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Schmetterlinge
und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 6
Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos
der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und
Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der
jeweiligen Art.
· Schwarzes C (Setaceous Hebrew Character, Xestia c-nigrum)
· Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper, Thymelicus
lineola)
· Sechsfleck-Widderchen (Six-spot Burnet, Zygaena filipendulae)
· Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)
· Spitzwinkel-Bindenspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)
· Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)
· Trachycera marmorea
· Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta
evonymella)
· Trockenrasen-Graswurzeleule (Light Arches, Apamea lithoxylea)
· Vogelschmeiß-Spanner (Clouded Border, Lomaspilis marginata)
· Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)
· Waldrebenspanner (The Fern, Horisme tersata)
· Wasserlinsenzünsler (Small China-mark, Cataclysta lemnata)
· Wasserzünsler (Beautiful China-mark, Nymphula nitidulata)
· Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)
· Weißfleck-Widderchen (Nine-spotted Moth, Amata phegea)
· Ypsolopha dentella (Honeysuckle Moth)
· Ypsolopha nemorella
· Ypsolopha scabrella
· Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)
· Zweibindiger Nadelwald-Spanner (Barred Red, Hylaea fasciaria
fasciaria)
Schwarzes C (Setaceous Hebrew Character, Xestia c-nigrum)
Zu
den Eulenfaltern gehört das Schwarze C. Diese Schmetterlingsart hat eine
Flügelspannweite von 35 bis 45 Millimeter. Variabel ist die Färbung der
Vorderflügel. Die mögliche Farbpalette reicht von einem hellen
Ockerbraun bis hin zu dunklem Braun. Es sind nur schwach ausgeprägte
innere und äußere Querlinien zu sehen. Wie viele andere Eulenfalter
auch, tragen die Tiere ein Nierenmakel. Auffällig ist zudem das für die
Namensgebung bedeutende dunkle "C", das sich auf den Vorderflügeln
befindet; es ist hell gefüllt. Hellgrau sind die Hinterflügel gefärbt.
In zwei sich überschneidenden Generationen kann das Schwarze C in der
deutschen Natur beobachtet werden. Die erste Generation fliegt von Ende
April bis Ende Juli, die zweite von Anfang Juli bis Mitte Oktober.
Anzutreffen sind die Tiere in offenem Gelände sowie in Siedlungen, wo
sie zum Beispiel Gärten bewohnen.
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Foto: 21.08.2011,
Düsseldorf-Hubbelrath |
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Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper,
Thymelicus lineola)
Zwischen 22 und 26 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser
zierlichen, tagaktiven Schmetterlinge. Sie haben einen stark behaarten
Körper, die Härchen sind rötlich bis orange-braun gefärbt. Die
Flügeloberseite ist ebenso gefärbt und weist einen dunklen Rand mit
hellem Saum auf. Die Kolben an den Enden der Fühler sind auf der
Unterseite schwarz. Dadurch lassen sich die Tiere von den
Braunkolbigen
Braundickkopffaltern unterscheiden - was jedoch bedeutet, dass man sehr
genau hinschauen muss. Von Mitte Juni bis in den August
hinein kann man die Falter auf Wiesen und an Waldrändern beobachten.
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Foto: 05.07.2010,
Düsseldorf Hafen |
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Foto: 18.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Sechsfleck-Widderchen (Six-spot Burnet, Zygaena filipendulae)
Mit ihrer Flügelspannweite von 38 Millimeter und ihrer auffälligen
Färbung sind Sechsfleck-Widderchen in der Natur kaum zu übersehen. Diese
Falter tragen auf ihren Vorderflügeln sechs rote Flecken, wobei die
beiden vorderen Flecken ineinander übergehen. Der Rest der Vorderflügel
ist dunkel und schimmert metallisch bläulich-grün. Leuchtend rot sind
die Hinterflügel gefärbt. Verlieren die Tiere mit der Zeit ihre dunklen
Schuppen auf den Vorderflügeln, sind diese nahezu transparent und die
roten Punkte fehlen. Ein solches stark abgeflogenes Individuum ist unten
rechts zu sehen. Der restliche Körper dieser tagaktiven Falter ist
schwarz gefärbt. Ihre schwarz-rote Färbung signalisiert Fressfeinden,
dass die Sechsfleck-Widderchen giftig sind. Auf Brachland, Wiesen, an
Waldrändern und in einigen anderen Bereichen sind die Tiere von Juli bis
August zu finden. Ihre Raupen sind im September in der Natur zu sehen.
