Fotoreiseberichte.de - Köln und Umland

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Vögel in Köln und im Umland - Teil 2

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Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten aufgelisteten Arten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

· Elster (Eurasian Magpie, Pica pica)
· Erlenzeisig (Eurasian Siskin, Carduelis spinus)
· Fitis (Willow Warbler, Phylloscopus trochilus)
· Flussregenpfeifer (Little Ringed Plover, Charadrius dubius)
· Gänsesäger (Common Merganser, Mergus merganser)
· Gartenbaumläufer (Short-toed Treecreeper, Certhia brachydactyla)
· Gebirgsstelze (Grey Wagtail, Motacilla cinerea)
· Gelbspötter (Icterine Warbler, Hippolais icterina)
· Gimpel (Bullfinch, Pyrrhula pyrrhula)
· Girlitz (European Serin, Serinus serinus)
· Gluckente (Baikal Teal, Anas formosa)
· Goldammer (Yellowhammer, Emberiza citrinella)
· Graugans (Greylag Goose, Anser anser)
· Graureiher (Grey Heron, Ardea cinerea cinerea)
· Grauschnäpper (Spotted Flycatcher, Muscicapa striata)
· Grauspecht (Grey-headed Woodpecker, Picus canus)
· Großer Alexandersittich (Alexandrine Parakeet, Psittacula eupatria)
· Grünfink (Western Greenfinch, Carduelis chloris)

Elster (Eurasian Magpie, Pica pica)

Elster (Eurasian Magpie, Pica pica)Viele Menschen mögen Elstern nicht, weil sie davon überzeugt sind, es gebe zu viele dieser Vögel. Das stimmt allerdings in vielen Bereichen Deutschlands nicht. Doch das schlechte Image der Vögel rührt auch noch von einer anderen Tatsache her: Elstern werden häufig für brutale Kükenmörder gehalten. Auch das ist so nicht ganz richtig. Zwar erbeuten sie tatsächlich das eine oder andere Jungtier anderer Vogelarten, doch das von vielen Menschen als besonders nett und kuschelig eingeschätzte Eichhörnchen begibt sich ebenfalls auf die Jagd nach Küken. Es ist deshalb nicht richtig, nur die Elstern für ihren Nahrungserwerb zu verurteilen. Elstern sind etwa 50 Zentimeter lang. Ihre Grundfarben sind Schwarz und Weiß. Besonders auffällig ist der lange, schwarze Schwanz; seine Federn sind jedoch nicht alle gleich lang, weshalb er gestuft ist. Im direkten Sonnenlicht schimmern vor allem die dunkel gefärbten Flügel und der Schwanz metallisch blau-grün oder purpurfarben. Anzutreffen ist die Vogelart in Köln und Umgebung nahezu überall, insbesondere aber dort, wo die Tiere Bäume finden. Foto: 15.01.2012, Köln-Brück

Erlenzeisig (Eurasian Siskin, Carduelis spinus)

Erlenzeisig (Eurasian Siskin, Carduelis spinus)Nadel- und Mischwälder bilden die bevorzugten Aufenthaltsorte des Erlenzeisigs. Diese zwölf Zentimeter großen Finkenvögel sind deshalb in aller Regel nur selten in der Nähe der Innenstädte anzutreffen. Das Gefieder der Männchen ist gelb und grün gefärbt. Ihr schwarzes Kinn sowie die ebenfalls schwarz gefärbte Stirn verraten das Geschlecht. Der Kopf ist gelb gefärbt und die Wangen sind mit grünlichen Federn bedeckt. Auf den schwarzen Flügeln tragen die Männchen eine gelbe Binde. Weibliche Erlenzeisige haben einen hellgrauen Bauch und ihr Gefieder ist insgesamt gelblich-grün gefärbt und gestrichelt. Ihre Flügel werden ebenfalls von gelben Binden geziert. Wie es der Name vermuten lässt, haben Erlenzeisige eine besondere Beziehung zu Erlen. Sie ernähren sich von den Samen dieser Bäume, nehmen aber auch Birkensamen und andere Sämereien sowie Nüsse und Insekten zu sich. Foto: 04.02.2012, Köln-Brück

Fitis (Willow Warbler, Phylloscopus trochilus)

