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Vögel aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 3

Achtung, zu dieser Seite gibt es eine überarbeitete Version, die Sie hier finden.

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

· Heckenbraunelle (Dunnock, Prunella modularis)
· Heidelerche (Wood Lark, Lullula arborea)
· Höckerschwan (Mute Swan, Cygnus olor)
· Hohltaube (Stock Pigeon, Columba oenas)
· Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)
· Kernbeißer (Hawfinch, Coccothraustes coccothraustes)
· Kiebitz (Northern Lapwing, Vanellus vanellus)
· Kleiber (Eurasian Nuthatch, Sitta europaea)
· Kleinspecht (Lesser Spotted Woodpecker, Dendrocopos minor)
· Kohlmeise (Great Tit, Parus major)
· Kormoran (Great Cormorant, Phalacrocorax carbo carbo)
· Kranich (Common Crane, Grus grus)
· Krickente (Green-winged Teal, Anas crecca)
· Kuckuck (Eurasian Cuckoo, Cuculus canorus)
· Lachmöwe (Common Black-headed Gull, Chroicocephalus ridibundus)
· Löffler (Eurasian Spoonbill, Platalea leucorodia leucorodia)
· Mauersegler (Common Swift, Apus apus)

Heckenbraunelle (Dunnock, Prunella modularis)

Heckenbraunelle (Dunnock, Prunella modularis)Betrachtet man die Heckenbraunelle nur flüchtig, könnte man sie für einen Haussperling halten. Viele Menschen verwechseln diese Vögel, denn sie kennen die kleinen Braunellen nicht, obwohl die Tiere in Deutschland häufig vorkommen. Doch betrachtet man Heckenbraunellen genauer, fallen einige Unterschiede auf. Anders als bei den Haussperlingen sind Rücken und Flügel der Heckenbraunellen schwarz gestreift, die Grundfarbe ist braun. Die Körperunterseite ist hellgrau-braun, der Kopf ist bleigrau gefärbt. Auffällig ist der lange, spitze, schwarz gefärbte Schnabel, der verrät, wovon sich die Heckenbraunelle ernährt: Insekten. Etwa 15 Zentimeter groß sind diese Vögel, die in Gärten, Parks und an Waldrändern mit Hecken und Unterholz anzutreffen sind. Im Unterschied zu vielen anderen Vogelarten, singen bei den Heckenbraunellen nicht nur die Männchen. Weibchen können ebenfalls singen und sie sehen genauso aus wie ihre männlichen Artgenossen. Foto: 24.04.2010, Düsseldorf Hafen

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Heidelerche (Wood Lark, Lullula arborea)

Heidelerche (Wood Lark, Lullula arborea)Mit ihrer Körpergröße von etwa 15 Zentimeter ist die Heidelerche ein vergleichsweise kleiner Vertreter der Familie der in Deutschland vorkommenden Lerchen. Der Schwanz der Heidelerche ist recht kurz, das Gefieder dieser Vogelart ist insgesamt sehr schlicht. Auf der Oberseite des Körpers ist die Grundfarbe hellbraun. Auf dem Oberkopf und oberen Rücken tragen Heidelerchen ein feines dunkles Streifenmuster. Die Flügel sind dunkel graubraun gefärbt und es gibt am Rand einen schwarz-weißen Bereich. Er rührt daher, dass die großen Handdecken an ihrer Basis weiß sind, in der Mitte schwarz und an der Spitze weißlich bis gelblich. Der Schwanz ist graubraun gefärbt und die Körperunterseite der Heidelerche ist cremefarben. Im Gesicht, an der Kehle und an der Brust tragen die Vögel ein sehr feines Strichmuster. Außerdem befindet sich über den Augen je ein heller Überaugenstreif. Neben pflanzlicher Kost stehen kleine Insekten auf dem Speiseplan dieser Vögel, die in offenen, sonnigen Landschaften oder an Waldrändern zu finden sind. Foto: 23.05.2010, Elmpt, Niederkrüchten

Höckerschwan (Mute Swan, Cygnus olor)

