Fotoreiseberichte.de - Düsseldorf und Umland

Käfer aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 1

Käfer lassen sich während der warmen Jahreszeit in unserer Natur leicht beobachten. Man trifft sie zum Beispiel in Parks und Gärten, in Wäldern, an Flussufern und auf Wiesen. Weil viele dieser Tiere vergleichsweise klein sind, werden sie leicht übersehen. Deshalb möchte ich diese oft nicht wahrgenommenen Tiere in diesem Kapitel, das in Zukunft weiter ausgebaut wird, vorstellen. Ich beobachte und fotografiere die Tiere in Düsseldorf und der näheren Umgebung. Da ich keine Insekten-Expertin bin, konnte ich bisher nicht alle Arten selbst bestimmen. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen. Und generell gilt: Alle hier genannten Artbezeichnungen sind ohne Gewähr, da ich wie gesagt kein Insekten-Profi bin.

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten in alphabetischer Reihenfolge aufgelisteten Käferarten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis)
Balkenschröter (Lesser Stag Beetle, Dorcus parallelipipedus)
Blütenfressender Käfer (Pollen-feeding Beetle, Byturus ochraceus)
Breiter Weidenblattkäfer (Willow-leaf Beetle, Plagiodera versicolora)
Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus)
Corymbia fulva
Dünen-Sandlaufkäfer (Northern Dune Tiger Beetle, Cicindela hybrida)
Dunkler Fliegenkäfer (Black Soldier Beetle, Cantharis obscura)
Echter Widderbock (Wasp Beetle, Pachytodes cerambyciformis)
Eichelbohrer (Acorn Weevil, Curculio glandium)
Gartenlaubkäfer (Garden Chafer, Phyllopertha horticola)
Gefleckter Blütenbock (Long-horned Beetle, Pachytodes cerambyciformis)
Gefleckter Blütenbock (Long-horned Beetle, Leptura maculata)
Gefleckter Weidenblattkäfer (Willow Leaf Beetle, Chrysomela vigintipunctata)
Gelbrand-Glanzflachlaufkäfer (Ground Beetle, Agonum marginatum)
Gelbrandrüssler (Weevil, Chlorophanus viridis)
Gemeiner Furchenschwimmer (Lesser Diving Beetle, Acilius sulcatus)
Gemeiner Weichkäfer (Soldier Beetle, Cantharis fusca)
Graugrüner Schenkelkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera virescens)
Grüner Sauerampferkäfer (Green Dock Leaf Beetle, Gastrophysa viridula)
Grüner Scheinbockkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera nobilis)
Grünrüssler (Weevil, Phyllobius sp.)
Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)
Junikäfer (Summer Chafer, Amphimallon solstitialis)
Kartoffelkäfer (Colorado potato beetle, Leptinotarsa decemlineata)
Kratzdistelrüssler (Weevil, Larinus turbinatus)
Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata)
Mönchs-Kotkäfer (Dung Beetle, Onthophagus coenobita)
Pappelblattkäfer (Poplar Leaf Beetle, Chrysomela populi)
Pinselkäfer (Bee Beetle, Trichius sp.)
Prachtkäfer (Jewel Beetle, Agrilus sp.)
Rotbauchiger Laubschnellkäfer (Click Beetle, Athous haemorrhoidalis)

Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis)

Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis)An ihrem Namen ist es zu erkennen, dass diese Käferart ursprünglich aus Asien stammt. Der Asiatische Marienkäfer wurde im 20. Jahrhundert vom Menschen in Europa bewusst zur Schädlingsbekämpfung eingeführt. Da die Tiere mit dem hiesigen Klima bestens zurechtkommen, haben sich in freier Natur aus einigen entflogenen Exemplaren inzwischen große Bestände entwickelt, so dass die Spezies vielerorts sehr häufig vorkommt. Es wird befürchtet, dass sie irgendwann die auf unserem Kontinent ursprünglich heimischen Marienkäfer-Arten verdrängen könnte. Foto: 05.07.2008, Düsseldorf Hafen

Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis)In ihrem Aussehen variieren Asiatische Marienkäfer stark. Sie sind meist zwischen sechs und acht Millimeter lang und etwa fünf bis sieben Millimeter breit. Ihre Flügeldecken sind zwischen hell orangerot bis leuchtend rot gefärbt. Die Mehrzahl der Tiere hat 19 schwarze Flecken auf den Flügeldecken, bei einigen Käfern verschwimmen die Flecken jedoch nahezu vollständig. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist der gelbliche Halsschild, auf dem sich ein je nach Betrachtungswinkel M- oder W-förmiges, schwarzes Muster befindet. Foto: 15.06.2008, Düsseldorf-Ludenberg

   Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis) bei der Eiablage    Eier des Asiatischen Marienkäfers (Lady Beetle, Harmonia axyridis)    Larve des Asiatischen Marienkäfers Marienkäfers (Lady Beetle, Harmonia axyridis)   
   Asiatischer Marienkäfer bei der Eiablage, Foto: 10.06.2010, Düsseldorf-Flingern    Eier des Asiatischen Marienkäfers, Foto: 02.06.2008,
Düsseldorf-Flingern
   Larve des Asiat. Marienkäfers,
Foto: 21.06.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
  

