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Amphibien und Reptilien in Venezuela

Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda), PorträtAufgrund der Fülle unterschiedlicher Lebensräume und der in vielen Teilen des Landes ganzjährig feucht-warmen klimatischen Bedingungen kommen in Venezuela zahlreiche verschiedene Amphibien- und Reptilienarten vor. Die Spannweite der Größe reicht von nur wenigen Zentimeter großen Fröschen bis hin zu stattlichen Krokodilen. Es kommen sowohl tag- als auch nachtaktive Arten vor. Wer zu unterschiedlichen Zeiten nach Reptilien und Amphibien sucht, wird meist schnell fündig. Leider habe ich bisher noch nicht alle fotografierten Arten bestimmen können. Falls Sie beim Identifizieren helfen können, würde ich mich über eine Nachricht per E-Mail sehr freuen. Foto in diesem Absatz: Rübenschwanzgecko, 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

Folgende Tierarten finden Sie in diesem Kapitel:

Amphibien (Amphibians, Amphibia)
· Agakröte (Cane Toad, Bufo marinus)
· Dendropsophus minutus (Minute Treefrog)
· Flectonotus pygmaeus
· Hypsiboas crepitans (Emerald-eyed Treefrog)
· Rhinella sternosignata (Falcon Toad)
Reptilien (Reptiles, Reptilia)
· Anolis squamulatus
· Arrauschildkröte (South American River Turtle, Podocnemis expansa)
· Grüner Leguan (Green Iguana, Iguana iguana)
· Köhlerschildkröte (Red-footed Tortoise, Chelonoidis carbonaria)
· Mabuya nigropunctata
· Rotwangen-Schmuckschildkröte (Meso-American Slider, Trachemys scripta elegans)
· Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda)
· Spitzkrokodil (American Crocodile, Crocodylus acutus)
· Tüpfelrennechse (Rainbow Whiptail, Cnemidophorus lemniscatus)

Amphibien (Amphibians, Amphibia)

Agakröte (Cane Toad, Bufo marinus)

Agakröte in Drohhaltung (Cane Toad, Bufo marinus)Bis zu 22,5 Zentimeter können weibliche Agakröten groß werden, diese Tiere gehören damit zu den größten Amphibien der Welt. Männliche Agakröten sind meist deutlich kleiner als die Weibchen, doch auch sie sind recht stattlich. Weil die Tiere so groß sind, haben sie auch eine durchdringende, laute Stimme. In der Nacht sind die dumpfen Rufe dieser Spezies in Venezuela vielerorts zu hören. Der Körper der Aga-Kröte ist auf der Oberseite graubraun gefärbt, die Tiere tragen dunkle Flecken. Weißgrau sind diese Amphibien auf der Unterseite gefärbt, einige Individuen tragen hier ebenfalls Flecken. Hinter den Augen ist je ein graues Gebilde zu erkennen. Dabei handelt es sich um die Ohrdrüsen der Agakröten. Insbesondere im Bereich des Rückens ist die Haut dieser Krötenart mit Warzen bedeckt. Die Pupillen sind waagerecht und die Iris ist golden. Anzutreffen sind die Tiere vor allem an Gewässern, die seicht oder sumpfig sind. Agakröten sind nachtaktiv. Sie ernähren sich von tierischer Kost, darunter Insekten, Schnecken, Würmer und Spinnen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Mexiko über Mittelamerika bis in den Norden des südamerikanischen Kontinents. Zudem sind sie in Florida, auf karibischen Inseln, in Teilen Australiens sowie Südostasiens von Menschen angesiedelt worden. Ein alternativer wissenschaftlicher Name der Agakröte lautet Rhinella marina. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Agakröte (Cane Toad, Bufo marinus)   Agakröten-Paarung (Cane Toad, Bufo marinus)  
Foto: 17.04.2013,
Nähe Bejuma
Paarung, Foto: 16.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma

Dendropsophus minutus (Minute Treefrog)

