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Die Natur im Ruhrgebiet: Vögel - Teil 4

Folgende Arten finden Sie auf dieser Seite:

· Sperber (Northern Sparrow Hawk, Accipiter nisus)
· Star (Common Starling, Sturnus vulgaris)
· Stieglitz (Euroasian Goldfinch, Carduelis carduelis)
· Stockente (Mallard, Anas platyrhynchos)
· Sumpfmeise (Marsh Tit, Parus palustris)
· Tannenmeise (Coal Tit, Parus ater)
· Teichhuhn (Common Moorhen, Gallinula chloropus)
· Trauerschwan (Black Swan, Cygnus atratus)
· Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)
· Turmfalke (Kestrel, Falco tinnunculus)
· Uferschnepfe (Black-tailed Godwit, Limosa limosa)
· Wacholderdrossel (Fieldfare, Turdus pilaris)
· Wiesenpieper (Meadow Pipit, Anthus pratensis)
· Wintergoldhähnchen (Goldcrest, Regulus regulus)
· Zaunkönig (Wren, Troglodytes troglodytes)
· Zilpzalp (Chiffchaff, Phylloscopus collybita)
· Zwergtaucher (Little Grebe, Tachybaptus ruficollis)

Sperber (Eurasian Sparrowhawk, Accipiter nisus)

Sperber (Eurasian Sparrowhawk, Accipiter nisus)Bei den Sperbern sind Männchen und Weibchen leicht von einander zu unterscheiden, denn weibliche Tiere sind deutlich größer (bis zu 41 Zentimeter) als männliche Artgenossen (circa 30 Zentimeter). Ursprünglich war diese Vogelart sehr eng an Wälder gebunden, inzwischen ist sie aber auch in städtischen Grünanlagen anzutreffen und deshalb im Ruhrgebiet keine Seltenheit. Sperber haben recht kurze, abgerundete Flügel, damit sie zwischen Bäumen gut navigieren können, der Schwanz dieser Greifvögel ist vergleichsweise lang. Das Gefieder ist variabel grau-braun gefärbt und ist zudem bei den Geschlechtern verschieden. Wachshaut (Nase), Iris und Beine sind leuchtend gelb gefärbt. Auffällig ist, das die mittlere der drei vorderen Zehen stark verlängert ist. Dies stellt eine Anpassung an die Beute der Tiere dar: Sperber ernähren sich überwiegend von kleinen Vögeln und mit den Zehen können sie sogar feine Federn festhalten, so dass ihre Opfer nicht entkommen können. Foto: 03.01.2007, Essen-Schönebeck

Star (Common Starling, Sturnus vulgaris)

Star (Common Starling, Sturnus vulgaris)Im Ruhrgebiet sind Stare weit verbreitete Vögel, die sich vor allem in Parks, Gärten, Grünanlagen und in naturbelassenen Gebieten aufhalten. Mit ihrer Körpergröße von 19 bis 22 Zentimeter und dem eher dunklen Gefieder können die Vögel von weitem leicht für Amseln gehalten werden, wenn man nicht sonderlich darin geübt ist, Vogelarten voneinander zu unterscheiden. Stare haben jedoch im Schlichtkleid helle Federenden (siehe Foto) und das Gefieder trägt einen leichten metallischen Schimmer, der vor allem im Prachtkleid während der Balzsaison auffällig ist, weil dann die hellen Federenden abgenutzt sind und nicht mehr vom Metallglanz ablenken. Das ganze Jahr über kann man die Vögel im Ruhrgebiet antreffen, sie singen auch im Winter. Um ihre Lieder vorzutragen, setzen sie sich an exponierter Stelle in Szene, man spricht von einer sogenannten Singwarte. Foto: 23.12.2007, Essen-Heisingen

Stieglitz (Eurasian Goldfinch, Carduelis carduelis)

Stieglitz (Eurasian Goldfinch, Carduelis carduelis)Der Stieglitz gehört zu den farbenprächtigsten gefiederten Bewohnern Deutschlands. Stirn und Kehle dieser Vögel sind leuchtend karminrot gefärbt, die weißen Wangen stehen dazu in auffälligem Kontrast. Der Scheitel und der Nacken sind schwarz gefärbt, auf dem Rücken ist das Gefieder hellbraun und an den Schultern gelb. Flügel und Schwanz sind schwarz-weiß gezeichnet, an den Flügeln tragen die Vögel zudem gelbe Gefiederbereiche, die vor allem während des Fluges gut zu erkennen sind, siehe Foto in diesem Absatz. Die Körperunterseite der Stieglitze, die auch als Distelfinken bezeichnet werden, ist hell braun-weißlich gefärbt. Überall dort, wo die zwölf bis 13 Zentimeter großen Tiere ihre Leibspeise, also Distelsamen, finden, sind sie anzutreffen. Im Ruhrgebiet kann man sie mitunter jedoch sogar in den Innenstädten beobachten. Beispielsweise suchen sie regelmäßig die Bäume mitten in der Essener Innenstadt auf, um dort nach Nahrung zu suchen. Foto: 08.07.2007, Essen-Heisingen

