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Käfer aus
Düsseldorf und Umgebung - Teil 1
Käfer lassen sich während der warmen Jahreszeit in
unserer Natur leicht beobachten. Man trifft sie zum Beispiel in Parks
und Gärten, in Wäldern, an Flussufern und auf Wiesen. Weil viele dieser
Tiere vergleichsweise klein sind, werden sie leicht übersehen. Deshalb
möchte ich diese oft nicht wahrgenommenen Tiere in diesem Kapitel, das
in Zukunft weiter ausgebaut wird, vorstellen. Ich beobachte und
fotografiere die Tiere in Düsseldorf und der näheren Umgebung. Da ich
keine Insekten-Expertin bin, konnte ich bisher nicht alle Arten selbst
bestimmen. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine Nachricht
per E-Mail freuen. Und generell gilt: Alle hier genannten
Artbezeichnungen sind ohne Gewähr, da ich wie gesagt kein Insekten-Profi
bin.
Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos
der unten in alphabetischer Reihenfolge aufgelisteten
Käferarten. Um zu den einzelnen Abbildungen und
Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der
jeweiligen Art.
Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia
axyridis)
Balkenschröter (Lesser Stag Beetle, Dorcus parallelipipedus)
Blütenfressender Käfer (Pollen-feeding Beetle, Byturus ochraceus)
Breiter Weidenblattkäfer (Willow-leaf Beetle, Plagiodera versicolora)
Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus)
Corymbia fulva
Dünen-Sandlaufkäfer (Northern Dune Tiger Beetle,
Cicindela hybrida)
Dunkler Fliegenkäfer (Black Soldier Beetle,
Cantharis obscura)
Echter Widderbock (Wasp Beetle,
Pachytodes cerambyciformis)
Eichelbohrer (Acorn Weevil,
Curculio glandium)
Gartenlaubkäfer (Garden Chafer,
Phyllopertha horticola)
Gefleckter
Blütenbock (Long-horned Beetle, Pachytodes cerambyciformis)
Gefleckter Blütenbock
(Long-horned Beetle, Leptura maculata)
Gefleckter Weidenblattkäfer (Willow Leaf Beetle, Chrysomela
vigintipunctata)
Gelbrand-Glanzflachlaufkäfer (Ground Beetle, Agonum marginatum)
Gelbrandrüssler (Weevil, Chlorophanus viridis)
Gemeiner Furchenschwimmer (Lesser Diving Beetle, Acilius sulcatus)
Gemeiner Weichkäfer (Soldier Beetle, Cantharis fusca)
Graugrüner Schenkelkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera
virescens)
Grüner Sauerampferkäfer (Green Dock Leaf Beetle, Gastrophysa
viridula)
Grüner Scheinbockkäfer (Thick Legged Flower Beetle, Oedemera nobilis)
Grünrüssler (Weevil, Phyllobius sp.)
Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)
Junikäfer (Summer Chafer, Amphimallon solstitialis)
Kartoffelkäfer (Colorado potato beetle,
Leptinotarsa decemlineata)
Kratzdistelrüssler (Weevil, Larinus turbinatus)
Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata)
Mönchs-Kotkäfer (Dung Beetle, Onthophagus coenobita)
Pappelblattkäfer (Poplar Leaf Beetle, Chrysomela populi)
Pinselkäfer (Bee Beetle, Trichius sp.)
Prachtkäfer (Jewel Beetle, Agrilus sp.)
Rotbauchiger Laubschnellkäfer (Click Beetle, Athous haemorrhoidalis)
Asiatischer Marienkäfer (Lady Beetle, Harmonia axyridis)
An
ihrem
Namen ist es zu erkennen, dass diese Käferart ursprünglich aus Asien
stammt. Der Asiatische Marienkäfer wurde im 20. Jahrhundert vom Menschen
in Europa bewusst zur Schädlingsbekämpfung eingeführt. Da die Tiere mit dem
hiesigen Klima bestens zurechtkommen, haben sich in freier Natur aus
einigen entflogenen Exemplaren inzwischen große Bestände entwickelt, so
dass die Spezies vielerorts sehr häufig vorkommt. Es wird befürchtet,
dass sie irgendwann die auf unserem Kontinent ursprünglich heimischen Marienkäfer-Arten verdrängen könnte.
Foto: 05.07.2008, Düsseldorf Hafen
In
ihrem Aussehen variieren Asiatische Marienkäfer stark. Sie sind meist
zwischen sechs und acht Millimeter lang und etwa fünf bis sieben
Millimeter breit. Ihre Flügeldecken sind zwischen hell orangerot bis
leuchtend rot gefärbt. Die Mehrzahl der Tiere hat 19 schwarze Flecken
auf den Flügeldecken, bei einigen Käfern verschwimmen die Flecken jedoch
nahezu vollständig. Ein sicheres Erkennungsmerkmal ist der gelbliche
Halsschild, auf dem sich ein je nach Betrachtungswinkel M- oder
W-förmiges, schwarzes Muster befindet. Foto: 15.06.2008,
Düsseldorf-Ludenberg
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Asiatischer Marienkäfer
bei der Eiablage, Foto: 10.06.2010, Düsseldorf-Flingern |
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Eier des Asiatischen Marienkäfers, Foto: 02.06.2008,
Düsseldorf-Flingern |
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Larve des Asiat.
