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Die Natur im Ruhrgebiet: Schmetterlinge und Falter

Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)Während der warmen Jahreszeit kann man im Ruhrgebiet viele verschiedene Schmetterlings- und Falterarten beobachten. In manchen Gebieten begegnet man mit ein wenig Glück sogar seltenen Spezies, wenn man einen Blick für diese ebenso filigranen wie bunten Tiere hat. Foto rechts: Großes Ochsenauge (Maniola jurtina)

Die auf dieser Seite gezeigten Schmetterlinge und Falter habe ich nach bestem Wissen und Gewissen mit Hilfe diverser Webseiten und Bestimmungsbücher identifiziert. Einige Arten habe ich bislang noch nicht bestimmen können. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen. In diesem Kapitel werden die Tiere alphabetisch gemäß ihrer deutschen Namen gezeigt.

· Achateule (Angle Shades, Phlogophora meticulosa)
· Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)
· Ampfer-Wurzelbohrer (Orange Swift, Triodia sylvina)
· Aurofafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)
· Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)
· Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)
· C-Falter (Comma, Polygonia c-album)
· Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)
· Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)
· Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)
· Federmotte (Plume Moth, Emmelina monodactyla)
· Gammaeule (Silver Y, Autographa gamma)
· Großer Johanniskraut-Spanner (Treble-bar, Aplocera plagiata)
· Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)
· Hauhechelbläuling (Common blue, Polyommatus icarus)
· Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)
· Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)
· Kleiner Kohlweißling (Small White, Pieris rapae)
· Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana)
· Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)
· Pyramiden-Eule (Copper Underwing, Amphipyra pyramidea)
· Rapsweißling (Green-veined White, Pieris napi)
· Rundstirnmotte (Nettle-tap, Anthophila fabriciana)
· Samenmotte (Brown House-moth, Hofmannophila pseudospretella)
· Schwalbenschwanz (Old World Swallowtail, Papilio machaon)
· Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)
· Silbereulchen (Silver Barred, Deltote bankiana)
· Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io)
· Ulmen-Zipfelfalter (White-letter Hairstreak, Satyrium w-album)
· Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)
· Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)
· Weißpunkt-Graseule (White-Point, Mythimna albipuncta)
· Weißstirn-Weißspanner (Common White Wave, Cabera pusaria)
· Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)

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Achateule (Angle Shades, Phlogophora meticulosa)

Wie es der Name bereits vermuten lässt, gehört die Achateule zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Die Flügelgrundfarbe der nachtaktiven Achateule ist variabel, sie kann Farbtöne von olivgrün über gelblichbraun bis hin zu einer rostroten Braunnuance aufweisen. Auf den Vorderflügeln tragen die Tiere eine Bänderzeichnung, die die V-förmig ist. An den Rändern sind die Vorderflügel gezackt. Die im Ruhezustand selten sichtbaren Hinterflügel sind heller gefärbt und tragen schwache, dunkle Querlinien. Zwischen 4,5 und 5,5 Zentimeter kann die Flügelspannweite dieser Tiere betragen. In zwei Generationen fliegt die Achateule. Die erste Generation dieser Wanderfalter ist von April/Mai bis Juli unterwegs, die zweite von August bis November.

  Achateule (Angle Shades, Phlogophora meticulosa)   Achateule (Angle Shades, Phlogophora meticulosa)  
Foto: 11.04.2008,
Essen-Schönebeck
Foto: 13.05.2007,
Essen-Schönebeck

Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)

Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)Der Admiral ist ein Schmetterling, der zur Familie der Edelfalter gehört. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 65 Millimeter. Die Oberseite der Vorderflügel ist dunkelbraun gefärbt. Nahezu mittig verläuft dort eine breite, rote Binde. Weibliche Tiere tragen in dieser Binde fast immer einen weißen Fleck. An den Spitzen sind die Vorderflügel schwarz gefärbt und mit mehreren unterschiedlich großen weißen Flecken verziert. Auch die Hinterflügel sind braun gefärbt. Sie tragen am Außenrand eine rote Binde, in der mittig eine schwarze Punktreihe verläuft. Der äußere Rand sämtlicher Flügel wird von einer feinen, weißen Linie gesäumt, die mit schwarzen Punkten durchsetzt ist. Foto: 12.03.2007, Essen-Rüttenscheid

Ampfer-Wurzelbohrer (Orange Swift, Triodia sylvina)

Der Ampfer-Wurzelbohrer ist ein nachtaktiver Schmetterling (Nachtfalter), der zur Familie der Wurzelbohrer (Hepialidae) gehört. Die Flügelspannweite dieser Tiere beträgt 27 bis 45 Millimeter. Weibchen sind grau und dunkelbraun gefärbt, Männchen weisen eine orange-braune Färbung auf, siehe Fotos unten. Beide Geschlechter tragen eine weiße, linienartige Zeichnung. Meist sind die Männchen deutlich kleiner als die Weibchen. Ampfer-Wurzelbohrer kommen im Ruhrgebiet recht häufig vor, die Art bevorzugt offene Landschaften als Lebensraum. Diese Tiere fliegen von Juli bis September, die Hauptflugzeit liegt im Monat August. Manche Literaturquellen bezeichnen die Spezies alternativ als Hepialus sylvina.

