Fotoreiseberichte.de - Düsseldorf und Umland

Spinnentiere aus Düsseldorf und Umgebung

In Düsseldorf und Umgebung gibt es viele Insekten, darunter auch Spinnen und Weberknechte sowie eine Reihe weiterer Angehöriger der Klasse der Spinnentiere. Zwar gehören diese "Krabbelviecher" keineswegs zu den beliebtesten Tieren, doch anders als die meisten Menschen finde ich Spinnen nicht abstoßend, sondern sehr faszinierend. Deshalb fotografiere ich auch sie, wenn sie mir vor die Linse geraten. Leider kenne ich mich mit Spinnen nicht sonderlich gut aus, weshalb ich die meisten hier gezeigten Arten bisher nicht genau bestimmen konnte. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen. Die bisherigen Bestimmungen sind nach bestem Wissen und Gewissen durchgeführt worden. Falls sich ein Fehler eingeschlichen haben sollte und Ihnen dies auffällt, wäre es nett, wenn Sie mir Bescheid geben könnten. 

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten in alphabetischer Reihenfolge aufgelisteten Spinnen und Weberknechte. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

Spinnen
· Baldachinspinne (Money Spider, Linyphia triangularis)
· Busch-Krabbenspinne (Xysticus cristatus)
· Flachstrecker (Crab Spider, Philodromus sp.)
· Gartenkreuzspinne (European Garden Spider, Araneus diadematus)
· Gemeine Streckerspinne (Longjawed Orbweaver, Tetragnatha extensa)
· Große Zitterspinne (Daddy-long-legs Spider, Pholcus phalangioides)
· Grüne Krabbenspinne (Crab Spider, Diaea dorsata)
· Kürbisspinne (Cucumber Green Spider, Araniella cucurbitina)
· Listspinne (Nursery Web Spider, Pisaura mirabilis)
· Schilfradspinne (Orb-weaver spider, Larinioides cornutus)
· Schwarze Springspinne (Jumping Spider, Evarcha arcuata)
· Speispinne (Spitting Spider, Scytodes thoracica)
· Springspinne (Jumping Spider, Heliophanus sp.)
· Springspinne (Jumping Spider, Salticus cingulatus)
· Vierfleckkreuzspinne (Four-spot Orb-weaver, Araneus quadratus)
· Wespenspinne (Wasp Spider, Argiope bruennichi)
· Wolfspinne (Wolf Spider, Pardosa lugubris)
· Xysticus bifasciatus
· Xysticus robustus
· Zebraspringspinne (Zebra Spider, Salticus scenicus)
Weberknechte
· Weberknecht (Harvestman, Dicranopalpus ramosus)
· Weberknecht (Harvestman, Leiobunum rotundum)
· Weberknecht (Harvestman, Phalangium opilio)
Andere Spinnentiere
· Gerandeter Saftkugler (Pill Millipede, Glomeris marginata)
· Großer Westlicher Bandfüßer (Flat-backed Millipede, Polydesmus angustus)
· Mauerassel (Common Woodlouse, Oniscus asellus)
· Rote Samtmilbe (Mite, Trombidium holosericeum)

Spinnen

Baldachinspinne (Money Spider, Linyphia triangularis)

Baldachinspinne (Money Spider, Linyphia triangularis)Weibliche Baldachinspinnen der Art Linyphia triangularis erreichen eine Körperlänge von fünf bis 6,6 Millimeter, Männchen werden 4,6 bis sechs Millimeter groß. Erwachsene Tiere kann man im Spätsommer und im Herbst in Gebüschen und an Zweigen beobachten, sie kommen häufig in Wäldern oder an Waldrändern sowie in Landschaften mit Buschwerk vor. Die Tiere sind an ihrer typischen Zeichnung zu erkennen: Auf dem vorderen Körperteil befindet sich auf dunklem Grund ein helles, stimmgabelförmiges Muster. Der Hinterleib ist bräunlich gefärbt und trägt ein weißes Muster. Foto: 09.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

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Busch-Krabbenspinne (Xysticus cristatus)

Busch-Krabbenspinne (Xysticus cristatus) mit BeuteIn offenen Landschaften mit hoher Vegetation sowie mitunter an Waldrändern lässt sich die Busch-Krabbenspinne beobachten. Diese Spezies gehört zur Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) und sie ist in weiten Teilen Europas heimisch. Weibchen erreichen eine Körperlänge von sechs bis acht Millimeter, Männchen sind mit drei bis fünf Millimeter Körperlänge etwas kleiner. Insgesamt ist die Färbung der Tiere bräunlich. Der vordere Körperbereich (Prosoma) ist an den Seiten dunkel und trägt ein dunkles Dreieck. Den Hinterleib ziert ein waagerecht verlaufendes Streifenmuster. Männliche Individuen sind etwas dunkler gefärbt als Weibchen. In der Zeit von April bis Juli sind Busch-Krabbenspinnen in der Natur zu finden. Die Tiere bewachen ihre Kokons und halten sich lange Zeit an diesen auf. Foto: 12.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

Flachstrecker (Crab Spider, Philodromus sp.)

