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Tiere auf Teneriffa - Teil 2

Sonstige Insekten

Anthophora alluaudi

Anthophora alluaudiZu den auf den Kanarischen Inseln endemischen Insekten gehört auch Anthophora alluaudi. Diese Pelzbienen-Art ist recht zierlich gebaut und maximal etwa einen Zentimeter lang. Sie erinnert ein wenig an eine Hummel, ist aber keine. Der Körper ist schwarz gefärbt und stark behaart. Am Hinterleib befinden sich charakteristisch angeordnete weiße Haarbereiche und auch Kopf und Brust sind hell bis weißlich behaart. Die Fühler von Anthophora alluaudi sind relativ lang und dünn, sie sind schwarz gefärbt. Auch die Flügel sind vergleichsweise schlank. Ein deutscher Name ist mir für diese Bienenart leider nicht bekannt. Foto: 01.04.2011, Aguamansa

Chrysotoxum triarcuatum

Chrysotoxum triarcuatumAuf den Kanarischen Inseln ist die Schwebfliegenart Chrysotoxum triarcuatum endemisch. Die Tiere sind etwa zehn bis zwölf Millimeter lang. Sie halten sich meist in Bereichen mit vielen Blüten auf. Ihr Brustbereich ist auf der Oberseite glänzend schwarz gefärbt, darauf verlaufen mittig zwei blasse, gelbliche Streifen. An den Seiten liegen ebenfalls einige leuchtend gelb gefärbte Bereiche. Das Schildchen ist gelb mit einem rötlichbraunen bis braunen Punkt. Rötlich ist die Grundfärbung des Hinterleibs, darauf erstreckt sich eine dunkle Zeichnung, deren Ränder bei einigen Individuen verwaschen ist. Die Fühler sind schwarz gefärbt und die Beine gelb. Auch das Gesicht der Tiere ist leuchtend gelb gefärbt. Foto: 30.03.2011, La Montañeta

Cochenilleschildlaus (Cochineal, Dactylopius coccus)

Cochenilleschildläuse (Cochineal, Dactylopius coccus)Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Cochenilleschildlaus liegt in Zentral- und Südamerika. Die Tiere sind in einigen Teilen der Welt - so auch auf den Kanarischen Inseln - eingeführt worden, weil sie für die Gewinnung von roten Farbstoff genutzt wurden. Nach wie vor wird der Farbstoff verwendet, auf Teneriffa werden die Läuse deshalb heute wieder verstärkt gezüchtet. Cochenilleschildläuse leben auf Pflanzen der Gattung Opuntia; sie saugen den Saft dieser Pflanzen. Weibliche Cochenilleschildläuse haben keine Flügel und sind sechs bis sieben Millimeter lang. Ausgewachsene männliche Tiere sind etwas größer, schlanker und sie haben Flügel, außerdem verfügen sie über zwei lange Hinterleibsanhängsel; junge Männchen lassen sich dagegen in ihrem Äußeren nicht von Weibchen unterscheiden. Der Körper der Schildläuse ist von einem mehligen, weißen Wachs bedeckt. Foto: 31.03.2011, El Palmar

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Fleckenbiene (Cuckoo Bee,Thyreus histrionicus)

Fleckenbiene (Cuckoo Bee,Thyreus histrionicus)Auf allen Kanarischen Inseln ist die Fleckenbiene Thyreus histrionicus heimisch. Die Tiere werden etwa einen Zentimeter groß und weisen eine schwarze Grundfärbung auf. Am gesamten Körper finden sich unterschiedlich große weiße Flecken, die den Tieren ein ausgesprochen auffälliges Aussehen verleihen. Wie alle anderen Fleckenbienen auch, ist Thyreus histrionicus ein Brutschmarotzer. Die Larven leben parasitisch mit der Gemeinen Pelzbiene (Amegilla quadrifasciata) zusammen. Erwachsene Tiere (Imagines) ernähren sich vom Nektar unterschiedlicher Pflanzen. Foto: 29.03.2011, Punta de Teno

Gemeine Stiftschwebfliege (Sphaerophoria scripta)

Bis zu zwölf Millimeter kann die Gemeine Stiftschwebfliege lang werden. Sie weist einen sehr schlanken Körperbau auf. Bei männlichen Tieren ist der Leib länger als die Flügel. An der Stirn und im Gesicht tragen die Tiere gelbe Bereiche, auffällig sind die riesigen, unbehaarten und dunklen Augen. Die sehr kurzen Fühler sind rötlichgelb gefärbt und die Brust ist mattbraun, an den Seiten befinden sich gelbe Streifen. Der lange Hinterleib ist gelb-schwarz gefärbt. Das Muster unterscheidet sich bei den Geschlechtern ein wenig. Weibchen sind zudem am spitz zulaufenden Hinterleib zu erkennen. Bei Männchen ist dieser kolbenförmig. Pollen und Nektar bilden die Nahrung dieser in vielen Teilen der Welt beheimateten Insekten.

