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Schmetterlinge und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 6

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

· Schwarzes C (Setaceous Hebrew Character, Xestia c-nigrum)
· Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper, Thymelicus lineola)
· Sechsfleck-Widderchen (Six-spot Burnet, Zygaena filipendulae)
· Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)
· Spitzwinkel-Bindenspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)
· Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)
· Trachycera marmorea
· Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)
· Trockenrasen-Graswurzeleule (Light Arches, Apamea lithoxylea)
· Vogelschmeiß-Spanner (Clouded Border, Lomaspilis marginata)
· Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)
· Waldrebenspanner (The Fern, Horisme tersata)
· Wasserlinsenzünsler (Small China-mark, Cataclysta lemnata)
· Wasserzünsler (Beautiful China-mark, Nymphula nitidulata)
· Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)
· Weißfleck-Widderchen (Nine-spotted Moth, Amata phegea)
· Ypsolopha dentella (Honeysuckle Moth)
· Ypsolopha nemorella
· Ypsolopha scabrella
· Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)
· Zweibindiger Nadelwald-Spanner (Barred Red, Hylaea fasciaria fasciaria)

Schwarzes C (Setaceous Hebrew Character, Xestia c-nigrum)

Zu den Eulenfaltern gehört das Schwarze C. Diese Schmetterlingsart hat eine Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimeter. Variabel ist die Färbung der Vorderflügel. Die mögliche Farbpalette reicht von einem hellen Ockerbraun bis hin zu dunklem Braun. Es sind nur schwach ausgeprägte innere und äußere Querlinien zu sehen. Wie viele andere Eulenfalter auch, tragen die Tiere ein Nierenmakel. Auffällig ist zudem das für die Namensgebung bedeutende dunkle "C", das sich auf den Vorderflügeln befindet; es ist hell gefüllt. Hellgrau sind die Hinterflügel gefärbt. In zwei sich überschneidenden Generationen kann das Schwarze C in der deutschen Natur beobachtet werden. Die erste Generation fliegt von Ende April bis Ende Juli, die zweite von Anfang Juli bis Mitte Oktober. Anzutreffen sind die Tiere in offenem Gelände sowie in Siedlungen, wo sie zum Beispiel Gärten bewohnen.

  Schwarzes C (Setaceous Hebrew Character, Xestia c-nigrum)   Schwarzes C (Setaceous Hebrew Character, Xestia c-nigrum)  
  Foto: 21.08.2011,
Düsseldorf-Hubbelrath
  Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

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Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper, Thymelicus lineola)

Zwischen 22 und 26 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser zierlichen, tagaktiven Schmetterlinge. Sie haben einen stark behaarten Körper, die Härchen sind rötlich bis orange-braun gefärbt. Die Flügeloberseite ist ebenso gefärbt und weist einen dunklen Rand mit hellem Saum auf. Die Kolben an den Enden der Fühler sind auf der Unterseite schwarz. Dadurch lassen sich die Tiere von den Braunkolbigen Braundickkopffaltern unterscheiden - was jedoch bedeutet, dass man sehr genau hinschauen muss. Von Mitte Juni bis in den August hinein kann man die Falter auf Wiesen und an Waldrändern beobachten.

  Schwarzkolbiger Braundickkopffalter   Schwarzkolbiger Braundickkopffalter  
  Foto: 05.07.2010,
Düsseldorf Hafen
  Foto: 18.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Sechsfleck-Widderchen (Six-spot Burnet, Zygaena filipendulae)

