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Natur im Ruhrgebiet: Insekten Teil 3

Achtung, zu dieser Seite gibt es überarbeitete Versionen, die Sie finden: Heuschrecken und Insekten.

Heuschrecken (Orthoptera)

Die Heuschrecken sind in Mitteleuropa mit etwa 80 Arten vertreten, von denen in Deutschland eine große Zahl beheimatet ist. Bei uns begegnet man vor allem den Kurzfühlerschrecken (Caelifera), deren Fühler meist steif abstehen und nicht allzu lang sind, und den Langfühlerschrecken (Ensifera), zu denen auch die Grillen gehören. Ihre Fühler sind meist sehr lang und flexibel, sie werden von den Tieren in unterschiedlichen Stellungen gehalten. In diesem Kapitel finden sich die Beschreibungen folgender Heuschreckenarten (zwölf Spezies beschrieben):

Kurzfühlerschrecken (Caelifera)
· Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)
· Blauflügelige Sandschrecke (Slender Blue-winged Grasshopper, Sphingonotus caerulans)
· Brauner Grashüpfer (Common Field Grashopper, Chorthippus brunneus)
· Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Pseudochorthippus parallelus)
· Nachtigall-Grashüpfer (Bow-winged Grasshopper, Chorthippus biguttulus)
· Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)
Langfühlerschrecken (Ensifera)
· Gewöhnliche Strauchschrecke (Dark Bush-cricket, Pholidoptera griseoaptera)
· Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)
· Langflügelige Schwertschrecke (Long-winged Conehead, Conocephalus fuscus)
· Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)
· Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Roeseliana roeselii)
· Südliche Eichenschrecke (Southern Oak Bush Cricket, Meconema meridionale)
· Weinhähnchen (Italian Tree Cricket, Oecanthus pellucens)

Kurzfühlerschrecken (Caelifera)

Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)

Ein Spezialist, was die Anforderungen an ihren Lebensraum anbelangt, ist die Blauflügelige Ödlandschrecke. Diese Spezies bevorzugt Böden mit spärlicher Vegetation, Schotterflächen sowie Halden. Warm und trocken sollten diese Gebiete sein, damit sich die Tiere dort heimisch fühlen. Variabel ist die Färbung dieser zu den Kurzfühlerschrecken (Caelifera) gehörenden Tiere. Sie sind variabel rötlich-braun bis grau-bläulich gefärbt. Typisch für die Art sind ihre blauen Flügel, die jedoch nur dann sichtbar sind, wenn die Tiere fliegen. Anhand der Flügelfärbung lassen sich Blauflügelige Ödlandschrecken leicht identifizieren. Sitzen sie reglos auf dem Boden, sind diese Tiere ideal getarnt und man nimmt sie meist erst dann wahr, wenn sie sich bewegen. Männchen erreichen eine Körpergröße von 13 und 23 Millimeter, Weibchen sind 20 bis 29 Millimeter groß. Auf dem Speiseplan dieser Insekten stehen Pflanzen, ferner fressen sie offenbar gelegentlich Aas. Aufgrund ihrer hohen Anforderungen an den Lebensraum und weil die entsprechenden Flächen nur noch selten zu finden sind, sind Blauflügelige Ödlandschrecken in Deutschland eine gefährdete Art.

  Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)   Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)  
  Foto: 24.07.2016,
Essen-Dellwig
  Foto: 24.07.2016,
Essen-Dellwig
 

Blauflügelige Sandschrecke (Slender Blue-winged Grasshopper, Sphingonotus caerulans)

Weibliche Blauflügelige Sandschrecke (Slender Blue-winged Grasshopper, Sphingonotus caerulans)In warmen und trockenen Lebensräumen wie beispielsweise Brachen oder Sanddünen ist die Blauflügelige Sandschrecke heimisch. Die aus der Familie der Feldheuschrecken (Acrididae) stammenden Tiere sind überwiegend grau gefärbt und tragen ein individuell unterschiedlich stark ausgeprägtes schwarzes Fleckenmuster. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal sind ihre hellblauen, transparenten Hinterflügel. Männchen erreichen eine Körperlänge von 14 bis 26 Millimeter, Weibchen werde 20 bis 30 Millimeter lang. Misst man die Flügel mit, können Weibchen sogar bis zu 40 Millimeter lang sein. Blauflügelige Sandschrecken sind dafür bekannt, dass sie auch auf Bahnstrecken vorkommt, was auch für die in diesem Absatz gezeigten Individuen gilt. Die Fotos sind allesamt auf einer stillgelegten Güterbahnstrecke entstanden. In Deutschland ist die Blauflügelige Sandschrecke selten geworden, sie ist in der Roten Liste in der Kategorie 2 aufgeführt, was bedeutet, dass die Spezies als stark gefährdet gilt. Dieser Status könnte sich ändern, wenn die Ausbreitung der Art auf Bahngleisanlagen bei einer zukünftigen Einschätzung Berücksichtigung findet. Hier geht es zu einer kurzen Videosequenz, die eine Blauflügelige Sandschrecke in ihrer natürlichen Umgebung zeigt: bitte hier klicken. Foto: Weibchen, 15.08.2015, Gelsenkirchen-Ückendorf

