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Käfer aus
Düsseldorf und Umgebung - Teil 4
Käfer lassen sich während der warmen Jahreszeit in
unserer Natur leicht beobachten. Man trifft sie zum Beispiel in Parks
und Gärten, in Wäldern, an Flussufern und auf Wiesen. Weil viele dieser
Tiere vergleichsweise klein sind, werden sie leicht übersehen. Deshalb
möchte ich diese oft nicht wahrgenommenen Tiere an dieser Stelle
präsentieren. Ich beobachte und
fotografiere die Tiere in Düsseldorf und der näheren Umgebung. Da ich
keine Insekten-Expertin bin, konnte ich bisher nicht alle Arten selbst
bestimmen. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine Nachricht
per E-Mail freuen,
die unbestimmten Arten finden Sie im
fünften Teil der
Käfersammlung. Und generell gilt: Alle hier genannten
Artbezeichnungen sind ohne Gewähr, da ich wie gesagt kein Insekten-Profi
bin.
Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos
der unten in alphabetischer Reihenfolge aufgelisteten
Käferarten. Um zu den einzelnen Abbildungen und
Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der
jeweiligen Art.
· Schwertlilienrüssler (Iris Seed Weevil, Mononychus punctumalbum)
· Sechzehnfleckiger Marienkäfer (Orange Ladybird, Halyzia
sedecimguttata)
· Seidiger Fallkäfer (Leaf Beetle, Cryptocephalus sericeus)
· Siebenpunkt-Marienkäfer (Seven-spot Ladybird, Coccinella
septempunctata)
· Silbriger Purzelkäfer (Hoplia philanthus)
· Stachelkäfer (Mordella aculeata)
· Stachelkäfer (Mordellid
Beetle, Variimorda villosa)
· Stolperkäfer (Dung Beetle,
Valgus hemipterus)
· Stumpfer Schnellräuber (Rove Beetle, Tachyporus obtusus)
· Vierbindiger Schmalbock (Four-banded Longhorn Beetle, Leptura quadrifasciata)
· Vierfleckiger Kugelmarienkäfer (Pine Ladybird, Exochomus quadripustulatus)
· Vierpunkt-Aaskäfer (Burying Beetle, Xylodrepa quadripunctata)
· Vierpunkt-Marienkäfer (Cream-streaked Ladybird, Harmonia
quadripunctata)
· Vierzehnpunkt-Marienkäfer (Fourteen-spotted Lady Beetle, Propylea
quatuordecimpunctata)
· Vierzehntropfiger Marienkäfer (Cream-spotted Lady Beetle, Calvia
quatuordecimguttata)
· Violetter
Blattkäfer (Green Beetle, Chrysolina sturmi)
· Waldmistkäfer (Dor
Beetle, Anoplotrupes stercorosus)
· Weiden-Erdfloh (Flea Beetle, Crepidodera aurata)
· Wollkrautblütenkäfer (Varied Carpet Beetle, Anthrenus verbasci)
· Würfelfleckiger Staubrüssler (Weevil, Liophloeus tessulatus)
Schwertlilienrüssler (Iris Seed Weevil, Mononychus punctumalbum)
Der Schwertlilienrüssler ist ein ausgesprochener Spezialist, was seinen Lebensraum anbelangt. Diese Käferart kommt
fast ausschließlich auf Sumpfschwertlilien vor. Im Frühling und frühen Sommer sind die zwischen 3,8 und 5,2 Millimeter großen Tiere auf den Pflanzen zu finden; besonders häufig halten sie sich auf den Blüten auf. Der Körper ist schwarz, die Flügeldecken sind dunkelgrau-schwarz gefärbt. Ihre Körperform ist oval, zudem sind sie stark gewölbt und tragen Schuppen auf dem Körper. In der Flügelmitte ist ein heller Fleck zu sehen, die Körperunterseite ist heller grau gefärbt. Das auffälligste Merkmal dieser Käferart ist der lange Rüssel.
Einige Literaturquellen bezeichnen die Art auch als Mononychus punctum-alba.
