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Allgemeine Informationen über Gänsegeier
Die Geschichte des Gänsegeiers und die aktuelle Situation In früheren Zeiten hat sich das natürliche Verbreitungsgebiet der Gänsegeier über nahezu ganz Mittel- und Südeuropa erstreckt. In Deutschland beispielsweise hat es vor langer Zeit sogar Brutplätze entlang des Rheins gegeben, bis der Mensch den majestätischen Vögeln nachzustellen begann. Gänsegeier und ihre nahen Verwandten, die Bartgeier (Lammergeier, Gypaetus barbatus), sind bis etwa 1890 im bayerischen Teil der Alpen ansässig gewesen. Auf Drängen der Viehbesitzer und -hirten sind die Vögel nach einem Regierungserlass jedoch zum Abschuss freigegeben und innerhalb einer recht kurzen Zeitspanne hierzulande vollständig ausgerottet worden. In Südeuropa haben die Menschen den Vögeln ebenfalls nachgestellt und die Bestände der Geier sind drastisch geschrumpft. Seit einiger Zeit finden verschiedene Projekte statt, um den Gänsegeier und drei weitere Geierarten in den Alpenländern sowie in Südeuropa, beispielsweise in Kroatien, wieder in größerer Zahl heimisch zu machen. Eines jener Projekte hat seinen Sitz im Umweltzentrum Caput Insulae bei Beli auf Cres. Die Beobachtung und Überwachung der auf der Insel lebenden Gänsegeier stehen für die Angestellten und die freiwilligen Helfer im Mittelpunkt ihrer Arbeit. Auf dem Gelände des Umweltzentrums befindet sich überdies ein Rehabilitationsgehege für verletzte Geier, das bedauerlicherweise sehr häufig benötigt wird, um durch den Menschen zu Schaden gekommene Tiere vorübergehend zu beherbergen. In dieser Voliere sind während unseres Aufenthalts im Umweltzentrum im Jahr 2001 vier Gänse- und ein Ohrengeier untergebracht gewesen. Bitte klicken Sie hier, um zu weiteren Bildern von Gänsegeiern zu gelangen, falls Sie die damaligen gefiederten Insassen des Rehabilitationsgeheges kennen lernen möchten.
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