  Männlicher Ampfer-Wurzelbohrer (Orange Swift, Triodia sylvina)   Männlicher Ampfer-Wurzelbohrer (Orange Swift, Triodia sylvina)  
Männchen, Foto: 25.08.2007,
Essen-Schönebeck
Männchen, Foto: 25.08.2007,
Essen-Schönebeck

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Aurofafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)

Weiblicher Aurofafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)Aurorafalter erreichen eine Körpergröße von 35 bis 45 Millimeter. Bei beiden Geschlechtern ist die Grundfarbe der Flügel weiß, auf der Oberseite der Vorderflügel tragen die Tiere graue bis grau-schwarze Bereiche. In der Mitte der Vorderflügel tragen diese Schmetterlinge zudem einen schwarzen Punkt. Bei den Männchen ist der äußere Bereich der Vorderflügel auffällig orange gefärbt, bei den Weibchen ist dieser Bereich weiß, siehe Foto rechts. Charakteristisch für die Art ist die Unterseite der Flügel, anhand derer vor allem bei den Weibchen, die leicht mit anderen Weißlingen verwechselt werden können, eine Bestimmung möglich ist. Die Hinterflügel sind auf der Unterseite weiß gefärbt und tragen unregelmäßig angeordnete, gelblich-grüne Muster. Erwachsene Tiere fliegen in der Zeit von Ende März bis Ende Mai. Sie bewohnen sowohl trockene als auch feuchte Wiesenbereiche. Foto: 09.05.2009, Mülheim-Saarn

  Weiblicher Aurofafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)   Weiblicher Aurofafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)  
Weibchen, Foto: 09.05.2009,
Mülheim-Saarn
Weibchen, Foto: 09.05.2009,
Mülheim-Saarn

Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)

Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)Der Braune Waldvogel gehört zur Familie der Edelfalter. Er ist tagaktiv und kommt in seinem Verbreitungsgebiet relativ häufig vor. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 35 und 42 Millimeter. Die Flügel sind auf der Ober- und Unterseite einfarbig braun gefärbt. Sie tragen einige kleine, gelb umrandete Augenflecken. Auf den Hinterflügeln sind je drei Flecken in einer Reihe angeordnet, ein wenig versetzt dazu befinden sich zwei weitere Flecken. Meist sitzen die Tiere mit zusammengeklappten Flügeln auf den Futterpflanzen. Sie trinken wie viele andere Falter gern den Nektar von Flockenblumen, Disteln und Bärenklau. Im Ruhrgebiet sind die Tiere überall dort anzutreffen, wo sie auf naturnahen Wiesen ihre bevorzugten Futterpflanzen finden. In manchen Gärten kann man ihnen ebenfalls begegnen. Foto: 08.07.2007, Essen-Heisingen

Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)

Der tagaktive Braunkolbige Braun-Dickkopffalter ist verglichen mit anderen Schmetterlingen recht klein. Er erreicht eine Flügelspannweite von 27 bis 34 Millimeter. Auf der Oberseite sind die Flügel hell orangebaun gefärbt. Die dunkleren Flügeladern sind gut erkennbar. Am Rand sind die Flügel dunkelbraun gefärbt. Grünlich-grau sind die Hinterflügel auf der Unterseite, auch die Vorderflügel tragen an der Spitze auf der Unterseite diese Farbe. Die Hinterflügel sind unten am inneren Rand breit gelb gesäumt. Ein sicheres Erkennungsmerkmal für diese Falterart sind die auf der Unterseite braun gefärbten Fühlerkolben. Bei den nahe verwandten Schwarzkolbigen Braundickkopffaltern (Thymelicus lineola) sind sie schwarz. Besonders gern saugen Braunkolbige Braun-Dickkopffalter den Nektar der Flockenblumen. In der Zeit von Ende Juni bis August können erwachsene Tiere in der Natur beobachtet werden, diese Art fliegt in einer Generation.

  Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)   Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)  
Foto: 17.07.2007,
Essen-Schönebeck
Foto: 17.07.2007,
Essen-Schönebeck

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C-Falter (Comma, Polygonia c-album)

C-Falter (Comma, Polygonia c-album)Zur Familie der Edelfalter gehört auch der C-Falter. Die Flügelspannweite dieser Tiere kann zwischen 40 und 50 Millimeter betragen. Ihre Flügelfärbung kann von Individuum zu Individuum stark variieren. Die Grundfarbe ist orange, die Flügel werden von einem Fleckenmuster in den Farben Schwarz, Braun und Gelb geziert. Ein brauner Saum umgibt die Flügelränder. Auf der Unterseite sind die Flügel dieser Schmetterlingsart hellbraun, grau oder gelblich gefärbt. Ein sicheres Erkennungsmerkmal dieser Spezies ist das kleine, weiße "C", das sie auf der Flügelunterseite tragen. Diese Zeichnung stand Pate bei der Namensgebung. Der C-Falter fliegt in der deutschen Natur in der Zeit von März bis Oktober in zwei Generationen. Foto: 01.07.2007, Essen-Schönebeck