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Stockente (Mallard, Anas platyrhynchos)

Wenn das Gespräch auf Enten kommt, sind normalerweise Stockenten gemeint. Sie sind in Deutschland und somit auch im Ruhrgebiet die häufigste Entenart und praktisch jedermann bekannt. Männchen und Weibchen dieser bis zu 57 Zentimeter großen Entenart unterscheiden sich im Prachtkleid in ihrem Aussehen deutlich. Die Weibchen sind das gesamte Jahr über unauffällig braun gefärbt. Während der Monate Juli und August tragen die Männchen ihr Schlichtkleid und sind von den Weibchen dann durch die Schnabelfärbung zu unterscheiden, denn im Unterschied zum dunkelgrauen bis bräunlichen Schnabel der Weibchen ist ihrer leuchtend gelb gefärbt. Im Prachtkleid tragen die Männchen an Kopf und Hals metallisch schimmerndes grünes bis violettes Gefieder, das von einem weißen Halsring abgeschlossen wird. Die Brust ist braun, der restliche Körper grau in unterschiedlichen Schattierungen gefärbt. Das metallisch blaue, weiß gesäumte Band am Hinterrand der Flügel der Männchen wird als Spiegel bezeichnet. Stockenten kommen im gesamten Ruhrgebiet überall dort vor, wo sie Wasserflächen finden, mitunter sogar auf Gartenteichen.

  Weibliche Stockente (Mallard, Anas platyrhynchos)   Männliche Stockente (Mallard, Anas platyrhynchos)  
  Weibchen, Foto: 22.02.2007,
Essen-Rüttenscheid
  Männchen, Foto: 10.03.2007,
Essen-Heisingen
 

  Männliche Stockente (Mallard, Anas platyrhynchos)   Junge Stockente (Mallard, Anas platyrhynchos)  
  Männchen, Foto: 10.03.2007,
Essen-Heisingen
  Jungtier, Foto: 19.05.2007,
Essen-Borbeck
 

Sumpfmeise (Marsh Tit, Poecile palustris, früher Parus palustris)

Sumpfmeise (Marsh Tit, Poecile palustris, früher Parus palustris)Die Sumpfmeise ist etwa zwölf Zentimeter groß und ähnelt in ihrem Aussehen der Weidenmeise. Auf dem Kopf, im Nacken und am Kinn tragen die Vögel schwarze Federn. Der Rücken ist graubraun gefärbt, der Bauch trägt weißliche Federn. Der Kinnfleck der Sumpfmeise ist deutlich kleiner als derjenige der Weidenmeise, auch fehlen den Vögeln die hellen Flügelfedern. Obwohl es der Name vermuten lässt, kommen diese Vögel keineswegs nur in feuchten Zonen vor. Sie leben auch in Parks und Gärten sowie in Wäldern. Im Sommer ernähren sie sich überwiegend von Insekten, im Winter von ölhaltigen Sämereien. Foto: 01.04.2003, Mülheim-Saarn

Tannenmeise (Coal Tit, Periparus ater, früher Parus ater)

Tannenmeise (Coal Tit, Periparus ater, früher Parus ater)Tannenmeisen bevorzugen Nadelwälder als Lebensraum, weshalb sie im Ruhrgebiet nicht überall anzutreffen sind. Vor allem in Gehölzen und Parks mit zahlreichen Nadelbäumen kann man die wendigen Vögel jedoch trotzdem relativ regelmäßig beobachten. Tannenmeisen sind circa elf Zentimeter lang, ihr Kopf und Scheitel sind schwarz gefärbt. Den Nacken ziert der für die Art typische weiße Längsstreifen. An den Wangen ist das Gefieder weiß gefärbt, der Kinnbereich ist schwarz und die Körperunterseite gelblich bis weißlich gefiedert. An den Flanken ist das Gefieder heller als am Bauch. Die Körperoberseite ist bläulich- bis oliv-grau gefiedert. Foto: 22.02.2007, Essen-Rüttenscheid