Marienkäfers,
Foto: 21.06.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Verpuppte Larve des Asiat.
Marienkäfers,
Foto: 05.07.2009,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Asiatischer Marienkäfer
beim Schlupf, Foto: 02.06.2008,
Düsseldorf-Flingern |
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Asiatischer Marienkäfer
von unten,
Foto: 12.10.2008,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Dunkle Farbvariante des Asiat.
Marienkäfers,
Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim |
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Rote Farbvariante des Asiat. Marienkäfers,
Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist |
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Rote Farbvariante des Asiat. Marienkäfers,
Foto: 19.06.2010, Düsseldorf-Grafenberg |
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Balkenschröter (Lesser Stag Beetle, Dorcus parallelipipedus)
Eine imposante Erscheinung unter den Käfern ist der
zwischen 19 und 32 Millimeter lange Balkenschröter. Die Körperfärbung
ist bei diesen Tieren dunkelbraun bis schwarz, die Flügeldecken sind
leicht gerunzelt. Auf dem Kopf, dem Halsschild und auf den Flügeldecken
tragen die Tiere zudem eine Punktierung. Männchen und Weibchen sehen
fast gleich aus, bei männlichen Käfern ist der Kopf lediglich ein wenig
breiter. Beide Geschlechter erinnern in ihrem Aussehen an weibliche
Hirschkäfer. Sowohl am Tage als auch in der Nacht ist der Balkenschröter
aktiv. Auf seinem Speisezettel stehen Baumsäfte, weshalb er vor allem in
Laubwäldern, aber auch in Obstgärten heimisch ist. In den Monaten Mai
bis Juli sind die Käfer normalerweise zu beobachten, mitunter jedoch
auch bis August oder September.
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Foto: 24.06.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Fotos: 09.08.2008,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Blütenfressender Käfer (Pollen-feeding Beetle, Byturus ochraceus)
Aufgrund
ihrer geringen Körpergröße von nur rund drei bis vier Millimeter sind
die Blütenfressenden Käfer leicht zu übersehen, sofern sie einzeln
auftreten. Oft sind sie jedoch in Gruppen auf Blüten anzutreffen,
weshalb man sie dann leicht ausmachen kann. Ihr Körper ist oval geformt,
hellbraun gefärbt und dicht behaart. Die winzigen Fühler bestehen aus
elf Gliedern. Im Mai kommen die Käfer aus ihren Überwinterungsverstecken
und fressen Pollen unterschiedlicher Blüten, darunter beispielsweise von
Hahnenfußgewächsen oder Löwenzahn. Auch die Blütenblätter selbst werden
von den Käfern angefressen. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim
Breiter Weidenblattkäfer (Willow-leaf Beetle, Plagiodera versicolora)
Der
Breite Weidenblattkäfer ist eine Art aus der Familie der Blattkäfer. Die
Tiere sind rundlich geformt und nur relativ schwach gewölbt. Ihre
Körperlänge beträgt zwischen 2,5 und 4,5 Millimeter. Bei den meisten
Individuen ist der Körper metallisch blau oder blaugrün gefärbt, es
kommen auch grüne oder kupferfarbene Individuen vor. Der Bauch des
Breiten Weidenblattkäfers ist schwarz oder grünlich-schwarz gefärbt.
Hell sind die ersten fünf oder sechs Fühlerglieder bei den meisten
Tieren gefärbt, die äußeren sind dunkel gefärbt. Auch die Beine weisen
eine dunkle Färbung auf. Anzutreffen sind die Käfer auf Weidenblättern
und nur selten auf Pappeln. In der warmen Jahreszeit, also von Frühling
bis Herbst, kann man die Käfer in der Natur beobachten. Foto:
09.05.2010, Düsseldorf-Grafenberg
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Brennnesselrüssler (Small Nettle Weevil, Nedyus quadrimaculatus)
Um
den Brennnesselrüssler in der Natur zu entdecken, muss man schon sehr
genau hinschauen. Die Tiere erreichen eine Körpergröße von maximal drei
Millimeter, oft sind sie noch kleiner. Auf der Körperoberseite tragen
die winzigen Käfer feine, dunkle Schuppen, dazwischen finden sich einige
Bereiche mit weißen Schuppen. Auch die Unterseite des Körpers ist weiß
beschuppt. Zu finden sind die Tiere draußen überall dort, wo es Große
Brennnesseln (Urtica dioica) gibt, denn die Käfer ernähren sich von deren
Pflanzensäften. Ab April bis in den Sommer kann man Brennnesselrüssler
mit ein wenig Glück in der Natur aufspüren. Das Foto unten links zeigt
zwei Tiere bei der Paarung. Als Größenvergleich habe ich die Kuppe
meines Zeigefingers unter die Käfer gehalten. Eine alternative
Schreibweise dieser Tierart lautet übrigens Brennnessel-Rüssler.
