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Wanzen und
Zikaden aus Düsseldorf und Umgebung
Wanzen und Zikaden gibt es in der Natur in und rund um
Düsseldorf vor allem im Sommerhalbjahr an vielen Stellen. Häufig werden
diese Tiere für ekelig gehalten oder schlichtweg übersehen. Dabei sind
sie teilweise sehr hübsch anzusehen. In diesem Kapitel stelle ich sowohl
an Land lebende als auch wasserbewohnende Wanzen vor. Die hier gezeigten Tierarten sind nach
bestem Wissen und Gewissen bestimmt worden. Sollte mir dabei ein Fehler
unterlaufen sein, bitte ich Sie um Mitteilung per
E-Mail. Dasselbe
gilt, falls Sie eine der in diesem Kapitel gezeigten, bisher nicht
bestimmten Tierarten identifizieren können.
Hier können Sie direkt zu den einzelnen Tiergruppen
und -arten
springen:
Wanzen (Heteroptera)
· Beerenwanze (Hairy Shield Bug,
Dolycoris baccarum)
· Birkenwanze (Birch Catkin Bug, Kleidocerys resedae resedae)
· Buntrock (Juniper Shield Bug, Cyphostethus tristriatus)
· Capsus ater
· Dryophilocoris flavoquadrimaculatus
· Feuerwanze (Fire Bug,
Pyrrhocoris apterus)
· Fleckige Brutwanze (Parent Bug, Elasmucha grisea)
· Gefleckte Schwarznesselwanze (Burrower Bug, Tritomegas sexmaculatus)
· Gemeine Bodenwanze (Dirt-Colored Seed Bug, Rhyparochromus vulgaris)
· Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis)
· Gemeiner
Rückenschwimmer (Common Backswimmer, Notonecta glauca)
· Gemeiner Teichläufer
(Water Measurer, Hydrometra stagnorum)
· Gemeiner
Wasserläufer (Common Pond Skater, Gerris lacustris)
· Graue Gartenwanze
(Stink Bug, Rhaphigaster nebulosa)
· Grüne Distelwanze (Grass Bug, Calocoris affinis)
· Grüne Futterwanze
(Common Green Capsid, Lygocoris pabulinus)
· Grüne Stinkwanze
(Green Shield Bug, Palomena prasina)
· Hexenkraut-Wanze
(Stilt Bug, Metatropis rufescens)
· Langhaarige Dolchwanze (Meadow Plant Bug, Leptopterna dolabrata)
· Lederwanze (Dock Leaf Bug,
Coreus marginatus)
· Nördliche Fruchtwanze (engl. Name?, Carpocoris fuscispinus)
· Platanenwanze (engl.
Name?, Arocatus longiceps)
· Prachtwanze (Capsid Bug, Miris striatus)
· Rotbeinige
Baumwanze (Red-legged Shieldbug, Pentatoma rufipes)
· Rote Weichwanze (Red-spotted Plant Bug, Deraeocoris ruber)
· Spitzling (Bishop's Mitre Bug, Aelia acuminata)
· Streifenwanze (Striped
Shield Bug, Graphosoma lineatum)
· Vierpunktige Zierwanze (Plant Bug, Adelphocoris quadripunctatus)
· Wipfel-Stachelwanze (Hawthorn Shieldbug, Acanthosoma haemorrhoidale)
· Zimtwanze (Bug, Corizus
hyoscyami)
· Zweipunktige Wiesenwanze (Potato Mirid, Calocoris norvegicus)
Zikaden (Auchenorrhyncha)
· Binsenschmuckzikade (Green Leafhopper, Cicadella viridis)
· Büffelzikade (Buffalo Treehopper, Stictocephala bisonia)
· Erlenschaumzikade
(Alder Spittlebug, Aphrophora alni)
· Eupteryx sp.
· Gemeine Blutzikade
(Froghopper, Cercopis vulnerata)
· Echte Käferzikade
(Hopper, Issus coleoptratus)
· Rhododendronzikade (Rhododendron Hopper, Graphocephala fennahi)
· Wiesenschaumzikade (Common Froghopper, Philaenus spumarius)
Wanzen (Heteroptera)
Beerenwanze (Hairy Shield Bug, Dolycoris baccarum)
Im
Frühling und Sommer lässt sich an vielen Stellen in der Natur die
Beerenwanze beobachten. Diese Insektenart erreicht eine Körperlänge von
ein bis 1,2 Zentimeter. Der Körper ist graubraun bis schwarz gefärbt.
Auffällig rötlich bis violettrot sind die Deckflügel gefärbt, die
eigentlichen Flügel sind durchscheinend und in der Ruhestellung am
hinteren Körperende sichtbar. Der helle hintere Bereich des leicht nach
oben gebogenen Schildchens kontrastiert zu den rötlichen Flügeln. Die
Ränder des Hinterleibs sind abwechselnd schwarz und weiß gefleckt, die
dunklen Fühler sind weiß geringelt. Außerdem sind die Beerenwanzen fein
behaart, was man jedoch nur aus nächster Nähe sehen kann. Typische Orte,
an denen man diese Insekten antreffen kann, sind Lichtungen, Waldränder,
Wiesen, Laubmischwälder und Gärten. Ihren Namen tragen die Beerenwanzen,
weil sie Beeren anstechen und ihren Saft saugen. Weil dadurch der
Speichel der Wanzen in die Beeren gerät, werden die Früchte für den
Menschen ungenießbar. Aus dem Grund sehen viele Gärtner Beerenwanzen
nicht gern in der Nähe ihrer Früchte. Foto: 23.05.2010, Elmpt,
Niederkrüchten
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Birkenwanze (Birch Catkin Bug, Kleidocerys resedae resedae)
In
der deutschen Natur kommen Birkenwanzen sehr häufig vor, doch aufgrund
ihrer geringen Körpergröße werden die Tiere von den meisten Menschen
nicht wahrgenommen. Die zu den Bodenwanzen (Lygaeidae) gehörenden Tiere
sind zwischen 4,5 und sechs Millimeter lang. Wie es ihr Name bereits
vermuten lässt, leben sie auf Birken (Betula), meist kommen sie in
großen Massen vor. Mitunter sind sie sogar zu riechen, weil sie einen
charakteristischen Geruch verströmen, den die meisten Menschen als ein
wenig unangenehm empfinden. Mitunter sind die Tiere auch auf Ebereschen
(Sorbus) oder Erlen (Alnus) anzutreffen. Innerhalb des großen
Verbreitungsgebiets kommt in Nord- und Mitteleuropa die Unterart
Kleidocerys resedae resedae. Der Körper der Tiere ist breitoval und
rötlich braun. Die Flügel sind durchscheinend. Recht kurz sind die
rötlich gefärbten Beine, die Fühler bestehen aus vier einzelnen
Gliedern. Während der Paarung geben die Wanzen Zirpgeräusche von sich.