Fitis (Willow Warbler, Phylloscopus trochilus)Mit seiner Körperlänge von elf bis 13 Zentimeter ist der Fitis nicht besonders groß. Sein auf der Oberseite oliv-braun und an der Körperunterseite hellgraues bis gelblich-weißes Gefieder ist eher schlicht denn farbenprächtig. Insgesamt sind die Vögel deshalb recht unauffällig. Einzig der braune Augenstreif sowie der helle Überaugenstreif verleihen dem Gesicht dieser Tiere ein wenig Schmuck. Laub- und Mischwälder, Parks, Gärten sowie Feuchtgebiete stellen die bevorzugten Lebensräume dieser Vogelart dar, die sich optisch vom Laien nur schwer vom Zilpzalp unterscheiden lässt. Anhand ihres Gesangs sind die beiden Vogelarten aber leicht zu erkennen. Foto: 08.04.2012, Köln-Flittard

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Flussregenpfeifer (Little Ringed Plover, Charadrius dubius)

Flussregenpfeifer (Little Ringed Plover, Charadrius dubius)Damit sich Flussregenpfeifer an einem Gewässer ansiedeln, muss es Kies- und Sandflächen sowie schlammige Bereiche aufweisen. Die Vögel sind zwischen 15 und 18 Zentimeter und sie fallen aufgrund ihrer Färbung zwischen großen Kieselsteinen kaum auf. Auf der Oberseite ist ihr Körper bräunlich gefärbt, die Unterseite weiß. Auch das Gesicht und die Kehle sind weiß. Flussregenpfeifer tragen im Gesicht eine schwarze Maske, ein schwarzer Streifen erstreckt sich über die Stirn. Ferner schmückt ein schwarzer Halsring ihr Federkleid. Leuchtend gelb ist die Iris gefärbt, die Beine sind gelblich und der Schnabel ist schwarz. Typisch für die Art ist es, sich mit kleinen, trippelnden Schritten am Boden fortzubewegen. Insekten, Würmer, Larven und Spinnen bilden die Nahrung dieser Vögel. Sie verbringen den Winter im Süden und sind in Deutschland deshalb nur während der warmen Zeit des Jahres zu beobachten. Der NABU hat den Flussregenpfeifer zum "Vogel des Jahres 1993" gewählt. Foto: 14.08.2013, Troisdorf

Gänsesäger (Common Merganser, Mergus merganser)

Gänsesäger sind recht große Wasservögel, sie können bis zu 68 Zentimeter lang sein; ihre Flügelspannweite beläuft sich auf maximal 94 Zentimeter. Männchen und Weibchen unterscheiden sich im Prachtkleid deutlich, im Ruhe- oder Schlichtkleid sind die Unterschiede jedoch nicht ganz so stark ausgeprägt. Im Prachtkleid haben Männchen einen dunkel gefärbten Kopf und Rücken, die in starkem Kontrast zum hell gefärbten Körper stehen. Weibchen sind auf der Unterseite hell gefärbt, auf der Körperoberseite grau und sie haben einen rostroten Kopf mit einer buschigen Federhaube, die nach hinten steht. Zu unterscheiden sind Männchen und Weibchen im Ruhekleid daran, dass bei den Männchen ein größerer Bereich an den Flügeln weiß gefärbt ist, bei den Weibchen ist es nur ein kleiner Bereich. Vom Mittelsäger lassen sich die Tiere durch die scharfe Abgrenzung zwischen rostrotem Kopf und hellem Hals unterscheiden. Gänsesäger sind an Gewässern anzutreffen, denn sie ernähren sich vor allem von kleinen Fischen, die sie tauchend erbeuten. Die Brutgebiete der Gänsesäger liegen im hohen Norden, die Tiere verbringen nur die kalte Jahreszeit in unseren Breiten.

  Männlicher Gänsesäger (Common Merganser, Mergus merganser)   Weiblicher Gänsesäger (Common Merganser, Mergus merganser)  
  Männchen, Foto: 04.02.2012,
Köln-Deutz
  Weibchen, Foto: 07.04.2013,
Lohmar
 

Gartenbaumläufer (Short-toed Treecreeper, Certhia brachydactyla)