Foto: 08.05.2010, Düsseldorf-Grafenberg
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Foto: 01.05.2009,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Foto: 08.05.2010,
Düsseldorf-Grafenberg |
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Corymbia fulva
Für
den Schmalbockkäfer Corymbia fulva ist mir leider kein deutscher
Name bekannt. Die Tiere werden zehn bis 15 Millimeter lang und sind
schwarz gefärbt. Ihre Deckflügel sind gelbbraun gefärbt und sie weisen
an den Spitzen dunkle Bereiche auf. Das Verbreitungsgebiet dieser
Käferart erstreckt sich über weite Teile Europas bis hin in die Ukraine
und in die Türkei. In Deutschland sind die Tiere vor allem dort zu
beobachten, wo es vergleichsweise warm ist. Zwischen Ende Mai und Juli
kann man die Käfer in der Natur antreffen, sie finden sich häufig auf
Blüten ein. Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg
Dünen-Sandlaufkäfer (Northern Dune Tiger Beetle, Cicindela hybrida)
Die
Körperfärbung des Dünen-Sandlaufkäfers ist variabel. Viele Exemplare
sind grünlich-kupferfarben, aber auch bräunliche oder bläuliche Tiere
kommen vor. Auf den Deckflügeln tragen die Käfer weiße oder gelbliche
Flecken, die aufgrund ihrer gezackten Form in der Fachsprache als
Zackenbinden bezeichnet werden. Zwischen elf und 16 Millimeter beträgt
die Körperlänge dieser Käferart. Anzutreffen sind die Tiere in
verschiedenen Lebensräumen, die sandige Flächen aufweisen, darunter
Dünen, Wälder, Sandgruben und an Flussufern. Insekten bilden die Nahrung
dieser Tiere. In manchen Literaturquellen wird die Art auch als
Kupferbrauner Sandlaufkäfer bezeichnet. Foto:
15.08.2009, Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich
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Dunkler Fliegenkäfer (Black Soldier Beetle, Cantharis obscura)
Zwischen
acht und 13 Millimeter lang wird der Körper des Dunklen Fliegenkäfers.
Die Tiere weisen fast am gesamten Körper eine dunkle bis schwarze
Färbung auf. Lediglich die Seiten des Halsschildes sowie die Wangen und
auch die Unterseite des jeweils ersten und zweiten Flügelgliedes sind
orangegelblich bis gelb gefärbt. Auf der Körperoberseite tragen die
Käfer zudem eine sehr feine, anliegende Behaarung. Ab April bis in den
Monat Juli ist diese Käferart in Deutschland anzutreffen; die sehr
ähnliche Art Cantharis paradoxa fliegt meist erst ab Anfang bis
Mitte Mai. Vorzufinden ist der Dunkle Fliegenkäfer vor allem in sonnigen
Wäldern, aber auch in dichten Gebüschen in der Nähe von Baumbeständen
und in Gärten kann man ihm begegnen. Diese Insektenart wird in manchen
Literaturquellen als Eichenweichkäfer bezeichnet. Foto: 18.04.2009,
Düsseldorf-Gerresheim
Echter Widderbock (Wasp Beetle, Pachytodes cerambyciformis)
Aufgrund
seines Aussehens halten viele Menschen den Echten Widderbock auf den
ersten Blick für eine Wespe. Mit seiner schwarz-gelben Färbung ahmt er
die Zeichnung dieser wehrhaften Insekten nach. Er selbst ist jedoch
ungefährlich und kann nicht stechen, weshalb man keine Angst vor ihnen
haben muss. Seine Körperlänge liegt zwischen sieben und 14 Millimeter.
