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Sonstige Insekten aus Düsseldorf und Umgebung - Teil 2

In Düsseldorf und Umgebung gibt es zahllose Insektenarten, darunter Käfer, Wanzen und Zikaden, Schwebfliegen sowie Libellen und Schmetterlinge, denen in diesem Fotoreisebericht jeweils eigene Kapitel gewidmet sind. Auf dieser Seite finden Sie Fotos verschiedener anderer Insekten wie Schwebfliegen oder Hummeln. Da ich keine Insektenexpertin bin, konnte ich bisher nicht alle Arten selbst bestimmen. Falls Sie helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail freuen. Und generell gilt: Alle hier genannten Artbezeichnungen sind ohne Gewähr. Die Tiere sind in diesem Kapitel nicht taxonomisch geordnet, sondern lose zu Gruppen zusammengefasst.

Hier können Sie direkt zu einzelnen Insektengruppen springen:
Lang- und Kurzfühlerschrecken (Ensifera und Caelifera)
· Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)
· Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Chorthippus parallelus)
· Gewöhnliche Strauchschrecke (Dark Bush-cricket, Pholidoptera griseoaptera)
· Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)
· Kurzflügelige Schwertschrecke (Short-winged Conehead, Conocephalus dorsalis)
· Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)
· Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Metrioptera roeseli)
· Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)
· Südliche Eichenschrecke (Southern Oak Bush Cricket, Meconema meridionale)
· Waldgrille (Wood Cricket, Nemobius sylvestris)
· Zwitscherschrecke (Small Green Bush-cricket, Tettigonia cantans)
Weitere Insekten
· Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)
· Gemeiner Ohrwurm (Earwig, Forficula auricularia)
· Grünes Perlenauge (Green Lacewing, Chrysopa perla)
· Kammschnake (Crane Fly, Ctenophora ornata)
· Kohlschnake (Marsh Crane Fly, Tipula oleracea)
· Riesenschnake (Giant Crane Fly, Tipula maxima)
· Schmetterlingsmücke (Moth Fly)

Lang- und Kurzfühlerschrecken (Ensifera und Caelifera)

Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)

Die Blauflügelige Ödlandschrecke ist nur in speziellen Lebensräumen zu finden. Sie bevorzugt Böden mit wenig Vegetation, Schotterflächen sowie Schotter oder Halden. Wichtig ist, dass diese Habitate trocken und warm sind. Diese zur Ordnung der Kurzfühlerschrecken gehörenden Tiere sind variabel rötlich-braun bis grau-bläulich gefärbt. Ihr auffälligstes Merkmal sind ihre blauen Flügel, die man normalerweise nur dann sieht, wenn die Tiere fliegen. Anhand der Flügelfärbung können sie leicht identifiziert werden. Auf dem Boden sitzend, sind sie gut getarnt, so dass man die Blauflügeligen Ödlandschrecken meist erst dann wahrnimmt, wenn sie sich gestört fühlen und fliegend die Flucht ergreifen. Männchen dieser Tierart sind zwischen 13 und 23 Millimeter lang, Weibchen erreichen eine Körperlänge von 20 bis 29 Millimeter. Pflanzen bilden die Nahrung der Tiere, aber auch beim Fressen von Aas sollen sie beobachtet worden sein. Weil sie sehr hohe Anforderungen an ihren Lebensraum stellen und entsprechende Flächen nicht häufig zu finden sind, gelten diese Insekten in Deutschland als gefährdete Art.

  Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)   Blauflügelige Ödlandschrecke (Blue-winged Grasshopper, Oedipoda caerulescens)  
  Foto: 15.08.2009,
Königshovener Höhe, Nähe Grevenbroich
  Foto: 11.09.2010,
Düsseldorf-Himmelgeist
 

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Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Chorthippus parallelus)

Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Chorthippus parallelus)Der Gemeine Grashüpfer erreicht eine Körperlänge von 13 bis 22 Millimeter und ist in Deutschland im Sommer eine der häufigsten Kurzfühlerschrecken. Der Körper der Tiere ist grünlich oder bräunlich gefärbt, einige Individuen weisen zudem rote Bereiche auf. Die Sprungbeine sind sehr kräftig. Männchen sind zwar kleiner als Weibchen, jedoch haben sie dafür längere Flügel als ihre weiblichen Artgenossen; diese sind flugunfähig. Männchen dieser Art tragen häufig ihre "Lieder" vor, die mehrere Meter weit zu hören sind. Anzutreffen sind die Tiere überall dort, wo sie nicht zu trockene Wiesen finden. An Weg- und Waldrändern und an Feldgehölzen kommen sie ebenfalls vor. Gräser bilden die Nahrung der mitunter auch als Gewöhnlicher Grashüpfer bezeichneten Tierart. Foto: 31.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl

  Weiblicher Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Chorthippus parallelus)   Weiblicher Gemeiner Grashüpfer (Meadow Grashopper, Chorthippus parallelus)  
   Weibchen, Foto: 24.07.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Auch Grashüpfer müssen mal...,
Foto: 24.07.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
 

Gewöhnliche Strauchschrecke (Dark Bush-cricket, Pholidoptera griseoaptera)

Männliche Gewöhnliche Strauchschrecke (Dark Bush-cricket, Pholidoptera griseoaptera)Zwischen 13 und 18 Millimeter ist die Gewöhnliche Strauchschrecke lang, sie wird in manchen Literaturquellen auch als Gemeine Strauchschrecke bezeichnet. Diese Insektenart ist eine Langfühlerschrecke aus der Familie der Laubheuschrecken. Die Körperfärbung ist relativ dunkel und leicht bräunlich. Bei diesen Tieren haben nur die Männchen Flügel, diese sind allerdings vergleichsweise kurz. Weibchen sind daran zu erkennen, dass sie einen sogenannten Legesäbel an ihrem Hinterleib tragen. Dieser "Stachel" ist für Menschen nicht gefährlich. In der Zeit von Juli bis Oktober lassen sich die Gewöhnlichen Strauchschrecken in der Natur antreffen. Besonders gern halten sie sich in Sträuchern und Gebüschen, an Wegrändern und in naturnahen Wiesen sowie auf Lichtungen auf. Foto: 11.09.2010, Düsseldorf-Himmelgeist

Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)

Männliches Grünes Heupferd (Great Green Bush-cricket, Tettigonia viridissima)Mit ihrer Körperlänge von bis zu 36 Millimeter (Männchen, siehe Foto rechts) und maximal 42 Millimeter (Weibchen) gehören die Grünen Heupferde zu den größten Heuschreckenarten, die in Mitteleuropa und damit auch in Deutschland vorkommen. Die Tiere sind überwiegend hellgrün gefärbt, am Rücken tragen sie eine hellbraune Zeichnung. Weibchen sind leicht an ihrem säbelförmigen Legebohrer zu erkennen, der ein wenig nach oben gebogen ist und in etwa bis zur Spitze der Flügel reicht (zu sehen in meinem Ruhrgebiets-Reisebericht). Männchen fehlt dieser Legebohrer, von dem im Übrigen keine Gefahr für Menschen ausgeht. Von etwa Mitte Juli an, in heißen Jahren schon ein wenig früher, bis in den November hinein kann man erwachsene Grüne Heupferde beobachten. Gärten, Kulturflächen, Weiden und auch Trockenrasen bilden die Heimat dieser Tiere. Sie ernähren sich von kleinen Insekten. Wenn sie fliegen, verursachen sie ein lautes, raschelndes Geräusch. Die Tierart wird in einigen Literaturquellen auch als Großes Heupferd bezeichnet. Foto: 01.08.2010, Düsseldorf-Knittkuhl

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Kurzflügelige Schwertschrecke (Short-winged Conehead, Conocephalus dorsalis)