  Männliche Gemeine Stiftschwebfliege (Sphaerophoria scripta)   Männliche Gemeine Stiftschwebfliege (Sphaerophoria scripta)  
  Männchen, Foto: 31.03.2011,
El Palmar
  Männchen, Foto: 31.03.2011,
El Palmar
 

Kanarische Erdhummel (Bombus canariensis)

Auf den Kanarischen Inseln kommt eine endemische, also nur dort heimische Hummelart vor: Bombus canariensis. Diese auf Deutsch als Kanarische Erdhummel bezeichnete Art ist eng mit der Dunklen Erdhummel (Bombus terrestris) verwandt. Anhand ihrer Färbung ist die kanarische Art aber leicht zu erkennen. Nahezu der gesamte Körper ist schwarz gefärbt, lediglich der hintere Bereich des Hinterleibs ist weiß. Der Körper ist dicht behaart. Arbeiterinnen sind etwa elf bis 16 mm lang, Männchen circa 14 bis 16 Millimeter und Königinnen rund 20 Millimeter.

  Kanarische Erdhummel (Bombus canariensis)   Kanarische Erdhummel (Bombus canariensis)  
  Foto: 31.03.2011,
El Palmar
  Foto: 28.03.2011,
Anaga-Gebirge
 

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Malvenwanze (Mallow Seed Bug, Oxycarenus lavaterae)

Malvenwanze (Mallow Seed Bug, Oxycarenus lavaterae)In Südeuropa, auf den Kanarischen Inseln sowie in der Schweiz, in Österreich, in Süddeutschland und im nördlichen Afrika lebt die Malvenwanze. Diese Insekten kommen in Gebieten vor, in denen sie Malvengewächse finden, denn diese Pflanzen liefern erwachsenen Malvenwanzen und deren Wanzen die notwendige Nahrung: Pflanzensäfte, die die Tiere mit ihrem Rüssel saugen. Circa vier bis sechs Millimeter sind ausgewachsene Malvenwanzen lang. Ihr Körper ist schwarz gefärbt und ihre Halbdecken sind teilweise rot. Ihre Membranen sind durchscheinend und sehen silbrig aus. Manche Literaturquellen bezeichnen diese Wanzenart auch als Lindenwanze. Der Grund dafür ist, dass die Tiere in einigen Teilen ihres Verbreitungsgebiets auch die Säfte von Linden sowie von anderen Pflanzen, darunter Hasel, saugen. Foto: 31.03.2011, El Palmar

Mistbiene (European Hoverfly, Eristalis tenax)

Mistbiene (European Hoverfly, Eristalis tenax)Wenig schmeichelhaft ist der deutsche Name von Eristalis tenax. Diese Schwebfliegenart wird als Mistbiene bezeichnet. Diese Tiere kommen nahezu weltweit vor und sie erreichen eine Körperlänge von 14 bis 18 Millimeter. Ihr Aussehen erinnert ein wenig an Bienen. Am Hinterleib ist Eristalis tenax dunkelbraun gefärbt, am zweiten Segment sind orangebraune bis gelbe, keilförmige Flecken vorhanden; sie können jedoch auch rötlich oder ockerfarben sein. An den Augen lassen sich die Geschlechter unterscheiden: Bei den Männchen stoßen die schwarzen Facettenaugen zusammen, bei den Weibchen sind sie deutlich voneinander getrennt. Weil sie sich von Pollen und Nektar ernähren, suchen Mistbienen regelmäßig Blüten auf. Somit lassen sie sich vor allem dort beobachten, wo sie viele Nahrungsquellen finden. Foto: 29.03.2011, El Palmar

