Extremadura

Startseite

· Extremadura allgemein
· Kulinarisches
· Reisetipps
· Cabañas del Castillo
· Cáceres
· Dehesas und Flüsse
· Kloster in Guadalupe
· La Serena
· Llanos (Ebenen)
· Monfragüe-Nationalpark
· Sierra de San Pedro
· Trujillo
· Tiere
· Vögel
  · Teil 1
  · Teil 2
  · Teil 3
  · Teil 4
· Pflanzen
· Literatur & Linktipps

Vögel der Extremadura - Teil 4

Auf dieser Seite finden Sie Artenporträts und Fotos der unten in alphabetischer Reihenfolge aufgelisteten Vogelarten. Um zu den einzelnen Abbildungen und Beschreibungen zu gelangen, klicken Sie bitte auf den Namen der jeweiligen Art.

· Steinschmätzer (Northern Wheatear, Oenanthe oenanthe, Collalba gris)
· Tigerfink (Reed Avadavat oder Strawberry Finch, Amandava amandava, Bengalí rojo)
· Trauersteinschmätzer (Black Whetear, Oenanthe leucura, Collalba negra)
· Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto, Tórtola turca)
· Uhu (Northern Eagle Owl, Bubo bubo, Búho real)
· Weidensperling (Spanish Sparrow, Passer hispaniolensis, Gorrión moruno)
· Weißstorch (White Stork, Ciconia ciconia, Cigüeña blanca)
· Wiedehopf (Hoopoe, Upupa epops, Abubilla)
· Zaunkönig (Wren, Troglodytes troglodytes, Chochín)
· Zippammer (Rock Bunting, Emberiza cia, Escribano montesino)
· Zwergadler (Booted Eagle, Aquila pennatus, Águila calzada)
· Zwergdommel (Little Bittern, Ixobrychus minutus, Avetorillo común)
· Zwergtrappe (Little Bustard, Tetrax tetrax, Sisón común)

Steinschmätzer (Northern Wheatear, Oenanthe oenanthe)

Männlicher Steinschmätzer (Northern Wheatear, Oenanthe oenanthe)Steinschmätzer sind mit ihrer Körpergröße von maximal 15 Zentimeter vergleichsweise großen. Durch ihr Verhalten fallen sie in den Ebenen der Extremadura auf: Sie laufen flink über den Boden, fliegen dann und wann auf eine Mauer, einen Ast oder einen anderen Aussichtspunkt und fliegen dann wieder auf den Boden, um erneut umher zu laufen. Im Prachtkleid unterscheiden sich die Männchen, siehe Foto rechts, stark von den Weibchen. Ihr Gefieder ist dann auf dem Kopf und am Rücken grau gefärbt. Sie tragen einen schwarzen Augenstreif, der bis zur Wange reicht. Über diesem dunklen Bereich befindet sich ein feiner, weißer Streifen. Ockerfarben ist die Brust, der Bauch ist weiß gefärbt. In starkem Kontrast dazu stehen die schwarzen Flügel. Foto: 01.04.2009, Llanos de Trujillo y Cáceres

Weiblicher Steinschmätzer (Northern Wheatear, Oenanthe oenanthe)Wenn die Männchen außerhalb der Brutperiode ihr Schlichtkleid tragen, ähneln sie den Weibchen mehr. Ihre Maske ist dann weniger ausgeprägt und der Rücken ist braun gefärbt. Insgesamt wirken die Weibchen deshalb weniger "bunt", siehe Foto rechts. Als Lebensraum bevorzugen Steinschmätzer offenes und steiniges Gelände, dort finden sie ihre Nahrung, die zum überwiegenden Teil aus Insekten besteht. Aber auch Regenwürmer und Schnecken stehen auf ihrem Speisezettel. Spanischer Name: Collalba gris. Foto: 01.04.2009, Llanos de Trujillo y Cáceres

Tigerfink (Reed Avadavat oder Strawberry Finch, Amandava amandava)