Sechsfleck-WidderchenMit ihrer Flügelspannweite von 38 Millimeter und ihrer auffälligen Färbung sind Sechsfleck-Widderchen in der Natur kaum zu übersehen. Diese Falter tragen auf ihren Vorderflügeln sechs rote Flecken, wobei die beiden vorderen Flecken ineinander übergehen. Der Rest der Vorderflügel ist dunkel und schimmert metallisch bläulich-grün. Leuchtend rot sind die Hinterflügel gefärbt. Verlieren die Tiere mit der Zeit ihre dunklen Schuppen auf den Vorderflügeln, sind diese nahezu transparent und die roten Punkte fehlen. Ein solches stark abgeflogenes Individuum ist unten rechts zu sehen. Der restliche Körper dieser tagaktiven Falter ist schwarz gefärbt. Ihre schwarz-rote Färbung signalisiert Fressfeinden, dass die Sechsfleck-Widderchen giftig sind. Auf Brachland, Wiesen, an Waldrändern und in einigen anderen Bereichen sind die Tiere von Juli bis August zu finden. Ihre Raupen sind im September in der Natur zu sehen. Im Volksmund werden die Tiere als Blutströpfchen bezeichnet. Foto: 15.08.2009, Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich


  Sechsfleck-Widderchen   Sechsfleck-Widderchen  
  Foto: 15.08.2009,
Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich
  Foto: 15.08.2009,
Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich
 

Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)

SeideneulchenDas Seideneulchen ist ein kleines Fluginsekt, das zu den Nachtfaltern gehört. Seine Flügelspannweite kann zwischen 18 und 22 Millimeter betragen, die Körperlänge beläuft sich auf etwa fünf bis sechs Millimeter. Bei dieser Art sind die Flügel hell bis gelblich gefärbt. Sie schimmern seidig, woher der Name der Falter rührt. Außerdem tragen die Tiere auf den Flügeln je ein feines Bändermuster sowie am unteren Rand gelbliche Flecken. Auf den beiden Vorderflügeln befindet sich zudem je ein bräunlicher, verwaschener und rundlich geformter Fleck mit zwei dunklen, hell umrandeten Bereichen. Wiesen und Waldränder sind die bevorzugten Lebensräume des Seideneulchens, das in Deutschland im Allgemeinen häufig zu finden ist. Von Ende Mai bis Anfang Juli fliegt die erste Generation dieser Falterart, die zweite von Mitte Juli bis Anfang Oktober. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim

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Spitzwinkel-Bindenspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)

Spitzwinkel-Bindenspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)Der Spitzwinkel-Bindenspanner ist eine nachtaktive Schmetterlingsart. Mit ihrer Flügelspannweite von 23 bis 31 Millimeter sind die Tiere mittelgroß. In ihrer Färbung ist diese Spezies sehr variabel. Beispiele für die unterschiedlichen Färbungen sind in der Bestimmungshilfe des Lepiforums zu sehen. Diese Art zu bestimmen, ist für Laien oft nicht einfach, weil sie leicht mit der Schwesterart Chloroclysta truncata verwechselt werden kann. Das hier gezeigte Tier ist von Experten im Rahmen des GEO-Tags der Artenvielfalt 2010 bestimmt worden. Falter sind in der Zeit von Juni/Juli bis Oktober in einer Generation in der Natur zu finden, sie leben in buschigen Bereichen. Larven dieser Falterart ernähren sich unter anderem von Heidelbeeren sowie Birken- und Weidenblättern. Manche Literaturquellen bezeichnen den Spitzwinkel-Bindenspanner wissenschaftlich auch als Dysstroma citrata. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)

Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)Einer der bekanntesten Schmetterlinge ist in Deutschland das bunt schillernde Tagpfauenauge. Die Grundfärbung der Flügel ist rot, darüber hinaus tragen die Tiere augenähnliche Flecken auf den Vorder- und Hinterflügeln. Der Körper ist braun gefärbt und dicht behaart. Zwischen 50 und 55 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der tagaktiven Schmetterlinge. In zwei Generationen fliegen die schönen Tiere, die erste Generation ist von Juni bis August unterwegs, die zweite von August bis Oktober. Falter, die erfolgreich überwintert haben, können zuweilen schon von März bis Mai beobachtet werden. Raupen dieser Falterart ernähren sich fast ausschließlich von Großen Brennnesseln (Urtica dioica), siehe Abbildung unten rechts. Das Tagpfauenauge ist der "Schmetterling des Jahres 2009" gewesen. Foto: 26.09.2008, Düsseldorf-Urdenbach