   Verpuppte Larve des Asiatischen Marienkäfers (Lady Beetle, Harmonia axyridis)    Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis) beim Schlupf    Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis) von unten   
   Verpuppte Larve des Asiat. Marienkäfers, Foto: 05.07.2009,
Düsseldorf-Grafenberg
   Asiatischer Marienkäfer beim Schlupf, Foto: 02.06.2008,
Düsseldorf-Flingern
   Asiatischer Marienkäfer von unten,
Foto: 12.10.2008,
Düsseldorf-Düsseltal
  

   Dunkle Farbvariante des Asiatischen Marienkäfers (Lady Beetle, Harmonia axyridis)    Rote Farbvariante des Asiatischen Marienkäfers (Lady Beetle, Harmonia axyridis)    Rote Farbvariante des Asiatischen Marienkäfers (Lady Beetle, Harmonia axyridis)   
   Dunkle Farbvariante des Asiat. Marienkäfers, Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim    Rote Farbvariante des Asiat. Marienkäfers, Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist    Rote Farbvariante des Asiat. Marienkäfers, Foto: 19.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg   

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Balkenschröter (Lesser Stag Beetle, Dorcus parallelipipedus)

Eine imposante Erscheinung unter den Käfern ist der zwischen 19 und 32 Millimeter lange Balkenschröter. Die Körperfärbung ist bei diesen Tieren dunkelbraun bis schwarz, die Flügeldecken sind leicht gerunzelt. Auf dem Kopf, dem Halsschild und auf den Flügeldecken tragen die Tiere zudem eine Punktierung. Männchen und Weibchen sehen fast gleich aus, bei männlichen Käfern ist der Kopf lediglich ein wenig breiter. Beide Geschlechter erinnern in ihrem Aussehen an weibliche Hirschkäfer. Sowohl am Tage als auch in der Nacht ist der Balkenschröter aktiv. Auf seinem Speisezettel stehen Baumsäfte, weshalb er vor allem in Laubwäldern, aber auch in Obstgärten heimisch ist. In den Monaten Mai bis Juli sind die Käfer normalerweise zu beobachten, mitunter jedoch auch bis August oder September.

  Balkenschröter (Lesser Stag Beetle, Dorcus parallelipipedus)   Balkenschröter (Lesser Stag Beetle, Dorcus parallelipipedus)  
  Foto: 24.06.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
  Fotos: 09.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
 

Blütenfressender Käfer (Pollen-feeding Beetle, Byturus ochraceus)

Blütenfressender Käfer (Pollen-feeding Beetle, Byturus ochraceus)Aufgrund ihrer geringen Körpergröße von nur rund drei bis vier Millimeter sind die Blütenfressenden Käfer leicht zu übersehen, sofern sie einzeln auftreten. Oft sind sie jedoch in Gruppen auf Blüten anzutreffen, weshalb man sie dann leicht ausmachen kann. Ihr Körper ist oval geformt, hellbraun gefärbt und dicht behaart. Die winzigen Fühler bestehen aus elf Gliedern. Im Mai kommen die Käfer aus ihren Überwinterungsverstecken und fressen Pollen unterschiedlicher Blüten, darunter beispielsweise von Hahnenfußgewächsen oder Löwenzahn. Auch die Blütenblätter selbst werden von den Käfern angefressen. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim

Breiter Weidenblattkäfer (Willow-leaf Beetle, Plagiodera versicolora)

Breiter Weidenblattkäfer (Willow-leaf Beetle, Plagiodera versicolora)Der Breite Weidenblattkäfer ist eine Art aus der Familie der Blattkäfer. Die Tiere sind rundlich geformt und nur relativ schwach gewölbt. Ihre Körperlänge beträgt zwischen 2,5 und 4,5 Millimeter. Bei den meisten Individuen ist der Körper metallisch blau oder blaugrün gefärbt, es kommen auch grüne oder kupferfarbene Individuen vor. Der Bauch des Breiten Weidenblattkäfers ist schwarz oder grünlich-schwarz gefärbt. Hell sind die ersten fünf oder sechs Fühlerglieder bei den meisten Tieren gefärbt, die äußeren sind dunkel gefärbt. Auch die Beine weisen eine dunkle Färbung auf. Anzutreffen sind die Käfer auf Weidenblättern und nur selten auf Pappeln. In der warmen Jahreszeit, also von Frühling bis Herbst, kann man die Käfer in der Natur beobachten. Foto: 09.05.2010, Düsseldorf-Grafenberg

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Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus)

Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus)Um den Brennnesselrüssler in der Natur zu entdecken, muss man schon sehr genau hinschauen. Die Tiere erreichen eine Körpergröße von maximal drei Millimeter, oft sind sie noch kleiner. Auf der Körperoberseite tragen die winzigen Käfer feine, dunkle Schuppen, dazwischen finden sich einige Bereiche mit weißen Schuppen. Auch die Unterseite des Körpers ist weiß beschuppt. Zu finden sind die Tiere draußen überall dort, wo es Große Brennnesseln (Urtica dioica) gibt, denn die Käfer ernähren sich von deren Pflanzensäften. Ab April bis in den Sommer kann man Brennnesselrüssler mit ein wenig Glück in der Natur aufspüren. Das Foto unten links zeigt zwei Tiere bei der Paarung. Als Größenvergleich habe ich die Kuppe meines Zeigefingers unter die Käfer gehalten. Eine alternative Schreibweise dieser Tierart lautet übrigens Brennnessel-Rüssler. Foto: 08.05.2010, Düsseldorf-Grafenberg

  Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus) bei der Paarung   Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus)  
  Foto: 01.05.2009,
Düsseldorf-Himmelgeist
  Foto: 08.05.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
 

Corymbia fulva

Corymbia fulvaFür den Schmalbockkäfer Corymbia fulva ist mir leider kein deutscher Name bekannt. Die Tiere werden zehn bis 15 Millimeter lang und sind schwarz gefärbt. Ihre Deckflügel sind gelbbraun gefärbt und sie weisen an den Spitzen dunkle Bereiche auf. Das Verbreitungsgebiet dieser Käferart erstreckt sich über weite Teile Europas bis hin in die Ukraine und in die Türkei. In Deutschland sind die Tiere vor allem dort zu beobachten, wo es vergleichsweise warm ist. Zwischen Ende Mai und Juli kann man die Käfer in der Natur antreffen, sie finden sich häufig auf Blüten ein. Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg

Dünen-Sandlaufkäfer (Northern Dune Tiger Beetle, Cicindela hybrida)

Dünen-Sandlaufkäfer (Northern Dune Tiger Beetle, Cicindela hybrida)Die Körperfärbung des Dünen-Sandlaufkäfers ist variabel. Viele Exemplare sind grünlich-kupferfarben, aber auch bräunliche oder bläuliche Tiere kommen vor. Auf den Deckflügeln tragen die Käfer weiße oder gelbliche Flecken, die aufgrund ihrer gezackten Form in der Fachsprache als Zackenbinden bezeichnet werden. Zwischen elf und 16 Millimeter beträgt die Körperlänge dieser Käferart. Anzutreffen sind die Tiere in verschiedenen Lebensräumen, die sandige Flächen aufweisen, darunter Dünen, Wälder, Sandgruben und an Flussufern. Insekten bilden die Nahrung dieser Tiere. In manchen Literaturquellen wird die Art auch als Kupferbrauner Sandlaufkäfer bezeichnet. Foto: 15.08.2009, Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich

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Dunkler Fliegenkäfer (Black Soldier Beetle, Cantharis obscura)

Dunkler Fliegenkäfer (Black Soldier Beetle, Cantharis obscura)Zwischen acht und 13 Millimeter lang wird der Körper des Dunklen Fliegenkäfers. Die Tiere weisen fast am gesamten Körper eine dunkle bis schwarze Färbung auf. Lediglich die Seiten des Halsschildes sowie die Wangen und auch die Unterseite des jeweils ersten und zweiten Flügelgliedes sind orangegelblich bis gelb gefärbt. Auf der Körperoberseite tragen die Käfer zudem eine sehr feine, anliegende Behaarung. Ab April bis in den Monat Juli ist diese Käferart in Deutschland anzutreffen; die sehr ähnliche Art Cantharis paradoxa fliegt meist erst ab Anfang bis Mitte Mai. Vorzufinden ist der Dunkle Fliegenkäfer vor allem in sonnigen Wäldern, aber auch in dichten Gebüschen in der Nähe von Baumbeständen und in Gärten kann man ihm begegnen. Diese Insektenart wird in manchen Literaturquellen als Eichenweichkäfer bezeichnet. Foto: 18.04.2009, Düsseldorf-Gerresheim

Echter Widderbock (Wasp Beetle, Pachytodes cerambyciformis)

Echter Widderbock (Wasp Beetle, Pachytodes cerambyciformis)Aufgrund seines Aussehens halten viele Menschen den Echten Widderbock auf den ersten Blick für eine Wespe. Mit seiner schwarz-gelben Färbung ahmt er die Zeichnung dieser wehrhaften Insekten nach. Er selbst ist jedoch ungefährlich und kann nicht stechen, weshalb man keine Angst vor ihnen haben muss. Seine Körperlänge liegt zwischen sieben und 14 Millimeter. Die Beine sind recht lang und rötlich-braun gefärbt. In Laubwäldern sind diese Tiere anzutreffen, ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis in den Monat Juli. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim

Eichelbohrer (Acorn Weevil, Curculio glandium)

