Malediven - MeerestiereTeil 2
 

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          Blaustreifen-Doktorfisch (Lined Surgeonfish, Acanthurus lineatus)

Blaustreifen-Doktorfisch Blaustreifen-Doktorfisch In Tiefen bis zu sechs Meter kommt dieser farbenprächtige Vertreter der Familie der Doktorfische vor. Die Tiere erreichen eine Körperlänge von bis zu 35 Zentimeter. Anhand ihrer auffälligen Körperzeichnung aus gelborangen und blauen Streifen sowie ihrer sichelförmigen Schwanzflosse sind sie leicht zu erkennen. (Foto links: Hausriff, Dhigufinolhu; Foto rechts: Hausriff, Sun Island)

Brandungs-Demoiselle (Surge Damselfish, Chrysiptera leucopoma)

Brandungs-Demoiselle Zwischen drei und fünf Zentimeter waren die rechts abgebildeten Fische lang, die sich immer in der Nähe von (abgestorbenen) Korallen aufhielten und bei der kleinsten Störung in Spalten versteckten. Ich sah diese Fischart, die am Bauch gelb und auf dem Rücken blau gefärbt ist, nur in der Nähe der Riffkante. Sie lebten in einer Tiefe von etwa vier Meter und waren sehr scheu, so dass ich sie nicht gut fotografieren konnte. (Hausriff, Sun Island)

Buckelkopf-Papageifisch (Steephead Parrotfish, Indian Parrotfish Scarus strongylocephalus)

Buckelkopf-Papageifisch, Männchen Zu den imposantesten Anblicken an einem Korallenriff gehören zweifelsohne die Buckelkopf-Papageifische mit ihrer Körperlänge von bis zu 70 Zentimeter. Ihr Lebensraum erstreckt sich von zwei bis 35 Meter Tiefe. Gelegentlich wird diese Fischart auch Indischer Buckelkopf genannt. Die Abbildungen rechts und unten links zeigen jeweils ein männliches Tier. Das Foto unten rechts zeigt ein Weibchen, das in seiner Grundfärbung seinem Geschlecht entsprechend eher rötlich und grünlich erscheint; die Männchen weisen mehr Blau im hinteren Körperbereich und überdies erheblich kräftigere Farben auf. (Foto rechts und unten links: Hausriff, Dhigufinolhu; Foto unten rechts: Hausriff, Sun Island)

Buckelkopf-Papageifisch, Männchen Buckelkopf-Papageifisch, Weibchen

Der Begleiter des links gezeigten Männchens könnte meiner Meinung nach ein Dunkler Ruderbarsch (Kyphosus vaigiensis) sein. Sollte jemand dieses Tier sicher als Dunklen Ruderbarsch identifizieren oder meine These widerlegen können, so würde ich mich über eine Benachrichtigung per E-Mail sehr freuen.

Buckel-Nasendoktorfisch (Humpback Unicornfish, Naso brachycentron)

Buckel-Nasendoktor Dank ihrer Größe von bis zu 70 Zentimeter sind Buckel-Nasendoktorfische weithin sichtbar. Sie schwimmen meist einzeln oder paarweise durch Lagunen oder in der Nähe der Riffkante. Am Hausriff meiner Hotelinsel habe ich sie stets im flachen Bereich unmittelbar vor der Riffkante beobachtet, nie sah ich einen dieser Fische im freien Wasser jenseits Riffkante. Auch in der Lagune konnte ich sie beobachten, wo sie sich sehr gemächlich fortbewegten. Anhand ihres buckelartigen Auswuchses am Rücken und ihrer geknickten "Nase" sind sie leicht von anderen Fischarten zu unterscheiden. Der Bauch dieser Fischart ist hellgrau, der Rücken bläulich bis dunkelgrau. (Mitten in der Lagune, Sun Island)

Doppelband-Meerbarbe (Doublebar Goatfish, Parupeneus bifasciatus)