Höckerschwan (Mute Swan, Cygnus olor)Gewässer wie Teiche oder Seen sind in Düsseldorf das Zuhause der Höckerschwäne. Am gesamten Körper tragen diese stattlichen Vögel weißes Gefieder, ihre Körperlänge kann bis zu 150 Zentimeter betragen. So mancher Vertreter dieser Art bringt bis zu 15 Kilogramm Gewicht auf die Waage. Im Gesicht tragen Höckerschwäne einen schwarzen Bereich und direkt oberhalb der Schnabelwurzel einen schwarzen Höcker, der bei den Männchen größer ist als bei den Weibchen und nach dem diese Vogelart benannt ist. Der Schnabel ist orange bis orange-rosa gefärbt, die Spitze ist schwarz. Ebenfalls schwarz gefärbt sind die Beine und Füße der Vögel. Pflanzen und die daran haftenden Tiere wie Wasserinsekten bilden die Nahrung der Höckerschwäne. Foto: 12.10.2008, Düsseldorf-Düsseltal

Hohltaube (Stock Pigeon, Columba oenas)

Hohltaube (Stock Pigeon, Columba oenas)Verglichen mit anderen Taubenarten führen Hohltauben normalerweise ein eher heimliches Leben. Ihre Körperlänge beträgt rund 30 Zentimeter. Das Gefieder ist graublau in unterschiedlichen Schattierungen gefärbt. Für die Art charakteristisch ist der blass-orange bis zartrosa gefärbte Kehl- und Brustbereich, seitlich am Hals ist das Gefieder grünlich glänzend gefärbt. Der Schnabel der Hohltaube weist eine gelbliche Färbung auf. Beheimatet sind die Tiere in Wäldern oder mit vielen Bäumen bestandenen Parkanlagen. Früchte, Beeren, Samen, Eicheln und andere Pflanzenteile bilden die Nahrung der Hohltauben. Zwischen Februar und November sind sie in Deutschland anzutreffen, die restliche Zeit verbringen sie in südlicheren Gefilden. Die Abbildung in diesem Absatz zeigt zwei kämpfende Männchen, unten links ist im Hintergrund ein Teil des Körpers eines Weibchens zu sehen. Foto: 10.05.2008, Düsseldorf-Garath

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Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)

Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)Der Norden des nordamerikanischen Kontinents ist die ursprüngliche Heimat der Kanadagänse. In einigen europäischen Ländern haben sich in freier Natur Bestände dieser Vögel angesiedelt. Die Entstehung dieser Bestände ist sehr wahrscheinlich auf Gefangenschaftsflüchtlinge zurückzuführen. Auch im Düsseldorfer Raum kommen Kanadagänse vor und die Tiere brüten hier sogar. Mit ihrer Körpergröße von bis zu einem Meter sind die Vögel recht stattlich. Ihr Körper ist auf der Oberseite grau bis rotbraun gefiedert, der Brustbereich ist hell bis weiß gefärbt; dies gilt auch für die oberen Schwanzdecken und den Bauch. Kopf und Hals sind schwarz gefärbt, von der Kehle bis hinter die Augen erstreckt sich ein weißer Bereich. Da Kanadagänse Gewässer zum Leben benötigen, sind sie vor allem an Flussufern, Seen und Teichen anzutreffen. Die Vögel ernähren sich von Gräsern sowie von Wasserpflanzen, die sie im Sommer an Land und im Wasser vorfinden. Im Winter äsen sie hingegen fast nur an Land. Foto: 16.07.2009, Düsseldorf-Düsseltal

  Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)   Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)  
  Foto: 22.09.2009,
Düsseldorf-Stockum
  Foto: 26.04.2009,
Düsseldorf-Düsseltal
 

  Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)   Junge Kanadagans (Canada Goose, Branta canadensis)  
  Foto: 19.06.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
  Foto: 19.06.2010,
Düsseldorf-Grafenberg
 

Kernbeißer (Hawfinch, Coccothraustes coccothraustes)