Eichelbohrer (Acorn Weevil, Curculio glandium)Die Körperlänge des Eichelbohrers beträgt zwischen 4 und siebeneinhalb Millimeter. Gelblichbraun bis rötlichbraun ist die Grundfärbung dieser Käferart. Längliche, eng anliegende Schuppen bedecken den Körper. Auf den Flügeldecken sind einige braune Flecken zu erkennen, die unregelmäßig angeordnet sind. Das auffälligste Merkmal dieser Käferart ist der lange Rüssel, der nach unten gebogen und dunkelbraun gefärbt ist. Außerdem sind die dunklen, rundne Augen gut im ansonsten hellen Gesicht zu erkennen. In Wäldern und Hecken sind die Tiere während des Frühlings häufig anzutreffen. Mit dem Rüssel bohren die Weibchen tiefe Löcher in unreife Eicheln, danach legen sie ein Ei oder zwei Eier in die Frucht. Die Larven schlüpfen in den Eicheln und finden dort gleich Nahrung. Foto: 16.05.2010, Düsseldorf-Unterbach

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Gartenlaubkäfer (Garden Chafer, Phyllopertha horticola)

Gartenlaubkäfer (Garden Chafer, Phyllopertha horticola)Zwischen 8,5 und elf Millimeter wird der Gartenlaubkäfer lang. Die Tiere sind an ihren hellbraun bis rötlichbraun gefärbten Flügeldecken zu erkennen. Am restlichen Körper zeigen diese Insekten eine schwarzgrün metallisch glänzende Färbung. Zudem ist der Körper auf der Oberseite dicht behaart, auch an den Beinen tragen diese Käfer Härchen. Die Deckflügel weisen Längsrillen auf und die Fühler sind kurz und enden in drei Lamellen, woran die Tiere gut zu erkennen sind. Anzutreffen sind sie in den Monaten Mai und Juni, meist kommen diese tagaktiven Insekten in größeren Gruppen vor. An sonnigen Tagen fliegen sie vor allem morgens, meist in der Zeit zwischen 8.30 Uhr und elf Uhr. Auf ihrem Speisezettel sehen Blätter von Birken, Eichen und Hasel, aber auch von Rosen- und Kirschblüten. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Gefleckter Blütenbock (Long-horned Beetle, Pachytodes cerambyciformis)

Gefleckter Blütenbock (Long-horned Beetle, Pachytodes cerambyciformis)Die Körperfärbung des Gefleckten Blütenbocks ist schwarz. Seine Flügeldecken sind gelbbraun gefärbt und tragen ein Muster aus schwarzen Flecken und Binden. Diese können bei den einzelnen Individuen unterschiedlich geformt sein. Die Beine und auch die recht langen Fühler sind schwarz gefärbt. Sieben bis elf Millimeter beträgt die Körperlänge dieser Käferart, von Juni bis August beobachtet werden kann. Weil sich die Tiere von morschem Holz ernähren, kommen sie in Wäldern vor, wo man sie vor allem an den Rändern und an Lichtungen beobachten kann. Foto: 13.06.2009, Erkrath-Reutersberg

Gefleckter Schmalbock (Long-horned Beetle, Leptura maculata)

Zwischen 14 und 20 Millimeter groß wird der Gefleckte Schmalbock. Die Flügeldecken sind braun-orange bis gelblich gefärbt, außerdem tragen sie ein schwarzes Fleckenmuster, das sehr individuell sein kann. Ebenfalls hell gelblich-orange sind die Beine gefärbt, die Schenkel der Hinterbeine sind teilweise schwarz. Sehr lang sind die Fühler, sie sind im Wechsel schwarz und gelblich gemustert. An Waldrändern und auf Lichtungen kommen diese Käfer im Sommer vor, sie suchen dort Blüten auf, um sich von deren Pollen zu ernähren. Auf dem Foto unten rechts ist ein fressender Käfer zu sehen.

  Gefleckter Schmalbock (Long-horned Beetle, Leptura maculata)   Gefleckter Schmalbock (Long-horned Beetle, Leptura maculata)  
  Foto: 13.06.2009,
Erkrath-Reutersberg
  Foto: 26.06.2010,
Erkrath-Reutersberg
 

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Gefleckter Weidenblattkäfer (Willow Leaf Beetle, Chrysomela vigintipunctata)

Gefleckter Weidenblattkäfer (Willow Leaf Beetle, Chrysomela vigintipunctata)In der Zeit von April bis August kann man in der deutschen Natur den Gefleckten Weidenblattkäfer beobachten. Wie es der Name bereits vermuten lässt, kommt diese Art vor allem auf Weidenbäumen vor, aber auch auf Erlen, Pappeln und Birken kann man diese Tiere antreffen. Die Körperlänge der Käfer beträgt etwa 6,5 bis 8,5 Millimeter. Ihre Flügeldecken sind weißlich, gelblich oder rötlich gefärbt und sie tragen je zehn längliche Flecken. Der Kopf, die Beine und die Fühler sind ebenfalls schwarz gefärbt. Schwarz ist auch der Halsschild, an den Seiten ist diese Körperpartie gelb gefärbt. Außerdem verläuft mittig auf ihrem Rücken ein schwarzer Streifen. Foto: 31.05.2009, Düsseldorf-Ludenberg

