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Schmetterlinge und Falter aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 3

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

· Goldene Acht (Pale Clouded Yellow, Colias croceus)
· Graubinden-Labkrautspanner (Common Carpet, Epirrhoe alternata)
· Grauer Knospenwickler (Marbled Orchard Tortrix, Hedya nubiferana)
· Grauer Zwergspanner (Small Dusty Wave, Idaea seriata)
· Graugelber Breitflügelspanner (Dotted Border, Agriopis marginaria)
· Großer Frostspanner (Mottled Umber, Erannis defoliaria)
· Großer Johanniskraut-Spanner (Treble-bar, Aplocera plagiata)
· Großer Kohlweißling (Large White, Pieris brassicae)
· Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)
· Grüner Eichenwickler (Green Oak Tortrix, Tortrix viridana)
· Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)
· Grünes Blatt (Large Emerald, Geometra papilionaria)
· Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)
· Halmeulchen (Minor, Oligia sp.)
· Hedya salicella
· Heu-Staubeule (Pale Mottled Willow, Paradrina clavipalpis)
· Himbeermarkmotte (Argolamprotes micella)
· Hornissen-Glasflügler (Hornet Moth, Sesia apiformis)
· Hornklee-Widderchen (Narrow-bordered Five-spot Burnet, Zygaena lonicerae)
· Hornkraut-Tageulchen (Small Yellow Underwing, Panemeria tenebrata)
· Hummelnestmotte (Bee Moth, Aphomia sociella)
· Incurvaria masculella
· Jakobskrautbär (Cinnabar Moth, Tyria jacobaeae)
· Kleidermotte (Common Clothes Moth, Tineola bisselliella)
· Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)

Goldene Acht (Pale Clouded Yellow, Colias croceus)

Goldene AchtDie Flügelspannweite der Goldenen Acht beträgt zwischen 42 und 50 Millimeter. Diese Tiere gehören zur Familie der Weißlinge und sind tagaktiv. Auf der Oberseite sind die Flügel der männlichen Falter dieser Art gelb gefärbt, Weibchen haben auf der Flügeloberseite eine gelblich-grüne Grundfärbung. Bei beiden Geschlechtern ist die Flügelunterseite jeweils gelblich gefärbt. Darüber hinaus tragen beide Geschlechter auf der Oberseite der Vorderflügel eine bräunliche bis schwarze Randbinde. Außerdem ziert ein schwarzer Fleck die Ober- und Unterseite der Vorderflügel. Auf der Unterseite des Hinterflügels befindet sich eine Zeichnung in Form einer "8". Auf Wiesen mit Klee und Luzerne, in Streuobstwiesen sowie auf Mager- und Trockenrasen sind diese Schmetterlinge anzutreffen. Ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis Oktober. In manchen Literaturquellen werden diese schönen Tiere als Gemeine Heufalter bezeichnet. Es gibt eine Reihe ähnlicher Arten. Die Tiere zu unterscheiden, ist sehr schwierig. Mir hat der Experte Jürgen Hensle aus dem Lepiforum bei der Bestimmung geholfen. Foto: 22.09.2009, Düsseldorf-Stockum

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Graubinden-Labkrautspanner (Common Carpet, Epirrhoe alternata)

Etwa 25 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Graubinden-Labkrautspanners. Tagsüber und auch nachts fliegen diese Falter in ihrem bevorzugten Lebensraum umher, sie kommen beispielsweise in Wäldern sowie Parks und Gärten vor. In zwei Generationen leben die Tiere in der deutschen Natur, die erste fliegt von Ende April bis Mitte Juni und die zweite von Mitte Juli bis September. Farblich sind die Tiere eher schlicht, ihre Vorderflügel weisen verschiedene Braun- und Grautöne auf. Am Ansatz zeigen sie ein graues Muster, gefolgt von einer schmalen hellen Binde, dahinter liegt eine braun gemusterte Binde. Den Abschluss bildet nach außen hin eine helle Binde, gefolgt von einem dunkelbraunen und grauen Muster am Flügelrand. Diese Falterart wird auch als Gemeiner Bindenspanner bezeichnet.