Flachstrecker (Crab Spider, Philodromus sp.)In Deutschland sind mehrere Arten aus der Gattung Philodromus heimisch vor, sie sehen sich teilweise recht ähnlich. Diese Tiere gehören zu den Laufspinnen, ihre Körperlänge beträgt je nach Art etwa vier bis sieben Millimeter. Farblich variieren die Arten in verschiedenen Brauntönen, die jeweils charakteristische Muster aufweisen. Auffällig sind die beiden recht langen vorderen Beinpaare, die oft nach vorn gestreckt werden, während die Tiere zum Beispiel auf der Unterseite von Blättern oder Zweigen lauern. Anzutreffen sind Flachstrecker in der Natur an vielen Stellen, beispielsweise auf Feuchtwiesen in Hecken und Gebüschen sowie an Waldrändern. Foto: 15.06.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Gartenkreuzspinne (European Garden Spider, Araneus diadematus)

In vielen Teilen der Welt, darunter auch in Deutschland, ist die Gartenkreuzspinne heimisch. Diese Spinnenart ist überwiegend bräunlich gefärbt. Auf dem Rücken tragen die Tiere einen für sie typischen hellen, kreuzförmigen Bereich, der die Menschen einst bei der Namensgebung inspiriert hat. Weibchen können eine Rumpflänge (die Beine zählen dabei nicht mit) von bis zu 18 Millimeter erreichen, Männchen bringen es nur auf etwa zehn Millimeter Größe. Gartenkreuzspinnen sind nur wenig spezialisiert, deshalb trifft man sie an sehr vielen verschiedenen Orten an, also beispielsweise in menschlichen Siedlungen und Gärten. Auch in anderen Lebensräumen wie Wälder und Heckenlandschaften ist diese Spinnenart im Sommer zu finden. Jungtiere sammeln sich anfangs zu dichten Trauben, siehe Foto unten rechts. Die kleinen Spinnen sind auffällig gelb gefärbt und tragen eine schwarze Zeichnung auf dem Hinterleib.

  Weibliche Gartenkreuzspinne (European Garden Spider, Araneus diadematus)   Junge Gartenkreuzspinnen (European Garden Spider, Araneus diadematus)  
  Weibchen, Foto: 03.10.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Jungtiere, Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

  Männliche Gartenkreuzspinne (European Garden Spider, Araneus diadematus)   Männliche Gartenkreuzspinne (European Garden Spider, Araneus diadematus)  
  Männchen, Foto: 13.09.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Männchen, Foto: 13.09.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

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Gemeine Streckerspinne (Longjawed Orbweaver, Tetragnatha extensa)

Die Gemeine Streckerspinne ist in Europa weit verbreitet. Ihre bevorzugten Lebensräume sind Wiesen und Hochstaudenfluren, die meist in der Nähe von Gewässern liegen. In diesen Habitaten kommt die Spinnenart sehr häufig vor. Weibchen erreichen eine Körperlänge von zehn bis zwölf Millimeter, Männchen sind mit sechs bis neun Millimeter Länge etwas kleiner. Bei dieser Spezies ist der hintere Körperteil länglich und vergleichsweise schmal. Die Grundfärbung ist gelblich bis grünlich, viele Tiere tragen eine Strichzeichnung mit angedeuteter Mittellinie. Doch weil das Aussehen der Art sehr variabel ist, kann diese Strichzeichnung vereinzelt nur sehr schwach ausfallen und das Muster daher eher netzartig erscheinen. Der vordere Körperbereich und die Beine sind braun gefärbt, dies gilt zudem für die Unterseite des hinteren Körperteils. In Bodennähe baut die Gemeine Streckerspinne kleine Radnetze. Häufig kann man die Tiere dabei beobachten, wie sie in ihrer Ruhestellung an der Unterseite von Blättern, Stängeln oder Grashalmen sitzen. Dabei ist der Körper lang gestreckt, einige Beine weisen nach vorn. Von Mai bis September können erwachsene Individuen dieser Spinnenart in der Natur angetroffen werden.

  Gemeine Streckerspinne (Longjawed Orbweaver, Tetragnatha extensa)   Gemeine Streckerspinne (Longjawed Orbweaver, Tetragnatha extensa)  
  Foto: 15.05.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
   Foto: 15.05.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Große Zitterspinne (Daddy-long-legs Spider, Pholcus phalangioides)

Große Zitterspinne (Daddy-long-legs Spider, Pholcus phalangioides)Ihren Namen trägt die Große Zitterspinne aus gutem Grund: Sobald sie sich aufregt oder bedroht fühlt, beginnt sie in ihrem Netz stark zu zittern. Sitzt sie nicht im Netz, sondern auf einem anderen Untergrund, hält sie dies nicht vom Zittern ab. Sie wackelt dann auf ihren Beinen rasch hin und her. Durch dieses besondere Verhalten ist die Spinne für Fressfeinde nur schwer auszumachen. Der stabförmige Körper ist bei den Männchen sechs Millimeter lang, bei den Weibchen misst er bis zu zehn Millimeter. Die Färbung des Körpers ist grau bis graubraun. Die Beine der Großen Zitterspinne sind sehr lang. Kleine Insekten wie Mücken, Fliegen oder Kellerasseln stehen auf dem Speisezettel dieser Spinnenart. Die Große Zitterspinne ist die "Spinne des Jahres 2003" gewesen. Foto: 26.02.2009, Düsseldorf-Düsseltal