  Weibchen des Tagpfauenauges bei der Eiablage (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)   Gelege eines Tagpfauenauges (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)  
  Weibchen bei der Eiablage, Foto: 12.07.2011,
Düsseldorf-Kaiserswert
  Gelege, Foto: 12.07.2011,
Düsseldorf-Kaiserswerth
 

  Raupe des Tagpfauenauges (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)   Puppe des Tagpfauenauges (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)  
  Raupe, Foto: 26.06.2010,
Düsseldorf-Gerresheim
  Puppe, Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

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Trachycera marmorea

Trachycera marmoreaIn der Nähe von Weiß- oder Schwarzdornhecken und -gebüschen ist die kleine nachtaktive Falterart Trachycera mormorea anzutreffen, die Tiere lassen sich mitunter von Licht anziehen. Ihre Flügelspannweite beträgt 18 bis 23 Millimeter. Rötlichbraun ist die Grundfärbung der Vorderflügel. Im hinteren Bereich sind sie grau und weiß gemustert. Das in diesem Absatz gezeigte Individuum ist stark abgeflogen, weshalb die rötliche Färbung kaum mehr zu erkennen ist. Ab Mai finden sich Raupenkokons, erwachsene Falter sind von Juni bis August/September zu finden. Foto: 30.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)

Traubenkirschen-GespinstmotteSehr zierliche Tiere sind die Traubenkirschen-Gespinstmotten. Sie erreichen eine Flügelspannweite von 16 bis 25 Millimeter. Silbrig-weiß ist die Grundfärbung der Vorderflügel, auf ihnen befinden sich in fünf Längsreihen angeordnete, kleine schwarze Punkte. Bräunlich sind die Hinterflügel gefärbt, sie weisen einen dunklen Saum auf. Auffällig lang sind die dünnen Fühler, die bis zu zwei Drittel der Flügellänge erreichen können. Zu finden sind diese Falter in vielen verschiedenen Lebensräumen, darunter auch Parks und Gärten. Sie halten sich außerdem gern an Bachufern mit Bäumen und Gebüschen auf. Von Ende Juni/Anfang Juli bis Mitte August sind die Falter in der Natur zu finden. Ihre Raupen überwintern und beginnen im Frühling zu fressen. Die jungen Tiere leben in Gruppen und spinnen die Vegetation ein, von der sie sich ernähren. Treten die Raupen massenhaft auf, fressen sie ganze Büsche kahl, die dann als eingesponnenes Skelett zurückbleiben. Foto: 28.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg

Trockenrasen-Graswurzeleule (Light Arches, Apamea lithoxylea)

Trockenrasen-Graswurzeleule (Light Arches, Apamea lithoxylea)Die Trockenrasen-Graswurzeleule ist ein häufig vorkommender Nachtfalter, der sich mitunter vom Licht anziehen lässt. Regional hat die Art etliche weitere unterschiedliche deutsche Namen. Hellbraun bis graubraun sind die Vorderflügel gefärbt. Auf dieser Grundfarbe befinden sich einige dunkler gefärbte Bögen, Flecken und Linien. Die Hinterflügel sehen teilweise ähnlich aus und der Rumpf ist ebenfalls bräunlich gefärbt. Er trägt auf der Oberseite einige dunkle Flecken. Etwa von Juni bis August erstreckt sich die Flugzeit dieser Art. Zwischen 44 und 50 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der Falter. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

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Vogelschmeiß-Spanner (Clouded Border, Lomaspilis marginata)

