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Schmetterlinge oder Falter in Köln und im Umland - Teil 1

Achtung, zu dieser Seite gibt es eine überarbeitete Version, die Sie hier finden.

Bläulinge (Gossamer-wings, Lycaenidae)

Die Bläulinge bilden eine der größten Schmetterlingsfamilien der Welt. Es kommen rund um den Globus circa 6.000 Arten vor, davon leben einige in Europa und Deutschland. Viele Bläulingsarten haben auf der Oberseite blaue Flügel, doch dies gilt keineswegs für alle Vertreter dieser Schmetterlingsfamilie. Folgende Bläulinge sind in diesem Kapitel in alphabetischer Reihenfolge abgebildet:

· Blauer Eichen-Zipfelfalter (Purple Hairstreak, Favonius quercus)
· Brauner Feuerfalter (Sooty Copper, Lycaena tityrus)
· Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)
· Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)
· Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)
· Kurzschwänziger Bläuling (Short-tailed Blue, Cupido argiades)

Blauer Eichen-Zipfelfalter (Purple Hairstreak, Favonius quercus)

Blauer Eichen-Zipfelfalter (Purple Hairstreak, Favonius quercus)Der Blaue Eichen-Zipfelfalter hat eine Flügelspannweite von circa 35 Millimeter. Die Geschlechter dieser tagaktiven Falterart lassen sich an ihrem Aussehen unterscheiden. Bei beiden Geschlechtern sind die Vorderflügel grauschwarz gefärbt und sie tragen eine leuchtend blaue Beschuppung, die aber mit der Zeit verschleißt und dadurch schwächer wird. Auch die Hinterflügel sind auf der Oberseite bei den Männchen blau, bei den Weibchen sind sie bräunlich. Bräunlich mit einer feinen, hellen Zeichnung in Bogenform ist die Unterseite der Flügel gefärbt. Typisch für die Art ist, dass sich an den Hinterflügeln kleine Zipfelchen befinden. Von Ende Juni bis Ende August dauert die Flugzeit dieser Tiere, sie fliegen in einer Generation. Beobachten lassen sich Blaue Eichen-Zipfelfalter an Waldrändern, in Eichenwäldern und auf freien Flurflächen. Foto: 04.08.2013, Köln-Brück

Brauner Feuerfalter (Sooty Copper, Lycaena tityrus)

Brauner Feuerfalter (Sooty Copper, Lycaena tityrus), zweite GenerationDer Braune Feuerfalter ist eine tagaktive Schmetterlingsart. Seine Flügelspannweite beträgt etwa 23 bis 30 Millimeter, manche Individuen haben noch etwas größere Flügel. Männchen und Weibchen unterscheiden sich deutlich. Bei männlichen Tieren ist die Oberseite der Flügel dunkelbraun gefärbt, darauf befinden sich schwarze Punkten. Die erste Generation trägt zudem ein orange gefärbtes Band in der Nähe des Flügelsaums, bei beiden Generationen eine weiße Fransenbinde an den Flügeln vorhanden. Weibchen haben auf der Flügeloberseite eher eine orange Färbung, ihre Flügel sind etwas runder und bei vielen Individuen der zweiten Generation sind keine orange gefärbte Flecken vorhanden. Typisch für die Art ist, dass die Hinterflügel der Tiere auf der Unterseite schwefelgelb gefärbt sind. Von Ende April bis Juni dauert die Flugzeit der ersten Generation, die zweite Generation fliegt von Juli bis September. Mitunter gibt es im September eine dritte Generation. Auf naturnahen Wiesen mit vielen Blüten sowie auf Magerwiesen, in Trockengebieten und auf Waldlichtungen sowie in geschützten Schluchten im Gebirge ist der Braune Feuerfalter heimisch. Eine alternative Bezeichnung dieser Falterart lautet Schwefelvögelchen. Foto: 17.08.2013, Rösrath-Stümpen

  Männlicher Brauner Feuerfalter (Sooty Copper, Lycaena tityrus), zweite Generation   Weiblicher Brauner Feuerfalter (Sooty Copper, Lycaena tityrus), zweite Generation  
  Männchen, Foto: 22.07.2012,
Rösrath-Stümpen
  Weibchen, Foto: 29.07.2012,
Rösrath-Stümpen
 

Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)

Der Faulbaum-Bläuling ist eine tagaktive Falterart, die aufgrund ihrer Färbung in der Natur meist schon aus einiger Entfernung gut zu sehen ist, wenngleich die Art hierzulande nicht in allzu großer Zahl vorkommt. Bei dieser Spezies unterscheiden sich die beiden Geschlechter in ihrem Aussehen. Die Weibchen lassen sich daran erkennen, dass die Blaufärbung auf der Flügeloberseite nicht bis zum Rand reicht, dieser ist bei ihnen dunkel. Männchen haben hingegen nur einen schmalen dunklen Flügelrand. Auf der Unterseite sind die Flügel bei beiden Geschlechtern graublau gefärbt. Schwarze Flecken und Streifen zieren die Unterseite der Flügel. Von April bis September dauert die Flugzeit des Faulbaum-Bläulings. Die Tiere fliegen jährlich in zwei Generationen. Anzutreffen sind diese Falter beispielsweise in Laubwäldern und an deren Rändern.

  Weiblicher Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)   Weiblicher Faulbaum-Bläuling (Holly Blue, Celastrina argiolus)  
  Weibchen, Foto: 22.07.2012,
Rösrath-Stümpen
  Weibchen, Foto: 22.07.2012,
Rösrath-Stümpen
 

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Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)

Männlicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)Unter den Bläulingen ist der Hauhechel-Bläuling die häufigste in Deutschland vertretene Art. Aus diesem Grund wird die tagaktive Spezies als Gemeiner Bläuling bezeichnet. Zwischen 29 und 36 Millimeter beträgt die Flügelspannweite dieser Falter. Die beiden Geschlechter lassen sich anhand ihres Aussehens unterscheiden. Weibchen sind auf der Flügeloberseite bräunlich-blau gefärbt, bei den Männchen ist sie kräftig blau gefärbt. Bei ihnen ist mitunter ein Violettstich zu erkennen. Auf der Unterseite sind die Flügel bräunlich und sie tragen ein Muster aus schwarzen, weißen und orange gefärbten Bögen und Flecken. In offenen Landschaften mit nektarreichen Blüten, zum Beispiel Disteln, kann man den Hauhechel-Bläuling von Ende April bis September beobachten. Für gewöhnlich fliegen die Tiere innerhalb eines Jahres in zwei Generationen, bei sehr günstigem Klima auch in drei Generationen. Einen männlichen Hauhechel-Bläuling auf einer Blüte zeigt mein Youtube-Video. Foto: 10.09.2012, Köln-Dellbrück

  Weiblicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus), stark abgeflogenes Indiviuum   Männlicher Hauhechel-Bläuling (Common Blue, Polyommatus icarus)  
  Stark abgeflogenes Weibchen, Foto: 09.08.2013,
Troisdorf-Altenrath
  Männchen, Foto: 10.09.2012,
Köln-Dellbrück
 

Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)

In Deutschland ist der Kleine Feuerfalter zwar weit verbreitet. Doch er kommt nicht überall gleichermaßen häufig vor. Vielerorts - so auch im Rheinland - ist er eher selten zu finden. Bis zu 27 Millimeter kann die Flügelspannweite dieser tagaktiven Falterart betragen. Orangerot sind die Vorderflügel auf der Oberseite gefärbt, sie tragen einen breiten, braunen Außenrand und einige braune Bereiche als Muster. Ähnlich ist auch die Unterseite der Vorderflügel gefärbt. Bräunlich ist die Grundfärbung der Hinterflügel, auf ihnen befindet sich eine orange gefärbte Binde; auf der Unterseite sind sie graubraun gefärbt. Außerdem tragen sie einige dunkle Flecken sowie eine fein gezeichnete, orange gefärbte Binde am äußeren Rand. Nur an sehr warmen Tagen fliegen die Falter bereits im März, ansonsten beginnt die Flugzeit etwa ab Mitte April und sie reicht bis in den Oktober hinein. Generell mögen die Tiere, die in einem Jahr in mehreren Generationen fliegen, warme Lebensräume.

  Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)   Kleiner Feuerfalter (Small Copper, Lycaena phlaeas)  
  Foto: 10.09.2012,
Köln-Dellbrück
  Foto: 10.09.2012,
Köln-Dellbrück
 

Kurzschwänziger Bläuling (Short-tailed Blue, Cupido argiades)

Der Kurzschwänzige Bläuling hat eine Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimeter. Somit gehört er zu den kleinsten Vertretern der Familie der Bläulinge. Leicht erkennen lassen sich die Tiere daran, dass sie an den Hinterflügeln je ein kurzes Schwänzchen tragen. Auf der Oberseite sind die Flügel der Männchen blauviolett mit einem schwarzen Saum und weißen Fransen am Rand. Bei einigen Exemplaren sind auf den Hinterflügeln schwarze Marginalflecken vorhanden. Die Flügel der Weibchen sind auf der Oberseite braungrau gefärbt und häufig blauviolett bestäubt. Am Ansatz der Schwänzchen befindet sich je ein orangeschwarzer Punkt. Hellblau ist die Unterseite der Flügel beider Geschlechter gefärbt. Mehrere schwarze, weiß umrandete Flecken zieren die Unterseite der Hinterflügel, in der Mitte der Hinterflügel befindet sich ein schwarzer Strich. In der Nähe der Schwänzchen sind am Rand befinden sich zwei orange gefärbte Flecken; bei manchen Exemplaren ist nur einer dieser Flecken vorhanden. Auf der Unterseite der Vorderflügel tragen die Tiere ebenfalls einige schwarze, weiß gerandete Flecken und einen kurzen, schwarzen Strich. Weitere Flecken sind auf beiden Flügelpaaren auf der Unterseite nur ansatzweise zu erkennen, sie sehen wie ein graues Muster aus. Kurzschwänzige Bläulinge sind wärmeliebend, sie kommen nur an sonnigen Standorten vor, die nicht zu kühl sind. Gern halten sie sich beispielsweise in Heidelandschaften auf. Die erste Generation kann von Ende April bis Mitte Juni in der Natur beobachtet werden, die zweit von Juli bis August, mitunter auch bis in den September. In manchen Jahren bildet die Art eine dritte Generation. Seit 1930 galt der Kurzschwänzige Bläuling in NRW als verschollen. Anfang September 2012 wurde die Spezies am selben Tag in Wuppertal und in Leverkusen beobachtet, danach dann auch in Köln.

  Kurzschwänziger Bläuling (Short-tailed Blue, Cupido argiades)   Kurzschwänziger Bläuling (Short-tailed Blue, Cupido argiades)  
  Foto: 08.09.2012,
Köln-Dellbrück
  Foto: 29.08.2013,
Rösrath-Stümpen
 

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Dickkopffalter (Skipper, Hesperiidae)

Weltweit - mit Ausnahme von Neuseeland und den Polregionen - kommen circa 4.000 verschiedene Arten von Dickkopffaltern vor. In den Tropen Mittel- und Südamerikas liegt der Verbreitungsschwerpunkt dieser Falterfamilie. Mitteleuropa beheimatet ebenfalls eine Reihe von Dickkopffaltern. Folgende Arten aus dieser Familie werden in diesem Kapitel vorgestellt:

· Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)
· Gelbwürfeliger Dickkopffalter (Chequered Skipper, Carterocephalus palaemon)
· Kleiner Würfel-Dickkopffalter (Grizzled Skipper, Pyrgus malvae)
· Komma-Dickkopffalter (Silver-spotted Skipper, Hesperia comma)
· Kronwicken-Dickkopffalter (Dingy Skipper, Erynnis tages)
· Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)
· Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper, Thymelicus lineola)

Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)

Braunkolbiger Braundickkopffalter (Small Skipper, Thymelicus sylvestris)Zwischen 34 und 37 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Braunkolbigen Braundickkopffalters. Diese tagaktiven Tiere sind auf der Flügeloberseite hell orangebraun gefärbt, der Rand ist dunkelbraun gefärbt und hell gesäumt. Grünlichgrau ist die Färbung der Unterseite der Hinterflügel, die Vorderflügel weisen diese Färbung auf ihrer Unterseite an den Spitzen auf. Zudem trägt der Innenrand der Hinterflügel einen breiten gelben Saum. Bräunlich ist der Körper gefärbt, er ist außerdem dicht behaart. Vom nahe verwandten Schwarzkolbigen Braundickkopffalter (Thymelicus lineola) lässt sich der Braunkolbige Braundickkopffalter anhand der Färbung der Unterseite seiner Fühlerkolben unterscheiden. Sie sind bei Thymelicus sylvestris braun gefärbt. Die Flugzeit dieser Spezies dauert etwa von Ende Juni bis circa Mitte August, die Tiere halten sich unter anderem an Waldrändern und auf blumenreichen Wiesen auf. In manchen Literaturquellen der alternative Name Ockergelber Braundickkopffalter verwendet. Foto: 15.07.2012, Köln-Brück

Gelbwürfeliger Dickkopffalter (Chequered Skipper, Carterocephalus palaemon)

Recht bunt wirkt der Gelbwürfelige Dickkopffalter. Diese Tiere haben eine Flügelspannweite von 22 bis 28 Millimeter. Auf der Oberseite sind ihre Flügel dunkelbraun gefärbt. Auf dieser Grundfarbe befindet sich ein Muster aus orangebraun bis gelb gefärbten Bereichen, die als Würfelflecken bezeichnet werden. Gelblichbraun ist die Unterseite der Flügel gefärbt, dort sind weiße Flecken mit dunkelbraunem Rand auf der Grundfarbe vorhanden. Anhand der Färbung der Unterseite der Fühlerkolben lassen sich die Geschlechter dieser tagaktiven Falterart unterscheiden: Männliche Individuen haben dunkle, bräunliche Kolbenunterseiten, bei den Weibchen sind sie gelb. Von Mitte Mai bis Juni dauert die Flugzeit dieser Tiere, sie fliegen jährlich in einer Generation. Gelbwürfelige Dickkopffalter leben sowohl auf trockenen als auch auf feuchten Wiesen, an Waldrändern und in Gegenden mit Gebüschen.