  Graubinden-Labkrautspanner (Common Carpet, Epirrhoe alternata)   Graubinden-Labkrautspanner (Common Carpet, Epirrhoe alternata)  
  Foto: 23.04.2011,
Düsseldorf-Rath
  Foto: 08.05.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Grauer Knospenwickler (Marbled Orchard Tortrix, Hedya nubiferana)

Grauer Knospenwickler (Marbled Orchard Tortrix, Hedya nubiferana)Ein sehr zierlicher Vertreter der Familie der Wickler ist der Graue Knospenwickler. Diese nachtaktive Falterart erreicht eine Flügelspannweite von nur 15 bis 21 Millimeter und ist lediglich circa einen Zentimeter lang. In der Zeit von Mai/Juni bis August sind die Tiere in der Natur anzutreffen, sie lassen sich zuweilen von Licht anlocken. Ihre Vorderflügel sind zum Rand hin hell gefärbt mit einem dunklen Saum, innen weisen die Vorderflügel eine graue bis graubraune Färbung auf, die teilweise mit blauen, irisierenden Schuppen bedeckt ist. Wenn die Falter ruhig auf einem Ast sitzen, sehen sie aus wie Vogelkot und sind perfekt getarnt. Die Raupen des Grauen Knospenwicklers ernähren sich unter anderem von Weißdorn und Schlehdorn. Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Spezies ist Hedya dimidioalba. Foto: 26.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Grauer Zwergspanner (Small Dusty Wave, Idaea seriata)

Grauer ZwergspannerIn der Nähe menschlicher Siedlungen ist der Graue Zwergspanner sehr häufig zu beobachten. Oft kommen die Tiere auch in Häuser, weil sie abends vom Licht angelockt werden. Die Flügelspannweite dieser Nachtfalter beträgt zwischen 19 und 21 Millimeter. Tagsüber kann man die hellgrau bis weißlich gefärbten Tiere an vielen Stellen ruhend an Gebäuden beobachten. Auf den hell gefärbten Flügeln tragen sie dunkle Wellen und Fleckenmuster. Von April bis Oktober erstreckt sich die Flugzeit dieser Tiere; sie kommen in mehreren Generationen vor, die sich überschneiden. Foto: 20.09.2008, Düsseldorf-Grafenberg

  Grauer Zwergspanner   Grauer Zwergspanner, Paarung  
  Foto: 06.03.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 03.06.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
 

  Raupe des Grauen Zwergspanners   Raupe des Grauen Zwergspanners  
  Foto: 19.11.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 03.06.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
 

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Graugelber Breitflügelspanner (Dotted Border, Agriopis marginaria)

Graugelber BreitflügelspannerDie nachtaktiven Graugelben Breitflügelspanner sind überwiegend gelblich-grau gefärbt, wie es ihr Name bereits vermuten lässt. Männliche Falter erreichen eine Flügelspannweite von 27 bis 32 Millimeter. Zu erkennen sind die Tiere an ihrer grauen Querbinde, die ein Stück hinter der Flügelbinde verläuft. Außerdem tragen diese Nachtfalter feine dunkle Punkte am Rand ihrer Flügel. Weibchen dieser Falterart haben nur kurze gelbliche Stummelflügel und können nicht fliegen. Sie erreichen eine Körpergröße von lediglich zehn bis 14 Millimeter. Sehr zeitig im Jahr beginnt die Flugzeit dieser Falter, sie nimmt ihren Anfang im Februar und dauert bis Mitte Mai. Foto: 19.02.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Großer Frostspanner (Mottled Umber, Erannis defoliaria)

Der Große Frostspanner ist eine Falterart, die vom Spätherbst bis in den Dezember in freier Natur beobachtet werden kann. Männliche und weibliche Tiere unterscheiden sich bei dieser Art sehr stark. Weibchen sind flügellos und grau gefärbt, die Männchen haben eine Flügelspannweite von bis zu 46 Millimeter. Die Grundfärbung ist hell ockergelb, darauf findet sich ein charakteristisches dunkles Muster, was vor allem für die Vorderflügel gilt. Im Frühling kann man die sehr variabel gezeichneten Raupen des Großen Frostspanners beobachten, siehe Foto unten rechts. Sie kommen in vielen verschiedenen Farbvariationen vor, die Bestimmung ist deshalb nicht einfach. Einige Beispiele sind auf der Webseite Schmetterling-Raupe.de zu sehen.