Rein äußerlich ist der Gartenbaumläufer nur schwer von seinem nahen Verwandten, dem Waldbaumläufer (Certhia familiaris), zu unterscheiden. Die Stimme ist aber ein deutliches Erkennungsmerkmal, denn die Gesänge der beiden Arten klingen unterschiedlich. Gartenbaumläufer sind zwölf Zentimeter groß, haben einen länglichen, spitzen, leicht nach unten gebogenen Schnabel und sind auf der Oberseite bräunlich gefärbt. Die Körperunterseite ist weiß bis grau gefiedert. Der recht lange, stabile Schwanz dient den Vögeln als Stütze, wenn sie Bäume erklimmen und in den Spalten der Rinde nach kleinen Insekten und Larven suchen, von denen sie sich ernähren. Gartenbaumläufer können nicht mit dem Kopf nach unten einen Baum hinab klettern, diese Art der Fortbewegung beherrscht in unseren Breiten nur der Kleiber. Wo es genügend Bäume gibt, kann man in Deutschland den Gartenbaumläufer das gesamte Jahr über beobachten. Er kommt beispielsweise in Wäldern, Parks und Gärten vor.

  Gartenbaumläufer (Short-toed Treecreeper, Certhia brachydactyla)   Gartenbaumläufer (Short-toed Treecreeper, Certhia brachydactyla)  
  Foto: 04.02.2012,
Köln-Deutz
  Foto: 20.02.2012,
Köln-Brück
 

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Gebirgsstelze (Grey Wagtail, Motacilla cinerea)

Gebirgsstelze (Grey Wagtail, Motacilla cinerea)Der deutsche Name dieser Vogelart lässt zwar die Vermutung aufkommen, die Tiere seien in Gebirgslagen heimisch. Dem ist jedoch nicht so, sie kommen in nahezu allen Teilen Deutschlands vor und bevorzugen Lebensräume mit fließenden Gewässern wie beispielsweise naturbelassenen Bächen. Gern halten sich Gebirgsstelzen in den flachen Uferzonen dieser Fließgewässer auf. Dort suchen die 18 Zentimeter langen Vögel nach Nahrung. Auf ihrem Speisezettel stehen beispielsweise Käfer, Fliegen, Libellenlarven und Krebstiere. Gebirgsstelzen sind auf der Körperoberseite graublau gefärbt, im Bereich des Bürzels ist ihr Gefieder grüngelb. Während des Sommerhalbjahres ist die Körperunterseite kräftig gelb gefärbt, im Winter ist sie dagegen gelblich-bräunlich. Über den Augen erstreckt sich je ein heller Streif und die Flanken sind weiß gefärbt. Leicht lassen sich die beiden Geschlechter während des warmen Halbjahres voneinander unterscheiden: Männliche Individuen haben eine schwarze Kehle, die der Weibchen ist weiß. Weitere typische Erkennungsmerkmale der Gebirgsstelze sind, dass sie recht lange Beine hat und häufig mit dem Schwanz auf und ab wippt. Foto: 30.03.2013, Troisdorf

Gelbspötter (Icterine Warbler, Hippolais icterina)

Gelbspötter (Icterine Warbler, Hippolais icterina)In Deutschland kann man den Gelbspötter nur in der warmen Zeit des Jahres beobachten, den Winter verbringen diese Vögel südlich der Sahara in Afrika. Erste Vögel treffen im April in Europa ein, der Zug ins Winterquartier beginnt Ende Juli bis Mitte September. Gelbspötter sind zwölf bis 13,5 Zentimeter groß und sie sind eher unauffällig gefärbt. Auf der Oberseite ist der Körper bräunlich olivgrün gefärbt, die Unterseite ist gelb. Ein breiter gelber Zügelstreif, der sich ein Stück weiter nach hinten bis hinter die Augen fortsetzt, ist der einzige Schmuck dieser Vögel. Die Beine sind hell bräunlich gefärbt, der Oberschnabel ist dunkelgrau und der Unterschnabel ist gelblich bis rosa-gelblich gefärbt. Antreffen kann man diese Vogelart vor allem in Auwäldern sowie in feuchten Laubmischwäldern. Darüber hinaus kommen sie in Feldgehölzen, Gegenden mit Hecken sowie mitunter sogar in Parkanlagen und auf Friedhöfen vor. Während der Brutsaison ernähren sie sich von Insekten, gelegentlich fressen sie Spinnentiere oder kleine Schnecken. Foto: 21.08.2013, Troisdorf

Gimpel (Bullfinch, Pyrrhula pyrrhula)

