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Schmetterlinge
und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 1
Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos
der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und
Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der
jeweiligen Art.
· Achateule (Angle Shades, Phogophora meticulosa)
· Acleris forsskaleana
· Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)
· Agriphila latistria
· Agriphila tristella
· Ampfereule (The Flame, Axylia putris)
· Ampferspanner (Blood-vein, Timandra comae)
· Ampfer-Wurzelbohrer (Orange Swift, Triodia sylvina)
· Archips xylosteana (Variegated Golden Tortrix)
· Aschgrauer Rindenspanner (Pale Oak Beauty, Hypomecis punctinalis)
· Aurorafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)
· Ausrufungszeichen (Heart and Dart, Agrotis exclamationis)
· Bärenklauwickler (Tortix Moth, Pammene aurana)
· Blauer Eichen-Zipfelfalter (Purple Hairstreak, Neozephyrus quercus)
· Braune Staudenflureule (Purple Clay, Diarsia brunnea)
· Braune Tageule (Burnet Companion, Euclidia glyphica)
· Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)
· Braungestreifte Spannereule (Shaded Fan-foot, Herminia tarsicrinalis)
· Braungewickelter Zwergspanner (Single-dotted Wave, Idaea dimidiata)
· Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)
· Braunleibiger Springkrautspanner (Small Phoenix, Ecliptopera silaceata)
· Breitflügeliger Fleckleibbär (White Ermine, Spilosoma lubricipeda)
· Breitgebänderter Staudenspanner (Riband Wave, Idaea aversata)
· Brennnesselzünsler (Small Magpie, Eurrhypara hortulata)
· Brombeertriebwickler (Bramble Shoot Moth, Notocelia uddmanniana)
· Buschhalden-Blattspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)
· Cauchas rufimitrella
· C-Falter (Comma, Polygonia c-album)
Achateule (Angle Shades, Phlogophora
meticulosa)
Zur
Familie der Eulenfalter (Noctuidae) gehört neben vielen anderen
Arten auch die Achateule. Diese Tiere sind nachtaktiv und haben eine
variable Flügelfärbung. Diese kann Farbtöne von
olivgrün über gelblich-braun bis hin zu einem rostroten
Braunton aufweisen. Typisch für die Art ist die V-förmige
Bänderzeichnung, die sich auf den Vorderflügeln befindet und
farbig schillert. Zudem sind die Ränder der Vorderflügel
gezackt und teils dunkel. In der Ruhestellung, siehe Foto rechts, sind
die Hinterflügel nicht sichtbar. Sie sind hell gefärbt und
tragen feine dunkle Querlinien. Die Flügelspannweite der Achateule
liegt zwischen 45 und 55 Millimeter. In der Natur sind diese
hübschen Falter in zwei Generationen anzutreffen. Von Mai bis Juli
ist die erste Generation unterwegs, die zweite von August bis November,
wobei sie von Individuen unterstützt wird, die von Süden her
einwandern. Das hier gezeigte Tier ist sehr spät im Jahr
geschlüpft. Die Raupe, siehe weiter unten,
hat sich auf einer Basilikumpflanze befunden, die den Sommer über
auf meinem Balkon gestanden hat. Im Herbst habe ich sie ins Haus geholt
- und mit ihr die Raupe. Obwohl ich das Tier kühl gehalten habe,
auch nachdem es sich verpuppt hatte, ist es im Dezember 2009 geschlüpft. Foto: 03.12.2009, Düsseldorf-Grafenberg
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Frisch geschlüpfter Falter,
Foto: 03.12.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Frisch geschlüpfter Falter,
Foto: 03.12.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Raupe der Achateule, Foto: 19.10.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Raupe der Achateule, Foto: 26.10.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Raupe der Achateule, Foto: 31.10.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Verpuppte Raupe der
Achateule, Foto: 05.11.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Acleris forsskaleana
Die Falterart Acleris forsskaleana ist
relativ unauffällig gefärbt. Die Grundfarbe der Vorderflügel ist
hellbeige bis cremeweiß. Darauf befindet sich ein beige bis bräunlich
gefärbtes, netzartiges Muster. Im hinteren Bereich der Vorderflügel
verläuft zudem ein mittel- bis dunkelbraun gefärbter Saum, hinter dem