Weibliche Kurzflügelige Schwertschrecke (Short-winged Conehead, Conocephalus dorsalis)Zwischen elf und 18 Millimeter Körperlänge erreicht die Kurzflügelige Schwertschrecke. Die Grundfärbung dieser Tiere ist grünlich, zudem gibt es auf den Beinen ein zartes dunkles Muster. Auf dem Rücken erstreckt sich bei beiden Geschlechtern ein brauner Streifen. Weibchen, siehe Foto rechts, verfügen über eine gebogene Legeröhre am Hinterleib. Sie ist kein Stachel wie etwa bei Wespen oder anderen stechenden Insekten, weshalb die Kurzflügelige Schwertschrecke für den Menschen nicht gefährlich ist. Der Kopf dieser Tiere ist spitz geformt, weil die Stirn nach vorn springt. Auffällig sind zudem die sehr langen Fühler. Überwiegend pflanzliche Kost steht auf dem Speisezettel dieser Schwertschrecken, mitunter fressen sie auch andere Insekten. Feuchtwiesen und andere nasse Lebensräume mit Gräsern und ähnlichen Pflanzen sind Orte, an denen man die Kurzflügelige Schwertschrecke antrifft; erwachsene Tiere können zwischen Juli und Oktober beobachtet werden. Foto: 26.09.2008, Düsseldorf-Urdenbach

Punktierte Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)

Larve der Punktierten Zartschrecke (Speckled Bush Cricket, Leptophyes punctatissima)Die Punktierte Zartschrecke ist ein hübsches Tier aus der Familie der Laubheuschrecken (Tettigoniidae). Mit ihrer Rumpflänge von zehn bis 15 Millimeter und der grünlichen Grundfärbung sind erwachsene Tiere im dichten Grün kaum auszumachen. Jungtiere wie die rechts gezeigte Larve messen nur wenige Millimeter und fallen nur dann auf, wenn man sehr genau hinschaut. Erwachsene Tiere haben einen robust wirkenden Körperbau, der leicht sattelförmig ist. Eine gelbe Längszeichnung ist je nach Individuum mehr oder minder stark ausgeprägt. Weibchen sind daran zu erkennen, dass sie am Hinterleib eine Verlängerung tragen: der sogenannte Legesäbel. Dieser ist sichelartig und leicht nach oben gekrümmt. Wenn man diese Tiere in der Natur beobachten möchte, sollte man in Gebüschen, auf Stauden und auf Laubbäumen nach ihnen Ausschau halten. Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim

Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Metrioptera roeseli)

Männliche Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Metrioptera roeseli)Zur Familie der Laubheuschrecken gehört auch ein Tier namens Roesels Beißschrecke. Diese Art ist in Deutschland sehr weit verbreitet und obendrein häufig anzutreffen. Mit ihrer Körperlänge von 14 bis 19 Millimeter, sind die Tiere relativ groß. Ihre Körperfärbung ist variabel, die Grundfarbe kann braun, rotbraun, olivgrün oder hellbraun ausfallen. An den Schenkeln der Hinterbeine sind bei dieser Art schwarze Querstriche typisch. Am liebsten bewohnen Roesels Beißschrecken naturbelassene Wiesen, aber auch auf gedüngten Wiesen sowie trockenem und feuchtem Grasland sind sie im warmen Sommerhalbjahr zu finden. Foto: 21.07.2009, Düsseldorf-Hamm

  Weibliche Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Metrioptera roeseli)   Männliche Roesels Beißschrecke (Roesel's Bush-Cricket, Metrioptera roeseli)  
  Weibchen, Foto: 04.09.2010,
Düsseldorf-Knittkuhl
  Männchen, Foto: 26.09.2008,
Düsseldorf-Urdenbach
 

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Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)