Gimpel (Bullfinch, Pyrrhula pyrrhula)Gimpel haben eine Körpergröße von etwa 15 bis 19 Zentimeter. Bei dieser Vogelart unterscheiden sich die Geschlechter äußerlich deutlich. Der Körper der Weibchen ist auf der Unterseite hell graubraun gefärbt, der Rücken ist bräunlich-grau. Sehr viel auffälliger sind männliche Gimpel gefärbt. Ihr Rücken ist blau-grau Rücken, sieh haben weiße Flügelbinden sowie einen weißen Bürzel und Unterschwanz. Der Bauch, die Brust, die Flanken und die Wangen sind leuchtend rosenrot gefärbt. Bei beiden Geschlechtern ist der Kopf schwarz, dies gilt auch für den kurzen, kräftigen Schnabel. Oft muss man sehr genau hinhören, um die Rufe und Gesänge der Gimpel zu hören, denn diese sind vergleichsweise leise. Diese Vögel streifen für gewöhnlich paarweise durch das Geäst der Bäume, sie halten sich gern in Parks und Gärten und in Gebieten mit lichten Baumbeständen auf. Im Volksmund wird diese Vogelart auch Dompfaff genannt. Foto: 10.09.2012, Köln-Dellbrück

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Girlitz (European Serin, Serinus serinus)

Girlitz (European Serin, Serinus serinus)Mit seiner Körpergröße von nur 11,5 Zentimeter ist der Girlitz der kleinste in Europa heimische Fink. In Mitteleuropa lebt er nur in der warmen Jahreszeit, Südeuropa hingegen bietet ihm ganzjährig ideale Bedingungen zum Überleben. In Deutschland kommen die Tiere bereits im März an und lassen dann ihren Gesang ertönen, mit dem sie ihre Reviere markieren. Die Männchen tragen an Kopf und Brust leuchtend gelbes Gefieder, der Rücken, die Flügel und der Schwanz sind gelblichbraun gefärbt. Der Bauch ist cremeweiß und an den Flanken erstreckt sich ein eine dunkle Streifung. Weibchen sind insgesamt blasser gefärbt. Hecken, Obstgärten, Parkanlagen und Waldränder sind Lebensräume, in denen sich Girlitze normalerweise aufhalten. Die Vögel ernähren sich von feinen Sämereien und Insekten. Foto: 28.03.2012, Königswinter

Gluckente (Baikal Teal, Anas formosa)

Männliche Gluckente (Baikal Teal, Anas formosa)Die Gluckente ist eine ursprünglich in Asien beheimatete Entenart. Während des Sommers ist diese Spezies hauptsächlich an den Ufern sibirischer Flüsse heimisch, die Überwinterung erfolgt im südlichen Japan, im Osten Chinas und Taiwans. In Deutschland sind Gluckenten, die auch als Baikalenten bezeichnet werden, nur sehr selten in der Natur zu sehen. Es handelt sich bei diesen Tieren in aller Regel nicht um Irrgäste aus dem fernen Asien, sondern wohl eher um Gefangenschaftsflüchtlinge. Gluckenten werden zwischen 40 und 43 Zentimeter lang. Männchen haben einen bunten Kopf, der oben bräunlich gefärbt ist, im hinteren Bereich grün und an den Wangen gelb. Durch diesen gelben Bereich erstreckt sich eine geschwungene schwarze Linie, außerdem zieren weiße Bänder den Kopf. Die Körperoberseite ist bräunlich gefärbt, die Flügel und Seiten grau und die Unterseite ist hell mit einem feinen Punktmuster. Weibchen sind deutlich schlichter gefärbt, ihr Gefieder ist auf der Oberseite überwiegend bräunlich und auf der Unterseite hell. Sie haben einen weißlichen, gewundenen Wangenfleck. Foto: 04.02.2012, Köln-Deutz

Goldammer (Yellowhammer, Emberiza citrinella)

Rund 16 Zentimeter ist die Goldammer lang. Während der Brutperiode tragen die Männchen ein besonders prächtiges Federkleid. Ihr Kopf ist dann leuchtend gelb gefärbt, außerdem trägt er einige bräunliche Streifen. Die Körperunterseite ist ebenfalls gelb gefärbt und die Brust ziert ein rötlicher Farbton. Bräunlich-grau sind in dieser Phase die Flügeldecken gefärbt. Im Schlichtkleid ähneln die Männchen den Weibchen. Deren Gefieder ist eher unscheinbar grünlich-braun gefärbt. Auf der Unterseite und an der Kehle ist ein Gelbhauch zu erkennen. In offenen Kulturlandschaften mit Hecken und kleinen Feldgehölzen sind Goldammern anzutreffen. Samen bilden die Hauptnahrung dieser Vögel, gelegentlich verspeisen sie auch Insekten. Der NABU hat die Goldammer zum "Vogel des Jahres 1999" gewählt.