Diese erzeugen sie auch, wenn sie gestört werden und dadurch verängstigt
sind. Foto: 21.05.2011, Düsseldorf-Hubbelrath
Buntrock (Juniper Shield Bug, Cyphostethus tristriatus)
Der
Buntrock gehört zur Familie der Stachel- oder Bauchkielwanzen. Weltweit
ist die Familie mit circa 180 Arten vertreten, von denen acht in Europa
heimisch sind. Zwischen acht und elf Millimeter kann der Buntrock lang
werden. Die Grundfärbung ist grün, die hinteren Enden des Halsschildes
und die Flügeldecken tragen eine rotbraune Zeichnung. An den Ecken ist
das Schildchen hell- bis gelbgrün gezeichnet. Auf dem häutigen
Flügelteil tragen die Tiere ein dunkles Muster. Erwachsene Tiere sind
genau wie die Larven vor allem auf Wacholder, Lebensbäumen und
Scheinzypressen anzutreffen, aber auch in Feuchtgebieten und auf
Trockenrasen stehen die Chancen gut, den Tieren zu begegnen. Von August
bis in den Juni des Folgejahres kann man erwachsene Buntröcke
beobachten. Foto: 10.04.2009, Düsseldorf-Grafenberg
Capsus ater
Ab
Anfang Juni bis Ende Juli oder Anfang August findet die Flugzeit von
Capsus ater statt. Diese Wanzenart gehört zur Familie der
Weichwanzen (Miridae). Männchen erreichen eine Körperlänge von circa 5,4
bis 6,2 Millimeter, Weibchen sind 5,1 bis 6,1 Millimeter groß. Anhand
der Färbung lassen sich die beiden Geschlechter voneinander
unterscheiden. Männliche Individuen sind immer vollständig schwarz
gefärbt, Webichen haben einen rötlichen Kopf und ebenso gefärbten
Halsschild. Bei dieser Wanzenspezies sind die Fühler fast so lang wie
der Körper. Der Pflanzensaft von Blättern und Früchten verschiedener
Grasarten bildet die Nahrung von Capsus ater. Anzutreffen sind
die Tiere in vielen verschiedenen Lebensräumen, die sowohl trocken als
auch ein wenig feucht sein können. Foto: 26.06.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
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Dryophilocoris flavoquadrimaculatus
Etwa
sechs bis sieben Millimeter Körperlänge erreicht die Wanzenart Dryophilocoris flavoquadrimaculatus,
für die es keinen deutschen Namen gibt. Die Tiere sind schmal gebaut,
sie gehören zur Familie der Blind- und Weichwanzen. Schild und
Halsschild sowie die Flügel sind schwarz gefärbt. Einziger Schmuck sind die
vier gelben Flecken auf den Flügeln. Darüber hinaus gibt es zwei weitere
helle Bereiche an den Flügeln, die jedoch nicht so leuchtend gelb
gefärbt sind wie die vier Flecken. Das erste Fühlerglied ist hellbraun
gefärbt, die restlichen Teile der Fühler sind schwarz. Hell bräunlich sind die Beine dieser
Wanzenart gefärbt, die vor allem in der Nähe von Eichen anzutreffen ist.
Der Pflanzensaft der Eichenblätter sowie die Körperflüssigkeiten anderer
Insekten dienen Dryophilocoris flavoquadrimaculatus als Nahrung. Foto:
09.05.2010, Düsseldorf-Düsseltal
Feuerwanze (Fire Bug, Pyrrhocoris apterus)
Die
Körperlänge der Feuerwanze kann bis zu einem Zentimeter betragen. Ihre
rot-schwarze Färbung ist sehr auffällig, weshalb sie im Grün der
Pflanzen, aber auch an anderen Orten leicht auszumachen ist. Feuerwanzen
sind gesellige Tiere, die sich meist in größeren Gruppen in ihren
bevorzugten Lebensräumen aufhalten. Diese sind Kastanien, Linden und
Robinien, aber auch mitunter Gebüsche. In Parkanlagen, großen Gärten
sowie entlang von Alleen sind Feuerwanzen in Mitteleuropa anzutreffen.
Nachdem die Tiere im Frühling ihr Winterquartier verlassen haben,
beginnen sie sofort mit der Balz und der Eiablage. Dadurch sind im
August eines Jahres bereits wieder junge, geschlechtsreife Feuerwanzen
vorhanden. Lindensamen werden von den Wanzen besonders gern angebohrt,
um den Saft zu saugen. Aber auch andere Pflanzensäfte bereichern ihren
Speiseplan. Foto: 01.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg
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Foto: 18.03.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Foto: 19.06.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Fleckige Brutwanze (Parent Bug, Elasmucha grisea)
Die
Fleckige Brutwanze ist sechs bis acht Millimeter lang und gehört zur
Familie der Stachelwanzen. Diese Wanzenart ist grünlich, graugelb und
rotbraun gefärbt und trägt auf der Körperoberseite zahlreiche kleine,
dunkle Punkte. Auf der Körperunterseite fehlen diese Punkte, dort sind
einzig die Atemöffnungen als dunkle Partien zu erkennen. Am Hinterleib
ist der seitliche Rand abwechselnd hell und dunkel gefärbt. Zum Herbst
hin verfärbt sich die Fleckige Brutwanze zunehmend rötlichbraun.