Die Beine sind recht lang und rötlich-braun gefärbt. In Laubwäldern sind
diese Tiere anzutreffen, ihre Flugzeit erstreckt sich von Mai bis in den
Monat Juli. Foto: 06.06.2010, Düsseldorf-Gerresheim
Eichelbohrer (Acorn Weevil, Curculio glandium)
Die
Körperlänge des Eichelbohrers beträgt zwischen 4 und siebeneinhalb
Millimeter. Gelblichbraun bis rötlichbraun ist die Grundfärbung dieser
Käferart. Längliche, eng anliegende Schuppen bedecken den Körper. Auf
den Flügeldecken sind einige braune Flecken zu erkennen, die
unregelmäßig angeordnet sind. Das auffälligste Merkmal dieser Käferart
ist der lange Rüssel, der nach unten gebogen und dunkelbraun gefärbt
ist. Außerdem sind die dunklen, rundne Augen gut im ansonsten hellen
Gesicht zu erkennen. In Wäldern und Hecken sind die Tiere während des
Frühlings häufig anzutreffen. Mit dem Rüssel bohren die Weibchen tiefe
Löcher in unreife Eicheln, danach legen sie ein Ei oder zwei Eier in die
Frucht. Die Larven schlüpfen in den Eicheln und finden dort gleich
Nahrung. Foto: 16.05.2010, Düsseldorf-Unterbach
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Gartenlaubkäfer (Garden Chafer, Phyllopertha horticola)
Zwischen
8,5 und elf Millimeter wird der Gartenlaubkäfer lang. Die Tiere sind an
ihren hellbraun bis rötlichbraun gefärbten Flügeldecken zu erkennen. Am
restlichen Körper zeigen diese Insekten eine schwarzgrün metallisch
glänzende Färbung. Zudem ist der Körper auf der Oberseite dicht behaart,
auch an den Beinen tragen diese Käfer Härchen. Die Deckflügel weisen
Längsrillen auf und die Fühler sind kurz und enden in drei Lamellen,
woran die Tiere gut zu erkennen sind. Anzutreffen sind sie in den
Monaten Mai und Juni, meist kommen diese tagaktiven Insekten in größeren
Gruppen vor. An sonnigen Tagen fliegen sie vor allem morgens, meist in
der Zeit zwischen 8.30 Uhr und elf Uhr. Auf ihrem Speisezettel sehen
Blätter von Birken, Eichen und Hasel, aber auch von Rosen- und
Kirschblüten. Foto: 13.06.2010, Düsseldorf-Himmelgeist
Gefleckter Blütenbock (Long-horned Beetle, Pachytodes cerambyciformis)
Die
Körperfärbung des Gefleckten Blütenbocks ist schwarz. Seine Flügeldecken
sind gelbbraun gefärbt und tragen ein Muster aus schwarzen Flecken und
Binden. Diese können bei den einzelnen Individuen unterschiedlich
geformt sein. Die Beine und auch die recht langen Fühler sind schwarz
gefärbt. Sieben bis elf Millimeter beträgt die Körperlänge dieser
Käferart, von Juni bis August beobachtet werden kann. Weil sich die
Tiere von morschem Holz ernähren, kommen sie in Wäldern vor, wo man sie
vor allem an den Rändern und an Lichtungen beobachten kann. Foto:
13.06.2009, Erkrath-Reutersberg
Gefleckter Schmalbock (Long-horned Beetle, Leptura maculata)
Zwischen 14 und 20 Millimeter groß wird der Gefleckte Schmalbock. Die
Flügeldecken sind braun-orange bis gelblich gefärbt, außerdem tragen sie
ein schwarzes Fleckenmuster, das sehr individuell sein kann. Ebenfalls
hell gelblich-orange sind die Beine gefärbt, die Schenkel der
Hinterbeine sind teilweise schwarz. Sehr lang sind die Fühler, sie sind
im Wechsel schwarz und gelblich gemustert. An Waldrändern und auf
Lichtungen kommen diese Käfer im Sommer vor, sie suchen dort Blüten auf,
um sich von deren Pollen zu ernähren. Auf dem Foto unten rechts ist ein
fressender Käfer zu sehen.