Kernbeißer (Hawfinch, Coccothraustes coccothraustes)Betrachtet man einen Kernbeißer, so fällt als erstes der große, kräftige und glänzende, bräunlich gefärbte Schnabel auf. Mit diesem "Werkzeug" können die bis zu 18 Zentimeter langen Finkenvögel sogar harte Samen wie Kirschkerne mühelos zerbeißen. Bauch und Brust dieser Vogelart tragen hellbraune Federn, der obere Rücken ist dunkelbraun und die Flügel sind schwarzblau gefärbt. Weil Kernbeißer gesellige Tiere sind, trifft man sie selten einzeln an. Sie durchstreifen gemeinsam Gärten, Parkanlagen und Laubwälder. Neben Samen stehen auch Insekten und deren Larven sowie Früchte und Knospen auf dem Speiseplan der Vögel. Foto: 09.04.2011, Düsseldorf-Ludenberg

Kiebitz (Northern Lapwing, Vanellus vanellus)

Einst ist der Kiebitz in Deutschland relativ weit verbreitet gewesen. Inzwischen sind diese auf dem Boden brütenden Vögel selten geworden, denn sie brauchen unberührte, weitläufige steppenartige Lebensräume. In Düsseldorf finden sie diese zum Beispiel in der Nähe des Flughafens. Dort kann man die zwischen 28 und 31 Zentimeter großen Vögel leicht beobachten. Die Körperunterseite ist überwiegend weiß gefärbt, über die Brust und Kehle erstreckt sich ein schwarzer Bereich. Die Flügel der Kiebitze sind braun mit grünlichem Schimmer gefärbt, die Unterschwanzdecke ist rostfarben. Das auffälligste Merkmal dieser Vogelart ist die dunkle Federhaube, die den Kopf ziert. Während der Balzzeit im März tragen die Männchen ihre faszinierenden Balzflüge mit dem deutlich vernehmbaren Flügelwummern vor. Dieses Geräusch erzeugen die Vögel mit ihren speziell geformten Federn an den Flügeln. Insekten, Würmer und Wirbellose bilden die Nahrung dieser Vögel. Kiebitze verbringen die kalten Wintermonate im Süden. Der NABU hat den Kiebitz zum "Vogel des Jahres 1996" gewählt.

  Kiebitz (Northern Lapwing, Vanellus vanellus)   Kiebitze im Flug (Northern Lapwing, Vanellus vanellus)  
  Foto: 11.05.2008,
Düsseldorf-Kaiserswerth
  Foto: 21.09.2010,
Düsseldorf-Kaiserswerth
 

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Kleiber (Eurasian Nuthatch, Sitta europaea)

Kleiber (Eurasian Nuthatch, Sitta europaea)In Deutschland trifft man vielerorts auf den Kleiber. Dieser Vogel ist bis zu circa 15 Zentimeter lang und auf der Körperunterseite rostrot gefärbt. Die Oberseite trägt blaugraue Federn. Im Gesicht ist der Kleiber weiß gefärbt und er trägt eine breite, schwarze Augenbinde, die bis in den Nacken reicht. Der Schnabel ist recht lang und dunkel, der Hals ist ausgesprochen kurz, weshalb der Kleiber sehr gedrungen wirkt. Das ganze Jahr über kann man diese Vogelart in Wäldern, Parks und Gärten beobachten. Eine besondere Verhaltensweise ist, dass sich Kleiber mit nach unten weisendem Kopf an Baumstämmen entlang bewegen - so klettert keine andere heimische Vogelart. Foto: 25.12.2010, Düsseldorf-Ludenberg

Kleinspecht (Lesser Spotted Woodpecker, Dendrocopos minor)

Weiblicher Kleinspecht (Lesser Spotted Woodpecker, Dendrocopos minor)Nur 15 Zentimeter groß ist der Kleinspecht. Das Gefieder ist kontrastreich schwarz-weiß gefärbt; auf dem Rücken und auf den Flügeln verlaufen weiße Bänder auf schwarzem Grund. Die Körperunterseite ist weißlich gefärbt. Auf dem Hinterkopf ist ein dunkler Streifen auf hellem Grund zu sehen. Die Steißgegend ist bei dieser Spechtart anders als bei anderen Spechten nicht rot oder rosa gefärbt, sondern hell. Männchen tragen eine rote Kappe, bei den Weibchen ist der vordere Kopfbereich isabellfarben. Weil Kleinspechte alte, grobborkige Laubbäume in ihrem Lebensraum benötigen, sind sie nicht in allen Wäldern zu finden. Insekten wie Blattläuse, Käferlarven, Nachtfalter, aber auch Schnecken bilden die Nahrung dieser zierlichen Spechte. Foto: 14.03.2009, Düsseldorf-Rath