Beheimatet ist diese Wanzenart auf Birken und Erlen, sie ernährt sich
saugend vom Saft der Blätter dieser Bäume. Eine Besonderheit dieser
Spezies ist, dass die Weibchen ihr Gelege und ihren Nachwuchs bewachen,
siehe Abbildung in diesem Absatz. Foto: 21.05.2011, Düsseldorf-Hubbelrath
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Gefleckte Schwarznesselwanze (Burrower Bug, Tritomegas sexmaculatus)
Die
zur Familie der Erdwanzen gehörende Gefleckte Schwarznesselwanze
erreicht eine Körpergröße von sechs bis sieben Millimeter. Der Körper
dieser Tiere ist oval geformt und leicht gewölbt, er zeigte eine
schwarze Grundfärbung, die einen grünlichen bis bläulichen Glanz
aufweist. Außerdem befinden sich auf dem Körper kleine Vertiefungen, die wie ein
Punktmuster aussehen. Am Rand des Halsschildes tragen die Wanzen einen
hellen Bereich, der bis zum Flügelansatz reicht. Der ledrige Teil der
Flügel ist ebenfalls weiß gemustert. Zu finden sind die Tiere auf
Schwarznesseln und Ziest. Den Winter verbringen erwachsene Tiere im
Boden, im Frühjahr kommen sie wieder hervor und begeben sich auf die
Partnersuche. In manchen Literaturquellen wird die Art auch als
Schwarzweiße Erdwanze bezeichnet.
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Foto: 28.06.2008,
Düsseldorf-Hamm |
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Foto: 01.05.2009,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Gemeine Bodenwanze (Dirt-Colored Seed Bug, Rhyparochromus vulgaris)
Die
Körperlänge der Gemeinen Bodenwanze beträgt bis maximal zwölf
Millimeter. Der Kopf ist dunkel gefärbt, ebenso wie der vordere Teil des
Schildchens. Hinten ist es hellbraun gefärbt und trägt winzige dunkle
Flecken. Die Flügeldecken sind in einem dreieckigen Bereich hinter dem
Schildchen dunkel gefärbt, der Rest ist in unterschiedlichen
Schattierungen hellbraun und es gibt je einen großen dunklen sowie einen
kleineren hellen Fleck. Im oberen Bereich sind die Beine dunkelbraun
gefärbt, zu den Füßen (Tarsen) hin hellbraun. Der Saft von Pflanzensamen
bildet die Nahrung dieser Tiere, die in gebüschreichen Gegenden und an
Waldrändern vorkommen. Im Frühling kann man die geselligen Wanzen
mitunter an warmen Tagen dabei beobachten, wie sie sich gemeinsam
sonnen. Den Winter verbringen die Tiere unter der Rinde von Bäumen.
Foto: 11.09.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Gemeine Wiesenwanze (Lygus pratensis)
Die
Gemeine Wiesenwanze ist zwischen 5,8 und 7,3 Millimeter lang. Anhand
ihrer Färbung lassen sich die Geschlechter unterscheiden: Männchen
weisen eine hell rotbraune bis dunkelrote Färbung auf, die Weibchen sind
grün und bräunlich gefärbt. Weibchen sind zudem daran zu erkennen, dass
ihr Halsschild hellgrün gefärbt ist und an den Seiten je einen dunklen
Fleck besitzt, siehe Foto rechts. Bei Männchen ist die Grundfärbung des Halsschildes
ebenfalls grünlich, aber ein meist bräunliches Fleckenmuster überdeckt
dies oder verläuft ins Grünliche. Beide Geschlechter haben ein
herzförmiges Schildchen, das auffällig hellgrün gefärbt ist. Im vorderen
Abschnitt des Schildchens befindet sich ein dunkelbraunes Dreieck, das
den herzförmigen Eindruck dieses Körperteils verstärkt. Warme, offene
und halbschattige Lebensräume sind bevorzugte Aufenthaltsorte der
Gemeinen Wiesenwanze. Auch an feuchten Waldstandorten kann man die Tiere
mitunter antreffen. Foto: 31.07.2011, Düsseldorf-Knittkuhl
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Gemeiner Rückenschwimmer (Common Backswimmer, Notonecta glauca)
Rückenschwimmer
sind Insekten, die ständig im Wasser leben und zur Familie der
sogenannten Wasserwanzen (Nepomorpha) gehören. Auf der gesamten Welt
kommen circa 170 verschiedene Arten der Rückenschwimmer vor. Die
Körperlänge der Tiere kann zwischen 13,5 und 18 Millimeter betragen.
Typisches Merkmal dieser Insekten ist es, mit dem Bauch nach oben, also
auf dem Rücken zu schwimmen. Der Grund hierfür ist, dass die Tiere
bauchseits am Hinterleib Luft mit sich führen, um unter Wasser atmen zu
können. Dieser Luftvorrat sorgt zudem für Auftrieb, so dass die Wanzen
sofort an die Wasseroberfläche steigen, wenn sie beim Tauchen ihre
Schwimmbewegungen einstellen. Zu finden sind die Gemeinen
Rückenschwimmer in Teichen, Tümpeln und an Seeufern. Insekten und sogar
kleine Fische und Kaulquappen bilden die Nahrung dieser räuberischen
Wasserwanzen.
