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Schmetterlinge und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 4

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

· Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)
· Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)
· Kleiner Kohlweißling (Small White, Pieris rapae)
· Kleiner Weinschwärmer (Small Elephant Hawk-moth, Deilephila porcellus)
· Kleines Wiesenvögelchen (Small Heath, Coenonympha pamphilus)
· Kohl-Blattspanner (Flame Carpet, Xanthorhoe designata)
· Kohleule (Cabbage Moth, Mamestra brassicae)
· Labkraut-Haarbüschelspanner (Barred Straw, Eulithis pyraliata)
· Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana)
· Laubholz-Fransenfalter (Linden Bark-borer Moth, Chrysoclista linneella)
· Lindenschwärmer (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)
· Marmoriertes Gebüscheulchen (Rosy Marbled, Elaphria venustula)
· Mehlzünsler (Meal Moth, Pyralis farinalis)
· Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)
· Mittlerer Weinschwärmer (Elephant Hawk-moth, Deilephila elpenor)
· Möhrenzünsler (Carrot Seed Moth, Sitochroa palealis)
· Mondvogel (Buff-tip, Phalera bucephala)
· Moorwiesen-Halmeulchen (Middle-barred Minor, Oligia fasciuncula)
· Nessel-Schnabeleule (The Snout, Hypena proboscidalis)
· Nesselzünsler (Mother of Pearl, Pleuroptya ruralis)
· Ockergelbger Blattspanner (Yellow Shell, Camptogramma bilineata)

Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)

Männlicher Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)Sehr spät im Jahr lässt sich in freier Natur der Kleine Frostspanner beobachten. Bei den Männchen beträgt die Flügelspannweite 20 bis 25 Millimeter. Ihre Vorderflügel tragen eine beige-bräunliche bis graugelbe Färbung, auf der einige dunkle Querbänder verlaufen. Der fransige Rand ist gelblich gefärbt. Auf den kurzen Fühlern tragen die Tiere feine Härchen. Weibchen dieser Spannerart sehen völlig anders aus. Sie haben einen dicken Leib und sehr kurze Flügelstummel, weshalb sie flugunfähig sind. Lediglich laufend können sie sich fortbewegen. Der Kleine Frostspanner fliegt in nur einer Generation, die Flugzeit erstreckt sich von Mitte Oktober bis Ende Dezember/Anfang Januar. Männchen schwärmen nachts aus, sie sind vor allem in Wäldern, aber auch in Parks und Gärten zu beobachten und werden von Licht angezogen. Foto: 21.11.2010, Düsseldorf-Grafenberg

  Männlicher Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)   Weiblicher Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)  
  Männchen im Schnee, Foto: 02.01.2011,
Düsseldorf-Grafenberg
  Weibchen, Foto: 02.01.2011,
Düsseldorf-Grafenberg
 

  Männlicher Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)   Männlicher Kleiner Frostspanner (Winter Moth, Operophtera brumata)  
  Männchen, Foto: 17.11.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
  Männchen, Foto: 17.11.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
 

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Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)

Der Kleine Fuchs gehört zu den Tagfaltern, seine Flügelspannweite beträgt zwischen 40 bis 50 Millimeter. Auf der Oberseite der Flügel ist die Grundfärbung orange; die Flügelansätze sind braun gefärbt. Den vorderen Rand der Vorderflügel säumt ein Muster aus schwarzen, gelben und weißen Bereichen. Dicht am Rand beider Flügelpaare verläuft zudem ein blauer Fleckensaum. Die einzelnen kleinen hellblauen Flecken sind schwarz umrandet. Auf den Vorderflügeln tragen die Tiere je einen großen und zwei kleine schwarze Flecken, auch auf den Hinterflügeln befindet sich je ein großer, schwarzer Fleck. In der Zeit zwischen April/Mai und Oktober sind diese Falter in zwei bis drei Generationen in der Natur zu beobachten.

  Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)   Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Nymphalis urticae)  
  Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
  Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist 
 

Kleiner Kohlweißling (Small White, Pieris rapae)

Kleiner Kohlweißling (Small White, Pieris rapae)In Deutschland gehört der Kleine Kohlweißling zu den am häufigsten anzutreffenden Schmetterlingsarten. Die Tiere haben eine Flügelspannweite von 50 bis 50 Millimeter. Auf der Oberseite sind die Flügel hell bis weißlich gefärbt. Die Vorderflügel tragen an den Spitzen dunkle Flecken, außerdem zieren je zwei schwarze Punkte die Vorderflügel. Auf der Unterseite der Hinterflügel ist die Färbung einheitlich cremefarben, was ein Erkennungsmerkmal für die Art ist. In vier Generationen fliegen diese Schmetterlinge von Frühling bis Herbst. Foto: 05.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Kleiner Weinschwärmer (Small Elephant Hawk-moth, Deilephila porcellus)

Kleiner Weinschwärmer (Small Elephant Hawk-moth, Deilephila porcellus)Von Mitte Mai bis Anfang Juli ist in der deutschen Natur in einigen Lebensräumen der Kleine Weinschwärmer zu beobachten. Diese dämmerungs- und nachtaktiven Falter weisen eine Flügelspannweite von 40 bis 45 Millimeter auf. Die Vorderflügel sind olivgrün gefärbt und zeigen am Vorder- und Außenrand pinkfarbene Bereiche. Grünlich mit pink gefärbtem Saum sind die Hinterflügel gefärbt. Auch der Körper der Tiere weist diese beiden Farben auf und ist je nach Individuum mehr olivgrün oder mehr pink gefärbt. Außerdem ist der Körper dicht behaart. Die Beine und Fühler dieser Falterart sind sind weiß. Anzutreffen sind diese hübschen Tiere an offenen und tagsüber sonnenbeschienenen Orten. Hierzu gehören Straßenränder, Trockenrasen, Bahndämme und Flussufer. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

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Kleines Wiesenvögelchen (Small Heath, Coenonympha pamphilus)

Kleines Wiesenvögelchen (Small Heath, Coenonympha pamphilus)Das Kleine Wiesenvögelchen ist ein zierliches tagaktives Fluginsekt aus der Familie der Edelfalter. Die Flügelspannweite der Tiere kann zwischen 23 und 33 Millimeter betragen. Auf der Oberseite sind die Flügel bräunlich bis ockerfarben oder orange gefärbt. Der Rand ist grau gefärbt, wobei dieser Farbbereich nicht scharf vom Rest abgegrenzt ist. Die Unterseite der Hinterflügel ist bei dieser Falterart sehr unterschiedlich gefärbt, meist ist ein bräunlicher Ton zu sehen. Auf der Unterseite der Vorderflügel sind die Kleinen Wiesenvögelchen kräftig orange gefärbt. Sie tragen dort auf jedem der beiden Flügel außerdem einen weiß gekernten und hell umrandeten dunklen Augenfleck. Bei einigen Individuen ist dieser Fleck nicht besonders stark ausgeprägt oder fehlt ganz. In zwei oder drei Generationen sind die Falter in unserer Natur zu finden. Die Flugzeit ist entsprechend lang, sie erstreckt sich von Februar bis November. Typische Orte, an denen Kleine Wiesenvögelchen anzutreffen sind, sind Waldränder, Wiesen, Trockenrasen und Sand- und Kiesgruben, aber auch Bergwiesen. Foto: 24.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl

Kohl-Blattspanner (Flame Carpet, Xanthorhoe designata)

Kohl-Blattspanner (Flame Carpet, Xanthorhoe designata)Der Kohl-Blattspanner weist eine Flügelspannweite von 25 bis 28 Millimeter auf. Typisch für die Art ist die hellgraue Grundfärbung der Vorderflügel auf der Ober- und Unterseite. Auf der Oberseite wird diese Grundfärbung von bräunlichroten und braunen Querbinden unterbrochen. Die breitere Binde ist am unteren Ende gezackt. Bei den einzelnen Individuen dieser Art kann die Farbgebung des Musters variieren, der Musterverlauf ist jedoch immer ähnlich. Hellgrau sind auch die Hinterflügel gefärbt, ebenso der Körper, die Beine und die Fühler. In der Natur kommen zwei Generationen dieser Falter vor, die erste fliegt im Mai und Juni, die zweite im August bis Anfang September. Anzutreffen sind die Tiere in Gärten, Hecken und in mit Bäumen durchsetzten Landschaften. Foto: 02.09.2010, Düsseldorf-Düsseltal

Kohleule (Cabbage Moth, Mamestra brassicae)

Mit ihrer Flügelspannweite von 36 bis 44 Millimeter ist die Kohleule mittelgroß. Die Vorderflügel dieser Tiere sind variabel gefärbt und können deshalb bei den einzelnen Individuen unterschiedlich aussehen. Ihre Grundfärbung kann von grünlich bis graubraun oder schwärzlich variieren. Typisch für die Art sind zwei oder drei quer verlaufende dunkle Wellenlinien auf den Flügeln zu sehen, die Linien sind gezähnt. Außerdem tragen die Tiere zwei sogenannte weißliche Nierenmakel. Nachts fliegen die Falter umher, Licht lockt sie an. Zu beobachten sind erwachsene Individuen in der Zeit zwischen April und Oktober, sie fliegen in zwei bis drei sich überschneidenden Generationen.