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Foto: 29.05.2009,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 20.05.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Sechzehnfleckiger Marienkäfer (Orange Ladybird, Halyzia sedecimguttata)
Der
Sechzehnfleckige Marienkäfer erreicht eine Körperlänge von etwa fünf bis
sieben Millimeter. Auffällig ist die ovale Körperform. Hellbraun bis
orange ist die Grundfärbung des Körpers, dies gilt auch für die
Unterseite. In auffälligem Kontrast zu dieser hellen Färbung stehen die
schwarzen Augen der Tiere. Wie es für die meisten Marienkäferarten
typisch ist, tragen diese Tiere Punkte auf den Flügeln. Es sind bei den
meisten Individuen pro Flügeldecke acht weiße Flecken zu sehen, manche
Käfer haben jedoch weniger Flecken. Auf dem Halsschild dieser
Marienkäferart befinden sich ebenfalls zwei helle Flecken. Am
Flügeldeckenrand verläuft auf beiden Seiten eine feine, helle
Längslinie. Vor allem in Laubwäldern sind diese zierlichen Käfer
anzutreffen, zudem kommen sie in Nadelwäldern vor. In der Zeit von April
bis Oktober kann man die Käfer in der Natur beobachten. Foto:
06.09.2008, Düsseldorf-Grafenberg
Seidiger Fallkäfer (Leaf Beetle, Cryptocephalus sericeus)
Ein
hübscher Vertreter aus der Familie der Blattkäfer (Chrysomelidae) ist
der Seidige Fallkäfer. Zwischen sechs und acht Millimeter beträgt die
Körperlänge dieser Tiere. Die Tiere weisen einen auffälligen
metallischen Glanz auf, ihre Färbung ist meist grün, goldgrün, golden
oder mitunter auch blau oder violett. Auf dem Halsschild und den
Flügeldecken finden sich zahllose winzige punktförmige Vertiefungen.
Beine und Fühler sind bei dieser Art dunkel gefärbt, die ersten fünf
Fühlerglieder glänzen metallisch. Der Kopf ist nach unten gebogen. In
der Zeit von Mai bis Juli sind diese Käfer in der Natur zu finden. Sie
halten sich am liebsten auf sonnigem, offenem Gelände auf, also
beispielsweise auf Wiesen. Pollen bilden die Nahrung der Seidigen
Fallkäfer. Foto:
13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Siebenpunkt-Marienkäfer (Seven-spot Ladybird, Coccinella septempunctata)
Die
Körperlänge des Siebenpunkt-Marienkäfers beträgt zwischen fünf und acht
Millimeter. Der Körper wirkt leicht gestreckt, ist von oben betrachtet
oval geformt und stark abgerundet, wenn man ihn von der Seite
betrachtet. Je drei schwarze Punkte zieren die roten Deckflügel und
auf dem Schildchen, also ein Stück hinter dem Kopf, befindet sich ein
siebter, größerer Fleck, der zum Kopf hin von zwei weißen Bereichen
flankiert wird. Schwarz ist der Halsschild gefärbt, er trägt vorn rechts
und links je einen weißen Fleck. Auch der Kopf des
Siebenpunkt-Marienkäfers ist schwarz gefärbt und trägt zwei kleine weiße
Punkte. Überall dort, wo es Blattläuse gibt, kommt die Spezies vor.
Diese winzigen Insekten bilden die Nahrung der Siebenpunkt-Marienkäfer.
Sie ist in Wäldern sowie in Parks und Gärten anzutreffen. Der
Siebenpunkt-Marienkäfer ist von Experten zum "Insekt
des Jahres 2006" gewählt worden. Wer einen
Siebenpunkt-Marienkäfer findet, der besonders klein aussieht, sollte
unbedingt genauer hinschauen. Denn es könnte sich dabei um den sehr
ähnlich aussehenden
Fünfpunkt-Marienkäfer handeln.
