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Schmetterlinge oder Falter im Ruhrgebiet - Teil 5

Achtung, zu dieser Seite gibt es eine überarbeitete Version, die Sie hier finden.

Faulholzmotten (Concealer Moths, Oecophoridae)

Weltweit kommen etwa 3.150 verschiedene Arten aus der Familie der Faulholzmotten vor. Der Großteil der Spezies ist in Australien beheimatet. einige Faulholzmotten gelten als Schädlinge, weil sich ihre Larven unter anderem von Getreide ernähren. Folgende Faulholzmotten-Arten werden in diesem Kapitel vorgestellt:

· Birken-Faulholzmotte (Eratophyes amasiella)
· Samenmotte (Brown House-moth, Hofmannophila pseudospretella)

Birken-Faulholzmotte (Eratophyes amasiella)

Ursprünglich stammt die Birken-Faulholzmotte aus der Türkei. Nach Mitteleuropa ist diese Art vom Menschen eingeschleppt worden. Im Jahr 1983 ist sie in Deutschland erstmals nachgewiesen worden, seitdem breitet sie sich hierzulande mehr und mehr aus. Zwischen 13 und 16 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser zierlichen Tiere. Schwarz ist die Grundfärbung der Vorderflügel. Darauf befinden sich einige gelbe Flecken, die weiß gesäumt sind. Der Kopf ist gelb gefärbt und die Beine sind schwarz und weißlich gemustert. Neben Birken (Betula sp.) bilden Weiden (Salix sp.) die Nahrung der Raupen dieser Falterart. Erwachsene Individuen sind von Ende April bis Juni in der Natur zu finden, die Raupen im Sommer.

  Birken-Faulholzmotte (Eratophyes amasiella)   Birken-Faulholzmotte (Eratophyes amasiella)  
Foto: 09.06.2015,
Bochum-Hofstede
Foto: 20.05.2014,
Bochum-Riemke

Samenmotte (Brown House-moth, Hofmannophila pseudospretella)

Samenmotte (Brown House-moth, Hofmannophila pseudospretella)Sehr häufig kann man im Ruhrgebiet und in anderen Teilen Deutschlands die Samenmotte beobachten. Diese zu den Nachtfaltern gehörende Tierart ist in ihrer Flügelspannweite recht variabel; sie kann zwischen 15 und 26 Millimeter betragen. Ursprünglich stammt die Samenmotte aus Asien. Sie ist vom Menschen in viele anderen Teilen der Welt eingeführt worden. Besonders häufig lebt diese Falterart in menschlichen Behausungen, aber auch in freier Natur kann man sie antreffen. Von April bis September erstreckt sich die Flugzeit dieser Tiere, es kommen pro Jahr mehrere Generationen vor. Foto: 03.10.2013, Bochum-Riemke

Federmotten (Plume Moths, Pterophoridae)

Weltweit sind die Federmotten mit mehr als 1.130 Arten vertreten, es gibt circa 90 Gattungen dieser Falter. In Europa leben einige dieser Spezies, sie sind vor allem nachts aktiv und deshalb eher unbekannt. Folgende Federmotten-Art wird in diesem Kapitel beschrieben:

· Emmelina monodactyla

Emmelina monodactyla

Emmelina monodactylaObwohl Emmelina monodactyla in Deutschland nicht selten ist, hat diese Spezies keinen deutschen Namen. Die Flügelspannweite dieser nachtaktiven und sehr filigranen Falterart beträgt bis zu 27 Millimeter. Ihre Färbung ist hellbraun bis grau. An den Enden sind die Vorderflügel gespalten, was man jedoch nur aus allernächster Nähe erkennen kann. Typisch für die Art ist außerdem, dass die Flügelsäume im hinteren Bereich stark gefranst sind. Auf den Vorderflügeln tragen die Tiere kleine schwarze Punkte. Emmelina monodactyla kommt in Gärten sowie lichten Wäldern vor. Diese Falterart kann das ganze Jahr über beobachtet werden. Das heißt, Emmelina monodactyla ist auch im Winter aktiv, sofern es nicht allzu kalt ist. Foto: 12.10.2013, Bochum-Hofstede