  Kohleule (Cabbage Moth, Mamestra brassicae)   Kohleule (Cabbage Moth, Mamestra brassicae)  
  Foto: 30.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 13.08.2011,
Düsseldorf-Grafenberg 
 

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Labkraut-Haarbüschelspanner (Barred Straw, Eulithis pyraliata)

Labkraut-Haarbüschelspanner (Barred Straw, Eulithis pyraliata)Beige bis graubraun sind Labkraut-Haarbüschelspanner sowohl am Körper als auch an den Flügeln gefärbt. Auf den Vorderflügeln befinden sich zudem graue Streifen, Flecken und Bögen, ihre Farbschattierung ist variabel. Weil die Tiere eine ganz besondere Raststellung einnehmen, sind sie leicht zu identifizieren: Sie setzen sich mit weit abgespreizten Flügeln hin, so dass der Hinterleib frei sichtbar ist. Oft richten sie ihn sogar auf, siehe Foto rechts. In der Zeit von Mai bis Ende August sind die Falter in der Natur anzutreffen. Sie kommen in mäßig feuchten bis leicht trockenen Gebieten vor, die Sträucher oder Gebüsche beherbergen. Das heißt, man kann Labkraut-Haarbüschelspanner beispielsweise an Hecken oder Waldrändern beobachten. Diese meist nachtaktive Falterart wird auch als Schwefelgelber Haarbüschelspanner bezeichnet. Foto: 12.06.2011, Düsseldorf-Ludenberg

Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana)

Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), SommergenerationDas Landkärtchen ist ein tagaktiver Schmetterling und es fliegt in zwei Generationen, deren Aussehen deutlich unterschiedlich ist. Die erste Generation ist in der Zeit von April bis Juni in der Natur anzutreffen, ihre Grundfärbung ist sehr viel heller als die der zweiten Generation, die von Juli bis August fliegt. Man spricht in diesem Zusammenhang von der Frühlings- und von der Sommergeneration. Auf den orange gefärbten Flügeln befindet sich bei der Frühlingsgeneration ein überwiegend dunkles Fleckenmuster; auch einige helle Bereiche sind vorhanden. Ein dunkler Braunton ist die Grundfarbe der Sommergeneration, die ein helles bis gelbliches Muster sowie orange bis rötlich gefärbte Bereiche auf den Flügeln trägt. Weibchen haben eine Spannweite von bis zu 50 Millimeter, Männchen bringen es auf maximal 38 Millimeter. Erwachsene Schmetterlinge kommen in der Nähe von Wiesen vor, die Raupen ernähren sich bevorzugt von Brennnesseln. Das Landkärtchen ist der "Schmetterling des Jahres 2007" gewesen. Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg

  Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), Frühlingsgeneration   Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), Frühlingsgeneration  
  Frühlingsgeneration, Foto: 21.05.2011,
Düsseldorf-Hubbelrath
  Frühlingsgeneration, Foto: 18.04.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

  Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana), Sommergeneration   Landkärtchen, Sommergeneration  
  Sommergeneration, Foto: 04.07.2009,
Erkrath-Reutersberg
  Sommergeneration, Foto: 04.07.2009,
Erkrath-Reutersberg
 

Laubholz-Fransenfalter (Linden Bark-borer Moth, Chrysoclista linneella)

