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Schmetterlinge
und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 2
Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos
der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und
Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der
jeweiligen Art.
· Celypha striana
· Crambus lathoniellus
· Crambus pascuellus
· Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)
· Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)
· Dunkelgrauer Eckflügelspanner (Sharp-angled Peacock, Macaria alternata)
· Dyseriocrania subpurpurella
· Eichen-Faulholzmotte (Carcina quercana)
· Elachista argentella
· Ethmia terminella
· Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)
· Federmotte (Plume Moth, Emmelina monodactyla)
· Feldholz-Wintereule (Black-spot Chestnut, Conistra rubiginosa)
· Frühlings-Kreuzflügel (March Moth, Alsophila aescularia)
· Gammaeule (Silver Y, Autographa gamma)
· Gelber Fleckleibbär (Buff Ermine, Spilosoma lutea)
· Gespinstmotte (Ermine Moth, Yponomeuta sp.)
· Gitterspanner (Latticed Heath, Chiasmia clathrata)
Celypha striana
Relativ häufig ist diese Falterart in Deutschland zu beobachten,
obwohl sie wegen ihrer geringen Größe und der unauffälligen Färbung
meist nicht wahrgenommen wird.
Mit ihrer Flügelspannweite von 16 bis 22 Millimeter sind die
Tiere recht klein. Die Flügel sind bräunlich gefärbt und
tragen dunkelbraune Muster. Wiesen sind der bevorzugte Lebensraum
dieser nachtaktiven Falterart, die bereits in der Abenddämmerung
aktiv wird und sich von Licht anziehen lässt. Die Flugzeit von Celypha striana beginnt Ende Mai und endet im September. Foto: 28.06.2008, Düsseldorf-Grafenberg
Crambus lathoniellus
Eher
klein und unscheinbar, dafür aber recht häufig in der deutschen Natur vertreten
ist Crambus lathoinellus. Diese Falterart
gehört zur Familie der Rüsselzünsler (Crambidae). Von Mai bis August ist
Crambus lathoinellus in einer Generation in der Natur zu beobachten. Die
Tiere kommen in Gebieten vor, in denen sie viele Gräser finden, also auf Wiesen,
Brachen, an Wegrändern und in Parks und Gärten, die naturbelassen sind. Etwa 20
Millimeter beträgt die Flügelspannweite der Art, die Vorderflügel weisen ein für
die Art typisches Muster aus grauen, braunen und hellen, fast weißen Bereichen
und Streifen auf, siehe auch
Fotoübersicht in der Bestimmungshilfe des Lepiforums. Einige Individuen der
Spezies können sehr hell gefärbt sein. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
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Crambus pascuellus
Stellen
mit niedriger Vegetation und viel hohem Gras sind typische Lebensräume
des kleinen Falters Crambus pascuellus, der zu
den Zünslern gehört. Die Flügelspannweite der Tiere beträgt circa 20
Millimeter. Tagsüber sitzen die Falter meist mit angelegten Flügeln an
Stängeln von Pflanzen. Erst im Flug kann man sehen, dass die
Hinterflügel rein weiß sind. Die Vorderflügel, die auch in der
Ruhestellung gut zu erkennen sind, tragen ein bräunliches Muster aus
Streifen, Balken und Punkten, wobei die Brauntöne von hell
rötlichbraun bis dunkelbraun variieren. Auffällig ist die
"Zünslerschnautze" der Tiere, das Gesicht wirkt dadurch langgezogen.