  Männliche (links) und weibliche Blauflügelige Sandschrecke (Slender Blue-winged Grasshopper, Sphingonotus caerulans)   Männliche Blauflügelige Sandschrecke (Slender Blue-winged Grasshopper, Sphingonotus caerulans)  
  Männchen (links) und Weibchen,
Foto: 29.08.2015, Gelsenkirchen-Ückendorf
  Männchen, Foto: 31.08.2015,
Herten-Süd
 

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Brauner Grashüpfer (Common Field Grashopper, Chorthippus brunneus)

Männlicher Brauner Grashüpfer (Common Field Grashopper, Chorthippus brunneus)Der Braune Grashüpfer ist ein Mitglied der sogenannten Biguttulus-Gruppe, die einige Arten umfasst, die optisch nur sehr schwer unterscheidbar sind. Am Gesang lässt sich der Braune Grashüpfer jedoch recht gut erkennen. Männchen erreichen eine Körperlänge von 14 bis 18 Millimeter, Weibchen sind 19 bis 25 Millimeter lang. Meist sind die Tiere in unterschiedlichen Braunschattierungen gefärbt. Oft ist die Spitze des Hinterleibs auf der Oberseite rötlich gefärbt. Sie leben in Bereichen, die warm und trocken sind. Man kann sie zum Beispiel an Bahndämmen, auf Mager- und Trockenrasen sowie in Heidelandschaften beobachten, im Ruhrgebiet hat man auf renaturierten Halden recht gute Sichtungschancen. Erwachsene Individuen finden sich ab Juli, die Larven sind bereits im Mai und Juni aktiv. Foto: Männchen, 15.08.2015, Gelsenkirchen-Ückendorf

Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Pseudochorthippus parallelus)

Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Pseudochorthippus parallelus)Die Körperlänge des Gemeinen Grashüpfers beträgt zwischen 13 bis 22 Millimeter. Diese zu den Kurzfühlerschrecken (Caelifera) gehörenden Tiere sind in Deutschland im Sommer sehr häufig anzutreffen und weit verbreitet. Variabel grünlich bis bräunlich ist der Körper gefärbt, einige Individuen weisen zudem rote Bereiche auf. Auffällig kräftig sind die Sprungbeine dieser Insekten. Zwar sind Männchen für gewöhnlich etwas kleiner als Weibchen, sie haben jedoch längere Flügel als ihre weiblichen Artgenossen. Weibchen können wegen ihrer Stummelflügel nicht fliegen. Heimisch sind die Tiere überall dort, wo sie nicht zu trockene Wiesen vorfinden. Man kann sie zum Beispiel an Weg- und Waldrändern sowie an Feldgehölzen beobachten. Erwachsene Exemplare sind etwa ab Juli vorhanden, die Larven bereits am Mai/Juni. Gräser stehen auf dem Speisezettel der Gemeinen Grashüpfer. In manchen Literaturquellen wird die Art alternativ als Gewöhnlicher Grashüpfer bezeichnet. Foto: 16.08.2014, Bochum-Riemke

Nachtigall-Grashüpfer (Bow-winged Grasshopper, Chorthippus biguttulus)

Der Nachtigall-Grashüpfer gehört zur Familie der Kurzfühlerschrecken und erreicht eine Körperlänge von 20 bis 25 Millimeter; letzteres gilt für die Weibchen, die Männchen sind deutlich kleiner. Häufig sind die Tiere auf der Körperoberseite graubraun gefärbt, darauf befindet sich eine variable Fleckung. Doch es kommen auch grünliche, rötliche oder rosa gefärbte Nachtigall-Grashüpfer vor, siehe Abbildungen unter diesem Absatz. Die Tiere können teilweise oder sogar komplett grünlich oder rötlich gefärbt sein. Trockene, warme Lebensräume werden von dieser Spezies bevorzugt, sie kommen jedoch ebenso an feuchten Standorten mitunter vor.

