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Schmetterlinge
und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 4
Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos
der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und
Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der
jeweiligen Art.
Laubholz-Fransenfalter (Linden Bark-borer Moth, Chrysoclista
linneella)
Lindenschwärmer
(Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)
Messingeule (Owlet,
Diachrysia chrysitis)
Mittlerer Weinschwärmer (Elephant Hawk-moth, Deilephila elpenor)
Ockergelbger Blattspanner (Yellow Shell, Camptogramma bilineata)
Olivbrauner
Zünsler (Pyrausta despicata)
Orangegelber Breitflügelspanner (Scarce Umber, Agriopis aurantiaria)
Pappel-Zahnspinner (Swallow Prominent, Pheosia tremula)
Perlglanzspanner
(Light Emerald, Campaea margaritata)
Postillon (Clouded Yellow,
Colias croceus)
Rapsweißling (Green-veined
White, Pieris napi)
Rispengraszünsler (Garden Grass-veneer, Chrysoteuchia culmella)
Rosskastanienminiermotte (Horse Chestnut Leaf-miner, Cameraria
ohridella)
Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)
Rundstirnmotte
(Nettle-tap, Anthophila fabriciana)
Laubholz-Fransenfalter (Linden Bark-borer Moth, Chrysoclista linneella)
Sehr klein, aber auch ausgesprochen hübsch ist der
Laubholz-Fransenfalter. Die Körperlänge dieser Tiere beträgt nur wenige
Millimeter, die Flügelspannweite bis zu zwölf Millimeter. Auffällig
orange sind große Teile der Vorderflügel gefärbt. Auf dieser Signalfarbe
finden sich einige dunkle und helle Flecken, die irisierend wirken. An
den Rändern sind die Vorderflügel dunkel gefärbt und außerdem stark
gefranst. Hell sind die Beine gefärbt, die recht langen Fühler sind an
der Basis bis etwa zum letzten Sechstel dunkel gefärbt, die Fühlerenden
sind hell gefärbt. In der Zeit von Mai bis September sind die Tiere in der
Natur zu finden. Sie halten sich an Laubbäumen, vorzugsweise Linden,
auf. Letztere bevorzugen sie, weil die Larven dieser Falter unter der
Rinde der Linden heranwachsen und dort Pflanzenmaterial fressen. Nicht
nur in Europa kommt der Laubholz-Fransenfalter vor, auch nach
Nordamerika ist er eingeführt worden. Manche Literaturquellen nennen die
Art Palmgeistchen. Foto: 10.06.2010,
Düsseldorf-Flingern
Lindenschwärmer (Lime Hawk-moth, Mimas tiliae)
Die Flügelspannweite des Lindenschwärmers beträgt 60 bis 80 Millimeter.
Zwar ist die Färbung dieser Falterart recht variabel. Doch Muster und
Farben sind trotz allem so charakteristisch, dass die Tiere innerhalb ihres
Verbreitungsgebiets unverwechselbar sind. Bei den Weibchen, die einen
dickeren Körper haben als die Männchen und etwas größer sind, fällt die
Grundfärbung der Flügel meist bräunlich aus und sie tragen häufig
grünliche Bänder. Dies ist auch bei dem rechts gezeigten Weibchen der
Fall. Foto: 09.06.2009,
Düsseldorf-Flingern
Männchen
weisen in vielen Fällen eine grünliche Flügelgrundfärbung auf. Bei ihnen
ist der Hinterleib eher schlank und deutlich nach vorn gekrümmt, siehe
Foto in diesem Absatz und unten links. Diese Falter fliegen in Mitteleuropa nur in einer
Generationen, sie ist in der Zeit von etwa Mitte April bis Anfang Juli
in der Natur zu finden. Den Namen haben diese Insekten daher, dass sich
ihre Raupen unter anderem von Lindenblättern ernähren. Erwachsene Falter
fressen während ihres kurzen Lebens nichts. Raupen sind vor allem im
Juli und August zu finden. Verpuppungsreife Raupen wie das unten rechts
gezeigte Exemplar sind mehrere Zentimeter lang. Foto: 26.04.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
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Foto: 26.04.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Verpuppungsreife Raupe,
