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Vögel in Venezuela - Teil 12

Folgende Vogelarten werden in diesem Kapitel beschrieben:

· Truthahngeier (Turkey Vulture, Cathartes aura ruficollis)
· Tüpfelbrustspecht (Spot-breasted Woodpecker, Colaptes punctigula punctipectus)
· Venezuelaamazone (Orange-winged Amazon, Amazona amazonica amazonica)
· Weißbauchtangare (Glaucous Tanager, Thraupis glaucocolpa)
· Weißkinnsaphir (White-chinned Sapphire, Hylocharis cyanus viridiventris)
· Wiesenstrandläufer (Least Sandpiper, Calidris minutilla)
· Zimtkehlschwalbe (Southern Rough-winged Swallow, Stelgidopteryx ruficollis aequilaris)
· Zimtschwanztyrann (Ruddy-tailed Flycatcher, Terenotriccus erythrurus venezuelensis)
· Zuckervogel (Bananaquit, Coereba flaveola)

Truthahngeier (Turkey Vulture, Cathartes aura ruficollis)

Truthahngeier (Turkey Vulture, Cathartes aura ruficollis)In ganz Venezuela sind Truthahngeier anzutreffen. Diese Vögel werden 76 Zentimeter groß und sie können dank ihrer breiten, langen Flügel mühelos am Himmel im Gleitflug verweilen. Dann sind sie meist nur als dunkel Silhouette zu erkennen. Stehen sie dagegen auf dem Boden oder ruhen sie auf den Zweigen von Bäumen, ist ihr roter, nackter Kopf gut zu erkennen. Das Gefieder der Truthahngeier ist schwarz, die Beine sind rosa bis rot gefärbt und der Schnabel ist elfenbeinfarben. Die Irisringe dieser Vögel sind braun. Wie viele andere Geierarten ernähren sich auch die Truthahngeier von Aas. An Futterplätzen oder beim Ruhen kann man die Vögel meist in kleinen Gruppen beobachten. Foto: 23.04.2013, Morrocoy-Nationalpark

Tüpfelbrustspecht (Spot-breasted Woodpecker, Colaptes punctigula punctipectus)

Für Vertreter ihrer Familie sind Tüpfelbrustspechte recht klein. Ihre Körpergröße beträgt nur 18 bis 21 Zentimeter. Männchen und Weibchen weisen nur geringe Unterschiede in ihrem äußeren Erscheinungsbild auf. Auf der Oberseite ist der Körper bronzefarben-grünlich und bräunlich oder schwarz gebändert. Stirn und Krone sind schwarz, zum Nacken hin ist das Gefieder leuchtend rot. Die Wangen sind weiß und der Bartstreif ist bei den Männchen rot und bei den Weibchen schwarz. Am Kinn und an der Kehle sind diese Vögel schwarz gefärbt, dort befinden sich kleine weiße Flecken. Hell gelboliv ist die Unterseite gefärbt und vor allem im Bereich der Brust befinden sich schwarze Flecken. Der Schnabel ist schwarz. In Venezuela kommen diese Vögel in einigen nördlichen Landesteilen vor. Sie leben in verschiedenen Habitaten, darunter Regenwälder, Mangrovenareale und Galeriewälder. Insekten stehen auf dem Speisezettel der Tüpfelbrustspechte.

  Weiblicher Tüpfelbrustspecht (Spot-breasted Woodpecker, Colaptes punctigula punctipectus)   Weiblicher Tüpfelbrustspecht (Spot-breasted Woodpecker, Colaptes punctigula punctipectus)  
  Weibchen, Foto: 23.04.2013,
Morrocoy-Nationalpark
  Weibchen, Foto: 23.04.2013,
Morrocoy-Nationalpark
 

Venezuelaamazone (Orange-winged Amazon, Amazona amazonica amazonica)

Etwa 31 bis 33 Zentimeter können Venezuelaamazonen groß werden. Bei dieser Vogelart sind die Krone, die Wangen und der Bereich rund um die Kehle gelb gefärbt. An der Stirn und über den Augen ist das Gefieder hellblau, der restliche Körper ist grün. Venezuela-Amazonen sind Fruchtfresser, daneben stehen nektarreiche Blüten auf ihrem Speisezettel. Wie die meisten anderen Papageienarten sind auch diese Tiere sehr gesellig und meist in Gruppen oder zumindest paarweise zu beobachten. Sowohl in trockenen als auch in feuchten waldreichen Gegenden kommen sie vor. Sie leben in weiten Teilen Venezuelas.