  Gelbwürfeliger Dickkopffalter (Chequered Skipper, Carterocephalus palaemon)   Gelbwürfeliger Dickkopffalter (Chequered Skipper, Carterocephalus palaemon)  
  Foto: 15.06.2013,
Troisdorf
  Foto: 15.06.2013,
Troisdorf
 

Kleiner Würfel-Dickkopffalter (Grizzled Skipper, Pyrgus malvae)

Kleiner Würfel-Dickkopffalter (Grizzled Skipper, Pyrgus malvae)Die Flügelspannweite des Kleinen Würfel-Dickkopffalters beträgt 18 bis 22 Millimeter. Auf der Oberseite sind beide Flügelpaare braun gefärbt. Auf dieser Grundfarbe befindet sich ein weißes Muster, das aus Flecken besteht, die teils quadratisch geformt sind. Je nach Individuum sind die Flecken unterschiedlich stark ausgeprägt, mitunter gehen sie ineinander über. Der Flügelsaum ist weiß und dunkelbraun gefärbt. Hellbraun und weiß ist die Unterseite der Flügel gemustert. In trockenen, warmen Gebieten ist diese Falterart anzutreffen. Darüber hinaus kommt sie in Gebieten mit Felsen, auf Trockenrasen, auf feuchten Streuwiesen sowie in Feuchtgebieten vor. Kleine Würfel-Dickkopffalter fliegen in der Zeit von April bis Ende Juni beziehungsweise Mai bis Anfang Juli sowie in einer zweiten Generation von Ende Juli bis in den August hinein. Ein alternativer Name diese Spezies lautet Malven-Dickkopffalter. Foto: 19.05.2013, Troisdorf

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Komma-Dickkopffalter (Silver-spotted Skipper, Hesperia comma)

Komma-Dickkopffalter (Silver-spotted Skipper, Hesperia comma)Mit seiner Flügelspannweite von 25 bis 30 Millimeter ist der Komma-Dickkopffalter mittelgroß. Diese tagaktive Falterart ist leicht an ihrer typischen Flügelfärbung zu erkennen. Auf der Oberseite sind die Vorderflügel in der vorderen Hälfte orangebraun gefärbt, die hintere Hälfte ist braun und dunkler als die vordere Hälfte. In diesem dunkleren Abschnitt der Flügel befinden sich einige helle, orangebraune Flecken. Bei den Männchen befindet sich auf der Oberseite der Vorderflügel ein dunkelbraunes oder schwarzes Komma, das häufig einen silbrigen Teilstrich aufweist. Die Oberseite der Hinterflügel ist ähnlich gefärbt, jedoch ohne das dunkle Komma. Auf der Unterseite sind die Flügelpaare ockerfarben und es befinden sich darauf mehrere weißliche Flecken. Weil sich die Tiere sehr ähnlich sehen, besteht Verwechslungsgefahr mit dem Rostfarbigen Dickkopffalter. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal sind auch die Fühler. Beim Komma-Dickkopffalter sind die Enden gerade, beim Rostfarbigen Dickkopffalter gebogen. Die Flugzeit des Komma-Dickkopffalters dauert von Mitte Juni/Anfang Juli bis August/September. Beobachten kann man diese Tiere vor allen an trockenen, sonnigen Standorten. Foto: 09.08.2013, Troisdorf-Altenrath

Kronwicken-Dickkopffalter (Dingy Skipper, Erynnis tages)

Kronwicken-Dickkopffalter (Dingy Skipper, Erynnis tages)Der Kronwicken-Dickkopffalter ist eine tagaktive Falterart. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 23 und 26 Millimeter. Auf der Oberseite sind die Flügel dunkel graubraun bis rotbraun gefärbt. Helle Flecken und Reihen aus weißen Punkten bedecken diese Grundfarbe. Das Muster befindet sich am äußeren Rand der Flügel. Die Unterseite der Flügel ist ebenfalls graubraun bis rotbraun gefärbt und mit einigen hellen Flecken bedeckt, die jedoch weniger kontrastreich sind als die auf der Oberseite der Flügel. Außerdem ist die Grundfarbe auf der Flügelunterseite heller als die auf der Oberseite. In Lebensräumen, die eher trocken und sonnig sind, kann man diese Falterart beobachten. Sie leben beispielsweise dort, wo es blütenreiche Trockenrasen gibt. Von Ende April bis Mitte Juni dauert die Flugzeit des Kronwicken-Dickkopffalters. Die Tiere fliegen in einer Generation pro Jahr. Foto: 08.06.2013, Troisdorf-Altenrath

Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)

Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)Der Rostfarbige Dickkopffalter erreicht eine Flügelspannweite von 25 bis 32 Millimeter. Ein Blick auf die Färbung der Tiere genügt - der deutsche Name der Spezies erschließt sich aufgrund der kräftigen rostroten Farbe sofort. Diese tagaktiven Falter sind allerdings auf den Flügelunterseiten ein wenig blasser gefärbt als auf der Oberseite der beiden Flügelpaare. Unterseits kann die Färbung auch ins Grünliche tendieren. Männchen sind an einem schwarzen Bereich auf den Vorderflügeln zu erkennen, der bei den Weibchen fehlt. Auffällig ist außerdem die starke Behaarung im vorderen Bereich des Körpers. Aufgrund ihrer großen Ähnlichkeit kann diese Art leicht mit dem Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) verwechselt werden. Anhand ihrer Fühler kann man die beiden Arten unterscheiden: Beim Rostfarbigen Dickkopffalter sind die Enden gebogen, beim Komma-Dickkopffalter gerade. Ab Mai bis in den August hinein die hübschen Falter in der deutschen Natur zu finden. Vorzugsweise halten sie sich an Waldrändern auf. Darüber hinaus kommen sie in der Nähe von Brombeergestrüppen und in Lebensräumen mit Farnen vor. Foto: 05.08.2013, Köln-Grengel

  Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)   Rostfarbiger Dickkopffalter (Large Skipper, Ochlodes sylvanus)  
  Foto: 17.06.2012,
Köln-Eil
  Foto: 17.06.2012,
Köln-Eil
 

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Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper, Thymelicus lineola)