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Foto: 15.06.2008,
Düsseldorf-Ludenberg |
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Larve, Foto: 02.06.2011,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Silbriger Purzelkäfer (Hoplia philanthus)
Der
Silbrige Purzelkäfer ist am gesamten Körper sehr fein behaart, weshalb
er einen silbrigen Schimmer aufweist. Daher rührt auch der deutsche Name
der Käferart. Die Grundfärbung des Körpers ist schwarz, dunkelbraun bis
rötlichbraun, die Deckflügel können ebenfalls schwarz oder dunkel- bis
rötlichbraun gefärbt sein. Etwa acht bis neun Millimeter werden diese
Käfer lang. Sie leben meist in Weiden in der Nähe von Fluss- oder
Gewässerufern, sind oft aber auch außerhalb dieser Bäume in anderer
Vegetation zu beobachten. In Gärten kann man den Silbrigen Purzelkäfer
ebenfalls antreffen. Die Flugzeit der Art beginnt im Juni und dauert bis
in den August. Foto: 26.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl
Stachelkäfer (Mordella aculeata)
Ein
kleiner und unscheinbarer Vertreter der Familie der Stachelkäfer ist
Mordella aculeata. Diese Art erreicht eine Körperlänge von fünf bis
sieben Millimeter und weist den für die Käferfamilie charakteristischen
spitz zulaufenden Hinterleib auf. Der Körper und die Flügeldecken dieser
Spezies sind einfarbig schwarz und glänzend. Im Frühling und Sommer
lassen sich die Käfer auf Blüten beobachten, wo sie Pollen und Nektar
fressen. Meist sind die Tiere auf Doldenblütlern zu finden, sie kommen
dort mitunter in Gesellschaft anderer Stachelkäfer sowie weiterer
pollenfressender Insekten vor, darunter zum Beispiel Blütenkäfer wie
Anthrenus pimpinellae. Foto: 21.05.2011, Düsseldorf-Hubbelrath
Stachelkäfer (Mordellid Beetle, Variimorda villosa)
Die
Käferart Variimorda villosa gehört zu den Stachelkäfern, einen
deutschen Namen hat sie meines Wissens nicht. Schwarz ist die
Grundfärbung dieser Tiere, sie haben zudem eine variable, hellere
Zeichnung. Auffällig ist, dass der Hinterleib dieser Käfer in einer
hornigen Spitze endet, die weit über die Flügelenden hinaus ragt.
Zwischen 5,5 und 8,5 Millimeter kann die Körperlänge dieser Käfer
betragen. Sie kommen vor allem in feuchten Gebieten, also beispielsweise
in Flussauen, vor. Zu finden sind sie in der Natur im späten Frühling
und im Sommer. Foto: 18.07.2010, Düsseldorf-Düsseltal
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Stolperkäfer (Dung Beetle, Valgus hemipterus)
Diese
Stolperkäferart erreicht eine Körperlänge von sechs bis zehn Millimeter.
Männliche Individuen sind daran zu erkennen, dass ihre Oberseite dunkel
beschuppt ist und helle Bereiche trägt, siehe Foto unten links. Weibliche
Tiere haben eine dunkel geschuppte Oberseite ohne hellere Zeichnung.
Typisch für diese Käferart sind ihre relativ kurzen Deckflügel, die
nicht wie bei anderen Käferspezies bis zum Ende des Hinterleibes ragen,
sondern davor enden. Eine stachelförmige Verlängerung des Hinterleibs
weist zudem die Weibchen aus, sie legen damit ihre Eier (siehe Foto
unten rechts). In den Monaten Mai
und Juni sind die Stolperkäfer in Mittel- und Südeuropa in der Natur zu
finden. Sie halten sich gern dort auf, wo viel Vegetation ist.
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Männchen,
Foto: 01.05.2009,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Weibchen, Foto: 30.04.2011,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Stumpfer Schnellräuber (Rove Beetle, Tachyporus obtusus)
Auf
den ersten Blick halten viele Menschen den Stumpfen Schnellräuber nicht
für einen Käfer, weil er nur winzige Flügel aufweist. Diese bis zu vier
Millimeter langen Tiere haben einen spitz zulaufenden Hinterleib, der
frei liegt, weil die Flügel nur kleine Stummel sind. Der größte Teil des
Hinterleibs ist rotbraun gefärbt, nur der hintere Teil ist schwarz
gefärbt. Die kurzen Deckflügel sind in der vorderen Hälfte schwarz
gefärbt, in der hinteren rotbraun; diese Färbung haben auch Kopf und
Halsschild. Weil sie sich meist unter Laub und Moos verstecken, sieht
man diese kleinen Käfer selten. Aufmerksame Betrachter sollten auf
Wiesen, in Wäldern und auf Feldern in der warmen Jahreszeit nach ihnen
Ausschau halten. Foto: 01.05.2009, Düsseldorf-Himmelgeist
Vierbindiger Schmalbock (Four-banded Longhorn Beetle, Leptura quadrifasciata)
Im
Sommer ist in der deutschen Natur der Vierbindige Schmalbock zu finden.