  Venezuelaamazone (Orange-winged Amazon, Amazona amazonica amazonica)   Venezuelaamazonen bei der Paarung (Orange-winged Amazon, Amazona amazonica amazonica)  
  Foto: 21.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma
  Paarung, Foto: 22.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma
 

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Weißbauchtangare (Glaucous Tanager, Thraupis glaucocolpa)

Weißbauchtangare (Glaucous Tanager, Thraupis glaucocolpa)Mit ihrer Körpergröße von 17 Zentimeter sind Weißbauchtangaren recht zierliche Vögel. Je nach Lichteinfall sieht ihr Gefieder eher graublau aus, doch in direktem Sonnenlicht leuchtet es stärker hellblau und der Grauanteil fällt weniger ins Gewicht. Die Oberseite des Körpers ist generell etwas mehr graublau gefärbt, wohingegen die Unterseite eher hellblau ist. An der Kehle und am Bauch sind diese Vögel weißlich gefärbt, der Kopf ist grau. Einzel oder paarweise durchstreifen diese Vögel ihren Lebensraum. Sie leben in Waldgebieten sowie in eher trockenen Gegenden mit buschiger Vegetation. In Venezuela sind sie in einigen Abschnitten des nördlichen Landesteils heimisch. Häufig werden diese Vögel mit Bischofstangaren verwechselt, die ebenfalls blau gefärbt und etwa gleich groß sind. Foto: 18.04.2013, Nähe Canoabo

Weißkinnsaphir (White-chinned Sapphire, Hylocharis cyanus viridiventris)

Nur 8,9 Zentimeter beträgt die Körpergröße des Weißkinnsaphirs. Anhand ihres Gefieders lassen sich die beiden Geschlechter dieser Kolibriart leicht unterscheiden. Männchen sind am Kopf, an der Kehle und an der oberen Brust dunkelblau bis violett gefärbt, der Rücken ist grünlich bis bronze-grünlich gefärbt; dies gilt auch für die Flügel. Ihr Bauch ist ebenfalls grün. Typisch sind einige weiße Federn am Kinn, die für den deutschen Namen der Art Pate standen. Bei den Männchen ist der Schnabel leuchtend rot und an der Spitze schwarz. Weibchen sind auf der Oberseite des Körpers grünlich gefärbt, die Unterseite ist hellgrau. Ihr Schnabel ist schwarz. Nektar bildet die Nahrung dieser Vögel. Sie leben in feuchten Wäldern und in halboffenem Waldland. In Venezuela sind sie vor allem ganz im Westen sowie in einigen Gebieten im Norden und im östlichen sowie südlichen Landesteil heimisch.

  Männlicher Weißkinnsaphir (White-chinned Sapphire, Hylocharis cyanus viridiventris)   Weiblicher Weißkinnsaphir (White-chinned Sapphire, Hylocharis cyanus viridiventris)  
  Männchen, Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma
  Weibchen, Foto: 17.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma
 

Wiesenstrandläufer (Least Sandpiper, Calidris minutilla)

Wiesenstrandläufer (Least Sandpiper, Calidris minutilla)Ein vergleichsweise kleiner Küstenvogel ist der Wiesenstrandläufer, er ist nur zehn bis zwölf Zentimeter groß. Seine Flügelspannweite beläuft sich auf 32 bis 35 Zentimeter. Tragen sie ihr Prachtgefieder, haben diese Vögel einen kastanienbraun gefärbten Oberkopf. Auf dieser Grundfarbe befinden sich dunkelbraune und weiße Streifen. Blass kastanienfarben sind die Federn an den Wangen sowie an der Brust, bei einigen Individuen sind sie an der Brust cremefarben. Außerdem befinden sich dort kleine sternförmige Flecken. Dunkelbraun bis schwarz sind die Federn auf der Körperoberseite gefärbt, auf dem Rücken sind die Federn dunkel kastanienfarben bis blassgelblich gesäumt. Auf der Unterseite ist der Körper weiß. Während sie ihr Schlichtkleid tragen, haben Wiesenstrandläufer einen braungrauen Kopf, auch die Oberseite des Körpers ist so gefärbt. Weiß ist die Unterseite gefärbt, an der Brust befinden sich braungraue Streifen. Schwarz ist der an der Spitze leicht nach unten gebogene Schnabel gefärbt, die Iris dieser Vogelart ist dunkelbraun. Die langen Beine und die Füße weisen einen gelblichgrünen Farbton auf. Auf Schlickflächen suchen sie ihre Nahrung, sie fressen vor allem Wirbellose. In Venezuela sind sie vor allem Durchzügler und sind dort von August bis November sowie von Februar bis Mitte Mai zu beobachten. Foto: 23.04.2013, Cuare-Schutzgebiet