Schwarzkolbiger Braundickkopffalter (European Skipper, Thymelicus lineola)Der Schwarzkolbige Braundickkopffalter ist eine tagaktive Falterart. Etwa zwischen 22 und 26 Millimeter misst die Flügelspannweite dieser Tiere. Ihr Körper ist stark behaarten Körper, die Härchen sind rötlich bis orange-braun gefärbt. Auf der Oberseite sind die Flügel orange-braun gefärbt, sie sind dunkel gerandet und hell gesäumt. Ein sicheres Erkennungsmerkmal dieser Spezies sind die auf der Unterseite schwarz gefärbten Kolben an den Enden der Fühler. Hierdurch ist eine Unterscheidung vom nahe verwandten Braunkolbigen Braundickkopffalter (Thymelicus sylvestris) möglich. Die Flugzeit des Schwarzkolbigen Braundickkopffalters beginnt etwa Mitte Juni und sie dauert bis in den August hinein. Beobachten kann man diese Tiere beispielsweise auf Wiesen und an Waldrändern. Foto: 29.07.2012, Troisdorf-Altenrath

Echte Sackträger (Bagworm Moths, Psychidae)

Der Wissenschaft sind derzeit mehr als 1.350 Arten aus der Familie der Sackträger aus aller Welt bekannt. Davon sind viele in Europa heimisch, circa 90 Spezies sollen es im deutschsprachigen Raum sein. Die meisten Sackträger sind im Falterstadium sehr zierlich und häufig haben die Weibchen keine Flügel. Charakteristisch für diese Falterfamilie ist, dass die Raupen einen Sack aus Teilen ihrer Futterpflanzen bauen und in diesem leben, bis sie sich schließlich darin verpuppen. In diesem Kapitel werden folgende Sackträgerarten vorgestellt:

· Kleiner Rauch-Sackträger (Psyche casta)
· Röhren-Sackträger (Large Birch Brigh, Taleporia tubulosa)

Kleiner Rauch-Sackträger (Psyche casta)

Raupensack eines Kleinen Rauch-Sackträgers (Psyche casta)Zwischen zwölf und 15 Millimeter beträgt die Flügelspannweite männlicher Kleiner Rauch-Sackträger, die Weibchen sind flügellos und flugunfähig. Die Vorderflügel der Männchen sind auf der Oberseite unauffällig braun und grau gefärbt, wobei ihr Muster nur wenig kontrastreich ist. Meist sind die Hinterflügel einfarbig braun und sie weisen einen stark gefransten Saum auf. Zwischen Mai und Juli findet die Flugzeit dieser Tiere statt. Ihre Larven bauen sich einen Raupensack, der innen aus einem Gespinstsack besteht und der außem mit Stücken von Grasstängeln umgeben wird. Mit diesem Gebilde schützen sie sich vor Fressfeinden. Sie ernähren sich von verschiedenen Pflanzen, darunter Gräser, Birken (Betula sp.) und Weiden (Salix sp.); ferner stehen Flechten auf dem Speiseplan der Raupen. Foto: Raupensack, 08.09.2012, Troisdorf

Röhren-Sackträger (Large Birch Brigh, Taleporia tubulosa)

Larvenröhrensack eines Röhren-Sackträgers (Large Birch Brigh, Taleporia tubulosa)Männliche Röhren-Sackträger haben eine Flügelspannweite von circa 16 bis 20 Millimeter. Ihre Vorderflügel sind auf der Oberseite grau bis braun gefärbt, wobei diese Grundfarbe jeweils in unterschiedlichen Schattierungen vorkommt, woraus sich ein wenig kontrastreiches, unauffälliges Muster ergibt. Die Hinterflügel sind meist hellbraun, es kommen aber auch Individuen mit hellgrauen Hinterflügeln vor. Das hintere Flügelpaar ist fransig gesäumt. Weibchen dieser Falterart sind flügellos und nur wenige Millimeter lang. Sie halten sich nach dem Schlüpfen am Ende des Raupensacks auf und warten dort auf Männchen, die sie mit Duftstoffen anlocken. Die Raupen spinnen eine längliche Wohnröhre, die sie außem mit verschiedenen kleinen Pflanzenteilen verkleiden. Die Flugzeit der erwachsenen Tiere dauert von Mai bis Juli, die Larvensackröhren kann man bis in den Winter hinein beobachten. Man findet sie beispielsweise an Buchen (Fagus sp.); bevorzugte Lebensräume sind Laub- und Nadelwälder. Foto: Larvenröhrensack, 20.02.2012, Köln-Brück

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Echte Motten (Moths, Tineidae)

In Deutschland kommen viele Vertreter der Echten Motten vor. Diese Familie ist in eine Reihe von Unterfamilien unterteilt. Typisch für die Echten Motten ist, dass sie sehr klein sind und oft übersehen werden. Außerdem gelten einige Arten als Schädlinge, weil sich ihre Larven von Textilien oder Pelz ernähren. Folgende Echte Motten sind in diesem Kapitel in alphabetischer Reihenfolge abgebildet:

· Kleidermotte (Common Clothes Moth, Tineola bisselliella)
· Monopis obviella

Kleidermotte (Common Clothes Moth, Tineola bisselliella)

Kleidermotte (Common Clothes Moth, Tineola bisselliella)Die Kleidermotte ist ein kleiner Vertreter aus der Familie der Echten Motten (Tineidae). Ihre Körperlänge beträgt etwa sechs bis neun Millimeter, die Flügelspannweite beläuft sich auf neun bis 16 Millimeter. Je nachdem, wovon sich die Falter im Raupenstadium ernährt haben, sind die Flügel unterschiedlich gefärbt. Sie können hellgelb bis dunkelbraun gefärbt sein und glänzen metallisch. Die Hinterflügel sind normalerweise heller als die Vorderflügel, außerdem tragen beide Flügelpaare keine Zeichnung und sie sind am Rand ausgefanst. Der Kopfbereich ist stark behaart, die Haare sind bräunlich bis rötlichbraun gefärbt. In freier Natur leben die Raupen der Kleidermotten beispielsweise in den Nestern von Säugetieren und Vögeln, wo sie sich von Tierhaaren oder Federn ernähren. Mitunter gelingt es Kleidermotten jedoch auch, in Häuser zu fliegen. Dort können die Larven Schäden an Textilien anrichten - daher der Name "Kleidermotte", denn die Tiere zerfressen unter anderem Kleidungsstücke und gelten deshalb als Schädlinge. Zwischen Mai und September findet die Flugzeit der Kleidermotten in der Natur statt, in Gebäuden können sie auch im Winter vorkommen. Foto: 30.07.2013, Köln-Brück