Säbeldornschrecke (Slender Groundhopper, Tetrix subulata)Zwischen sieben und zwölf Millimeter ist der Körper der Säbeldornschrecke ohne Dorn lang. Farblich variiert diese Insektenart stark, die Tiere können gelblich-braun bis rötlich oder schwarz gefärbt sein. Darüber hinaus weisen die einzelnen Individuen verschiedene Fleckenmuster auf. Wie es für Dornschrecken typisch ist, weisen auch diese Tiere ein nach hinten dornartig verlängertes Halsschild auf. Seitlich betrachtet, wird der fast vollständig gerade Rückenkiel erkennbar. Der Dorn dieser Tiere ist säbelartig und leicht nach oben gebogen. Er ist so lang, dass er das Abdomen überragt, die Hinterflügel werden ebenfalls von ihm bedeckt. Von der nahe verwandten Westlichen Dornschrecke (Tetrix ceperoi) ist die Art an ihren Facettenaugen zu unterscheiden, die bei der Säbeldornschrecke weiter als einen ihrer Durchmesser auseinander liegen. Anzutreffen sind Säbeldornschrecken in der Zeit von Februar bis November. Heimisch sind diese Insekten vor allem in Feuchtbiotopen, doch auch in anderen Habitaten wie etwa an Waldrändern kann man sie beobachten. Die Nahrung der Säbeldornschrecken besteht vor allem aus Algen, Moosen und Flechten. Weitere pflanzliche Kost, darunter Gräser, ergänzt den Speiseplan. Foto: 09.04.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

Südliche Eichenschrecke (Southern Oak Bush Cricket, Meconema meridionale)

Südliche Eichenschrecke (Southern Oak Bush Cricket, Meconema meridionale)Zartgrün ist die Grundfärbung der Südlichen Eichenschrecke. Bei den ausgewachsenen Tieren dieser Art sind die Vorderflügel nur kleine Stummel, die rund zwei Millimeter lang sind, wohingegen die Hinterflügel bei diesen Tieren vollständig fehlen. Hieran sind die Südlichen Eichenschrecken von den nahen Verwandten, den Gemeinen Eichenschrecken, gut zu unterscheiden. Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Mitteleuropa kommt die Südliche Eichenschrecke vor. Sie lebt in Parkanlagen, Gärten, Hecken, Gehölzen und Wäldern, wo sie im Kronenbereich verschiedene Bäume und auch Sträucher bewohnt. Weil die Tiere überwiegend nachtaktiv sind, kann man sie am Tage nur mit ein wenig Glück beobachten. Erwachsene Südliche Eichenschrecken sind in der Zeit von August bis Oktober in der Natur anzutreffen. Auf dem Speisezettel dieser Langfühlerschrecken stehen kleine Insekten wie Blattläuse oder Raupen. Foto: 09.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Waldgrille (Wood Cricket, Nemobius sylvestris)

Waldgrille (Wood Cricket, Nemobius sylvestris)Etwa einen Zentimeter lang wird der Körper der Waldgrille. Diese Grillenart hat keine Hinterflügel, die Vorderflügel sind recht kurz. Bei den Männchen bedecken diese etwa die Hälfte des Hinterleibes. Weibliche Waldgrillen tragen auf kurze Schuppen reduzierte Vorderflügel. Der Körper der Tiere ist überwiegend dunkelbraun gefärbt; Beine und Halsschild sind ein wenig heller gefärbt. Anzutreffen sind die Tiere in Falllaub in Laubwäldern, in Düsseldorf also beispielsweise im Grafenberger oder Aaper Wald. Das Zirpen der Grillen ist sehr leise und im Wald leicht zu überhören. Die Tiere sind zudem ausgesprochen scheu, weshalb sie meist sofort verstummen und sich schnell verstecken, wenn man sich ihnen nähert. An sonnigen Tagen im Sommer hat man recht gute Chancen, sie zu Gesicht zu bekommen, wenn man eine Weile ruhig an einer Stelle stehen bleibt das Falllaub aufmerksam beobachtet. Foto: 09.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

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Zwitscherschrecke (Small Green Bush-cricket, Tettigonia cantans)