Sphingonotus rubescens

Sphingonotus rubescensDie Sandschrecke Sphingonotus rubescens ist auf den Kanarischen Inseln, in Nordafrika und vom Mittelmeerraum bis Indien heimisch. Auf sandigen oder steinigen Böden sowie auf felsigen Arealen kommt die Spezies vor. Rötlichgrau bis braungrau oder einfach nur grau ist die Grundfärbung der Tiere, sie tragen zudem ein dunkelgraues bis mittelgraues Muster. Ihr Körper ist circa drei Zentimeter lang, die Flügel überragen das Ende des Hinterleibs um etwa einen Zentimeter, woraus sich vom Kopf bis zu den Flügelspitzen in der Ruhestellung eine Gesamtlänge von rund vier Zentimeter ergibt. Nahezu ganzjährig lassen sich die Tiere auf Teneriffa beobachten, sie ernähren sich von Kräutern und Gräsern. Foto: 29.03.2011, Punta de Teno

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Bisher unbestimmte sonstige Insektenarten

  Unbestimmte Insektenart Nr. 1   Unbestimmte Insektenart Nr. 2  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 1,
Foto: 31.03.2011, El Palmar
  Unbestimmte Insektenart Nr. 2,
Foto: 27.03.2011, Teide-Nationalpark
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 3   Unbestimmte Insektenart Nr. 4  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 3,
Foto: 31.03.2011, El Palmar
  Unbestimmte Insektenart Nr. 4,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 5   Unbestimmte Insektenart Nr. 6  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 5,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
  Unbestimmte Insektenart Nr. 6,
Foto: 01.04.2011, Aguamansa
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 7   Unbestimmte Insektenart Nr. 8  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 7,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
  Unbestimmte Insektenart Nr. 8,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 9   Unbestimmte Insektenart Nr. 10  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 9,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
  Unbestimmte Insektenart Nr. 10,
Foto: 29.03.2011, El Palmar
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 10   Unbestimmte Insektenart Nr. 11  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 10,
Foto: 29.03.2011, El Palmar
  Unbestimmte Insektenart Nr. 11,
Foto: 29.03.2011, El Palmar
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 12   Unbestimmte Insektenart Nr. 13  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 12,
Foto: 29.03.2011, El Palmar
  Unbestimmte Insektenart Nr. 13,
Foto: 29.03.2011, Punta de Teno
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 14   Unbestimmte Insektenart Nr. 15  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 14,
Foto: 29.03.2011, Punta de Teno
  Unbestimmte Insektenart Nr. 15,
Foto: 29.03.2011, Punta de Teno
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 16   Unbestimmte Insektenart Nr. 17  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 16,
Foto: 31.03.2011, Aguamansa
  Unbestimmte Insektenart Nr. 17,
Foto: 31.03.2011, El Médano
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 18   Unbestimmte Insektenart Nr. 19  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 18,
Foto: 31.03.2011, El Médano
  Unbestimmte Insektenart Nr. 19,
Foto: 31.03.2011, El Médano
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 20   Unbestimmte Insektenart Nr. 21  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 20,
Foto: 31.03.2011, El Médano
  Unbestimmte Insektenart Nr. 20,
Foto: 31.03.2011, Adeje
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 22   Unbestimmte Insektenart Nr. 23  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 22,
Foto: 31.03.2011, Nähe Santiago del Teide
  Unbestimmte Insektenart Nr. 23,
Foto: 01.04.2011, Aguamansa
 

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  Unbestimmte Insektenart Nr. 24   Unbestimmte Insektenart Nr. 25  
  Unbestimmte Insektenart Nr. 24,
Foto: 31.03.2011, El Palmar
  Unbestimmte Insektenart Nr. 25,
Foto: 31.03.2011, El Palmar
 

  Unbestimmte Insektenart Nr. 26      
  Unbestimmte Insektenart Nr. 26,
Foto: 01.04.2011, Aguamansa
     

Schnecken

Plutonia lamarckii

Plutonia lamarckiiEine äußerst bemerkenswerte Tierart ist Plutonia lamarckii. Diese im Anaga-Gebirge endemische, also nur dort in freier Natur vorkommende Schneckenspezies ist in gewisser Weise ein evolutionäres Mittelding zwischen Gehäuse- und Nacktschnecken. In der Mitte des Körpers weisen diese Tiere eine deutliche Verdickung auf, im Rückenbereich tragen die Tiere auf dieser Verdickung einen kleinen Ansatz eines Gehäuses. Dieser sieht eher wie eine kleine Scheibe mit angedeuteten Windungen aus. Bei vielen Individuen ist dieses Gehäuse teilweise oder gar nicht zu sehen, weil sie den Mantel darüber ziehen können. Plutonia lamarckii ist variabel in verschiedenen graubraunen Tönen oder fast schwarz gefärbt. Die Körperlänge kann bis zu etwa vier Zentimeter betragen. Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge

  Plutonia lamarckii, Individuum mit Resten des Gehäuses   Plutonia lamarckii, Individuum mit fehlendem Gehäuse  
  Individuum mit Resten des Gehäuses,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
  Individuum mit fehlendem Gehäuse,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
 

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Bisher unbestimmte Schneckenarten

  Unbestimmte Schneckenart Nr. 1   Unbestimmte Schneckenart Nr. 2  
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 1,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
  Unbestimmte Schneckenart Nr. 2,
Foto: 31.03.2011, El Palmar
 

Krebstiere

Grapsus adscensionis

Grapsus adscensionisDie Krabbenart Grapsus adscensionis bewohnt den östlichen Atlantik und gilt erst seit 1990 als eigenständige Art. In der Zeit davor hat man die Tiere für Vertreter Roten Klippenkrabbe (Grapsus grapsus) gehalten, die jedoch vor allem die südamerikanischen Pazifikküsten bewohnt. Junge Individuen von Grapsus adscensionis sind schwarz. Erst wenn sie erwachsen sind, nehmen diese Krabben ihre typische bräunliche bis rote Färbung an. Etwa bis zu acht Zentimeter kann der Rückenpanzer dieser Krebstierart breit werden. Grapsus adscensionis lebt auf Felsen in der Brandungszone und weidet dort Algen ab. Außerdem ernähren sich diese Krabben von toten Meerestieren, die angespült werden. Foto: 29.03.2011, Punta de Teno

Mittelmeer-Felsenküsteneinsiedlerkrebs (Mediterranean Hermit Crab, Clibanarius erythropus)

Mittelmeer-Felsenküsteneinsiedlerkrebs (Mediterranean Hermit Crab, Clibanarius erythropus)Der Mittelmeer-Felsenküsteneinsiedlerkrebs ist nur etwa zwei Zentimeter lang. Wie es der deutscher Name bereits andeutet, leben diese Tiere an Felsenküsten. Allerdings sind sie keineswegs ausschließlich im Mittelmeer beheimatet, sondern darüber hinaus im östlichen Atlantik sowie im Roten Meer. Grünlichbraun ist die Grundfärbung von Clibanarius erythropus. Jedoch ist davon meist nur wenig zu sehen, weil sich die Tiere in den Gehäusen von Meeresschnecken ansiedeln und den größten Teil ihres Körpers darin verstecken. Rot sind die Antennen und die Augenstiele gefärbt. Meist sind die Beine dieser Einsiedlerkrebse rot, bei vielen Individuen tragen sie blaue Flecken oder Streifen. Foto: 02.04.2011, Puerto de la Cruz

Die folgenden Krebstierarten habe ich allesamt auf Teneriffa fotografiert. Leider habe ich sie bisher nicht bestimmen können.

  Unbestimmte Krabbenart Nr. 1   Unbestimmte Krabbenart Nr. 2  
  Unbestimmte Krabbenart Nr. 1,
Foto: 29.03.2011, Punta de Teno
  Unbestimmte Krabbenart Nr. 2,
Foto: 01.04.2011, Puerto de la Cruz
 

  Unbestimmte Krabbenart Nr. 3      
  Unbestimmte Krabbenart Nr. 3,
Foto: 28.03.2011, Puerto de la Cruz
     

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Spinnentiere

Neoscona crucifera (Hentz’s Orbweaver)

Die Spinnenart Neoscona crucifera stammt ursprünglich aus Amerika. Sie kommt in einigen Bundesstaaten der USA bis hinunter nach Mexiko vor. Auf die Kanarischen Inseln ist sie sehr wahrscheinlich durch die Menschen gelangt. Meist sind diese Tiere nachtaktiv, doch mitunter kann man die Weibchen auch am Tage sehen. Ihre Körperlänge beträgt 9,5 bis 19 Millimeter, die Männchen sind ein wenig kleiner. Rötlichbraun ist die Grundfärbung dieser Tiere und viele Individuen tragen auf dem Rücken das für Vertreter der Familie der Echten Radnetzspinnen (Araneidae) typische Muster.