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Foto: 13.06.2009,
Erkrath-Reutersberg |
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Foto: 26.06.2010,
Erkrath-Reutersberg |
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Gefleckter Weidenblattkäfer (Willow Leaf Beetle, Chrysomela vigintipunctata)
In
der Zeit von April bis August kann man in der deutschen Natur den
Gefleckten Weidenblattkäfer beobachten. Wie es der Name bereits vermuten
lässt, kommt diese Art vor allem auf Weidenbäumen vor, aber auch auf
Erlen, Pappeln und Birken kann man diese Tiere antreffen. Die
Körperlänge der Käfer beträgt etwa 6,5 bis 8,5 Millimeter. Ihre
Flügeldecken sind weißlich, gelblich oder rötlich gefärbt und sie tragen
je zehn längliche Flecken. Der Kopf, die Beine und die Fühler sind
ebenfalls schwarz gefärbt. Schwarz ist auch der Halsschild, an den
Seiten ist diese Körperpartie gelb gefärbt. Außerdem verläuft mittig auf
ihrem Rücken ein schwarzer Streifen. Foto: 31.05.2009,
Düsseldorf-Ludenberg
Gelbrand-Glanzflachlaufkäfer (Ground Beetle, Agonum marginatum)
Diese
Käferart ist etwa zehn bis zwölf Millimeter lang und auf den ersten
Blick überwiegend grünschwarz gefärbt. Bei näherem Hinsehen erkennt man,
dass die Flügeldecken glänzend schillern, in gelblichen Farbtönen
irisieren und feine Längsrillen tragen. Am Rand des Körpers befindet
sich ein gelblicher Bereich, woher die Käferart im Deutschen ihren Namen
hat. Die Augen sind relativ groß und sitzen seitlich am Kopf, die Fühler
sind drei bis vier Millimeter lang. Meist halten sich die Käfer auf dem
Boden auf, dort laufen sie flink umher. Foto: 27.04.2008,
Düsseldorf-Rath
Gelbrandrüssler (Weevil, Chlorophanus viridis)
Die
meisten Rüsselkäfer, die in Deutschland vorkommen, sind für Laien nur
schwer zu identifizieren. Beim Gelbrandrüssler hat man es leicht, denn
diese Art ist unverwechselbar. Feuchte
Laub- und Mischwälder, aber auch Wiesen in der Nähe solcher Wälder sind
typische Lebensräume, in denen man die hübschen Tiere antrifft. Diese
Käferart ist acht bis elf Millimeter lang. Auf der Körperoberseite ist
der Gelbrandrüssler bräunlich bis bläulichgrün gefärbt, er trägt
Schuppen auf dem Körper. Auffällig ist der gelbe Bereich, der den Käfer
"umrandet"; nach ihm wurde er benannt. Blätter von Erlen und Weiden,
aber auch die Pestwurz bilden die Nahrung der Käfer. Ihre Larven
ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Foto: 31.05.2009,
Düsseldorf-Ludenberg
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Gemeiner Furchenschwimmer (Lesser Diving Beetle, Acilius sulcatus)
Der
Gemeine Furchenschwimmer ist ein im Wasser lebendes Insekt aus der
Familie der Schwimmkäfer. Die Tiere werden zwischen 15 und 18 Millimeter
lang. Schmutzig gelb ist die Grundfarbe der Insekten, auf den
Flügeldecken befinden sich winzige schwarze Punkte. Auf dem Halsschild
verlaufen zwei waagerechte, parallele schwarze Streifen, zwischen denen
sich ein gelber Bereich befindet. Am Kopf ist zwischen den Augen eine
schwarze, v-förmige Zeichnung zu erkennen. Bei den Männchen sind die
Flügeldecken glatt, bei den Weibchen sind sie in Längsrichtung gefurcht
(siehe Foto in diesem Absatz). Typisch für die Käfer sind zudem Borsten
an den Hinterbeinen. Anzutreffen ist diese Käferart in der warmen
Jahreszeit in stehenden Gewässern, diese können auch recht klein sein.
Sogar in Pfützen sind die Tiere schon beobachtet worden. Foto:
05.06.2010, Düsseldorf-Ludenberg
Gemeiner Weichkäfer (Soldier Beetle, Cantharis fusca)
Etwa
elf bis 15 Millimeter lang und dabei nur wenige Millimeter breit sind
die Gemeinen Weichkäfer. Sie wirken dadurch sehr schlank. Ihre
Deckflügel sind schwarz gefärbt und fein behaart. Der Körper ist
orangerot gefärbt, auf dem Thorax (vorderes Körpersegment) befindet sich
ein schwarzer Fleck. Der vordere Teil des Kopfes ist ebenfalls orangerot
gefärbt. Dunkelrot sind die ersten Fühlerglieder gefärbt, der Rest der
fadenförmigen und einige Millimeter langen Fühler ist schwarz gefärbt.
Die Beine sind bei dieser Käferart vollständig dunkel gefärbt, wodurch
sich die Tiere von anderen, nahe verwandten Weichkäfern unterscheiden
lassen. Die Flugzeit des Gemeinen Weichkäfers findet im Mai und Juni
statt, diese Insekten sind beispielsweise an Waldrändern oder in
Lebensräumen mit Gebüschen zu finden. Aber auch auf Wiesen und Feldern
trifft man sie an. Auf Pflanzen jagen sie nach kleinen Insekten oder sie
fressen tote andere Insekten. Mitunter ernähren sich Gemeine Weichkäfer
jedoch auch von zarten Pflanzentrieben. Foto:
05.06.2010, Düsseldorf-Ludenberg
Graugrüner Schenkelkäfer (Thick Legged Flower Beetle,
Oedemera virescens)
Zwischen
acht und elf Millimeter lang ist der Graugrüne Schenkelkäfer. Wie es der
deutsche Name der Art vermuten lässt, sind die Tiere am Körper graugrün
gefärbt. Ihre Fühler und Beine sind bräunlich-grün gefärbt. Männchen und
Weibchen lassen sich durch ein Detail unterscheiden: Bei männlichen
Tieren sind die Schenkel der hinteren Beine verdickt, bei den Weibchen
ist dies nicht der Fall. Weil die Verdickungen der Beine nicht so stark
ausfallen wie beim sehr ähnlichen Grünlichen Scheinbockkäfer (Oedemera
lurida), kann man die
Männchen der beiden Arten dadurch unterscheiden. Weibchen des Graugrünen
Schenkelkäfers weisen ein nach hinten ausgeschnittenes letztes
Hinterleibssegment auf; daran können sie von Weibchen des Grünlichen
Scheinbockkäfers unterschieden werden. Anzutreffen sind die Graugrünen
Schenkelkäfer in der warmen Jahreszeit auf Wiesen und an Waldrändern.