Vogelschmeiß-Spanner (Clouded Border, Lomaspilis marginata)In der deutschen Natur lässt sich im Frühling und im Hochsommer der Vogelschmeiß-Spanner beobachten. Diese nachtaktive Falterart kommt in zwei Generationen vor. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 30 und 38 Millimeter. Vorder- und Hinterflügel weisen eine weiße Grundfärbung auf. An den Rändern und mittig befinden sich einige braune Flecken, die in ihrer Größe und Anordnung leicht variieren können. Weil aber keine andere Falterart eine ähnliche Zeichnung aufweist, lässt sich der Vogelschmeiß-Spanner leicht identifizieren. Der Rumpf dieser Falterart ist bräunlich gefärbt. Sitzen die Falter still auf einem Baumstamm, wird ersichtlich, woher ihr wenig schmeichelhafter deutscher Name rührt. Ihre Flügelfärbung erinnert an Vogelkot und dient den Faltern somit als Tarnung. Anzutreffen sind die Tiere in Laubwäldern und an deren Rändern und auf mit Gehölzen durchsetzten offenen Flächen. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)

WaldbrettspielDas Waldbrettspiel ist ein tagaktiver Schmetterling, der zur Familie der Edelfalter gehört. Seine Flügelspannweite misst zwischen 32 und 45 Millimeter. Die Grundfärbung beider Flügelpaare ist dunkelbraun. Auffällig sind die schwarzen, weiß gekernten Augenflecken, die gelbe Ränder tragen und sowohl auf der Oberseite der Vorder- als auch auf den Hinterflügeln zu sehen sind. Darüber hinaus werden die Flügel von gelblichen Flecken geziert. Am Außenrand sind die Flügel dünn und unterbrochen weiß gefärbt. Diese Falterart kommt in Deutschland jedes Jahr in zwei Generationen vor. Von Mitte April bis Anfang Juni fliegt die erste Generation, die zweite ist von Juli bis Mitte September anzutreffen. In Laub- und Auenwäldern, selten in Nadelwäldern, ist diese Schmetterlingsart beheimatet. Foto: 26.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

  Waldbrettspiel   Waldbrettspiel  
  Foto: 26.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 25.04.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Waldrebenspanner (The Fern, Horisme tersata)

Waldrebenspanner (The Fern, Horisme tersata)Zwischen 31 und 36 Millimeter misst die Flügelspannweite des Waldrebenspanners. Diese Falterart ist nachtaktiv und ihre Flugzeit fällt in die Monate Juni und Juli. Anzutreffen sind die Tiere dort, wo es Hecken gibt. Weitere Lebensräume sind Wälder und Gehölze sowie offenes Land mit vielen Bäumen. Die Vorderflügel sind hell bräunlich gefärbt und zeigen zarte, graubraune oder dunkelbraune sowie weiße Flecken, Linien und Bögen. Auch die Hinterflügel weisen ein Muster aus Bögen und Linien aus, wobei sie zum Körper hin eher grau gefärbt sind und zum Rand hin bräunlich. Je nach Individuum, kann die Zeichnung mehr oder weniger kontrastreich ausfallen, siehe Fotosammlung in der Bestimmungshilfe des Lepiforums. Der deutsche Name der Art rührt daher, dass sich die Larven überwiegend von Waldreben ernähren. Foto: 22.05.2010, Düsseldorf-Grafenberg

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Wasserlinsenzünsler (Small China-mark, Cataclysta lemnata)

Der Wasserlinsenzünsler trägt seinen Namen, weil er für die Fortpflanzung auf Wasserlinsen angewiesen ist. An diesen Pflanzen leben die Raupen dieser Falterart, das heißt, im Larvenstadium sind diese Tiere teilweise Wasserbewohner. Erwachsene Falter sind hell gefärbt und tragen ein dunkles Muster, das vor allem auf den Hinterflügeln zu sehen ist. Ihre Flügelspannweite beträgt 18 bis 24 Millimeter, die Männchen sind bei dieser Art etwas kleiner als die Weibchen. Außerdem sind die Vorderflügel der Männchen, siehe Foto unten links, insgesamt heller gefärbt und weniger stark gemustert als die weiblicher Tiere, siehe Foto unten rechts. Zwischen Mai/Juni und August sind Alttiere in der Natur zu beobachten. Sie halten sich meist in der Nähe von flachen stehenden oder langsam fließenden Gewässern auf, in denen es Wasserlinsen gibt.