Gelbrand-Glanzflachlaufkäfer (Ground Beetle, Agonum marginatum)

Gelbrand-Glanzflachlaufkäfer (Ground Beetle, Agonum marginatum)Diese Käferart ist etwa zehn bis zwölf Millimeter lang und auf den ersten Blick überwiegend grünschwarz gefärbt. Bei näherem Hinsehen erkennt man, dass die Flügeldecken glänzend schillern, in gelblichen Farbtönen irisieren und feine Längsrillen tragen. Am Rand des Körpers befindet sich ein gelblicher Bereich, woher die Käferart im Deutschen ihren Namen hat. Die Augen sind relativ groß und sitzen seitlich am Kopf, die Fühler sind drei bis vier Millimeter lang. Meist halten sich die Käfer auf dem Boden auf, dort laufen sie flink umher. Foto: 27.04.2008, Düsseldorf-Rath

Gelbrandrüssler (Weevil, Chlorophanus viridis)

Gelbrandrüssler (Weevil, Chlorophanus viridis)Die meisten Rüsselkäfer, die in Deutschland vorkommen, sind für Laien nur schwer zu identifizieren. Beim Gelbrandrüssler hat man es leicht, denn diese Art ist unverwechselbar. Feuchte Laub- und Mischwälder, aber auch Wiesen in der Nähe solcher Wälder sind typische Lebensräume, in denen man die hübschen Tiere antrifft. Diese Käferart ist acht bis elf Millimeter lang. Auf der Körperoberseite ist der Gelbrandrüssler bräunlich bis bläulichgrün gefärbt, er trägt Schuppen auf dem Körper. Auffällig ist der gelbe Bereich, der den Käfer "umrandet"; nach ihm wurde er benannt. Blätter von Erlen und Weiden, aber auch die Pestwurz bilden die Nahrung der Käfer. Ihre Larven ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Foto: 31.05.2009, Düsseldorf-Ludenberg

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Gemeiner Furchenschwimmer (Lesser Diving Beetle, Acilius sulcatus)

Gemeiner Furchenschwimmer (Lesser Diving Beetle, Acilius sulcatus)Der Gemeine Furchenschwimmer ist ein im Wasser lebendes Insekt aus der Familie der Schwimmkäfer. Die Tiere werden zwischen 15 und 18 Millimeter lang. Schmutzig gelb ist die Grundfarbe der Insekten, auf den Flügeldecken befinden sich winzige schwarze Punkte. Auf dem Halsschild verlaufen zwei waagerechte, parallele schwarze Streifen, zwischen denen sich ein gelber Bereich befindet. Am Kopf ist zwischen den Augen eine schwarze, v-förmige Zeichnung zu erkennen. Bei den Männchen sind die Flügeldecken glatt, bei den Weibchen sind sie in Längsrichtung gefurcht (siehe Foto in diesem Absatz). Typisch für die Käfer sind zudem Borsten an den Hinterbeinen. Anzutreffen ist diese Käferart in der warmen Jahreszeit in stehenden Gewässern, diese können auch recht klein sein. Sogar in Pfützen sind die Tiere schon beobachtet worden. Foto: 05.06.2010, Düsseldorf-Ludenberg

Gemeiner Weichkäfer (Soldier Beetle, Cantharis fusca)

Gemeiner Weichkäfer (Soldier Beetle, Cantharis fusca)Etwa elf bis 15 Millimeter lang und dabei nur wenige Millimeter breit sind die Gemeinen Weichkäfer. Sie wirken dadurch sehr schlank. Ihre Deckflügel sind schwarz gefärbt und fein behaart. Der Körper ist orangerot gefärbt, auf dem Thorax (vorderes Körpersegment) befindet sich ein schwarzer Fleck. Der vordere Teil des Kopfes ist ebenfalls orangerot gefärbt. Dunkelrot sind die ersten Fühlerglieder gefärbt, der Rest der fadenförmigen und einige Millimeter langen Fühler ist schwarz gefärbt. Die Beine sind bei dieser Käferart vollständig dunkel gefärbt, wodurch sich die Tiere von anderen, nahe verwandten Weichkäfern unterscheiden lassen. Die Flugzeit des Gemeinen Weichkäfers findet im Mai und Juni statt, diese Insekten sind beispielsweise an Waldrändern oder in Lebensräumen mit Gebüschen zu finden. Aber auch auf Wiesen und Feldern trifft man sie an. Auf Pflanzen jagen sie nach kleinen Insekten oder sie fressen tote andere Insekten. Mitunter ernähren sich Gemeine Weichkäfer jedoch auch von zarten Pflanzentrieben. Foto: 05.06.2010, Düsseldorf-Ludenberg

Graugrüner Schenkelkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera virescens)