Laubholz-Fransenfalter (Linden Bark-borer Moth, Chrysoclista linneella)Sehr klein, aber auch ausgesprochen hübsch ist der Laubholz-Fransenfalter. Die Körperlänge dieser Tiere beträgt nur wenige Millimeter, die Flügelspannweite bis zu zwölf Millimeter. Auffällig orange sind große Teile der Vorderflügel gefärbt. Auf dieser Signalfarbe finden sich einige dunkle und helle Flecken, die irisierend wirken. An den Rändern sind die Vorderflügel dunkel gefärbt und außerdem stark gefranst. Hell sind die Beine gefärbt, die recht langen Fühler sind an der Basis bis etwa zum letzten Sechstel dunkel gefärbt, die Fühlerenden sind hell gefärbt. In der Zeit von Mai bis September sind die Tiere in der Natur zu finden. Sie halten sich an Laubbäumen, vorzugsweise Linden, auf. Letztere bevorzugen sie, weil die Larven dieser Falter unter der Rinde der Linden heranwachsen und dort Pflanzenmaterial fressen. Nicht nur in Europa kommt der Laubholz-Fransenfalter vor, auch nach Nordamerika ist er eingeführt worden. Manche Literaturquellen nennen die Art Palmgeistchen. Foto: 10.06.2010, Düsseldorf-Flingern

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Lindenschwärmer (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)

Weiblicher Lindenschwärmer (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)Die Flügelspannweite des Lindenschwärmers beträgt 60 bis 80 Millimeter. Zwar ist die Färbung dieser Falterart recht variabel. Doch Muster und Farben sind trotz allem so charakteristisch, dass die Tiere innerhalb ihres Verbreitungsgebiets unverwechselbar sind. Bei den Weibchen, die einen dickeren Körper haben als die Männchen und etwas größer sind, fällt die Grundfärbung der Flügel meist bräunlich aus und sie tragen häufig grünliche Bänder. Dies ist auch bei dem rechts gezeigten Weibchen der Fall. Foto: 09.06.2009, Düsseldorf-Flingern

Männlicher Lindenschwärmer (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)Männchen weisen in vielen Fällen eine grünliche Flügelgrundfärbung auf. Bei ihnen ist der Hinterleib eher schlank und deutlich nach vorn gekrümmt, siehe Foto in diesem Absatz und unten links. Diese Falter fliegen in Mitteleuropa nur in einer Generationen, sie ist in der Zeit von etwa Mitte April bis Anfang Juli in der Natur zu finden. Den Namen haben diese Insekten daher, dass sich ihre Raupen unter anderem von Lindenblättern ernähren. Erwachsene Falter fressen während ihres kurzen Lebens nichts. Raupen sind vor allem im Juli und August zu finden. Verpuppungsreife Raupen wie das unten rechts gezeigte Exemplar sind mehrere Zentimeter lang. Foto: 26.04.2010, Düsseldorf-Düsseltal

  Männlicher Lindenschwärmer (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)   Verpuppungsreife Raupe des Lindenschwärmers (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)  
  Foto: 26.04.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
  Verpuppungsreife Raupe,
Foto: 11.08.2010, Düsseldorf-Düsseltal
 

Marmoriertes Gebüscheulchen (Rosy Marbled, Elaphria venustula)

Marmoriertes Gebüscheulchen (Rosy Marbled, Elaphria venustula)Zwischen 19 und 23 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Marmorierten Gebüscheulchens. Die Tiere sind schmal und erreichen in ruhender Körperhaltung nur eine Länge von etwa zwei Zentimeter. Ihre Vorderflügel sind oft rosa bis rötlich-beige sowie stellenweise dunkelbraun, graubraun und weißlich gefärbt. Ihre Flugzeit findet im Mai und Juni statt, die Tiere leben in offenen Landschaften mit Gebüschen und Wäldern. In Parks oder großen Gärten können sie ebenfalls anzutreffen sein. Weil die Art nachtaktiv ist, fällt sie in der Natur oft kaum auf. Die Falter lassen sich zuweilen von Licht anlocken. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Mehlzünsler (Meal Moth, Pyralis farinalis)

Zu den Falterarten, die für Menschen zum Problem werden können, gehört der Mehlzünsler. Er ist ein Vorratsschädling, seine Larven fressen beispielsweise Mehl. Erwachsene Falter haben eine Flügelspannweite von 18 bis 30 Millimeter. Die Grundfärbung der Flügel ist bräunlich. Am Ansatz sind die Vorderflügel dunkel rötlichbraun, der mittlere Bereich bis hin zu den Enden ist hellbraun gefärbt und die Ränder sind dunkelbraun bis braun. Außerdem zieren einige weiße bis graue Bögen die Flügel. Zwischen Juni und August findet die Flugzeit der überwiegend nachtaktiven Tiere statt. Sie lassen sich von künstlichen Lichtquellen anlocken und setzen sich häufig mit nach oben gebogenem Hinterleib hin, siehe Abbildung unten rechts.

