MallorcaCap de Formentor
 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Mallorca allgemein | Kulinarisches | Ausflugstipps | Reserva de Galatzó |
Torrent de Pareis | Cap de Formentor | Exotic Parque | Valle de Bóquer |
La Dragonera | S'Albufera | Tierwelt | Vögel: Teil 1, Teil 2 & Teil 3 |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3 & Teil 4 | Reiseliteratur & Linktipps
 
             
          Übersichtskarte Mallorca Die spitz zulaufende Landzunge ganz im Norden Mallorcas wird Formentor-Halbinsel genannt, ihr äußeres Ende trägt den spanischen Namen Cap de Formentor. An diesem Kap befindet sich ein Leuchtturm, den man entweder bequem mit dem Wagen erreichen kann oder zu dem sich eine Wanderung lohnt, die zwar anstrengend ist, dafür jedoch mit einer herrlichen Naturkulisse belohnt. Und auch wer mit dem Motorrad die Insel erkundet, wird auf der Halbinsel nicht zuletzt wegen der sich eng an die Felsen schmiegenden Straße seinen Spaß haben. Einige Kilometer vom Leuchtturm entfernt, befindet sich der Aussichtspunkt Mirador del Moll del Patronet (mirador = Aussichtspunkt). Von dort aus hat man die Möglichkeit, die atemberaubend schöne Küste mit ihren steilen Klippen zu betrachten. Entlang der Küstenlinie der Halbinsel finden sich einige schöne Buchten, in denen man je nach Jahreszeit gut baden können soll, wie mir einige Mallorcaurlauber versicherten. Ich selbst habe dort bislang nicht baden können, da ich lediglich im Winter beziehungsweise im zeitigen Frühling auf der Insel war. Ein Besuch der Halbinsel Formentor ist meiner Meinung nach jedoch auch ohne einen Ausflug ins Meer äußerst lohnenswert.

El Colomer Während meines ersten Urlaubs auf Mallorca fuhr ich zusammen mit meiner Mitreisenden am späten Nachmittag eines sonnigen Tages zur Formentor-Halbinsel. Wir waren spät dran und beschränkten unsere Erkundungen daher auf einen Abstecher zum Aussichtspunkt namens Mirador d'Es Colomer. Vom Parkplatz aus führen etliche Stufen zur ummauerten Plattform, von der man einen phantastischen Ausblick auf eines der am meisten fotografierten Motive Mallorcas hat:
El Colomer die winzige Felseninsel El Colomer. Im warmen Licht der untergehenden Sonne sieht dieses heimliche Wahrzeichen Mallorcas besonders reizvoll aus (siehe obere Abbildung). Im April 2002 besuchte ich denselben Ort an einem verregneten Tag mit tief hängenden Wolken. Die trüben Wetterverhältnisse verliehen der Gegend einen völlig anderen Charakter als der Sonnenschein, den ich dort drei Jahre zuvor erlebt hatte (siehe untere Abbildungen).

Wellenumtoste Klippen am Mirador d'Es ColomerDirekt jenseits der Mauer der Aussichtsplattform fallen die Ausläufer des Tramuntana-Gebirges steil ins Meer ab. Die Plattform befindet sich in 232 Metern Höhe über dem Meer, die Aussicht ist atemberaubend. Wer unter Höhenangst leidet, sollte lieber keinen Blick in die Tiefe riskieren, denn die steilen Klippen sind wahrlich Respekt einflößend. Vor allem Vogelfreunden sei es jedoch empfohlen, nach unten zu schauen, weil man den rund um die Halbinsel lebenden Mittelmeermöwen bei ihrem Spiel mit dem Wind aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive zusehen kann. Wo hat man ansonsten schon die Möglichkeit, von oben auf fliegende Möwen zu blicken?

Leuchtturm von Formentor Im April 2002, also während meines zweiten Mallorcaurlaubs, besuchte ich endlich das Cap de Formentor mit seinem Leuchtturm (siehe Abbildung rechts). Am Kap wehte ein extrem starker Wind, der allen Anwesenden die Frisuren kräftig durcheinander brachte. So manches Kind wurde von seinen Eltern in den Schraubstockgriff genommen, weil die jungen Leichtgewichte vom Wind durch die Gegend geschoben wurden. Direkt am Leuchtturm befinden sich ein kleines Lokal sowie einige öffentliche Toiletten, vor denen lange Warteschlangen allerdings an der Tagesordnung sind.

Klippen Die Aussicht, die sich vom Kap aus bietet, ist beeindruckend. Von drei Seiten umgibt das azurblaue Mittelmeer die Landzunge, die ein Ausläufer des Tramuntana-Gebirges ist, das hier steil ins Meer abfällt. Manche dieser schroffen Klippen sind mehr als hundert Meter hoch und ausgesprochen imposant. Ihre Farbe variiert von gelbbraun bis rötlich, wobei das Sonnenlicht je nach Tageszeit für unterschiedliche Farbspiele sorgt. Vor allem bei stürmischem Wetter verursachen die sich am Fuße der Felsen brechenden meterhohen Wellen ein lautes, tosendes Geräusch. Rund um den Leuchtturm wachsen nur wenige Pflanzen, die dem permanenten, kräftigen Wind standhalten können. Unter ihnen sind beispielsweise einige niedrige und struppige Zwergpalmen. Wenn man gute Fernsicht hat, kann man übrigens sogar bis zur benachbarten Baleareninsel Menorca schauen.

Blick auf die KüstenlinieBlickt man vom Kap aus in Richtung Südwest, also entlang der Küstenlinie, so sieht man einige kleinere Landzungen, deren Felsen steil ins Meer abfallen, manche von ihnen sogar nahezu senkrecht. Diese schroffen Felsen bieten Wasser- und auch einigen Greifvögeln beste Brutplätze. Die raue Schönheit Mallorcas ist an dieser Stelle der Insel besonders ausgeprägt. Ausdrucksstarke Fotomotive bieten sich zuhauf und man sollte für einen Aufenthalt auf der Formentor-Halbinsel mindestens einen halben Tag einplanen, um die Natur in Ruhe auf sich wirken lassen zu können.

 
                 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Mallorca allgemein | Kulinarisches | Ausflugstipps | Reserva de Galatzó |
Torrent de Pareis | Cap de Formentor | Exotic Parque | Valle de Bóquer |
La Dragonera | S'Albufera | Tierwelt | Vögel: Teil 1, Teil 2 & Teil 3 |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3 & Teil 4 | Reiseliteratur & Linktipps