Die Beine sind hellbraun gefärbt, die Fühler dunkel. Ein deutscher
Trivialname ist mir für diese Art nicht bekannt, dasselbe gilt für
einen englischen Trivialnamen. Foto: 31.05.2009, Düsseldorf-Knittkuhl
Degeers Langfühler (Longhorn Moth, Nemophora degeerella)
Laubwälder
in ganz Europa sind die Heimat dieser Tierart, die zur Familie der
Langhornmotten gehört. Die Flügelspannweite beträgt
zwischen 16 und 23 Millimeter. Gelblich bis bräunlich-gelb ist die Grundfarbe
der Flügel. Sie weisen je einige braune Längsstreifen auf und tragen
knapp unterhalb der Mitte eine gelbe Querbinde. Männchen und Weibchen
lassen sich anhand ihrer Fühlerlänge von einander unterscheiden. Bei
weiblichen Tieren haben die Fühler circa 1,5-fache Flügellänge, bei den
Männchen sind sie viermal so lang. In der Nähe des Kopfes
sind die Fühler dunkel gefärbt, nach außen hin werden
sie heller. Die Flugzeit der Tiere dauert von April bis September. Ein
alternativer Name dieser Falterart lautet Gebänderte Langhornmotte.
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Männchen, Foto: 31.05.2009, Düsseldorf-Ludenberg |
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Weibchen, Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim |
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Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)
Mit seiner Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter ist der
Distelfalter recht groß. Er gehört zur Familie der Edelfalter und ist
tagaktiv. Anders als es sein Name vermuten lässt, findet man erwachsene
Schmetterlinge dieser Art nicht nur auf Disteln, sondern auch auf
anderen Pflanzen, die gern von Schmetterlingen angeflogen werden. Hierzu
zählt beispielsweise der Schmetterlingsflieder. Auf der Unterseite
der Hinterflügel befinden sich beim Distelfalter einige Augenflecken,
die Flügeloberseite ist an den Rändern der Vorderflügel schwarzweiß
gefärbt, der Rest ist orange und schwarz gezeichnet. Die Art ist in
Mitteleuropa in zwei Generationen unterwegs, die erste fliegt von Juli
bis August, die zweite von September bis Oktober. Mitunter sind aber
auch schon früher im Jahr Distelfalter zu beobachten.
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Foto: 31.05.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 21.07.2009,
Düsseldorf-Hamm |
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Dunkelgrauer Eckflügelspanner (Sharp-angled Peacock,
Macaria alternata)
Die
Flügelspannweite des Dunkelgrauen Eckflügelspanners beträgt 22 bis 27
Millimeter. Grau ist die Grundfärbung dieser Art, auf den
Flügeln sind helle Bänder zu sehen. Außerdem tragen die Tiere
bräunliche Flecken. Im oberen Drittel ist der Außenrand der
Flügel konkav geformt, an dieser Stelle tragen die Tiere je
einen dunklen Bereich. Darunter befindet sich am Flügelrand ein
helles Areal, dieses ist durchgängig. Bei der sehr ähnlichen
Art Macaria notata befinden sich zwei dunkle Stellen in
den Außenrandfransen der Vorderflügel, wodurch sich die Arten
unterscheiden lassen. Von Mai bis Juni
erstreckt sich die Flugzeit des Dunkelgrauen Eckflügelspanners.