Dendropsophus minutus (Minute Treefrog), MännchenÜber die Froschart Dendropsophus minutus sind leider in den gängigen Online- und Literaturquellen nur wenige Angaben zu finden. Die Tiere kommen in ihrem Verbreitungsgebiet, das sich über weite Teile des tropischen Südamerika sowie über Trinidad & Tobago erstreckt, vom Tiefland bis in Höhenlagen von circa 2.000 Meter vor. Mit ihrer Körpergröße von nur etwa zwei bis drei Zentimeter sind diese Baumfrösche recht zierlich. In ihrer Färbung sind diese Frösche recht variabel, sie können bräunlich bis gelblich gefärbt sein und entweder kein Muster tragen oder auf der Körperoberseite hell und dunkel gemustert sein. Sie sind nachtaktiv und rufen vergleichsweise laut. Häufig sitzen die Männchen beim Rufen entweder im Gras oder auf aquatischen Pflanzen. Man kann sie außerdem in niedrigen Gebüschen in Wassernähe antreffen. Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Art lautet Hyla minuta. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

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Flectonotus pygmaeus

Flectonotus pygmaeus, Weibchen mit Eiern auf dem RückenEin echter Winzling ist die Froschart Flectonotus pygmaeus. Von der Schnauzenspitze bis zum Ende des Rumpfes messen diese Tiere nur etwa 20 Millimeter; es handelt sich bei dieser Angabe um einen Schätzwert. Ihre Färbung ist meist gelblich-braun bis braun, ihre Iris ist golden bis dunkel bronzefarben. Um ihrem Nachwuchs einen möglichst guten Start ins Leben zu bieten, tragen die Weibchen ihre Eier einige Zeit in einer Rückentasche mit sich herum, siehe Foto in diesem Absatz. Von Kolumbien bis nach Venezuela reicht das Verbreitungsgebiet von Flectonotus pygmaeus. Die Tiere leben in feuchten Wäldern und Bergnebelwäldern. Foto: 22.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

Hypsiboas crepitans (Emerald-eyed Treefrog)

Hypsiboas crepitans (Emerald-eyed Treefrog)Die Froschart Hypsiboas crepitans hat ein großes Verbreitungsgebiet, das von Zentralamerika bis ins östliche Brasilien reicht. Hinsichtlich ihres Aussehens und ihrer Körpergröße sind diese Tiere sehr variabel. Alle von mir in Venezuela beobachteten Individuen dieser Spezies waren etwa fünf bis sechs Zentimeter groß und bräunlich gefärbt. Sie hatten eine unterschiedlich stark ausgeprägte Zeichnung auf der Oberseite des Körpers. Diese Zeichnung besteht aus unregelmäßigen, ineinander verlaufenden braunen Flecken. Grau bis gelblichgrau oder grünlichgrau sind die Augen von Hypsiboas crepitans gefärbt. Tagsüber ruhen die Tiere in Bäumen oder mitunter an Hauswänden, sie sind dann zur besseren Tarnung recht blass gefärbt. Nachts ist die Färbung kräftiger und die Frösche begeben sie sich zum Wasser, wo die Männchen häufig ihre Rufe vortragen. Hypsiboas crepitans lässt sich in vielen verschiedenen Lebensräumen beobachten, darunter feuchte Wälder, feuchte Ebenen und Viehweiden mit feuchten Stellen. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Hypsiboas crepitans (Emerald-eyed Treefrog)   Hypsiboas crepitans (Emerald-eyed Treefrog)  
Foto: 19.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma
Foto: 22.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma

Rhinella sternosignata (Falcon Toad)

Rhinella sternosignata (Falcon Toad)In einigen Teilen Venezuelas sowie in Kolumbien lebt die Krötenart namens Rhinella sternosignata. Diese Tiere kommen bis in Höhenlagen von circa 1.800 Meter vor und bewohnen feuchte Wälder. Sie sind schätzungsweise drei bis vier Zentimeter lang. Ihre Färbung ist variabel, meist sind die Tiere dunkelbraun bis hellbraun gefärbt. Einige Individuen haben einen hellen Längsstreifen auf dem Rücken, der vom Kopf bis zum Rumpfende verläuft. Außerdem ist die Haut ein wenig warzig. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv. Foto: 19.04.2013, Palmichal, Nähe Bejuma