  Großer Frostspanner   Raupe des Großen Frostspanners  
  Männchen, Foto: 17.11.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 10.05.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
 

Großer Johanniskraut-Spanner (Treble-bar, Aplocera plagiata)

Großer Johanniskraut-Spanner (Treble-bar, Aplocera plagiata)In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juli ist die erste Generation des Großen Johanniskraut-Spanners in der deutschen Natur anzutreffen, die zweite Generation dieser hübschen Falterart hat ihre Flugzeit von Juli bis September. Die Spezies weist eine Flügelspannweite von 27 bis 40 Millimeter auf. Ihre Grundfärbung ist weißgrau bis blaugrau, außerdem befindet sich auf den Flügeln ein filigranes Muster aus dunklen, bräunlichen Bereichen. Dieses Muster besteht aus feinen Querlinien. Zu finden sind die tagaktiven Schmetterlinge an warmen Standorten. Sie bevorzugen Hanglagen, trockene Waldränder, Böschungen, magere Wiesen und Bergheiden. Im Ruhrgebiet ist die Art auch auf Ruderalflächen zu finden. Erwachsene Falter saugen an verschiedenen Pflanzen, darunter Gewöhnlicher Natternkopf, Schmetterlingsflieder und Taubenkopf-Leinkraut. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

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Großer Kohlweißling (Large White, Pieris brassicae)

Großer KohlweißlingDer Große Kohlweißling ist in Deutschland regelmäßig anzutreffen, obwohl er seltener ist als der relativ ähnliche Kleine Kohlweißling. Die Grundfärbung der Flügeloberseite ist weiß, die Ecken der Vorderflügel sind schwarz gefärbt. Weibchen tragen darüber hinaus schwarze Flecken auf den Flügeln. Auf der Unterseite sind die Flügel grünlich gefärbt. Mit 60 bis 65 Millimeter ist die Flügelspannweite dieser Tagfalter relativ groß. In zwei Generationen ist der Große Kohlweißling in der Zeit von März bis Oktober in der Natur zu finden, Raupen sind von Juni bis Oktober zu beobachten. Foto: 26.04.2009, Düsseldorf-Düsseltal

Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)

Das Große Ochsenauge gehört zur Familie der Edelfalter. Diese Tiere sind tagaktiv und leicht an ihren hellbraunen Flecken auf der Oberseite ihrer Vorderflügel zu erkennen; die Grundfärbung ist braun. Auf diesen hellbraunen Bereichen befindet sich auf jedem Vorderflügel je ein großer, dunkler Fleck, der einen kleinen, hellen Punkt in sich trägt. Die Flügelunterseite ist überwiegend hellbraun gefärbt, die Vorderflügel weisen zudem orange gefärbte Bereiche auf. Außerdem ist dort ebenfalls ein dunkler Fleck mit einem hellen Punkt zu sehen, auf der Unterseite der Hinterflügel befindet sich je ein kleiner, dunkler Fleck. Zwischen 40 und 50 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser Tiere. Vor allem auf Wiesen, aber auch an Wald- und Straßenrändern kann man diese Schmetterlingsart beobachten. Von Mitte Juni bis zum Beginn des Herbstes erstreckt sich die Flugzeit des Großen Ochsenauges.

  Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)   Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)  
  Foto: 26.06.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Foto: 05.07.2008,
Düsseldorf Hafen
 

Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)

Männlicher Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)Der Grüne Langfühler gehört zur Familie der Langhornmotten. Diese Tierart ist tagaktiv und weist eine Flügelspannweite von 14 bis 18 Millimeter auf. Die Männchen haben sehr lange Antennen, die weißlich gefärbt sind; bei den Weibchen sind die Antennen deutlich kürzer. Bei beiden Geschlechtern sind die Vorderflügel metallisch grün gefärbt, sie schimmern im Sonnenlicht sehr stark. Außerdem sind die Tiere am Kopf und an Teilen des Körpers behaart, die Härchen sind bei den Männchen schwarz gefärbt, bei den Weibchen etwas heller. Von April bis Juni sind die Tiere in der Natur anzutreffen, sie halten sich vor allem in lichten Wäldern auf und schwärmen im Sonnenlicht in großer Zahl. Foto: 27.04.2008, Düsseldorf-Grafenberg