Tigerfink (Reed Avadavat oder Strawberry Finch, Amandava amandava)Die ursprüngliche Heimat der Tigerfinken ist Asien, dort kommen sie unter anderem in Indien und in Indonesien vor. Nach Europa sind sie als Ziervögel gelangt. In der Extremadura haben sich entflogene Käfigvögel erfolgreich angesiedelt. Gras- und Schilfbestände sind die typischen Lebensräume der Tigerfinken, weshalb sie sich in der Extremadura vor allem dort aufhalten, wo sie dies ganzjährig finden. Besonders geeignete Bedingungen treffen sie beispielsweise auf den Reisfeldern bei Madrigalejo an. Nur etwa neun Zentimeter sind die Vögel groß, das Gefieder der Weibchen ist auf der Körperoberseite bräunlich, auf der Unterseite hell bis gelblich gefärbt. Männchen weisen außerhalb der Brutperiode eine ähnliche Färbung auf, im Prachtkleid sind sie überwiegend rot gefärbt und tragen weiße Punkte. Der Schnabel dieser zierlichen Vögel ist rot. Sämereien bilden die Nahrung der Tigerfinken. Spanischer Name: Bengalí rojo, Foto: 03.04.2009, Reisfelder bei Madrigalejo

Trauersteinschmätzer (Black Wheatear, Oenanthe leucura)

Trauersteinschmätzer (Black Wheatear, Oenanthe leucura)Fast am gesamten Körper trägt der Trauersteinschmätzer schwarze Federn. Lediglich am Bürzel, an der Unterschwanzdecke und am Stoß ist das Gefieder weiß gefärbt. Unmittelbar nach der Mauser ist das schwarze Gefieder leicht glänzend, während der Brutperiode ist es matter gefärbt. Beide Geschlechter sehen sich sehr ähnlich, lediglich durch die ein wenig mattere bläulichschwarze Färbung ist das Weibchen vom Männchen zu unterscheiden. In einigen Teilen Spaniens sowie mancherorts in Südfrankreich und in Bereichen Nordafrikas ist diese Vogelart heimisch; in der Extremadura kann man die schönen, circa 18 Zentimeter großen Vögel im Dorf Cabañas del Castillo mit ein wenig Glück beobachten. Dort finden sie trockene steinige Hänge und Gebüsche, also ihren bevorzugten Lebensraum. Spanischer Name: Collalba negra, Foto: 02.04.2009, Cabañas del Castillo

 Zum Seitenanfang ↑

Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)

Türkentaube (Collared Dove, Streptopelia decaocto)Verglichen mit anderen Wildtaubenarten, ist die Türkentaube sehr zierlich. Sie erreicht eine Körpergröße von 31 bis 33 Zentimeter. Das Gefieder dieser Tauben ist beigebraun gefärbt, der schwarze Halsring steht hierzu in einem deutlichen Kontrast. Auch der Schnabel ist schwarz gefärbt, die Beine und Zehen sind dunkelrot. An den Flügelspitzen tragen Türkentauben dunkle Federn. In ihrem gesamten europäischen Verbreitungsgebiet kommen sie ganzjährig vor. Sie leben bevorzugt in steppenartigen Landschaften mit Gebüschen und Baumgruppen sowie in Dörfern und Städten. Die recht scheuen Vögel ernähren sich von Sämereien. Ursprünglich stammt die Türkentaube aus Südwest-Asien. Seit den 1950er Jahren hat sich diese Taubenart über nahezu ganz Europa auszubreiten begonnen. Spanischer Name: Tórtola turca, Foto: 02.03.2006, Monfragüe-Nationalpark

Uhu (Eurasian Eagle Owl, Bubo bubo)

Uhu (Eurasian Eagle Owl, Bubo bubo)Die größte Eulenart Spaniens ist der Uhu. Der Körper wirkt massig und gedrungen, die Tiere werden bis zu rund 60 Zentimeter lang. Das Gefieder ist in unterschiedlichen Brauntönen gehalten, die Vorderseite ist heller gefärbt als die Rückseite. Außerdem weist sie ein dunkles Streifenmuster auf, das vor allem im Bereich der oberen Brust besonders ausgeprägt ist. Auf dem Kopf trägt der Uhu zwei auffällige Federohren. Hierbei handelt es sich nicht um die Ohren des Vogels, sondern lediglich um Federbüschel. Vorn im Gesicht sind die Augen des Uhus nebeneinander angeordnet, die Iris ist leuchtend orangerot gefärbt. Weibliche Tiere sind etwas größer als männliche. Sie erreichen eine Flügelspannweite von bis zu 168 Zentimeter, wohingegen die Männchen es meist maximal auf rund 157 Zentimeter Flügelspannweite bringen. Uhus leben in abwechslungsreichen Lebensräumen, in denen sie neben Gewässern auch Feldgehölze, Hecken oder Felsen finden. Auf ihrem Speisezettel stehen allerlei Tiere, darunter Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hasen sowie Vögel, darunter Krähen, Tauben oder Enten. Spanischer Name: Búho real, Foto: 31.03.2009, Monfragüe-Nationalpark