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Gespinst- und Knospenmotten (Ermine Moths, Yponomeutidae)

Weltweit gibt es circa 900 verschiedene Arten von Gespinstmotten oder Knospenmotten. In Europa sind davon etwa 115 heimisch, über 70 leben in Mitteleuropa. Typisch für Gespinstmotten ist, dass sie meist in Gruppen auftreten und dichte Gespinste an ihren Futterpflanzen bilden. In diesem Kapitel finden Sie folgende Gespinstmotten-Arten:

· Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Spindle Ermine, Yponomeuta cagnagella)
· Pflaumengespinstmotte (Orchard Ermine, Yponomeuta padella)
· Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)

Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Spindle Ermine, Yponomeuta cagnagella)

Raupen der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Spindle Ermine, Yponomeuta cagnagella)Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte ist sehr zierlich gebaut. Ihre Flügelspannweite beträgt nur 18 bis 24 Millimeter. Auf der Oberseite sind die Vorderflügel weiß gefärbt und sie tragen einige kleine, schwarze Punkte. Braun sind dagegen die Hinterflügel auf der Oberseite gefärbt, ihr hinterer Rand ist ausgefranst. Kopf und Brustbereich sind auf der Oberseite weiß. Erwachsene Tiere sind von nahe verwandten Arten kaum zu unterscheiden, sogar eine mikroskopische Genitaluntersuchung ist schwierig. Anhand der Futterpflanzen der cremefarbenen, mit einigen schwarzen Flecken geschmückten Raupen kann man die Arten jedoch mitunter unterscheiden. Die Larven der Pfaffenhütchen-Gespinstmotten ernähren sich hauptsächlich von den Blättern des Gewöhnlichen Spindelstrauchs (Euonymus europaeus), auch als Pfaffenhütchen bezeichnet. In Gruppen leben die Raupen zusammen auf ihrer Futterpflanze und sie spinnen ein dichtes Gespinst zu ihrem Schutz. Raupen können im Frühling beobachtet werden, erwachsene Falter im Sommer. Foto: 26.04.2014, Bochum-Riemke

Pflaumengespinstmotte (Orchard Ermine, Yponomeuta padella)

Raupen der Pflaumengespinstmotte (Orchard Ermine, Yponomeuta padella)Pflaumen-Gespinstmotten sind sehr zierliche Tiere, die nur wenige Millimeter lang sind. Die Flügelspannweite dieser Art beträgt bis maximal 22 Millimeter. Die Grundfärbung der Vorderflügel ist grauweiß bis weiß, auch der Kopf und weite Teile des Körpers sind weiß gefärbt. Auf den Vorderflügeln befinden sich 16 bis 19 schwarze Flecken. Grau sind die Hinterflügel gefärbt. Von Juni bis Juli sind in der Natur erwachsene Falter zu finden. In Gespinsten schließen sich die Raupen zu Gemeinschaften zusammen. Geschützt durch die seidigen Fäden, fressen sie im Inneren der Gespinste die Blätter ihrer Futterpflanzen. Zu diesen gehören Pflaumenarten (Prunus sp.) sowie weitere Pflanzen, darunter Weißdorn (Crataegus sp.). Foto: 11.06.2013, Bochum-Riemke

Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)