Diese zur Familie der Bockkäfer (Cerambycidae) gehörende Spezies
erreicht eine Körperlänge von elf bis 19 Millimeter. Der Körperbau ist
vergleichsweise schmal, die Grundfarbe ist schwarz. Auf den Flügeldecken
befindet sich ein Muster aus orangegelben und schwarzen Querbändern. Es
sind dabei vier schwarze Bänder vorhanden, wobei das obere durchgängig
ist. Dadurch lässt sich diese Käferart vom recht ähnlich aussehenden
Gefleckten Schmalbock (Leptura maculata) unterscheiden. Bei
ihm ist das obere Band nicht durchgängig, es besteht aus Flecken, die
bei vielen Individuen nicht einmal miteinander verschmelzen. Ein
weiteres Unterscheidungsmerkmal sind die Fühler. Sie sind beim
Vierbindigen Schmalbock einheitlich schwarz gefärbt. Diese Käferart
ernährt sich von Pollen und Blüten. Gern halten sich die Tiere auf
Doldenblüten auf, um dort zu fressen. Foto: 04.06.2011,
Düsseldorf-Garath
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Vierfleckiger Kugelmarienkäfer (Pine Ladybird, Exochomus quadripustulatus)
Auffällig
kugelförmig ist der Vierfleckige Kugelmarienkäfer geformt. Diese Tiere
erreichen eine Körperlänge von drei bis fünf Millimeter. Sie sind
überwiegend schwarz gefärbt. Auf den Flügeldecken befinden sich jeweils
zwei charakteristisch geformte rötliche, bei einigen Individuen auch
gelb-orange gefärbte Flecken zu finden sind. Der jeweils hintere Fleck
ist oval, der vordere erinnert an einen Halbmond. Anzutreffen sind diese
zierlichen Käfer in lichten Wäldern sowie in Gärten, Parks und auf
Heideflächen. Sie halten sich besonders gern in der Nähe von Nadelbäumen
wie Fichten, Lärchen, Kiefern und Wacholder auf. Vor allem im
Sommerhalbjahr kann man die Käfer beobachten, im Winter verstecken sie
sich normalerweise unter Pflanzenmaterial vor der Kälte. Mitunter kommen
sie bei Sonnenschein jedoch hervor und tanken ein wenig Wärme. Foto:
02.01.2011, Düsseldorf-Grafenberg
Vierpunkt-Aaskäfer (Burying Beetle, Xylodrepa quadripunctata)
In
der warmen Jahreszeit kann man in der Natur in Deutschland den
Vierpunkt-Aaskäfer beobachten. Diese Tierart kommt in Wäldern und
Gegenden mit vielen Bäumen vor. Der Körper ist schwarz gefärbt, die
Deckflügel sind gelblich hellbraun gefärbt. Auf den Deckflügeln tragen
die Tiere je zwei schwarze Punkte. Auf dem ebenfalls gelblich hellbraun
gefärbten Halsschild befindet sich mittig ein schwarzer Bereich. Die
Fühler sind relativ kurz, die Käfer können eine Körperlänge von zwölf
bis 14 Millimeter erreichen. Weil sich der Vierpunkt-Aaskäfer von Raupen
und anderen Insektenlarven ernährt, gilt er als Nützling, denn er dämmt
die Verbreitung mancher Raupen ein, die bei massenhaftem Auftreten
Schäden an der Vegetation verursachen können. Obwohl die Tiere Aaskäfer
heißen, leben sie überwiegend räuberisch und jagen lebende Beute.
Mitunter fressen sie allerdings auch tote Insekten. Foto:
23.05.2010, Elmpt, Niederkrüchten
Vierpunkt-Marienkäfer (Cream-streaked Ladybird, Harmonia quadripunctata)
Mit seiner Körperlänge von 5,5 bis sechs Millimeter ist der
Vierpunkt-Marienkäfer für einen Vertreter aus seiner Familie
vergleichsweise groß. Die Tiere haben gelbliche oder hellrot gefärbte
Deckflügel, auf denen sich je acht schwarze Punkte verteilen. Diese
Punkte sind bei den meisten Individuen sehr klein und kaum zu erkennen.