  Nachtigall-Grashüpfer (Bow-winged Grasshopper, Chorthippus biguttulus)   Nachtigall-Grashüpfer (Bow-winged Grasshopper, Chorthippus biguttulus)  
  Foto: 18.08.2007,
Gelsenkirchen-Ückendorf
  Foto: 18.08.2007,
Gelsenkirchen-Ückendorf
 

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Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)

Zwischen sieben und zwölf Millimeter ist der Körper der Säbeldornschrecke ohne Dorn lang. Farblich variiert diese zur Ordnung der Kurzfühlerschrecken (Caelifera) gehörende Insektenart stark, die Tiere können gelblich-braun bis rötlich oder schwarz gefärbt sein. Darüber hinaus weisen die einzelnen Individuen verschiedene Fleckenmuster auf. Wie es für Dornschrecken typisch ist, haben auch diese Tiere ein nach hinten dornartig verlängertes Halsschild. Seitlich betrachtet, wird der fast vollständig gerade Rückenkiel erkennbar. Der Dorn dieser Tiere ist säbelartig und leicht nach oben gebogen. Er ist so lang, dass er das Abdomen überragt, die Hinterflügel werden ebenfalls von ihm bedeckt. Von der nahe verwandten Westlichen Dornschrecke (Tetrix ceperoi) ist die Art an ihren Facettenaugen zu unterscheiden, die bei der Säbeldornschrecke weiter als einen ihrer Durchmesser auseinander liegen. Anzutreffen sind Säbeldornschrecken in der Zeit von Februar bis November. Heimisch sind diese Insekten vor allem in Feuchtbiotopen, doch auch in anderen Habitaten wie etwa an Waldrändern kann man sie beobachten. Die Nahrung der Säbeldornschrecken besteht vor allem aus Algen, Moosen und Flechten. Weitere pflanzliche Kost, darunter Gräser, ergänzt den Speiseplan.

  Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)   Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)  
  Foto: 09.06.2015,
Bochum-Riemke
  Foto: 04.05.2016,
Herne-Holthausen
 

Langfühlerschrecken (Ensifera)

Gewöhnliche Strauchschrecke (Dark Bush-cricket, Pholidoptera griseoaptera)

Männliche Gewöhnliche Strauchschrecke (Dark Bush-cricket, Pholidoptera griseoaptera)Zwischen 13 und 18 Millimeter ist die Gewöhnliche Strauchschrecke lang. Diese Tierart gehört zur Familie der Laubheuschrecken. Relativ dunkel und leicht bräunlich ist die Körperfärbung. Nur die Männchen haben Flügel, diese sind allerdings recht kurz, siehe Foto rechts. Das Erkennungsmerkmal der Weibchen ist der Legesäbel, der sich am Hinterleib befindet. Gewöhnliche Strauchschrecken sind im Ruhrgebiet von Juli bis Oktober vergleichsweise häufig zu finden. Sie halten sich am liebsten in Sträuchern und Gestrüppen sowie an Wegesrändern und in naturnahen Wiesen sowie auf Lichtungen auf. Foto: 12.07.2007, Essen-Heisingen

Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)

Mit ihrer Körperlänge von bis zu 36 Millimeter (Männchen) und maximal 42 Millimeter (Weibchen) gehören die Grünen Heupferde zu den größten Heuschreckenarten Mitteleuropas. Die Tiere sind überwiegend hellgrün gefärbt, lediglich am Rücken ist eine hellbraune Zeichnung vorhanden. Weibchen sind leicht an ihrem säbelförmigen Legebohrer zu erkennen, der leicht nach oben gebogen ist und in etwa bis zur Spitze der Flügel reicht. Von etwa Mitte Juli an, in heißen Jahren auch ein wenig früher, bis in den November hinein kann man erwachsene Grüne Heupferde beobachten. Gärten, Kulturflächen, Weiden und auch Trockenrasen bilden die Heimat dieser Tiere. Sie ernähren sich von kleinen Insekten. Wenn sie fliegen, ist ein lautes, raschelndes Geräusch zu hören. Die Tierart wird in einigen Literaturquellen auch als Großes Heupferd bezeichnet.