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Foto: 29.05.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 03.10.2010, Düsseldorf-Knittkuhl |
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Gemeiner Teichläufer (Water Measurer, Hydrometra stagnorum)
Auf
den ersten Blick fällt es kaum auf, aber der Gemeine Teichläufer gehört
zu den Wanzen. Diese Tiere erreichen eine Körperlänge von neun bis rund
zwölf Millimeter und sie sind sehr schlank gebaut. Ihre Körperfärbung
ist braunschwarz bis schwarz, auf der Körperoberseite tragen sie zudem
einige helle Flecken. Aufgrund ihres geringen Gewichts und der sehr
langen Beine können die Tiere auf dem Wasser laufen. Die
Oberflächenspannung reicht aus, um sie zu tragen. Heimisch sind die
Gemeinen Teichläufer auf Stillgewässern, auf denen sie in den Uferzonen
zu finden sind. Andere Insekten und Gliederfüßer stehen auf dem
Speisezettel dieser Wanzen. In manchen Literaturquellen wird die Art
auch als Wasserreiter oder Stelzfuß bezeichnet. Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim
Gemeiner Wasserläufer (Common Pond Skater, Gerris lacustris)
Der
Gemeine Wasserläufer besitzt die Fähigkeit, über die Oberfläche von
Gewässern gleiten zu können. Diese Tierart gehört zu den Wanzen und
erreicht eine Körperlänge von acht bis zehn Millimeter. Bräunlich-grau
sind diese flinken Insekten gefärbt, ihre Schenkel der Vorderbeine sind
gelblich gefärbt und sie tragen zwei schwarze Längsstreifen. Eher dunkel
sind die anderen Beine gefärbt. Am Körper und an den Beinen tragen
Gemeine Wasserläufer eine dichte, filzige Behaarung, die wasserabweisend
ist. In der Natur zu beobachten sind die Insekten im Sommerhalbjahr, sie
halten sich auf stehenden Gewässern auf. Tote oder lebende, auf der
Wasseroberfläche treibende Insekten bilden die Nahrung der Gemeinen
Wasserläufer.
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Foto: 25.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim |
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Graue Gartenwanze (Stink Bug, Rhaphigaster nebulosa)
Schmutzig
gelbgrau ist die Grundfärbung der Grauen Gartenwanze. Diese 14 bis 16
Millimeter langen Tiere tragen auf ihrem Körper kleine Punktgruben, die
ungleichmäßig verteilt sind. Ein typisches Erkennungsmerkmal sind die
dunklen Flecken auf dem membranartigen Teil der Flügel. Außerdem sind
die Tiere an ihren charakteristisch gefärbten Fühlern zu erkennen. Sie
sind überwiegend dunkel gefärbt und weisen am dritten und fünften Glied
zwei gelblich-weiße Bereiche auf. Die Säfte von Laubbäumen stehen auf
dem Speisezettel dieser Wanzenart, aber auch an toten Insekten saugen
diese Tiere mitunter. In manchen Literaturquellen werden die Tiere unter
der Bezeichnung Graue Feldwanze geführt. Foto: 26.02.2009,
Düsseldorf-Düsseltal
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Foto: 26.02.2009,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Foto: 26.02.2009,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Grüne Distelwanze (Grass Bug, Calocoris affinis)
Feuchte
und nicht zu sonnige Lebensräume sind Orte, an denen in warmen
Sommermonaten die Grüne Distelwanze beobachtet werden kann. Diese zu den
Weichwanzen gehörenden Tiere erreichen eine Körperlänge von 6,8 bis 8,2
Millimeter. Wie viele andere Wanzenarten auch, saugen sie den Saft von
Pflanzen. Vor allem auf Brennnesseln sind sie bei der Nahrungsaufnahme
oft zu finden. Am gesamten Körper sind die Tiere hellgrün gefärbt, ihre
Körperoberseite ist glänzend. Ebenfalls grün sind die Beine gefärbt, sie
tragen an einigen Stellen zudem winzige braune Dornen. Bräunlich sind
auch die Flügel gefärbt. Foto: 17.07.2010, Düsseldorf-Ludenberg
Grüne Futterwanze (Common Green Capsid, Lygocoris pabulinus)
Aufgrund
ihrer geringen Körpergröße von nur fünf bis rund sieben Millimeter wird
die Grüne Futterwanze oft übersehen. Auch ihre grüne Körperfärbung trägt
dazu bei, dass diese zierliche Insektenart auf Pflanzen gut getarnt ist.
Auffällig sind lediglich die langen Fühler dieser Tiere. Die kleinen
Wanzen sind in den Monaten Juni bis Oktober in verschiedenen
Lebensräumen anzutreffen, sie bevorzugen dabei eher schattige und
feuchte Biotope. Auf dem Speisezettel dieser Insekten stehen
verschiedene Pflanzen, darunter Brennnesseln und Ampfer. Foto:
24.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
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Grüne Stinkwanze (Green Shield Bug, Palomena prasina)
Mit ihrer Körpergröße von zwölf bis 15 Millimeter ist die Grüne
Stinkwanze meist leicht in der Natur auszumachen. In Mitteleuropa kommen
die Tiere sehr häufig vor, deshalb sind sie vor allem im Spätsommer
vielerorts in großer Zahl vorhanden. Ihren wenig schmeichelhaften Namen
tragen die Wanzen aufgrund ihrer Fähigkeit, bei Gefahr eine unangenehm
riechende und stark haftende Substanz abzusondern. Die Färbung dieser
Tierart variiert bei erwachsenen Individuen von grünlichbraun bis
bronzefarben. Nymphen sind grünlich gefärbt. Überall dort, wo es Hecken
und Bäume gibt, kann man Grüne Stinkwanzen beobachten. Bevorzugte
Futterpflanzen dieser Insekten sind Linden und Erlen, aber auch Disteln
und Brennnesseln verschmähen sie nicht.
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Foto: 22.08.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 28.05.2011,
Düsseldorf-Gerresheim |
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Sehr junge Nymphe, Foto:
04.06.2011,
Düsseldorf-Garath |
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Nymphe, Foto: 22.08.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Hexenkraut-Wanze (Stilt Bug, Metatropis rufescens)
In
ganz Deutschland ist die Hexenkraut-Wanze in den von ihr bevorzugten
Lebensräumen heimisch. Ihre Körperlänge beträgt etwa einen Zentimeter
und sie ist bräunlich gefärbt. Auffällig sind ihre sehr langen Beine,
die ein hell und dunkel gefärbtes Muster tragen. Die ebenfalls sehr
langen Fühler sind an den Enden verdickt. Erwachsene Tiere dieser Art
sind im Sommer in der Natur zu beobachten. Wie es der Name bereits
vermuten lässt, ist diese Wanzenart an Hexenkraut gebunden, da sie sich
von diesen Pflanzen ernährt. Folglich kann man die Wanzen vor allem in
Wäldern und an Waldrändern beobachten. Foto: 24.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
Langhaarige Dolchwanze (Meadow Plant Bug, Leptopterna dolabrata)
Schattige, feuchte Wiesen mit hoch wachsenden Gräsern bilden den
bevorzugten Lebensraum der Langhaarigen Dolchwanze. Diese Tiere sind
zwischen sieben und 9,5 Millimeter lang. Männchen und Weibchen dieser
Tierart sehen unterschiedlich aus. Orange bis beige und bräunlich sind
die langen Flügel der Männchen gefärbt, siehe Foto unten links. Weibchen
sind grünlich gefärbt und haben nicht immer lange Flügel, sondern können
auch eine kurze Ausgabe dieser Körperteile aufweisen, siehe Foto unten
rechts. Bei beiden Geschlechtern sind Körper, Fühler und Beine dicht
behaart. Der Saft von Gräsern bildet die Nahrung der kleinen Insekten.
