanzer einer Aldabra-Riesenschildkröte (Geochelone gigantea)  
Unbestimmte Spinnenart Nr. 15 (Argyrodes sp.),
Foto: 10.09.2014, Bird Island
Unbestimmte Spinnentierart Nr. 16, auf dem Rückenpanzer einer Aldabra-Riesenschildkröte (Geochelone gigantea),
Foto: 10.09.2014, Bird Island

 

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