  Mehlzünsler (Meal Moth, Pyralis farinalis)   Mehlzünsler (Meal Moth, Pyralis farinalis)  
  Foto: 02.07.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
  Foto: 02.07.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
 

Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)

Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)Innerhalb der Gruppe der nachtaktiven Falter gehört diese Art zu den sogenannten Eulenfaltern (Noctuidae). Auffälligste Merkmale der Messingeule sind die beiden grünlich bis messingfarbenen, metallisch schimmernden Bänder auf den Vorderflügeln dieser Tiere. Außerdem ist der Körper der kleinen Insekten pelzig behaart. Das Gesicht der Tiere trägt rötlich gefärbte Haare. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 28 und 35 Millimeter. Gern halten sich diese Falter in waldnahen Gärten auf, auch in Hecken und Gebüschen sind sie zu finden. Ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis September. In dieser Zeitspanne gibt es zwei Generationen der Falter. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

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Mittlerer Weinschwärmer (Elephant Hawk-moth, Deilephila elpenor)

Ein wunderschöner Vertreter der Nachtfalter ist der Mittlere Weinschwärmer. Die Tiere erreichen eine Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter und sind prächtig gefärbt. Die Vorderflügel sind olivgrün und tragen einen rosa gefärbten Rand sowie drei rosa bis hellviolett gefärbte Schrägbinden. Ebenfalls pink gefärbt sind die Hinterflügel, auf denen sich am Ansatz eine schwarze Binde befindet. Dichte Haare zieren den olivgrün und pink gefärbten Körper. Die Beine und die Fühler sind bei dieser Falterart weiß gefärbt. Zu den typischen Lebensräumen, in denen die Mittleren Weinschwärmer zu finden sind, gehören feuchte Areale wie Auwälder. Auch an Gewässern sowie in Parks und Gärten kann man die nachtaktiven Tiere antreffen. Von Mitte Mai bis in den Juli hinein dauert die Flugzeit der erwachsenen Falter, Raupen sind von Mitte Juni bis in den August hinein zu finden.

  Mittlerer Weinschwärmer (Elephant Hawk-moth, Deilephila elpenor)   Mittlerer Weinschwärmer (Elephant Hawk-moth, Deilephila elpenor)  
  Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
  Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

Möhrenzünsler (Carrot Seed Moth, Sitochroa palealis)

Der Möhrenzünsler kommt in nahezu ganz Europa vor. Die Flügelspannweite dieser Falterart beträgt zwischen 26 und 32 Millimeter. Weiß bis cremeweiß ist die Grundfärbung beider Flügelpaare. Manche Individuen weisen eine gelbliche bis grünliche Flügelfärbung auf. Typisch für die Art ist die dunkel gezeichnete Flügeläderung. Darüber hinaus zeigen manche Möhrenzünsler feine schwarze Punkte auf den Flügeln. In zwei Generationen fliegen diese Tiere pro Jahr, sie sind von Mai bis September in der Natur anzutreffen. Überwiegend in der Dämmerung und in der Nacht fliegen die Falter. Weil sich die Raupen von Doldenblütlern wie etwa der Wilden Möhre ernähren, haben diese Zünsler im Deutschen ihren Namen erhalten.

  Möhrenzünsler (Carrot Seed Moth, Sitochroa palealis)   Möhrenzünsler (Carrot Seed Moth, Sitochroa palealis)  
  Foto: 31.07.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Foto: 31.07.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Mondvogel (Buff-tip, Phalera bucephala)

Der Mondvogel ist ein nachtaktiver Falter, der zu den Zahnspinnern (Notodontidae) gehört. Bis zu 32 Millimeter können die Tiere lang werden, ihre Flügelspannweite erreicht maximal 55 bis 68 Millimeter. Damit sind die Falter vergleichsweise groß. Ihre Vorderflügel sind grau gefärbt und tragen silberne Schuppen. An den Flügelspitzen befindet sich jeweils ein heller Fleck mit hellbrauner Zeichnung - der Mondfleck. Ähnlich hell gefärbt ist auch die Behaarung der Brust. Hell beige sind die Hinterflügel gefärbt und der Kopf ist braun. In der Zeit von Mai bis Juli können Falter dieser Art in Laubwäldern, offenen, mit gebüsch durchsetzten Gebieten sowie in Parks und Gärten beobachtet werden. Ein alternativer Name dieser Spezies lautet Mondfleck.