Traubenkirschen-Gespinstmotten erreichen eine Flügelspannweite von 16 bis 25 Millimeter. Die Grundfärbung der Vorderflügel ist silbrig-weiß, auf ihnen befinden sich in fünf Längsreihen angeordnete, kleine schwarze Punkte. Bräunlich sind die Hinterflügel dieser vor allem nachts aktiven Falterart gefärbt. An den Hinterflügeln gibt es einen dunklen Saum. Ein typisches Merkmal der Traubenkirschen-Gespinstmotte sind die langen, dünnen Fühler, die bis zu zwei Drittel der Flügellänge erreichen können. Anzutreffen sind diese Falter in unterschiedlichen Lebensräumen, darunter Parks und Gärten sowie Bachufer mit Bäumen und Gebüschen. Etwa ab Ende Juni/Anfang Juli bis Mitte August findet die Flugzeit dieser Falter statt. Ihre Raupen überwintern und beginnen im Frühling - meist ab etwa April - zu fressen. Junge Raupen leben in Gruppen zusammen und spinnen die Vegetation ein, von der sie sich ernähren. Kommen die Raupen massenhaft vor, fressen sie ganze Büsche kahl, die dann als eingesponnenes Skelett zurückbleiben. Die Bäume treiben danach oft ein zweites Mal aus. Weil sich die Raupen dieser Falterart nahezu ausschließlich von Blättern und Knospen der Gewöhnlichen Traubenkirsche (Prunus padus) ernähren, haben die Tiere ihren deutschen Namen erhalten.

  Raupen der Traubenkirschen-Gespinstmotte in ihrem Gespinst (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)   Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)  
Raupen in ihrem Gespinst, Foto: 12.04.2014,
Essen-Rellinghausen
Foto: 21.06.2014,
Bochum-Riemke

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Glasflügler (Clearwing Moths, Sesiidae)

Die Glasflügler sind eine faszinierende Schmetterlingsfamilie, denn ihre Flügel sind nicht dicht mit Schuppen besetzt, sondern überwiegend transparent. Hierdurch erinnert das Aussehen mancher Glasflügler eher an Bienen oder Wespen. In Europa kommen 110 Spezies aus dieser Familie vor. In diesem Kapitel werden folgende Glasflügler-Arten vorgestellt:

· Hornklee-Glasflügler (Six-belted Clearwing, Bembecia ichneumoniformis)
· Weiden-Glasflügler (Red-tipped Clearwing, Synanthedon formicaeformis)

Hornklee-Glasflügler (Six-belted Clearwing, Bembecia ichneumoniformis)

Hornklee-Glasflügler (Six-belted Clearwing, Bembecia ichneumoniformis)Etwa zwölf bis 30 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Hornklee-Glasflüglers. Wie für seine Familie typisch, hat er teils transparente Flügel. Am Rand sind sie dunkel und es gibt zudem orangerote und gelblichrote Bereiche. Außerdem haben die Vorderflügel einen schwarzen Fransensaum. Vorder- und Hinterkörper sind schwarz, auf dem Hinterleib finden sich zudem gelbe Ringe. Gelblichweiße Härchen finden sich am Kopf dieser Tiere. Die Grundfarbe der Fühler ist schwarz, vor allem die Weibchen haben im äußeren Drittel oft einen gelben Bereich. Es kommen einige sehr ähnlich aussehende Arten vor, die nur durch detaillierte Betrachtung der Form der Distalflecken der Flügel oder ähnliche Feinheiten voneinander unterschieden werden können. Von Juni bis August dauert die Flugzeit dieser Falterart, zu finden sind Hornklee-Glasflügler beispielsweise auf Geröllhalden und Ödland sowie auf Trockenrasen und an Waldrändern. Foto: 26.07.2016, Essen-Dellwig

Weiden-Glasflügler (Red-tipped Clearwing, Synanthedon formicaeformis)