ein hellerer Bereich den Abschluss der Flügel bildet. Außerdem tragen
die Tiere je zwei dunkelbraune Flecken und eine dunkelbraune gewundene
Linie in der Mitte der Vorderflügel. Zwischen zwölf und 17 Millimeter
beträgt die Flügelspannweite dieser Wicklerart. In der Zeit von Juni bis
etwa August sind die überwiegend nachtaktiven Tiere in der Natur zu
beobachten. Sie werden von Kunstlicht angezogen und landen deshalb in
der Nähe von Lampen. Der typische Lebensraum dieser Spezies sind Wälder,
aber auch Parks und Gärten mit reichlich Bäumen. Foto: 17.06.2011,
Düsseldorf-Grafenberg
Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)
Der
Admiral ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. Er
erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 65 Millimeter. Die
Oberseite der Vorderflügel ist dunkelbraun gefärbt. Nahezu
mittig verläuft dort eine breite, rote Binde. Viele weibliche
Tiere
tragen in dieser Binde einen weißen Fleck, siehe Foto
rechts. An den Spitzen sind die Vorderflügel schwarz gefärbt
und mit mehreren unterschiedlich großen weißen Flecken
verziert. Auch die Hinterflügel sind braun gefärbt. Sie
tragen am Außenrand eine rote Binde, in der mittig eine schwarze
Punktreihe verläuft. Der äußere Rand aller vier
Flügel wird von einer feinen, weißen Linie gesäumt, die
mit schwarzen Punkten durchsetzt ist. Im Mai und Juni sind erste Falter
der Art bei uns anzutreffen, sie kommen aus dem Süden Europas zu
uns geflogen. Die Tiere vermehren sich hier im Sommer und sind bis
Oktober, selten November, draußen zu finden.
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Weibchen, Foto: 28.06.2008,
Düsseldorf-Volmerswerth |
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Foto: 04.09.2010,
Düsseldorf-Ludenberg |
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Agriphila latistria
Die
Falterart Agriphila latistria gehört zur
Familie der Zünsler (Crambidae). Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen
22 und 27 Millimeter. Etwa von Juni/Juli bis August oder September
dauert die Flugzeit dieser überwiegend nachtaktiven Art. Zu erkennen ist
die Spezies an ihrem typischen weißen Streifen auf den Vorderflügeln,
der sich bis zu dessen Ende durchgängig erstreckt. Diese sind an den
restlichen Stellen bräunlich bis rotbraun gefärbt. Weil sich die Larven
von Agriphila latistria von Gräsern ernähren, ist die Art vor
allem auf Wiesen zu finden. Foto: 20.08.2011, Düsseldorf-Hubbelrath
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Agriphila tristella
In
Gebieten mit viel Gras kommt in Deutschland und in anderen Teilen
Europas die Falterart Agriphila tristella vor. Die Spezies weist eine
Flügelspannweite von rund 27 Millimeter auf. Bräunlich ist die
Grundfärbung der Vorderflügel. Auf ihnen verläuft je ein blasser
gelblicher bis cremefarbener Streifen, der sich auffächert und in
schmalen Bändern zu den Flügelspitzen ausläuft. Hell sind die
Hinterflügel gefärbt. Von etwa Juni bis September findet die Flugzeit
dieser zierlichen Falter statt, deren Larven sich von Gräsern ernähren.
Sie fressen meist an der Basis der Stängel. Foto: 01.08.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
Ampfereule (The Flame, Axylia putris)
Die
Ampfereule ist ein weit verbreiteter nachtaktiver Falter aus der Familie
der Eulenfalter. Zwischen 30 und 40 Millimeter kann die Flügelspannweite
dieser Tiere betragen. Zum Teil hell gelblich bis weißlich und an
anderen Stellen braun sind die Vorderflügel gefärbt. Durch die Mitte der
Vorderflügel verläuft ein schwarzer bis brauner Strich, er reicht vom
Nierenmakel bis zu den Fransen der Flügel. Braun sind bei dieser Art die
Nierenmakel gefärbt. Weißlich gefärbt sind die Hinterflügel, sie weisen
einen braunen Rand auf. Hinter dem Kopf haben die Tiere struppige Haare,
die hoch empor ragen. Verharren die Falter in der Ruhestellung, legen
sie die Flügel eng an und sehen dann einem Stück Baumrinde oder Holz zum
Verwechseln ähnlich. In offenen und kultivierten Landschaften sind
Ampfereulen in der Zeit von Ende Mai bis Anfang September zu finden.