Kohlmeise (Great Tit, Parus major)

Kohlmeise (Great Tit, Parus major)Die häufigste Meisenart Europas ist die Kohlmeise. Auch im Düsseldorfer Raum kommt sie in großer Zahl vor, und das sogar mitten im Stadtzentrum. Ihre Körperlänge beträgt 14 Zentimeter, die Körperunterseite ist gelb gefärbt und trägt schwarzen Längsstreifen. Dessen Breite fällt individuell verschieden aus. Bei den Männchen ist der Streifen meist dunkler gefärbt als bei den Weibchen und vor allem im Bereich des Bauches breiter. Der Kopf, der Nacken und die Kehle sind schwarz gefiedert, die Wangen weiß gefärbt. Auf der Körperoberseite tragen Kohlmeisen ein grünlich-bräunliches Gefieder. Sie ernähren sich von Insekten, während der Jungenaufzucht stehen vor allem Raupen auf ihrem Speisezettel. Foto: 20.04.2008, Düsseldorf-Ludenberg

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Kormoran (Great Cormorant, Phalacrocorax carbo carbo)

Kormoran (Great Cormorant, Phalacrocorax carbo carbo)Entlang des Rheins sowie an Teichen und Seen kann man in Düsseldorf das ganze Jahr über Kormorane beobachten. Die Vögel werden bis zu 94 Zentimeter groß und können eine Flügelspannweite von rund 1,5 Meter erlangen. Erwachsene Tiere tragen im Schlichtkleid, also außerhalb der Fortpflanzungsperiode, am gesamten Körper schwarzes Gefieder, das metallisch glänzt. Im Prachtkleid zieren weiße Flecken ihre Schenkelansätze, der Nacken ist dann weißlich gefärbt und das Gesicht ist ebenfalls weiß. Am Schnabelgrund tragen die Vögel eine gelbliche Hautpartie. Der Schnabel ist recht lang und hakenförmig. Pro Tag verzehren diese Vögel rund 400 bis 500 Gramm Fisch, deshalb werden sie in vielen Regionen ihres großen europäischen und asiatischen Verbreitungsgebiets insbesondere von Fischzüchtern und Anglern nicht gern gesehen. Kormorane können bis zu 35 Meter tief tauchen. In vielen Literaturquellen wird behauptet, die Federn der Tiere würden beim Tauchen durchnässen, weshalb die Kormorane an Land ihre Schwingen ausbreiten und sie zum Trocknen der Sonnenstrahlung aussetzen. Dies stimmt jedoch laut neuester Untersuchungen nicht, die Federn werden beim Tauchen nicht übermäßig nass. Welchen Zweck das Abspreizen der Flügel tatsächlich erfüllt, ist bislang noch nicht geklärt. Der NABU und der LBV haben den Kormoran zum "Vogel des Jahres 2010" ernannt. Foto: 10.01.2009, Düsseldorf-Hamm

Kranich (Common Crane, Grus grus)

Kranich (Common Crane, Grus grus)Zugegeben, Kraniche sieht man in Düsseldorf und Umgebung nur sehr selten. Diese Tiere sind Zugvögel, die in unserer Gegend nur auf dem Durchzug sind und normalerweise noch nicht einmal zwischenlanden. Jedes Jahr im Herbst ziehen die Kraniche aus dem Norden gen Süden, wo sie zum Beispiel in der spanischen Extremadura überwintern. Im Spätwinter machen sich die stattlichen, bis zu 1,3 Meter großen Vögel auf den Rückweg in ihre nördlichen Brutgebiete und überfliegen Düsseldorf und die Umgebung der Stadt dann erneut. Kraniche sind im Flug daran zu erkennen, dass ihre Beine und ihre Hälse gestreckt sind. Sie rufen meist trompetend, während sie fliegen. Im Online-Nachschlagewerk Wikipedia gibt es detaillierte Informationen über Kraniche. Der NABU hat den Kranich zum "Vogel des Jahres 1978" gewählt. Foto: 28.02.2009, Düsseldorf-Angermund