  Weibliches Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)   Weibliches Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)  
  Foto: 01.08.2007,
Essen-Heisingen
  Foto: 01.08.2007,
Essen-Heisingen
 

Langflügelige Schwertschrecke (Long-winged Conehead, Conocephalus fuscus)

Zwischen zwölf und 17 Millimeter beträgt die Körperlänge der Langflügeligen Schwertschrecke. Ihr Körper ist hellgrün gefärbt und auf dem Rücken befindet sich ein brauner Bereich, der seitlich hell gesäumt ist. Relativ schmal sind die Flügel dieser Insektenart. Sie sind in zusammengefalteter Stellung ein wenig länger als der Körper der Tiere. Circa dreimal so lang wie der Körper sind die dünnen Fühler. Weibchen sind an ihrer geraden Legeröhre zu erkennen, die sich am hinteren Ende des Körpers befindet. Von Ende Juli bis in den Oktober können erwachsene Exemplare dieser Tierart beobachtet werden. Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Spezies lautet Conocephalus discolor.

  Weibliche Langflügelige Schwertschrecke (Long-winged Conehead, Conocephalus fuscus)   Langflügelige Schwertschrecke (Long-winged Conehead, Conocephalus fuscus), junges Männchen  
  Weibchen, Foto: 10.07.2015,
Hattingen-Niederwenigern
  Foto: 22.06.2014,
Bochum-Dahlhausen
 

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Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)

Zur Familie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae) gehört die Punktierte Zartschrecke. Diese Tiere erreichen eine Rumpflänge von 10 bis 15 Millimeter und haben eine grünliche Grundfärbung. Bei erwachsenen Tieren ist der Körper recht kräftig und sattelförmig. Je nach Individuum ist die gelbe Längszeichnung mehr oder weniger stark ausgeprägt. Sehr kurz sind die Flügel dieser Tiere, insbesondere bei den weiblichen Tieren. Am Hinterleib der weiblichen Tiere befindet sich der sogenannte Legesäbel. Er ist sichelartig und leicht nach oben gekrümmt. Junge Punktierte Zartschrecken sind grün gefärbt und tragen auf dem Körper und auf den langen Fühlern winzige dunkle Punkte. Anzutreffen sind die Tiere in Gebüschen, auf Stauden und auf Laubbäumen. Im Ruhrgebiet kann die Art häufig beobachtet werden.

  Adulte männliche Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)   Adulte weibliche Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)  
  adultes Männchen, Foto: 05.08.2015,
Bochum-Innenstadt
  adultes Weibchen, Foto: 19.08.2015,
Bochum-Querenburg
 

  Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima), Jungtier   Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima), Jungtier  
  Jungtier, Foto: 24.05.2015,
Bochum-Riemke
  Jungtier, Foto: 13.07.2007,
Essen-Schönebeck
 

Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Roeseliana roeselii)

Männliche Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Roeseliana roeselii)Zur Familie der Laubheuschrecken innerhalb der Ordnung der Langfühlerschrecken (Ensifera) gehört ein Tier namens Roesels Beißschrecke. Diese Art ist in Deutschland sehr weit verbreitet und häufig anzutreffen. Mit ihrer Körperlänge von 14 bis 19 Millimeter sind die Tiere recht groß. Variabel ist ihre Körperfärbung, die Grundfarbe kann braun, rotbraun, olivgrün oder hellbraun sein. Bei dieser Tierart sind an den Schenkeln der Hinterbeine schwarze Querstriche vorhanden. Weibchen sind an ihrem grünlich bis rötlich gefärbten, leicht nach oben gebogenen Legebohrer zu erkennen. Ein bevorzugter Lebensraum von Roesels Beißschrecken sind naturbelassene Wiesen. Darüber hinaus kommen sie auf gedüngten Wiesen sowie trockenem und feuchtem Grasland vor. Ausgewachsene Roesels Beißschrecken sind etwa ab Juli bis in den Oktober hinein zu finden; Larven lassen sich schon im Mai und Juni beobachten. Den Gesang dieser Insektenart können Sie in meinem Youtube-Video hören. Foto: 15.09.2013, Bochum-Riemke

  Männliche Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Roeseliana roeselii)   Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Roeseliana roeselii)  
  Männchen, Foto: 01.07.2007,
Essen-Schönebeck
  Foto: 01.07.2007,
Essen-Schönebeck
 