Foto: 11.08.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Messingeule (Owlet, Diachrysia chrysitis)
Innerhalb der Gruppe der nachtaktiven Falter gehört diese Art zu den
sogenannten Eulenfaltern (Noctuidae). Auffälligste Merkmale der
Messingeule sind die beiden grünlich bis messingfarbenen, metallisch
schimmernden Bänder auf den Vorderflügeln dieser Tiere. Außerdem ist der
Körper der kleinen Insekten pelzig behaart. Das Gesicht der Tiere trägt
rötlich gefärbte Haare. Die Flügelspannweite beträgt zwischen 28 und 35
Millimeter. Gern halten sich diese Falter in waldnahen Gärten auf, auch
in Hecken und Gebüschen sind sie zu finden. Ihre Flugzeit erstreckt sich
von Mai bis September. In dieser Zeitspanne gibt es zwei Generationen
der Falter. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Mittlerer Weinschwärmer (Elephant Hawk-moth, Deilephila elpenor)
Ein wunderschöner Vertreter der Nachtfalter ist der Mittlere
Weinschwärmer. Die Tiere erreichen eine Flügelspannweite von 45 bis 60
Millimeter und sind prächtig gefärbt. Die Vorderflügel sind olivgrün und
tragen einen rosa gefärbten Rand sowie drei rosa bis hellviolett
gefärbte Schrägbinden. Ebenfalls pink gefärbt sind die Hinterflügel, auf
denen sich am Ansatz eine schwarze Binde befindet. Dichte Haare zieren
den olivgrün und pink gefärbten Körper. Die Beine und die Fühler sind
bei dieser Falterart weiß gefärbt. Zu den typischen Lebensräumen, in
denen die Mittleren Weinschwärmer zu finden sind, gehören feuchte Areale
wie Auwälder. Auch an Gewässern sowie in Parks und Gärten kann man die
nachtaktiven Tiere antreffen. Von Mitte Mai bis in den Juli hinein
dauert die Flugzeit der erwachsenen Falter, Raupen sind von Mitte Juni
bis in den August hinein zu finden.
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Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Ockergelbger Blattspanner (Yellow Shell, Camptogramma bilineata)
Der Ockergelbe Blattspanner ist ein tagaktiver Falter, der in
Deutschland häufig anzutreffen ist. Die Färbung dieser Spezies ist sehr
variabel, es gibt Exemplare in Ockergelb bis hin zu braun gefärbten
Tieren. Auf den Flügeln finden sich Muster mit gezackten und gewundenen
Linien, die hellbraun und dunkelbraun gefärbt sind. Zwischen 20 und 25
Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser Schmetterlingsspezies.
Von Mai bis August fliegt diese Art in zwei Generationen, mitunter
kommen die Tiere auch bis in den September hinein draußen vor. Foto: 10.08.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
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Olivbrauner Zünsler (Pyrausta despicata)
Relativ
unauffällig gefärbt ist der Olivbraune Zünsler. Auf den Flügeln, deren
Grundfärbung bräunlich ist, finden sich in unterschiedlichen Tönen
gefärbte bräunliche Zeichnungen. Meist sind sie jedoch nur aus der Nähe
zu erkennen, weil sie nicht sehr kontrastreich sind. Auffälligstes
Merkmal sind die dunkelbraunen Bänder und zwei rundliche dunkelbraune
Muster. Die Flügelspannweite dieser Art beträgt zwischen 14 und 21
Millimeter. Zwei Generationen dieser Falterart fliegen pro Jahr. Die
erste von Mai bis Juni unterwegs, die zweite in den Monaten Juli und
August. Vor allem nachts fliegen diese Falter, tagsüber kann man sie
ruhend antreffen. Foto: 15.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
Orangegelber Breitflügelspanner (Scarce Umber, Agriopis aurantiaria)
Recht spät im Jahr, in der Zeit von Oktober bis November, kann man draußen
den Orangegelben Breitflügelspanner beobachten. Männliche Tiere haben
eine Flügelspannweite von 27 bis 35 Millimeter, siehe Foto rechts. Die
Färbung der Vorderflügel ist bräunlich-beige mit einer dunkelbraunen
Zeichnung. Die Hinterflügel sind heller beige gefärbt und tragen
ebenfalls eine zarte dunkelbraune Zeichnung sowie einige Punkte.