Im Volksmund werden die Tiere als Blutströpfchen
bezeichnet. Foto: 15.08.2009, Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich
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Foto: 15.08.2009,
Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich |
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Foto: 15.08.2009,
Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich |
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Seideneulchen (Straw Dot, Rivula sericealis)
Das
Seideneulchen ist ein kleines Fluginsekt, das zu den Nachtfaltern
gehört. Seine Flügelspannweite kann zwischen 18 und 22 Millimeter
betragen, die Körperlänge beläuft sich auf etwa fünf bis sechs
Millimeter. Bei dieser Art sind die Flügel hell bis gelblich gefärbt.
Sie schimmern seidig, woher der Name der Falter rührt. Außerdem tragen
die Tiere auf den Flügeln je ein feines Bändermuster sowie am unteren
Rand gelbliche Flecken. Auf den beiden Vorderflügeln befindet sich zudem
je ein bräunlicher, verwaschener und rundlich geformter Fleck mit zwei
dunklen, hell umrandeten Bereichen. Wiesen und Waldränder sind die
bevorzugten Lebensräume des Seideneulchens, das in Deutschland im
Allgemeinen häufig zu finden ist. Von Ende Mai bis Anfang Juli fliegt
die erste Generation dieser Falterart, die zweite von Mitte Juli bis
Anfang Oktober. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim
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Spitzwinkel-Bindenspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)
Der Spitzwinkel-Bindenspanner ist eine nachtaktive
Schmetterlingsart. Mit ihrer Flügelspannweite von 23 bis 31 Millimeter
sind die Tiere mittelgroß. In ihrer Färbung ist diese Spezies sehr
variabel. Beispiele
für die unterschiedlichen Färbungen sind in der
Bestimmungshilfe des Lepiforums zu sehen. Diese Art zu bestimmen,
ist für Laien oft nicht einfach, weil sie leicht mit der Schwesterart
Chloroclysta truncata verwechselt werden kann. Das hier
gezeigte Tier ist von Experten im Rahmen des
GEO-Tags der Artenvielfalt 2010 bestimmt worden. Falter sind in der
Zeit von Juni/Juli bis Oktober in einer Generation in der Natur zu
finden, sie leben in buschigen Bereichen. Larven dieser
Falterart ernähren sich unter anderem von Heidelbeeren sowie Birken- und
Weidenblättern. Manche Literaturquellen bezeichnen den
Spitzwinkel-Bindenspanner wissenschaftlich auch als Dysstroma citrata.
Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Tagpfauenauge (European Peacock, Aglais io oder Aglais io)
Einer der bekanntesten Schmetterlinge ist in Deutschland das bunt schillernde
Tagpfauenauge. Die Grundfärbung der Flügel ist rot, darüber hinaus
tragen die Tiere augenähnliche Flecken auf den Vorder- und
Hinterflügeln. Der Körper ist braun gefärbt und dicht behaart. Zwischen
50 und 55 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der tagaktiven
Schmetterlinge. In zwei Generationen fliegen die schönen Tiere, die
erste Generation ist von Juni bis August unterwegs, die zweite von
August bis Oktober. Falter, die erfolgreich überwintert haben, können
zuweilen schon von März bis Mai beobachtet werden. Raupen dieser
Falterart ernähren sich fast ausschließlich von Großen Brennnesseln (Urtica
dioica), siehe Abbildung unten rechts. Das Tagpfauenauge ist der "Schmetterling
des Jahres 2009" gewesen. Foto: 26.09.2008,
Düsseldorf-Urdenbach
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Weibchen bei der
Eiablage, Foto: 12.07.2011,
Düsseldorf-Kaiserswert |
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Gelege, Foto: 12.07.2011,
Düsseldorf-Kaiserswerth |
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Raupe, Foto: 26.06.2010,
Düsseldorf-Gerresheim |
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Puppe, Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Trachycera marmorea
In
der Nähe von Weiß- oder Schwarzdornhecken und -gebüschen ist die kleine
nachtaktive Falterart Trachycera mormorea
anzutreffen, die Tiere lassen sich mitunter von Licht anziehen. Ihre
Flügelspannweite beträgt 18 bis 23 Millimeter. Rötlichbraun ist die
Grundfärbung der Vorderflügel. Im hinteren Bereich sind sie grau und
weiß gemustert. Das in diesem Absatz gezeigte Individuum ist stark
abgeflogen, weshalb die rötliche Färbung kaum mehr zu erkennen ist. Ab
Mai finden sich Raupenkokons, erwachsene Falter sind von Juni bis
August/September zu finden. Foto: 30.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
Traubenkirschen-Gespinstmotte (Bird-cherry Ermine, Yponomeuta evonymella)
Sehr zierliche Tiere sind die Traubenkirschen-Gespinstmotten. Sie
erreichen eine Flügelspannweite von 16 bis 25 Millimeter. Silbrig-weiß
ist die Grundfärbung der Vorderflügel, auf ihnen befinden sich in fünf
Längsreihen angeordnete, kleine schwarze Punkte. Bräunlich sind die
Hinterflügel gefärbt, sie weisen einen dunklen Saum auf. Auffällig lang
sind die dünnen Fühler, die bis zu zwei Drittel der Flügellänge
erreichen können. Zu finden sind diese Falter in vielen verschiedenen
Lebensräumen, darunter auch Parks und Gärten. Sie halten sich außerdem
gern an Bachufern mit Bäumen und Gebüschen auf. Von Ende Juni/Anfang
Juli bis Mitte August sind die Falter in der Natur zu finden. Ihre
Raupen überwintern und beginnen im Frühling zu fressen. Die jungen Tiere
leben in Gruppen und spinnen die Vegetation ein, von der sie sich
ernähren. Treten die Raupen massenhaft auf, fressen sie ganze Büsche
kahl, die dann als eingesponnenes Skelett zurückbleiben. Foto:
28.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg
Trockenrasen-Graswurzeleule (Light Arches, Apamea lithoxylea)
Die
Trockenrasen-Graswurzeleule ist ein häufig vorkommender Nachtfalter, der
sich mitunter vom Licht anziehen lässt. Regional hat die Art etliche
weitere unterschiedliche deutsche Namen. Hellbraun bis graubraun sind
die Vorderflügel gefärbt. Auf dieser Grundfarbe befinden sich einige
dunkler gefärbte Bögen, Flecken und Linien. Die Hinterflügel sehen
teilweise ähnlich aus und der Rumpf ist ebenfalls bräunlich gefärbt. Er
trägt auf der Oberseite einige dunkle Flecken. Etwa von Juni bis August
erstreckt sich die Flugzeit dieser Art. Zwischen 44 und 50 Millimeter
beträgt die Flügelspannweite der Falter. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
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Vogelschmeiß-Spanner (Clouded Border, Lomaspilis marginata)
In
der deutschen Natur lässt sich im Frühling und im Hochsommer der
Vogelschmeiß-Spanner beobachten. Diese nachtaktive Falterart kommt in
zwei Generationen vor. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 30 und 38
Millimeter. Vorder- und Hinterflügel weisen eine weiße Grundfärbung auf.