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Südliche Eichenschrecke (Southern Oak Bush Cricket, Meconema meridionale)

Männliche Südliche Eichenschrecke (Southern Oak Bush Cricket, Meconema meridionale)Zartgrün ist die Grundfärbung der Südlichen Eichenschrecke. Bei den ausgewachsenen Tieren dieser Art sind die Vorderflügel nur kleine Stummel, die rund zwei Millimeter lang sind, wohingegen die Hinterflügel bei diesen Tieren vollständig fehlen. Hieran sind die Südlichen Eichenschrecken von den nahen Verwandten, den Gemeinen Eichenschrecken, gut zu unterscheiden. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Mitteleuropa kommt die Südliche Eichenschrecke vor. Sie lebt in Parkanlagen, Gärten, Hecken, Gehölzen und Wäldern, wo sie im Kronenbereich verschiedene Bäume und auch Sträucher bewohnt. Weil die Tiere überwiegend nachtaktiv sind, kann man sie am Tage nur mit ein wenig Glück beobachten. Erwachsene Südliche Eichenschrecken sind in der Zeit von August bis Oktober in der Natur anzutreffen. Auf dem Speisezettel dieser Langfühlerschrecken stehen kleine Insekten wie Blattläuse oder Raupen. Foto: 10.10.2013, Bochum-Riemke

Weinhähnchen (Italian Tree Cricket, Oecanthus pellucens)

Das Weinhähnchen gehört zur Familie der Echten Grillen (Gryllidae) und innerhalb dieser zur Unterfamilie der Blütengrillen (Oecanthinae). Bis zu 15 Millimeter beträgt die Körpergröße dieser Tierart, bei der die Weibchen etwas größer sind als die Männchen. Der Körper ist gelblichbraun bis ockerfarben und damit auf welkem Pflanzenmaterial perfekt getarnt. Für gewöhnlich sind die Flügel geringfügig länger als der Hinterleib. Bei den Weibchen werden die Flügelenden noch vom Legebohrer überragt. Weinhähnchen sind wärmeliebend und kommen vor allem im Mittelmeerraum vor. In Deutschland leben sie nur an einigen Stellen, wo es relativ warm ist, zum Beispiel in Weinanbaugebieten. Doch auch im Ruhrgebiet kommen sie vor, wie seit einigen Jahren bekannt ist. Sie wurden beispielsweise in Duisburg und Oberhausen in vielen Gebieten nachgewiesen. Sonnenexponierte Hänge renaturierter Halden eignen sich ebenfalls als Lebensraum, weshalb man die Tiere dort mit ein wenig Glück im Sommer ebenfalls beobachten kann.

  Weibliches Weinhähnchen (Italian Tree Cricket, Oecanthus pellucens)   Weibliches Weinhähnchen (Italian Tree Cricket, Oecanthus pellucens)  
  Weibchen, Foto: 29.08.2015,
Gelsenkirchen-Ückendorf
  Weibchen, Foto: 29.08.2015,
Gelsenkirchen-Ückendorf
 

Sonstige Insekten

Neben den Zweiflüglern, Lang- und Kurzfühlerschrecken kommen viele weitere Insektenfamilien und -arten in Deutschland vor. Zu ihnen gehören beispielsweise Vertreter der Netzflügler. Folgende Arten finden sich in diesem Kapitel:

· Bewimperte Florfliege (Chrysotropia ciliata)
· Callipterinella tuberculata
· Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)
· Gemeiner Ohrwurm (Earwig, Forficula auricularia)
· Gepunkteter Taghaft (Hemerobius micans)
· Gewächshaus-Weiße Fliege (Greenhouse Whitefly, Trialeurodes vaporariorum)
· Hemerobius humulinus
· Mond-Köcherjungfer (Limnephilus lunatus)
· Mystacides sp.
· Spiralgallenlaus (Poplar Spiral Gall Aphid, Pemphigus spirothecae)
· Wasserflorfliege (Alderfly, Sialis fuliginosa/lutaria/nigripes), Artenkomplex

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Bewimperte Florfliege (Chrysotropia ciliata)