  Rhinella sternosignata (Falcon Toad), Paarung   Rhinella sternosignata (Falcon Toad)  
Paarung, Foto: 20.04.2013,
Nähe Bejuma
Foto: 21.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma

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Unbestimmte Amphibien

  Unbestimmte Froschart Nr. 1   Unbestimmte Froschart Nr. 2  
Unbestimmte Froschart Nr. 1,
Foto: 20.04.2013, Palmichal, Nähe Bejuma
Unbestimmte Froschart Nr. 2,
Foto: 22.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Unbestimmte Froschart Nr. 3   Unbestimmte Froschart Nr. 4  
Unbestimmte Froschart Nr. 3,
Foto: 16.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
Unbestimmte Froschart Nr. 4,
Foto: 16.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Unbestimmte Froschart Nr. 5   Unbestimmte Froschart Nr. 6  
Unbestimmte Froschart Nr. 5,
Foto: 22.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
Unbestimmte Froschart Nr. 6,
Foto: 17.04.2013, Palmichal, Nähe Bejuma

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Reptilien (Reptiles, Reptilia)

Anolis squamulatus

Die Reptilienart Anolis squamulatus ist in Venezuela endemisch. Sie kommt in Aragua, Carabobo, Cojedes und Vargas vor. Bergnebelwälder in Höhenlagen oberhalb von 900 Meter sind Lebensräume, in denen man diese Tiere antreffen kann. Bis zu 12,2 Zentimeter kann die Kopf-Rumpf-Länge dieser Reptilien betragen. Bislang sind nur sehr wenige Informationen über die Lebensweise und Farbvarianten von Anolis squamulatus bekannt. Meist scheinen die Tiere überwiegend grün gefärbt zu sein, auf ihrer Körperoberseite befindet sich ein feines schwarzes Muster. Das von mir beobachtete Individuum hatte einen auffälligen hellgrünen Augenring.

  Anolis squamulatus   Anolis squamulatus  
Foto: 20.04.2013,
Palmichal, Nähe Bejuma
Foto: 20.04.2013,
Palmichal, Nähe Bejuma

Arrauschildkröte (South American River Turtle, Podocnemis expansa)

Weibliche Arrauschildkröte (South American River Turtle, Podocnemis expansa)Arrauschildkröten sind Wasserbewohner. Sie können sehr groß werden. Erwachsene Weibchen weisen häufig eine Panzerlänge von 60 bis 70 Zentimeter auf, es sollen sogar schon circa einen Meter lange Individuen beobachtet worden sein. Nicht nur hinsichtlich ihrer Körpergröße unterscheiden sich die Geschlechter, denn bei der Arrauschildkröte sind die Männchen kleiner als die Weibchen. Auch der Rückenpanzer ist bei den beiden Geschlechtern dieser Art verschieden. Männchen haben einen flachen Panzer, der von oben betrachtet fast kreisrund geformt ist. Bei den Weibchen ist der Panzer auch flach. Von oben betrachtet,erweist er sich im hinteren Bereich allerdings breiter als in der vorderen Hälfte. Bräunlich sind diese Schildkröten gefärbt. Manche Individuen haben eine gelbe Zeichnung am Kopf. Ins Wasser gefallene Früchte bilden den Großteil der Nahrung dieser Tiere. Das Verbreitungsgebiet dieser Art liegt in Südamerika, Arrauschildkröten kommen vor allem im Amazonasbecken vor. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Weibliche Arrauschildkröte (South American River Turtle, Podocnemis expansa)   Weibliche Arrauschildkröte (South American River Turtle, Podocnemis expansa)  
Weibchen, Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 
Weibchen, Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 