Weibliche Zwitscherschrecke (Small Green Bush-cricket, Tettigonia cantans)In Deutschland und Mitteleuropa ist die Zwitscherschrecke zusammen mit eng verwandten dem Grünen Heupferd eine der größten Heuschrecken. Männliche Zwitscherschrecken werden bis zu 30 Millimeter lang, Weibchen erreichen eine Länge von bis zu 35 Millimeter. Sie sind an ihrem Legebohrer von den männlichen Artgenossen zu unterscheiden; dieses Körperanhängsel ist kein Stachel und die Tiere können Menschen nicht gefährlich werden. Überwiegend grün sind Zwitscherschrecken gefärbt. Auf dem Rücken verläuft eine längliche, braune Zeichnung. Sehr lang sind die Fühler dieser Insektenart, sie sind deutlich länger als der Körper selbst. Feuchte Wiesen sind Orte, an denen sich die Zwitscherschrecken gern aufhalten, sie kommen jedoch auch auf trockenen Wiesen sowie in Parks und Gärten vor. Ihre Flugzeit dauert von Mitte Juli bis Oktober. Foto: 31.07.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

Weitere Insekten

Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)

Die Gemeine Florfliege kommt in Deutschland häufig vor. Sie weist eine Flügelspannweite von 15 bis 30 Millimeter auf. Ihr Körper ist grün gefärbt und sie hat bläulich-durchscheinende Flügel, die eine dichte, grüne Aderung tragen. Sehr auffällig schillern die halbkugelförmigen, hervortretenden Facettenaugen, die sich seitlich am Kopf befinden. Zur Überwinterung färben sich Florfliegen braun. Erwachsene Florfliegen ernähren sich von Pollen, Nektar und Honigtau, einem Stoffwechselprodukt von Blattläusen. In jedem Jahr entwickeln sich mehrere überlappende Generationen der Gemeinen Florfliegen. Weil die Larven Blattläuse fressen, gelten sie unter Pflanzenfreunden als Nützlinge und werden zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Unter Biologen ist bislang noch nicht vollständig geklärt, wie die Verwandtschaftsverhältnisse der Florfliegen innerhalb des Tierreichs einzuordnen sind. In diesem Bereich wird auch weiterhin noch geforscht. Die Gemeine Florfliege ist von Experten zum "Insekt des Jahres 1999" gewählt worden.

  Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.)   Gemeine Florfliege (Green Lacewing, Chrysoperla carnea s.l.), Larve  
  Imago, Foto: 21.07.2009,
Erkrath-Millrath
  Larve, Foto: 07.08.2011,
Düsseldorf-Grafenberg
 

Gemeiner Ohrwurm (Earwig, Forficula auricularia)

Gemeiner Ohrwurm (Earwig, Forficula auricularia)Den meisten Menschen ist der Gemeine Ohrwurm unter dem Beinamen Ohrenkneifer bekannt. Die Körperlänge dieser Insekten beträgt zwischen zehn und 16 Millimeter. Rötlich-braun ist die Grundfärbung der Tiere, der Brustteil ist an den Seiten hellbraun gefärbt. Verglichen mit anderen Insekten, haben die Gemeinen Ohrwürmer sehr kurze Flügel. Sie sind nur noch als Stummel aus nächster Nähe zu erkennen. Aus 15 einzelnen kleinen Gliedern setzen sich die dunkel gefärbten Fühler zusammen. Am Hinterleib befinden sich bei den Tieren Zangen, die an der Basis meist hell gefärbt sind und zu den Spitzen hin dunkler werden. Den Tag verbringen die Ohrwürmer in ihren Verstecken, zum Beispiel in dichter Vegetation. Nachts kommen sie hervor und suchen nach Nahrung, sie fressen tierische und pflanzliche Kost. Nicht nur in der Natur sind diese Tiere zu finden, sie kommen auch in Häusern und in deren Nähe vor. Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim

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Grünes Perlenauge (Green Lacewing, Chrysopa perla)