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Zimtkehlschwalbe (Southern Rough-winged Swallow, Stelgidopteryx ruficollis aequilaris)

Zimtkehlschwalbe (Southern Rough-winged Swallow, Stelgidopteryx ruficollis aequilaris)Lediglich zwölf Zentimeter ist die Zimtkehlschwalbe groß. Graubraun ist die Oberseite des Körpers gefärbt, die Körperunterseite ist weiß bis grauweiß. An den Flanken sind die Vögel hellbraun und ihre Kehle ist zimtfarben. Der Schnabel ist ebenso wie die Beine und Füße dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Am Bauch können die Federn bei einigen Individuen gelblich sein. Offene Landschaften, vor allem entlang von Bächen und Flüssen, sind der bevorzugte Lebensraum dieser Tiere. Zimtkehlschwalben ernähren sich von Insekten, die sie im Flug erbeuten. Nahezu in ganz Venezuela sind diese Vögel heimisch. Ein alternativer deutscher Name dieser Vogelart lautet Südliche Rauflügelschwalbe. Foto: 19.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

Zimtschwanztyrann (Ruddy-tailed Flycatcher, Terenotriccus erythrurus venezuelensis)

Zimtschwanztyrann (Ruddy-tailed Flycatcher, Terenotriccus erythrurus venezuelensis)Mit ihrer Körpergröße von nur etwa 10,2 Zentimetern ist diese Vogelart vergleichsweise klein. Meist sind die Weibchen außerdem etwas zierlicher als die Männchen. Kopf und Mantel sind oliv bis oliv-grün gefärbt.Der untere Rücken, ein Teil der Flügel und der Schwanz sind rötlich gefärbt, wobei die Flügel eher zimtfarben sind und der Schwanz rostrot. Die Körperunterseite ist hell zimtfarben. Charakteristisch für diese Vogelart ist, dass die schwarzen Augen sehr groß wirken. Für gewöhnlich trifft man diese Vögel einzeln an. Halten sie sich paarweise in einem Gebiet auf, sind die beiden Partner meist ein Stück von einander entfernt. Sie ernähren sich von kleinen Insekten, zum Beispiel Zikaden, die auf der Unterseite von Blättern leben. Typische Lebensräume, ind enen der Zimtschwanztyrann heimisch ist, sind feuchte Wälder. Weil die Vögel recht ruhig sind und sich unauffällig verhalten, werden sie jedoch häufig übersehen. In Venezuela sind sie nur in wenigen Gebieten in den nördlichen Landesteilen heimisch, im Süden sind sie hingegen stärker vertreten. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

Zuckervogel (Bananaquit, Coereba flaveola)

Zuckervogel (Bananaquit, Coereba flaveola)Zuckervögel sind nur elf Zentimeter groß. Am Bauch sind diese Vögel auffällig gelb gefärbt, ihre Kehle ist grau und die Oberseite des Körpers sowie der Kopf sind schwarz bis dunkelgrau. Typisch für diese Vogelart sind die auffälligen, breiten weißen Überaugenstreifen. Die Beine sind dunkelgrau und der spitze, nach unten gebogene Schnabel ist schwarz gefärbt. Ihre Iris ist dunkel. Nektar und Insekten stehen auf dem Speisezettel dieser agilen Vögel. Sie sind meist allein oder paarweise in der Kronenregion oder an den Rändern von Wäldern anzutreffen. Praktisch in ganz Venezuela ist diese Spezies vertreten. Es kommen in dem Land einige verschiedene Unterarten des Zuckervogels vor. Um welche es sich bei dem hier gezeigten Individuum handelt, weiß ich leider nicht. Am wahrscheinlichsten ist Coereba flaveola luteola. Foto: 23.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

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Unbestimmte Vogelarten

Einige der von mir in Venezuela beobachteten und fotografierten Vogelarten habe ich bisher nicht bestimmen können. Falls Sie beim Identifizieren der Spezies helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen.

  Unbestimmte Vogelart Nr. 1   Unbestimmte Vogelart Nr. 2  
  Unbestimmte Vogelart Nr. 1,
Foto: 22.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
  Unbestimmte Vogelart Nr. 2,
Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
 

  Unbestimmte Vogelart Nr. 3   Unbestimmte Vogelart Nr. 4  
  Unbestimmte Vogelart Nr. 3,
Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
  Unbestimmte Vogelart Nr. 4,
Foto: 17.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
 

 

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