Weidensperling (Spanish Sparrow, Passer hispaniolensis)

Männlicher Weidensperling (Spanish Sparrow, Passer hispaniolensis)Im gesamten Mittelmeerraum und in einigen Teilen Asiens kommt der Weidensperling vor. Diese ungefähr 14,5 Zentimeter großen Vögel erinnern auf den ersten Blick stark an Haussperlinge, was an der ähnlichen Färbung liegt. Die Körperunterseite ist bei beiden Geschlechtern hell gefärbt. Bei den Weibchen ist die Oberseite bräunlich gefärbt, dies gilt außerdem für den Kopf. Männchen haben einen grau-bräunlichen Rücken, eine dunkle Kehle und Brust. Darüber hinaus tragen sie eine braune Kappe; bei den Haussperlings-Männchen ist der Kopf auf der Oberseite dunkelgrau gefärbt. In der Extremadura sieht man Weidensperlinge häufig dort, wo Weißstörche nisten. Die kleinen Sperlinge sind oft Untermieter in deren Nestern. Die Nester der Weidensperlinge sind rundlich geformt und weisen ein rundes Einschlupfloch auf. Gern leben Weidensperlinge in großen Kolonien, an den Menschen sind sie nicht sonderlich stark gebunden. Spanischer Name: Gorrión moruno, Foto: 01.04.2009, Cáceres

 Zum Seitenanfang ↑

Weißstorch (White Stork, Ciconia ciconia)

Weißstorch (White Stork, Ciconia ciconia)Der Anblick balzender und mit den Schnäbeln klappernder Weißstörche hat etwas Faszinierendes an sich. In der Extremadura kann man diesem Naturschauspiel im Frühling vielerorts beiwohnen. Die 100 bis 115 Zentimeter großen Weißstörche erreichen die zentrale Iberische Halbinsel bereits sehr früh im Jahr, sie kommen teilweise schon im Januar aus ihren afrikanischen Überwinterungsgebieten zurück. Weil die Nester gerade Unterlagen benötigen, wurden auf vielen Bauwerken in der Extremadura entsprechende Plattformen errichtet, um die schwarzweißen Großvögel anzusiedeln. Solche Plattformen sind zum Beispiel in Cáceres von den Störchen gern angenommen worden, siehe Foto. Spanischer Name: Cigüeña blanca, Foto: 01.04.2009, Cáceres

Wiedehopf (Hoopoe, Upupa epops)

Wiedehopf (Hoopoe, Upupa epops)Im Flug sieht der Wiedehopf aus wie ein übergroßer Schmetterling, weil seine Flügel sehr breit und rund sind; außerdem gaukeln die Vögel durch die Luft. Wiedehopfe sind 26 bis 28 Zentimeter groß und aufgrund ihrer Federhaube unverwechselbar. Ist sie zusammengeklappt, ragt sie wie ein Sporn nach hinten und verleiht dem Kopf mit seinem sehr langen, nach unten gebogenen Schnabel ein längliches Aussehen. Richtet ein Wiedehopf seine Haube auf, wirkt der Kopf sehr viel größer und vor allem rund. Die Flügel und der Schwanz des Wiedehopfs sind schwarzweiß gebändert. Auch die Spitzen der Haubenfedern sind weiß und schwarz gesäumt. Der restliche Körper der Wiedehopfe ist orange bis rostrot gefärbt. Halbwüsten, mehr oder minder bewaldete Steppen und Weideland sind typische Lebensräume, in denen man Wiedehopfe antrifft. Die Vögel ernähren sich von Insekten wie Heuschrecken oder Maulwurfsgrillen. Spanischer Name: Abubilla. Foto: 03.04.2009, Dehesas bei Madrigalejo