Larve einer Bewimperten Florfliege (Chrysotropia ciliata) in ihrem KöcherDie Bewimperte Florfliege ist als erwachsenes Tier (Imago) etwa neun bis zwölf Millimeter groß; diese Größenangabe gilt für beide Geschlechter. Ihre Flügelspannweite kann bis zu 30 Millimeter betragen. Typisch für die grünlich gefärbten Tiere ist, dass ihre Flügel an den Kanten bewimpert sind. Typische Lebensräume, in denen diese Insekten vorkommen, sind Landschaften mit Hecken und Gebüschen sowie Wälder. Ihre Larven sind klein und hellbraun gefärbt. Sie ernähren sich räuberisch und schützen sich selbst vor Fressfeinden, indem sie sich einen schützenden Köcher bauen. Dieser besteht aus verschiedenen Dingen, die sie in der Natur finden, darunter Teile ihrer Beutetiere oder Stücke von Pflanzen. Von Mai bis Oktober kann man in der deutschen Natur die Bewimperte Florfliege beobachten. Foto: 29.09.2013, Hattingen-Niederelfringhausen

Callipterinella tuberculata

Bei der Insektenart Callipterinella tuberculata handelt es sich um Mitglieder der Familie der Röhrenblattläuse (Aphididae). Sie besiedeln Hänge-Birken (Betula pendula), weil sie sich auf die Säfte dieser Pflanzen spezialisiert haben und an deren Blättern saugen. Erwachsene Individuen sind gelblichgrün gefärbt und haben auf dem Hinterleib ein dunkelbraunes bis schwarzes Querband. Am Ende des Hinterleibs befindet sich ein ebenso gefärbter, viereckig wirkender Fleck. Der Kopf und der Brustbereich sind dunkelbraun bis schwarz, die Augen sind rötlich. Auch die Beine sind überwiegend schwarz. Circa 2,3 bis 2,5 Millimeter beträgt die Körperlänge erwachsener Individuen, einige von ihnen sind geflügelt. Jungtiere sind zunächst einfarbig gelblichgrün und mit zunehmendem Alter zeigen sich bei ihnen rötliche Muster auf dem Hinterleib, die später dunkelbraun werden. Beobachten lassen sich diese Blattläuse im Sommer. Oft werden sie von Ameisen bewacht, die den von den Blattläusen ausgeschiedenen Honigtau trinken und die kleinen Pflanzensauger deshalb vor Fressfeinden schützen.

  Callipterinella tuberculata, erwachsene Individuen   Callipterinella tuberculata, Nymphen  
  Erwachsene Individuen, Foto: 21.08.2016,
Essen-Dellwig
  Nymphen, Foto: 15.08.2016,
Essen-Dellwig
 

Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)

Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)Die Gemeine Florfliege kommt im Ruhrgebiet häufig vor. Sie hat eine Flügelspannweite von 15 bis 30 Millimeter, einen grün gefärbten Körper und bläulich-durchscheinende Flügel, die eine dichte, grüne Aderung tragen. Sehr auffällig schillern die halbkugelförmigen, hervortretenden Facettenaugen, die sich seitlich am Kopf befinden. Zur Überwinterung färben sich Florfliegen übrigens braun. Erwachsene Florfliegen ernähren sich von Pollen, Nektar und Honigtau (einem Stoffwechselprodukt von Blattläusen). In jedem Jahr entwickeln sich mehrere überlappende Generationen dieser Tiere. Weil die Larven der Gemeinen Florfliege Blattläuse fressen, gelten sie unter Pflanzenfreunden als Nützlinge und werden zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Unter Biologen ist noch nicht ganz geklärt, wie die Verwandtschaftsverhältnisse der Florfliegen innerhalb des Tierreichs anzusiedeln sind. In diesem Bereich wird auch weiterhin noch geforscht. Foto: 06.07.2014, Bochum-Riemke

  Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)   Larve einer Gemeinen Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)  
  Foto: 20.07.2014,
Bochum-Riemke
  Larve, Foto: 16.08.2014,
Bochum-Riemke
 

Gemeiner Ohrwurm (Earwig, Forficula auricularia)

Gemeiner Ohrwurm (Earwig, Forficula auricularia)Die Körperlänge des Gemeinen Ohrwurms kann zwischen zehn und 16 Millimeter betragen. Der Körper ist dunkel rötlich-braun gefärbt, der Brustteil ist seitlich hellbraun gefärbt; auch die Beine sind hellbraun. Zu sehr kurzen Stummeln haben sich die Flügel dieser Tiere zurückgebildet, sodass sie ihre Flugfähigkeit fast vollständig verloren haben. Die dunkel gefärbten Fühler bestehen aus 15 Gliedern. Auffälligstes Merkmal sind die beiden Zangen, die die Tiere am Hinterleib tragen. Sie sind an der Basis hell gefärbt und werden zur Spitze hin dunkler. Tagsüber sieht man die Tiere nur selten, sie sind nachtaktiv und ernähren sich sowohl von pflanzlicher, als auch von tierischer Kost. Foto: 21.06.2007, Essen-Schönebeck

