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| Von Beli aus
lassen sich mit dem Auto einige schöne Touren realisieren.
Meine Freunde und ich unternahmen solche Ausflüge, die ich
weiter unten beschreibe. Sämtliche hier vorgestellten Touren
sind - wie nicht anders zu erwarten - genau dann besonders
schön, wenn das Wetter mitspielt. Während unseres
Aufenthalts auf Cres war es zwar empfindlich kühl, aber
glücklicherweise schien oft die Sonne.
Auf Cres sind die Straßenverhältnisse fast überall gut. Allerdings sollte man stets vorsichtig fahren, da es viele enge Kurven gibt, die aufgrund steiler Abhänge nicht einsehbar sind. Man sollte es daher tunlichst vermeiden, auf die Gegenfahrbahn zu geraten, da jederzeit Gegenverkehr auftauchen könnte, und wenn es sich dabei um einen einheimischen Autofahrer handelt, ist dessen Fahrstil meist entsprechend offensiv. Außerhalb des Stadtkerns ragt ein klobiger, alter Turm empor, der ohne eine Festung in seiner Nähe einsam neben den Wohnhäusern steht. Leider kann man ihn nicht erklimmen, um von oben die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Von der Straße Richtung Süden der Insel hat man jedoch die Gelegenheit, Cres in voller Ausdehnung zu bewundern. Von Beli aus erreicht man Cres mit dem Auto in der Nebensaison innerhalb von 15 Minuten, da die Straßen normalerweise frei sind. Im Sommer, also während der Hauptsaison, kann es jedoch aufgrund des starken Verkehrsaufkommens mitunter mehr als eine Stunde dauern, bis man die an sich recht kurze Strecke bewältigt hat. In dem türkis-blauen Wasser der Bucht tummelten sich kleine und mittelgroße Fische sowie unzählige kleine, schwarze Seeigel. Es muss ziemlich schwierig sein, sich in die einladenden Fluten zu begeben, ohne auf einen Seeigel zu treten. Schade eigentlich, denn bei Valun ist das Wasser besonders klar. Die Bucht bietet Vogelbeobachtern gute Bedingungen. Wir sahen zwei Krähenscharben (Phalacrocorax aristotelis) aus einiger Entfernung und darüber hinaus etliche Mittelmeermöwen (Larus michahellis) aus nächster Nähe. Im Dorf scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Die Einwohner sahen bei unserem Besuch im Frühling 2001 so aus, wie man sich ländliche Bewohner auf dem Balkan im Allgemeinen vorstellt. Viele der älteren Damen liefen in schwarze, unförmige Kleidungsstücke gehüllt und mit Kopftüchern durch das Dorf. Man sah den Bewohnern Lubenices ihre tiefe Religiosität auf den ersten Blick an. Einige Meter hinter dem Dorf sahen wir Seeschwalben durch die Luft sausen. Der Wind bläst an jener Stelle recht stark, was die Vögel für ihren rasanten Flug geschickt auszunutzen wissen. Leider gelang es uns nicht, die Seeschwalbenart genau zu bestimmen, da die Tiere erheblich zu schnell dafür flogen, als dass wir sie hätten vernünftig beobachten oder gar fotografieren können. Weiteres Bildmaterial und Informationen über Lubenice finden Sie im Internet auf dieser Webseite. Verschiedene Landschaftsaufnahmen
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