  Männlicher Grüner Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)   Männliche Grüne Langfühler (Green Longhorn, Adela reaumurella)  
  Männchen; Foto: 27.04.2008,
Düsseldorf-Rath
  Foto: 27.04.2008,
Düsseldorf-Rath
 

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Grüner Eichenwickler (Green Oak Tortrix, Tortrix viridana)

Grüner Eichenwickler (Green Oak Tortrix, Tortrix viridana)Zwischen 16 und 24 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Grünen Eichenwicklers, der mitunter auch einfach nur als Eichenwickler bezeichnet wird. Die Vorderflügel dieser Falterart sind grasgrün bis blassgrün gefärbt. An den Flügelenden befindet sich ein weißlicher, fransiger Saum. Dies gilt ebenfalls für die Hinterflügel, deren Grundfärbung hellgrau ist. Der Kopf der Grünen Eichenwickler ist gelblich gefärbt, der Hinterleib grau und die Brust grün. Überall dort, wo es Eichen gibt, ist die Falterart anzutreffen, ihre Flugzeit dauert von Mai bis Juni oder Juli. Weil die Falter dämmerungs- und nachtaktiv sind, sieht man sie nicht sonderlich häufig, zumal sie sich bevorzugt im Bereich der Baumkronen aufhalten. Ihre Raupen ernähren sich von frisch geöffneten Eichenknospen und jungen Blättern, weshalb sie bei einem Massenauftreten schwere Schäden an den Bäumen hervorrufen können. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Grünes Blatt (Large Emerald, Geometra papilionaria)

Grünes Blatt (Large Emerald, Geometra papilionaria)Das Grüne Blatt ist ein nachtaktiver Falter aus der Familie der Spanner (Geometridae). Zwischen 40 und 65 Millimeter kann die Flügelspannweite des Grünen Blatts betragen. Junge Falter sind leuchtend tiefgrün gefärbt. Je älter die Tiere werden, desto mehr verblasst die Färbung. Deshalb sind ältere Individuen eher blaugrün bis graugrün gefärbt. Auf den Flügeln tragen diese Schmetterlinge eine feine, dunkelgrün und weiß gefärbte Zeichnung. Auf den Vorderflügeln befinden sich drei bogenförmige, unterbrochene Linien. Zwei dieser Linien setzen sich auf den Hinterflügeln fort. Die Fühler und die Beine dieser Falterart sind orange gefärbt. Typische Lebensräume des Grünen Blattes sind Laubwälder, Marschland und Heideflächen. Darüber hinaus sind die Tiere in waldnahen Siedlungsräumen zu beobachten. Von Mai bis August findet die Flugzeit dieser Spezies statt. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)

Weiblicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)Die häufigste in Deutschland zu beobachtende Art aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae) ist der Hauhechel-Bläuling. Deshalb trägt diese Spezies auch den Namen Gemeiner Bläuling. Die Körperlänge dieser tagaktiven Falter beträgt 25 bis 30 Millimeter, die Flügelspannweite liegt zwischen 29 und 36 Millimeter. Die Geschlechter dieser Schmetterlingsart sehen unterschiedlich aus. Bei den Weibchen, siehe Foto unten links, ist die Flügeloberseite bräunlich-blau, bei den Männchen ist sie kräftig blau gefärbt, mitunter ist ein Violettstich zu erkennen, siehe Foto unten rechts. In offenen Bereichen, in denen nektarreiche Blüten wie Disteln und dergleichen zu finden sind, kann man den Hauhechel-Bläuling von Ende April bis September antreffen. Meist fliegen die Tiere innerhalb eines Jahres in zwei Generationen, bei sehr günstigem Klima auch in drei. Foto: 20.09.2008, Düsseldorf-Kaiserswerth

  Weiblicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)   Männlicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)  
  Weibchen; Foto: 20.09.2008,
Düsseldorf-Kaiserswerth
  Männchen, Foto: 22.09.2009,
Düsseldorf-Stockum
 

  Männlicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)   Männlicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)  
  Männchen, Foto: 18.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Männchen, Foto: 01.08.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

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Halmeulchen (Minor, Oligia sp.)