Pollen bilden die Nahrung der erwachsenen Käfer. Foto: 22.05.2010,
Düsseldorf-Ludenberg
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Grüner Sauerampferkäfer (Green Dock Leaf Beetle, Gastrophysa viridula)
Zwischen
vier und sieben Millimeter lang wird der Grüne Sauerampferkäfer.
Männchen sind bei dieser Käferart kleiner als die Weibchen. Der Körper
ist dunkel gefärbt und glatt, die Deckflügel schimmern in einem hübschen
metallischen Grünton, der je nach Lichteinfall bläulich bis gelblich
oder auch rot oder violett wirken kann. Weibchen sind an ihrem
vergrößerten Hinterleib zu erkennen. Vor allem während der Paarungszeit
kann dieser stark angeschwollen sein und weit unter den Deckflügeln
hervorstehen, siehe Foto rechts. Wie es der deutsche Name vermuten
lässt, sind die Tiere in aller Regel auf Ampfer (Rumex) zu finden. Sie
fressen die Blätter und pflanzen sich auch auf diesen Gewächsen fort.
Typische Lebensräume der im Sommer häufig in der Natur zu findenden
Käfer sind Waldränder, Gärten und auch Heidelandschaften sowie naturnahe
Wiesen. In manchen Literaturquellen wird diese Insektenart als
Ampfer-Blattkäfer bezeichnet. Foto: 12.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
Grüner Scheinbockkäfer (Thick Legged Flower Beetle,
Oedemera nobilis)
In Mitteleuropa kommen etwa 30 Arten von Scheinbockkäfern vor. Zu ihnen
gehört auch der Grüne Scheinbockkäfer, dessen Körperlänge ungefähr zehn
bis zwölf Millimeter beträgt. Die Tiere sind metallisch glänzend grün
gefärbt und die beiden Geschlechter unterscheiden sich voneinander. Bei
den Männchen, siehe Foto unten links, sind die Schenkel der hinteren
Beine keulenförmig verdickt, dieses Merkmal weisen die Weibchen nicht
auf, siehe Foto unten rechts. Der Körper der Tiere ist lang gestreckt.
Im Frühling sind die Tiere auf verschiedenen Blüten häufig anzutreffen,
sie ernähren sich von Pollen und Nektar.
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Foto: 13.06.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist |
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Foto: 14.06.2009,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Grünrüssler (Weevil, Phyllobius sp.)
In Deutschland kommen etliche verschiedene Käferarten aus der Gattung
der Grünrüssler vor, die den lateinischen Namen Phyllobius trägt. Für
einen Laien wie mich ist es sehr schwierig, die Arten zu unterscheiden.
Deshalb kann ich die von mir fotografierten Grünrüssler leider keiner
Art zuordnen. Je nach Art sind die Tiere unterschiedlich groß, viele
sind deutlich kleiner als einen Zentimeter. Sie kommen in Wäldern und in
mit Gebüschen bestandenen Gebieten vor und sind im Frühling in der Natur
zu finden. Falls Sie die unten gezeigten Tiere bestimmen können, würde
ich mich über eine Nachricht per
E-Mail
freuen.
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Unbestimmter Grünrüssler Nr. 1,
Foto: 01.06.2008, Düsseldorf-Hubbelrath |
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Unbestimmter Grünrüssler Nr. 2,
Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim |
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Hirschkäfer (Stag Beetle, Lucanus cervus)
Zwischen
25 und 75 Millimeter kann die Körperlänge der Hirschkäfer betragen,
weibliche Tiere erreichen eine maximale Körperlänge von 40 Millimeter.
Das auffälligste Merkmal der schwarzbraun gefärbten Tiere sind die
geweihartig vergrößerten Mandibeln (Oberkiefer) der Männchen, siehe Foto
rechts. Zwischen Ende Mai und Ende Juli liegt die Hauptflugzeit dieser
Insekten. In der Abenddämmerung kann man sie in ihren Lebensräumen mit
ein wenig Glück beobachten, allerdings sind die Käfer in Deutschland
selten geworden. Weil ihnen altes Holz als Brutmöglichkeit fehlt, ist
ihr Bestand stark geschrumpft, deshalb gelten sie laut der
Roten Liste in NRW und in Deutschland als "stark gefährdet".