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Grüner Leguan (Green Iguana, Iguana iguana)

Männlicher Grüner Leguan (Green Iguana, Iguana iguana)Grüne Leguane können eine Kopf-Rumpf-Länge von 45 Zentimeter erreichen. Weil der Schwanz sehr lang ist, können die Tiere insgesamt maximal zwei Meter lang werden. Die meisten Exemplare sind jedoch deutlich kleiner. Diese Reptilienart ist tagaktiv und sie bewohnt Bäume. Ihr bevorzugter Lebensraum liegt in Tieflandregenwäldern in der Nähe von Flüssen und Gewässern, die Tiere sind gute Schwimmer. Die beiden Geschlechter lassen sich anhand ihres äußeren Erscheinungsbildes unterscheiden: Bei den Weibchen ist der Körper grünlich-grau gefärbt und sie verhalten sich ihren Artgenossen gegenüber nur wenig aggressiv. Oft bilden sie kleine Gruppen mit ihren Artgenossinnen. Orange bis grau-orange sind die Männchen gefärbt - dies gilt allerdings nicht für viele der in Venezuela beheimateten Grünen Leguane. Die dort lebenden Männchen können auch grau sein. Männchen tragen einen großen Kehllappen und einen auffälligen Zackenkamm, bei dem die einzelnen Zacken bis zu acht Zentimeter hoch emporragen können. Die grauen Streifen am Schwanz werden mit zunehmendem Alter bei beiden Geschlechtern immer dunkler. Anderen männlichen Artgenossen gegenüber verhalten sich Männchen zuweilen sehr aggressiv. Immer wieder sieht man sie mit dem Kopf nicken, wobei der Kehllappen schwankt. Mit dieser Geste signalisieren sie ihre Revieransprüche. Reagiert der Eindringling nicht, schlagen die Männchen mit ihrem Schwanz nach ihm. Auf dem Speisezettel des Grünen Leguans steht pflanzliche Kost. Foto: 23.04.2013, Morrocoy-Nationalpark

Köhlerschildkröte (Red-footed Tortoise, Chelonoidis carbonaria)

Köhlerschildkröte (Red-footed Tortoise, Chelonoidis carbonaria)Bis zu 50 Zentimeter können Köhlerschildkröten lang werden. Sie gehören zur Familie der Landschildkröten (Testudinidae) und sind im tropischen Südamerika beheimatet. Sie leben sowohl in feuchten Wäldern als auch in Savannengegenden. Schwarz ist die Grundfärbung der sichtbaren Gliedmaßen und des Panzers. Dieser ist stark gewölbt und steht am Rücken weit empor. Köhlerschildkröten tragen einige gelbliche bis rötliche Hornschuppen und die einzelnen Schilde des Rückenpanzers sind im Zentrum jeweils gelblich gefärbt. Mit ihren langen Beinen können sich diese Tiere vergleichsweise hoch aufrichten und so im Gelände Hindernisse überwinden. Auch durch sumpfige Gegenden können sich die Tiere dank ihrer langen Beine gut bewegen. Pflanzliche Kost, aber auch ein wenig Aas bildet die Nahrung dieser Reptilien. Der Wissenschaft ist über das Leben der Köhlerschildkröten in freier Natur nur wenig bekannt. Ein alternativer wissenschaftlicher Name lautet Geochelone carbonaria. Mein Video dieser Schildkrötenart gibt es hier: Chelonoidis carbonaria. Foto: 22.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Köhlerschildkröte (Red-footed Tortoise, Chelonoidis carbonaria)   Köhlerschildkröte (Red-footed Tortoise, Chelonoidis carbonaria)  
Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 
Weibchen, Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 