Halmeulchen (Minor, Oligia sp.)In Deutschland kommen mehrere verschiedene Halmeulchen vor, die der Gattung Oligia angehören. Die einzelnen Arten sehen einander äußerst ähnlich und einige von ihnen können optisch nicht bestimmt werden. Es erfordert eine mikroskopische Untersuchung der Fortpflanzungsorgane, um die Art zu identifizieren. Das hier gezeigte Tier gehört einer solchen Spezies an, die höchstwahrscheinlich nur mikroskopisch zu bestimmen ist. In einer Diskussion im Lepiforum haben Experten die Vermutung geäußert, es könnte sich um Oligia strigilis, Oligia versicolor oder um Oligia latruncula handeln. Einiges spricht gegen O. strigilis, so dass die Art wahrscheinlich entweder O. versicolor oder O. latruncula ist. Etwa 20 bis 22 Millimeter ist das rechts gezeigte Tier lang gewesen, es ist in offenem Grasland vorgekommen, das mit Hecken und Gehölzen durchsetzt ist. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Hedya salicella

Hedya salicellaIn der Zeit von Mai bis September ist in vegetationsreichen Gegenden der kleine Falter namens Hedya salicella zu beobachten. Die Tiere erreichen eine Flügelspannweite von 19 bis 24 Millimeter und sind nachtaktiv. Von künstlichem Licht lassen sie sich anziehen. Große Teile der Vorderflügel sind hell gefärbt, auch haselnussbraune Bereiche und sogar bläulich-grau schimmernde Areale finden sich auf den Flügen. Auffällig ist ein haselnussbrauner Bereich auf dem Oberkörper der Tiere, der nach oben steht. Die Beine sind hell und dunkel gemustert. Ein deutscher Name ist mir für diese Falterart nicht bekannt, dasselbe gilt für einen englischen Namen. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Heu-Staubeule (Pale Mottled Willow, Paradrina clavipalpis)

Die Heu-Staubeule ist ein nachtaktiver Falter aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae). Zwischen 26 und 32 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser unauffällig gefärbten Tiere. Ihre Vorderflügel sind meist beige bis bräunlich oder grau gefärbt und weisen ein schwaches Muster aus Punkten, Wellen und Strichen in verschiedenen Grau- und Braunschattierungen auf. Ring- und Nierenmakel dieser Art sind dunkel gefüllt, außerdem finden sich am Rand des Nierenmakels oft weiße Punkte. Hell weißlich und durchscheinend sind die Hinterflügel der Männchen gefärbt, Weibchen haben sind die Adern der Hinterflügel bräunlich bestäubt und der Rand weist eine leichte Schwarzschattierung auf. Raupen sind variabel gefärbt, sie können grünlich bis rötlichbraun gefärbt sein. Falter können während der Flugzeit von März bis November beobachtet werden, die Raupen der zweiten Generation überwintern in Kokons. Die eigentliche Verpuppung erfolgt dann normalerweise erst im Frühjahr.

  Heu-Staubeule (Pale Mottled Willow, Paradrina clavipalpis)   Raupe der Heu-Staubeule (Pale Mottled Willow, Paradrina clavipalpis)  
  Foto: 11.03.2011,
Düsseldorf-Grafenberg
  Raupe, Foto: 08.12..2010,
Düsseldorf-Grafenberg
 

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Himbeermarkmotte (Argolamprotes micella)