Manche Literaturquellen bezeichnen die Art auch als Putris-Erdeule oder
als Gebüschflur-Bodeneule. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Ampferspanner (Blood-vein, Timandra comae)
Der
Ampferspanner ist eine nachtaktive Falterart, er gehört zur Familie der
Spanner (Geometridae). Seine Flügelspannweite beläuft sich auf 23 bis 28
Millimeter. Typisch für die Tiere ist sind die ockerfarbenen Flügel mit
ihren rötlichen bis purpurfarbenen Linien. Auf den beiden Flügelpaaren
sind diese Striche so angeordnet, dass sich in der Ruhestellung eine
durchgehende Linie ergibt, siehe Foto rechts. Außerdem sind die Flügel
am unteren Ende rosa gesäumt. Es gibt eine sehr änliche Schwesterart (Timandra
griseata), die jedoch laut
Expertenmeinung in Nordosteuropa und nicht in Deutschland heimisch ist,
siehe
Wikipedia-Link. Zwei bis drei Generationen des Ampferspanners
fliegen innerhalb eines Jahres, sie üebrschneiden sich teilweise. Meist
sind zwischen Mai und Juni sowie zwischen Juli und Anfang Oktober
Ampferspanner in der deutschen Natur anzutreffen. Die Tiere bevorzugen
feuchte Gebiete als Lebensraum, kommen aber auch in trockenen Gegenden
vor. Foto: 10.07.2011, Düsseldorf-Knittkuhl
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Ampfer-Wurzelbohrer (Orange Swift, Triodia sylvina)
Zu den nachtaktiven Schmetterlingen oder Nachtfaltern zählt der
Ampfer-Wurzelbohrer,
er wird der Familie der Wurzelbohrer (Hepialidae) zugeordnet. Zwischen
27 und 45 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser
Tierart. Weibchen sind grau und dunkelbraun gefärbt, Männchen
weisen eine orange-braune Färbung auf, siehe Foto rechts. Beide
Geschlechter tragen eine weiße, linienartige Zeichnung auf den
Flügeln. Meist sind die Männchen zudem deutlich kleiner als
die Weibchen. Ampfer-Wurzelbohrer kommen in Deutschland vergleichsweise
häufig vor, die Tiere bevorzugen offene Landschaften als
Lebensraum. Sie fliegen von Juli bis September, die Hauptflugzeit liegt
im Monat August. Manche Literaturquellen bezeichnen diese Art
alternativ als Hepialus sylvina. Foto: 08.09.2008, Düsseldorf-Grafenberg
Archips xylosteana (Variegated Golden Tortrix)
Zur
Familie der Wickler (Tortricidae) gehört der überwiegend nachtaktive Falter
namens Archips xylosteana, für den mir kein deutscher Name bekannt ist. Zwischen
15 und 23 Millimeter beträgt die Flügelspannweite der zierlichen Falterart.
Weibliche Tiere sind meist ein wenig größer als männliche Artgenossen. Die
Grundfärbung ist in einem Ockerbraun gehalten. Auf den Flügeln befinden sich
charakteristisch angeordnete rötlichbraune Bereiche, die hell gesäumt sind. In
Wäldern und Gärten lässt sich Archips xylosteana von Mai/Juni bis August
beobachten, die Art fliegt jährlich in nur einer Generation. Foto:
28.05.2011, Düsseldorf-Gerresheim
Aschgrauer Rindenspanner (Pale Oak Beauty, Hypomecis punctinalis)
Der Aschgraue Rindenspanner ist ein nachtaktiver
Falter aus der Familie der Spanner (Geometridae). Von April bis Juni
erstreckt sich die Flugzeit dieser Tiere, sie fliegen jedes Jahr in nur
einer Generation. Ihre Flügelspannweite beträgt zwischen 46 und 55
Millimeter, die Länge der Vorderflügel beläuft sich auf 22 bis 26
Millimeter. In der Ruhestellung sind die Flügel so ausgebreitet, dass
beide Flügelpaare zu sehen sind. Die Grundfärbung ist blass
bräunlichgrau. Auf beiden Flügelpaaren befinden sich helle und dunkle
Wellenmuster und Flecken. Je nach Individuum sind diese unterschiedlich
stark oder kontrastreich ausgeprägt. Männliche Exemplare sind an ihren
gekämmten Fühlern zu erkennen, bei den Weibchen sind sie fadenförmig.