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Foto: 14.06.2009,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Foto: 15.06.2008,
Düsseldorf-Ludenberg |
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Lederwanze (Dock Leaf Bug, Coreus marginatus)
Eine
Körperlänge von 10,5 bis 16 Millimeter erreicht die Lederwanze, womit
sie recht groß und auffällig ist - und das trotz ihrer schlichten
bräunlichen Färbung. Der Körper der Tiere wirkt ledrig, woher der
deutsche Name der Insektenart rührt. Junge Lederwanzen sind hellbraun
gefärbt, zum Herbst hin dunkeln die Tiere nach und sind dann eher
schwarzbraun gefärbt. Typisch für diese Spezies ist der seitlich unter
den Flügelrändern hervor ragende Hinterleib, woran sie leicht erkannt
werden kann. Etwa ab April kann man diese Wanzen auf Bäumen und in
Hecken sowie auf kleineren Pflanzen beobachten. Mit ihrem starken,
langen Saugrüssel bohrt die Lederwanze die Pflanzen an und saugt ihren
Saft. Mitunter werden Lederwanzen auch als Randwanzen bezeichnet.
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Nymphe, Foto: 25.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 05.06.2010, Düsseldorf-Hubbelrath |
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Nördliche Fruchtwanze (Carpocoris fuscispinus)
Die Nördliche Fruchtwanze gehört zur Familie der
Baumwanzen (Pentatomidae). In weiten Teilen Europas sowie in Nordafrika
ist diese elf bis 14 Millimeter lange Art beheimatet. Gelbbraun bis
rotbraun ist die Grundfärbung des Körpers. Recht spitz laufen die Ecken
des Halsschildes zu, sie sind zudem ein wenig nach hinten gekrümmt und
geschwärzt - daran ist die Spezies gut zu erkennen. Ein weiteres
sicheres Erkennungsmerkmal ist der eingekerbte Seitenrand,
siehe Link. Das erste (innere) Fühlerglied ist braun gefärbt, die
restlichen Fühlerglieder sind schwarz. Gelblichbraun bis rötlichbraun
sind die Beine der Nördlichen Fruchtwanze gefärbt. Auf dem Kopf und auf
dem Halsschild tragen die Wanzen einige dunkle Punktierungen. Am Kopf
bilden diese ein Muster von vier Linien, die Augen sind dunkel gefärbt.
Zu finden sind Nördliche Fruchtwanzen im Sommer auf Blühpflanzen, sie
bevorzugen Königskerzen, Dolden- und Korbblütler.
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Foto: 20.08.2011,
Düsseldorf-Hubbelrath |
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Foto: 20.08.2011, Düsseldorf-Hubbelrath |
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Platanenwanze (Arocatus longiceps)
Ursprünglich
stammt die Platanenwanze aus dem östlichen Mittelmeerraum. Sie breitet
sich seit einigen Jahren auch in Deutschland aus, dort vorzugsweise auf
"Wärmeinseln". Im Jahr 1997 wurde diese Art erstmals hierzulande
nachgewiesen, der Fundort war Heilbronn. In Köln wurde die Wanzenart im
Jahr 2004 erstmals nachgewiesen. Seit wann sie Düsseldorf lebt, ist mir
nicht bekannt. Die Körperlänge der Platanenwanze beträgt nur fünf bis
sieben Millimeter und die Tiere sind unauffällig rötlichbraun-schwarz
gefärbt. Außerdem ist der helle Rand des Körpers ein typisches
Erkennungsmerkmal. Der Ort, an dem ich das Tier gefunden habe, ist eine
Straße mit vielen Platanen, weshalb ich mir sicher bin, dass es sich um
Arocatus longiceps handelt. Wie es
der Name vermuten lässt, leben diese Wanzen auf Platanen, sie saugen
deren Pflanzensaft. Foto: 19.03.2009, Düsseldorf-Düsseltal
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Prachtwanze (Capsid Bug, Miris striatus)
Ihren
deutschen Namen trägt die Prachtwanze aus gutem Grund: Die Tiere sind
ausgesprochen prächtig gefärbt. Ihre Grundfärbung ist schwarz, der
ledrige Teil der Flügeldecken weist leuchtend gelb gefärbte Streifen
auf. Außerdem ist der hintere Teil der ledrigen Membran gelb, rot oder
schwarz gerandet. Diese Flügeldeckenzeichnung ist individuell
verschieden. Rötlichbraun sind die Beine gefärbt, die Fühler sind meist
dunkel und in etwa so lang wie der Körper. Schwarz mit gelber Zeichnung
ist der Halsschild dieser Insekten. Ihr Körperbau ist schlank und
langgestreckt. Zwischen rund neun und 11,7 Millimeter können
Prachtwanzen lang werden. Heimisch sind Prachtwanzen an sonnigen
Waldrändern, in Gebüschen, Hecken und auf freistehenden Bäumen. Andere
Insekten wie Blattläuse oder Insektenlarven bilden die hauptsächliche
Nahrung der Prachtwanzen. Die Flugzeit dieser hübschen Insekten beginnt
im Frühling. Foto: 28.05.2011, Düsseldorf-Gerresheim
Rotbeinige Baumwanze (Red-legged Shieldbug, Pentatoma rufipes)
Die Rotbeinige Baumwanze wird 14 bis 16 Millimeter lang. Der Körper
erwachsener Tiere ist braun gefärbt, im Sommer ist die Färbung heller
als im Herbst. Diese Wanzenart trägt am Ende des Schildchens (Scutellum)
einen orange gefärbten Fleck, auch der Hinterleibsrand ist in dieser
Farbe gemustert. Die Beine sind rotbraun gefärbt. In Parkanlagen, Gärten
und an Waldrändern ist diese Art in Mitteleuropa häufig anzutreffen. Die
Rotbeinige Baumwanze saugt den Saft von Baumfrüchten, aber auch lebende
oder tote Insekten verschmäht sie nicht.