Weibchen haben sehr kurze Stummelflügel und können nicht fliegen, sie
sind dunkelbraun bis grau gefärbt und haben einen sehr breiten Rumpf,
siehe Fotos im
Bestimmungsteil des Lepiforums. Anzutreffen sind die Tiere in
buschigem Gelände, in Gärten und in Waldgebieten. Während sich die
Männchen zu Licht hingezogen fühlen, können die Weibchen aufgrund ihrer
Flugunfähigkeit nur an Baumstämmen emporklettern. Foto: 31.10.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
Pappel-Zahnspinner (Swallow Prominent, Pheosia tremula)
Die
Flügelspannweite des Pappel-Zahnspinners beträgt zwischen 46 und 56
Millimeter. Weibliche Tiere werden etwas größer als männliche
Artgenossen. Auf den Vorderflügeln tragen die Falter braune
Farbbereiche, die unterschiedlich dunkel gefärbt sind. Außerdem
erstreckt sich über die Vorderflügel ein heller, porzellanartig
schimmernder Bereich. Von den sehr ähnlich aussehenden
Birken-Zahnspinnern (Pheosia gnoma) unterscheidet sich diese
nachtaktive Falterart durch je einen weißen Keilfleck im hinteren
Kantenbereich der Vorderflügel. In Gegenden mit Pappelbeständen sind die
Pappel-Zahnspinner, die mitunter auch als Espen-Porzellanspinner
bezeichnet werden, zu finden. Typische Lebensräume sind somit Auwälder,
Parks, Gärten, Moore und Mischwälder. Zwei Generationen dieser Falter
fliegen pro Jahr. Die erste ist in der Zeit von Ende April bis Mitte
Juni in der Natur zu finden, die zweite von Mitte Juli bis Mitte August. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
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Perlglanzspanner (Light Emerald, Campaea margaritata)
Ein vergleichsweise großer Vertreter aus der Gruppe der Spanner ist der
Perlglanzspanner. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 42 und 54
Millimeter. Weibchen sind meist ein wenig größer als die männlichen
Tiere der Art. Zwischen Juni und August fliegt die Falterart, in warmen
Gegenden gibt es eine zweite Generation, die im August und September
beobachtet werden kann. Die Färbung frisch geschlüpfter Tiere ist
grünlich, mit der Zeit verblasst der Farbton und die Flügel sind dann
weißlich. Die Tiere halten sich in Gegenden mit viel Vegetation auf,
also beispielsweise in Wäldern. Foto: 18.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg
Postillon (Clouded Yellow, Colias croceus)
Der Postillon ist ein tagaktiver Falter, der zur Familie der Weißlinge
gehört. Die Flügelspannweite dieser Schmetterlingsart beträgt 40 bis 50
Millimeter. Männchen und Weibchen sind unterschiedlich gefärbt. Bei den
männlichen Tieren ist die Flügeloberseite orangegelb und die Tiere
tragen eine dunkle Randbinde. Das Foto rechts lässt diese durchscheinend
erahnen. Auf der Unterseite sind die Flügel gelblich gefärbt und tragen
eine "8" auf den Hinterflügen. Weibchen haben auf der Flügeloberseite
der Vorderflügel eine weißlichgelbe Grundfärbung, eine dunkle Randbinde,
die von weißlichgelben Punkten durchsetzt ist und je einen dunklen
Punkt. Auf den grau gefärbten Hinterflügeln tragen sie je einen orange
gefärbten Punkt und einige dunkle Bereiche am Rand. Ab April oder Mai
bis in den Herbst sind die Falter in der Natur zu finden. Diese
Schmetterlingsart wird in manchen Literaturquellen als
Wander-Gelbling bezeichnet. Es gibt eine Reihe
ähnlicher Arten. Die Tiere zu unterscheiden, ist sehr schwierig. Mir hat
der Experte Jürgen Hensle aus dem
Lepiforum bei der Bestimmung geholfen. Foto: 22.09.2009,
Düsseldorf-Stockum
Rapsweißling (Green-veined White, Pieris napi)
Zur Familie der Weißlinge gehört der tagaktive Rapsweißling. Die
Flügelspannweite dieser Tiere kann bis zu 42 Millimeter betragen. Der
Kopf der Schmetterlinge ist mit schwarzen und weißen Schuppen besetzt
und zudem behaart. Gelblich-weiß ist die Grundfarbe der Flügel, die
jedoch im grellen Sonnenlicht eher weiß wirken. Innerhalb der Flügel
verlaufen einige grünliche Adern, vor allem das hintere Flügelpaar ist
damit durchsetzt. An Wald- und Gebüschrändern mit Gras und Blüten ist
die Art in den Monaten März oder April bis Oktober zu beobachten. Diese
Schmetterlingsart wird auch als Grünader-Weißling bezeichnet.