Grüne Krabbenspinne (Crab Spider, Diaea dorsata)

Weibliche Grüne Krabbenspinne (Crab Spider, Diaea dorsata)Wie bei zahlreichen anderen Spinnenarten ist auch bei der Grünen Krabbenspinne ein Unterschied in der Körpergröße der beiden Geschechter zu erkennen. Männchen werden drei bis vier Millimeter lang, Weibchen fünf bis sechs Millimeter. Dagegen ist die Färbung bei den Geschlechtern relativ ähnlich. Weibliche Tiere haben einen einfarbig grünen vorderen Körperbereich, die Beine sind ebenfalls grün. Der Hinterleib ist bei ihnen weißgelb und trägt auf der Oberseite eine braune, schildförmige Zeichnung. Männchen weisen auf dem Vorderkörper und auf den Vorderbeinen eine variable braune Fleckung auf. In Wäldern, die nicht zu nass sind, ist die Grüne Krabbenspinne auf der Vegetation zu finden. Gern hält sie sich in Gebüschen oder Baumkronen auf. Sie lauert Beutetieren auf, die sie blitzschnell packt. Foto: 23.05.2010, Erkrath-Millrath

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Kürbisspinne (Cucumber Green Spider, Araniella cucurbitina)

Im Frühling und Sommer kann man in der Natur die recht bunt wirkenden Kürbisspinnen beobachten. Sie haben einen auffällig grünlich-gelb gefärbten Hinterleib, der restliche Körper und die Beine sind grünlich-braun gefärbt. Erwachsene Tiere zeigen zudem einen roten Punkt im Bereich ihrer Spinndrüse am Hinterleib. Auf den Beinen tragen die Tiere lange Stacheln. Weibliche Kürbisspinnen sind etwa sechs Millimeter lang, Männchen bis zu vier Millimeter. Die Tiere sind in Deutschland weit verbreitet. Antreffen kann man sie an Waldrändern, in Nadelwäldern, in Gebüschen und Hecken sowie auf Wiesen, Brachland, in Sümpfen und Mooren. Im Grün der Pflanzen ist die zu den Radnetzspinnen gehörende Art aufgrund ihrer eigenen Färbung recht gut getarnt.

  Kürbisspinne (Cucumber Green Spider, Araniella cucurbitina)   Kürbisspinne (Cucumber Green Spider, Araniella cucurbitina)  
  Foto: 31.05.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl
   Foto: 14.05.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Listspinne (Nursery Web Spider, Pisaura mirabilis)

Listspinne (Nursery Web Spider, Pisaura mirabilis)Eine Vertreterin der Familie der Raubspinnen ist die Listspinne. Bei dieser Art sind die Hinterbeine relativ lang, der Hinterleib ist schmal. Wie bei den meisten Spinnenarten, sind die Männchen kleiner als weibliche Tiere. Sie erreichen eine Rumpflänge von zehn bis 13 Millimeter, Weibchen sind zwölf bis 15 Millimeter lang. Die Färbung des Körpers ist bei dieser Spinnenart recht variabel. Der vordere Bereich kann hellbraun bis rotbraun oder schwarz bis grau gefärbt sein. In der Mitte ist häufig ein deutlich abgesetzter, hellerer Längsstrich vorhanden. Auf dem Hinterkörper tragen die Tiere eine Zackenbinde, die einen dunklen Rand aufweist. Antreffen kann man die Tiere in Lebensräumen wie Feuchtwiesen, Mooren und Dünenbereichen. Im Frühling kann man die Listspinnen häufig beim Sonnenbad beobachten, siehe Foto in diesem Absatz. Manche Literaturquellen bezeichnen die Listspinne als Brautgeschenkspinne oder einfach als Raubspinne. Foto: 25.04.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Schilfradspinne (Orb-weaver spider, Larinioides cornutus)

Weibliche Schilfradspinne (Orb-weaver spider, Larinioides cornutus)Die Schilfradspinne gehört zu den Radnetzspinnen und ist in Deutschland weit verbreitet. Es gibt einige ähnliche Arten, die hierzulande entweder gar nicht vorkommen oder in anderen Lebensräumen, denn die Schilfradspinne ist in aller Regel in der Nähe von Gewässern zu finden. Weibchen werden bis zu 13 Millimeter groß, Männchen nur bis zu acht Millimeter. Die Körperfärbung und das Muster sind bei den Tieren variabel. Von schwarz-weiß bis gelblich-braun über grau-rosa reicht die mögliche Farbpalette. Auffällig ist ein dunkelbrauner Keilfleck auf dem vorderen Teil des Körpers, außerdem sind die Beine hell und dunkel gemustert und sie tragen borstige Haare. In manchen Literaturquellen wird diese Spinnenart auch als Schilf-Radnetzspinne bezeichnet. Foto: 24.04.2010, Düsseldorf Hafen