Monopis obviella

Monopis obviellaSehr klein und unscheinbar ist die Falterart Monopis obviella. Diese überwiegend in der Nacht aktive Spezies erreicht eine Flügelspannweite von etwa zehn bis 13 Millimeter. Die Grundfärbung der Vorderflügel ist dunkelgrau, am Rand gibt es eine weißliche Fleckenzeichnung. Bei abgeflogenen Exemplaren wirken die Flügel grau gesprenkelt. Der innere Rand weist einen gelblichen bis cremefarbenen Bereich auf, auch der Körper und der behaarte Kopf sind so gefärbt. Die Hinterflügel sind bräunlich gefärbt. Tierische und pflanzliche Überreste bilden die Nahrung der Larven (Raupen) von Monopis obviella, die Raupen sind beispielsweise in Vogelnestern zu finden. In zwei Generationen fliegt diese Falterart während der Zeit von Mai bis Oktober oder November, sofern es lange ausreichend warm ist. Foto: 02.11.2011, Köln-Brück

Edelfalter (Brush-Footed Butterflies, Nymphalidae)

Weltweit kommen etwa 6.000 Edelfalter-Arten vor, in Deutschland ist davon nur ein kleiner Teil beheimatet. Edelfalter gehören zu den farbenprächtigsten Vertretern der Schmetterlinge und Falter. Folgende Edelfalter sind in diesem Kapitel in alphabetischer Reihenfolge abgebildet:

· Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)
· Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)
· Braunfleckiger Perlmutterfalter (Small Pearl-bordered Fritillary, Boloria selene)
· C-Falter (Comma, Polygonia c-album)
· Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)
· Großer Perlmutterfalter (Dark Green Fritillary, Argynnis aglaja)
· Großer Schillerfalter (Purple Emperor, Apatura iris)
· Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)
· Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia)
· Kleiner Eisvogel (Eurasian White Admiral, Limenitis camilla)
· Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Aglais )
· Kleines Wiesenvögelchen (Small Heath, Coenonympha pamphilus)
· Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana)
· Mauerfuchs (Wall Brown, Lasiommata megera)
· Schachbrett (Marbled White, Melanargia galathea)
· Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)

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Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)

Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)Der Admiral ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter. Er erreicht eine Flügelspannweite von bis zu 65 Millimeter. Die Oberseite der Vorderflügel ist dunkelbraun gefärbt. Nahezu mittig verläuft dort eine breite, rote Binde. Viele weibliche Tiere tragen in dieser Binde einen weißen Fleck. An den Spitzen sind die Vorderflügel schwarz gefärbt und mit mehreren unterschiedlich großen weißen Flecken verziert. Auch die Hinterflügel sind braun gefärbt. Sie tragen am Außenrand eine rote Binde, in der mittig eine schwarze Punktreihe verläuft. Der äußere Rand aller vier Flügel wird von einer feinen, weißen Linie gesäumt, die mit schwarzen Punkten durchsetzt ist. Im Mai und Juni sind erste Falter der Art bei uns anzutreffen, sie kommen aus dem Süden Europas zu uns geflogen. In manchen Jahren kann man diese Falterart jedoch schon sehr viel früher beobachten, also beispielsweise im März. Admirale vermehren sich hier im Sommer und sind bis Oktober, selten November, draußen zu finden. Foto: 21.07.2012, Köln-Brück

  Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)   Admiral (Red Admiral, Vanessa atalanta)  
  Foto: 17.03.2012,
Köln-Brück
  Foto: 18.08.2012,
Köln-Rath-Heumar
 

Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)

Der Braune Waldvogel ist ein tagaktiver Falter. Seine Flügelspannweite beläuft sich auf 35 bis 42 Millimeter. Auf der Ober- und Unterseite sind beide Flügelpaare einfarbig braun gefärbt. Typisch für den Braunen Waldvogel sind einige kleine, gelb umrandete Augenflecken, die sich auf den Flügeln befinden; sie sind sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite vorhanden. Je drei Flecken in einer Reihe angeordnete sowie zwei dazu versetzte Flecken zieren die Hinterflügel. Je zwei große und mitunter ein weiterer kleiner Augenfleck befinden sich auf den Vorderflügeln. Häufig sitzen die Tiere mit zusammengeklappten Flügeln auf der Vegetation. Nektar von Flockenblumen, Disteln und Bärenklau sowie anderen Blühpflanzen bildet ihre Nahrung. Diese Pflanzen finden sie vor allem auf naturnahen Wiesen und an Waldrändern sowie auf Lichtungen, weshalb die Falter in diesen Lebensräumen beobachtet werden können. Darüber hinaus trifft man sie mitunter in Gärten an. Von Mitte Juni bis Ende August dauert die Flugzeit der Tiere.

  Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)   Brauner Waldvogel (Ringlet, Aphantopus hyperantus)  
  Foto: 30.06.2012,
Troisdorf
  Foto: 22.07.2012,
Rösrath-Stümpen
 

Braunfleckiger Perlmutterfalter (Small Pearl-bordered Fritillary, Boloria selene)

Zwischen 28 und 38 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Braunfleckigen Perlmutterfalters. Auf der Oberseite ist die Grundfärbung der Flügel orange. Ein schwarzes Muster bedeckt beide Flügelpaare auf der Oberseite. Ein heller Saum, der mit dunklen Bereichen durchsetzt ist, befindet sich an beiden Flügelpaaren. Am Ansatz der Hinterflügel hat diese Falterart einen schwarzen Punkt, der ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist. Auf der Unterseite sind die Vorderflügel ebenfalls orange mit schwarzem Muster, die Hinterflügel sind auf der Unterseite orange, schwarz und weiß gemustert. Feuchte Wiesen und die Ränder von Mooren sind typische Gegenden, in denen man diese tagaktive Falterart antreffen kann. Sie kommt darüber hinaus auch auf trockenen Wiesen vor. Von Mitte Mai bis Anfang Juli sind die bis zu 22 Millimeter langen Raupen in der Natur zu finden, die Falter fliegen in zwei Generationen von Anfang Mai bis Ende Juni und von Mitte Juli bis Anfang September. Diese auch als Sumpfwiesen-Perlmutterfalter oder Braunfleckiger Perlmutterfalter bezeichnete Spezies war der "Schmetterling des Jahres 2013".

  Braunfleckiger Perlmutterfalter (Small Pearl-bordered Fritillary, Boloria selene)   Braunfleckiger Perlmutterfalter (Small Pearl-bordered Fritillary, Boloria selene)  
  Foto: 02.06.2013,
Rösrath-Stümpen
  Foto: 02.06.2013,
Rösrath-Stümpen
 

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C-Falter (Comma, Polygonia c-album)

Zur Familie der Edelfalter gehört der C-Falter. Die Flügelspannweite dieser Tiere kann zwischen 40 und 50 Millimeter betragen. Ihre Flügelfärbung kann von Individuum zu Individuum stark variieren. Die Grundfarbe ist orange, die Flügel werden von einem Fleckenmuster in den Farben Schwarz, Braun und Gelb geziert. Ein brauner Saum umgibt die Flügelränder. Auf der Unterseite sind die Flügel dieser Schmetterlingsart hellbraun, grau oder gelblich gefärbt. Ein sicheres Erkennungsmerkmal dieser Spezies ist das kleine, weiße "C", das sie auf der Flügelunterseite tragen. Diese Zeichnung stand Pate bei der Namensgebung. In der Zeit von März bis Oktober können die Tiere in der Natur angetroffen werden, sie fliegen in zwei Generationen.