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Foto: 26.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 26.04.2009,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Rispengraszünsler (Garden Grass-veneer, Chrysoteuchia culmella)
Eine
der häufigsten im Gras anzutreffenden Zünslerarten ist der
Rispengraszünsler. Diese kleinen Falter haben eine Flügelspannweite von
rund 20 Millimeter. Beige ist die Grundfarbe der Vorderflügel, sie
tragen dunkle Streifenmuster und golden glänzende Flügelränder. Ab etwa
Mitte Mai bis in den Monat August fliegen diese Tiere in Deutschland.
Ihre Larven ernähren sich von verschiedenen Grasarten. Erwachsene Falter
sitzen bewegungslos meist eng an Grasstängel oder andere Vegetation
geschmiegt. Wer durch hohes Gras läuft, schreckt die Falter auf. Sie
fliegen dann einige Meter weit und lassen sich wieder an der Vegetation
nieder. Nachts werden sie von Kunstlicht angelockt. Foto: 28.06.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
Rosskastanienminiermotte (Horse Chestnut Leaf-miner,
Cameraria ohridella)
Im Jahr 1984 ist die Rosskastanienminiermotte, die auch als Balkan-Miniermotte bezeichnet wird, in Mazedonien entdeckt worden. Vermutlich stammt die Art ursprünglich aus Asien. Seit ihrer Entdeckung in Europa breitet sie sich über unseren Kontinent immer weiter aus, in Deutschland ist sie inzwischen
ebenfalls häufig anzutreffen. Die Falter sind nur etwa fünf Millimeter lang und
werden deshalb sehr leicht übersehen. Ihre Flügel sind orange-braun gefärbt und tragen weiße Querbänder. In zwei Generationen fliegen diese kleinen Tiere, die erste Generation ist etwa von Mai bis Juli zu sehen, die zweite von Mitte August bis etwa Ende September.
Sehr viel auffälliger als die ausgewachsenen Mini-Schmetterlinge sind ihre Raupen. Zwar sind auch sie nur wenige Millimeter groß und aufgrund ihrer hellen Färbung kaum spektakulär. Doch weil sie sich durch die Blätter von Rosskastanien fressen, hinterlassen sie dort ihre Spuren. Diese sind zunächst transparent und verfärben sich später bräunlich. Besonders stark befallene Rosskastanienbäume weisen an fast jedem Blatt solche Fraßspuren auf. Hält man ein befallenes Blatt gegen das Licht oder lässt eine helle Lichtquelle auf einen transparenten Bereich scheinen, sind die Raupen darin oft zu erkennen.
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Paarung, Foto: 08.05.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Raupe, Foto: 15.06.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)
Pate für den deutschen Namen dieser tagaktiven Falterart stand die
rostrote Grundfärbung der Flügeloberseiten. Auf den Unterseiten sind die
Flügel grünlich-gelblich bis bräunlich gefärbt. Die Flügelspannweite des
Rostfarbigen Dickkopffalters beträgt zwischen 25 und 32 Millimeter.
Männliche Tiere sind an einem schwarzen Bereich auf den Vorderflügeln zu
erkennen, siehe Foto rechts. Der Körper der Tiere ist zudem im vorderen
Bereich stark behaart. In der Zeit von Mai bis etwa August sind die
hübschen Falter in der Natur zu finden. Sie halten sich besonders gern
an Waldrändern auf, aber auch in der Nähe von Brombeergestrüppen und in
Lebensräumen mit Farnen. Foto: 20.06.2009, Niederkrüchten, NSG
Lüsekamp
Rundstirnmotte (Nettle-tap, Anthophila fabriciana)
Aufgrund
ihrer geringen Größe und der zierlichen Flügelspannweite von nur zehn
bis 15 Millimeter wird diese Falterart häufig übersehen. Die Tiere
halten sich gern auf Blättern von im Schatten stehenden Pflanzen auf,
zum Beispiel auf Brennnesselblättern. Sie sitzen auf der Oberseite und
bewegen sich dort nur wenig. Diese zierlichen Falter sind bräunlich in
verschiedenen Schattierungen gefärbt, außerdem weisen die Vorderflügel
einen hellen, ausgefransten Rand auf. Während die kleinen Insekten sich
ruhend auf Blättern aufhalten, sind sie meist in kleineren Gruppen
zusammen, mitunter sieht man aber auch einzelne Rundstirnmotten. Die
Flugzeit der tagaktiven Tiere erstreckt sich von Mai bis Oktober.
Foto: 24.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
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