Männlicher Graugrüner Schenkelkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera virescens)Zwischen acht und elf Millimeter lang ist der Graugrüne Schenkelkäfer. Wie es der deutsche Name der Art vermuten lässt, sind die Tiere am Körper graugrün gefärbt. Ihre Fühler und Beine sind bräunlich-grün gefärbt. Männchen und Weibchen lassen sich durch ein Detail unterscheiden: Bei männlichen Tieren sind die Schenkel der hinteren Beine verdickt, bei den Weibchen ist dies nicht der Fall. Weil die Verdickungen der Beine nicht so stark ausfallen wie beim sehr ähnlichen Grünlichen Scheinbockkäfer (Oedemera lurida), kann man die Männchen der beiden Arten dadurch unterscheiden. Weibchen des Graugrünen Schenkelkäfers weisen ein nach hinten ausgeschnittenes letztes Hinterleibssegment auf; daran können sie von Weibchen des Grünlichen Scheinbockkäfers unterschieden werden. Anzutreffen sind die Graugrünen Schenkelkäfer in der warmen Jahreszeit auf Wiesen und an Waldrändern. Pollen bilden die Nahrung der erwachsenen Käfer. Foto: 22.05.2010, Düsseldorf-Ludenberg

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Grüner Sauerampferkäfer (Green Dock Leaf Beetle, Gastrophysa viridula)

Grüne Sauerampferkäfer (Green Dock Leaf Beetle, Gastrophysa viridula) bei der PaarungZwischen vier und sieben Millimeter lang wird der Grüne Sauerampferkäfer. Männchen sind bei dieser Käferart kleiner als die Weibchen. Der Körper ist dunkel gefärbt und glatt, die Deckflügel schimmern in einem hübschen metallischen Grünton, der je nach Lichteinfall bläulich bis gelblich oder auch rot oder violett wirken kann. Weibchen sind an ihrem vergrößerten Hinterleib zu erkennen. Vor allem während der Paarungszeit kann dieser stark angeschwollen sein und weit unter den Deckflügeln hervorstehen, siehe Foto rechts. Wie es der deutsche Name vermuten lässt, sind die Tiere in aller Regel auf Ampfer (Rumex) zu finden. Sie fressen die Blätter und pflanzen sich auch auf diesen Gewächsen fort. Typische Lebensräume der im Sommer häufig in der Natur zu findenden Käfer sind Waldränder, Gärten und auch Heidelandschaften sowie naturnahe Wiesen. In manchen Literaturquellen wird diese Insektenart als Ampfer-Blattkäfer bezeichnet. Foto: 12.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Grüner Scheinbockkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera nobilis)

In Mitteleuropa kommen etwa 30 Arten von Scheinbockkäfern vor. Zu ihnen gehört auch der Grüne Scheinbockkäfer, dessen Körperlänge ungefähr zehn bis zwölf Millimeter beträgt. Die Tiere sind metallisch glänzend grün gefärbt und die beiden Geschlechter unterscheiden sich voneinander. Bei den Männchen, siehe Foto unten links, sind die Schenkel der hinteren Beine keulenförmig verdickt, dieses Merkmal weisen die Weibchen nicht auf, siehe Foto unten rechts. Der Körper der Tiere ist lang gestreckt. Im Frühling sind die Tiere auf verschiedenen Blüten häufig anzutreffen, sie ernähren sich von Pollen und Nektar.

  Männlicher Grüner Scheinbockkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera nobilis)   Weiblicher Grüner Scheinbockkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera nobilis)  
  Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
  Foto: 14.06.2009,
Düsseldorf-Düsseltal
 

Grünrüssler (Weevil, Phyllobius sp.)

In Deutschland kommen etliche verschiedene Käferarten aus der Gattung der Grünrüssler vor, die den lateinischen Namen Phyllobius trägt. Für einen Laien wie mich ist es sehr schwierig, die Arten zu unterscheiden. Deshalb kann ich die von mir fotografierten Grünrüssler leider keiner Art zuordnen. Je nach Art sind die Tiere unterschiedlich groß, viele sind deutlich kleiner als einen Zentimeter. Sie kommen in Wäldern und in mit Gebüschen bestandenen Gebieten vor und sind im Frühling in der Natur zu finden. Falls Sie die unten gezeigten Tiere bestimmen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen. 

  Unbestimmter Grünrüssler Nr. 1   Unbestimmter Grünrüssler Nr. 2  
  Unbestimmter Grünrüssler Nr. 1,
Foto: 01.06.2008, Düsseldorf-Hubbelrath
  Unbestimmter Grünrüssler Nr. 2,
Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim
 

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Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)

Männlicher Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)Zwischen 25 und 75 Millimeter kann die Körperlänge der Hirschkäfer betragen, weibliche Tiere erreichen eine maximale Körperlänge von 40 Millimeter. Das auffälligste Merkmal der schwarzbraun gefärbten Tiere sind die geweihartig vergrößerten Mandibeln (Oberkiefer) der Männchen, siehe Foto rechts. Zwischen Ende Mai und Ende Juli liegt die Hauptflugzeit dieser Insekten. In der Abenddämmerung kann man sie in ihren Lebensräumen mit ein wenig Glück beobachten, allerdings sind die Käfer in Deutschland selten geworden. Weil ihnen altes Holz als Brutmöglichkeit fehlt, ist ihr Bestand stark geschrumpft, deshalb gelten sie laut der Roten Liste in NRW und in Deutschland als "stark gefährdet". Anzutreffen sind Hirschkäfer vor allem in alten Eichenwäldern, mitunter aber auch in Gärten. Foto: 31.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg

  Männlicher Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)   Männlicher Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)  
  Männlicher Hirschkäfer, Foto: 13.06.2009, Düsseldorf-Grafenberg   Männlicher Hirschkäfer, Foto: 13.06.2009, Düsseldorf-Grafenberg  

Junikäfer (Summer Chafer, Amphimallon solstitialis)

Junikäfer (Summer Chafer, Amphimallon solstitialis)Der Junikäfer gilt als "kleiner Bruder" des Maikäfers, weil er ihm ein wenig ähnlich sieht. Mit seiner Körperlänge von 14 bis 18 Millimeter ist der Junikäfer recht groß. Der Körper ist gelbbraun gefärbt und trägt eine helle, pelzige Behaarung. Auffällig sind die rötlichbraun gefärbten, dicken Kolben an den Fühlerenden. Die Flügeldecken tragen einige Längsrillen. Erwachsene Käfer sind von Juni bis August zu finden, auf ihrem Speisezettel stehen Blätter. Anzutreffen sind die Tiere vor allem auf Wiesen, in Gärten und in Heckenlandschaften. In manchen Literaturquellen wird die Art auch als Gerippter Brachkäfer bezeichnet, der alternative wissenschaftliche Name lautet Amphimallon solstitiale. Foto: 19.06.2009, Düsseldorf-Flingern

Kartoffelkäfer (Colorado potato beetle, Leptinotarsa decemlineata)

Kartoffelkäfer (Colorado potato beetle, Leptinotarsa decemlineata)Zwischen sieben und 15 Millimeter Körperlänge erreicht der Kartoffelkäfer. Die Tiere sind gelb gefärbt, der Halsschild trägt schwarze Flecken. Typisch für die Art sind die zehn schwarzen, parallel verlaufenden Längsstreifen, die sich auf den Flügeldecken befinden. Ursprünglich stammt der Kartoffelkäfer aus dem US-Bundesstaat Colorado. Vermutlich mit Schiffen ist die Art schon vor langer Zeit nach Europa eingeschleppt worden. Die ersten Sichtungsmeldungen auf dem europäischen Kontinent stammen laut Wikipedia aus dem Jahr 1877. In Deutschland ist die Käferart demnach ebenfalls in dem genannten Jahr erstmals beobachtet worden. Weil Kartoffelkäfer in Europa keine natürlichen Feinde haben, gelten sie als landwirtschaftliche Schädlinge, denn sie ernähren sich überwiegend von Kartoffelpflanzen und können bei einem Massenbefall ganze Felder mit dieser Nutzpflanze vernichten. Aber auch andere Nachtschattengewächse stehen auf dem Speiseplan der Kartoffelkäfer. Foto: 07.08.2010, Düsseldorf-Rath

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Kratzdistelrüssler (Weevil, Larinus turbinatus)

Kratzdistelrüssler (Weevil, Larinus turbinatus)Der Kratzdistelrüssler ist ein kleiner, sehr gedrungen wirkender Käfer. Seine Grundfärbung ist schwarz, die Flügeldecken tragen einige Längsrillen. Außerdem sind auf den Flügeldecken und auf dem oberen Körper graue Haarflecken vorhanden, die dem Käfer ein geschecktes Aussehen verleihen. Auffälligstes Merkmal dieser vier bis neun Millimeter langen Tiere ist der Kopf mit dem rüsselartigen Fortsatz. Im Sommer kann man die Tiere auf Disteln finden, dort legen die Weibchen ihre Eier ab. Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg

Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata)

Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata)Diese Marienkäferart wird zwischen fünf und 6,7 Millimetern lang. Die Grundfärbung des Lichtmarienkäfers ist ein zartes Hellbraun mit rötlichem Anflug. Auf jeder Flügeldecke sind fünf weiße Punkte zu sehen, von denen jeweils zwei nebeneinander angeordnet sind, der dritte befindet sich am hinteren Ende der Flügeldecken. Auffällig sind die schwarzen Augen, die sich von dem ebenfalls hellbraunrot gefärbten Kopf abheben. Auf dem Halsschild, der dieselbe Farbe hat, gibt es einige weißliche Flecken, die verwaschen wirken. Licht-Marienkäfer haben ihren Namen erhalten, weil sie sich von künstlichem Licht angezogen fühlen. In manchen Quellen werden sie auch als Zehnfleck-Marienkäfer bezeichnet. Weil die Art stark an Wälder gebunden ist, findet man den Licht-Marienkäfer normalerweise nur dort. Blattläuse bilden die Nahrung dieser Tiere. Foto: 17.06.2010, Düsseldorf-Düsseltal

  Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata)   Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata), Larve  
  Foto: 17.06.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
  Larve, Foto: 23.06.2010,
Düsseldorf-Düsseltal
 