Krickente (Green-winged Teal, Anas crecca)

Männliche Krickente (Green-winged Teal, Anas crecca)Eine der kleinsten in Deutschland vorkommenden Entenarten ist die Krickente. Mit ihrer Körperlänge von etwa 35 bis 36 Zentimeter sind diese Vögel äußerst zierlich. Doch ihre vergleichsweise geringe Körpergröße machen zumindest die Männchen, siehe Foto rechts, durch ein besonders hübsches Federkleid wett. Wie bei anderen Entenarten üblich, sind die Weibchen eher schlicht gefärbt. Sie tragen auf der Oberseite ein braun geflecktes Gefieder, eine helle Körperunterseite mit dunklen Flecken im Bereich der Brust und eine grüne Flügelbinde. Männchen sind im Prachtkleid am Kopf kastanienbraun gefärbt, auf beiden Seiten tragen die Vögel einen grünen Gefiederbereich; das Kopfgefieder schimmert zudem metallisch. Der restliche Körper entspricht in etwa der Gefiederfärbung der Weibchen, ist oft jedoch ein wenig dunkler. Nach der Mauser sehen die Erpel fast genauso aus wie die Weibchen, sie tragen dann ihr sogenanntes Schlichtkleid. Pflanzenteile bilden die Hauptnahrung der Krickenten, sie nehmen außerdem Wirbellose zu sich. Foto: 10.01.2009, Düsseldorf-Hamm

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Kuckuck (Eurasian Cuckoo, Cuculus canorus)

Der Kuckuck ist ein Vogel, dessen Rufe unverkennbar sind - sofern man ihn denn überhaupt noch zu hören bekommt. In den vergangenen Jahren ist der Kuckuck in einigen Regionen Deutschlands immer seltener geworden. Die überwiegend grau oder bräunlich-grau gefärbten, bis zu 34 Zentimeter großen Vögel verbringen hier nur den Sommer, sie erreichen Deutschland im Frühling und die Weibchen legen ihre Eier in die Nester anderer Vogelarten. Nachdem die Jungtiere von den unfreiwilligen Ammen großgezogen worden sind, finden sie selbstständig den Weg in die afrikanischen Überwinterungsquartiere, ohne ihre biologischen Eltern je kennen gelernt zu haben. Weitere Informationen über Kuckucke inklusive Bildmaterial finden sich bei Wikipedia.de. Der NABU hat den Kuckuck zum "Vogel des Jahres 2008" gewählt. Die in diesem Abschnitt verlinkte Tondatei ist am 10.05.2008 von mir in der Urdenbacher Kämpe aufgezeichnet worden: wav-Datei, 143 kB.

Lachmöwe (Common Black-headed Gull, Chroicocephalus ridibundus)

Lachmöwe (Common Black-headed Gull, Chroicocephalus ridibundus)Obwohl viele Menschen glauben, Möwen würden grundsätzlich nur am Meer leben, kommen einige Arten aus dieser Vogelfamilie auch im Binnenland vor. Lachmöwen sind in Düsseldorf vor allem entlang des Rheins sowie Seen und Tümpeln zu finden. Die Vögel sind circa 38 Zentimeter lang und tragen während des Sommers ein anders gefärbtes Federkleid als im Winter. Ganzjährig ist die Oberseite der Flügel hellgrau gefärbt, die Spitzen sind schwarz. Schnabel und Beine haben im Sommer eine auffällig rote Färbung, im Winter sind sie oft blasser gefärbt. Während des warmen Halbjahrs ist der Kopf dunkelbraun gefiedert, im Winter ist er weiß. Schwarze Flecken hinter den Augen bilden dann den einzigen Gefiederschmuck der Lachmöwen im sogenannten Schlichtkleid, siehe Foto unten rechts. Männchen und Weibchen dieser Vogelart sehen gleich aus. Foto: 05.07.2008, Düsseldorf Hafen