  Tannenmeise (Coal Tit, Periparus ater, früher Parus ater)   Tannenmeise (Coal Tit, Periparus ater, früher Parus ater)  
  Foto: 22.02.2007,
Essen-Rüttenscheid
  Foto: 22.02.2007,
Essen-Rüttenscheid
 

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Teichhuhn (Common Moorhen, Gallinula chloropus)

Zwei kämpfende Teichhuhn-Weibchen (Common Moorhen, Gallinula chloropus)Zwar gelten die Bestände des Teichhuhns, das auch Teichralle genannt wird, in Europa als stabil, in Deutschland ist diese Vogelart lokal in den vergangenen Jahren jedoch stark zurückgegangen. Deshalb wird das Teichhuhn seit dem Jahr 2006 hierzulande in der Vorwarnstufe zur Roten Liste der gefährdeten Arten geführt. Im Ruhrgebiet kann man diesen etwa 33 Zentimeter großen Wasservogel überall dort beobachten, wo sich flaches Wasser - im Idealfall mit angrenzender Röhrichtvegetation - findet. Das Gefieder beider Geschlechter ist auf der Oberseite dunkel oliv-braun gefärbt, an der Unterseite dunkelgrau bis schwarz. Dazu stehen die rote Stirnplatte und der rote Schnabel mit seiner gelben Spitze in einem starken Kontrast; die Beine und Füße sind hell gelb-grün gefärbt. Die Iris ist bei Teichhühnern rot gefärbt. Ein typisches Verhalten dieser Vogelart ist es, beim Schwimmen den aufgestellt getragenen, kurzen Schwanz häufig wippen zu lassen und rhythmisch mit dem Kopf zu nicken. Foto: 22.02.2007, Essen-Rüttenscheid

  Teichhuhn mit Jungtier (Common Moorhen, Gallinula chloropus)   Teichhuhn (Common Moorhen, Gallinula chloropus)  
  Teichhuhn mit Jungtier, Foto: Juli 2003,
Essen-Rüttenscheid
  Foto: 22.02.2007,
Essen-Rüttenscheid
 

Trauerschwan (Black Swan, Cygnus atratus)

Trauerschwan (Black Swan, Cygnus atratus)Der Trauerschwan ist aufgrund seiner überwiegend schwarzen Färbung eine auffällige Erscheinung. Ursprünglich stammt diese Vogelart aus Australien und Tasmanien. In einigen Teilen der Welt, darunter auch Deutschland, sind immer wieder an einigen Stellen ausgesetzte oder aus der Gefangenschaft entkommene Trauerschwäne zu finden. Sich selbst erhaltende Populationen gibt es wahrscheinlich zurzeit nicht. Trauerschwäne erreichen eine Körpergröße von 110 bis 140 Zentimeter und sie haben einen sehr langen Hals. Der Schnabel, die Nase und der Bereich bis zu den Augen weisen eine leuchtend rote Färbung auf; die Iris ist ebenfalls rot. An den Flügeln gibt es weiße Bereiche, die vor allem dann sichtbar werden, wenn Trauerschwäne fliegen. Foto: 08.10.2006, Essen-Borbeck

Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)

Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)Erst in den 1930er Jahren begannen die Türkentauben damit, vom vorderen Orient aus nach Europa einzuwandern. Zunächst breiteten sie sich im Südosten des Kontinents aus, gelangten dann nach Mitteleuropa und sind nun auch im Norden anzutreffen. Die Vögel sind 33 Zentimeter lang und hell beigebraun gefärbt, beide Geschlechter sehen gleich aus. Insgesamt wirken die Vögel sehr schmal und sind deshalb nicht mit den stämmigeren Stadttauben zu verwechseln. Typisch für die Türkentaube ist der schwarze Nackenring. Rötlich sind die Augen gefärbt, sie tragen einen hellen Ring. Auch die Haut an den Beinen und Füßen ist rötlich gefärbt. Der Schnabel dieser Taubenart ist dunkel gefärbt. Weil die Vögel dem Menschen gegenüber scheuer sind als andere Taubenarten, kommen sie vor allem in ruhigen Wohngegenden vor, wo sie in Parks und Gärten leben. Samen, Getreide und Früchte stehen auf dem Speisezettel der Tiere. Foto: 25.05.2007, Essen-Schönebeck

  Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)   Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)  
  Foto: 25.05.2007,
Essen-Schönebeck
  Foto: 25.05.2007,
Essen-Schönebeck
 

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Turmfalke (Kestrel, Falco tinnunculus)