An den Rändern und mittig befinden sich einige braune Flecken, die in
ihrer Größe und Anordnung leicht variieren können. Weil aber keine
andere Falterart eine ähnliche Zeichnung aufweist, lässt sich der
Vogelschmeiß-Spanner leicht identifizieren. Der Rumpf dieser Falterart
ist bräunlich gefärbt. Sitzen die Falter still auf einem Baumstamm, wird
ersichtlich, woher ihr wenig schmeichelhafter deutscher Name rührt. Ihre
Flügelfärbung erinnert an Vogelkot und dient den Faltern somit als
Tarnung. Anzutreffen sind die Tiere in Laubwäldern und an deren Rändern
und auf mit Gehölzen durchsetzten offenen Flächen. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)
Das
Waldbrettspiel ist ein tagaktiver Schmetterling, der zur Familie der
Edelfalter gehört. Seine Flügelspannweite misst zwischen 32 und 45
Millimeter. Die Grundfärbung beider Flügelpaare ist dunkelbraun.
Auffällig sind die schwarzen, weiß gekernten Augenflecken, die gelbe
Ränder tragen und sowohl auf der Oberseite der Vorder- als auch auf den
Hinterflügeln zu sehen sind. Darüber hinaus werden die Flügel von
gelblichen Flecken geziert. Am Außenrand sind die Flügel dünn und
unterbrochen weiß gefärbt. Diese Falterart kommt in Deutschland jedes
Jahr in zwei Generationen vor. Von Mitte April bis Anfang Juni fliegt
die erste Generation, die zweite ist von Juli bis Mitte September
anzutreffen. In Laub- und Auenwäldern, selten in Nadelwäldern, ist diese
Schmetterlingsart beheimatet. Foto: 26.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
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Foto: 26.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 25.04.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Waldrebenspanner (The Fern, Horisme tersata)
Zwischen 31 und 36 Millimeter misst die
Flügelspannweite des Waldrebenspanners. Diese Falterart ist nachtaktiv
und ihre Flugzeit fällt in die Monate Juni und Juli. Anzutreffen sind
die Tiere dort, wo es Hecken gibt. Weitere Lebensräume sind Wälder und
Gehölze sowie offenes Land mit vielen Bäumen. Die Vorderflügel sind hell
bräunlich gefärbt und zeigen zarte, graubraune oder dunkelbraune sowie
weiße Flecken, Linien und Bögen. Auch die Hinterflügel weisen ein Muster
aus Bögen und Linien aus, wobei sie zum Körper hin eher grau gefärbt
sind und zum Rand hin bräunlich. Je nach Individuum, kann die Zeichnung
mehr oder weniger kontrastreich ausfallen, siehe Fotosammlung in der
Bestimmungshilfe des Lepiforums. Der deutsche Name der Art rührt
daher, dass sich die Larven überwiegend von Waldreben ernähren. Foto:
22.05.2010, Düsseldorf-Grafenberg
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Wasserlinsenzünsler (Small China-mark, Cataclysta lemnata)
Der Wasserlinsenzünsler trägt seinen Namen, weil er für die
Fortpflanzung auf Wasserlinsen angewiesen ist. An diesen Pflanzen leben
die Raupen dieser Falterart, das heißt, im Larvenstadium sind diese
Tiere teilweise Wasserbewohner. Erwachsene Falter sind hell gefärbt und
tragen ein dunkles Muster, das vor allem auf den Hinterflügeln zu sehen
ist. Ihre Flügelspannweite beträgt 18 bis 24 Millimeter, die Männchen
sind bei dieser Art etwas kleiner als die Weibchen.
Außerdem sind die Vorderflügel der Männchen, siehe Foto unten links,
insgesamt heller gefärbt und weniger stark gemustert als die weiblicher
Tiere, siehe Foto unten rechts. Zwischen Mai/Juni und August sind
Alttiere in der Natur zu beobachten. Sie halten sich meist in der Nähe
von flachen stehenden oder langsam fließenden Gewässern auf, in denen es
Wasserlinsen gibt.