Typische Lebensräume der in weiten Teilen Europas heimischen Art
sind Wälder und Sanddünen. Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim
Dyseriocrania subpurpurella
Nur 6,5 Millimeter misst die Falterart
Dyseriocrania subpurpurella vom Kopf bis zur Flügelspitze, wenn
die Flügel sich in Ruhestellung befinden. Die Flügelspannweite
beträgt zwischen neun und 14 Millimeter. Obwohl diese
Mikromotten sehr klein sind, so sind sie doch bei näherer
Betrachtung hübsch gezeichnet. Metallisch gold glänzend ist die
Grundfärbung der Flügel, darauf befinden sich strahlend blaue
und rubinrote Flecken. In den Monaten April und Mai sind diese
tag- und nachtaktiven Falter in der Natur zu beobachten. Weil
die Larven sich von Eichenblättern ernähren, sind auch
erwachsene Falter eng an diese Pflanzen gebunden. Foto:
09.04.2011, Düsseldorf-Ludenberg
Eichen-Faulholzmotte (Carcina quercana)
In
der deutschen Natur ist in den Monaten Juli und August die
Eichen-Faulholzmotte anzutreffen. Die nachtaktive Art wird
mitunter von künstlichen Lichtquellen angezogen und kann dann
tagsüber ruhend beobachtet werden. Zwischen 16 und 22 Millimeter
beträgt die Flügelspannweite dieser kleinen Falter, die
insgesamt sehr hell wirken. Zwei gelbliche, längliche Flecken
zieren ihre bräunlich-rötlich gefärbten Vorderflügel. Sie weisen
einen orange-gelben Rand auf. Hell sind die Beine gefärbt, zu
den Füßen hin verläuft die Färbung in einen Rosaton. Auffällig
sind die Fühler dieser Motten, sie sind länger als die
Flügel. Zu den Futterpflanzen der Raupen gehören verschiedene
Laubbäume, darunter Eichen und Buchen. Wegen der
Nahrungsvorliebe ihrer Larven kommen auch die erwachsenen Falter vor
allem in Wäldern mit diesen Bäumen vor. Foto: 26.08.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
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Elachista argentella
Auf Wiesen und anderweitigem Grasland lässt sich die
sehr zierliche Falterart Elachista argentella beobachten. Diese
Spezies gehört zu den Grasminiermotten. Ihre Flügelspannweite beträgt
nur elf bis zwölf Millimeter. In der Ruhestellung sind die Flügel sehr
eng an den Leib gelegt. Betrachtet man die rein weiß gefärbten Falter
von der Seite, fällt ins Auge, dass die Vorderflügel am hinteren Ende
stark ausgefranst sind. Die Fransen sind ausgesprochen zart und wirken
leicht buschig. Blätter von unterschiedlichen Gräsern bilden die Nahrung
der Larven von Elachista argentella, sie fressen sich in
kleinen Gängen (Minen) durch das zarte Grün. Die Flugzeit der Spezies
beginnt im April/Mai und reicht bis in den Juli. Foto: 07.05.2011,
Düsseldorf-Hubbelrath
Ethmia terminella
Einen
deutschen Namen hat diese Falterart nicht, obwohl Ethmia
terminella keineswegs selten vorkommt. Die Tiere fliegen
nachts und sind relativ klein, ihre Flügelspannweite beträgt nur
14 bis 22 Millimeter. Die Grundfärbung der Vorderflügel ist
weiß, darauf befindet sich ein schwarzes Fleckenmuster.
Cremefarben sind die Hinterflügel, sie werden meist von den
Vorderflügeln verdeckt. Von Mai bis Juli erstreckt sich die
Flugzeit dieser Tiere. Ihre Larven ernähren sich vom
Gewöhnlichen Natternkopf. Foto: 15.06.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)
Der
Faulbaum-Bläuling ist eine Schmetterlingsart, die zu den
Tagfaltern gehört. Beide Geschlechter dieser in unserer Natur nur vereinzelt
anzutreffenden Falterspezies sind blau gefärbt. Weibchen lassen
sich daran erkennen, dass die Blaufärbung auf der
Flügeloberseite nicht bis zum Rand reicht. Auf der Unterseite
sind die Flügel graublau gefärbt und tragen schwarze Flecken und
Streifen. In der Zeit von April bis September ist diese
Schmetterlingsart zu beobachten, sie fliegt in zwei
Generationen. Der typische Lebensraum des Faulbaum-Bläulings
sind Laubwälder. Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg
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Federmotte (Plume Moth, Emmelina monodactyla)
Weltweit
gibt es in 90 verschiedenen Gattungen circa 1.000
Federmottenarten. In Deutschland sind einige davon heimisch,
darunter Emmelina monodactyla. Ein deutscher Name ist mir