Himbeermarkmotte (Argolamprotes micella)Die Himbeermarkmotte ist sehr zierlich, ihre Flügelspannweite beträgt maximal zwölf bis 14 Millimeter. Sie gehört zur Familie der Palpenmotten. Typisch für diese Familie sind die nach hinten gebogenen Labialpalpen. Hierunter sind Taster der Mundwerkzeuge zu verstehen, also im Fall der Himbeermarkmotte die sogenannten Lippentaster. Schwarzbraun bis rotbraun sind die Vorderflügel dieser kleinen Falterart gefärbt. Sie glänzen golden und tragen zahlreiche kleine weiße Punkte. Außerdem tragen sie an den Enden feine Fransen. Himbeermarkmotten kommen in Gebüschen, Gärten und an Waldrändern vor, ihre Flugzeit findet im Juni und Juli statt. Foto: 26.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

Hornissen-Glasflügler (Hornet Moth, Sesia apiformis)

Hornissen-Glasflügler (Hornet Moth, Sesia apiformis)Auf den ersten Blick sieht der Hornissen-Glasflügler nicht wie ein Falter aus, sondern wie ein sehr großes Stechinsekt, denn er ähnelt einer Hornisse. Mit seiner schwarz-gelben Körperfärbung signalisiert er wie die Hornissen oder Wespen Gefahr - allerdings ist der Hornissen-Glasflügler nicht gefährlich. Die Körpergröße dieser Falter beträgt mehr als einen Zentimeter, der Rumpf ist breit und klobig. Wie es der Name nahelegt, sind die Flügel durchscheinend und sie wirken gläsern, wodurch sich der Hornissen-Glasflügler deutlich von anderen Faltern unterscheidet. Zwischen 30 und 45 Millimeter kann die Flügelspannweite der hübschen Fluginsekten betragen. Weibchen sind etwas kleiner als Männchen. Vom sehr ähnlich aussehenden Großen Weiden-Glasflügler (Sesia bembeciformis) ist die Art an ihren gelben "Schulterflecken" zu unterscheiden, die sich direkt am Flügelansatz befinden. Zu beobachten sind Hornissen-Glasflügler an Gewässern und in offenem, feuchtem Gelände. Ihre Flugzeit beginnt Ende Mai und dauert bis Ende Juli. In manchen Literaturquellen wird die Art als Bienen-Glasflügler bezeichnet. Foto: 05.06.2010, Düsseldorf-Düsseltal

Hornklee-Widderchen (Narrow-bordered Five-spot Burnet, Zygaena lonicerae)

Hornklee-Widderchen (Narrow-bordered Five-spot Burnet, Zygaena lonicerae)In der deutschen Natur ist das Hornklee-Widderchen an vielen Stellen zu finden. Die Tiere kommen in Arealen vor, die nicht zu feucht und nicht zu trocken sind. Neben Küstengebieten besiedeln sie auch offene Wälder bis hin zu subalpinen Matten, wo sie bis in Höhenlagen von 2.000 Meter vorkommen. Die Flügelspannweite dieser tagaktiven Falterart beträgt zwischen 30 und 46 Millimeter. Schwarz ist die Grundfärbung, auch der Körper, die Beine und die Fühler sind so gefärbt. Auf den Vorderflügeln tragen die Tiere je fünf karmin- bis zinnoberrote Flecken, die Hinterflügel sind überwiegend rot gefärbt und weisen einen schwarzen Rand auf. Im Brustbereich und am Hinterkörper tragen die Falter eine schwarze Behaarung, die bei den einzelnen Individuen unterschiedlich dicht sein kann. Das Hornklee-Widderchen sieht dem Sumpfhornklee-Widderchen (Zygaena trifolii) sehr ähnlich. Diese Schwesterart kommt in den meisten Fällen in etwas anderen Lebensräumen vor und hat zudem stärker abgerundete Vorderflügel. Die Flugzeit des Hornklee-Widderchens fällt in die Monate Juni und Juli. Foto: 10.07.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

  Hornklee-Widderchen (Narrow-bordered Five-spot Burnet, Zygaena lonicerae)   Hornklee-Widderchen (Narrow-bordered Five-spot Burnet, Zygaena lonicerae)  
  Foto: 18.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Foto: 10.07.2011,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

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Hornkraut-Tageulchen (Small Yellow Underwing, Panemeria tenebrata)