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Männchen, Foto: 29.05.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Weibchen, Foto: 16.08.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Wasserzünsler (Beautiful China-mark, Nymphula nitidulata)
Der Wasserzünsler ist ein hübscher Schmetterling aus
der Familie der Crambidae. Die Flügelspannweite dieser Falterart beläuft
sich auf 16 bis 28 Millimeter. Weiß ist die Grundfarbe der Vorder- und
Hinterflügel. Auf ihnen befinden sich dunkelbraune Bögen und eine
dunkelbraun gerandete, goldbraune Saumlinie. Das auf der Oberseite
vorhandene Muster ist auch auf der Unterseite zu erkennen, wie das
nebenstehende Foto zeigt. Abbildungen der Oberseite dieser Falterart
sind in der
Bildersammlung der Bestimmungshilfe des Lepiforums zu finden. Von
Juni bis August findet die Flugzeit der Wasserzünsler statt, sie fliegen
in nur einer Generation pro Jahr. Tagsüber verstecken sie sich in der
Vegetation, die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie halten sich
Vegetation auf, die an Gewässer grenzt. Foto: 20.06.2010, Elmpt, Niederkrüchten
Weißer Graszünsler (Grass Veneer, Crambus perlella)
Wiesen
in Gärten und andere Grasflächen - teils sogar mitten in der Stadt -
bieten dem Weißen Graszünsler eine Heimat, sofern die Gräser hoch
wachsen dürfen und nicht gemäht werden. Die unscheinbaren Schmetterlinge
sind in den Monaten Juli und August dort anzutreffen. In Deutschland ist
diese Tierart weit verbreitet und meist häufig in ihrem bevorzugten
Lebensraum anzutreffen. Zwischen 21 und 28 Millimeter beträgt die
Flügelspannweite dieser tagaktiven Schmetterlinge. Sie sind überwiegend
weiß gefärbt, deutlich heben sich davon die gelben Facettenaugen ab. Die
Flügel weisen zudem einen seidigen Schimmer auf. Recht flauschig wirkt
die nach vorn gerichtete "Schnauze", die für Zünsler typisch ist. Aber
nicht alle Individuen dieser Spezies sind einfarbig hell gefärbt. In
Deutschland und in anderen Teilen Europas kommt die Unterart Crambus
perlella f. warringtonellus vor. Sie
zeichnet sich durch ein bräunliches Streifenmuster auf den Flügeln aus.
Foto: 13.07.2008, Düsseldorf-Düsseltal
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Weißfleck-Widderchen (Nine-spotted Moth, Amata phegea)
Das Weißfleck-Widderchen gehört zur Familie der Bärenspinner. Mit seiner
Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimeter ist dieses Insekt recht groß.
Die Grundfärbung sowohl an den Flügeln als auch am Körper ist
schwarzblau. Auf den Flügeln befinden sich einige weiße Flecken, die
Anzahl kann variieren. Außerdem tragen die Tiere auf dem Hinterleib
einen breiten, gelben Ring, auf dem vorderen Körperteil befindet sich
ebenfalls ein gelber Bereich. Auffällig sind zudem die weißen Spitzen
der ansonsten dunkel gefärbten Fühler. In der Natur beobachten kann man
erwachsene Falter im Sommer.
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Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch |
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Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch |
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Ypsolopha dentella (Honeysuckle Moth)
Relativ
klein und deshalb eher unauffällig ist die in Deutschland
vergleichsweise häufig vorkommende Motte namens Ypsolopha dentella.
Nur etwa 18 bis 23 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der Tiere.