Anzutreffen sind Hirschkäfer vor allem in alten Eichenwäldern, mitunter
aber auch in Gärten. Foto: 31.05.2009, Düsseldorf-Grafenberg
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Männlicher Hirschkäfer, Foto: 13.06.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Männlicher Hirschkäfer, Foto: 13.06.2009, Düsseldorf-Grafenberg |
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Junikäfer (Summer Chafer, Amphimallon solstitialis)
Der
Junikäfer gilt als "kleiner Bruder" des Maikäfers, weil er ihm ein wenig
ähnlich sieht. Mit seiner Körperlänge von 14 bis 18 Millimeter ist der
Junikäfer recht groß. Der Körper ist gelbbraun gefärbt und trägt eine
helle, pelzige Behaarung. Auffällig sind die rötlichbraun gefärbten,
dicken Kolben an den Fühlerenden. Die Flügeldecken tragen einige
Längsrillen. Erwachsene Käfer sind von Juni bis August zu finden, auf
ihrem Speisezettel stehen Blätter. Anzutreffen sind die Tiere vor allem
auf Wiesen, in Gärten und in Heckenlandschaften. In manchen
Literaturquellen wird die Art auch als Gerippter
Brachkäfer bezeichnet, der alternative wissenschaftliche Name lautet
Amphimallon solstitiale. Foto: 19.06.2009,
Düsseldorf-Flingern
Kartoffelkäfer (Colorado potato beetle, Leptinotarsa decemlineata)
Zwischen
sieben und 15 Millimeter Körperlänge erreicht der Kartoffelkäfer. Die
Tiere sind gelb gefärbt, der Halsschild trägt schwarze Flecken. Typisch
für die Art sind die zehn schwarzen, parallel verlaufenden
Längsstreifen, die sich auf den Flügeldecken befinden. Ursprünglich
stammt der Kartoffelkäfer aus dem US-Bundesstaat Colorado. Vermutlich
mit Schiffen ist die Art schon vor langer Zeit nach Europa eingeschleppt
worden. Die ersten Sichtungsmeldungen auf dem europäischen Kontinent
stammen laut
Wikipedia aus dem Jahr 1877. In Deutschland ist die Käferart demnach
ebenfalls in dem genannten Jahr erstmals beobachtet worden. Weil
Kartoffelkäfer in Europa keine natürlichen Feinde haben, gelten sie als
landwirtschaftliche Schädlinge, denn sie ernähren sich überwiegend von
Kartoffelpflanzen und können bei einem Massenbefall ganze Felder mit
dieser Nutzpflanze vernichten. Aber auch andere Nachtschattengewächse
stehen auf dem Speiseplan der Kartoffelkäfer. Foto: 07.08.2010, Düsseldorf-Rath
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Kratzdistelrüssler (Weevil, Larinus turbinatus)
Der
Kratzdistelrüssler ist ein kleiner, sehr gedrungen wirkender Käfer.
Seine Grundfärbung ist schwarz, die Flügeldecken tragen einige
Längsrillen. Außerdem sind auf den Flügeldecken und auf dem oberen
Körper graue Haarflecken vorhanden, die dem Käfer ein geschecktes
Aussehen verleihen. Auffälligstes Merkmal dieser vier bis neun
Millimeter langen Tiere ist der Kopf mit dem rüsselartigen Fortsatz. Im
Sommer kann man die Tiere auf Disteln finden, dort legen die Weibchen
ihre Eier ab. Foto: 04.07.2009, Erkrath-Reutersberg
Licht-Marienkäfer (Ladybird, Calvia decemguttata)
Diese
Marienkäferart wird zwischen fünf und 6,7 Millimetern lang. Die
Grundfärbung des Lichtmarienkäfers ist ein zartes Hellbraun mit
rötlichem Anflug. Auf jeder Flügeldecke sind fünf weiße Punkte zu sehen,
von denen jeweils zwei nebeneinander angeordnet sind, der dritte
befindet sich am hinteren Ende der Flügeldecken. Auffällig sind die
schwarzen Augen, die sich von dem ebenfalls hellbraunrot gefärbten Kopf
abheben. Auf dem Halsschild, der dieselbe Farbe hat, gibt es einige
weißliche Flecken, die verwaschen wirken. Licht-Marienkäfer haben ihren
Namen erhalten, weil sie sich von künstlichem Licht angezogen fühlen. In
manchen Quellen werden sie auch als Zehnfleck-Marienkäfer bezeichnet. Weil die Art stark an Wälder
gebunden ist, findet man den Licht-Marienkäfer normalerweise nur dort.