Turmfalke (Kestrel, Falco tinnunculus)In ganz Deutschland ist der Turmfalke nach dem Mäusebussard der häufigste Greifvogel. Im Ruhrgebiet findet man die Tiere nicht nur in den Außenbezirken, sondern mancherorts auch mitten in der Stadt, wo sie beispielsweise an Kirchtürmen nisten. Männliche Turmfalken erreichen eine Körperlänge von etwa 34 Zentimeter, die Weibchen sind bis zu 36 Zentimeter groß. Die Flügelspannweite der Vögel beträgt circa 75 Zentimeter. Typisch für Turmfalken ist ihre Fähigkeit, in der Luft fliegend an einer Stelle zu verharren. Hierbei schlagen die Vögel kräftig mit ihren Flügeln; man spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Rüttelflug. Im Volksmund werden die Vögel auch als Rüttelfalken bezeichnet. Der Nabu hat den Turmfalken zum "Vogel des Jahres 2007" gewählt. Foto: 19.08.2007, Duisburg-Walsum

Uferschnepfe (Black-tailed Godwit, Limosa limosa)

Uferschnepfe (Black-tailed Godwit, Limosa limosa)Im Sommer halten sich in Deutschland mancherorts Uferschnepfen auf. Diese Vögel erreichen eine Körpergröße von rund 40 Zentimeter, die Männchen sind bei dieser Spezies meist etwas kleiner als die Weibchen. Im Prachtkleid sind Kopf, Hals und Brust orange bis rostrot gefärbt, oft zieren helle oder dunkle Tupfen diese Körperpartien. Der Unterschwanz ist genau wie der Bauch weiß gefärbt. An Bauch und Brust tragen die Vögel schwarze Querbänder, die bei jedem Individuum unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Die Flügel und die Körperoberseite sind bräunlich bis rötlich gefärbt. Sehr auffällig sind die langen Beine und der lange, gerade Schnabel, der an der Basis bräunlich-orange gefärbt ist und zur Spitze hin schwarz ist. Mit dem Schnabel stochern die Vögel im Wasser nach Nahrung. Sie ernähren sich unter anderem von kleinen Krebsen, Insekten, Würmern und Mollusken. Foto: 19.08.2007, Duisburg-Walsum

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Wacholderdrossel (Fieldfare, Turdus pilaris)

Wacholderdrossel (Fieldfare, Turdus pilaris)Bei den Wacholderdrosseln sehen beide Geschlechter gleich aus, die Vögel wirken insgesamt recht bunt. Die Grundfärbung des Gefieders ist auf der Unterseite hellbraun bis beige, auf der Körperoberseite graubraun, wobei der Kopf und der Nacken grau gefärbt sind. An den Flanken und im Halsbereich sowie an der Brust tragen die etwa 20 Zentimeter großen Tiere dunkle Flecken und Punkte. Im Ruhrgebiet sind Wacholderdrosseln das gesamte Jahr über anzutreffen, sie leben in Wäldern, Parks, Gärten und auf feuchten Wiesen. Im Sommer ernähren sie sich von tierischer Kost, im Herbst und Winter weichen sie auf Beeren sowie auf Fallobst aus. Foto: 23.12.2007, Essen-Heisingen

Wiesenpieper (Meadow Pipit, Anthus pratensis)

Wiesenpieper (Meadow Pipit, Anthus pratensis)Feuchte Wiesen und Viehweiden bilden den Lebens- und Brutraum des Wiesenpiepers. Diese etwa 15 Zentimeter großen Vögel kommen deshalb im Ruhrgebiet nur mancherorts vor. Sie sind auf der Körperoberseite unauffällig braun in unterschiedlichen Schattierungen gefärbt. Die Körperunterseite ist grau gefiedert, das Federkleid trägt im Bereich der Brust einige zarte, dunkle Streifen. Rötlich sind die Beine gefärbt und der Schnabel ist dunkelgrau. Im Sommerhalbjahr ernähren sich die Vögel von Insekten und Spinnentieren, im Winter gehen sie zu Sämereien und Schnecken als Nahrung über. Foto: 09.02.2008, Duisburg-Walsum

Wintergoldhähnchen (Goldcrest, Regulus regulus)