  C-Falter (Comma, Polygonia c-album)   C-Falter (Comma, Polygonia c-album)  
Foto: 15.04.2007,
Essen-Borbeck
Foto: 15.04.2007,
Essen-Borbeck

Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)

Laubwälder in ganz Europa sind die Heimat dieser Tierart, die zur Familie der Langhornmotten gehört. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 16 und 23 Millimeter. Gelblich bis bräunlich-gelb ist die Grundfarbe der Flügel. Sie weisen einige braune Längsstreifen auf und tragen knapp unterhalb der Mitte eine auffällige gelbe Querbinde. Bei Tieren, die stark abgeflogen sind, kann diese Querbinde jedoch nahezu unsichtbar sein. Männchen und Weibchen lassen sich anhand ihrer Fühlerlänge unterscheiden. Bei weiblichen Tieren haben die Fühler circa 1,5-fache Flügellänge, bei den Männchen sind sie viermal so lang. In der Nähe des Kopfes sind die Fühler dunkel gefärbt, nach außen hin werden sie heller. Die Flugzeit dieser auch als Gebänderte Langhornmotte bezeichneten Falterart dauert von April bis September.

  Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella), stark abgeflogenes Männchen   Weiblicher Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)  
stark abgeflogenes Männchen,
Foto: 15.05.2007, Essen-Borbeck
Weibchen, Foto: 23.05.2007,
Essen-Borbeck

Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)

Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)Mit seiner Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter ist der Distelfalter recht groß. Er gehört zur Familie der Edelfalter und ist tagaktiv. Anders als es sein Name vermuten lässt, findet man erwachsene Schmetterlinge dieser Art nicht nur auf Disteln, sondern auch auf anderen Pflanzen, die nektarreich sind und deshalb gern von Schmetterlingen angeflogen werden, darunter beispielsweise der Schmetterlingsflieder. Auf der Unterseite der Hinterflügel befinden sich beim Distelfalter einige Augenflecken, die Flügeloberseite ist an den Rändern der Vorderflügel schwarzweiß gefärbt, der Rest ist orange und schwarz gezeichnet. Die Art ist in Mitteleuropa in zwei Generationen unterwegs, die erste fliegt von Juli bis August, die zweite von September bis Oktober. Foto: 11.08.2007, Essen-Frintrop

  Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)   Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)  
Foto: 11.08.2007,
Essen-Frintrop
Foto: 11.08.2007,
Essen-Frintrop

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Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)

Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)Der Faulbaum-Bläuling gehört zu den Tagfaltern. Beide Geschlechter dieser in der deutschen Natur nur vereinzelt anzutreffenden Falterart sind blau gefärbt. Weibchen lassen sich daran erkennen, dass die Blaufärbung auf der Flügeloberseite nicht bis zum Rand reicht. Auf der Unterseite sind die Flügel graublau gefärbt und tragen schwarze Flecken und Streifen. In der Zeit von April bis September ist diese Schmetterlingsart zu beobachten, sie fliegt in zwei Generationen. Der typische Lebensraum des Faulbaum-Bläulings sind Laubwälder. Foto: 01.07.2007, Essen-Borbeck

Federmotte (Plume Moth, Emmelina monodactyla)

Federmotte (Plume Moth, Emmelina monodactyla)Federmotten kommen weltweit mit etwa 1.000 Arten in 90 verschiedenen Gattungen vor. Auch in Deutschland sind einige Arten heimisch, darunter beispielsweise Emmelina monodactyla. Einen richtigen deutschen Namen hat diese Tierart nicht. Die Flügelspannweite beträgt bis zu 27 Millimeter und die Färbung ist hellbraun bis grau. An den Enden sind die Vorderflügel gespalten, was man jedoch nur aus allernächster Nähe erkennen kann. Emmelina monodactyla ist nachtaktiv und die Tiere kommen in Gärten sowie lichten Wäldern vor. Diese Falterart kann das ganze Jahr über beobachtet werden. Foto: 22.04.2007, Essen-Schönebeck

Gammaeule (Silver Y, Autographa gamma)

Gammaeule (Silver Y, Autographa gamma)Zu den während der Dunkelheit aktiven Nachtfaltern gehört die Gammaeule. Die Flügelspannweite dieser Falter beträgt zwischen 35 und 40 Millimeter. Grau bis braun ist die Grundfärbung dieser Tiere. Auf den Vorderflügeln befinden sich die für die Art unverkennbaren Zeichnungen in Form eines griechischen Gammas. Weil die Färbung dieser Zeichnung silbrigweiß ist und sie zudem entfernt an ein "Y" erinnert, erhielt diese Tierart ihren englischen Namen aufgrund dieser beiden Eigenschaften. Zwar kommen in Europa einige sehr ähnliche Arten vor, die nur von Experten unterschieden werden können. In der deutschen Natur, vor allem in Gärten, trifft man aber in aller Regel die Gammaeule an. Die Hauptflugzeit dieser Tiere beginnt im Mai und endet im Oktober. Bei milder Witterung sind die Gammaeulen jedoch bereits Ende Februar aktiv und können bis Anfang Dezember beobachtet werden. Foto: 17.10.2004, Essen-Rüttenscheid