Mönchs-Kotkäfer (Dung Beetle, Onthophagus coenobita)

Mönchs-Kotkäfer (Dung Beetle, Onthophagus coenobita)In der Zeit von April bis September ist in der deutschen Natur der Mönchs-Kotkäfer zu finden. Diese Tiere sind relativ unauffällig und zwischen vier und sechs Millimeter groß. Die Flügeldecken sind bräunlich gefärbt und tragen einige mittelbraune Sprenkler, die sich jedoch kaum von der Grundfärbung absetzen. Die Färbung des Halsschildes ist metallisch messingfarben bis rötlich glänzend. Außerdem ist diese Körperpartie zart punktiert; dasselbe gilt für den Kopf dieser Käferart. Schwarz sind die Beine gefärbt, die Körperunterseite trägt helle, Haare. Anzutreffen sind Mönchs-Kotkäfer beispielsweise auf Schafdung, aber auch auf faulenden Pilzen oder verrottenden Pflanzenteilen. Foto: 09.05.2010, Düsseldorf-Gerresheim

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Pappelblattkäfer (Poplar Leaf Beetle, Chrysomela populi)

Pappelblattkäfer (Poplar Leaf Beetle, Chrysomela populi)Eine Körperlänge von zehn bis zwölf Millimeter erreichen die Pappelblattkäfer. Die Tiere sind am Halsschild schwarz oder grünlich-bronzefarben, der restliche Körper ist dunkel gefärbt. Sie haben bräunlich-orange bis rot gefärbte Flügeldecken, an deren Enden sich je ein dunkler Fleck befindet. Ihr Körper ist oval geformt und relativ stark gewölbt. Blätter von Pappeln und Weiden stehen auf dem Speisezettel dieser Käferart. Erwachsene Tiere kommen in zwei bis drei Generationen pro Jahr vor und können praktisch den gesamten Sommer über an den Rändern von Wäldern, Weiden und Wegen beobachtet werden. Foto: 22.08.2009, Düsseldorf-Hubbelrath

Pinselkäfer (Bee Beetle, Trichius sp.)

Pinselkäfer (Bee Beetle, Trichius sp.)Pinselkäfer kommen in Deutschland in mehreren Arten vor. Sie sehen einander sehr ähnlich, so dass eine Bestimmung der exakten Spezies für einen Laien schwierig ist. Der Körper dieser Tiere ist rund neun bis zwölf Millimeter lang. Die Flügel weisen eine gelbliche bis rötliche Grundfärbung auf, darauf befindet sich eine variable schwarze Zeichnung. Auf dem restlichen Körper tragen die Käfer dicht angeordnete gelbliche bis weißliche Haare. Vorwiegend auf Doldenblüten, aber auch auf einigen anderen Blüten sind die Käfer in den Monaten Juni und Juli zu beobachten. Leider kann ich nicht genau sagen, um welche Trichius-Spezies es sich handelt. Falls Sie bei der Bestimmung helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen. Foto: 13.07.2008, Düsseldorf-Düsseltal

Prachtkäfer (Jewel Beetle, Agrilus sp.)

Prachtkäfer (Jewel Beetle, Agrilus sp.)In Mitteleuropa und somit auch in Deutschland kommen viele verschiedene Prachtkäferarten vor. Sie sind schmal und länglich gebaut, haben vergleichsweise große Augen und relativ kurze Fühler. Auffällig ist zudem, dass der Kopf sehr kurz ist, er ist doppelt so breit wie lang. Die Tiere sind meist glänzend gefärbt, das nebenstehend abgebildete Tier wies eine bräunlich bis kupferfarbene Färbung auf. Um welche Art es sich handelt, konnte ich bisher leider nicht ermitteln. Falls Sie bei der genauen Bestimmung dieser Prachtkäferart helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen. Foto: 28.06.2008, Düsseldorf-Volmerswerth

Rotbauchiger Laubschnellkäfer (Click Beetle, Athous haemorrhoidalis)

Rotbauchiger Laubschnellkäfer (Click Beetle, Athous haemorrhoidalis)Bis zu 1,5 Zentimeter können Rotbauchige Laubschnellkäfer lang werden. Ihr Kopf und Thorax sind schwarz gefärbt, die Flügel weisen eine braune Färbung auf und sind fein behaart. Rötlichbraun ist die Bauchseite dieser Tiere gefärbt und die Beine sind hellbraun bis schwarz. Auf den Flügeln tragen die sehr schmal wirkenden Tiere feine Längsrillen. Wälder, Gebüsche, Gärten und Wiesen sind Orte, an denen man diese Käfer häufig beobachten kann. Sie sind Frühlingstiere und tagaktiv. Fühlen sie sich gestört, springen sie weg, wobei sie ein klickendes Geräusch verursachen. Foto: 09.05.2008, Düsseldorf-Grafenberg

 

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Interessante Internetseiten:

Kerbtier.de

Käfer bei Insektenbox.de

Naturgucker.de