Blattläuse bilden die Nahrung dieser Tiere. Foto:
17.06.2010, Düsseldorf-Düsseltal
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Foto: 17.06.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Larve, Foto: 23.06.2010,
Düsseldorf-Düsseltal |
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Mönchs-Kotkäfer (Dung Beetle, Onthophagus coenobita)
In
der Zeit von April bis September ist in der deutschen Natur der
Mönchs-Kotkäfer zu finden. Diese Tiere sind relativ unauffällig und
zwischen vier und sechs Millimeter groß. Die Flügeldecken sind bräunlich
gefärbt und tragen einige mittelbraune Sprenkler, die sich jedoch kaum
von der Grundfärbung absetzen. Die Färbung des
Halsschildes ist metallisch messingfarben bis rötlich glänzend. Außerdem
ist diese Körperpartie zart punktiert; dasselbe gilt für den Kopf
dieser Käferart. Schwarz sind die Beine gefärbt, die Körperunterseite
trägt helle, Haare. Anzutreffen sind Mönchs-Kotkäfer beispielsweise auf
Schafdung, aber auch auf faulenden Pilzen oder verrottenden
Pflanzenteilen. Foto: 09.05.2010, Düsseldorf-Gerresheim
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Pappelblattkäfer (Poplar Leaf Beetle, Chrysomela populi)
Eine
Körperlänge von zehn bis zwölf Millimeter erreichen die
Pappelblattkäfer. Die Tiere sind am Halsschild schwarz oder
grünlich-bronzefarben, der restliche Körper ist dunkel gefärbt. Sie
haben bräunlich-orange bis rot gefärbte Flügeldecken, an deren Enden
sich je ein dunkler Fleck befindet. Ihr Körper ist oval geformt und
relativ stark gewölbt. Blätter von Pappeln und Weiden stehen auf dem
Speisezettel dieser Käferart. Erwachsene Tiere kommen in zwei bis drei
Generationen pro Jahr vor und können praktisch den gesamten Sommer über
an den Rändern von Wäldern, Weiden und Wegen beobachtet werden. Foto:
22.08.2009, Düsseldorf-Hubbelrath
Pinselkäfer (Bee Beetle, Trichius sp.)
Pinselkäfer
kommen in Deutschland in mehreren Arten vor. Sie sehen einander sehr
ähnlich, so dass eine Bestimmung der exakten Spezies für einen Laien
schwierig ist. Der Körper dieser Tiere ist rund neun bis zwölf
Millimeter lang. Die Flügel weisen eine gelbliche bis rötliche
Grundfärbung auf, darauf befindet sich eine variable schwarze Zeichnung.
Auf dem restlichen Körper tragen die Käfer dicht angeordnete gelbliche
bis weißliche Haare. Vorwiegend auf Doldenblüten, aber auch auf einigen
anderen Blüten sind die Käfer in den Monaten Juni und Juli zu
beobachten. Leider kann ich nicht genau sagen, um welche
Trichius-Spezies es sich handelt. Falls Sie bei der Bestimmung helfen
können, würde ich mich über eine Nachricht per
E-Mail freuen.
Foto: 13.07.2008, Düsseldorf-Düsseltal
Prachtkäfer (Jewel Beetle, Agrilus sp.)
In
Mitteleuropa und somit auch in Deutschland kommen viele verschiedene
Prachtkäferarten vor. Sie sind schmal und länglich gebaut, haben
vergleichsweise große Augen und relativ kurze Fühler. Auffällig ist
zudem, dass der Kopf sehr kurz ist, er ist doppelt so breit wie lang.
Die Tiere sind meist glänzend gefärbt, das nebenstehend abgebildete Tier
wies eine bräunlich bis kupferfarbene Färbung auf. Um welche Art es sich
handelt, konnte ich bisher leider nicht ermitteln. Falls Sie bei der
genauen Bestimmung dieser Prachtkäferart helfen können, würde ich mich
über eine Nachricht per
E-Mail
freuen. Foto: 28.06.2008, Düsseldorf-Volmerswerth
Rotbauchiger Laubschnellkäfer (Click Beetle, Athous haemorrhoidalis)
Bis
zu 1,5 Zentimeter können Rotbauchige Laubschnellkäfer lang werden. Ihr
Kopf und Thorax sind schwarz gefärbt, die Flügel weisen eine braune
Färbung auf und sind fein behaart. Rötlichbraun ist die Bauchseite
dieser Tiere gefärbt und die Beine sind hellbraun bis schwarz. Auf den
Flügeln tragen die sehr schmal wirkenden Tiere feine Längsrillen.
Wälder, Gebüsche, Gärten und Wiesen sind Orte, an denen man diese Käfer
häufig beobachten kann. Sie sind Frühlingstiere und tagaktiv. Fühlen sie
sich gestört, springen sie weg, wobei sie ein klickendes Geräusch
verursachen. Foto: 09.05.2008, Düsseldorf-Grafenberg
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Interessante Internetseiten:
Kerbtier.de
Käfer bei Insektenbox.de
Naturgucker.de
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