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Paarung, Foto: 09.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 05.09.2010,
Düsseldorf-Gerresheim |
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Rote Weichwanze (Red-spotted Plant Bug, Deraeocoris ruber)
Mit
ihrer Körperlänge von nur 6,5 bis etwa acht Millimeter ist die Rote
Weichwanze ein eher kleiner und heimlicher Bewohner der deutschen Natur.
Zu finden ist die Art draußen in den Monaten Mai bis September. Sie
bevorzugt als Lebensraum dichte Vegetation, also Krautschichten. Der
Körper ist recht breit und ausgesprochen variabel rot, schwarz und braun
gefärbt. Das Schildchen (Scutellum)
ist häufig relativ hell gelblichbraun gefärbt. Die Wanzen ernähren sich
von den Körperflüssigkeiten anderer Insekten. Sie saugen beispielsweise
an Blattläusen. Foto: 24.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
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Spitzling (Bishop's Mitre Bug, Aelia acuminata)
In
der Zeit von August bis zum Juni des jeweiligen Folgejahres sind in der
Natur erwachsene Exemplare der Spitzlinge zu beobachten. Diese Wanzenart
ernährt sich vom Pflanzensaft von Gräsern und Getreide, woher der
alternative Name Getreidespitzwanze rührt. Treten die Tiere massenhaft
auf, können sie auf Getreidefeldern schwere Schäden verursachen.
Zu finden sind die Tiere aufgrund ihrer Nahrungsansprüche auf ungemähten
Wiesen und Getreidefeldern. Spitzlinge sind zwischen fünf und neun Millimeter lang. Ihr Körper ist
in verschiedenen hellen gelblich-weißen bis bräunlichen Schattierungen
gefärbt. Der Kopf ist lang, flach und zugespitzt. Foto: 21.09.2010, Düsseldorf-Kaiserswerth
Streifenwanze (Striped Shield Bug, Graphosoma lineatum)
In
der warmen Jahreszeit sind Wiesen und andere Flächen mit vielen
Wildblumen die bevorzugten Lebensräume der Streifenwanze. Diese bis zu
zwölf Millimeter langen Tiere sind schwarz-rot gestreift und aufgrund
ihres typischen Musters sehr leicht zu erkennen. Ihre Fühler sind
fünfgliedrig, zudem ist ihr Schildchen (Scutellum) im Vergleich zu dem
anderer Wanzenarten stark vergrößert. Die Insekten gehören zu den
Baumwanzen und sie ernähren sich von pflanzlicher Kost (Doldenblütler =
Umbelliferae).
In weiten Teilen Mittel- und Südeuropas ist die Streifenwanze
anzutreffen und teilweise sogar recht häufig vertreten. In manchen
Literaturquellen wird diese Insektenart auch als "Badenhosenwanze"
bezeichnet. Die Abbildung in diesem Absatz zeigt eine Paarung zweier
Streifenwanzen. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Düsseltal
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Foto: 14.08.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Foto: 14.08.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Nymphe, Foto: 14.08.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Nymphe, Foto: 14.08.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Vierpunktige Zierwanze (Plant Bug, Adelphocoris quadripunctatus)
Die
Vierpunktige Zierwanze gehört zur Familie der Weichwanzen (Miridae). Ihre
Körperlänge kann 7,5 bis 10,5 Millimeter betragen. Auf der Oberseite ist
der Körper grünlich oder gelblichgrün gefärbt. Typisch für die Art sind
vier dunkle Flecken auf dem Halsschild - allerdings kommen einige
Individuen vor, die diese Flecken nicht tragen. Ein weiteres
Erkennungsmerkmal ist, dass die vorderen drei Fühlerglieder an ihrer
Basis je einen hellen Ring tragen. Grünlich sind die Beine gefärbt, die
Schenkel tragen braune Flecken. An den Schienbeinen weisen Vierpunktige
Zierwanzen schwarze Dornen auf. Antreffen kann man die Tiere in eher
feuchten Lebensräumen, die Flugzeit dauert von Juli bis September. Foto:
20.08.2011, Düsseldorf-Hubbelrath
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Wipfel-Stachelwanze (Hawthorn Shieldbug, Acanthosoma haemorrhoidale)
Zwischen
15 und 17 Millimeter wird die Wipfel-Stachelwanze groß. Typische
Erkennungsmerkmale sind Längsstreifen auf dem Kopf und ein rotes
Dreieck, das auf dem restlichen Körper, der im Frühjahr grün und zum
Spätsommer hin rötlich ist. Im Zentrum des roten Dreiecks liegt ein
weiteres Dreieck, das im Frühling leuchtend grün ist, siehe Foto rechts.