Wiesenpieper (Meadow Pipit, Anthus pratensis)

Wiesenpieper (Meadow Pipit, Anthus pratensis)Feuchte Wiesen und Viehweiden sind der bevorzugte Lebensraum des Wiesenpiepers, dort brütet er auch. Die Tiere sind nur 15 Zentimeter groß und halten sich häufig am Boden auf. Die Körperoberseite ist in unterschiedlichen Schattierungen bräunlich gefärbt und wirkt deshalb gut als Tarnung. Die Körperunterseite ist grau gefiedert, das Federkleid trägt im Bereich der Brust einige zarte, dunkle Streifen. Rötlich sind die Beine gefärbt und der Schnabel ist dunkelgrau. Im Sommerhalbjahr ernähren sich die Vögel von Insekten und Spinnentieren, im Winter gehen sie zu Sämereien und Schnecken als Nahrung über. Spanischer Name: Bisbita pratense, Foto: 03.04.2009, Reisfelder bei Madrigalejo

 Zum Seitenanfang ↑

Zaunkönig (Winter Wren, Troglodytes troglodytes)

Zaunkönig (Winter Wren, Troglodytes troglodytes)Mit seiner geringen Körpergröße, die zwischen 9,5 und elf Zentimeter beträgt, gehört der Zaunkönig zu den kleinsten Vögeln, die man in Spanien beobachten kann. Sein Gefieder ist auf der oberen Seite des Körpers rotbraun gefärbt. An den Flanken trägt diese Vogelart ein dunkelbraunes Wellenmuster, das auch auf den Flügeln und am Schwanz zu finden ist. Die Körperunterseite ist hingegen cremefarben und ohne Muster. Ein sicheres Erkennungsmerkmal dieser rundlich wirkenden Vögel ist ihr meist senkrecht aufgestellter Schwanz. Ihr leicht gebogener, langer und spitzer Schnabel ist oben bräunlich und unten gelblich gefärbt. Obwohl Zaunkönige so zierlich sind, singen sie mit einer enormen Lautstärke: Der Gesang der Männchen schallt mit 90 Dezibel durch die Landschaft und ist je nach Geländebeschaffenheit bis zu einen halben Kilometer weit zu hören. In Büschen und Hecken hält sich der Zaunkönig bevorzugt auf. Spanischer Name: Chochín, Foto: 31.03.2009, Castillo de Monfragüe

Zippammer (Rock Bunting, Emberiza cia)

Die charakteristische Kopfzeichnung macht die Zippammer unverwechselbar: Grau ist die Grundfarbe des Kopfes, die Wangen sind schwarz gezeichnet und über den Augen verläuft je ein heller Überaugenstreif. Der Oberschnabel ist dunkel, der Unterschnabel heller gefärbt. Am Bauch tragen die Vögel orangebraunes Gefieder, der Rücken ist bräunlich gefärbt. Auch die Flügel weisen diesen Farbton auf. Zudem ist die Körperoberseite dunkel gestreift. Der Hals und die Kehle sind grau gefärbt. Weiß ist die Unterseite des Schwanzes, der Bürzel wird von rostbraunen Federn bedeckt. Weibchen sind insgesamt etwas matter gefärbt als Männchen. Hänge mit Felsen und Steinen, die häufig von der Sonne beschienen werden, sind bevorzugte Lebensräume der Zippammer. Feine Sämereien und hin und wieder auch einige Insekten stehen auf dem Speiseplan dieser Ammernart. Spanischer Name: Escribano montesino

Zippammer (Rock Bunting, Emberiza cia) Zippammer (Rock Bunting, Emberiza cia)
  Foto: 31.03.2009,
Monfragüe-Nationalpark
  Foto: 31.03.2009,
Monfragüe-Nationalpark
 

Zwergadler (Booted Eagle, Aquila pennatus)