An den Rändern sind die Deckflügel hell gefärbt. Auf dem hellen
Halsschild der Käfer befinden sich vier große schwarze Punkte, woher der
Name der Art rührt. Neben den großen Punkten sind zwei kleinere schwarze
Punkte zu sehen. Normalerweise sind die Tiere in Kiefernwäldern
anzutreffen, allerdings kann man sie mitunter auch in völlig anderen
Lebensräumen beobachten. Blattläuse bilden die Nahrung der hübschen
Käfer. In manchen Literaturquellen wird diese Spezies als
Kopf-Vierpunkt-Marienkäfer bezeichnet.
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Vierpunkt-Marienkäfer
bei der Eiablage,
Foto: 21.06.2010, Düsseldorf-Flingern |
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Foto: 18.06.2010,
Düsseldorf-Flingern |
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Vierzehnpunkt-Marienkäfer (Fourteen-spotted Lady Beetle,
Propylea quatuordecimpunctata)
Die
Körperlänge des Vierzehnpunkt-Marienkäfers beträgt zwischen 3,5 und 4,5
Millimeter. Der Körper der Tiere ist oval geformt und gewölbt. In ihrem
Muster und in ihrer Färbung variiert diese Marienkäferart sehr stark, es
gibt mehr als 100 verschiedene Varianten. In aller Regel sind die Käfer
aber gelb gefärbt. Auf ihren Deckflügeln, deren Grundfärbung meist hell
bis kräftig gelblich ist, befinden sich sieben schwarze, fast rechteckig
geformte Flecken. Diese können ineinander übergehen und so eine
erstaunliche Mustervielfalt erzeugen. Bei manchen Tieren sind die
dunklen Flecken so stark zusammengewachsen, dass die gelbe Grundfärbung
der Flügeldecken kaum oder gar nicht zu sehen ist. Beine und Fühler
dieser Käferart sind hellbraun gefärbt. Auf krautigen Pflanzen und in
Laubgehölzen sowie auf Wiesen und Feldern, in Parks und Gärten sind die
auch als Schachbrett-Marienkäfer bezeichneten
Tiere zu finden. Foto: 23.05.2010, Elmpt, Niederkrüchten
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Foto: 09.05.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Überwiegend gelbe
Variante, Foto: 23.06.2011,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Vierzehntropfiger Marienkäfer (Cream-spotted Lady Beetle,
Calvia quatuordecimguttata)
Hellbraunrot
bis bräunlich ist die Grundfärbung der Deckflügel des Vierzehntropfigen
Marienkäfers. Diese Käferart erreicht eine Körperlänge von 4,5 bis sechs
Millimeter. Der Körper ist breit, oval geformt und relativ stark
gewölbt. Auf jedem Deckflügel tragen die kleinen Käfer je sieben
weißliche Punkte. Der Halsschild ist genauso gefärbt wie die Deckflügel.
In den hinteren Ecken trägt er je einen kleinen weißlichen Fleck. Die
Beine und die Fühler dieser Käferart sind braun gefärbt. Waldränder und
Wiesen - sowohl trockene als auch feuchte - sind typische Lebensräume,
in denen man die Käfer in der warmen Jahreszeit antreffen kann.
Blattläuse und Blattflöhe bilden die Nahrung des Vierzehntropfigen
Marienkäfers. In manchen Literaturquellen wird die Art als
Blattfloh-Marienkäfer bezeichnet. Foto:
10.04.2011, Düsseldorf-Knittkuhl
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Foto: 25.04.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Foto: 25.04.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl |
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Violetter Blattkäfer (Green Beetle, Chrysolina sturmi)
Zwischen
sieben und zehn Millimeter beträgt die Körperlänge des Violetten
Blattkäfers. Männliche Tiere sind deutlich kleiner als ihre weiblichen
Artgenossen. Bei diesen Käfern sind Kopf, Thorax und die Flügeldecken
metallisch glänzend blaugrün, blau oder violett gefärbt. Außerdem tragen
der Halsschild und die Flügeldecken eine feine Punktierung. Der Körper
ist oval geformt und stark gewölbt. Aus zehn bis zwölf einzelnen
Segmenten bestehen die recht kurzen Fühler. Sie sind an der Basis
bräunlich gefärbt und der Rest ist dunkel gefärbt. Die Beine sind
überwiegend dunkel gefärbt, zu den Spitzen hin jedoch bräunlich bis
gelblich gefärbt. Auffällig ist ihre Breite, wobei Männchen breitere
Beine haben als Weibchen. In der Zeit von April/Mai bis in den August,
mitunter sogar in den September hinein kann man den Violetten Blattkäfer
in freier Natur beobachten. Zu finden sind die Tiere an Waldrändern und
auf Waldlichtungen, aber auch an vegetationsreichen Wiesen. Foto:
25.04.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
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Weibchen, Foto: 24.07.2008,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Weibchen, Foto: 24.07.2008,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Waldmistkäfer (Dor Beetle, Anoplotrupes stercorosus)
In
Buchenwäldern findet man in Deutschland und anderen Teilen Mitteleuropas
den Waldmistkäfer. Diese Tiere sind zwischen zwölf und 19 Millimeter
lang und schwarzblau gefärbt. Die Deckflügel sind an den Seiten
bläulich, violett oder grünlich gefärbt, der Körper der Tiere glänzt.