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Großer Johanniskraut-Spanner (Treble-bar, Aplocera plagiata)

Großer Johanniskraut-Spanner (Treble-bar, Aplocera plagiata)In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juli kann die erste Generation des Großen Johanniskraut-Spanners beobachtet werden, die zweite Generation dieser hübschen Falterart ist in unserer heimischen Natur von Juli bis September zu sehen. Die Spezies weist eine Flügelspannweite von 27 bis 40 Millimeter auf. Ihre Grundfärbung ist weißgrau bis blaugrau, außerdem befindet sich auf den Flügeln ein filigranes Muster aus dunklen, bräunlichen Bereichen. Dieses Muster besteht aus feinen Querlinien. Zu finden sind die tagaktiven Schmetterlinge an warmen Standorten. Sie bevorzugen Hanglagen, trockene Waldränder, Böschungen, magere Wiesen und Bergheiden. Im Ruhrgebiet ist die Art auch auf Ruderalflächen zu finden. Erwachsene Falter saugen an verschiedenen Pflanzen, darunter Gewöhnlicher Natternkopf, Schmetterlingsflieder und Taubenkopf-Leinkraut. Foto: 11.08.2007, Essen-Frintrop

Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)

Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)Das Große Ochsenauge gehört zur Familie der Edelfalter. Diese Tiere sind tagaktiv und leicht an ihren hellenbraunen Flecken auf der Oberseite ihrer Vorderflügel zu erkennen; die Grundfärbung ist braun. Zwischen 40 und 50 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser Spezies. Auf diesen hellbraunen Bereichen befindet sich auf jedem Vorderflügel je ein großer, dunkler Fleck, der einen kleinen, hellen Punkt in sich trägt. Die Flügelunterseite ist überwiegend hellbraun gefärbt, die Vorderflügel weisen zudem orange gefärbte Bereiche auf. Außerdem ist dort ebenfalls ein dunkler Fleck mit einem hellen Punkt zu sehen, auf der Unterseite der Hinterflügel befindet sich je ein kleiner, dunkler Fleck. Vor allem auf Wiesen, aber auch an Wald- und Straßenrändern kann man diese Schmetterlingsart beobachten. Von Mitte Juni bis zum Beginn des Herbstes erstreckt sich die Flugzeit des Großen Ochsenauges. Foto: 13.07.2007, Essen-Schönebeck

  Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)   Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)  
Foto: 01.07.2007,
Essen-Schönebeck
Foto: 21.06.2007,
Essen-Schönebeck

  Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)   Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)  
Foto: 01.08.2007,
Essen-Schönebeck
Foto: 01.08.2007,
Essen-Heisingen

Hauhechelbläuling (Common blue, Polyommatus icarus)

Aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) stellt der Hauhechelbläuling in Deutschland die häufigste Art dar, weshalb er auch als Gemeiner Bläuling bezeichnet wird. Die Körperlänge dieser tagaktiven Falter beträgt 25 bis 30 Millimeter, die Flügelspannweite liegt zwischen 29 und 36 Millimeter. Die Geschlechter dieser Schmetterlingsart sehen unterschiedlich aus. Bei den Weibchen ist die Flügeloberseite bräunlich-blau, bei den Männchen ist sie kräftig blau gefärbt, mitunter ist ein Violettstich zu erkennen. In offenen Bereichen, in denen nektarreiche Blüten wie Disteln und dergleichen zu finden sind, kann man den Hauhechelbläuling von Ende April bis September beobachten. Meist fliegen die Tiere innerhalb eines Jahres in zwei Generationen, bei sehr günstigem Klima auch in drei.

  Männlicher Hauhechelbläuling (Common blue, Polyommatus icarus)   Weiblicher Hauhechelbläuling (Common blue, Polyommatus icarus)  
Männchen, Foto: 07.07.2007,
Essen-Schönebeck
Weibchen, Foto: 05.08.2007,
Essen-Frintrop

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Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)

Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)Zwar ist der Kleine Feuerfalter in Deutschland weit verbreitet, aber er kommt nicht überall häufig vor. Im Ruhrgebiet ist diese Spezies eher selten zu finden. Die Spannweite dieser Tagfalterart, die zur Familie der Bläulinge gehört, kann bis zu 27 Millimeter betragen. Auf der Oberseite sind die Vorderflügel orangerot gefärbt, sie tragen einen breiten, braunen Außenrand und einige braune Bereiche als Muster. Auch die Unterseite ist in etwa so gefärbt. Auf den braun gefärbten Hinterflügeln befindet sich eine orange gefärbte Binde. Graubraun ist die Unterseite der Hinterflügel gefärbt. Sie tragen einige dunkle Flecken sowie am äußeren Rand eine fein gezeichnete, orange gefärbte Binde. Nur dann, wenn es sehr warm ist, fliegen diese Falter bereits am März, ansonsten ab etwa Mitte April bis in den Oktober hinein. Sie fliegen in mehreren Generationen. Foto: 08.07.2007, Essen-Heisingen

Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)

Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)Der Kleine Fuchs gehört zu den Tagfaltern und bringt es auf eine Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimeter. Auf der Oberseite der Flügel ist die Grundfärbung Orange; die Flügelansätze sind braun gefärbt. Der Vorderrand der Vorderflügel wird von einem Muster aus schwarzen, gelben und weißen Bereichen gesäumt. Dicht am Rand beider Flügelpaare verläuft zudem ein blauer Fleckensaum; die einzelnen blauen Flecken sind schwarz umrandet. Auf den Vorderflügeln tragen die Tiere zudem je einen großen und zwei kleine schwarze Flecken, auch auf den Hinterflügeln befindet sich je ein großer, schwarzer Fleck. In der Zeit zwischen Mai und Oktober schwärmen die Tiere in zwei bis drei Generationen. Foto: 29.03.2007, Bottrop

Kleiner Kohlweißling (Small White, Pieris rapae)

Kleiner Kohlweißling (Small White, Pieris rapae)In Mitteleuropa gehört der Kleine Kohlweißling zu den häufigsten Tagfaltern. Die Grundfärbung der Flügel dieser Tiere ist weiß, die Spannweite beträgt zwischen 40 und 50 Millimeter. Auf den Vorderflügeln tragen die Kleinen Kohlweißlinge zwei dunkle, fast kreisrunde Flecken und dunkle Kanten, die Unterseite beider Flügelpaare ist gelblich überhaucht. Dies ist vor allem auf den Hinterflügeln gut zu sehen. Weil bis zu vier Generationen dieser Schmetterlinge pro Jahr möglich sind, kann man sie - je nach aktuellen Temperaturen - von März bis in den November hinein in der Natur beobachten. Auf Wiesen, in Parks und Gärten sowie auf Industriebrachen kann man den Kleinen Kohlweißling im Ruhrgebiet beobachten. Foto: 11.08.2007, Essen-Frintrop

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Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana)

Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), SommergenerationEs war mir während des Jahres 2007 stets eine große Ehre, den Schmetterling des Jahres (siehe Link) in freier Natur beobachten zu können. Das Landkärtchen ist tagaktiv und fliegt in zwei Generationen. Die erste ist in der Zeit von April bis Juni unterwegs, ihre Grundfärbung ist sehr viel heller als die der zweiten Generation, die von Juli bis August fliegt, siehe Fotos in und unter diesem Abschnitt. Man spricht hierbei von der Frühlings- und von der Sommergeneration. Weibliche Individuen haben eine Spannweite von bis zu 50 Millimeter, die Männchen bringen es auf maximal 38 Millimeter. Die Tiere kommen in der Nähe von Wiesen vor, ihre Raupen ernähren sich bevorzugt von Brennnesseln. Abbildungen der Frühlingsgeneration dieser Schmetterlingsart finden Sie in meinem Düsseldorf-Reisebericht. Foto: 01.07.2007, Essen-Schönebeck

  Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), Sommergeneration   Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), Sommergeneration  
Sommergeneration, Foto: 17.07.2007,
Essen-Schönebeck
Sommergeneration, Foto: 17.07.2007,
Essen-Frintrop

Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)

Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)Innerhalb der Gruppe der nachtaktiven Falter gehört die Messingeule zu den Eulenfaltern (Noctuidae). Auffälligste Merkmale dieser Spezies sind die beiden messingfarbenen, glänzenden Bänder auf den Flügeln. Außerdem ist der Körper der Falter pelzig behaart. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 28 und 35 Millimeter. Gern halten sich Messingeulen in waldnahen Gärten auf, auch in Hecken und Gebüschen sind sie zu finden. Ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis September. In dieser Zeitspanne gibt es zwei Generationen der Falter. Foto: 13.08.2007, Essen-Schönebeck

Pyramiden-Eule (Copper Underwing, Amphipyra pyramidea)

Pyramiden-Eule (Copper Underwing, Amphipyra pyramidea)Diese nachtaktive Schmetterlingsart gehört zur Familie der Eulenfalter. Die Spannweite der Pyramiden-Eule beträgt zwischen 40 und 52 Millimeter. Graubraun sind die Vorderflügel gemustert, in der Mitte ist ein Teil schwarz gefärbt. Zur Flügelspitze hin ist dieser Bereich mit einer dünnen, zum Teil gepunkteten weißen Binde abgesetzt. Typisch für die Art ist ein kleiner, weißer Ring mit schwarzem Kern, der sich im oberen Teil des Vorderflügels befindet. In Wäldern, Parks und Gärten sind diese Falter heimisch, sie kommen im gesamten Ruhrgebiet und im Rest von Deutschland relativ häufig vor. Normalerweise fliegen die Pyramiden-Eulen von Mitte Juli bis Anfang Oktober. Das Jahr 2007 war schon im Frühling ungewöhnlich warm, weshalb ich das nebenstehend gezeigte Tier bereits Ende Juni fotografieren konnte. Es hatte sich nachts in meine Wohnung verirrt. Foto: 24.06.2007, Essen-Schönebeck