Der Weiden-Glasflügler hat eine Flügelspannweite von 14 bis 25 Millimeter. Ihre Flügel sind stellenweise transparent, andere Bereiche sind rot gefärbt. Am Körper und an den Fühlern sind die Tiere schwarz bis blauschwarz gefärbt. Auf dem Hinterleib befindet sich außerdem ein roter Bereich und darüber liegt ein hell behaarter Abschnitt. Am ausgefransten Ende des Hinterleibs, dem sogenannten Afterbüschel, sind seitlich weiße Härchen zu finden. Die Grundfarbe der Beine ist schwarz, wobei die hinteren Beinpaare orange-rötliche, weiße und blauschwarz glänzende Härchen tragen. Im Gesicht gibt es einen orangeroten Bereich. Beobachten kann man den Weiden-Glasflügler an Bach- und Flussufern mit Weidenbestand (Salix sp.) sowie in Bruchwäldern oder anderen nicht zu trockenen Lebensräumen, in denen die genannte Baumgattung vorkommt. Von Mai bis Juli dauert die Flugzeit dieser Falter, sie sind tagaktiv.

  Weiden-Glasflügler (Red-tipped Clearwing, Synanthedon formicaeformis)   Weiden-Glasflügler (Red-tipped Clearwing, Synanthedon formicaeformis)  
Foto: 04.06.2015,
Bochum-Dahlhausen
Foto: 04.06.2015,
Bochum-Dahlhausen

Grasminiermotten (Grass-miner Moths, Elachistidae)

Weltweit gibt es rund 3.300 Arten aus der Familie der Grasminiermotten. Diese Tiere sind sehr zierlich und werden deshalb häufig übersehen. Deshalb verwundert es auch nicht, dass die rund 115 in Mitteleuropa heimischen Arten nur selten wahrgenommen werden. In diesem Kapitel wird folgende Art aus dieser Familie vorgestellt:

· Elachista argentella

Elachista argentella

Elachista argentellaAuf Wiesen und anderweitigem Grasland lässt sich die sehr zierliche Falterart Elachista argentella beobachten. Ihre Flügelspannweite beträgt nur elf bis zwölf Millimeter. In der Ruhestellung sind die Flügel sehr eng an den Leib gelegt. Betrachtet man die rein weiß gefärbten Falter von der Seite, so fällt auf, dass die Vorderflügel am hinteren Ende stark ausgefranst sind. Die Fransen sind ausgesprochen zart und wirken leicht buschig. Blätter von unterschiedlichen Gräsern bilden die Nahrung der Larven von Elachista argentella, sie fressen sich in kleinen Gängen (Minen) durch das zarte Grün. Die Flugzeit der Spezies beginnt im April/Mai und reicht bis in den Juli. Foto: 01.05.2014, Bochum-Riemke

Langhornmotten (Fairy Longhorn Moths, Adelidae)

Etwa 50 Arten aus der Familie der Langhornmotten kommen in Europa vor, in Deutschland sowie in anderen deutschsprachigen Ländern sind es 32 Spezies. Die Falter sind tagaktiv und für sie sind die sehr langen Fühler charakteristisch, die männliche Tiere tragen. Folgende Arten aus der Familie der Langhornmotten sind in diesem Kapitel abgebildet:

· Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)
· Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)
· Nematopogon adansoniella
· Schaumkraut-Langhornmotte (Cauchas rufimitrella)

Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)

Laubwälder in ganz Europa sind die Heimat dieser Tierart, die zur Familie der Langhornmotten gehört. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 16 und 23 Millimeter. Gelblich bis bräunlich-gelb ist die Grundfarbe der Flügel. Sie weisen einige braune Längsstreifen auf und tragen knapp unterhalb der Mitte eine auffällige gelbe Querbinde. Bei Tieren, die stark abgeflogen sind, kann diese Querbinde jedoch nahezu unsichtbar sein. Männchen und Weibchen lassen sich anhand ihrer Fühlerlänge unterscheiden. Bei weiblichen Tieren haben die Fühler circa 1,5-fache Flügellänge, bei den Männchen sind sie viermal so lang. In der Nähe des Kopfes sind die Fühler dunkel gefärbt, nach außen hin werden sie heller. Die Flugzeit dieser auch als Gebänderte Langhornmotte bezeichneten Falterart dauert von April bis September.

  Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella), Männchen   Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella), Weibchen  
Männchen, Foto: 01.06.2014,
Bochum-Querenburg
Weibchen, Foto: 20.05.2014,
Bochum-Riemke

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Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)

Der Grüne Langfühler ist tagaktiv und weist eine Flügelspannweite von 14 bis 18 Millimeter auf. Die Männchen haben sehr lange Fühler, die weißlich gefärbt sind; bei den Weibchen sind die Fühler dagegen deutlich kürzer und nur zur Hälfte weiß gefärbt. An der Basis sind die Fühler der Weibchen dunkel. Bei beiden Geschlechtern sind die Vorderflügel auf der Oberseite metallisch grün gefärbt, sie glänzen im Sonnenlicht sehr auffällig. Außerdem sind die Tiere am Kopf und an Teilen des Körpers behaart, die Härchen sind bei den Männchen schwarz gefärbt, bei den Weibchen meist dunkelbraun. Von April bis Juni sind die Tiere in der Natur anzutreffen, sie halten sich vor allem in lichten Wäldern auf und schwärmen im Sonnenlicht in großer Zahl.

  Männlicher Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)   Männlicher Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)  
Männchen, Foto: 06.04.2014,
Bochum-Querenburg
Männchen, Foto: 06.04.2014,
Bochum-Querenburg

Nematopogon adansoniella

Nematopogon adansoniella, MännchenZwischen 17 und 19 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der Falterart Nematopogon adansoniella. Diese tagaktiven Tiere haben hellgraue bis schmutzig weiße Vorderflügel, auf denen sich ein graues Netzmuster befindet. Einfarbig weiß sind die Hinterflügel gefärbt. Beide Flügelpaare haben einen ausgeprägten Fransensaum. Der Kopf ist dicht rostrot behaart. Typisch für die Art sind die langen, grau-weiß geringelten Fühler, die bei den Männchen etwas länger sind als bei den Weibchen. Von Mitte bis Ende April bis in den Juni hinein dauert die Flugzeit dieser Spezies. In Nordrhein-Westfalen kann man diese Tiere beispielsweise an Waldrändern beobachten, in anderen Bundesländern bevorzugen diese Falter unter anderem Lebensräume wie Hecken. Foto: Männchen, 26.04.2015, Bochum-Riemke

Schaumkraut-Langhornmotte (Cauchas rufimitrella)

Schaumkraut-Langhornmotte (Cauchas rufimitrella)Obwohl die Schaumkraut-Langhornmotte in Mitteleuropa recht häufig vorkommt, wird die Art wegen ihrer geringen Größe oft übersehen. Ein typisches Erkennungsmerkmal dieser Spezies sind die langen Fühler, die zum Ende hin oft aufgehellt sind. Zwischen zehn und zwölf Millimeter beträgt die Flügelspannweite der zierlichen Insekten. Ihre Flügel sind metallisch bronzefarben bis bräunlich gefärbt, sie zeigen oft einen leicht grünlichen Farbhauch. Die Behaarung am Kopf ist bei dieser Langhornmottenspezies dunkel, nur einige wenige gelbliche Härchen können sich in dem kleinen Schopf befinden. Ab Ende April bis in den Juni kann man die Tiere tagsüber vor allem auf Kreuzblütlern sehen, sie halten sich beispielsweise gern auf blühenden Knoblauchsrauken (Alliaria petiolata) auf. Es gibt einige Arten, mit denen die Schaumkraut-Langhornmotte leicht verwechselt werden kann. Deshalb muss auf die Details wie die Färbung der Kopfbehaarung geschaut werden. Foto: 03.05.2004, Bochum-Riemke

 

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Interessante Internetseiten:

Lepiforum.de

Datenbank Schmetterlinge AG Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen

Schmetterling-Raupe.de

Europäische Schmetterlinge

Tagfalter-Monitoring.de

Schmetterlinge-Deutschlands.de

Schmetterlinge-Westerwald.de

Naturgucker.de