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Der Süden der Stadt Essen beherbergt ein 150 ha großes, unter Naturschutz stehendes Areal: die Heisinger Ruhraue. Benannt ist sie nach dem Stadtteil Heisingen, an dessen östlichem Rand sie sich erstreckt. Sie ist das größte Essener Schutzgebiet und beherbergt Feucht- und Nasswiesen, die zum Teil landwirtschaftlich genutzt werden. Allerdings werden die Wiesen immer erst dann gemäht, wenn die Brutsaison der Vögel vorüber ist, um ihre Gelege und Jungtiere nicht zu gefährden. Innerhalb der Aue liegen einige Wasserflächen wie Tümpel und Altwasser; bei letzteren handelt es sich um vom Hauptgewässer abgeschnittene Flussarme. Die Tümpel und Teiche sind hingegen durch Bergsenkungen entstanden, denn unter diesem Areal wurde - wie an so vielen Stellen des Ruhrgebiets - Kohle gefördert. Für die Natur haben die Senkungen, die anderenorts Wohnhäuser beschädigt haben, viel Positives gebracht, denn in den Teichen der Heisinger Ruhraue leben viele seltene Tierarten.
Mit dem Wechsel der Jahreszeiten ändert sich auch der Charakter der Aue. Während man im Sommer viele Pflanzen und wärmeliebende Tiere wie Schmetterlinge und Grashüpfer beobachten kann, sind es im Winter vor allem die Wasservögel, denen man in der Heisinger Ruhraue begegnet. Jede Jahreszeit hat ihre besonderen Reize und sogar das vor allem im Winter auftretende Hochwasser der Ruhr verleiht diesem Uferabschnitt einen ganz besonderen Reiz. In Zukunft werde ich an dieser Stelle auch fotografische Eindrücke aus der kalten Jahreszeit präsentieren. → Zur Bildersammlung "Heisinger Ruhraue im Sommer" → Zur Bildersammlung "Heisinger Ruhraue mit Sommerhochwasser" → Zur Bildersammlung "Heisinger Ruhraue im Herbst und Winter" Die Heisinger Ruhraue und die Ruhr im Internet
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