Die Fühler sind abwechselnd hell und dunkel gefärbt und die Flügel sind
am hinteren Ende charakteristisch nach oben gebogen, was aber auch für
einige verwandte Arten gilt. Teilweise sind die Tiere hell bis weißlich
gefärbt, die Flügel haben eine bräunliche Färbung. Im Juli und August
ist die Flugzeit dieser Falter. Foto: 07.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
Ypsolopha nemorella
Bei
Ypsolopha nemorella handelt es sich um eine unauffällige
Falterart. Die Flügelspannweite dieser Tiere beläuft sich auf 21 bis 24
Millimeter, weshalb sie mit die größten Vertreter ihrer Gattung sind.
Bräunlich bis cremefarben sind die Vorderflügel, darauf befindet sich
ein dunkler Fleck, was für die Art typisch ist. In der Ruhestellung
neigen die Tiere den Kopf stark nach unten und stellen den hinteren
Körperbereich auf. Während der warmen Sommermonate Juli und August
findet die Flugzeit dieser unter anderem in Wäldern vorkommenden Tiere
statt. Ihre Larven ernähren sich von Geißblatt-Gewächsen (Lonicera).
Foto: 17.07.2010, Düsseldorf-Grafenberg
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Ypsolopha scabrella
Circa
einen Zentimeter lang wird die Falterart Ypsolopha scabrella.
Die Flügelspannweite dieser zierlichen Tiere beläuft sich auf 20 bis 22
Millimeter. Im Juli und August findet die Flugzeit dieser nachtaktiven
Art statt, die von Licht angezogen wird. Die Vorderflügel sind in
unterschiedlichen Braunschattierungen gefärbt und weise einige
büschelartige Aufwölbungen auf. Diejenige am hinteren Ende der Flügel
ist rotbraun gefärbt. Hell sind Beine und Fühler dieser Falter gefärbt,
was auch für die Hinterflügel gilt. Typische Lebensräume, in denen man
diese Tiere beobachten kann, sind Wälder und Gärten. Blätter von
Apfelbäumen und von Weißdorn bilden die Nahrung der Larven dieser
Spezies, für die mir kein deutscher Name bekannt ist. Foto:
08.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg
Zitronenspanner (Brimstone Moth, Opisthograptis luteolata)
Die
hellgelbe Grundfärbung stand Pate bei der Namensgebung der
Zitronenspanner. Mit ihrer Flügelspannweite von bis zu 46 Millimeter
sind sie relativ groß. An den Vorderkanten der Vorderflügel verläuft ein
rotbrauner Bereich, der mit braunen Flecken durchsetzt ist, was die Art
unverwechselbar macht. Zartbraune Flecken zieren die Flügel, wobei die
Hinterflügel eher weniger Flecken tragen als die Vorderflügel. In der
Zeit zwischen April und Oktober fliegen die Zitronenspanner in zwei
Generationen. Da sie nachtaktiv sind, sieht man sie meist nur im Schein
von Lampen oder dann, wenn sie sich in ein erleuchtetes Zimmer verirrt
haben. In manchen Literaturquellen werden diese Tiere als
Weißdornspanner oder Gelbspanner bezeichnet. Foto: 01.05.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
Zweibindiger Nadelwald-Spanner (Barred Red, Hylaea fasciaria fasciaria)
Zwischen
32 und 39 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Zweibindigen
Nadelwald-Spanners. Diese nachtaktiven Falter sind in zwei verschiedenen
Farbvarianten in der Natur zu beobachten. Einerseits gibt es die
rötliche Variante (Hylaea fasciaria fasciaria), siehe Foto
rechts, und andererseits eine grünliche (Hylaea fasciaria prasinaria).
Beide Formen bevorzugen unterschiedliche Lebensräume. Im Gebirge in
schattigen, feuchten Fichtenwäldern kommt die grüne Variante vor, die
rote Variante ist eher in Sand-Kiefernbeständen im Flach- und Hügelland
anzutreffen. Zwischen Ende Mai und Ende August fliegen die Falter in
einer Generation. Foto: 07.06.2009, Düsseldorf-Grafenberg
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