  Neoscona crucifera (Hentz’s Orbweaver)   Neoscona crucifera (Hentz’s Orbweaver)  
  Weibchen, Foto: 31.03.2011,
El Palmar
  Weibchen, Foto: 31.03.2011,
El Palmar
 

Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola)

Weibliche Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola)Der Mittelmeerraum sowie die Kanarischen Inseln und Madeira sind Gebiete, in denen die Opuntienspinne vorkommt. Es handelt sich bei den Tieren um Mitglieder der Familie der Echten Radnetzspinnen, außerdem bilden die Opuntienspinnen Kolonien mit dichten, zeltartigen Netzen. Diese befinden sich meist zwischen den Gliedern von Opuntien. Weibliche Opuntienspinnen, siehe Foto rechts, erreichen eine Körperlänge von zehn bis 15 Millimeter, Männchen werden nur zwei bis vier Millimeter lang. Bei dieser Spezies kann der Vorderkörper hell beige oder schwarz gefärbt sein, er ist also farblich variabel. Außerdem ist er dicht weiß behaart. Deutlich weniger dicht ist die Behaarung auf dem länglich-oval geformten Hinterkörper, er ist meist dunkel gefärbt und trägt drei Höckerpaare, die häufig eine helle bis weiße Färbung aufweisen. Bräunliche Individuen haben hell und dunkel geringelte Beine, bei den dunklen Exemplaren sind die Beine einfarbig schwarz gefärbt. Die Netze der Opuntienspinnen sind so komplex, dass die Weibchen mehrere Nächte dafür benötigen, sie zu weben. In manchen Netzen sind weißliche Röhren aus Spinnenseide zu beobachten, siehe Foto unten links. Dabei handelt es sich um Kokons. Foto: 31.03.2011, Puerto de la Cruz

  Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola), Netzkolonie   Opuntienspinne (Tent-web Spider, Cyrtophora citricola), Weibchen mit Kokon  
  Netzkolonie, Foto: 02.04.2011,
Puerto de la Cruz
  Weibchen mit Kokon, Foto: 02.04.2011,
Puerto de la Cruz
 

Veränderliche Krabbenspinne (Goldenrod Crab Spider, Misumena vatia)

In weiten Teilen Europas und auch auf Teneriffa ist die Veränderliche Krabbenspinne heimisch. Diese Tiere sind variabel gefärbt, wobei sie aber stets perfekt an ihre Umgebung angepasst und deshalb ideal getarnt sind. Männchen sind etwa vier Millimeter lang, ihr vorderer Körperbereich ist meist schwarz gefärbt. Der Hinterkörper ist bei ihnen weißlich bis gelblich gefärbt und es finden sich darauf zwei dunkle Längsstreifen. Weibchen sind deutlich größer, sie erreichen eine Länge von bis zu zehn Millimeter. Ihr gesamter Körper kann gelb, rötlich, grünlich oder weiß gefärbt sein. Zudem kommen Tiere vor, die am Hinterkörper seitlich zwei rote Streifen tragen oder solche, bei denen Teile des Körpers gelblich sind, so auch das in diesem Absatz gezeigte Individuum. Veränderliche Krabbenspinnen sind Lauerjäger. Sie setzen sich beispielsweise auf Blüten ruhig hin, strecken die vorderen Beinpaare seitlich aus und warten oft stundenlang regungslos darauf, dass sich ein Beutetier vor ihnen auf der Blüte niederlässt. Sie brauchen dann nur noch mit den beiden vorderen Beinpaaren blitzschnell zuzupacken. Zu finden ist diese Spinnenart dort, wo es viele Blüten gibt.

  Weibliche Veränderliche Krabbenspinne (Goldenrod Crab Spider, Misumena vatia)   Weibliche Veränderliche Krabbenspinne (Goldenrod Crab Spider, Misumena vatia)  
  Weibchen, Foto: 31.03.2011,
El Médano
  Weibchen, Foto: 31.03.2011,
El Médano
 

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Bisher unbestimmte Spinnentiere

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 1   Unbestimmte Spinnenart Nr. 2  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 1,
Foto: 31.03.2011, El Palmar
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 2,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 3   Unbestimmte Spinnenart Nr. 4  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 3,
Foto: 29.03.2011, Punta de Teno
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 4,
Foto: 30.03.2011, Puerto de la Cruz
 

  Unbestimmte Spinnenart Nr. 5   Unbestimmte Tierart Nr. 1  
  Unbestimmte Spinnenart Nr. 5,
Foto: 30.03.2011, Puerto de la Cruz
  Unbestimmte Tierart Nr. 1,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
 

  Unbestimmte Tierart Nr. 2   Unbestimmte Tierart Nr. 3  
  Unbestimmte Tierart Nr. 2,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
  Unbestimmte Tierart Nr. 3,
Foto: 28.03.2011, Anaga-Gebirge
 

 

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