Larven dieser Falterart ernähren sich von Birken und Eichen sowie
anderen Bäumen. Aschgraue Rindenspanner sind in bewaldeten Arealen sowie
in Parks und Gärten anzutreffen. Foto: 30.06.2011,
Düsseldorf-Grafenberg
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Aurorafalter (Orange Tip, Anthocharis cardamines)
Aurorafalter erreichen eine Körpergröße von 35 bis 45 Millimeter.
Die beiden Geschlechter sehen bei dieser tagaktiven Falterart
unterschiedlich aus. Weiß ist die Grundfarbe der Flügel beider
Geschlechter, an den Vorderflügeln tragen die Tiere graue bis grau-schwarze Bereiche. In der Mitte der Vorderflügel
befindet sich bei den Faltern je ein schwarzer Punkt. Bei den Männchen,
siehe nebenstehende Abbildung und Foto unten links, ist der äußere Bereich der Vorderflügel auffällig orange gefärbt, bei den Weibchen ist dieser Bereich weiß, siehe Foto
unten rechts. Charakteristisch für die Art ist die Unterseite der Flügel, anhand derer vor allem bei den Weibchen, die leicht mit anderen Weißlingen verwechselt werden können, eine Bestimmung möglich ist. Die Hinterflügel sind auf der Unterseite weiß gefärbt und tragen unregelmäßig angeordnete, gelblich-grüne Muster. Erwachsene Tiere fliegen in der Zeit von Ende März bis Ende Mai. Sie bewohnen sowohl trockene als auch feuchte Wiesenbereiche.
Der Aurorafalter ist der "Schmetterling
des Jahres 2004" gewesen.
Foto: 23.05.2010, Elmpt, Niederkrüchten
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Männchen, Foto:
23.05.2010,
Elmpt, Niederkrüchten |
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Weibchen, Foto:
09.05.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Ausrufungszeichen (Heart and Dart, Agrotis exclamationis)
Zwischen
35 und 46 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des
Ausrufungszeichens. Dieser Name klingt zunächst etwas seltsam. Doch
betrachtet man die nachtaktive Falterart, fällt sofort ins Auge, weshalb
sie so genannt wird: Auf den hellbraun über rötlichbraun bis graubraun
gefärbten Vorderflügeln befinden sich jeweils ein dunkler Fleck sowie
ein dunkler Keil. Sie sind so angeordnet, dass sie an ein
Ausrufungszeichen erinnern, obwohl die Flecken (Punkte) nicht direkt
unterhalb der Keile (Striche) liegen, sondern seitlich etwas versetzt
sind. Der dicht behaarte Rumpf der Falterart ist bräunlich bis graubraun
gefärbt, die Beine weisen auf dunkelbraunem Grund helle Bereiche auf und
sehen deshalb geringelt aus. Männchen haben gezähnte Fühler, Weibchen
fadenförmige, siehe Foto in diesem Absatz. Offene Lebensräume wie
Brachflächen, Parks und Gärten bilden den Lebensraum des
Ausrufungszeichens, die Falter sind in der Zeit von Mai/Juni bis August
in der Natur anzutreffen. In manchen Literaturquellen wird diese
Falterart auch als Gemeine Graseule bezeichnet. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
Bärenklauwickler (Tortix Moth, Pammene aurana)
Aufgrund
ihrer geringen Körpergröße werden die Bärenklauwickler häufig
übersehen. Sie erreichen eine Flügelspannweite von nur neun bis
13 Millimeter und sind schlank geformt. Braun ist die
Grundfärbung der Vorderflügel. Auf diesen dunklen Untergrund
tragen die Tiere im hinteren Bereich der vorderen Flügel je
einen großen, orangegelblichen Punkt sowie im vorderen Bereich
mittig einen weiteren Bereich in dieser Farbe. Weil sich auf
beiden Vorderflügeln diese Farbflecke jeweils am inneren Rand
befinden, ergibt sich daraus bei angelegten Flügeln ein großer,
orangegelber Punkt. Einige wenige Exemplare weisen komplett
orangegelblich gefärbte Vorderflügel auf. Die Hinterflügel des
Bärenklauwicklers sind einfarbig dunkelbraun. In der Zeit von
Juni bis August können die Tiere vor allem auf Doldenblütlern
aus der Gattung des Bärenklaus (Heracleum) beobachtet werden.
