Cresänsegeier - Allgemeine Informationen
 

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          Steckbrief des Gänsegeiers

Gänsegeier Bonk im Porträt Verbreitung: Portugal, Spanien, Frankreich, Kroatien, Türkei, Griechenland, Israel, Krim, Arabische Halbinsel, teilweise Nordafrika, Mallorca, Zypern, Kreta, ostwärts durch Westasien bis zum Kaschmir und dem Altai-Gebirge sowie in den Pyrenäen
Lebensraum: Steppen und Halbwüsten mit Felswänden, vor allem in bergigen Gebieten oder an Steilküsten
Länge: 100 bis 105 Zentimeter
Flügelspannweite: bis 280 Zentimeter
Gewicht: bis zu 8 Kilogramm
Nahrung: ausschließlich Aas
Wissenschaftlicher Name: Gyps fulvus
Englischer Name: Griffon Vulture

Die Geschichte des Gänsegeiers und die aktuelle Situation

Einst erstreckte sich das natürliche Verbreitungsgebiet der Gänsegeier über nahezu ganz Mittel- und Südeuropa. In Deutschland beispielsweise gab es vor langer Zeit sogar Brutplätze entlang des Rheins, bis der Mensch den majestätischen Vögeln nachzustellen begann.

Gänsegeier und ihre nahen Verwandten, die Bartgeier (Lammergeier, Gypaetus barbatus), waren bis etwa 1890 im bayerischen Teil der Alpen ansässig. Auf Drängen der Viehbesitzer und -hirten wurden sie nach einem Regierungserlass zum Abschuss freigegeben und vollständig ausgerottet.

Seit einiger Zeit finden verschiedene Projekte statt, um den Gänsegeier und drei weitere Geierarten in den Alpenländern sowie in Südeuropa wieder anzusiedeln. Eines jener Projekte hat seinen Sitz im Umweltzentrum Caput Insulae bei Beli auf Cres.

Die Beobachtung und Überwachung der Gänsegeierpopulation stehen für die Angestellten und die freiwilligen Helfer im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Auf dem Gelände des Umweltzentrums steht überdies ein Rehabilitationsgehege für verletzte Geier bereit, das bedauerlicherweise sehr häufig benötigt wird, um durch den Menschen zu Schaden gekommene Tiere vorübergehend zu beherbergen. In dieser Voliere waren während unseres Aufenthalts im Umweltzentrum vier Gänse- und ein Ohrengeier untergebracht.

Bitte klicken Sie hier, um zu weiteren Bildern von Gänsegeiern zu gelangen, falls Sie die damaligen gefiederten Insassen des Rehabilitationsgeheges kennen lernen möchten.

 
                 

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