Die Flügel dieser Wanzenart sind rötlich gefärbt. Der grüne Bereich der
Körperoberseite weist zudem punktförmige Vertiefungen auf. An
Waldrändern, aber auch in Feldgehölzen und in Laubwäldern ist diese
Wanzenart anzutreffen. Sie bevorzugt Aufenthaltsorte, an denen sie
Weißdorn, Ebereschen und Hecken findet. Beobachtet werden können die
Tiere in der Zeit von April/Mai bis in den Oktober hinein, Pflanzensäfte
bilden ihre Nahrung. Foto: 15.06.2009, Düsseldorf-Knittkuhl
Zimtwanze (Bug, Corizus hyoscyami)
Eine
auffällige Erscheinung ist die rot-schwarz gefärbte Zimtwanze. Diese
Insektenart erreicht eine Körperlänge von zehn bis zwölf Millimeter. Die
Beine, die Augen und die Fühler sind schwarz gefärbt, das Halsschild,
die Stirn und die Vorderflügel sind rot gefärbt. Außerdem befinden sich
auf den Vorderflügeln und auf dem Halsschild schwarze Flecken. Typisch
für die Art sind zudem die feinen Härchen, die sich beispielsweise auf
den Fühlern und den Beinen befinden. Weil die Wanzen leicht nach Zimt
duften, haben sie ihren deutschen Namen erhalten. Pflanzensäfte bilden
die Nahrung der Tiere, die im Sommerhalbjahr an sonnigen, blütenreichen
Standorten anzutreffen sind. In Gärten kann man Zimtwanzen ebenfalls
mitunter beobachten. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Zweipunktige Wiesenwanze (Potato Mirid, Calocoris norvegicus)
Nur
sechs bis neun Millimeter lang ist der Körper der Zweipunktigen
Wiesenwanze, auch Zweipunkt-Wiesenwanze genannt. Die Tiere weisen eine
gelbliche bis grünliche Färbung auf. Ihre Flügel sind bräunlich bis
grünlich gefärbt und die Membranen weisen einige Adern auf. Auf dem
Halsschild tragen die meisten Individuen dieser Wanzenart zwei dunkle
Punkte, aufgrund derer sie ihren deutschen Namen erhalten haben. Ab etwa
April/Mai bis in den Herbst können die Tiere in der Natur beobachtet
werden. Sie saugen Pflanzensäfte und ernähren sich von Nesseln, Disteln
und Klee. Foto: 04.09.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
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Bisher unbestimmte Wanzenarten
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Unbestimmte Wanze Nr. 1, Nymphe,
Foto: 30.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg |
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Unbestimmte Wanze Nr. 2,
Foto: 13.07.2008, Düsseldorf-Düsseltal |
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Unbestimmte Wanze Nr. 3,
Foto: 25.04.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Unbestimmte Wanze Nr. 4,
Foto: 20.07.2009, Düsseldorf-Angermund |
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Unbestimmte Wanze Nr. 5,
Foto: 20.09.2010, Düsseldorf-Grafenberg |
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Unbestimmte Wanze Nr. 6,
Foto: 20.09.2010, Düsseldorf-Grafenberg |
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Unbestimmte Wanze Nr. 7,
Foto: 07.05.2011, Düsseldorf-Hubbelrath |
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Unbestimmte Wanze Nr. 8,
Foto: 12.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl |
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Zikaden (Auchenorrhyncha)
Binsenschmuckzikade (Green Leafhopper, Cicadella viridis)
Zur
Familie der Zwergzikaden gehört die nur rund sechs bis neun Millimeter
lange Binsenschmuckzikade. Anhand der Färbung kann man die Geschlechter
dieser Tierart erkennen. Weibchen sind einfarbig grün gefärbt, wie das
Foto unten links zeigt. Männliche Tiere sind blau oder blauschwarz
gefärbt, siehe Foto rechts. Auffällig ist eine feine, gelbe
Querstreifung im Gesicht, der Kopf wirkt sehr rund. Mit ihrem
stechsaugenden Mundwerkzeug nehmen die Binsenschmuckzikaden ihre Nahrung
zu sich, diese besteht aus Pflanzensäften. Auf dem Speisezettel stehen
die Säfte von Binsen, Seggen und Süßgräsern. Aufgrund ihrer
Nahrungsvorliebe sind die Tiere auf Wiesen zu finden. Foto:
24.09.2009, Düsseldorf-Ludenberg
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Weibchen, Foto: 26.06.2010,
Düsseldorf-Hubbelrath |
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Larve, Foto: 16.08.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Büffelzikade (Buffalo Treehopper, Stictocephala bisonia)
Ursprünglich stammt die Büffelzikade aus Nordamerika. Nach Europa und Nordafrika
ist sie erst vor wenigen Jahrzehnten eingeschleppt worden, die erste
Sichtungsmeldung aus Deutschland stammt aus dem Jahr 1966. Inzwischen
gelten die Tiere hierzulande als heimische Art. Etwa sechs bis neun
Millimeter werden die leuchtend grün gefärbten Zikaden lang. Ihr
Halsschild ist stark nach oben gewölbt, was ihnen ein auffälliges
Äußeres verleiht. Außen weist der Halsschild zwei dunkel gefärbte Hörner
auf. Zu finden sind die Tiere im Sommer in verschiedenen pflanzenreichen
Lebensräumen, darunter Gebüsche und Gehölze an Flüssen, Bächen oder
Gräben. Auf Kulturland kommen diese Insekten ebenfalls vor. In manchen
Literaturquellen wird die Insektenart als Büffelzirpe oder als
Amerikanische Büffelzikade bezeichnet.
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Foto: 21.09.2010,
Düsseldorf-Kaiserswerth |
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Foto: 21.09.2010,
Düsseldorf-Kaiserswerth |
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Erlenschaumzikade (Alder Spittlebug, Aphrophora alni)
Erlenschaumzikaden
erreichen eine Körpergröße von sechs bis neun Millimeter. Weibchen sind
in aller Regel etwas größer als Männchen. Die Tiere gehören zu den
Rundkopfzikaden. Ihre Larven erzeugen selbst Schaumnester, die aussehen
wie schaumiger Speichel, weshalb er auch als Kuckucksspeichel oder
-spucke bezeichnet wird. In verschiedenen Braunschattierungen sind die
Tiere gefärbt, ihre Vorderflügel besitzen zudem unzählige feine
Punktgruben, weshalb die Färbung uneben wirkt. Anders als es der Name
vermuten lässt, kommen die Tiere keineswegs nur auf Erlen vor. Sie
ernähren sich im Erwachsenenstadium von Säften verschiedener Gehölze.
Die Larven sind dagegen eher an niedrigen Pflanzen wie Gräsern zu
finden. Foto: 20.07.2009, Düsseldorf-Angermund
Eupteryx sp.