  Mondvogel (Buff-tip, Phalera bucephala)   Mondvogel (Buff-tip, Phalera bucephala)  
  Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
  Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

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Moorwiesen-Halmeulchen (Middle-barred Minor, Oligia fasciuncula)

Moorwiesen-Halmeulchen (Middle-barred Minor, Oligia fasciuncula)Das Moorwiesen-Halmeulchen ist ein nachtaktiver Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Mit ihrer Flügelspannweite von 21 bis 26 Millimeter sind diese Tiere mittelgroß. Ihre Vorderflügel sind bräunlich bis rötlichbraun gefärbt. Der mittlere Flügelbereich ist meist dunkler als der Rest der Flügel, die Makel sind nur leicht aufgehellt. In feuchten Lebensräumen wie feuchten Wiesen oder Mooren sind die Tiere anzutreffen. Ihre Flugzeit findet zwischen Juni und Juli statt, sie lassen sich von Licht anziehen. Verschiedene Gräser bilden die Nahrung der Larven dieser Falterart. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Nessel-Schnabeleule (The Snout, Hypena proboscidalis)

Nessel-Schnabeleule (The Snout, Hypena proboscidalis)Die Nessel-Schnabeleule gehört zu den Faltern, die aufgrund eines Körpermerkmals leicht zu erkennen sind: Sie weist einen "Schnabel" auf, also eine nach vorn weisende Verlängerung im Gesicht. Etwa 25 bis 38 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser nachtaktiven Art. Ihre Vorderflügel sind gelblichbraun bis graubraun gefärbt. Darauf verlaufen dunkle, bräunlich gefärbte Querlinien. Einfarbig weißgrau bis grau sind die Hinterflügel. In ein bis zwei Generationen fliegen die Falter pro Jahr, ihre Flugzeit erstreckt sich über die Zeit von Juni bis August. Zu finden sind die Falter in der Nähe der Futterpflanzen ihrer Raupen. Diese ernähren sich von Brennnesseln, Hopfen, Ziest und Giersch. Weil diese Pflanzen beispielsweise in Wäldern, Parks und Gärten vorkommen, sind dort auch die Falter heimisch. Foto: 09.07.2011, Düsseldorf-Grafenberg

Nesselzünsler (Mother of Pearl, Pleuroptya ruralis)

Nesselzünsler (Mother of Pearl, Pleuroptya ruralis)Der Nesselzünsler gehört zur Familie der Rüsselzünsler, deren wissenschaftlicher Name Crambidae lautet. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 26 und 40 Millimeter. Sowohl die Vorder- als auch die Hinterflügel weisen eine helle, beigegraue Grundfärbung auf. Darauf verlaufen graue bis bräunlichgraue bogenförmige Muster und es gibt einige graue Flächen. Je nach Lichteinfall, ergibt sich ein Schimmer in verschiedenen Farben, weil die Flügel leicht irsisierend sind. Nachts, also während der Aktivitätsphase der Tiere, ist dies jedoch leider kaum zu sehen. Der Rumpf ist recht lang und ist in der Ruhestellung der Flügel länger als diese. Anzutreffen sind Nesselzünsler überall dort, wo sie Brennnnesseln finden, weil sich ihre Larven von diesen Pflanzen ernähren. Die Flugzeit der Falter findet in zwei Generationen statt, von denen die erste im Mai und Juni ist und die zweite von Juli bis September. Foto: 09.07.2011, Düsseldorf-Grafenberg

Ockergelbger Blattspanner (Yellow Shell, Camptogramma bilineata)

Ockergelbger Blattspanner (Yellow Shell, Camptogramma bilineata)Der Ockergelbe Blattspanner ist ein tagaktiver Falter, der in Deutschland häufig anzutreffen ist. Die Färbung dieser Spezies ist sehr variabel, es gibt Exemplare in Ockergelb bis hin zu braun gefärbten Tieren. Auf den Flügeln finden sich Muster mit gezackten und gewundenen Linien, die hellbraun und dunkelbraun gefärbt sind. Zwischen 20 und 25 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser Schmetterlingsspezies. Von Mai bis August fliegt diese Art in zwei Generationen, mitunter kommen die Tiere auch bis in den September hinein draußen vor. Foto: 10.08.2009, Düsseldorf-Grafenberg

 

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Schmetterling-Raupe.de

Europäische Schmetterlinge

Tagfalter-Monitoring.de

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Schmetterlinge-Westerwald.de

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