für diese Art leider nicht bekannt, lediglich die
Oberbezeichnung Federmotte ist mir geläufig. Diese nachtaktiven
Falter wirken ausgesprochen filigran. Sie haben sehr schmale
Flügel, deren Spannweite bis zu 27 Millimeter beträgt. Die
Färbung der Tiere ist hellgrau bis grau. An den Enden sind die
Vorderflügel gespalten, was jedoch nur aus nächster Nähe zu
sehen ist oder wenn die Tiere abfliegen. Auf der Oberseite des
Leibes tragen diese Falter einige dunkle Flecken. Gärten und
lichte Wälder sind Orte, an denen man diese Insekten antreffen
kann. Während des gesamten Jahres kann man erwachsene Falter in
freier Natur beobachten. Foto: 14.09.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
Feldholz-Wintereule (Black-spot Chestnut, Conistra rubiginosa)
In
der Zeit von Oktober bis in den späten April kann in der deutschen Natur
die Feldholz-Wintereule beobachtet werden. Diese Falterart weist eine
Flügelspannweite von 31 bis 36 Millimeter auf. Die Vorderflügel sind
hell graubraun bis dunkel graubraun. Auf den Vorderflügeln tragen die
Tiere mehrere große schwarze Flecken, die für die Art typisch angeordnet
sind, siehe auch
Fotosammlung in der Bestimmungshilfe des Lepiforums. Einheitlich
graubraun sind die Hinterflügel gefärbt, sie sind in der Ruhestellung
meist unter den Vorderflügeln verborgen. Der Körper der Tiere ist
vergleichsweise schmal, die Fühler und die Beine sind wie der Rumpf
bräunlich gefärbt. In manchen Literaturquellen wird die Art auch als
Schwarzgefleckte Wintereule bezeichnet. Foto:
07.03.2011, Düsseldorf-Grafenberg
Frühlings-Kreuzflügel (March Moth, Alsophila aescularia)
Der Frühlings-Kreuzflügel ist ein überwiegend nachtaktiver Falter aus
der Familie der Spanner (Geometridae). Bei dieser Art unterscheiden sich
die Geschlechter deutlich: Weibchen sind nur acht bis zehn Millimeter
lang und flugunfähig, weil sie keine Flügel aufweisen. Ihr Körper ist
bräunlich grau gefärbt. Männchen haben eine Flügelspannweite von 28 bis
34 Millimeter. Die Vorderflügel tragen ein braun-graues Muster, die
Hinterflügel sind schmutzig weiß gefärbt. Die Fühler sind nur leicht
gezähnt. Typisch für die Art ist es, in der Ruhestellung die Flügel in
einer bestimmten Art zu überlappen oder zu kreuzen, woher auch der
deutsche Name der Spezies rührt. In der Zeit von Mitte Februar bis
Anfang Mai lassen sich erwachsene Tiere dieser Falterart in der Natur
beobachten. Raupen kommen von Mitte April bis Anfang Juli vor. Foto:
15.02.2011, Düsseldorf-Grafenberg
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Gammaeule (Silver Y, Autographa gamma)
Gammaeulen
sind zwischen 35 und 40 Millimeter groß. Diese Falter sind
überwiegend nachts aktiv, können aber auch am Tage beobachtet
werden. Die Grundfärbung ist graubraun bis braun und auf den
Vorderflügeln befinden sich die für die Art typischen
Zeichnungen in Form des griechischen Buchstaben Gamma. Da diese
weiße Zeichnung aber auch an ein "Y" erinnert, hat die Art im
Englischen den Namen "Silbernes Y" erhalten. Im Mai beginnt die
Flugzeit dieser Tiere, die bis in den Oktober hinein reicht. Bei
milder Witterung sind die Gammaeulen jedoch bereits Ende Februar
aktiv, mitunter sind sie sogar bis Anfang Dezember in freier
Natur zu sehen. Sie halten sich gern in Wiesen auf, auch in
Parks und Gärten kommen diese Falter vor. Foto: 21.07.2009,
Erkrath-Millrath
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Foto: 21.07.2009
Erkrath-Millrath |
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Foto: 21.07.2009
Erkrath-Millrath |
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Gelber Fleckleibbär (Buff Ermine, Spilosoma lutea)
Der
Gelbe Fleckleibbär ist ein überwiegend nachtaktiver Falter aus der
Familie der Bärenspinner. Die Tiere erreichen eine Flügelspannweite von
30 bis 42 Millimeter. Ihre Vorderflügel sind gelblich gefärbt. Eine
variable, in Reihen schräg angeordnete dunkle Punktzeichnung ziert die
vorderen Flügel. Der Körper der Tiere ist schwarz-gelb geringelt. Dunkel
sind auch die Beine sowie die Fühler gefärbt. Außerdem tragen diese
Falter auf dem oberen Rücken eine dichte gelblich-bräunliche Behaarung.