Rötlichbraun sind die Fühler gefärbt und auf den Beinen tragen diese
Insekten Borsten. Auf dem Speiseplan des Waldmistkäfers steht Kot, auch
Pilze und Baumsäfte frisst er mitunter. Im Sommer schlüpfen die Käfer,
sie werden erst im Folgejahr geschlechtsreif. Die alternative
Schreibweise der Art lautet Wald-Mistkäfer. Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch
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Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch |
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Foto: 20.06.2010,
Niederkrüchten, Elmpter Schwalmbruch |
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Weiden-Erdfloh (Flea Beetle, Crepidodera aurata)
Der Weiden-Erdfloh ist ein Käfer aus der Familie der
Blattkäfer (Chrysomelidae). In Deutschland ist die Spezies
Crepidodera aurata recht weit verbreitet. Aufgrund ihrer geringen
Körpergröße von nur 2,5 bis 3,5 Millimeter werden diese Käfer jedoch
häufig übersehen. Zu erkennen sind die Tiere an ihrer charakteristischen
Farbgebung. Ihre Flügeldecken sind blau oder violett gefärbt sie glänzen
metallisch. Dies gilt auch für den grün bis golden gefärbten Halsschild,
der aus manchen Perspektiven rötlich aussieht. Außerdem sind die sich
auf den Flügeldecken befindenden, parallel verlaufenden Punktreihen
typisch für die Art. Die Beine sind hell bräunlich gefärbt. Von Mai bis
Oktober sind in der Natur erwachsene Käfer zu finden. Sie halten sich
auf Weiden und Pappeln auf, von deren Blättern sie sich ernähren.
Foto: 09.05.2010, Düsseldorf-Düsseltal
Wollkrautblütenkäfer (Varied Carpet Beetle, Anthrenus verbasci)
Nur
1,7 bis 3,5 Millimeter lang wird der Wollkrautblütenkäfer. Die
Grundfärbung ist dunkelbraun, darüber verläuft ein variabel gefärbtes,
weißes und hellbraunes Muster. Meist sind drei helle Querbinden
vorhanden. Der Körper der Tiere ist stark rundlich, fast kugelförmig.
Wollkrautblütenkäfer gehören zu den sogenannten Kulturfolgern. Das
heißt, diese Tiere haben sich dem Menschen eng angeschlossen und sind
überall dort zu finden, wo er lebt. In Wohnungen und Häusern trifft man
die kleinen Käfer ebenso an wie in Gärten. Mitunter kommen die stark
behaarten Larven dieser Käferart in Häusern massenhaft vor. Foto:
14.06.2009, Düsseldorf-Düsseltal
Würfelfleckiger Staubrüssler (Weevil, Liophloeus tessulatus)
Zwischen
sieben und elf Millimeter Körperlänge kann der Würfelfleckige
Staubrüssler erreichen. Die Käferart bewegt sich im Vergleich zu
ähnlichen Arten eher langsam und wirkt dabei wegen ihres Körperbaus
vergleichsweise plump: Der Kopf ist sehr schmal, der Rumpf wird nach
hinten breiter und wirkt "pummelig". Die Grundfärbung dieser Käferart
ist ein dunkles Braun. Auf den Deckflügeln tragen die Tiere einige
dunkle Flecken. Im Frühling sind diese Rüsselkäfer in Gebieten zu
finden, die viel Grün aufweisen. Einige Literaturquellen bezeichnen
diese Käferart auch als Variabler Plumprüssler. Foto: 26.04.2009,
Düsseldorf-Düsseltal
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Interessante Internetseiten:
Kerbtier.de
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Naturgucker.de
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