Grünes Perlenauge (Green Lacewing, Chrysopa perla)Das Grüne Perlenauge gehört zu den Florfliegen. Es weist eine Körperlänge von etwa zehn Millimeter auf und seine Flügelspannweite beträgt zwischen 25 und 30 Millimeter. Typisch für diese Insektenart ist die grüne Färbung der durchscheinenden Flügel. Auch der Körper ist überwiegend grün gefärbt, auf dem Hinterleib befinden sich zudem einige dunkle Flecken. Im Winter werden die Flügel dieser Tiere gelblich. Dunkelgrün bis rötlich glänzen die Augen des Grünen Perlenauges, sie sehen dadurch wie kleine Perlen aus. Während des Sommerhalbjahrs sind die Insekten in der deutschen Natur anzutreffen. Da sie sich ausschließlich von Blattläusen ernähren, gehören sie vor allem für Gärtner zu den Nützlingen. Foto: 26.06.2011, Düsseldorf-Knittkuhl

Kammschnake (Crane Fly, Ctenophora ornata)

Sehr auffällig gefärbt sind die Kammschnaken. Ihre Färbung ist variabel, meist zeigen sie aber eine typische kontrastreiche schwarz-gelbe Färbung des Hinterleibs. Auf den gelblich-transparenten Flügeln tragen sie an der Außenseite je einen dunklen Bereich. Außerdem befindet sich am Flügelansatz ein gelber Seitenfleck, der Halsring ist ebenfalls gelb gefärbt. Männchen sind an ihren langen, buschigen Fühlern zu erkennen. Weibliche Kammschnaken haben sehr kurze Fühler. Diese Insektenart kommt in Europa vor allem in Uferzonen und Auwäldern vor. Sie fliegt etwa ab Juni bis in den August hinein.

  Kammschnaken-Männchen (Crane Fly, Ctenophora ornata)   Kammschnaken-Männchen (Crane Fly, Ctenophora ornata)  
  Männchen, Foto: 18.05.2009,
Düsseldorf-Düsseltal
  Männchen, Foto: 18.05.2009,
Düsseldorf-Düsseltal
 

Kohlschnake (Marsh Crane Fly, Tipula oleracea)

Kohlschnaken bei der Paarung (Marsh Crane Fly, Tipula oleracea)Mit ihrer Körperlänge von bis zu 26 Millimeter sind Kohlschnaken recht große Insekten. Zu erkennen sind die Tiere an ihrem gestriemten Rückenschild und dem rötlich gefärbten Vorderrand der Flügel. Viele Menschen fürchten diese Insekten, weil sie Angst vor ihren Stichen haben. Diese Angst ist jedoch unbegründet, Kohlschnaken haben keinen Stachel. Auch können sie nicht mit dem Mundwerkzeug stechen, von ihnen geht für Menschen demnach keinerlei Gefahr aus. Kohlschnaken leben in Bodennähe, sie bevorzugen Wiesen und Felder als Lebensraum. Nachts werden sie mitunter vom Licht angezogen und verirren sich dann in Wohnungen und Häuser. Anstatt sie zu erschlagen, sollte man sie vorsichtig mit einem Glas einfangen und nach draußen setzen. In zwei Generationen fliegen die Kohlschnaken. Die erste Generation ist von April bis Juni zu beobachten, die zweite von August bis Oktober. Foto: 10.05.2008, Düsseldorf-Kaiserswerth

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Riesenschnake (Giant Crane Fly, Tipula maxima)

Weibliche Riesenschnake (Giant Crane Fly, Tipula maxima)Riesenschnaken sind stattliche Insekten. Sie erreichen eine Körperlänge von bis zu 40 Millimeter und ihre Flügelspannweite beläuft sich auf maximal 65 Millimeter. Anzutreffen sind diese großen Mücken in der Nähe feuchter Lebensräume wie beispielsweise an Bächen oder an Tümpeln. Diese größten in Mitteleuropa heimischen Schnaken haben einen bräunlich gefärbten Körper, an dessen Flanken sich dunkle Flecken befinden. Ihre Beine sind rötlichbraun gefärbt und nahezu doppelt so lang wie der Körper. Die Flügel der Riesenschnaken weisen am vorderen Rand drei scharf abgegrenzte dunkle Flecken und im hinteren Bereich einige weniger stark abgegrenzte graue Flecken auf. Weibliche Tiere haben einen spitz zulaufenden Hinterleib, siehe Foto rechts. Diese Spitze dient zur Eiablage, es ist kein Stachel und die Insekten können Menschen nicht gefährlich werden. Das in diesem Absatz gezeigte Exemplar litt unter einem Befall mit Parasiten. Im Brustbereich hatten sich etliche Larven der Roten Samtmilbe festgesaugt. Foto: 21.05.2011, Düsseldorf-Hubbelrath