Sehr
klein und deshalb unauffällig sind Zikaden der Gattung Eupteryx. Diese
Tiere erreichen eine Körperlänge von bis zu drei Millimeter, dabei sind
sie weniger als einen Millimeter breit. Ihr Körperbau ist langgestreckt
und schlank. In Deutschland kommen verschiedene Arten vor, die teils nur
sehr schwer – oft nur mit dem Mikroskop – unterscheidbar sind. Zu den
hierzulande lebenden Arten zählen beispielsweise die
Wald-Nessel-Blattzikade (Eupteryx urticae)
und die Bach-Nessel-Blattzikade (Eupteryx cyclops). Allein
anhand des Lebensraums, in dem die Tiere angetroffen werden, ist eine
Unterscheidung auf Artebene häufig nicht möglich. Die Flugzeit von
Zikaden der Gattung Eupteryx dauert etwa von April/Mai bis in den
November hinein. Pflanzensäfte bilden die Nahrung der zierlichen
Insekten, die auf Blättern verschiedener Pflanzen wie beispielsweise
Brennnesseln leben. Foto: 31.07.2011, Düsseldorf-Knittkuhl
Gemeine Blutzikade (Froghopper, Cercopis vulnerata)
Auffällig
schwarz-rot gefärbt ist die Gemeine Blutzikade. Die Ausmaße der roten
Farbbereiche können innerhalb der Art variieren, so dass nicht alle
Blutzikaden gleich aussehen. Sie sind bis zu zehn Millimeter lang und
länglich-oval geformt. Ihre Flügeldecken tragen Punktgruben und sind von
ledriger Beschaffenheit. Betrachtet man die Tiere von der Seite, so
erkennt man sofort die dachartige Flügelhaltung, wodurch sich Zikaden
leicht von Käfern unterscheiden lassen, deren Flügeldecken mehr oder
minder stark gewölbt sind. Wie nahezu alle Zikaden, ernährt sich auch
die Gemeine Blutzikade von Pflanzensaft, den sie saugt. Ihre Larven
schützen sich mit einem selbst erzeugten Schaumgebilde, das im Volksmund
auch als "Kuckucksspeichel" bezeichnet wird. Die Gemeine Blutzikade ist
von Experten zum "Insekt
des Jahres 2009" gewählt worden. Foto: 13.06.2009,
Erkrath-Reutersberg
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Echte Käferzikade (Hopper, Issus coleoptratus)
Die
Grundfärbung der Echten Käferzikade ist braun, die Zeichnung ist bei den
erwachsenen Tieren äußerst variabel. An ihrem zwischen den Augen
hervorgezogenen Halsschild sind diese Tiere gut zu erkennen. Sie
erreichen eine Körperlänge von rund sechs bis sieben Millimeter
(Männchen) beziehungsweise sieben bis 7,7 Millimeter (Weibchen). Larven
dieser Tierart sind ebenfalls überwiegend bräunlich gefärbt. Anzutreffen
sind Echte Käferzikaden in geschlossenen und halboffenen Laubwäldern
sowie Mischwäldern. Mitunter sind sie auch auf Einzelbäumen und in
kleinen Gehölzen zu finden. Erwachsene Tiere können in der Zeit von Ende
Juni bis Oktober oder November beobachtet werden. Der Saft verschiedener
Laubgehölze bildet die Nahrung der Echten Käferzikade.
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Foto: 15.06.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 20.05.2011,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Rhododendronzikade (Rhododendron Hopper, Graphocephala fennahi)
Zwischen
Juni und Oktober kann man auf Rhododendronbüschen diese kleine
Zikadenart beobachten. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von zehn bis
zwölf Millimeter und sind auffällig grün-rot gefärbt. Im Gesicht
erstreckt sich ein dunkler Streifen über die Augen. Sie halten sich
meist auf der Blattoberseite auf und sonnen sich. Sobald sie sich in
Gefahr wähnen, kriechen sie blitzschnell auf die Blattunterseite. Der
Saft der Rhododendronblätter bildet ihre Nahrung. Die Tiere kommen
überall dort vor, wo sich Rhododendronbüsche finden, also vor allem in
Parks und Gärten. Manchmal sind sie auch auf den Blättern anderer
Pflanzen zu sehen, sie entfernen sich jedoch nie allzu weit von
Rhododendren. Ihre Larven sind durchscheinend hellgrün gefärbt. Sie
halten sich ebenfalls bevorzugt auf Rhododendronblättern auf. Foto:
05.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg
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Foto: 05.07.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 05.07.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Wiesenschaumzikade (Common Froghopper, Philaenus spumarius)
In rund 20 verschiedenen Farbmorphen (Farbvarianten) ist die Wiesenschaumzikade bekannt.
Das bedeutet, ihre Färbung ist sehr variabel. Die Tiere erreichen eine
Körpergröße von nur 5,3 bis 6,9 Millimeter und sie leben auf Wiesen. Sie
können sehr weit springen und haben kleine Flügel. Auffällig sind ihre
im Verhältnis zum Körper recht großen Facettenaugen. Wie es ihr Name
verrät, bauen die Larven dieser Zikadenart Schaumnester. Sie kleben an
Pflanzen oder Gräsern und erinnern ein wenig an schaumigen Speichel.
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Larve, Foto: 24.05.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Schaumnest, Foto: 01.06.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Bisher unbestimmte Zikaden
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Unbestimmte Zikadenart Nr. 1,
Foto: 10.11.2008, Düsseldorf-Grafenberg |
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Unbestimmte Zikadenart Nr. 1,
Foto: 10.11.2008, Düsseldorf-Grafenberg |
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Unbestimmte Zikadenart Nr. 2,
Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist |
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Unbestimmte Zikadenart Nr.
3,
Foto: 18.07.2010, Düsseldorf-Düsseltal |
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Unbestimmte Zikadenart Nr.
4 (Cixius sp.),
Foto: 26.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl |
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Unbestimmte Zikadenart Nr.
5,
Foto: 26.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl |
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Unbestimmte Zikadenart
Nr. 6,
Foto: 26.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl |
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Unbestimmte Zikadenart
Nr. 7, Larve,
Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim |
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