TeneriffaPuerto de la Cruz
 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Teneriffa allgemein | Kulinarisches | Puerto de la Cruz | Ausflugstipps |
Mietwagentour | La Caldera (Aguamansa) | Masca-Schlucht |
Anaga-Gebirge | Las Cañadas (Teide-Nationalpark) | Loro Parque |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 & Teil 7 |
Vögel | Tiere | Unterwasserwelt | Reiseliteratur & Linktipps
 
             
          ÜbersichtskarteIm grünen Norden, genau genommen im fruchtbaren Orotava-Tal, in dem unter anderem riesige Bananenplantagen gepflegt werden, liegt die ehemalige Inselhauptstadt Puerto de la Cruz. Einige hohe Hotelbauten beherrschen die Skyline und an der Strandpromenade sprudelt das Leben. Dort gilt wie vielerorts auf Teneriffa: sehen und gesehen werden. Außerdem wird man als Tourist häufig von irgendwelchen Schleppern und anderen windigen Gestalten heimgesucht. Diese Leute sprechen sehr gut Deutsch, und man könnte wirklich leicht auf ihre perfekten Maschen hereinfallen. Deshalb empfehle ich allen Pauschaltouristen, die jeweilige Begrüßungsveranstaltung des Reiseveranstalters zu besuchen. Man erfährt dort alles Wissenswerte über die Nepper, die überall lauern und einem mit fiesen Tricks das sauer verdiente Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Auf der KaimauerDer Atlantik schlägt angetrieben durch die Passatwinde mit gewaltiger Kraft gegen die Kaimauer der Stadt. Damit sie mit der Zeit nicht vollständig zerstört wird, legten die Einheimischen riesige Betonwürfel (siehe Abbildung rechts) als Wellenbrecher aus. Je nachdem, wie der Gezeitenstand und der Seegang sind, kann es durchaus vorkommen, dass man während eines Spaziergangs auf der Mauer nass wird.

Blick auf die StadtVom Kai aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt (rechtes Foto). Meist sind die recht steil ansteigenden Flanken des zentralen Bergmassivs, dessen höchster Gipfel der Teide ist, von Wolken verhüllt. Vor allem das Orotava-Tal bietet vom Meer aus betrachtet einen beeindruckend Anblick. Die Feuchtigkeit dieser Wolken macht das das Tal zu dem, was es ist: Eine grüne Oase verglichen mit dem kargen, steinigen Süden der Insel.

San Telmo auf LavagesteinDer vulkanische Ursprung Teneriffas wird sogar mitten in der Stadt deutlich. Bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade von Puerto de la Cruz kann man an mehreren Stellen Gestein vulkanischen Ursprungs als Fundament für einige Gebäude sehen. Die Kapelle San Telmo, siehe Abbildung rechts, beispielsweise ist auf einer schroffen, schwarzen Lavaformation erbaut und hebt sich mit ihrer weißen Farbe kontrastreich vom dunklen Untergrund ab. Unterhalb der Kapelle liegt ein steiniger Badeplatz, der nicht nur zum Plantschen einlädt, sondern auch zum Schnorcheln, denn man kann dort wunderbar die farbenprächtige Unterwasserwelt des Atlantiks kennen lernen - zumindest Teile von ihr. Allerdings kann es, je nach Wellengang, recht gefährlich zwischen den schroffen Lavafelsen werden.

Schwimmplatz bei San Telmo Kapelle San Telmo
Schwimmplatz (links) und Kapelle (rechts)

Plaza del Charco in Puerto de la CruzIn den Mittagsstunden wird es auf Teneriffa im Sommer sogar im Norden ziemlich heiß. Die Geschäfte schließen und jeder zieht sich zur Siesta zurück. Wunderbar schattig sitzt man auf einer der vielen Bänke auf dem charmanten Altstadtplatz namens Plaza del Charco, siehe Abbildung rechts und unten links. Auch bei Panoramio gibt es viele schöne Fotos der Plaza. In den angrenzenden Häusern liegt eine Bodega neben der anderen und man kann dort herzhafte Snacks, Tapas, Eis sowie kühle Getränke bestellen. Wer einfach nur in Ruhe auf einer Bank sitzen und nicht unbedingt Essen oder Trinken möchte, der ist auf der nahe gelegenen Plaza Iglesia mit ihrem Schwanenbrunnen vor der Kirche Nuestra Señora de La Peña gut aufgehoben (siehe Fotos unten Mitte und rechts).