  Weibliche Schilfradspinne (Orb-weaver spider, Larinioides cornutus)   Männliche Schilfradspinne (Orb-weaver spider, Larinioides cornutus)  
  Weibchen, Foto: 26.09.2008,
Düsseldorf-Urdenbach
   Männchen, Foto: 22.04.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

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Schwarze Springspinne (Jumping Spider, Evarcha arcuata)

Männliche Schwarze Springspinne (Jumping Spider, Evarcha arcuata)In feuchten Wiesen und in der Krautschicht nicht zu trockener Lebensräume ist die Schwarze Springspinne beheimatet. Die Männchen dieser Tierart werden fünf bis sechs Millimeter lang, Weibchen sind mit einer Körperlänge von sechs bis acht Millimeter etwas größer. Auch in der Färbung unterscheiden sich die beiden Geschlechter. Weitestgehend schwarz bis bräunlich gefärbt sind die Männchen, siehe Foto rechts. Die Augenumgebung ist bei ihnen weiß behaart; die Unterschenkel des ersten Beinpaares sind vorn ebenfalls weiß gefärbt. Bei den Weibchen ist der vordere Körperbereich oben bräunlich gefärbt und an den Seiten weiß behaart. Auf dem Hinterkörper tragen die Weibchen eine bräunlich-weiße Sprenkelung. Außerdem tragen sie paarige, häufig hell umrandete schwarze Schrägflecken. In der Zeit von Juni bis Oktober kann man diese kleinen geschickten Jäger in freier Natur beobachten. Foto: 22.08.2009, Düsseldorf-Hubbelrath

Speispinne (Spitting Spider, Scytodes thoracica)

Speispinne (Spitting Spider, Scytodes thoracica)Zwischen vier und sechs Millimeter beträgt die Körperlänge der Speispinne. Ihre Grundfärbung ist hellbraun bis sandfarben und leicht durchscheinend. Auf weiten Teilen des Körpers trägt diese Spinnenart ein dunkelbraunes Fleckenmuster. Auch die Beine weisen ein Muster auf, sie sind hell und dunkel "geringelt". Besonders auffällig ist bei dieser Spinnenart der hoch aufgewölbte Vorderleib, er ist in etwa so groß wie der Hinterleib. Ihr Name weist auf ihre Art zu jagen hin: Aus umgewandelten Giftdrüsen spucken Speispinnen einen klebrigen Leim und überwältigen damit ihre Beute aus einer Distanz von bis zu 20 Millimeter. Foto: 09.05.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Springspinne (Jumping Spider, Heliophanus sp.)

Springspinne (Jumping Spider, Heliophanus sp.)In Mitteleuropa kommen viele verschiedene Springspinnenarten vor, darunter auch einige aus der Gattung Heliophanus. Dieser Gattung gehört das rechts gezeigte Tier an, eine genaue Artbestimmung kann ich leider nicht durchführen. Springspinnen dieser Gattung werden nur wenige Millimeter lang, das hier gezeigte Tier maß etwa fünf bis sechs Millimeter. Auffällig sind die hellen Beine und die dunkle Körperfärbung, zu der die hellen Flecken auf dem Hinterleib in Kontrast stehen. Auch die helle Umrandung des Hinterleibs ist ein hervorstechendes Merkmal dieser Art. Foto: 01.05.2009, Düsseldorf-Himmelgeist

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Springspinne (Jumping Spider, Salticus cingulatus)

Weibliche Springspinne (Jumping Spider, Salticus cingulatus)In der Zeit von Mai bis August lässt sich in der deutschen Natur die Springspinnenart Salticus cingulatus beobachten. Anders als ihre nahe Verwandte, die Zebraspringspinne, hat sie keinen deutschen Namen. Männliche Exemplare von Salticus cingulatus erreichen eine Körperlänge von vier bis fünf Millimeter, Weibchen sind zwischen fünf und sechs Millimeter groß (siehe Foto rechts). Die Färbung der weiblichen Individuen und der Jungtiere ist relativ hell. Vor allem auf dem Hinterkörper dominiert die weiße Behaarung die an sich dunkle Grundfärbung. Auf dem Hinterleib verlaufen bei dieser Spezies weiße Querbinden, die schäg gestellt sind und in der Mitte verbunden sind. Männchen dieser Art können leicht mit denen der Zebraspringspinne verwechselt werden, sie sind allerdings etwas weniger kontrastreich gefärbt als diese Art. Besonders gern hält sich Salticus cingulatus an Baumstämmen und hölzernen Zaunpfählen auf, wodurch sich die Art ebenfalls von der nahen Verwandten unterscheiden lässt, die häufig an Häusern zu finden ist. Foto: 30.06.2010, Düsseldorf-Flingern

Vierfleckkreuzspinne (Four-spot Orb-weaver, Araneus quadratus)