Zwergadler (Booted Eagle, Aquila pennatus)Mit seiner Körperlänge von 42 bis 50 Zentimeter ist der Zwergadler ein relativ kleiner Adler. Die Flügelspannweite dieser Art beträgt zwischen rund 115 bis 130 Zentimeter. Weibchen sind wie bei vielen anderen Greifvogelarten etwas größer als Männchen. Das Gefieder ist auf der Körperoberseite bräunlich gefärbt und mit Mustern versehen, so dass sie gescheckt wirkt. Auf der Körperunterseite ist das Gefieder hell. Im Flug sind die Tiere an ihren hellen Unterflügeln und den typischen Farbverteilungen in den Schwungfedern zu erkennen. Die meisten dieser langen Federn sind dunkel gefärbt, ein kleiner Bereich ist braun gefärbt. Allerdings sehen nicht alle Zwergadler gleich aus, es kommen helle und dunkle Morphen vor. Kleine Säugetiere, Reptilien und Vögel bilden die Nahrung dieser Greifvögel. Den Winter verbringen sie in Afrika südlich der Sahara. Die Art ist früher als Hieraaetus pennatus bezeichnet worden. Spanischer Name: Águila calzada, Foto: 03.04.2009, La Serena

 Zum Seitenanfang ↑

Zwergdommel (Little Bittern, Ixobrychus minutus)

Zwergdommel (Little Bittern, Ixobrychus minutus)Die Zwergdommel ist ein sehr scheuer Vogel, der sich meist im Verborgenen aufhält. Mit ihrer Körpergröße von nur 27 bis rund 35 Zentimeter ist sie die kleinste in Mitteleuropa vorkommende Reiherart. Das Gefieder ist bei Männchen auf dem Rücken sowie am Schwanz und an den Schultern grünlich-schwarz gefärbt, die Körperunterseite trägt gelbliches Gefieder. Bei den Weibchen ist das Federkleid ähnlich, allerdings weniger kontrastreich und auf der Oberseite des Körpers eher braun gefärbt. Die Augen der Vögel sind durchdringend gelb, auch die Beine sind gelb, ebenso wie der Schnabel im Bereich seiner Basis. Zwergdommeln leben in Auwäldern, Süßwassersümpfen, Tongruben und ähnlichen Lebensräumen, die eine dichte und hohe Ufervegetation aufweisen, in der sich die Tiere verstecken können. Insekten, Fische, Würmer, Mollusken sowie Frösche und Kaulquappen bilden die Nahrung dieser Vögel. Spanischer Name: Avetorillo común, Foto: 04.04.2009, Verlandungszone des Embalse de Arrocampo Almaraz bei Saucedilla

Zwergtrappe (Little Bustard, Tetrax tetrax)

Männliche Zwergtrappe (Little Bustard, Tetrax tetrax)Zwergtrappen sind 40 bis 45 Zentimeter groß und die Geschlechter unterscheiden sich bei dieser Vogelart im Prachtkleid deutlich. Die Weibchen sind auf der Oberseite sandfarben und tragen schwarze Flecken, die Körperunterseite ist weiß gefärbt. So sehen Männchen auch im Schlichtkleid aus. Im Prachtkleid sind sie auffälliger gefärbt, dann ist ihr Hals schwarz gefärbt und wird von weißen Streifen geziert, siehe Foto rechts. Das Verbreitungsgebiet der Zwergtrappe umfasst neben Spanien außerdem Portugal, Südfrankreich, Sardinien und die Balkanhalbinsel sowie einzelne Vorkommen in Italien. Darüber hinaus sind die Vögel in Nordafrika und in Steppengebieten zwischen dem Schwarzen Meer und dem Balchaschsee in Kasachstan zu finden. Samen, Triebe, Wurzeln und Insekten bilden die Nahrung der Zwergtrappen. Die Vögel sind sehr scheu und man muss großes Glück haben, sie aus der Nähe zu sehen. Während meiner Spanienreise im Frühling 2009 ist das in diesem Absatz gezeigte Männchen wenige Meter neben dem Bus hergelaufen und ich habe es durch die Scheiben perfekt beobachten und fotografieren können. Spanischer Name: Sisón común, Foto: 03.04.2009, La Serena

 

 Zum Seitenanfang ↑

 


Extremadura auf einer größeren Karte anzeigen