Weibliche Bärenklauwickler legen auf diesen Pflanzen ihre Eier
ab, weil sich die Raupen von den Gewächsen ernähren. 18.07.2010, Düsseldorf-Ludenberg
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Blauer Eichen-Zipfelfalter (Purple Hairstreak, Neozephyrus quercus)
Zu den tagaktiven Schmetterlingen gehört der Blaue
Eichen-Zipfelfalter, dessen Flügelspannweite bei rund 35
Millimeter liegt. Die Geschlechter dieser zu den Bläulingen
gehörenden Tiere sind unterschiedlich gefärbt. Auf der
Oberseite sind die Vorderflügel grauschwarz gefärbt und sie
tragen eine leuchtend blaue Beschuppung, die aber mit der Zeit
verschleißt und dadurch schwächer wird. Bei den Weibchen, siehe Fotos
unten, sind auch die Hinterflügel blau gefärbt,
was bei den Männchen nicht der Fall ist. An den Hinterflügeln
sind zudem die für die Art charakteristischen kleinen Zipfelchen
zu finden. Zwischen Ende Juni und Ende August liegt die Flugzeit dieser
Tiere, die in einer Generation fliegen. An Waldrändern, in
Eichenwäldern und auf freien Flurflächen hat man die
größten Chancen, diese Falter anzutreffen. Foto: 22.08.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
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Weibchen, Foto: 24.08.2008,
Düsseldorf-Ludenberg |
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Weibchen, Foto: 24.08.2008,
Düsseldorf-Ludenberg |
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Braune Staudenflureule (Purple Clay, Diarsia brunnea)
Von
Juni bis August findet die Flugzeit der Braunen Staudenflureule statt.
Tagsüber ruhen die Falter, ihre Aktivitätszeit ist nachts und sie lassen
sich mitunter von Licht anziehen. Die Flügelspannweite dieser Tiere
beträgt 36 bis 45 Millimeter. Ihre Vorderflügel sind auf der Oberseite
kräftig rotbraun gefärbt. An manchen Stellen findet sich ein violetter
Hauch auf den Vorderflügeln. Typisch für die Art ist ein schwarzer
Fleck, der sich zwischen Ring- und Nierenmakel befindet. Die Nierenmakel
sind bei vielen Individuen gelblich gefärbt, die Ringmakel eher
bräunlich. Nahezu einfarbig hellbraun bis beige sind die Hinterflügel
gefärbt. Anzutreffen sind diese Falter in Wäldern und Gehölzen sowie an
deren Ränder; auch in Parks und Gärten mit vielen Bäumen kommen sie vor.
Diese Art wird auch als Braune Erdeule bezeichnet. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
Braune Tageule (Burnet Companion, Euclidia glyphica)
Die
Braune Tageule ist ein Nachtfalter, der jedoch auch am Tage fliegt und
deshalb oft gut zu beobachten ist. Bei diesen Tieren beträgt die
Flügelspannweite 25 bis 30 Millimeter. Anzutreffen
sind die Falter während ihrer Flugzeit, die von Ende April bis
August reicht, an Waldrändern, Rainen und auf feuchten
Magerwiesen. Braun ist die Grundfärbung dieser Tiere, die
Vorderflügel tragen Muster in verschiedenen Braunschattierungen.
Auf der Ober- und Unterseite weisen die Hinterflügel eine
gelborange Färbung auf, weshalb die Tiere vergleichsweise bunt wirken,
wenn sie auffliegen, wobei die Hinterflügel sichtbar werden.
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Foto: 23.05.2010,
Erkrath-Millrath |
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Foto: 25.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)
Der
Braune Waldvogel gehört zur Familie der Edelfalter. Er ist
tagaktiv und kommt in seinem Verbreitungsgebiet relativ häufig
vor. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 35 und 42
Millimeter. Die Flügel sind auf der Ober- und Unterseite einfarbig
braun gefärbt. Sie tragen einige kleine, gelb umrandete
Augenflecken. Auf den Hinterflügeln sind je drei Flecken in einer
Reihe angeordnet, ein wenig versetzt dazu befinden sich zwei weitere
Flecken. Meist sitzen die Tiere mit zusammengeklappten Flügeln auf
den Futterpflanzen. Sie trinken wie die meisten anderen Falter gern den Nektar von Flockenblumen, Disteln und auch des
Bärenklaus. In der Natur sind die Tiere überall dort
anzutreffen, wo sie auf möglichst naturnahen Wiesen ihre
bevorzugten Futterpflanzen finden. Auch in manchen Gärten kann man
ihnen begegnen, die Flugzeit erstreckt sich von Mitte Juni bis Ende August,
mitunter bis in den September hinein. Foto: 18.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
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Foto: 18.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 29.06.2009,
Düsseldorf-Gerresheim |
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Braungestreifte Spannereule (Shaded Fan-foot, Herminia tarsicrinalis)
Die
Flügelspannweite der Braungestreiften Spannereule kann zwischen 28 und
32 Millimeter betragen. Nachts sind diese Falter vor allem an
Brombeerbüschen zu finden. Sie bevorzugen Buschland mit dieser
Pflanzenart und auch Wälder, in denen entsprechende Dickichte vorkommen.