Hornkraut-Tageulchen (Small Yellow Underwing, Panemeria tenebrata)Tagsüber kann man von Mitte April bis Mitte Juni auf Wiesen, anderen Graslandflächen mit hohem Bewuchs und in offenen Landschaften das Hornkraut-Tageulchen antreffen. Diese Falterart gehört zur Familie der Eulenfalter und weist eine Flügelspannweite von 19 bis 22 Millimeter auf. Dunkelbraun ist die Grundfärbung der Vorderflügel, einige graue Partien zieren dieses Flügelpaar. Außerdem verlaufen zwei gezackte Querlinien über die Vorderflügel. Die beiden Hinterflügel weisen eine schwärzliche Grundfärbung auf und tragen je ein breites gelbes Mittelband. Weil naturbelassene Wiesen in Deutschland immer seltener werden, ist das Hornkraut-Tageulchen in einigen Bundesländern nicht mehr sehr häufig. Laut Schmetterlinge-Deutschlands.de gilt für die Art in Nordrhein-Westfalen die Vorwarnstufe der Roten Liste der bedrohten Arten. Foto: 21.05.2011, Düsseldorf-Hubbelrath

Hummelnestmotte (Bee Moth, Aphomia sociella)

Hummelnestmotte (Bee Moth, Aphomia sociella)Die Hummelnestmotte ist ein Kleinschmetterling, der mit seiner Flügelspannweite von 18 bis 44 Millimeter jedoch vergleichsweise groß ist. Bei dieser Falterart sind die Männchen etwas prächtiger gefärbt als die Weibchen. Die Grundfärbung männlicher Tiere ist graubraun, außerdem gibt es zum Rand der Flügel hin einige grünlich oder violett schimmernde Bereiche sowie einige dunklere Flecken. Weibchen sind lediglich graubraun gefärbt und tragen einige Flecken. In diesem Absatz ist ein Männchen zu sehen, was unter anderem auch daran zu erkennen ist, dass ihm die längere "Zünslernase" fehlt, die die Weibchen aufweisen. Draußen beobachten kann man die nachtaktive Hummelnestmotte in der Zeit von Mai bis September, die Tiere werden von Licht angezogen. Der Name der Art rührt daher, dass die erwachsenen Tiere Wespen- und Hummelnester mit ihrem Geruchssinn aufspüren und ihre Eier in deren unmittelbarer Nähe ablegen. Die Raupen kriechen in die Nester und ernähren sich dort von allem, was sie finden können - auch von Hummeln oder Wespen. Ist ein Nest mit vielen Raupen befallen, können diese ihren Unterschlupf innerhalb kurzer Zeit vollständig zerstören. Foto: 07.05.2011, Düsseldorf-Grafenberg

Incurvaria masculella

Incurvaria masculellaSchon im April beginnt die Flugzeit der Falterart Incurvaria mascuella, bis in den Mai hinein können diese Tiere in der deutschen Natur beobachtet werden. Ihre Flügelspannweite beträgt zwölf bis 16 Millimeter. Braun ist die Grundfärbung der Vorderflügel, sie tragen je zwei weiße, dreieckig geformte Bereiche. Sind die Flügel in Ruhestellung, berühren sich diese weißen Areale über dem Rumpf. Aus manchen Blickwinkeln betrachtet, erscheinen die Flügel mit einem violetten Metallschimmer überhaucht. Männliche Tiere sind an ihren gekämmten Fühlern zu erkennen, siehe Foto rechts. Die Larven dieser Falterart leben in Blättern, in denen sie Minen (Bohrgänge) bilden. Blätter verschiedener Baumarten, darunter vor allem Weißdorn (Crataegus) bilden die Nahrung der Larven. Foto: 10.04.2011, Düsseldorf-Ludenberg

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Jakobskrautbär (Cinnabar Moth, Tyria jacobaeae)