Schmetterlingsmücke (Moth Fly)

Schmetterlingsmücke (Moth Fly)Weltweit kommen etwa 1.500 Arten von Schmetterlingsmücken vor, allein in Deutschland sind davon rund 110 Spezies beheimatet. Diese Insekten sind sehr klein, die meisten Arten weisen eine Körperlänge zwischen einem und fünf Millimeter auf. Das in diesem Absatz gezeigte Tier war etwa drei Millimeter groß. Die meisten Schmetterlingsmücken-Arten saugen Pflanzensäfte oder Nektar. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße sind die Tiere oft nur schwer zu erkennen. Betrachtet man sie durch eine Lupe oder aus nächster Nähe, sind feine Härchen auf dem Körper und bei einigen Arten auch an den Flügelenden zu sehen. Sie fliegen in der Natur während der warmen Jahreszeit umher. Foto: 04.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg

Bisher nicht bestimmte Insektenarten

  Unbestimmte Insektenart Nr. 1   Unbestimmte Insektenart Nr. 2  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 1,
Foto: 26.09.2008, Düsseldorf-Urdenbach
  Unbestimmte Insektenart Nr. 2,
Foto: 26.04.2009, Düsseldorf-Düsseltal
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 3   Unbestimmte Insektenart Nr. 4  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 3,
Foto: 09.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
  Unbestimmte Insektenart Nr. 4,
Foto: 24.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 5   Unbestimmte Insektenart Nr. 6  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 5,
Foto: 09.08.2008, Düsseldorf-Ludenberg
  Unbestimmte Insektenart Nr. 6,
Foto: 28.06.2008, Düsseldorf-Hamm
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 7   Unbestimmte Insektenart Nr. 8  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 7,
Foto: 11.05.2008, Düsseldorf-Kaiserswerth
  Unbestimmte Insektenart Nr. 8,
Foto: 09.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 9   Unbestimmte Insektenart Nr. 10  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 9,
Foto: 01.05.2009, Düsseldorf-Himmelgeist
  Unbestimmte Insektenart Nr. 10,
Foto: 28.06.2008, Düsseldorf-Hamm
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 11   Unbestimmte Insektenart Nr. 12  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 11,
Foto: 10.11.2008, Düsseldorf-Grafenberg
  Unbestimmte Insektenart Nr. 12,
Foto: 08.06.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 13   Unbestimmte Insektenart Nr. 14  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 13,
Foto: 27.07.2008, Düsseldorf-Grafenberg
  Unbestimmte Insektenart Nr. 14,
Foto: 16.09.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 15   Unbestimmte Insektenart Nr. 16  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 15,
Foto: 22.05.2008, Düsseldorf-Grafenberg
  Unbestimmte Insektenart Nr. 16,
Foto: 24.08.2008, Düsseldorf-Grafenberg
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 17   Unbestimmte Insektenart Nr. 18, Larve  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 17,
Foto: 26.09.2008, Düsseldorf-Urdenbach
  Unbestimmte Insektenart Nr. 18, Larve,
Foto: 22.08.2009, Düsseldorf-Hubbelrath
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 19   Unbestimmte Insektenart Nr. 20  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 19,
Foto: 10.05.2009, Düsseldorf-Gerresheim
  Unbestimmte Insektenart Nr. 20,
Foto: 20.07.2009, Düsseldorf-Angermund
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 21   Unbestimmte Insektenart Nr. 22  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 21,
Foto: 09.05.2010, Erkrath-Reutersberg
  Unbestimmte Insektenart Nr. 22,
Foto: 15.05.2010, Düsseldorf-Knittkuhl
 

 

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Interessante Internetseiten:

Heuschrecken bei Insektenbox.de

Naturgucker.de