  Pyramiden-Eule (Copper Underwing, Amphipyra pyramidea)   Pyramiden-Eule (Copper Underwing, Amphipyra pyramidea)  
Foto: 24.06.2007,
Essen-Schönebeck
Foto: 24.06.2007,
Essen-Schönebeck

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Rapsweißling (Green-veined White, Pieris napi)

Rapsweißling (Green-veined White, Pieris napi)Zur Familie der Weißlinge gehört der tagaktive Rapsweißling. Die Flügelspannweite dieser Tiere beträgt bis zu 42 Millimeter. Der Kopf der Schmetterlinge ist mit schwarzen und weißen Schuppen besetzt und behaart. Gelblich-weiß ist die Grundfarbe der Flügel, einige grünliche Adern durchziehen vor allem das hintere Flügelpaar, was auf der Unterseite besonders gut sichtbar ist. An Wald- und Gebüschrändern mit Gras und Blüten ist die Art in den Monaten März oder April bis Oktober zu beobachten. Diese Schmetterlingsart wird auch als Grünader-Weißling bezeichnet. Foto: 01.07.2007, Essen-Schönebeck

  Männlicher Rapsweißling (Green-veined White, Pieris napi)   Rapsweißling (Green-veined White, Pieris napi)  
Männchen, Foto: 01.07.2007,
Essen-Schönebeck
Foto: 01.05.2007,
Essen-Borbeck

Rundstirnmotte (Nettle-tap, Anthophila fabriciana)

Rundstirnmotte (Nettle-tap, Anthophila fabriciana)Rundstirnmotten sind sehr klein und haben nur eine Flügelspannweite von zehn bis 15 Millimeter. Dies ist einer der Gründe dafür, dass diese Tiere häufig übersehen werden, obwohl sie meist exponiert in der Sonne auf Blüten sitzen. Die Grundfärbung der Tiere ist bräunlich in unterschiedlichen Schattierungen. An den Vorderflügeln ist ein heller, ausgefranster Rand zu sehen. Während sie auf Pflanzen sitzen, bewegen sie sich häufig kaum. Man kann sie entweder allein oder in kleineren Gruppen auf den Blüten antreffen. Besonders gern halten sie sich in der Nähe von Brennnesseln auf. Beobachten kann man diese zierlichen Falter in der Zeit von Mai bis Oktober. Foto: 29.08.2008, Bochum

Samenmotte (Brown House-moth, Hofmannophila pseudospretella)

Samenmotte (Brown House-moth, Hofmannophila pseudospretella)Sehr häufig kann man im Ruhrgebiet und in anderen Teilen Deutschlands die Samenmotte beobachten. Diese zu den Nachtfaltern gehörende Tierart ist in ihrer Flügelspannweite recht variabel; sie kann zwischen 15 und 26 Millimeter betragen. Ursprünglich stammt die Samenmotte aus Asien. Sie ist vom Menschen in viele anderen Teilen der Welt eingeführt worden. Besonders häufig lebt diese Falterart in menschlichen Behausungen, aber auch in freier Natur kann man sie antreffen. Von April bis September erstreckt sich die Flugzeit dieser Tiere, es kommen pro Jahr mehrere Generationen vor. Foto: 27.06.2007, Essen-Schönebeck

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Schwalbenschwanz (Old World Swallowtail, Papilio machaon)

Schwalbenschwanz (Old World Swallowtail, Papilio machaon)Zur Familie der Ritterfalter gehört der tagaktive Schwalbenschwanz. Er ist der größte und auffälligste Schmetterling Deutschlands und er ist auch im Ruhrgebiet zu finden. Die Flügelspannweite dieser Tiere kann bis zu 75 Millimeter betragen. Das gelb-schwarze Muster ist weithin sichtbar. Auf der Innenseite der Hinterflügel trägt der Schwalbenschwanz eine blaue Binde und rote Augenflecken. Außerdem stehen an den Hinterflügeln kurze, überwiegend schwarz gefärbte Zipfel, die "Schwänzchen", ab. An den Vorderbeinen tragen diese Schmetterlinge lange Haare. Anders als die erste Generation dieser Schmetterlinge trägt die zweite eines Jahres kräftigere Farben und zudem gelb überhauchte schwarze Zeichnungselemente. In der Zeit von April bis Juli fliegt die erste Generation, im Juli und August die zweite. Mancherorts in Deutschland fliegt im September sogar eine dritte Generation. Foto: 18.04.2003, Bottrop

Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)

Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)Das Seideneulchen gehört zu den Nachtfaltern. Seine Flügelspannweite kann zwischen 18 und 22 Millimeter betragen. Hell bis gelblich sind die Flügel gefärbt, sie schimmern zudem seidig und tragen ein feines Bändermuster sowie am unteren Rand gelbliche Flecken. Außerdem ist auf jedem vorderen Flügel je ein dunklerer Fleck zu sehen. Wiesen und Waldränder sind die bevorzugten Lebensräume des Seideneulchens, das im Ruhrgebiet häufig zu finden ist. Von Ende Mai bis Anfang Juli fliegt die erste Generation, die zweite von Mitte Juli bis Anfang Oktober. Foto: 12.07.2007, Essen-Heisingen

Silbereulchen (Silver Barred, Deltote bankiana)