  C-Falter (Comma, Polygonia c-album)   C-Falter (Comma, Polygonia c-album)  
  Foto: 03.10.2011,
Köln-Brück
  Foto: 17.06.2012,
Köln-Eil
 

Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)

Distelfalter (Painted Lady, Vanessa cardui)Der Distelfalter ist mit seiner Flügelspannweite von 45 bis 60 Millimeter ein relativ großer Vertreter der Familie der Edelfalter. Diese Art ist am Tage aktiv und sie ist nicht nur auf Disteln anzutreffen, wie es der Name vielleicht vermuten lassen würde. Distelfalter wissen allerlei nektarreiche Pflanzen zu schätzen, sie besuchen beispielsweise gern Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii). Typisch für die Art ist, dass sich auf der Unterseite der Hinterflügel einige Augenflecken befinden. Ihre Flügeloberseite ist an den Rändern der Vorderflügel schwarzweiß gefärbt, der Rest ist orange und schwarz gezeichnet. In Mitteleuropa ist die Art jährlich in zwei Generationen anzutreffen, die erste fliegt von Juli bis August, die zweite von September bis Oktober. Ist es besonders warm, können die Tiere noch früher im Jahr beobachtet werden. Distelfalter gehören zu den Wanderfaltern. Sie pflanzen sich fort und dann wandern die Tiere teils über viele hundert Kilometer in andere Gebiete. Trockene Lebensräume werden von Distelfaltern bevorzugt aufgesucht, die Tiere mögen es recht warm. Foto: 10.09.2012, Köln-Brück

Großer Perlmutterfalter (Dark Green Fritillary, Argynnis aglaja)

Großer Perlmutterfalter (Dark Green Fritillary, Argynnis aglaja)Die Flügelspannweite des Großen Perlmutterfalters beträgt 50 bis 55 Millimeter. Er ist damit etwas kleiner als der sehr ähnlich aussehende Kaisermantel (Argynnis paphia), gehört aber trotzdem zu den größten in Mitteleuropa heimischen Perlmutterfaltern. Auf der Oberseite sind die Flügel orange bis gelbbraun gefärbt. Darauf erstrecken sich dunkle Flecken, Bänder und kleine Bögen. Ein dunkler Saum umgibt die Flügel. Hinter diesem Saum liegen Dreiecksflecken. Die Unterseite der Hinterflügel des Großen Perlmutterfalters ist im Bereich der inneren zwei Drittel gelbbraun gefärbt. Sie weisen außerdem eine Reihe heller, perlmuttfarbener Flecken auf. Schwarz gefleckt ist die orange gefärbte Unterseite der Vorderflügel. Männliche Individuen sind an den dunklen Längsadern im hinteren Bereich der Vorderflügel zu erkennen, dieses Merkmal fehlt den Weibchen. Von Juni bis August dauert die Flugzeit dieser tagaktiven Falter. Sie sind in der Natur vor allem in Wäldern anzutreffen. Doch sie kommen auch an deren Rändern und auf Wiesen sowie in Moorgebieten vor. Die Raupen des Großen Perlmutterfalters fressen vor allem Veilchen (Viola sp.). Eine alternative Bezeichnung dieser Spezies lautet Großer Perlmuttfalter. Foto: 04.07.2013, Troisdorf

  Großer Perlmutterfalter (Dark Green Fritillary, Argynnis aglaja)   Großer Perlmutterfalter (Dark Green Fritillary, Argynnis aglaja)  
  Foto: 04.07.2013,
Troisdorf
  Foto: 18.07.2013,
Rösrath-Stümpen
 

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Großer Schillerfalter (Purple Emperor, Apatura iris)

Zwischen 55 und 65 Millimeter kann die Flügelspannweite des Großen Schillerfalters betragen. Auf der Oberseite sind die Vorder- und Hinterflügel braun gefärbt und sie tragen weiße Flecken und Bögen. Auf den Hinterflügeln befinden sich zudem zwei Augenflecken. Männliche Große Schillerfalter weisen auf der Oberseite der Vorderflügel einen kräftigen blauen bis violettblauen Schimmer auf, der den Weibchen fehlt. Die Unterseite der Flügel ist bräunlich, orange und weiß gefärbt. Der Große Schillerfalter sieht dem nahe verwandten Kleinen Schillerfalter (Apatura ilia) sehr ähnlich, doch es gibt ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal: Das weiße im hinteren Bereich Hinterflügel befinden sich nach hinten weisende Zacken, die sowohl auf der Ober- als auch auf der Unterseite der Flügel zu erkennen sind. Diese Zacken fehlen dem Kleinen Schillerfalter in dem entsprechenden Band auf den Hinterflügeln. Lichte Auwälder und Laubmischwälder sind typische Lebensräume, in denen man den Großen Schillerfalter antrifft. Die Tiere suchen gern auf dem Boden liegenden Kot oder feuchte Stellen auf, um dort salz- und mineralstoffreiche Flüssigkeit aufzusaugen. Auch von Schweiß lassen sich diese Tagfalter anziehen. Von Mitte Juni bis Mitte August dauert die Flugzeit dieser Tiere. Der Große Schillerfalter ist im Jahr 2011 der Schmetterling des Jahres gewesen.

  Männlicher Großer Schillerfalter (Purple Emperor, Apatura iris)   Männlicher Großer Schillerfalter (Purple Emperor, Apatura iris)  
  Männchen, Foto: 30.06.2012,
Troisdorf
  Männchen, Foto: 30.06.2012,
Troisdorf
 

Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)

Das Große Ochsenauge ist tagaktiv und leicht an den hellbraunen Flecken auf der Oberseite der Vorderflügel zu erkennen. Die Grundfärbung dieser Schmetterlingsart ist braun. Auf den Vorderflügeln befindet sich auf diesen hellbraunen Bereichen je ein großer, dunkler Fleck, der einen kleinen, hellen Punkt in sich trägt. Überwiegend hellbraun ist die Unterseite der Flügel gefärbt, die Vorderflügel weisen zudem orange gefärbte Bereiche auf. Dort ist ebenfalls je ein dunkler Fleck mit einem hellen Punkt zu sehen, auf der Unterseite der Hinterflügel befindet sich je ein kleiner, dunkler Fleck. Mit seiner Flügelspannweite von 40 bis 50 Millimeter gehört das Große Ochsenauge zu den größeren Tagfaltern. Heimisch ist es insbesondere auf blütenreichen Wiesen. Ferner kommt es an Waldrändern, in Parks und Gärten oder sogar an Straßenrändern in der Vegetation vor. Etwa Mitte Juni beginnt die Flugzeit dieser Tiere, sie dauert bis zum Beginn des Herbstes.

  Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)   Weibliches Großes Ochsenauge (Meadow Brown, Maniola jurtina)  
  Weibchen, Foto 09.08.2013,
Troisdorf-Altenrath
  Foto 29.07.2012,
Rösrath-Stümpen
 

Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia)

Männlicher Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia)Der Kaisermantel ist der größte in Mitteleuropa lebende Perlmutterfalter (Argynnini). Die Flügelspannweite dieser tagaktiven Schmetterlinge beträgt 55 bis 65 Millimeter. Bei den Männchen ist die Oberseite der Flügel leuchtend orange gefärbt, braune Flecken bilden ein für die Art typisches Muster. Entlang der Flügeladern eins bis vier der Vorderflügel verlaufen braune Linien, es handelt sich dabei um sogenannte Duftschuppenstreifen. Weibliche Kaisermantel haben eine etwas dunklere, leicht grünliche Färbung auf der Flügeloberseite. Sie haben ebenfalls ein braunes Fleckenmuster, bei ihnen fehlen jedoch die Duftschuppenstreifen. Stattdessen sind bei ihnen die Flecken entlang des vorderen Randes der Vorderflügel stärker ausgeprägt als bei den Männchen. Auf der Unterseite sind die Vorderflügel blass orange gefärbt, die Hinterflügel sind graugrün überhaucht. Dort tragen Kaisermantel ein schmales, leicht geschwungenes Band. Dieses Band stand Pate beim alternativen deutschen Namen der Spezies, dieser lautet Silberstrich. Jährlich fliegt diese Schmetterlingsart in einer Generation, die Flugzeit dauert in Mitteleuropa von Juni bis August. Anzutreffen sind die erwachsenen Tiere in Lebensräumen, in denen sie ihre bevorzugten Futterpflanzen finden. Dazu gehören unter anderem Brombeeren (Rubus sp.) und Skabiosen (Scabiosa sp.). Raupen des Kaisermantels fressen neben Echtem Mädesüß (Filipendula ulmaria) auch verschiedene Veilchen-Arten (Viola sp.). Foto: 05.08.2013, Köln-Grengel

  Männlicher Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia)   Weiblicher Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia)  
  Männchen, Foto: 05.08.2013,
Köln-Grengel
  Weibchen, Foto: 29.07.2012,
Troisdorf
 
  Männlicher Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia)   Weiblicher Kaisermantel (Silver-washed Fritillary, Argynnis paphia) bei der Eiablage  
  Männchen, Foto: 05.08.2013,
Köln-Grengel
  Weibchen bei der Eiablage,
Foto: 14.08.2013, Troisdorf
 

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Kleiner Eisvogel (Eurasian White Admiral, Limenitis camilla)

Mit ihrer Flügelspannweite von 45 bis 52 Millimeter sind Kleine Eisvögel relativ groß. Auf der Oberseite ist die Grundfärbung ihrer Flügel schwarzbraun. Darauf befinden sich sowohl auf den Vorder- als auch auf den Hinterflügeln weiße Flecken. Sie sind so angeordnet, dass sie bei geöffneten Flügeln einen Halbkreis ergeben. Rötlichbraun ist die Grundfarbe der Unterseite der Flügel. Darauf befinden sich zahlreiche unterschiedlich große weiße Flecken sowie einige kleine schwarze Flecken. An der Basis der Hinterflügel und zu deren Mitte hin befindet sich ein recht großer weißer Bereich. Anhand kleiner Details lassen sich die Geschlechter unterscheiden: Bei den Männchen sind die weißen Bogen etwas schmaler und ihre Flügel sind insgesamt ein wenig spitzer geformt als die der Weibchen. Heimisch ist der Kleine Eisvogel in feuchten Wäldern und Auwäldern. Seine Flugzeit findet von Mitte Juni bis Mitte August statt. Jährlich fliegen diese tagaktiven Falter in einer Generation.

  Kleiner Eisvogel (Eurasian White Admiral, Limenitis camilla)   Kleiner Eisvogel (Eurasian White Admiral, Limenitis camilla)  
  Foto: 18.07.2013,
Köln-Eil
  Foto: 18.07.2013,
Köln-Eil
 

Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Aglais urticae)

Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Aglais urticae)Der Kleine Fuchs ist ein typischer Tagfalter, er fliegt nachts nicht. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 40 bis 50 Millimeter. Die Grundfärbung der Oberseite der Flügel ist orange; die Flügelansätze sind braun gefärbt. Im vorderen Bereich ist der Rand der Vorderflügel auffällig gefärbt. Dort verläuft ein Muster aus schwarzen, gelben und weißen Bereichen. Außerdem verläuft dicht am Rand beider Flügelpaare ein blauer Fleckensaum. Jeder dieser kleinen hellblauen Flecken ist schwarz umrandet. Ferner tragen die Tiere auf den Vorderflügeln je einen großen und zwei kleine schwarze Flecken, auf den Hinterflügeln befindet sich ebenfalls je ein großer, schwarzer Fleck. Zwischen April/Mai und Oktober sind diese Falter in zwei bis drei Generationen in der Natur anzutreffen. Sie kommen in verschiedenen Lebensräumen vor, oft sonnen sie sich mit ausgebreiteten Flügeln. Foto: 10.06.2012, Köln-Brück

  Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Aglais urticae)   Kleiner Fuchs (Small Tortoiseshell, Aglais urticae), Raupe  
  Foto 10.06.2012,
Köln-Brück
  Raupe, Foto: 09.06.2013,
Köln-Brück
 

Kleines Wiesenvögelchen (Small Heath, Coenonympha pamphilus)

Kleines Wiesenvögelchen (Small Heath, Coenonympha pamphilus)Das Kleine Wiesenvögelchen gehört zu den tagaktiven Faltern. Seine Flügelspannweite beträgt zwischen 23 und 33 Millimeter. Die Flügel sind auf der Oberseite bräunlich bis ockerfarben oder orange gefärbt. Am Rand sind sie grau, wobei dieser Farbbereich nicht scharf vom Rest abgegrenzt ist. Auf der Unterseite sind die Hinterflügel dieser Falterart sehr unterschiedlich gefärbt, meist dominiert ein bräunlicher Ton. Kräftig orange sind die Tiere auf der Unterseite der Vorderflügel gefärbt. Dort tragen sie außerdem einen weiß gekernten und hell umrandeten dunklen Augenfleck. Dieser kann bei einigen Individuen ganz fehlen oder nur schwach ausgeprägt sein. Pro Jahr sind zwei oder drei Generationen dieser Falter in unserer Natur zu finden. Entsprechend lang ist die Flugzeit, sie dauert von Februar bis November. Beobachten kann man das Kleine Wiesenvögelchen zum Beispiel an Waldrändern, auf Wiesen, Trockenrasen und in Sand- und Kiesgruben, aber auch auf Bergwiesen. Foto: 05.08.2012, Troisdorf-Altenrath