Vierfleckkreuzspinne (Four-spot Orb-weaver, Araneus quadratus)Faszinierend schöne Tiere sind die Vierfleckkreuzspinnen. Sie gehören zu den Echten Radnetzspinnen und sind recht variabel gefärbt. Sie sind etwas größer und kräftiger gebaut als Gartenkreuzspinnen und halten sich anders als diese selten in der Mitte ihrer Netze auf. Männchen erreichen eine Körperlänge von sieben bis zehn Millimeter, Weibchen können bis zu 18 Millimeter groß werden. Der vordere Teil des Körpers ist meist hell beigebraun gefärbt und auf dem Rücken verläuft dort ein dunkel gefärbtes Band. Außerdem tragen die Spinnen auf diesem Teil ihres Körpers lange, weißgraue Haare. Der hintere Körperteil ist groß und wirkt rundlich, häufig ist er hell gefärbt. Dabei kann er gelbliche bis grünliche, aber auch bräunliche oder cremefarbene Schattierungen aufweisen. Tiere mit dunklem Hinterleib kommen ebenfalls vor. Typisch für die Art ist ein durch weiße Flecken angedeutetes Mittelband, außerdem tragen die Tiere dort einige kleine weiße Flecken sowie vier große. Ihre Beine sind meist kräftig hell-dunkel gefärbt. Feuchte Hochstaudenfluren, Waldränder, Trockenrasen und Lichtungen sind typische Orte, an denen man diese Spinnen beobachten kann. Erwachsene Tiere sind in der Natur zwischen Juli und Oktober zu finden. Foto: 18.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl

Wespenspinne (Wasp Spider, Argiope bruennichi)

Wespenspinne (Wasp Spider, Argiope bruennichi)Die Wespenspinne ist ein Mitglied der Familie der Radnetzspinnen, die nach der Form ihrer Netze benannt wurde. Männliche Tiere werden nur sechs Millimeter lang, die Weibchen hingegen bringen es auf eine stattliche Körpergröße von 25 Millimeter und mehr. Weithin sichtbar ist ihr gelb-weiß und schwarz gestreifter, dicker Hinterleib. Diese Warnfärbung signalisiert, dass die Spinnenart giftig ist. Dem Menschen kann sie jedoch kaum gefährlich werden: Ihre Giftklauen sind zu kurz, um die menschliche Haut zu durchstoßen. Lediglich bei kleinen Kindern und an Körperpartien mit sehr dünner Haut könnte eine Wespenspinne ihr Gift injizieren. Weil sich diese auffälligen Spinnen vornehmlich von Grashüfpern und Heuschrecken ernähren, findet man sie auf Wiesen mit halbhoher bis hoher Vegetation, die auch offene Bereiche aufweisen und viele Beutetiere der Wespenspinne beherbergen. Junge Spinnen sind ab Mai zu beobachten, von Juli bis August erwachsene Tiere; Weibchen kann man sogar bis in den Oktober hinein in der Natur finden. Foto: 18.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl

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Wolfspinne (Wolf Spider, Pardosa lugubris)

In etwa zwischen fünf und sieben Millimeter groß werden Wolfsspinnen der Art Pardosa lugubris. Bei den Weibchen, siehe Foto unten links, ist der Körper dunkel gefärbt und der vordere Körperteil weist in der Mitte einen breiten, hellbraunen Streifen auf. Auf dem hinteren Körper tragen die Tiere ein hellbraunes Muster, das jedoch nur schwach ausgeprägt ist. Männchen sind ähnlich gefärbt, aber ihr Vorderkörper ist insgesamt etwas dunkler. Bei ihnen ist der Mittelstreifen grau bis weiß gefärbt. Mittelfeuchte bis trockene Lebensräume in offenen Landschaften, aber auch in Laubwäldern sind typische Habitate, in denen man Wolfspinnen antrifft. Weibchen kann man mitunter dabei beobachten, wie sie einen Eikokon tragen, was auch das Foto unten links zeigt.

  Wolfspinne (Wolf Spider, Pardosa lugubris), Weibchen mit Eikokon   Wolfspinne (Wolf Spider, Pardosa lugubris)  
  Weibchen mit Eikokon, Foto: 09.08.2008,
 Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 25.04.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Xysticus bifasciatus

Xysticus bifasciatusDie Spinnenart Xysticus bifasciatus kommt in Deutschland vergleichsweise häufig vor, hat aber keinen deutschen Namen. Weibliche Tiere erreichen eine Körperlänge von sieben bis zehn Millimeter, Männchen sind sechs bis sieben Millimeter groß. Hell bräunlich bis beige ist die Körperfärbung dieser Art, die nur eine äußerst schwache Zeichnung aufweist. Trockene, warme Lebensräume werden von der Art bevorzugt. Die Tiere halten sich meist in Bodennähe an Stellen auf, an denen es Bäume gibt, also etwa an lockeren Baumbeständen, Waldrändern und -lichtungen. Weibchen halten sich nach der Eiablage ständig bei ihrem Eikokon auf und schützen so den Nachwuchs, siehe Foto in diesem Absatz. Foto: 24.06.2010, Düsseldorf-Düsseltal