Nur selten bewegen sich die Tiere von den Brombeerbüschen fort. Deshalb
sind sie sehr heimliche Bewohner der deutschen Natur. Ihre Grundfärbung
ist hellbeige bis hell braungrau. Auf den Vorderflügeln verlaufen einige
braune Linien und Wellen. Charakteristisch ist zudem ein nach oben
gewölbtes "Horn" im Gesicht der Tiere. In den Monaten Juni und Juli
findet die Flugzeit dieser Falterart statt. Foto: 26.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg
Braungewickelter Zwergspanner (Single-dotted Wave, Idaea dimidiata)
Der
Braungewickelte Zwergspanner ist ein zierlicher, überwiegend
nachtaktiver Falter mit einer Flügelspannweite von 13 bis 20 Millimeter.
Je nach Individuum ist die Grundfärbung der Flügel bräunlichgelb,
bräunlichweiß oder weiß mit einem rötlichen Anflug. Auf dieser
Grundfarbe verlaufen jeweils dunkelbraun bis dunkelgrau gefärbte
Zeichnungen in Form feiner Bögen, Linien und Punkte. Typisch für die Art
sind dunkle Bereiche jeweils am unteren Ende der Vorderflügel. Der Rumpf
ist ebenfalls individuell unterschiedlich gefärbt und meist auf der
Oberseite im mittleren Bereich recht dunkel. Wälder und Gegenden mit
reichlich Bäumen sind Lebensräume, in denen der Braungewickelte
Zwergspanner anzutreffen ist. In der Zeit von Ende Mai bis Ende
September fliegt diese Falterart in zwei Generationen. Foto:
06.08.2011, Düsseldorf-Grafenberg
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Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)
Von
Ende Juni bis etwa Mitte August ist in der Natur der Braunkolbige
Braundickkopffalter anzutreffen. Diese tagaktiven Falter sind recht
zierlich, ihre Flügelspannweite beläuft sich auf 37 bis 34 Millimeter.
Auf der Oberseite sind die Flügel hell orangebraun gefärbt, der Rand ist
dunkelbraun gefärbt und hell gesäumt. Grünlichgrau sind die Hinterflügel
auf der Unterseite gefärbt, die Vorderflügel weisen diese Färbung auf
ihrer Unterseite an den Spitzen auf. Zudem ist der Innenrand der
Hinterflügel mit einem breiten gelben Saum versehen. Der Körper der
Tiere ist bräunlich gefärbt und dicht behaart. Die Unterseite der
Fühlerkolben ist bei dieser Art gelbbraun gefärbt. Hierdurch
unterscheidet sich diese Spezies von den nahen verwandten
Schwarzkolbigen Braundickkopffalter, deren Flügelkolben auf der
Unterseite schwarz gefärbt sind. In manchen Literaturquellen wird der
Braunkolbige Braundickkopffalter alternativ als Ockergelber
Braundickkopffalter bezeichnet. Foto: 24.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
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Foto: 17.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 18.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Braunleibiger Springkrautspanner (Small Phoenix, Ecliptopera silaceata)
In Wäldern und offenen Gebieten, in denen
Weidenröschen zu finden sind, lebt der Braunleibige Springkrautspanner.
Die Flügelspannweite dieser Tiere beläuft sich auf etwa 23 bis 27
Millimeter. Auf der Oberseite sind die Vorderflügel überwiegend dunkel
bräunlich gefärbt und sie tragen Bögen und flächenhafte Bereiche, die
beige und hellbraun gefärbt sind. Auch überwiegend grau gefärbte
Exemplare kommen vor. Ähnliche Muster zieren die Oberseite der
Hinterflügel, allerdings sind sie meist weniger kräftig in ihrem
Kontrast. Der Rumpf dieser Falter ist hellbraun gefärbt, was ein
weiteres Erkennungsmerkmal ist. Zwei Generationen der nachtaktiven Tiere
kommen pro Jahr vor, die erste fliegt von etwa Mai bis Juli, die zweite
von August bis September. Manche Literaturquellen bezeichnen diese
Spezies als Weidenröschen-Blattspanner.