  Goldammer (Yellowhammer, Emberiza citrinella)   Goldammer (Yellowhammer, Emberiza citrinella)  
  Foto: 10.07.2013,
Rösrath-Stümpen
  Foto: 10.06.2012,
Köln-Brück
 

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Graugans (Greylag Goose, Anser anser)

Graugans (Greylag Goose, Anser anser)Wer hierzulande von Wildgänsen spricht, bezieht sich dabei meist auf Graugänse. Diese Vogelart erreicht eine Körpergröße von bis zu 84 Zentimeter. Das Gefieder ist graubraun gefärbt, die Körperunterseite ist relativ hell. Die Beine der Graugänse sind rosa bis fleischfarben, der Schnabel ist orange bis rosa gefärbt. Am Bauch tragen die Vögel mehr oder minder große schwarze Flecken im Gefieder. In Deutschland sind Graugänse nicht nur während des Winterhalbjahres anzutreffen, sie brüten auch hierzulande. Die größten Ansammlungen dieser Tiere finden sich jedoch im Winter, dann kann man zum Beispiel am Niederrhein in den Überwinterungsgebieten dieser Spezies sehr viele Individuen beobachten. Ein guter Anlaufpunkt für die Gänsebeobachtung im Winter ist zum Beispiel die Rheinaue in Duisburg-Walsum. Foto: 14.04.2012, Köln-Weidenpesch

Graureiher (Grey Heron, Ardea cinerea cinerea)

Graureiher sind auf Wasser angewiesen, weshalb zu den bevorzugten Lebensräumen dieser Vögel Flussufer, Tümpel und Teiche gehören. Auch auf feuchten Wiesen und Weiden sind sie anzutreffen. Mit ihrer Größe von etwa 90 Zentimeter sind sie auffällige Erscheinungen, ihre Flügelspannweite beträgt rund 1,7 Meter. Auf der Stirn und am Oberkopf ist das Gefieder weiß gefärbt, der Hals ist grauweiß und der Rücken aschgrau gefiedert; dort verlaufen weiße Bänder. Typisch für diese Vogelart sind die schwarzen Streifen oberhalb der Augen sowie drei lange, nach hinten ragende Schopffedern. Außerdem tragen die Vögel drei schwarze Fleckenreihen, die sich vorn über den Hals erstrecken. Die Schwingen sind ebenfalls schwarz gefärbt. Der Speisezettel der Graureiher ist recht vielseitig: Neben Fischen lassen sie sich Frösche, Molche, Schlangen, Wasserinsekten, Feldmäuse oder Eier und Jungvögel schmecken. Im Volksmund wird diese Vogelart auch als Fischreiher bezeichnet.

  Graureiher (Grey Heron, Ardea cinerea cinerea)   Graureiher (Grey Heron, Ardea cinerea cinerea)  
  Foto: 09.06.2013,
Köln-Brück
  Foto: 12.11.2011,
Köln-Riehl
 

Grauschnäpper (Spotted Flycatcher, Muscicapa striata)

Zu den eher unauffälligen einheimischen Wildvögeln gehört der Grauschnäpper. Diese Vogelart erreicht eine Körperlänge von circa 13 und 15 Zentimeter. Wie es der Name bereits vermuten lässt, ist das Gefieder dieser Vögel überwiegend grau gefärbt. Es ist auf der Oberseite grau bis graubraun, wohingegen die Unterseite weißlich ist und schwache schwarze, längs verlaufende Striche trägt. Vergleichsweise lang sind der Schwanz und die Flügel, weshalb die Tiere sehr geschickte Flieger mit besonderen Navigationskünsten sind. Sie ernähren sich von Insekten, die sie fliegend verfolgen und dann geschickt aus der Luft schnappen. Damit sie im Winter nicht verhungern, ziehen sie aus Mitteleuropa weg. Im Herbst starten sie ihren Flug in ihre Überwinterungsquartiere, die in Afrika und im südwestlichen Asien liegen. Während des Sommerhalbjahrs sind die Vögel in Deutschland unter anderem in lichten Wäldern, Parks und Gärten sowie auf Streuobstwiesen anzutreffen.