  Wasserlinsenzünsler, Männchen   Wasserlinsenzünsler, Weibchen  
  Männchen, Foto: 29.05.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Weibchen, Foto: 16.08.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Wasserzünsler (Beautiful China-mark, Nymphula nitidulata)

Wasserzünsler (Beautiful China-mark, Nymphula nitidulata)Der Wasserzünsler ist ein hübscher Schmetterling aus der Familie der Crambidae. Die Flügelspannweite dieser Falterart beläuft sich auf 16 bis 28 Millimeter. Weiß ist die Grundfarbe der Vorder- und Hinterflügel. Auf ihnen befinden sich dunkelbraune Bögen und eine dunkelbraun gerandete, goldbraune Saumlinie. Das auf der Oberseite vorhandene Muster ist auch auf der Unterseite zu erkennen, wie das nebenstehende Foto zeigt. Abbildungen der Oberseite dieser Falterart sind in der Bildersammlung der Bestimmungshilfe des Lepiforums zu finden. Von Juni bis August findet die Flugzeit der Wasserzünsler statt, sie fliegen in nur einer Generation pro Jahr. Tagsüber verstecken sie sich in der Vegetation, die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie halten sich Vegetation auf, die an Gewässer grenzt. Foto: 20.06.2010, Elmpt, Niederkrüchten

Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)

Weißer GraszünslerWiesen in Gärten und andere Grasflächen - teils sogar mitten in der Stadt - bieten dem Weißen Graszünsler eine Heimat, sofern die Gräser hoch wachsen dürfen und nicht gemäht werden. Die unscheinbaren Schmetterlinge sind in den Monaten Juli und August dort anzutreffen. In Deutschland ist diese Tierart weit verbreitet und meist häufig in ihrem bevorzugten Lebensraum anzutreffen. Zwischen 21 und 28 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser tagaktiven Schmetterlinge. Sie sind überwiegend weiß gefärbt, deutlich heben sich davon die gelben Facettenaugen ab. Die Flügel weisen zudem einen seidigen Schimmer auf. Recht flauschig wirkt die nach vorn gerichtete "Schnauze", die für Zünsler typisch ist. Aber nicht alle Individuen dieser Spezies sind einfarbig hell gefärbt. In Deutschland und in anderen Teilen Europas kommt die Unterart Crambus perlella f. warringtonellus vor. Sie zeichnet sich durch ein bräunliches Streifenmuster auf den Flügeln aus. Foto: 13.07.2008, Düsseldorf-Düsseltal

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Weißfleck-Widderchen (Nine-spotted Moth, Amata phegea)

Das Weißfleck-Widderchen gehört zur Familie der Bärenspinner. Mit seiner Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimeter ist dieses Insekt recht groß. Die Grundfärbung sowohl an den Flügeln als auch am Körper ist schwarzblau. Auf den Flügeln befinden sich einige weiße Flecken, die Anzahl kann variieren. Außerdem tragen die Tiere auf dem Hinterleib einen breiten, gelben Ring, auf dem vorderen Körperteil befindet sich ebenfalls ein gelber Bereich. Auffällig sind zudem die weißen Spitzen der ansonsten dunkel gefärbten Fühler. In der Natur beobachten kann man erwachsene Falter im Sommer.

  Weißfleck-Widderchen   Weißfleck-Widderchen  
  Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch
  Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch
 

Ypsolopha dentella (Honeysuckle Moth)

Ypsolopha dentellaRelativ klein und deshalb eher unauffällig ist die in Deutschland vergleichsweise häufig vorkommende Motte namens Ypsolopha dentella. Nur etwa 18 bis 23 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der Tiere. Die Fühler sind abwechselnd hell und dunkel gefärbt und die Flügel sind am hinteren Ende charakteristisch nach oben gebogen, was aber auch für einige verwandte Arten gilt. Teilweise sind die Tiere hell bis weißlich gefärbt, die Flügel haben eine bräunliche Färbung. Im Juli und August ist die Flugzeit dieser Falter. Foto: 07.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Ypsolopha nemorella