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Foto: 04.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 04.06.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Breitflügeliger Fleckleibbär (White Ermine, Spilosoma lubricipeda)
Der
Breitflügelige Fleckleibbär ist ein nachtaktiver Falter mit
einer Flügelspannweite von 30 bis 42 Millimeter. Die Flügel
sind weiß und die Art trägt unregelmäßig
verteilte schwarze Punkte auf ihnen. Es gibt ähnliche Arten, die
jedoch meist weniger Flecken zeigen. An den dunklen Fühlern tragen
die Tiere kleine Kämme, der Körper ist auf der Oberseite gelb
gefärbt und wird an den Seiten von schwarzen Flecken geziert. Meist wird
der Körper jedoch von den Flügeln verdeckt, so dass seine
Warnfarbe - die Tiere sind giftig - nicht zu sehen ist. Typische
Lebensräume, in denen der Breitflügelige Fleckleibbär
anzutreffen ist, sind unter anderem feuchte Bereiche an
Waldrändern, Feldraine, Ruderalflächen oder Kiesgruben. Von
Mitte Mai bis in den Juli dauert die Flugzeit dieser Falterart. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
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Foto: 20.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Breitgebänderter Staudenspanner (Riband Wave, Idaea aversata und Idaea aversata f. remutata)
Die
Flügelspannweite der ersten Generation des Breitgebänderten Staudenspanners
beträgt zwischen 23 und 30 Millimeter; Tiere der zweiten
Generation weisen meist nur eine Spannweite von 20 Millimeter auf.
Weißlich gelb bis ockergelb sind die Flügel dieser Tiere
gefärbt, sie tragen auf den Vorderflügeln nur kleine
sogenannte Distalflecken. Auf den Hinterflügeln verlaufen zwei,
auf den Vorderflügeln drei Querlinien, die teils gezackt sind. Bei
einigen Exemplaren, so auch bei dem rechts gezeigten, ist der Bereich
zwischen der zweiten und dritten Linie auf den Vorderflügeln sowie
das Areal zwischen den beiden Linien auf dem Hinterflügel
dunkelbraun ausgefüllt. Gärten, Parks sowie Laub- und
Mischwälder sind typische Lebensräume dieser Falterart. Die
Flugzeit erstreckt sich von Juni bis August. Der Breitgebänderte Staudenspanner
kommt in Deutschland in zwei unterschiedlichen Formen vor: Einerseits
lebt hier die Nominatform Idaea aversata und andererseits gibt
es hierzulande Idaea avesata f. remutata. Letztere
unterscheidet sich in ihrem Aussehen, sie weist kein breites Flügelband
auf, siehe Foto unten rechts.
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Nominatform, Foto: 11.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Idaea aversata f.
remutata, Foto: 09.07.2011,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Brennnesselzünsler (Small Magpie, Eurrhypara hortulata)
Der
Brennnesselzünsler ist ein kleiner, nachtaktiver Falter, dessen
Flügelspannweite bis zu 28 Millimeter betragen kann. Seine
Flügel sind schwarz und weiß gefärbt. Auf hellem Grund
befinden sich dunkle Flecken, die teilweise in Reihen angeordnet sind.