Xysticus robustus

Xysticus robustusIn der Zeit von Mai bis Oktober kann in Deutschland und in anderen Ländern Mitteleuropas die Spinnenart Xysticus robustus angetroffen werden. Die Tiere gehören der Familie der Krabbenspinnen (Thomisidae) an. Wie für diese Familie typisch, sind diese Spinnen Lauerjäger, ihre Beute bilden Käfer. Indem sie an einer Stelle verharren und dann blitzschnell mit den vorderen Beinen zupacken, fangen die Spinnen ihre Opfer. Weibchen sind zwischen sieben und zehn Millimeter lang, Männchen erreichen lediglich eine Körpergröße von fünf bis sechs Millimeter. In ihrer Färbung unterscheiden sich die beiden Geschlechter. Männliche Individuen sind schwarzbraun gefärbt und weisen für gewöhnlich keine deutlichen Muster auf. Weibchen sind graubraun bis schwarzgrau gefärbt und zeigen ein Dreieck im vorderen Körperbereich. Die Grundfärbung der Beine ist hell, allerdings ist diese Färbung nur an wenigen Stellen zu sehen, wo keine dunkelbraunen Flecken vorhanden sind. Trockene und warme Lebensräume wie Trockenrasen oder Flächen mit Geröll sind typische Orte, an denen man Xysticus robustus beobachten kann. Foto: 12.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

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Zebraspringspinne (Zebra Spider, Salticus scenicus)

Männliche Zebraspringspinne (Zebra Spider, Salticus scenicus)Obwohl sie sehr klein sind, sollten andere Insekten auf der Hut sein vor den Zebraspringspinnen, denn diese Tiere sind geschickte Jäger. Anstatt wie die meisten Spinnen ein Netz aus feinen Seidenfäden zu bauen, setzen diese kleinen Achtbeiner auf Muskelkraft. Sie pirschen sich geschickt wie Katzen an ihre Beute an und springen sie dann aus einer Entfernung von ein bis zu fünf Zentimeter an. Unmittelbar nachdem sie die Beute gepackt haben, beißen sie zu und injizieren ihr Gift. Bis das Opfer tot ist, halten sie es fest umklammert, damit es nicht entkommen kann. Weibliche Zebraspringspinnen sind fünf bis sieben Millimeter lang, die Männchen bringen es auf eine Körpergröße von fünf bis sechs Millimeter. Der Körper ist bräunlich-weiß oder schwarz-weiß gemustert, was an die Fellzeichnung der Zebras erinnert. Am Kopf tragen die Spinnen zwei große Frontaugen, vier weitere Augen befinden sich seitlich am vorderen Leib. Zebraspringspinnen halten sich gern auf Mauern oder Zäunen auf, aber auch auf Pflanzen sind sie zu finden. Für ihre Beutetiere ist ihr Gift tödlich, dem Menschen kann es jedoch nichts anhaben. Die Zebraspringspinne ist die "Spinne des Jahres 2005" gewesen. Foto: 08.05.2011, Düsseldorf-Grafenberg

Bisher nicht bestimmte Spinnenarten

Die folgenden Spinnenarten konnte ich bisher nicht bestimmen. Sollten Sie die Tiere erkennen und mir sagen können, um welche Spezies es sich handelt, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen.

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 1   Unbestimmte Spinnenart Nr. 2  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 1,
Foto: 02.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 2,
Foto: 06.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 3   Unbestimmte Spinnenart Nr. 4  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 3,
Foto: 26.09.2008, Düsseldorf-Urdenbach
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 4,
Foto: 08.02.2009, Düsseldorf-Grafenberg
 

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  Unbestimmte Spinnenart Nr. 5   Unbestimmte Spinnenart Nr. 6  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 5,
Foto: 15.06.2008, Düsseldorf-Grafenberg
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 6,
Foto: 15.06.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 7   Unbestimmte Spinnenart Nr. 8  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 7, Foto: 07.10.2008, Morper Bachtal, Erkrath-Reutersberg   Unbestimmte Spinnenart Nr. 8,
Foto: 06.03.2010, Düsseldorf-Grafenberg
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 7   Unbestimmte Spinnenart Nr. 8  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 7,
Foto: 20.09.2010, Düsseldorf-Grafenberg
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 8,
Foto: 21.09.2010, Düsseldorf-Kaiserswerth
 

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  Unbestimmte Spinnenart Nr. 9   Unbestimmte Spinnenart Nr. 10  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 9,
Foto: 01.08.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 10,
Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 11   Unbestimmte Spinnenart Nr. 12  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 11,
Foto: 11.09.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 12,
Foto: 11.09.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 13   Unbestimmte Spinnenart Nr. 14  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 13,
Foto: 18.04.2009, Düsseldorf-Gerresheim
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 14,
Foto: 10.04.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
 

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Weberknechte

Weberknecht (Harvestman, Dicranopalpus ramosus)