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Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana)

Das Landkärtchen gehört zu den tagaktiven Schmetterlingen. Die Tiere fliegen jährlich in zwei Generationen, die sich äußerlich deutlich voneinander unterscheiden. Von April bis Juni lässt sich in der deutschen Natur die erste Generation beobachten, sie wird als Frühlingsgeneration (Araschnia levana f. levana) bezeichnet. Orange ist die Grundfärbung der Flügel, ein dunkles Fleckenmuster ist für die Frühlingsgeneration typisch. Darüber hinaus zieren einige helle Bereiche die Flügel. Deutlich dunkler ist die zweite Generation gefärbt, sie ist von Juli bis August anzutreffen. Man spricht bei ihr von der Sommergeneration (Araschnia levana f. prorsa). Ein dunkler Braunton ist ihre Grundfarbe, darauf befinden sich helle bis gelbliche sowie orange bis rötlich gefärbte Flecken. Anhand ihrer Größe lassen sich die Geschlechter unterscheiden. Die Flügelspannweite der Weibchen beträgt bis zu 50 Millimeter, Männchen sind mit einer Spannweite von bis zu 38 Millimeter deutlich kleiner. Beobachten kann man erwachsene Schmetterlinge beispielsweise auf blumenreichen Wiesen und an Waldrändern. Raupen dieser Falterart ernähren sich vor allem von Brennnesseln. Das Landkärtchen ist der "Schmetterling des Jahres 2007" gewesen. Abbildungen der Frühlingsgeneration dieser Schmetterlingsart finden Sie in meinem Düsseldorf-Reisebericht.

  Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana f. prorsa), Sommergeneration   Landkärtchen (Map Butterfly, Araschnia levana f. prorsa), Sommergeneration  
  Sommergeneration, Foto: 15.07.2012,
Köln-Brück
  Sommergeneration, Foto: 17.07.2013,
Köln-Roggendorf/Thenhoven
 

Mauerfuchs (Wall Brown, Lasiommata megera)

Der Mauerfuchs ist am Tage aktiv. Seine Flügelspannweite beträgt 40 bis 52 Millimeter. Auf der Oberseite ist die Grundfärbung beider Flügelpaare orangebraun. Auf dieser Grundfarbe befindet sich eine gitterartige braune Zeichnung. In der Nähe der Spitze befindet sich auf den Vorderflügeln je ein schwarzer Augenfleck, der einen weißen Kern hat. Auch auf der Oberseite der Hinterflügel haben Mauerfüchse einige weiß gekernte, schwarze Augenflecke. Orangebraun gefärbt ist die Unterseite der Vorderflügel und der Augenfleck ist dort ebenfalls zu erkennen. Braungrau ist die Unterseite der Hinterflügel gefärbt, auch hier sind die Flecken wie der Vorderseite zu sehen. Von Ende März bis Anfang November dauert die Flugzeit dieser Falterart, sie fliegt jährlich in mehreren Generationen. Anzutreffen ist der Mauerfuchs in verschiedenen Lebensräumen, also beispielsweise auf blumenreichen Wiesen, auf Waldlichtungen und an grasigen Felshängen.

  Mauerfuchs (Wall Brown, Lasiommata megera)   Mauerfuchs (Wall Brown, Lasiommata megera)  
  Foto: 29.08.2013,
Rösrath-Stümpen
  Foto: 29.08.2013,
Rösrath-Stümpen
 

Schachbrett (Marbled White, Melanargia galathea)

Schachbrett (Marbled White, Melanargia galathea)Zwischen 37 und 52 Millimeter beträgt die Flügelspannweite des Schachbretts. Diese tagaktive Falterart ist auf der Oberseite der Flügel schwarz oder braun sowie weiß schachbrettartig gemustert. Weiß bis hellbraun ist die Unterseite der Flügel gefärbt. Sie tragen einige graue Flecken. Diese sind am Rand etwas dunkler gefärbt als im Inneren. Darüber hinaus befinden sich auf der Unterseite der Flügel einige Augenflecken. Bei manchen Individuen können die Flecken auf der Unterseite der Flügel fehlen, sie sind fast rein weiß gefärbt. Man bezeichnet diese Tiere als Melanargia galathea f. leucomelas. Anzutreffen ist das Schachbrett auf Wiesen und in Lebensräumen mit vielen Kratzdisteln (Cirsium sp.), Ringdisteln (Carduus sp.), Flockenblumen (Centaurea sp.) und Skabiosen (Scabiosa sp.). Auf diesen Pflanzen kann man die Falter oft beim Trinken von Nektar beobachten. Die Flugzeit beginnt Ende Juni und sie dauert bis August. Das Schachbrett fliegt jährlich in einer Generation. Ein alternativer Name dieser Falterart lautet Damenbrett. Foto: 14.07.2012, Köln-Brück

  Schachbrett (Marbled White, Melanargia galathea)   Schachbrett (Marbled White, Melanargia galathea)  
  Foto 15.07.2012,
Köln-Brück
  Foto: 14.07.2012,
Köln-Brück
 

Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)

Das Waldbrettspiel ist ein tagaktiver Schmetterling, der zur Familie der Edelfalter gehört. Seine Flügelspannweite misst zwischen 32 und 45 Millimeter. Die Grundfärbung beider Flügelpaare ist dunkelbraun. Auffällig sind die schwarzen, weiß gekernten Augenflecken, die gelbe Ränder tragen und sowohl auf der Oberseite der Vorder- als auch auf den Hinterflügeln zu sehen sind. Darüber hinaus werden die Flügel von gelblichen Flecken geziert. Am Außenrand sind die Flügel dünn und unterbrochen weiß gefärbt. Diese Falterart kommt in Deutschland jedes Jahr in zwei Generationen vor. Von Mitte April bis Anfang Juni fliegt die erste Generation, die zweite ist von Juli bis Mitte September anzutreffen. In Laub- und Auenwäldern, selten in Nadelwäldern, ist diese Schmetterlingsart beheimatet.

  Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)   Waldbrettspiel (Speckled Wood, Pararge aegeria)  
  Foto 27.09.2011,
Köln-Brück
  Foto: 04.05.2013,
Köln-Brück
 

 

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Weitere Informationen:

Koordinaten von Köln: 50.93606613, 6.95893764
 

Interessante Internetseiten:

Lepiforum.de

Schmetterling-Raupe.de

Europäische Schmetterlinge

Tagfalter-Monitoring.de

Schmetterlinge-Deutschlands.de

Schmetterlinge-Westerwald.de

Naturgucker.de