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Gepunkteter Taghaft (Hemerobius micans)

Gepunkteter Taghaft (Hemerobius micans)Der Gepunktete Taghaft ist etwa zehn Millimeter groß. Diese Tierart gehört zur Familie der Taghafte (Hemerobiidae), auch Braune Florfliegen genannt. Es gibt helle und dunkle Individuen des Gepunkteten Taghafts. Ihre Grundfärbung ist somit entweder hell- oder mittelbraun. Charakteristisch für diese Spezies ist, dass ihre Flügel fein gepunktet sind. Blattläuse bilden die Nahrung dieser Insekten, dies gilt sowohl im Erwachsenen- als auch im Larvenstadium. Bevorzugte Lebensräume dieser Art sind Laubwälder, sie kommt vor allem in Buchenwäldern teils in recht großer Zahl vor. Weil sich Gepunktete Taghafte jedoch für gewöhnlich eher weiter oben in den Bäumen aufhalten, bekommt man sie nicht allzu oft zu Gesicht. Foto: 01.05.2015, Bochum-Riemke

Gewächshaus-Weiße Fliege (Greenhouse Whitefly, Trialeurodes vaporariorum)

Gewächshaus-Weiße Fliege (Greenhouse Whitefly, Trialeurodes vaporariorum)Ihr Name ist ein wenig irreführend. Denn obwohl man meinen mag, es handele sich bei dieser Spezies um eine Fliegenart, so gehören diese Tiere zu den Mottenschildläusen (Aleyrodoidea). Es handelt sich bei ihnen also um Schnabelkerfe und sie sind eher mit den Wanzen verwandt als mit den Fliegen. Gewächshaus-Weiße Fliegen sind etwa 1,5 Millimeter lang. Ihr Körper ist gelblich gefärbt, ihre Flügel sind weiß und haben eine Spannweite von fünf Millimeter. Ursprünglich stammen diese Tiere aus Mittelamerika. Sie wurden etwa um das Jahr 1848 versehentlich mit nach Europa gebracht. An Zier- und Wildpflanzen sowie an Kulturpflanzen sind diese Läuse Schädlinge, vor allem wenn sie in größerer Zahl auftreten. Foto: 01.10.2013, Bochum-Riemke

Hemerobius humulinus

Hemerobius humulinusEinen deutschen Namen hat die Tierart Hemerobius humulinus nicht. Sie gehört zur Familie der Taghafte (Hemerobiidae), die auch als Braune Florfliegen bezeichnet werden. Mir ihrer Körperlänge von circa sieben Millimeter sind diese filigran gebauten Tiere recht klein. Ihre Flügel sind hellbraun gefärbt und ihre Adern sind deutlich sichtbar. Außerdem tragen die Tiere einige dunkle Punkte auf den Flügeln. Typische Lebensräume, in denen man diese Spezies antrifft, sind Wälder, Parks und Gärten. Hemerobius humulinus lebt an Laub- und Nadelbäumen und hält sich dort meist in etwas höher gelegenen Bereichen auf. Blattläuse bilden die Nahrung dieser Insekten. Foto: 23.06.2015, Bochum-Riemke

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Mond-Köcherjungfer (Limnephilus lunatus)

Mond-Köcherjungfer (Limnephilus lunatus)Die Mond-Köcherjungfer gehört zur Ordnung der Köcherfliegen (Trichoptera) und ist in Deutschland vielerorts recht häufig anzutreffen. Circa zehn Millimeter beträgt die Körperlänge dieser Insekten. Recht schmal und länglich sind die Vorderflügel. Sie sind in verschiedenen Schattierungen braun bis rotbraun gefärbt. Es kommen auch Individuen mit schwarzer Flügelzeichnung vor. Typisch für die Art ist, dass sich am Rand immer eine halbmondförmige, helle Zeichnung befindet. Die Fühler sind sehr lang und meist bräunlich gefärbt. Von Mai bis November dauert die Flugzeit dieser Tiere. Man kann Mond-Köcherjungfern an allen Arten von Gewässern beobachten, also beispielsweise an Flüssen, Bächen oder Seen. Foto: 27.09.2014, Bochum-Riemke

Mystacides sp.

