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Kurzurlaube: Greetsiel - Naturschutzgebiet Leyhörn

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Auf dem Speicherbecken im Naturschutzgebiet LeyhörnBereits im Jahr 1994 ist das Leyhörn zu einem Naturschutzgebiet erklärt worden. Seitdem steht eine Fläche von 650 Hektar vielen Tieren und Pflanzen als Heimat zur Verfügung, in der sie von Menschen so wenig wie möglich gestört werden. Das Areal beherbergt verschiedene Lebensräume: Im Hinterland befinden sich die Kleipütten, denen in diesem Reisebericht ein eigenes Kapitel gewidmet ist. Ein weiterer wichtiger Lebensraum für Wasservögel innerhalb des Naturschutzgebiets ist das Speicherbecken Leyhörn. Darüber hinaus gibt es Salzwiesen, in Ostfriesland als Heller bezeichnet, die periodisch vom Meer überflutet werden und besondere Lebensräume darstellen.

Blick auf den Weg unterhalb des DeichesDas Betreten der Kernzone des Naturschutzgebietes ist verboten und es gibt an den meisten Stellen nicht einmal Wege. Trotzdem kann man das Gebiet erkunden, denn über den westlichen Teil des Leyhörns verlaufen zwei Wege zur Schleuse, einer schmiegt sich an die Außenseite des Deichs, der andere an die Innenseite. Beide Wege können zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden. Von dort aus bieten sich mit dem Fernglas Einblicke in das Naturschutzgebiet oder aufs Wattenmeer. Auch vom Fahrgastschiff "MS Gretchen" aus, das vom Greetsieler Hafen bis zur Schleuse und zurück fährt, kann man die Tier- und Pflanzenwelt des Naturschutzgebiets beobachten. Ein Fernglas oder ein Spektiv sollte mit dabei sein, weil viele Tiere - insbesondere Vögel - nur aus großer Distanz zu sehen sind.

Im Folgenden finden Sie Impressionen meines Besuchs des Naturschutzgebiets im Herbst 2012:

  Weg an der Außenseite des Deichs   Blick über die Salzwiesen, im Hintergrund der Pilsumer Leuchtturm  
  Weg an der Außenseite des Deichs   Blick über die Salzwiesen, im
Hintergrund der Pilsumer Leuchtturm
 

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  Salzwiese in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebiets   Vom Wegesrand aus lässt sich die Vegetation des Wattenmeeres beobachten  
  Salzwiese in unmittelbarer
Nähe des Naturschutzgebiets
  Vom Wegesrand aus lässt sich die
Vegetation des Wattenmeeres beobachten
 

  Salz-Schlickgras (Spartina anglica) und Europäischer Queller (Salicornia europaea agg.) wachsen in der Gezeitenzone   Ein Stück Spiraltang (Fucus spiralis) am Strand  
  Salz-Schlickgras (Spartina anglica) und Europäischer Queller (Salicornia europaea agg.)   Ein Stück Spiraltang (Fucus spiralis) am Strand  

  Muschelschalen und anderes Strandgut   Auf dem Wasser schwimmen winzige Springschwänze (Anurida maritima)  
  Muschelschalen und anderes Strandgut   Auf dem Wasser schwimmen winzige Springschwänze (Anurida maritima)  

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  Graugans (Anser anser) im Naturschutzgebiet   Austernfischer (Haematopus ostralegus) rasten am Strand  
  Graugans
(Anser anser)
  Austernfischer (Haematopus ostralegus)
rasten am Strand
 

  Mäusebussard (Buteo buteo) überblickt das Gräsermeer   Weißwangengänse (Branta leucopsis) auf einer Wiese  
  Mäusebussard (Buteo buteo)
überblickt das Gräsermeer
  Weißwangengänse
(Branta leucopsis)
 

  Die Schleuse an der Spitze des Leyhörns   Ein Krabbenkutter in der Schleuse  
  Die Schleuse an der Spitze des Leyhörns   Ein Krabbenkutter in der Schleuse  

  Deichpfleger bei der Arbeit   Schafe gehören zu den leicht zu beobachtenden Tieren im Naturschutzgebiet  
  Deichpfleger bei der Arbeit   Schafe gehören zu den leicht zu
beobachtenden Tieren im Naturschutzgebiet
 

 

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