Doppelband-Meerbarbe In der Nähe der Riffkante von Dhigufinolhu sah ich diese Barbenart recht häufig. Die Fische waren zwar recht scheu, aber man konnte sie dennoch gut beobachten. Doppelband-Meerbarben werden bis zu 35 Zentimeter lang und kommen in Tiefen von ein bis rund 80 Meter vor. (Hausriff, Dhigufinolhu)

Dreibinden-Preußenfisch (Three-Stripe Damsel, Dascyllus aruanus)

Dreibinden-Preußenfisch Zu den zahlenmäßig häufigsten Riffbewohnern der Gewässer rund um die Malediveninseln gehören die Dreibinden-Preußenfische. Die kleinen Riffbarsche erreichen ausgewachsen eine Körperlänge von bis zu acht Zentimeter. Vor allem in Lagunen kann man sie leicht beobachten. In großer Zahl schwimmen sie rund um freistehende Korallenblöcke oder Stelzen von Stegen beziehungsweise Wasserbungalows, wie man sie in den Lagunen der meisten Hotelinseln antrifft. Da Dreibinden-Preußenfische praktisch keine Scheu vor dem Menschen zeigen, sind sie teils sehr schwierig zu fotografieren, da sie viel zu nah an die Kamera heran schwimmen - die Makrofunktion der meisten Geräte dürfte mit nur zehn bis 20 Zentimeter entfernten Motiven hoffnungslos überfordert sein. Eine weitere Eigenart der kleinen Fische ist es, die Hände von Schnorchlern nach Futter abzusuchen. Auch meine Kamera haben sie abgesucht, sie sind ausgesprochen zutrauliche Meeresbewohner, die mich schon oft zum Schmunzeln gebracht haben. (Lagune an den Stelzen der Wasserbungalows, Sun Island)

Dreifleck-Preußenfisch (Threespot Damsel, Dascyllus trimaculatus)

Dreifleck-Preußenfisch Wie seine nahen Verwandten, die Dreibinden-Preußenfische, erreicht auch der Dreifleck-Preußenfisch im Erwachsenenalter lediglich eine Körperlänge von acht Zentimeter. Die Tiere leben in Tiefen von ein bis etwa 20 Meter. Vor allem Jungfische treten in recht großen Schwärmen auf. (Lagune an den Stelzen der Wasserbungalows, Sun Island)

 

 

 

Dreigestreifte Demoiselle (Threeline Damsel, Pomacentrus trilineatus)

Dreigestreifte Demoiselle Die nebenstehend abgebildete Dreigestreifte Demoiselle beobachtete ich nur in der Lagune von Sun Island, am Hausriff waren niemals solche Fische zu sehen. Zwischen fünf und acht Zentimeter waren die von mir beobachteten Exemplare lang und sie schwammen bei Gefahr in Höhlen oder Spalten zwischen (abgestorbenen) Korallen. Niemals sah ich die Fische frei schwimmen oder in Gruppen. Sie blieben immer allein und in unmittelbarer Nähe ihres Unterschlupfes. Der runde Fleck auf ihrem Rücken war leuchtend blau umrandet, was man jedoch nur bei direkter Sonneneinstrahlung gut erkennen konnte - und leider schien die Sonne gerade nicht, als das Foto entstand. Diese Fischart wird auch Dreigestreifte Demoiselle genannt. (Lagune, Sun Island)

Dunkelkappen-Papageienfisch (Fivesaddle Parrotfish, Scarus scaber)

Dunkelkappen-Papageienfisch Dieser etwa 25 Zentimeter lange, männliche Dunkelkappen-Papageienfisch schwamm in der Nähe der Riffkante von Dhigufinolhu zwischen einigen anderen Fischen herum, darunter Buckelkopf-Papageifische. Wie sie fraß er genüsslich einige Mäuler voll Kalkstein. Seine Farben und Muster unterschieden ihn deutlich von seinen nahen Verwandten, die einen erheblich bulligeren Kopf haben. (Hausriff, Dhigufinolhu)

 
                 

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