Plaza del Charco Schwanenbrunnen, Plaza Iglesia Kirche an der Plaza Iglesia
v. l. n. r.: Plaza del Charco, Schwanenbrunnen und Kirche an der Plaza Iglesia

Mönchsittich Aus den Palmen fallen übrigens hin und wieder zernagte Früchte und man sieht grüne Papageienvögel pfeilschnell zwischen den Bäumen über den Platz fliegen. An jener Stelle in Puerto de la Cruz sind einige der wild lebenden Mönchsittiche (Monk Parakeet, Myopsitta monachus) Teneriffas beheimatet, die in den Palmen sogar ihre Jungen erfolgreich aufziehen. Wenn man genau hinschaut, sieht man die grün-grauen Sittiche zwischen den Wedeln ihre akrobatischen Klettereien vollführen. Zu überhören sind sie außerhalb ihrer Siesta jedenfalls nicht. Ihr munteres Geschrei erfüllt dann den ganzen Platz.

Playa JardínNatürlich dürften auch Badestrände in einer Touristenstadt wie Puerto de la Cruz nicht fehlen. Der Strand Playa Jardín, siehe Foto rechts, liegt in der Nähe der Altstadt, die Playa Martiánez, siehe Abbildung weiter unten, neben dem gleichnamigen Einkaufszentrum. An beiden Stränden ist der Sand schwarz, weshalb er sich in der prallen Sonne stark aufheizt. Wer keine abgehärteten Füße hat, sollte Strandschuhe tragen. Ich habe Leute mit Brandblasen an den Füßen gesehen und konnte mich selbst davon überzeugen, dass der Sand wirklich sehr heiß wird - eine Erfahrung, auf die ich im Nachhinein betrachtet lieber verzichtet hätte. Doch davon einmal abgesehen, ist es herrlich, die Strände, das Meer und den landschaftlich sehr reizvollen Teide-Nationalpark direkt vor der Tür zu haben. Noch dazu ist Puerto de la Cruz eine bezaubernde Stadt, die viele Reize hat. Sie ist deshalb nicht nur bei Urlaubern sehr beliebt, sondern auch bei vielen Menschen, die zum Beispiel von Deutschland aus dorthin übersiedeln. Heute sind internationale Umzüge kein Problem mehr, weshalb viele Senioren oder Freiberufler, die von überall aus arbeiten können, auf Teneriffa leben möchten.

Playa Jardín Playa Jardín
Zweimal die Playa Jardín

Playa Martiánez
Playa Martiánez

Der in Wolken gehüllte TeideSpaziert man zum botanischen Garten der Stadt, muss man ein Stück bergauf laufen. Bei der auf Teneriffa üblichen Hitze (das gilt natürlich nur im Sommer!) kann das in Arbeit ausarten, wenn man sich dabei zu sehr beeilt. Natürlich geht es auch mit dem Bus, aber wenn man zu Fuß geht, bietet sich unterwegs ein schöner Blick auf den häufig wolkenverhangenen Vulkan. Der majestätische "Papa Teide", wie der Berg von manchen Einheimischen liebevoll genannt wird, hüllt sich fast täglich in die von den Passatwinden herangetragenen Dunstschleier.

Impressionen aus Puerto de la Cruz

Blick in die Calle de Quintana Puerto de la Cruz im Abendlicht Der Teide im Abendlicht

 

Barranco Martiánez Camino Sitio Litre Wellenbrecher

 

Wellenbrecher Kartaune an der Plaza de Europa Fischerhafen (Muello Pesquero)

 
                 

Home 

GSMFotos Twitter 

    Teneriffa allgemein | Kulinarisches | Puerto de la Cruz | Ausflugstipps |
Mietwagentour | La Caldera (Aguamansa) | Masca-Schlucht |
Anaga-Gebirge | Las Cañadas (Teide-Nationalpark) | Loro Parque |
Pflanzen: Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 & Teil 7 |
Vögel | Tiere | Unterwasserwelt | Reiseliteratur & Linktipps