  Lachmöwe (Common Black-headed Gull, Chroicocephalus ridibundus)   Lachmöwe (Common Black-headed Gull, Chroicocephalus ridibundus)  
  Vogel im ersten Winter,
Foto: 20.11.2009, Düsseldorf-Düsseltal
  Vögel im Schlichtkleid,
Foto: 20.11.2009, Düsseldorf-Düsseltal
 

Löffler (Eurasian Spoonbill, Platalea leucorodia leucorodia)

Löffler (Eurasian Spoonbill, Platalea leucorodia leucorodia)Von Südeuropa bis ins weit entfernte asiatische Japan und über Teile Nordafrikas erstreckt sich das riesige Verbreitungsgebiet der Löffler. In Deutschland sind diese Vögel nur vereinzelt anzutreffen. Sie tragen ihren Namen aufgrund ihrer sehr speziellen Schnabelform, die diese 84 Zentimeter großen Tiere unverwechselbar macht. Der Schnabel dieser Vögel ist lang und schwarz gefärbt. Er läuft am Ende nicht spitz zu, sondern ist flach und breit in abgerundeter Form. Dadurch erinnert er an einen Löffel. Auf seiner Oberseite ist der Schnabel an der breiten Stelle leicht gelblich gefärbt. Nahezu am gesamten Körper ist das Gefieder des Löfflers weiß gefärbt, den einzigen Schmuck bildet ein gelblicher Brustfleck. Die Beine sind ebenfalls schwarz gefärbt und relativ lang. Die Augen werden von je einem gelben, nackten Hautring umgeben. Anzutreffen sind Löffler in Sümpfen, auf überflutetem Grasland, auf Reisfeldern und an Seen sowie Stauseeufern. Frösche und Fische bilden ihre Nahrung, sie fangen die Tiere in flachem Wasser. Foto: 12.09.2009, Bislicher Insel, Xanten

Mauersegler (Common Swift, Apus apus)

In der Zeit von Ende April bis etwa Anfang August kreuzen die Mauersegler bei Tag und bei Nacht am Himmel über Deutschland. Diese durchschnittlich rund 17 Zentimeter langen Vielflieger haben eine Flügelspannweite von bis zu 44 Zentimeter. Ihre Schwingen sind sichelförmig und der Schwanz ist leicht gegabelt. Das Gefieder der Mauersegler ist nahezu am gesamten Körper bräunlich-grau gefärbt, lediglich an der Kehle ist es hellgrau bis weiß. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Mauersegler abends in größere Höhen aufsteigen und im Flug schlafen. Tagsüber sind die Tiere in niedrigeren Bereichen zu finden und sausen oft im pfeilschnellen Flug zwischen den Häuserschluchten von Städten, aber auch über offenen Landschaften umher. Dabei stoßen sie häufig ihre typischen Rufe aus, die wie "Sri-sri-sri" klingen. Lediglich zum Brüten verlassen die Vögel den Luftraum, auf dem Boden sind sie aber normalerweise nicht zu sehen. Abgestürzte Mauersegler brauchen die Hilfe des Menschen, weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite der Wildvogelhilfe. Der NABU hat den Mauersegler zum "Vogel des Jahres 2003" gewählt.

  Mauersegler (Common Swift, Apus apus)   Mauersegler (Common Swift, Apus apus)  
  Foto: 27.07.2008,
Düsseldorf-Grafenberg
  Altvogel am Nest unter der Dachkante,
Foto: 05.07.2009, Düsseldorf-Grafenberg
 

Wenn Sie erfahren wollen, welche Vogelarten von anderen Beobachtern in Düsseldorf gesehen wurden, dann sollten Sie Vogelmeldung.de besuchen. Dort finden Sie eine umfangreiche Datenbank mit aktuellen Sichtungsmeldungen. Auch bei Naturgucker.de können Sie Beobachtungsmeldungen aus Düsseldorf und Umgebung abrufen und zudem weitere Informationen über die Beobachtungsareale in Erfahrung bringen.

 

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Interessante Internetseiten:

Birdnet.de

Vogelmeldung.de

Naturgucker.de