Ypsolopha nemorellaBei Ypsolopha nemorella handelt es sich um eine unauffällige Falterart. Die Flügelspannweite dieser Tiere beläuft sich auf 21 bis 24 Millimeter, weshalb sie mit die größten Vertreter ihrer Gattung sind. Bräunlich bis cremefarben sind die Vorderflügel, darauf befindet sich ein dunkler Fleck, was für die Art typisch ist. In der Ruhestellung neigen die Tiere den Kopf stark nach unten und stellen den hinteren Körperbereich auf. Während der warmen Sommermonate Juli und August findet die Flugzeit dieser unter anderem in Wäldern vorkommenden Tiere statt. Ihre Larven ernähren sich von Geißblatt-Gewächsen (Lonicera). Foto: 17.07.2010, Düsseldorf-Grafenberg

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Ypsolopha scabrella

Ypsolopha scabrellaCirca einen Zentimeter lang wird die Falterart Ypsolopha scabrella. Die Flügelspannweite dieser zierlichen Tiere beläuft sich auf 20 bis 22 Millimeter. Im Juli und August findet die Flugzeit dieser nachtaktiven Art statt, die von Licht angezogen wird. Die Vorderflügel sind in unterschiedlichen Braunschattierungen gefärbt und weise einige büschelartige Aufwölbungen auf. Diejenige am hinteren Ende der Flügel ist rotbraun gefärbt. Hell sind Beine und Fühler dieser Falter gefärbt, was auch für die Hinterflügel gilt. Typische Lebensräume, in denen man diese Tiere beobachten kann, sind Wälder und Gärten. Blätter von Apfelbäumen und von Weißdorn bilden die Nahrung der Larven dieser Spezies, für die mir kein deutscher Name bekannt ist. Foto: 08.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)

ZitronenspannerDie hellgelbe Grundfärbung stand Pate bei der Namensgebung der Zitronenspanner. Mit ihrer Flügelspannweite von bis zu 46 Millimeter sind sie relativ groß. An den Vorderkanten der Vorderflügel verläuft ein rotbrauner Bereich, der mit braunen Flecken durchsetzt ist, was die Art unverwechselbar macht. Zartbraune Flecken zieren die Flügel, wobei die Hinterflügel eher weniger Flecken tragen als die Vorderflügel. In der Zeit zwischen April und Oktober fliegen die Zitronenspanner in zwei Generationen. Da sie nachtaktiv sind, sieht man sie meist nur im Schein von Lampen oder dann, wenn sie sich in ein erleuchtetes Zimmer verirrt haben. In manchen Literaturquellen werden diese Tiere als Weißdornspanner oder Gelbspanner bezeichnet. Foto: 01.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Zweibindiger Nadelwald-Spanner (Barred Red, Hylaea fasciaria fasciaria)

Zweibindiger Nadelwald-SpannerZwischen 32 und 39 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Zweibindigen Nadelwald-Spanners. Diese nachtaktiven Falter sind in zwei verschiedenen Farbvarianten in der Natur zu beobachten. Einerseits gibt es die rötliche Variante (Hylaea fasciaria fasciaria), siehe Foto rechts, und andererseits eine grünliche (Hylaea fasciaria prasinaria). Beide Formen bevorzugen unterschiedliche Lebensräume. Im Gebirge in schattigen, feuchten Fichtenwäldern kommt die grüne Variante vor, die rote Variante ist eher in Sand-Kiefernbeständen im Flach- und Hügelland anzutreffen. Zwischen Ende Mai und Ende August fliegen die Falter in einer Generation. Foto: 07.06.2009, Düsseldorf-Grafenberg

 

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Schmetterling-Raupe.de

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Tagfalter-Monitoring.de

Schmetterlinge-Deutschlands.de

Schmetterlinge-Westerwald.de

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