Beobachten kann man den Gelben Fleckleibbär in der Zeit von Mai bis Juli
in der ersten Generation und von August bis September in der zweiten.
Anzutreffen sind die hübschen Falter in Gärten, auf offenem Gelände und an
Waldrändern. In manchen Literaturquellen wird diese Art auch als
Gelbe Tigermotte bezeichnet. Foto: 21.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg
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Foto: 13.06.2010
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Foto: 13.06.2010
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Gespinstmotte (Ermine Moth, Yponomeuta sp.)
Gespinstmotten
kommen in Mitteleuropa in 74 verschiedenen Arten vor. Die Grundfärbung
der Vorderflügel dieser Schmetterlinge ist weißlich, die Hinterflügel
sind grau und in der Ruhestellung meist verdeckt. Auf den Vorderflügeln
tragen Gespinstmotten schwarze Punkte, deren Anordnung je nach Art
variiert. Anhand der Futterpflanzen der Raupen kann man normalerweise
erkennen, um welche Art es sich handelt. Bei den ausgewachsenen Faltern
ist es hingegen - insbesondere für Laien wie mich - deutlich
schwieriger. Im
Lepiforum hat
der Experte Helmut Kolbeck versucht, mir bei der
Bestimmung zu helfen. Anhand des Fotos lässt sich nur sagen, dass es
sich entweder um Yponomeuta rorrella oder um Yponomeuta
padella handelt. Genauer lässt sich die hier gezeigte Art leider
nicht bestimmen. Die Flügelspannweite dieser kleinen Schmetterlinge
beträgt meist nur rund 20 bis 30 Millimeter. Sie sind nachtaktiv und
fliegen in den Sommermonaten, also von Juli bis August. Foto:
24.07.2008, Düsseldorf-Grafenberg
Gitterspanner (Latticed Heath, Chiasmia clathrata)
Der Gitterspanner gehört zu den Nachtfaltern, die Art fliegt jedoch oft
ebenso am Tag. Die Flügelspannweite der Tiere kann bis zu 25 Millimeter
betragen. Sowohl die Vorder- als auch die Hinterflügel sind von einer
weißen bis gelblichen Grundfärbung. Auf den Vorderflügeln verlaufen vier
schwarze bis dunkelbraune Querlinien, auf dem Hinterflügel sind nur drei
Querlinien zu finden. Darüber hinaus gibt es eine dunkle Flügeläderung,
die mit den Querlinien ein Gittermuster bildet. In der Zeit von Mitte
April bis circa Mitte Juni fliegt die erste Generation dieser Falter,
die zweite von Mitte Juni bis Mitte August. Offene Graslandschaften oder
Moore oder andere offene Flächen sind typische Lebensräume, in denen der
Gitterspanner in Deutschland anzutreffen ist. In manchen Literaturquellen wird diese
Falterart auch als Kleekräuterrasen-Gitterstriemenspanner, Klee-Gitterspanner oder Kleespanner
bezeichnet.
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Foto: 05.06.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 05.06.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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