  Grauschnäpper (Spotted Flycatcher, Muscicapa striata)   Grauschnäpper (Spotted Flycatcher, Muscicapa striata)  
  Foto: 01.09.2013,
Köln-Eil
  Foto: 21.07.2013,
Rösrath-Stümpen
 

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Grauspecht (Grey-headed Woodpecker, Picus canus)

Weiblicher Grauspecht (Grey-headed Woodpecker, Picus canus)Circa 26 Zentimeter beträgt die Körperlänge des Grauspechtes. Er sieht dem Grünspecht auf den ersten Blick recht ähnlich, lässt sich anhand einiger Details jedoch von ihm unterscheiden. Auf der Oberseite ist der Körper relativ einheitlich matt olivgrün gefärbt. Zum Nacken hin geht diese Farbe in ein helles Grau über, das am Kopf dominiert. Eine schwarze Zeichnung bestehend aus einigen Streifen ziert das Gesicht. Männchen haben an der Stirn einen kleinen roten Fleck. Grau bis blassgelb ist die Körperunterseite dieser Vogelart gefärbt. Dunkelgrau bis schwarz ist der ganz leicht nach oben gebogene Schnabel gefärbt. An den Handschwingen befindet sich ein Muster, das abwechselnd hell und dunkel ist, weshalb die Flügel in der Ruhestellung einen hell-dunklen Saum zu haben scheinen. Grauspechte sind typische Waldbewohner. Meist brauchen sie in der Nähe jedoch auch offene Landschaften, in denen sie auf dem Boden nach Nahrung suchen können. Ameisen machen einen großen Teil der Nahrung dieser Vögel aus. Ergänzt wird diese Kost um Raupen und Grillen. Foto: 30.07.2013, Troisdorf

Großer Alexandersittich (Alexandrine Parakeet, Psittacula eupatria)

Großer Alexandersittich (Alexandrine Parakeet, Psittacula eupatria)Der Große Alexandersittich stammt ursprünglich aus Asien. Er gehört zu den Edelsittichen und erreicht eine Körpergröße von 48 bis 62 Zentimeter. In Deutschland gibt es an einigen Stellen kleine Bestände dieser Vogelart, so auch in Köln. Die Grundfärbung des Körpers ist grün. Auffällig ist das vorn schwarz und hinten rosa gefärbte Band, das männliche Vögel im Bereich des Halses tragen; bei den Weibchen fehlt dieses Halsband. Zudem befindet sich bei den Großen Alexandersittichen auf den Schultern je ein großer, braunroter Gefiederbereich. Anhand dieses Merkmals und ihres sehr kräftigen, rot gefärbten Schnabels lassen sich diese Vögel von den etwas zierlicheren Halsbandsittichen unterscheiden. Blassgelb sind die Augen gefärbt und die Schwanzfedern sind blaugrün, an den Spitzen sind sie gelb. Wer in Köln Große Alexandersittiche beobachten möchte, der sollte den Stammheimer Schlosspark aufsuchen, weil es dort eine Population dieser Vögel gibt. Foto: 04.02.2012, Köln-Stammheim

Grünfink (Western Greenfinch, Carduelis chloris)

Grünfink (Western Greenfinch, Carduelis chloris)Mit seiner Körpergröße von 14,5 Zentimeter und dem grünlichen Gefieder ist der Grünfink keine übermäßig auffällige Erscheinung. Schaut man jedoch genauer hin, dann zeigt sich die subtile Schönheit seines Gefieders mit den verschiedenen grauen sowie grünlichen Farbschattierungen und einigen gelben Bereichen, was für die Männchen gilt. Weibliche Grünfinken sind noch etwas schlichter gefärbt, sie sind nahezu am gesamten Körper dezent graugrün gefärbt. Der kurze, dicke Schnabel ist typisch für Vögel, die sich von Körnern und Saaten ernähren. Wenn sich die Vögel am Boden aufhalten, um Nahrung zu sich zu nehmen, hüpfen sie auf beiden Beinen, was für die Art typisch ist. In Wäldern und anderen Gegenden mit Bäumen - zum Beispiel auch Parks oder Gärten - sind diese Vögel anzutreffen. Im deutschen Sprachraum werden diese Vögel alternativ als Grünlinge bezeichnet. Foto: 28.12.2011, Köln-Brück

 

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Weitere Informationen:

Koordinaten von Köln: 50.93606613, 6.95893764
 

Weitere Informationen:

Kölner Vogeltagebuch - aktuelle Vogelbeobachtungen aus Köln