Mabuya nigropunctata

Mabuya nigropunctataDie Reptilienart Mabuya nigropunctata gehört zur Familie der Skinke (Scincidae). Zwischen 9,1 und 12,1 Zentimeter kann die Kopf-Rumpf-Länge betragen. Damit sind diese Tiere vergleichsweise groß. Mabuya nigropunctata ist sehr schlank gebaut und der Körper ist glänzend. Bronze bis kupferfarben ist die Grundfärbung. Auf beiden Seiten des Körpers verläuft an den Flanken ein schwarzer waagerechter Streifen, der bei vielen Individuen von zwei feinen, cremefarbenen Streifen gerahmt wird. Auf der Oberseite des Körpers tragen sie viele kleine, unregelmäßig angeordnete schwarze Flecken. Das Verbreitungsgebiet von Mabuya nigropunctata erstreckt sich über den nördlichen Teil Südamerikas bis nach Brasilien. In Trinidad & Tobago kommt die Art ebenfalls vor. Mabuya nigropunctata ist tagaktiv. Oft kann man die Tiere dabei beobachten, wie sie sich am Boden sonnige Plätze suchen und dann in der Sonne verweilen. Ein alternativer wissenschaftlicher Name dieser Spezies lautet Copeoglossum nigropunctatum. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

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Rotwangen-Schmuckschildkröte (Meso-American Slider, Trachemys scripta elegans)

Rotwangen-Schmuckschildkröte (Meso-American Slider, Trachemys scripta elegans)Die bei uns aus der Terrarienhaltung bekannte Rotwangen-Schmuckschildkröte hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Mittelamerika und in Teilen Südamerikas. Bis zu 30 Zentimeter können diese Tiere groß werden. Ihr Rückenpanzer ist dunkelgrün bis graugrün gefärbt, auch die Haut der Tiere weist diese Färbung auf. Den Panzer zieren gelbliche und orange gefärbte Flecken und Streifen, die bei jedem Individuum etwas anders angeordnet sind. Am Bauchpanzer sind diese Reptilien gelb gefärbt. Kinn, Kehle und Hals tragen gelbe Streifen, an den Schläfendecken liegen gelb bis orangerot gefärbte Flecken. Kleine Tiere wie Fische, Schnecken oder Kaulquappen sowie Wasserpflanzen bilden die Nahrung der Rotwangen-Schmuckschildkröten. Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda)

Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda)Von Mexiko über Zentralamerika bis nach Südamerika - dort bis nach Brasilien - reicht das Verbreitungsgebiet des Rübenschwanzgeckos. Auch auf vielen Inseln der Kleinen Antillen ist diese Spezies heimisch. Die Kopf-Rumpf-Länge dieser Tiere kann bis zu zwölf Zentimeter betragen. Variabel ist die Färbung dieser Geckos. Sie können hell- bis dunkelgrau oder sogar orange gefärbt sein. Manche Individuen sind dabei beobachtet worden, wie sie mit der Zeit ihre Farbe verändert haben. Auf der Oberseite des Körpers tragen viele Exemplare ein Muster aus weißlichen und schwarzen Flecken. Ein typisches Merkmal, an dem man diese Art erkennen kann, ist der oft sehr dicke Schwanz. Die Tiere nutzen ihn zum Einlagern von Fettreserven, woher die Schwellung rührt. Rübenschwanzgeckos sind nachtaktiv. Während ihrer Aktivitätsphase tragen sie manchmal einige zirpende Laute vor. Fühlen sich Rübenschwanzgeckos bedroht, schlängeln sie mit dem Schwanz hin und her. Um sich vor Fressfeinden zu retten, können sie den Schwanz auch abwerfen. Foto: 19.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

  Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda), Porträt   Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda), Fußdetail  
Porträt, Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 
Fußdetail, Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 

  Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda)   Rübenschwanzgecko (Turnip-tailed Gecko, Thecadactylus rapicauda)  
Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 
Foto: 15.04.2013,
Casa Maria, Nähe Bejuma 

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Spitzkrokodil (American Crocodile, Crocodylus acutus)