Jakobskrautbär (Cinnabar Moth, Tyria jacobaeae)In der Zeit von Mai bis Juni findet man erwachsene Exemplare des Jakobskrautbärs. Diese Falterart hat eine Flügelspannweite von 32 bis 45 Millimeter. Zu erkennen sind die Tiere an ihren schwarzen Flügeln, die zwei rote Punkte und lange rote Striche an den Rändern tragen. Wiesen, Waldwiesen, Ränder von Fließgewässern und Steinbrüche sind Orte, an denen man diese Falter beobachten kann. Ihre Raupen sind schwarz-gelb gefärbt und sie tragen lange, weiße Haare. Mit der Warnfärbung weisen sie auf ihre Giftigkeit hin. Sie können bis zu 30 Millimeter lang werden. Zu finden sind sie meist auf den Blütenständen von Jakobs-Greiskraut. Der Jakobskrautbär wird in manchen Literaturquellen als Blutbär oder Karminbär bezeichnet. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

  Raupe des Jakobskrautbärs   Raupe des Jakobskrautbärs (Cinnabar Moth, Tyria jacobaeae)  
  Raupe, Foto: 24.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Foto: 17.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

  Füße einer Raupe des Jakobskrautbärs (Cinnabar Moth, Tyria jacobaeae)   Raupe des Jakobskrautbärs (Cinnabar Moth, Tyria jacobaeae)  
  Füße einer Raupe, Foto: 24.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Foto: 24.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
 

Kleidermotte (Common Clothes Moth, Tineola bisselliella)

Kleidermotte (Common Clothes Moth, Tineola bisselliella)Die Kleidermotte ist ein kleiner Vertreter aus der Familie der Echten Motten (Tineidae). Ihre Körperlänge beträgt etwa sechs bis neun Millimeter, die Flügelspannweite beläuft sich auf neun bis 16 Millimeter. Je nachdem, wovon sich die Falter im Raupenstadium ernährt haben, sind die Flügel unterschiedlich gefärbt. Sie können hellgelb bis dunkelbraun gefärbt sein und glänzen metallisch. Die Hinterflügel sind normalerweise heller als die Vorderflügel, außerdem tragen beide Flügelpaare keine Zeichnung und sie sind am Rand ausgefanst. Der Kopfbereich ist stark behaart, die Haare sind bräunlich bis rötlichbraun gefärbt. In freier Natur leben die Raupen der Kleidermotten beispielsweise in den Nestern von Säugetieren und Vögeln, wo sie sich von Tierhaaren oder Federn ernähren. Mitunter gelingt es Kleidermotten jedoch auch, in Häuser zu fliegen. Dort können die Larven Schäden an Textilien anrichten - daher der Name "Kleidermotte", denn die Tiere zerfressen unter anderem Kleidungsstücke und gelten deshalb als Schädlinge. Zwischen Mai und September findet die Flugzeit der Kleidermotten in der Natur statt, in Gebäuden können sie auch im Winter vorkommen. Foto: 29.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg

Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)

In Deutschland ist der Kleine Feuerfalter zwar weit verbreitet. Doch er kommt nicht überall gleichermaßen häufig vor. Vielerorts - so auch im Rheinland - ist er eher selten zu finden. Bis zu 27 Millimeter kann die Flügelspannweite dieser tagaktiven Falterart betragen. Orangerot sind die Vorderflügel auf der Oberseite gefärbt, sie tragen einen breiten, braunen Außenrand und einige braune Bereiche als Muster. Ähnlich ist auch die Unterseite der Vorderflügel gefärbt. Bräunlich ist die Grundfärbung der Hinterflügel, auf ihnen befindet sich eine orange gefärbte Binde; auf der Unterseite sind sie graubraun gefärbt. Außerdem tragen sie einige dunkle Flecken sowie eine fein gezeichnete, orange gefärbte Binde am äußeren Rand. Nur an sehr warmen Tagen fliegen die Falter bereits im März, ansonsten beginnt die Flugzeit etwa ab Mitte April und sie reicht bis in den Oktober hinein. Generell mögen die Tiere, die in einem Jahr in mehreren Generationen fliegen, warme Lebensräume.

  Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)   Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)  
  Foto: 05.09.2010,
Düsseldorf-Gerresheim
  Foto: 05.09.2010,
Düsseldorf-Gerresheim
 

 

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Interessante Internetseiten:

Lepiforum.de

Schmetterling-Raupe.de

Europäische Schmetterlinge

Tagfalter-Monitoring.de

Schmetterlinge-Deutschlands.de

Schmetterlinge-Westerwald.de

Naturgucker.de