Weberknecht (Harvestman, Dicranopalpus ramosus)In Deutschland ist die Weberknecht-Art Dicranopalpus ramosus vergleichsweise häufig anzutreffen. Während des Spätsommers und Herbstes kann man die Tiere oft an Hauswänden sitzen sehen; sie kommen aber auch in Gebüschen und Gärten vor. Typisch für sie sind ihre sehr langen, meist eng nebeneinander leigenden Beine. Außerdem weisen die Tiere zwei lange sogenannte Pedipalpi auf. Es sind zwei Extremitäten im Kopfbereich, die bei Dicranopalpus ramosus nach vorn weisen und ein sicheres Erkennungsmerkmal der Art sind. Weibchen sind etwas kontrastreicher gefärbt als die Männchen, auf dem Körper tragen weibliche Tiere eine graue Zeichnung. Zudem haben sie am Rumpf im hinteren Bereich einen Höcker, der den Männchen fehlt. Der Rumpf ist bei den Weibchen etwa vier bis sechs Millimeter lang, bei den Männchen drei bis vier Millimeter. Die Beine messen mehrere Zentimeter. Foto: 08.08.2008, Düsseldorf-Düsseltal

Weberknecht (Harvestman, Leiobunum rotundum)

Leiobunum rotundum, WeibchenWeltweit leben rund 4.000 verschiedene Weberknechtarten, von denen einige in Deutschland vorkommen. Zu den hier beheimateten Arten gehört auch Leiobunum rotundum, einen volkstümlichen Namen hat diese Art meines Wissens nicht. Bei dieser Spezies sind die beiden Geschlechter unterschiedlich gefärbt. Männchen sind drei bis vier Millimeter lang und am Körper einfarbig rötlich bis gelblich gefärbt. Weibchen sind etwas größer, sie können eine Körperlänge von fünf bis sechs Millimeter erreichen. Am Körper sind sie ebenfalls gelblichrot gefärbt und tragen einen Sattelfleck, siehe Foto in diesem Absatz. Außerdem ist die Art an einem vor den Augen liegenden, trapezförmigen Fleck zu erkennen. Die langen Beine der Männchen sind schwarz, bei den Weibchen sind sie entweder schwarz oder dunkelbraun. Typische Lebensräume, in denen Leiobunum rotundum anzutreffen ist, sind Wiesen, Weiden, Parks, Gärten, lichte Wälder, Lichtungen und Waldränder. Am Tage ruhen die Tiere meist in einem Versteck, oft zu mehreren. Nachts gehen sie auf die Jagd nach ihrer Nahrung, die aus kleinen Tieren (Gliederfüßern bzw. Arthropoden) besteht. Foto: 08.09.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Weberknecht (Harvestman, Phalangium opilio)

Wie bei vielen Weberknechtarten unterscheiden sich auch bei Phalangium opilio die beiden Geschlechter deutlich von einander. Die Männchen sind kleiner, ihr Körper ist nur etwa vier bis sechs Millimeter lang. Dagegen sind die Körper der Weibchen fünf bis sieben Millimeter lang. Graubraun ist die Grundfärbung bei diesen Tieren, die Färbung fällt bei den Männchen ein wenig heller aus und sie kann bei weiblichen Weberknechten einen rötlichbraunen Ton aufweisen. Außerdem ist auf dem Rücken ein Sattelfleck zu sehen, der bei den Männchen nur schwach ausgeprägt ist, bei den Weibchen ist er deutlich zu sehen. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal der Geschlechter sind die Kieferklauen, von Experten als Cheliceren bezeichnet. Männliche Tiere haben sehr stark ausgeprägte Kieferklauen, sie tragen am zweiten Segment ein nach vorn weisendes Horn. Zu finden sind die Tiere in vielen Lebensräumen, darunter Felder, Parks, Gärten, an Waldrändern sowie auf Wiesen und auf Trockenrasen. Diese Weberknechte ernähren sich von kleinen Insekten (Gliederfüßern bzw. Arthropoden). In der Natur beobachten kann man erwachsene Exemplare von Phalangium opilio in der Zeit von Juni bis November.

  Phalangium opilio, Männchen   Phalangium opilio, Weibchen  
  Männchen, Foto: 26.09.2008,
Düsseldorf-Urdenbach
  Weibchen, Foto: 19.06.2010,
Düsseldorf-Gerresheim
 

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Bisher nicht bestimmte Weberknechtart

Die folgende Weberknechtart konnte ich bisher nicht bestimmen. Sollten Sie das Tier erkennen und mir sagen können, um welche Spezies es sich handelt, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen.

  Unbestimmte Weberknechtart Nr. 1   Unbestimmte Weberknechtart Nr. 2  
  Unbestimmte Weberknechtart Nr. 1, Foto: 31.08.2008, Düsseldorf-Volmerswerth   Unbestimmte Weberknechtart Nr. 2, Foto: 16.05.2010, Düsseldorf-Unterbach  

Andere Spinnentiere

Gerandeter Saftkugler (Pill Millipede, Glomeris marginata)

Der Gerandete Saftkugler ist ein in Deutschland sehr häufig vorkommender Vertreter der Saftkugler, die eine Ordnung innerhalb der Gruppe der Tausendfüßer bilden. Die Körperlänge dieser schwarz gefärbten Art kann zwischen sieben und 20 Millimeter betragen. Der Körper ist glatt und hoch gewölbt, es gibt zwölf Rückenplatten und 17 Beinpaare. Rollen sich die Tiere zusammen, bilden sie perfekte Kugeln, die nach allen Seiten abschließen. Laubwälder, darunter vor allem Buchenwälder sind die Heimat des Gerandeten Saftkuglers, der nur selten in offenen Gebieten vorkommt. Pflanzenreste und Falllaub bilden die Nahrung dieser Tiere. Dass man sie nur selten zu Gesicht bekommt, liegt an ihrer heimlichen Lebensweise: Sie halten sich gern unter Totholz auf. Der Gerandete Saftkugler ist ist "Wirbelloses Tier des Jahres 2006" gewesen.