Spitzkrokodil (American Crocodile, Crocodylus acutus)Die meisten Spitzkrokodile sind zwischen 2,3 und 2,8 Meter lang, extrem große Tiere können eine Körperlänge von höchstens sieben Meter erreichen. Jedoch sind die meisten Individuen, denen man in Venezuela begegnet, circa 2,5 Meter lang.Heimisch sind diese Reptilien an großen Flüssen sowie in Sümpfen. Wenn ein Krokodil sein Maul geschlossen hält, sind seine Zähne trotzdem zu sehen, was ein Erkennungsmerkmal dieser Tierfamilie ist. Die Iris der Spitzkrokodile ist gelb, der Körper der Alttiere ist oliv- bis graubraun gefärbt. Vor den Augen haben Spitzkrokodile eine Erhebung und auf ihrem Rücken verlaufen vertikale Reihen mit kleinen Höckern. Jungtiere sind grau bis gelblichbraun und sie haben dunkle Querbänder. Tierische Kost wie Fische, Schildkröten, Schlangen und Säugetiere bilden die Nahrung der Spitzkrokodile. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Mexiko und dem Süden Floridas über Mittelamerika und die Karibik bis ins nördliche und nordwestliche Südamerika. Das hier gezeigte Tier hat sich leider nicht aus dem Wasser begeben. Spitzkrokodile an Land habe ich in Costa Rica fotografiert, siehe entsprechender Reisebericht. Foto: 21.04.2013, Nähe San Pablo

Tüpfelrennechse (Rainbow Whiptail, Cnemidophorus lemniscatus)

Die Tüpfelrennechse gehört zur Familie der Schienenechsen (Teiidae). Das Verbreitungsgebiet dieser Art reicht vom südlichen Nordamerika über Zentralamerika bis ins nördliche Südamerika. Typische Lebensräume, in denen diese Reptilien vorkommen, sind beispielsweise Waldlichtungen, Schwemmebenen oder Mangrovengebiete. Für gewöhnlich halten sich Tüpfel-Rennechsen am Boden auf, dort suchen sie auch ihre Nahrung. Diese besteht aus kleinen Insekten. Mitunter fressen sie auch Früchte. Bis zu 30 Zentimeter können diese farbenprächtigen Tiere lang werden. An ihrem Körper können sich leuchtend blaue, grüne und gelbliche Bereiche befinden, es gibt aber auch eher schlicht gefärbte Exemplare, die überwiegend bräunlich sind. In aller Regel handelt es sich dabei um Weibchen, die Männchen sind bunter gefärbt; dies gilt insbesondere während der Fortpflanzungsperiode. Charakteristisch für die Art sind die Flecken, die die Tiere an den Flanken tragen. Weil sie über kurze Strecken sehr schnell laufen können und sich dabei mitunter nur auf den Hinterbeinen fortbewegen, tragen sie ihren Namensbestandteil "Rennechsen".

  Tüpfelrennechse (Rainbow Whiptail, Cnemidophorus lemniscatus)   Tüpfelrennechse (Rainbow Whiptail, Cnemidophorus lemniscatus)  
Foto: 23.04.2013,
Morrocoy-Nationalpark
Foto: 23.04.2013,
Morrocoy-Nationalpark

Unbestimmte Reptilien

  Unbestimmte Reptilienart Nr. 1   Unbestimmte Reptilienart Nr. 2  
Unbestimmte Reptilienart Nr. 1,
Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
Unbestimmte Reptilienart Nr. 2,
Foto: 15.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma

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  Unbestimmte Reptilienart Nr. 3   Unbestimmte Reptilienart Nr. 4  
Unbestimmte Reptilienart Nr. 3,
Foto: 16.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
Unbestimmte Reptilienart Nr. 4,
Foto: 17.04.2013, Palmichal, Nähe Bejuma

  Unbestimmte Reptilienart Nr. 5   Unbestimmte Reptilienart Nr. 6  
Unbestimmte Reptilienart Nr. 5,
Foto: 20.04.2013, Casa Maria, Nähe Bejuma
Unbestimmte Reptilienart Nr. 6,
Foto: 20.04.2013, Palmichal, Nähe Bejuma

 

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