Silbereulchen (Silver Barred, Deltote bankiana)Die Flügelspannweite dieser Falterart beträgt bis zu 25 Millimeter. Gelblich bis bräunlich ist die Grundfärbung der Vorderflügel, auf denen zwei schräge, unterschiedlich dicke silbrige Linien verlaufen. Von Mai bis Juli oder mitunter auch bis in den August kann man erwachsene Exemplare dieser Art in der Natur antreffen. Feuchte Wiesen, Auen und andere nicht zu trockene Gebiete mit Wildgräsern bilden die bevorzugten Lebensräume des Silbereulchens, das auch als Silbergestreiftes Grasmotteneulchen und als Silberstricheulchen bezeichnet wird. Lateinische Namen trägt diese Falterart ebenfalls viele: Deltodes bankiana, Deltotes bankiana, Erastria argentula und Erastria bankiana. Foto: 10.08.2007, Essen-Heisingen

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Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io)

Wie es der Name vermuten lässt, gehört das Tagpfauenauge zu den tagaktiven Faltern. Die Flügelspannweite dieser Tiere liegt zwischen 50 und 55 Millimeter, die Grundfärbung der Flügel ist ein kräftiges Rostrot. Typisch für die Art sind die vier Augenflecke, die sich je an der Vorder- und Hinterflügelspitze befinden. Diese Augenflecken sind schwarz, blau und gelb gefärbt. Im inneren Bereich der Vorderflügel befindet sich ein schwarzer Fleck. Der obere Flügelrand wird von schwarzen und weißen Flecken geziert. Vom Flügelansatz bis in etwa zur Mitte werden die Flügel am Rand von einem engen, schwarz-weißen Muster gesäumt. Beide Flügelpaare tragen einen breiten, graubraunen Außenrand, auch der Körper ist graubraun gefärbt. Betrachtet man die Flügel von der Unterseite, so erkennt man die dunkelgraue Färbung mit einer feinen, schwarzen Marmorierung. Von Juni bis August fliegt die erste Generation dieser sehr langlebigen Schmetterlinge, die zweite Generation ist von August bis Oktober zu beobachten. Nach der Überwinterung kann man die Tiere von März bis Mai in der Natur antreffen. Die Raupen sind schwarz gefärbt, siehe Foto unten rechts. Ein alternativer wissenschaftlicher Name der Art ist Inachis io.

  Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io)   Raupen des Tagpfauenauges (European Peacock, Aglais io)  
Foto: 13.07.2007,
Essen-Schönebeck
Foto: 19.08.2007,
Duisburg-Walsum

Ulmen-Zipfelfalter (White-letter Hairstreak, Satyrium w-album)

Ulmen-Zipfelfalter (White-letter Hairstreak, Satyrium w-album)Der Ulmen-Zipfelfalter ist tagaktiv und gehört zur Familie der Bläulinge. Wie es der Name bereits vermuten lässt, ist diese Schmetterlingsart an Ulmen gebunden. Überall dort, wo diese Bäume vorkommen, kann man mit ein wenig Glück den Schmetterling antreffen. Weil die Tiere nur in einer Generation fliegen, kann man sie lediglich in der Zeit von Mitte Juni bis Ende Juli oder Anfang August beobachten. Ihre Flügeloberseite ist dunkelgrau-braun mit einem schwachen orange gefärbten Fleck im hinteren, inneren Bereich. Meist sieht man aber nur die Unterseite der Flügel, weil die Tiere die Oberseite nur selten präsentieren. Auf der Unterseite sind die Flügel graubraun gefärbt und tragen weiße Streifen. Außerdem sind die Hinterflügel auf der Unterseite am Rand orange gefärbt und tragen kleine Zipfel. Um die Tiere aufzuspüren, muss man sehr genau hinschauen, weil sie recht klein sind. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 25 und 23 Millimeter. Foto: 25.07.2007, Essen-Heisingen

Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)

Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)Das Waldbrettspiel ist ein tagaktiver Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 32 und 45 Millimeter. Die Grundfärbung ist auf beiden Flügelpaaren dunkelbraun. Auffällig sind die schwarzen, weiß gekernten Augenflecke, die gelbe Ränder tragen und sowohl auf der Oberseite der Vorder- als auch auf den Hinterflügeln zu sehen sind. Darüber hinaus werden die Flügel von gelblichen Flecken geziert. Am Außenrand sind die Flügel dünn und unterbrochen weiß gefärbt. Diese Falterart fliegt in zwei Generationen. Von Mitte April bis Anfang Juni fliegt die erste Generation, die zweite ist von Juli bis Mitte September anzutreffen. In Laub- und Auenwäldern, selten in Nadelwäldern, ist diese Schmetterlingsart beheimatet. Foto: 01.07.2007, Essen-Schönebeck

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Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)

Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)Auf Wiesen in Gärten und auf anderen Grasflächen mit mittlerem bis hohem Bewuchs findet man in der Zeit zwischen Juli und August erwachsene Exemplare des Weißen Graszünslers. Diese Falterart ist in Deutschland weit verbreitet und häufig anzutreffen. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 21 und 28 Millimeter. Auffällig sind die beiden gelblich gefärbten Augen, die sich farblich vom restlichen Körper abheben. Die Flügel und der Körper sind hell cremefarben und weisen einen seidigen Schimmer auf. Recht flauschig wirkt die nach vorn gerichtete "Schnauze", die für Zünsler typisch ist. Nicht alle Individuen dieser Spezies sind einfarbig hell gefärbt. In Deutschland und in anderen Teilen Europas kommt die Unterart Crambus perlella f. warringtonellus vor. Sie zeichnet sich durch ein bräunliches Streifenmuster auf den Flügeln aus. Foto: 01.07.2007, Essen-Schönebeck

  Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)   Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)  
Foto: 13.07.2007,
Essen-Schönebeck
11.08.2007,
Essen-Frintrop

Weißpunkt-Graseule (White-Point, Mythimna albipuncta)

Weißpunkt-Graseule (White-Point, Mythimna albipuncta)Bis zu 35 Millimeter wird die Weißpunkt-Graseule lang. Die Grundfärbung dieser Falterart ist braun, auf den Flügeln tragen die Tiere zwei für die Art charakteristische weiße Punkte. In den Monaten Mai bis Oktober liegt die Flugzeit dieser nachtaktiven Tiere. Gräser wie das Pfeifengras bilden die Nahrung der Raupen. Auch erwachsene Falter sind häufig in dichtem Gras zu finden, sie werden jedoch wie nahezu alle Nachtfalter vom Licht angezogen und sind dadurch mitunter im Schein von Straßenlaternen oder gar in Wohnungen zu finden, in die sie durch geöffnete Fenster gelangen. Die Flugzeit dieser Falterart findet im Mai und Juni statt. Foto: 02.06.2007, Essen-Schönebeck

Weißstirn-Weißspanner (Common White Wave, Cabera pusaria)

Weiblicher Weißstirn-Weißspanner (Cabera pusaria)Der Weißstirn-Weißspanner ist eine vor allem nachts aktive Falterart. Die Tiere haben eine Flügelspannweite von 25 bis 28 Millimeter. Ihr Körper ist weiß gefärbt, auch die Flügel haben eine weiße Grundfärbung. Sowohl auf den vorderen als auch auf den hinteren Flügeln erstrecken sich je drei graubraune, leicht gewellte Querlinien. Diese Falterart sieht dem Braunstirn-Weißspanner (Cabera exanthemata) sehr ähnlich. Doch wie der Name es bereits vermuten lässt, ist dessen Stirn bräunlich gefärbt, wohingegen die des Weißstirn-Weißspanners weiß ist. Weibliche Weißstirn-Weißspanner haben fadenförmige Fühler (siehe Foto in diesem Absatz), bei den Männchen sind sie gefiedert. In zwei Generationen pro Jahr sind die Falter von April bis Oktober in der Natur zu beobachten. Foto: 11.08.2007, Essen-Frintrop

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Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)

Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)Die hellgelbe Grundfärbung stand Pate bei der Namensgebung der Zitronenspanner. Mit ihrer Flügelspannweite von bis zu 46 Millimeter sind sie relativ groß. An den Vorderkanten der Vorderflügel verläuft ein rotbrauner Bereich, der mit braunen Flecken durchsetzt ist, was die Art unverwechselbar macht. Zartbraune Flecken zieren die Flügel, wobei die Hinterflügel eher weniger Flecken tragen als die Vorderflügel. In der Zeit von April bis Oktober fliegen die Zitronenspanner in zwei Generationen. Da sie nachtaktiv sind, sieht man sie meist nur im Schein von Lampen oder dann, wenn sie sich in ein erleuchtetes Zimmer verirrt haben. In manchen Literaturquellen werden diese Tiere auch als Weißdornspanner oder Gelbspanner bezeichnet. Foto: 29.04.2007, Essen-Schönebeck

Unbestimmte Schmetterlings- und Falterarten

Einige Schmetterlinge und Falter habe ich bisher nicht bestimmen können. Falls Sie bei der Identifizierung dieser Tiere helfen können, würde ich mich um eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

  Unbestimmte Falterart Nr. 1   Unbestimmte Falterart Nr. 2  
Unbestimmte Falterart Nr. 1,
Foto: 20.06.2007, Essen-Schönebeck
Unbestimmte Falterart Nr. 2,
Foto: 29.08.2008, Bochum

  Unbestimmte Falterart Nr. 3   Unbestimmte Raupe Nr. 1  
Unbestimmte Falterart Nr. 3,
Foto: 23.05.2007, Essen-Schönebeck
Unbestimmte Raupe Nr. 1,
Foto: 20.06.2007, Essen-Schönebeck

  Unbestimmte Raupe Nr. 2      
Unbestimmte Raupe Nr. 2,
Foto: 01.07.2007, Essen-Schönebeck
 

 

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Interessante Internetseiten:

Lepiforum.de

Schmetterling-Raupe.de

Europäische Schmetterlinge

Tagfalter-Monitoring.de

Schmetterlinge-Deutschlands.de

Schmetterlinge-Westerwald.de

Naturgucker.de