  Gerandeter Saftkugler (Pill Millipede, Glomeris marginata)   Gerandeter Saftkugler (Pill Millipede, Glomeris marginata)  
  Foto: 09.04.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Foto: 22.05.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
 

Großer Westlicher Bandfüßer (Flat-backed Millipede, Polydesmus angustus)

Großer Westlicher Bandfüßer (Flat-backed Millipede, Polydesmus angustus)Auf den feuchten Böden von Wäldern ist der Große Westliche Bandfüßer heimisch. Auch in Gebüschen, Parks und Gärten kommt diese Tierart vor. Tagsüber halten sich die Tiere in altem Holz versteckt. Im Schutz der Dunkelheit kommen die 18 bis 23 Millimeter langen Tiere hervor. Ihr Rumpf setzt sich aus 20 hellbraunen bis rötlichbraunen Segmenten zusammen, der Körper ist zudem glänzend. Herabgefallenes Laub sowie Holz und Moos bilden die Nahrung dieser Tiere. In manchen Literaturquellen wird diese Art auch als Rotbrauner Bandfüßer bezeichnet. Foto: 04.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg

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Mauerassel (Common Woodlouse, Oniscus asellus)

Mauerassel (Common Woodlouse, Oniscus asellus)Viele Menschen halten Mauerasseln für Insekten. Dies stimmt nicht, als Landasseln gehören sie zu den Krebstieren. Schwarz-braun bis grau ist ihr Körper gefärbt, die Tiere erreichen eine Länge von bis zu 16 Millimeter und eine Breite von bis zu sechs Millimeter. Ihr Panzer ist im Vergleich zu dem anderer Landasselarten wie der Kellerassel deutlich glänzender. Heimisch sind die Mauerasseln praktisch überall dort, wo sie verrottendes Holz finden. Doch in Häusern kann man sie zuweilen ebenfalls finden, wenn sie vom Garten aus hinein gelangen und feuchte Ecken vorfinden. Totes Pflanzenmaterial sowie andere vegetarische Kost steht auf dem Speiseplan der Mauerassel, aber auch Aas und verrottendes Holz bilden die Nahrung dieser Tiere. Natürliche Feinde der Mauerassel sind beispielsweise Igel, Spitzmäuse oder Kröten. Vor ihren Feinden verstecken sie sich, indem sie sich beispielsweise unter die Rinde umgestürzter Bäume oder herabgefallener Äste verkriechen. Foto: 10.07.2008, Düsseldorf-Gerresheim

Rote Samtmilbe (Mite, Trombidium holosericeum)

Rote Samtmilbe (Mite, Trombidium holosericeum)Bis zu vier Millimeter lang können erwachsene Rote Samtmilben werden. Die Tiere haben eine weiche Haut und tragen darauf eine sehr dichte, scharlachrot gefärbte Behaarung. Weil die Härchen so dicht sind, wirkt der Körper der kleinen Milben wie mit Samt überzogen. Bei genauem Betrachten der Insekten kann man erkennen, dass die Augen klein und gestielt sind. Ein weiteres typisches Merkmal der Tiere sind die scherenförmig ausgebildeten Kieferklauen, wissenschaftlich als Cheliceren bezeichnet. Zudem befinden sich im Kopfbereich zwei sogenannte Pedipalpen, die die Roten Samtmilben zum Tasten verwenden. Heimisch ist die Milbenart an vielen Stellen, sie ist beispielsweise an Waldrändern oder auf Trockenrasen anzutreffen. Im Sonnenschein laufen die Tiere oft über die Vegetation, über Baumstämme oder Mauern. Auf dem Boden suchen erwachsene Milben nach ihrer Nahrung, sie saugen unter anderem Insekteneier oder andere kleine Insekten aus. Die Larven der Roten Samtmilbe leben als Parasiten auf anderen Insekten und saugen deren Blut. Sie befallen unter anderem Weberknechte, Schnaken oder Schmetterlinge, sie hängen wie kleine rote Kugeln meist in der Nähe der Flügel am Körper. In der Natur beobachten kann man die Larven und erwachsene Milben im Sommerhalbjahr. Foto: 24.04.2011, Düsseldorf-Himmelgeist

  Rote Samtmilbe (Mite, Trombidium holosericeum)   Larven der Roten Samtmilbe (Mite, Trombidium holosericeum)  
  Foto: 05.09.2010,
Erkrath-Reutersberg
  Larven auf Schnake, Foto: 06.06.2010,
Düsseldorf-Gerresheim
 

 

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Interessante Internetseiten:

Naturgucker.de