Weite Teile des Körpers sind dunkel gefärbt, der Hinterleib
ist gelblich-braun gefärbt. Auch im Bereich der Brust gibt es
gelblich-braune Stellen, die vorderen Flügelansätze sind
ebenso gefärbt. Zu finden sind die Tiere in Gärten und
Wäldern, tagsüber verstecken sie sich meist in
Sträuchern oder an Brennnesseln, wobei sie häufig unter den
Blättern sitzen. Die Flugzeit des
Brennnesselzünslers beginnt im Mai und endet im September, es
fliegt nur eine Generation. Foto: 12.06.2011, Düsseldorf-Ludenberg
Brombeertriebwickler (Bramble Shoot Moth, Notocelia uddmanniana)
Mit
seiner Flügelspannweite von 14 bis 20 Millimeter ist der
Brombeertriebwickler relativ zierlich. Die Tiere sind nachtaktiv und
lassen sich von Licht anziehen. Wie es ihr Name vermuten lässt, ist
diese Art an Brombeeren gebunden; die Raupen leben zwischen versponnenen
Trieben dieser Pflanzen. In der Zeit von Juni bis August lassen sich
erwachsene Falter in der Natur beobachten. Ihre Vorderflügel weisen eine
bräunlichgraue Grundfärbung auf. Ein zartes Wellenmuster erstreckt sich
auf dieser Grundfarbe. Im vorderen Winkel tragen die beiden Vorderflügel
je einen rötlichbraunen, dunklen und dreieckig geformten Fleck, der von
einer weißen Linie gesäumt wird. Einfarbig braungrau sind die
Hinterflügel, sie tragen helle Fransen. Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
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Buschhalden-Blattspanner (Dark Marbled Carpet, Chloroclysta citrata)
Zwischen
25 und 30 Millimeter beträgt die Spannweite dieser nachtaktiven
Falterart. In verschiedenen Braunschattierungen sind die Vorderflügel
gefärbt, wobei ein großer Teil dunkelbraun bis dunkelgraubraun und der
Rest eher hellbraun gefärbt ist. Allerdings kommen auch Individuen vor,
die überwiegend mittel- und hellbraun gefärbt sind. Hellgraubraun sind
die Hinterflügel, sie sind einfarbig. Zwischen Juni und September kann
man erwachsene Falter in der Natur beobachten. Typische Lebensräume, in
denen der Buschhalden-Blattspanner lebt, sind Wälder und offene Flächen
mit Gebüschen. Manche Literaturquellen bezeichnen diese Spezies auch als
Spitzwinkel-Bindenspanner. Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
Cauchas rufimitrella
Obwohl die Langhornmotte Cauchas rufimitrella hierzulande recht
häufig zu beobachten ist, gibt es für diese Falterart keinen deutschen
Namen. Die Tiere sind sowohl am Tage als auch in der Nacht aktiv und ein
typisches Merkmal sind die langen Fühler, die zum Ende hin oft
aufgehellt sind. Zwischen zehn und zwölf Millimeter beträgt die
Flügelspannweite der zierlichen Insekten. Ihre Flügel sind metallisch
bronzefarben bis bräunlich gefärbt, sie zeigen oft einen leicht
grünlichen Farbhauch. Die Behaarung am Kopf ist bei dieser
Langhornmottenspezies dunkel, nur einige wenige gelbliche Härchen können
sich in dem kleinen Schopf befinden. Ab Ende April bis in den Juni kann
man die Tiere vor allem auf Kreuzblütlern sehen, sie halten sich
beispielsweise gern auf blühenden Knoblauchsrauken (Alliaria petiolata) auf. Es gibt einige
Arten, mit denen Cauchas rufimitrella leicht verwechselt werden
kann. Deshalb muss auf die Details wie die Färbung der Kopfbehaarung
geschaut werden. Foto: 22.04.2011, Düsseldorf-Knittkuhl
C-Falter (Comma, Polygonia c-album)
Zur
Familie der Edelfalter gehört der C-Falter. Die
Flügelspannweite dieser Tiere kann zwischen 40 und 50 Millimeter
betragen. Ihre Flügelfärbung kann von Individuum zu
Individuum stark variieren. Die Grundfarbe ist orange, die Flügel
werden von einem Fleckenmuster in den Farben Schwarz, Braun und Gelb
geziert. Ein brauner Saum umgibt die Flügelränder. Auf der
Unterseite sind die Flügel dieser Schmetterlingsart hellbraun,
grau oder gelblich gefärbt. Ein sicheres Erkennungsmerkmal dieser
Spezies ist das kleine, weiße "C", das sie auf der
Flügelunterseite tragen. Diese Zeichnung stand Pate bei der
Namensgebung. In der Zeit von März bis Oktober können die
Tiere in der Natur angetroffen werden, sie fliegen in zwei
Generationen.
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Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg |
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Foto: 13.06.2009,
Erkrath-Reutersberg |
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Interessante Internetseiten:
Lepiforum.de
Schmetterling-Raupe.de
Europäische Schmetterlinge
Tagfalter-Monitoring.de
Schmetterlinge-Deutschlands.de
Schmetterlinge-Westerwald.de
Naturgucker.de
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