Wintergoldhähnchen (Goldcrest, Regulus regulus)Zu den kleinsten gefiederten Bewohnern des Ruhrgebiets gehört das Wintergoldhähnchen. Seine Körperlänge beträgt nur neun Zentimeter und die Winzlinge bringen ein Gewicht von lediglich vier bis sieben Gramm auf die Waage. Aufgrund ihres verlängerten Nackengefieders erscheint der Kopf der Wintergoldhähnchen kaum vom restlichen Körper abgegrenzt. Dadurch entsteht der Eindruck, man habe es mit einem kleinen, dicklichen und runden Vogel zu tun. Die Körperoberseite ist oliv- bis gelbgrün gefärbt, die Unterseite ist grau-grünlich bis grauweiß gefiedert. Weil die oliv-braunen Arm- und Handdecken an ihren Spitzen ein wenig heller gefärbt sind, entsteht hierdurch eine helle, gelbliche Flügelbinde. Der Oberkopf ist dunkel gefärbt und trägt einen auffälligen Scheitelstreifen. Bei den Weibchen ist dieser gelb bis grüngelb gefärbt, die Männchen tragen einen in der Mitte orange und außen gelb gefärbten Streifen. Wintergoldhähnchen sind an Nadelbäume gebunden, weshalb man sie vor allem in Parks und Gärten mit entsprechendem Baumbestand antrifft. Foto: 22.02.2007, Essen-Rüttenscheid

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Zaunkönig (Wren, Troglodytes troglodytes)

Zaunkönig (Wren, Troglodytes troglodytes)Zwischen 9,5 und elf Zentimeter ist der Zaunkönig groß. Sein Gefieder ist an der Oberseite rotbraun gefärbt und die Vogelart trägt an den Flanken, an den Flügeln und am Schwanz ein dunkelbraunes Wellenmuster. Die Körperunterseite ist hingegen cremefarben. Ein sicheres Erkennungsmerkmal dieser rundlich wirkenden Vögel ist ihr meist senkrecht aufgestellter Schwanz. Ihr leicht gebogener, langer und spitzer Schnabel ist oben bräunlich und unten gelblich gefärbt. Obwohl Zaunkönige so zierlich sind, erzeugen sie eine enorme Lautstärke: Der Gesang der Männchen schallt mit 90 Dezibel durch die Landschaft und ist je nach Geländebeschaffenheit bis zu einen halben Kilometer weit zu hören. In Büschen und Hecken hält sich der Zaunkönig bevorzugt auf, weshalb er im Ruhrgebiet vor allem in Parks, Gärten und in Wäldern zu finden ist. Der Nabu hat den Zaunkönig zum "Vogel des Jahres 2004" gewählt. Foto: 01.04.2007, Essen-Borbeck

Zilpzalp (Chiffchaff, Phylloscopus collybita)

Zilpzalp (Chiffchaff, Phylloscopus collybita)Im Frühling schallt das Lied des Zilpzalps aus hohen Bäumen, oft sogar in direkter Nähe der Innenstädte des Ruhrgebiets. Dieser Gesang, der wie "zilp-zalp-zelp-zilp-zalp" klingt, stand Pate bei der Namensgebung. Das Erscheinungsbild des Zilpzalps ist unscheinbar. Die Vögel sind zwischen elf und 16 Zentimeter lang und überwiegend oliv-braun gefärbt, wobei die Körperunterseite heller ist als die Oberseite. Deutlich zu erkennen sind ein brauner Augenstreif sowie ein heller, gelblicher Überaugenstreif. Wer flüchtig hinschaut, kann den Zilpzalp nicht vom Fitis, einer eng verwandten Vogelart, unterscheiden. Anhand des unterschiedlichen Gesangs kann man die beiden Spezies jedoch gut identifizieren. Foto: 12.03.2007, Essen-Rüttenscheid

Zwergtaucher (Little Grebe, Tachybaptus ruficollis)

Zwergtaucher (Little Grebe, Tachybaptus ruficollis)Der Zwergtaucher gehört zur Familie der Lappentaucher, er ist in Europa der kleinste Vertreter dieser Familie. Mit seiner Körperlänge von 25 bis 29 Zentimeter wird er von manchen Menschen für eine junge Ente gehalten, allerdings ist er mit diesen Vögeln nicht direkt verwandt. Im Sommerkleid, das überwiegend rotbraun gefärbt ist, kann man die Vögel leicht identifizieren. Der Wangen- und Halsbereich sind rötlich gefärbt und die Schnabelwinkel setzen sich grünlich-gelb davon ab. Diese Vögel kommen im Ruhrgebiet an einigen wenigen Stellen vor, dort sind sie ganzjährig zu beobachten. Foto: 01.08.2007, Essen-Heisingen

 

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Interessante Internetseiten:

Birdnet.de

Vogelmeldung.de

Naturgucker.de