Köcherfliege (Caddis Fly, Mystacides sp.)Bei uns kommen zwei dunkle Köcherfliegenarten der Gattung Mystacides vor: Mystacides azurea und  Mystacides nigra. Diese beiden Spezies sind nur schwer zu unterscheiden. Zwar gibt es einige Merkmale, die beim Identifizieren der Art helfen können, doch diese sind nicht immer mit dem bloßen Auge zu sehen und Gewissheit erlangt man meist nur durch eine mikroskopische Untersuchung der Fortpflanzungsorgane. Beide Arten haben große, rötlichbraune Augen, die sich seitlich am Kopf befinden. Die feinen Fühler sind sehr lang und von der Basis bis etwa zur Mitte schwarzweiß geringelt. Die Flügel sind schwarz beziehungsweise dunkelblau und metallisch glänzend. Je nach Lichteinfall sehen die dunkelblauen Flügel von M. azurea jedoch eher schwarz aus, weshalb die Flügelfärbung kein verlässliches Merkmal für die Bestimmung darstellt. Heimisch sind sind beide Arten an Flüssen, Bächen, Tümpeln und Seen, wo man sie auf der Ufervegetation rastend beobachten kann. Ihre Flugzeit beginnt im Mai und dauert bis in den September. Foto: 25.07.2007, Essen-Heisingen

Spiralgallenlaus (Poplar Spiral Gall Aphid, Pemphigus spirothecae)

Pflanzengalle der Spiralgallenlaus (Poplar Spiral Gall Aphid, Pemphigus spirothecae)Die Spiralgallenlaus ist relativ weit verbreitet, fällt jedoch wegen ihrer geringen Körpergröße meist selbst kaum auf. Gelblich, grünlich oder bräunlich ist die Färbung dieser kleinen Insekten. Sie leben auf Pappeln (Populus sp.) und verursachen an den Blattstielen einen charakteristischen Gallenwuchs. Die Gallen dieser Tiere sind zwei bis vier Zentimeter groß und in sich verdreht; es handelt sich dabei um Dreifachdrehungen. Man kann sie während der gesamten Vegetationsperiode der Pappeln finden, also etwa von Ende April bis in den November hinein. Foto: Pflanzengalle, 05.08.2015, Bochum-Stahlhausen

Wasserflorfliege (Alderfly, Sialis fuliginosa/lutaria/nigripes), Artenkomplex

In unserer heimischen Natur kommen drei Wasserflorfliegen-Arten der Gattung Sialis vor, die einander zum Verwechseln ähnlich sehen und die anhand von Fotos nicht unterscheidbar sind. Es sind die Arten Sialis fuliginosa, Sialis lutaria und Sialis nigripes. Sie alle sind Vertreter aus der Familie der Schlammfliegen (Sialidae). Bis zu circa 20 Millimeter kann die Körperlänge ausgewachsener Exemplare betragen. In der Zeit von Mai bis Juni findet die Hauptflugzeit statt, doch mitunter lassen sich Wasserflorfliegen schon viel früher im Jahr beobachten. Typische Lebensräume sind Grünstreifen an den Ufern langsam fließender Gewässer. Weil die Tiere schlechte Flieger sind, halten sie sich für gewöhnlich dicht am Ufer auf. Der Körper dieser Insektenart ist dunkelbraun gefärbt und die Flügel weisen eine braune Färbung mit deutlichen, dunklen Adern auf. Auffällig lang sind die Fühler der Wasserflorfliege. Die Larven entwickeln sich im Wasser. Sie haben einen länglichen, recht flachen Körperbau und können bis zu 17 Millimeter lang werden.

  Wasserflorfliege (Alderfly, Sialis fuliginosa/lutaria/nigripes), Artenkomplex   Wasserflorfliege (Alderfly, Sialis fuliginosa/lutaria/nigripes), Artenkomplex  
  Foto: 12.04.2014,
Essen-Rellinghausen
  Foto: 01.05.2015,
Bochum-Riemke
 

 

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Interessante Internetseiten:

Diptera.info (englische Fliegen-Webseite)

Syrphidae.de (Schwebfliegen-Webseite)

Fliegen-Bildergalerie bei Flickr

Hymenoptera.de (Hummeln, Wespen, Bienen, Hornissen)

Naturgucker.de